Mittag den Admiral Ävellan. — Der Ministerrath giebt am Dienstag und am ofsiciellen Illuminationstag den Beamten der Ministerien Ferien und genehmigte die Wiederholung der Gala-Dorstellung in der Oper mit freiem Eintritt. — Eine große Menschenmenge circulirte Abends auf den Boulevards. Die Stimmung ist animirt. Ein Zwischenfall ist nicht vorgekommen. Ueberall wird emsig die letzte Hand an die Dekorationen gelegt. — Der Fahnenschmuck ist überreich und übertrifft bei Weitem die bei dem Nationalfest übliche Beflaggung. — Die russischen Offiziere reisten von Toalon ab. Behörden geleiteten sie zum Bahnhof. Alle Fregattencapitäne sind in Toulon geblieben- die Flotte commandirt Capitän L'obYoto. Die Offiziere erhielten Karten zur Freifahrt auf allen französischen Bahnen.
Genua, 15. October. Heute fand unter großer Betheiligung der Bevölkerung die Enthüllung des Garibaldi- Denkmals statt, welcher Cr^ispi beiwohnte. Hierauf folgte beim Quarto al Maro die Gedächtnißfeier der Abfahrt der Tausend unter Garibaldi nach Sizilien. Crispi hielt dabei eine Rede, worin er ausführte: Heute haben wir denselben Glauben wie damals. Ich glaube an das Vaterland, welches seine Geschicke selbst lenkt und von anderen Nationen geliebt und geachtet wird. (Lebhafter Beifall und Rufe: „ES lebe Italien"). Dieser Beifall und der Schmerzensschrei, welcher jüngst gelegentlich eines unseligen Ereignisses durch ganz Italien hallte, wobei mein Name ausgesprochen wurde, enthalten für mich die Verpflichtung, daS Werk zu vollenden, das auf diesem Felsen begonnen wurde. Diejenigen täuschen sich, welche glauben, ich wollte den Krieg. Ich binein Apostel deS Friedens, nicht des Krieges. Ich kann den Krieg nur gegen die Unterdrücker der Völker wollen, nicht gegen die Völker selbst. Garibaldi und Mazzini wollten die Freiheit und Unabhängigkeit aller Nationen. Mich an ihrem Vorbilde begeisternd, werde ich in demselben Sinne zu wirken suchen. Diejenigen fälschen meine Handlungen, welche mir vorwerfen, daß ich das Recht anderer Nationen hätte verletzen wollen, als ich das Recht Italiens vertheidigen mußte. Krieg können nur unvernünftige, gewaltthätige Leute wollen, nicht Diejenigen, die sich für Italien geschlagen haben. Ich wünsche, daß die Vorbereitungen für einen möglichen Angriff getroffen werden, um das Vaterland zu vertheidigen. Der Plan Mazzinis und Garibaldis, der auch der unserige ist, war, eine Föderation der Völker. Bereiten wir uns auf dieses für die Menschheit so nothwendige Werk vor!" (Lebhafter Beifall.)
— Die aufständischen brasilianischen Kriegsschiffe unter Admiral de Mello, ebenso alle übrigen im Dienste der Insurgenten stehenden Fahrzeuge, ferner die Befestigungen, die dem Aufstande zum Stützpunkt dienen, wie überhaupt alle Diejenigen, die der aufständischen Sache ihre Beihilfe leihen, sind in einer besonderen Kundgebung der Regierung des Präsidenten Peixoto als außerhalb des Gesetzes stehend erklärt worden. Es heißt dies, daß jeder Theilnehmer am Aufstand ohne Weiteres füsilirt werden kann, wenn er der jetzigen brasilianischen Regierung in die Hände fällt. Die Sache muß für Peixoto nicht zum Besten stehen, wenn seine Regierung mit solchen verzweifelten Mitteln gegen die Insurgenten aufzutreten genöthigt ist.
Neueste 2Tad?rid?tciu
Wolffs telegraphisches Korrespondenz - Bureau.
Berlin, 16. October. Der Reichskanzler ist gestern von Karlsbad hierher zurückgekehrt.
Berlin, 16. October. Die Stadtverordneten haben in geheimer Sitzung beschloffen, ihrem Collegen und Ehrenbürger Prof. vr. Virchow zu seinem 50jährigen Doctor- Jubiläum am 21. October eine Glückwunschadresse zu widmen, sowie den Magistrat zu ersuchen, diesem Beschlüsse beizutreten. Virchow beabsichtigt, den Tag des Jubiläums fern von Berlin zu verleben.
Pari», 16. October. Der Tondichter Gounod wurde von einem Schlaganfall betroffen und liegt hoffnungslos darnieder.
Tarent, 16. October. Das englische Geschwader unter dem Commando des Admirals Seymour ist gegen Mittag hier eingetroffen. Das englische Admiralsschiff gab beim Herannahen an die Stadt eine Salve ab, die von den Forts erwidert wurde. Die Durchfahrt des Geschwaders durch den Canal nach dem Mare Piccolo, wo Anker geworfen wurde, gelang vorzüglich. An der Spitze des Geschwaders befand sich das italienische Panzerschiff „Italia", commandirt von Contreadmiral Corsi, dem die sechs Schiffe des Geschwaders „Sans Parctl", „Ltle", „Hawk", „Inflexible", „Drcadnaught" und „Edgar" folgten. Auf dem Quai waren Ablheilungen von Infanterie und Marine-Infanterie, sowie sämmtliche Arbeitervereine ausgestellt, die das Geschwader mit lebhaften Ovationen begrüßten. Während der Vorbeifahrt der „Italia" spielten die Musikcorps die italienische Hymne, und während der Borbeifahrt jedes einzelnen englischen Schiffes wurde zuerst die englische und dann die italienische Hymne geipielt. Die ungemein zahlreich herbeigeströmte städtische und ländliche Bevölkerung bereitete dem englischen Geschwader einen überaus herzlichen und würdigen Empfang. Die Stadt ist seftlich geschmückt. Um 1 Uhr tauschten die Admirale Turi und Corsi und die Chefs des Generalstabes mit dem Admiral Seymour Besuche aus, btc einen sehr herzlichen Character trugen. — Admiral Seymour und eine Anzahl Offiziere des englischen Geschwaders gingen Abends ans Land und begaben sich, von der zahlreich herbeigeftrömten Volksmenge lebhaft begrüßt, nach dem Clubhause Principeffa Isabella. Der Verkehr auf dem SchifffahrtScanal ist infolge der großen Anzahl der versammelken Fahrzeuge erschwert. Die Bevölkerung ist in festlicher Stimmung. — Das Programm der Festlichkeiten zu Ebren des englischen Geschwaders am DienSlag ist folgendes: OfficielleS Diner an Bord der ^Italia". Serenade und Fackelfahrt im Golf. Mittwoch
Jagd auf Wildschweine, Hasen, Füchse auf dem Besitzlhum des BaronS Berlingeri in Polcoro. Donnerstag Five O’clook Thea, dargeboten von der Municipalität für den Admiral Seymour und die englischen Offiziere, und Serenade. An jedem Abend electrische Beleuchtung des SchifffahNScanalS, Mufiki'pielen auf verschiedenen Punkten des CanalS und der Stadt.
Tareat, 16. October. AuS der Provinz treuen zahlreiche Personen ein, um der Ankunft des englischen Geschwaders beizuwohnen. In den Straßen der Stadt herrscht lebhafte Bewegung. Heute Morgen verließ ein Torpedoboot mit acht Marineoffizieren den hiesigen Hafen. Die Offiziere sind vom Admiral Turi, dem Commandanren des SeedepartementS, und vom Admiral Corsi, dem Commandanten deS Panzerschiffes „Italia" beauftragt, den Admiral Seymour und die Schiffsv«mmandanten des englischen Geschwaders zu begrüßen und willkommen zu heißen. _
Teveschen deS Bureau „Herold-.
Berlin, 16. ^October. Kaiser Wilhelm reist am nächsten Sonntag in Begleitung des Kronprinzen nach Dresden zum 50jährigenMilitärjubiläum deS Königs Albert von Sachsen. Eine Anzahl regierender deutscher Fürsten wird am Feste theilnehmen, ferner werden alle comman- direnden Generale der deutschen ArmeecorpS zum Jubiläum erwartet.
Berlin, 16. October. Der Reichskanzler v. Caprivi hat unter dem 30. September aus Karlsbad bei der Staatsanwaltschaft Strafantrag gestellt gegen den Herausgeber der Zeitschrift „Die Zukunft", Maximilian Harden, wegen Beleidigung bezüglich seiner Amtsthätigkeit, begangen durch einen Artikel „Das Caprividenkmal" in Nummer 41 und „Die Bilance des neuen CurseS" in Nummer 45 des ersten Jahrgangs. Das Verfahren ist bereits eingeleitet.
Nürnberg, 16. October. Die Hauptversammlung deS Vereins zum Schutz des gewerblichen Eigenthums beschloß einstimmig die Annahme des Antrages Pieper, Edwin Katz und Huber: „Das deutsche Gewerbe bedarf dringend des baldigen Anschlusses an die internationale Union zum Schutz des gewerblichen Eigenthums"; ferner wurde eine zweite Resolution angenommen, welche die einheitliche Ausgestaltung der das gewerbliche Eigenthum betreffenden Gesetze ausspricht.
Marseille, 16. October. Admiral Av elan erhielt den Befehl aus Petersburg, keinen Handelshafen anzulaufen; in Folge dessen unterbleibt der geplante Besuch des hiesigen Hafens seitens des russischen Geschwaders. Der Admiral gab jedoch das Versprechen, sich an zuständiger Stelle die Erlaubniß zu erwirken, im Ltächsten Frühjahre den Marseiller Hafen besuchen zu dürfen.
London, 16. October. In maßgeblichen Kreisen spricht man sich über die durchweg reservirte und besonnene Haltung der deutschen Zeitungen gegenüber den Festlichkeiten in Toulon besonders günstig aus, auch bei verschiedenen englischen Tagesblättern sind die Meinungen über diesen Punkt ziemlich übereinstimmend. Namentlich weiß der „Standard" mit Ueberzeugung dafür einzutreten, daß der Czar in einem eventuell eintretenden Kriege gewiß nicht gegen Elsaß Loth- ringen ziehen werde, und hätten die Franzosen deßhalb keine Deranlaffung, die vor Jahren geschehenen Thatsachen nochmals wiederholt zu sehen.
Greifswald, 17. Oclober. Auf das Gräflich Blüch er'sche Ehepaar in Wietzow wurde durch den herrschaftlichen Gärtner ein Attentat verübt. Der Graf ist tobt, die Gräfin schwer verwundet. Der Mörder entleibte sich selbst.
CocaU» rrnö provinzielle».
Gießen, den 17. October 1893.
** Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten Donnerstag den 19. October 189 3, Nachmittags 4 Uhr. 1. Prüfung der Rechnung der Armenkasse pro 1892/93. 2. Voranschlag der Armenkasse Gießen für 1894/95. 3. Die Uebersicht über die wirklichen Einnahmen und Ausgaben der Vorschule deS Gymnasiums Gießen für 1892/93. 4. Vergebung der Waldculturlöhne im Gießener Stadtwald für 1894/95. 5. Bauherstellungen in der Stadtmädchenschule- hier : Anschaffung von Mobilien. 6. Anschaffung zweier Lehrerpulte fürs Realgymnasium. 7. Einrichtung eines Handfertig- keitscurseS, hier: Besuch des Unterrichtscurses durch Lehrer Schmidt. 8. Gesuch des evang. Pfarramts der Matthäus gemeinde um Ueberlaffung eines Saales im Stadtknabenschulgebäude für den Confirmandcnunterricht und der Turnhalle daselbst für Gemeindeversammlungen. 9. Benennung der Gartenstraßen. 10. Gesuch des G. Wagner um Erlaubniß zum Bauen in der Weserstraße. 11. Gesuch des Phil. Bob zu Gießen um Ertheilung der Concession zum WirthschaftS- betrieb im Hause Bahnhofstraße 11.
*• Militärisches. Durch Verfügung deS Kriegsministeriums wurde der Garnison-Auditeur Seim zu Spandau für die Dauer des von ihm begleiteten Hauptamtes zum stellvertretenden Vorsitzenden beim Schiedsgerichte in Unfallssachen für den Bereich des 3. ArmeecorpS ernannt.
** Der Eoacert Verein beginnt in diesem Jahre am Sonntag den 2 9. October seine Thätigkeit mit einem Kammermusikabend. Er weicht in Rücksicht auf die kürzlich überstandene schwere Erkrankung seines Dirigenten Herrn Universität-MusikdirectorS F e l ch n e r von früheren Gepflogenheiten, stets mit einem Orchesterconcert zu beginnen, ab und wird erst das zweite ein solches sein. Daö erste Concert wird ein hochintereffanteS und wohlgelungenes werden, drei hervorragende soliftische Kräfte find gewonnen: Frau Schmidt-Köbne, Lieder- und Oratoricnsängerin (Sopran) Herr Charles Gregorowitsch (Violine), Herr Fritz MaSbach (Clavier), alle drei bezeichnen Berlin als ihre Künstler-Heimath, kemeS Wiege jedoch hat an den Ufern der
Spree gestanden, alle haben aber in der ReichShauplstadl ihre Studien gemacht oder doch vollendet und von don her trm°t chr Ruf als treffliche Künstler in die Welt hinaus.
Schmidt.Söhne, die Ganin des Prof. Felix Lchant: an der Königl. Hochschule zu Berlin, ist keine Fremde «rdr sie hat vor einiger Zeit schon in einem Kirchen-Concen tytr' gesungen und gefallen, in den letzten Jahren größere Concertreisen im In- und Auslande unternow^g und darf sich heute unbestritten zu den Hervorragendsten Faches zahlen. Charles Gregorowitsch, ein juucn Russe, Schüler Joachims, ist einer der begabtesten unter ba jüngeren Violinvirtuosen. Glänzende Urthetle htga über dessen Leistungen uns vor, auS denen wir einen des Berliner Börsen-Courier hiermit unfern Lesern enter- breiten: „Den Haupterfolg deS Abends hatte Herr Charas Gregorowitsch, welcher mit der ihm eigenen technischen ScC. enbung und seinem blühenden Ton gestern eine Warwe rer Auffassung verband, die von einer lebhaften patriotüchv, Wallung beeinflußt schien. Seinen Vorträgen, unter tenej WieniawSkiS Fantasie Über den rothen Sarafan binreijtti wirkte, mußte er noch zwei Zugaben folgen lassen, toitntab daS den ganzen Abend hindurch äußerst animirte Pub: sich bei den andern Künstlern mit einer begnügte." — Fr,? MaSbach, ein engerer Landsmann, auS Mainz gebürtig, Schüler von Lux-Mainz und später OScar Retf aal Ehrlich- Berlin, ist ebenfalls ein Künstler, der sich auf tchrr Stufe deS Könnens befindet. DaS „Wiener Tagebla!:' urthellt wie folgt: „Fritz MaSbach ist ein Pianist von n:t: gewöhnlichem Schlage. Er führte sich mit der weniger dankbaren D-dur-Sonate, op. 10, Beethovens ein, ließ aber bneitl im Largo den Künstler erkennen, der sich in eine edle Lus. gäbe zu vertiefen weiß. Die kleinen Compositionen Din Chopin, Schütt und Grieg spielte der junge Künstler an: Feinheit und Eleganz, in LiSztS Rhapsodie entwickelte er eia bedeutendes Maß von bravouröser Technik." Nicht Unimex- effant dürfte eS fein, zu erfahren, daß Herr MaSbach aus seinen Kunstreisen auch Compositionen unseres h o chv er e brtti Großherzogs mit größtem Erfolge zu Gehör gebr-1: hat. —
Ein elektrisch beleuchtetes Spritzenhaus ist das Neueste, was Gießen aufzuweisen hat. Herr Commerzienrath Gail hier hat in dem Geräthehause der Freiwilligen Gatl'schea Feuerwehr in der Sandgasse die Einrichtung getroffen, da» durch einen Handgriff im Falle eines Nachts au-brechenden Brandes daS Innere des GeräthehauseS taghell erleuchtet und somit jedes Geräth vor der Abfahrt genau besichtigt wndea kann. Die neue Beleuchtung wurde gelegentlich der genex. Abend abgehaltenen Uebung probirt und sehr zwtckmäßtg befunden. — Betreffs der Freiw. Gatl'schen Feuer- wehr können wir weiter mittheilen, daß dieselbe demnächst ebenfalls neu uniformirt wird.
** Seltene Erscheinung. In diesem Jahre sind \\im zweiten Mal blühende Obstbäume etwa- so allgemeine- ge worden, daß darüber täglich in den Zeitungen berichtet wurde Aber nicht nur neue Blätter und Blüthen haben sicti an den meist noch mit reifen Früchten behangenen Bäumen gezeigt, sondern die Blüthen haben sich auch noch zu Früchicn von ansehnlicher Größe entwickelt. In einem Garten am Nadrungs- berg hängen an einigen Bäumen ganze Bündel von ?ltpfeln zweiten Wachsthums.
•• Briefe und Postkarten an Unteroffiziere und Soldaten kosten kein Porto. Für die an Soldaten gerichteten Post- anweisungen bi- zu 15 Mk. einschließlich beträgt das Porto 10 Pfg. ohne Unterschied der Entfernung. Soldatenpoke:e bis zum Gewicht von 3 Kilo kosten überallhin 20 P'knmg Porto. Die Vergünstigungen kommen jedoch nur da/m jur Geltung, wenn die Postkarten, Briefe, Postanweisunccn ‘ Packetadreffen mit dem Vermerk: „Soldatenbrief, t'yrc Angelegenheit des Empfängers" versehen sind. Sentangni, die diesen Vermerk nicht tragen, werden mit tarifmäßigem Porto belegt.
Dem in Darmstadt vor Kurzem begründeten „Verein der Gießener" sind bis jetzt 14 Herren beigetreten, fit Vereinsabende werden jeden Freitag in der Restauration Koch,. Mollerstraße, abgehalten.
** Erledigte Lehrerfiellen. Erledigt sind: Die Lehr er stellt an der kathol. Schule zu Wimpfen a. B. mit einem jätjrL Gehalte von 942 Mk. 86 Pf. Mit der Stelle ist Organist»' dienst verbunden. Eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Altheim mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Mit der Sielle Organistendienst verbunden. Eine mit einem etiangel. Vtbrtr zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ober- Ramstadt mit einem nach dem Dienstalter sich bemeüentö jährlichen Gehalte von 1000—1400 Mk. Mit der Stelle i ein Theil de- Organistendienstes verbunden. Die mit cm» evangelischen Lehrer zu besetzende zweite Lehrerstelle af* Gemeindeschule zu Bönstadt mit einem jährlichen Gehalte k* 900 Mk. Die mit einem evangel. Lehrer zu besehen" Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Maulbach mit euer jährlichen Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organistrn- dienst verbunden. Eine mit einem katholischen Ledrer z» besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Rudlknche» mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Eine mehrer- stelle an der kathol. Schule zu Dieburg mit einem naß des Dienstalter sich bemessenden jährlichen Gehalte von 1000 t ♦ 1450 Mk. Eine mit einem evangel. Lehrer zu beie|<rüe Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Wersau mit ernte jährl. Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organina« dienst verbunden. Die mit einem evangelischen Ledrer j» besetzende zweite Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu WenmgS mit einem jährl. Gehalte von 9bO Mk. Mn der Stelle tß die Hälfte de- Organistendienste- verbunden.
*• Nene Zwanzigpsettuigfiücke werden seit einiger Zeit von den Münzstätten au- Nickel in der Größe der Zeda* Pfennigstücke auSgegeben. Dieselben sind au- einer bessere»


