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In Ausführung dieser Beschlüsse ist von bestimmt:
1) Die von der Friedhofs Commission zu unterhaltenden Gräber sind nach Bedarf umzuarbeiten, sodaß keine Senkungen des Bodens entstehen. Steineinsassungen sind in gärtnerischer Weise zu erhalten bezw. neu her» zurichten, Raseneinfassungen nach Bedürfniß zu erneuern.
Regelmäßig zu Ostern sind die Gräber und die anstoßenden Wege zu reinigen, die Wege mit Stieß zu bestreuen; die Gräber sind sodann nach Maßgabe ihrer Bepflanzung zu pflegen und zu gießen.
Im Spätherbst hat wieder eine besondere Reinigung und die Bestreuung der Wege mit Stieß stattzufinden. Die Gräber sind sodann, solange es die Witterung gestattet, von dürrem Laub zu reinigen.
2) Die Gräber der ersten Stufe werden mit Epheu oder Immergrün bepflanzt und unterhalten.
Die Gräber der zweiten Stufe werden möglichst zu Ostern mit Frühjahrßpflanzen, demnächst, möglichst zu Pfingsten mit blühenden und einigen grünen Sommerpflanzen bepflanzt und unterhalten. Die Pflanzen werden um Mitte October entfernt.
Die Gräber der dritten Stufe werden möglichst zu Ostern reicher, inßbesondere auch mit einigen blühenden Hyazinthen und Tulpen bepflanzt. Die abgeblühten Zwiebelgewächse werden sofort durch andere blühende oder bald zur Blüthe gelangende Pflanzen ersetzt.
Möglichst zu Pfingsten findet eine reichlichere und stets nach Bedürfniß durch bessere Pflanzen zu ergänzende Sommerpflanzung statt.
Diese Pflanzen werden um Mitte October entfernt und danach einige grüne Pflanzen und blühende Winterastern gepflanzt, die später je nach der Witterung zu entfernen sind.
Gießen, den 27. October 1893.
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3. Ueber die Unterhaltung von Grabdenkmälern sowie von größeren Erbbegräbnißstätten bleibt für jeden Einzelfall besondere Vereinbarung mit der Stadtverordneten-Versammlung Vorbehalten.
4. Die UnterhaltungSpflicht der Stadt für die übernommenen Gräber, Erbbegräbnißstätten und Denkmäler währt so lange, als der Friedhof als solcher erhalten bleibt.
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oder reicheren gärtnerischen Ausschmückung und nach der Zahl der Gräber. Die Abstufung in der Ausschmückung Tarif:
Bekanntmachung.
Auf Beschluß der Stadtverordneten-Versammlung vom 22. Juni d. I. bringen wir hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß für die Folge biri Stadt Gießen bereit ist, ihrerseits die dauernde Unterhaltung von । (Gräbern Privater auf dem hieftgen Friedhöfe unter nach stehenden Bedingungen zu übernehmen.
1. Die Friedhofs-Commission ist ermächtigt, auf Wunsch von Privaten die dauernde gärtnerische Unterhaltung von Einzelgräbern und Erbbegräbnißstätten gegen Leistung einer einmaligen entsprechenden Vergütung an die Stadtkaffe zu übernehmen. Die Unterhaltung der Gräber obliegt dem Stadtgärtner, unter Controle des Stadtbauamtes und der Friedhofs-Commission.
2. Die Höhe der einmaligen, baar zu entrichtenden oder durch Der- mächtniß zu bestimmenden Summe richtet sich nach dem Grade der einfachen
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Zur Verdingung der beim Neubau des Amtsgerichts Schlitz erforderlichen Schreinerarbeiten, Glaserarbeiten, Roll- und Zugjalousieläden ist Termin auf Montag den 11. December d. I., Vorm. 11 Uhr, im Geschäftszimmer zu Schlitz anberaumt.
Die Verdingungsunterlagen können im Geschäftszimmer eingesehen und von Großh. Kreisbauaffeffor Die hm zu Schlitz gegen portofreie Einsendung von 3,50 Mk. für die Schreiner- arbeiten, 2,00 Mk. für die Glaserarbeiten und 80 Pfg. für die Rolland Zugjalousieläden bezogen werden. Zuschlagssrift 4 Wochen.
Alsfeld, am 11. November 1893. Großh. Kreisbauamt Alsfeld.
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5. Die Vorschriften des § 8 der FriedhofSordnung treten außer Kraft für alle Gräber, Begräbnißstätten und
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