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18.6.1893 Erstes Blatt
 
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Die Herren unterhielten d ließen sich seine Sw Mt holte Feilhauer am eine Ä-itze, welche her Herzoge gaben bie W- erM der Mch nneMv^mdeln nk zugesandt.

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erhielt, nahezu 2000 Centrumsstimmen fielen, sodaß in einem Wahl­kreis, der seither im Besitz der Freisinnigen war, nur etwas über 1000 freisinnige Stimmen abgegeben wurden. Also nicht die Haltung der freisinnigen Partei und deren Candtdaten im Wahlkreis Gießen trug die Schuld an dem Mißerfolg, sondern einzig und allein die Scheu des deutschen Wählers vor einem Conflict mit der Reichs- Regierung in militärischen Dingen in Verbindung mit der Tbatsache, daß zwei Parteien, welche die freisinnige Partei in Oberhessen be­kämpften, bet den ländlichm Wählern mit allen Mitteln die Annahme zu verbreiten suchten, als feien nur sie die Vertreter der landwirth- schaftltchen Interessen und würden diese von den Freisinnigen nicht genügend gewahrt.

Witterungsansfichten

am 17. Juni, Mittags 12 Uhr. Wetterhäuschen, Südanlage. Barometer: min. 750 mm. max. 751 mm. Thermometer: tm Schatten + 23° R., im Freien + 27» R. Hygrometerstand : Klar, sehr trocken.

2) gleichzeitig über die Deckung der durch die Mllttäroorlage etwa erforderlich werdenden Mittel durch Gesetz Fürsorge getrosten werde und zwar unter Fernhaltung jeder weiteren Belastung der minder bemittelten Klassen.

Diesen Standpunkt hatte der Candtdat der freisinnigen Partei, Herr Dove, als den fetnigen acceptirt und in allen Versamm­lungen ganz klar und deutlich zum Ausdruck gebracht.

Von der Auffassung der unbedingten Anhänger der freisinnigen Volkspartei unterschied und unterscheidet sich diese Auffassung ledig­lich dadurch, daß man dem Abgeordneten überlassen wollte, bezüglich der Anzahl der Rekruten, die bewilligt werden sollte, unter Umstän­den, wenn er sich von der Nothwendtgkeit auf Grund der Comrnis- sionSverhandlungen überzeugen würde, noch etwas mehr zu bewilligen, als die fretfinntge Partei unter Führung Eugen Richters tm letzten Reichstag selbst angeboten hatte, ein Unterschied, welcher in der freisinnigen Zeitung, in den neuesten Wahlbüchelchen und in den freisinnigen Flugblättern von dem Abgeordneten Eugen Richter selbst als recht unbedeutend dargestellt wird.

Wenn hiernach der AuSgang der Reichstagswahl und der außer­ordentliche Rückgang an freisinnigen Stimmen in unserem Wahlkreis in der That überrascht hat, so ist dies auf ganz andere Ursachen alS eine angebliche Halbheit der hiesigen freisinnigen Partei zurück- zuführen, wie dies schon daraus bervorgeht, daß nach den aus allen Gegenden Deutschlands einlaufenden Berichten sich überall dasselbe Bild zeigt, Zunahme der socialdemokratischen Stimmen und Ver­luste an freisinnigen Stimmen nach rechts und links. ES kommt das einmal daher, daß die vielen mit dem dermalige« Regierungs- System unzufriedenen Elemente in Stadt und Land glauben, ihre Interessen würden am Energischsten durch die am Weitesten links stehende Partei der Socialdemokratte vertreten, andererseits beruht es auf der Thatsache, daß ein anderer erheblicher Theil der guten deutschen Staatsbürger in seinem Bedürfniß nach Ruhe und Frieden es einmal nicht liebt, in militärischen Dingen der Negierung ener­gisch zu oppontren. Daher die ganz gleiche Erscheinung nicht nur in unseren drei oberhessischen Wahlkreisen, sondern in ganz Deutsch­land oder doch tu ganz Nord- und Mittel-Deutschland. Was nun insbesondere den Rückgang der freisinnigen Partei in der Stadt Gießen betrifft, so ist es bezüglich dieses Rückgangs offenbar ganz unrichtig, daß ein irgend erheblicher Theil der Freisinnigen nicht abgestimmt habe, wie schon daraus hervorgeht, daß in der Stadt eine weit regere Wahlbetheiligung statt hatte als in den früheren Wahlen, sondern das Wahlresultat erklärt sich, abgesehen von localen und persönlichen Verhältnissen, die zum geringen Theil mitgewirkt haben mögen, auch für die Stadt aus der eben constatiiten ganz allgemeinen Erscheinung. Die ca. 300 Stimmen, welche die Soctal- demokratie auf Kosten der Freisinnigen in Gießen gewonnen hat, wären derselben aus obigen Gründen auch bann zugesallen fein, wenn sich die hiesige freisinnige Partei, beren Verhalten übrigens auf einen einstimmigen Beschluß ber Generalversammlung sich stützte, sofort für den Anschluß an die freisinnige Volkspartei erklärt hätte. Wie ist es aber mit den 400 Stimmen, welche von Leuten, die seither offenbar freisinnig gewählt haben, den NationaÜtberalen zufielen? Diese würden doch sicherlich bet einem sofortigen Anschluß der hiesigen Partei an die freisinnige Volkspartei nicht den Freisinnigen zugefgllen sein. Es würden vielmehr in diesem Falle ganz gewiß noch mehr FreMnnige sich nach rechts gewendet haben. Daß die vorstehende Auffassung unbedingt allein den thatsächltchen Verhält­nissen entspricht, erhellt am Deutlichsten, wenn man sich die Resultate in den beiden anderen oberhessischen Wahlkreisen ansteht. In beiden Wahlkreisen waren Männer desVoll und Ganz" ausgestellt worden, welche erklärt hatten, sie lehnten die Mtlttärvorlage unbedingt ab und würden der freisinnigen Volkspartei beitreten. In beiden Wahlkreisen wurde, in Alsfeld durch Herrn Rechtsanwalt Reh, tm Kreis Friedberg- Büdingen durch den Candtdaten selbst, unterstützt durch auswärtige Redner, außerordentlich eifrig agitirt. An einzelnen Tagen wurden drei, »ter und fünf Versammlungen abgehalten; und was war das Resultat ?

Auszug aus den Stand es<unt»regift-*n

der Stadt Gietzen.

Elnfgedote.

Juni: 15. August Ludwig Wilhelm Friedrich Montanus, Kaufmann dahier, mit Dorothea Charlotte Elisabeth Fischer zu Hetdelberg-Neuenheim.

. Eheschließungen.

Juni: 10. Alfred Georg Karl Theodor Martin Freund, Kauf» mann dahier, mit Marte Jacobtne Plaum jhterselbst. 14. Hemmo Suur, Premter-Lteutenant zu Saarlouis, mit Sophie Eugente Dtgeltus Hierselbst. 16. Johann Georg Wanndler, Diener dahier, mit Emma Heinrike Reiser Hierselbst.

Seborcne.

Juni: 6. Dem Schuhmacher Georg Schwarz ein Sohn, Robert Berthold. 7. Dem Buchhalter Georg Martini eine Tochter, Johanna Friederike. 7. Dem Kreisamtsgehilsen Christian Becker eine Tochter. 8. Dem Bierbrauer Michael Thetler eine Tochter. Luise Elsa Rosa. 8. Dem Schreiner Karl Horn eine Tochter, Johanna Julie. 8. Dem Lademetster Adolf Becker eine Tochter. 10. Dem Kaufmann Jacob Jung eine Tochter, Margarethe Josephine. 11. Dem Gepäckträger Georg Klein ein Sohn, Gustav Anton Franz. 12. Dem Gefangen­ausseher Philipp Hartmann ein Sohn, Eugen Philipp. 13. Dem Schuhmacher Johannes Dunkel ein Sohn, Friedrich Wilhelm. 14. Dem Universttätsprofessor vr. Georg Ludolf Louis Günther eine Tochter, Olga Ernestine Antonie. 15. Dem Schlosser Heinrich Luft ein Sohn. 16 Dem Lackirer Friedrich Pausch ein Sohn.

Vesiordene.

Juni: 9. Martin Raquet, 22 Jahre alt, Ackerer aus Heppen« heim, Kreis Worms, Dragoner im Dragoner-Regiment Nr. 24. 10. Ludwig Schäfer, 3*/i Jahr alt, Sohn von Schuhmacher Ludwig Schäfer zu Wieseck. 10. Baibara Desch, geb. Neuß, 59 Jahre alt, Ehefrau von Landwirth Christian Desch II. zu Wetterfeld. 12. Karoline Hermes, geb. Krumm, 50 Jahre alt, Ehefrau von Förster Jacob Hermes zu Braunfels. 12. Ernst Karl Wilhelm Engel, 4 Jahre alt, Sohn von Zimmermann Heinrich Ernst Engel zu Holzheim, Kreis Gießen. 13. Anna Frieda Emilie Lina Schaaf, 1 Jahr alt, Tochter vcm Kaufmann Johann Friedrich Schaaf dahier. 13. Heinrich Lautz, 49 Jahre alt, Bergmann von Wiederstein. 14. Heinrich Hermann, 46 Jahre alt, Landwirth von Burg-Gemünden. 14. Elisabethe Schulz, geb. Schreiner, 56 Jahre alt, Ehefrau von Metzger und Wirth Elias Schulz dahier. 14. Karoline Schmidt, geb. Strack, 42 Jahre alt, Ehefrau von Taglöhner Wilhelm Schmidt zu LaunSbach. 15. Carl Wilhelm Schäfer, 33 Jahre alt, Kaufmann dahier. 15. Barbara Müffel, geb. Bechtel, 71 Jahre alt, dahier, Wittwe von Lehrer Georg Andreas Müffel von Albersheim. 15. Emilie Koch, 73 Jahre alt, ledig, dahier. 16. Marie Elise Johanna Jungk, 1 Jahr alt, Tochter von Schreiner Konrad Jungk dahier. 16. Karoline Noll, geb. Stamm, 71 Jahre alt, Wittwe von Armenkaffediener Christian Noll II. dahier.

Wahlkampfes, bevor -in Candidat aufgestellt war, ganz klare und I In den beiden Wahlkreisen genau das Gleiche wie bei uns, in pAK Stellung »ur genommen Hatte, indem er Friedberg fast noch ein geringeres, wenn man bedenkt, daß auf die

2?« 1 ö « orooy die Regierungsvorlage wie den an deren etwas über 3000 Stimmen, welche dort der freisinnige (Kandidat

Stelle getretenen Antrag Huene unbedingt ab und erwarte von sei- """" ~

nem demnachstigen Abgeordneten, daß er eine jede Militär Vorlage nur bewillige unter der Bedingung, daß

1) die zweijährige Dienstzeit gesetzlich dauernd eingeführt werde uno

Auszug aus -en Xircbettbficbertt

der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Getränte.

MarkuSgemeinde.

Den 10. Juni. Alfred Georg Karl Theodor Martin Freund, Kaufmann in Gießen, und Marte Jakobine Plaum, Tochter des verstorbenen Johannes Plaum zu Gießen.

Lukasgemeind e.

Den 14. Juni. Hemmo Suur, Premierlieutenant im Jnf.- Regiment Graf Werder (4. Rhein.) Nr. 30 zu Saarlouis und Sophie Eugenie VigeliuS, Tochter des verstorbenen Oberförsters Ludwig Eduard August VigeliuS zu Gießen.

Getaufte.

Lukasgemetnde.

$3 Den 11. Juni. Dem Brauer Josef Weber ein Sohn, Heinrich Ludwig, geboren den 24. Mat.

Denselben. Dem Schlaffer Bernhard Wetdenhaus eine Tochter, Anna Elisabeth, geboren den 26. April.

Denselben. Dem Gastwirth Johann Seibel ein Sohn, Friedrich Julius, geboren den 23. April.

JohanneSgeme inde.

Den 11. Juni. Dem Postaushilfsboten Georg Heinrich Lenz ein Sohn, Gustav Heinrich Peter, geboren den 14, Mai.

Den 13. Juni. Dem Schriftsetzer Otto Ettel eine Tochter, Emilie Lina, geboren den 28. April.

Beerdigte.

Matthäus gemeinde.

Den 16. Juni. Elisabethe Schulz, geb. Schreiner, verwittwete Stock, Ehefrau von Wirth und Metzger EliaS Schulz, alt 56 Jahre, starb den 14. Juni.

Brodpreise

1

2

1

Kg. (2 Pfd.

Kg. (4 Pfd.^

Kg. (2

2 Kg. (4 Pfd.)

1 Kg. (2 Pfd.)

2 Kg. (4 Pfd.)

3 Kg. (6 Pfd.)

vom 18. Juni bis 2. Juli 1893.

Der hiesigen Bäcker.

Tafelbrod......

Weißbrod......

bei S. Stern (Schlüchter­ner u. Casseler Brod) bei S. Stern (Schlüchter­ner u. Caffeler Brod) Schwarzbrod......

Der auswärtigen Bäcker.

Pf«.

26

52

24

25

48 ,

50

22

44

66

2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod bet Gg. Ant. Heuser von Gr.-Lindm 42 Pfg.

2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod Gg. Ant. Heuser v. Gr.-Ltnden,

Ph. Velten v. Gr. - Linden 40

2 Kg. (4 Pfd.) F. Schön v. Ruttershausen u.

Joh. Kd. Veite v. Ktrch-Göns 42

Der Brodverkäufer.

1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod......26 Pfg.

2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod......52 w

1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod......24

2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod......48

1 Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrod......22 N

2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod......44

3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod......66

Gießen, den 17. Juni 1893.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen.

Fresenius.

Temperatur der Lahn und Luft

nach Reaumur gemessen am 17. Juni, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 18, Luft 24 Grad.

Rübsamen'sche Badeanstalt.

Verdingung.

Die zur Wiederherstellung des Leichenhauses auf dem Friedhof erforderlichen Arbeiten, wie nach­stehend beschrieben, sollen Samstag den 24. d. Mts.,

Vormittags 11% Uhr, im Wege des öffentlichen Angebots Verdungen werden:

veranschl. zu rd.

1) Maurerarbeit 475 Mk.

2) Zimmerarbeit 138

3) Dachdeckerarbeit 117

4) Schreinerarbeit 425

5) Schlosserarbeit 70

6) Glaserarbeit 87

7) Spenglerarbeit 145

8) Weißbinderarbeit 757

Pläne, Arbeitsbeschreibung und Be­dingungen liegen von heute ab auf dem Stadtbauamt offen, woselbst auch Angebote auf dem vorgeschriebenen Formular bis zum genannten Termin einzureichen sind.

Gießen, am 16. Juni 1893. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen.

Gnauth.______5444

Heugras-Versteigerung.

5403] Das diesjährige Heugras von den Domanialwiesen wird versteigert :

Donnerstag den 22. Juni Vormittags 9 Uhr bei Wirth Rabenau zu Alten-Buseck aus der Gemarkung Alten-Buseck;

Freitag den 23. Juni, Vor­mittags 9 Uhr bei Wirth Dorfeld in derPost" zu Wieseck aus der Ge­markung Wieseck;

Freitag den 23. Juni, Nach- mitags 2 Uhr bei Wirth Leib im Philosophenwald aus der Gemarkung Gießen.

Gießen, den 15. Juni 1893.

Großh. Oberförsterei Gießen.

Block.

Verdingung.

Die zur Errichtung eines neuen Pferdeschlachtraumes und eines Pferde­stalles im ftädtifchen Schlacht­hofe erforderlichen Arbeiten und Lieferungen, wie nachstehend be­schrieben, sollen

Samstag den 24. d. Mts.,

Vormittags 11 Uhr, im Wege des öffentlichen Angebots verdungen werden:

veranschl. zu rd.

1) Maurerarbeit 2160 Mk.

2) Steinhauerarbeit 108

3) Zimmerarbeit 473

4) Spenglerarbeit 98

5) Dachdeckerarbeit 392

6) Eisenlieferung 136

7) Schlosserarbeit 690

8) Innere Einrichtung (Installation) 833

9) Weißbinderarbeit 298

Pläne, Arbeitsbeschreibung und Be­dingungen liegen von heute ab auf dem Stadtbauamt offen, woselbst auch Angebote auf dem vorgeschriebenen Formular bis zum genannten Termin einzureichen sind.

Gießen, den 16. Juni 1893.

Großh. Bürgermeisterei Gießen.

Gnauth. [5443

Heugras-versteigttuns. 5401] Montag den IS d. Mts. Morgens 8 Uhr findet die diesjährige Heugras-Versteigerung hiesiger Ge­meinde statt. Zusammenkunft in der Weirburg.

Trohe, am 17. Juni 1893.

Großh. Bürgermeisterei Trohe.

Schmidt.

Gute Kartoffeln

verkauft [5391

Frau Pfaff, Tiefenweg 3.

Bekanntmachung.

Vom 6. bis 19. Juli 1893 sollen 588 zur Uebung eingezogene Land­wehrleute ohne Verpflegung in geeigneten Privatquartieren gegen eine Vergütung von 40 Pfg. pro Mann und Tag untergebracht werden.

ES werden daher alle diejenigen Einwohner, welche zur Uebernahme von Einquartierung für die genannte Zeit und gegen die angeführte Ver­gütung bereit sind, hiermit aufgefordert, ihre diesbezügliche Anmeldung bis längstens 24. l. Mts. auf unserem Büreau, Zimmer Nr. 15, vorzubringen.

Gießen, 17. Juni 1893.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

_____________ ________Gnauth._____________________5447

Bekanntmachung,

betreffend die Vergebung der Zinsen des Christian Gerhard Hast'schen Vermächtnisses.

Aus obigem Vermächtniß sind zehn Gaben zu 19 Mk. 71 Pf. an zehn bedürftige Familien bezw. Wittwer oder Wittwen zu vergeben. An« Meldungen zum Bezug fraglicher Zinsen sind bis zum 30. d. M. ein- fchliestlich bei dem Secretär der Armendeputation Zimmer Nr. 3 mündlich oder schriftlich vorzubringen.

Gießen, den 16. Juni 1893.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

________________________Gnauth.___________________[5455

Abbruch-Versteigerung.

Durch Abbruch des Hofgerichts-Gebäudes, Brand­platz, kommen

Dienstag den 20. Juni, Vormittags 9 Uhr,

nachstehende Utensilien zur Versteigerung und zwar: 5457

eine große Parthie kl. Ziegel, Dachfenster, Dachlatten, Zinkkandeln, große Parthie Fenster und Zimmerthüren von mittlerer Größe, Sandsteinplatten, Treppen, mehrere Dielen _____und Bretter, Qefen, Brenn- und Werkholz.

Dreschmaschinen-Versteigerung.

Nächsten Mittwoch, den 21. d. M., Nachmittags um 2 Uhr, lassen die Dreschmaschinen-Besitzer Dambmann und Schmidt zu Grosten-Bufeck krankheitshalber ihre [5445

achtpferdige Dreschmaschine

auf Großh. Bürgermeisterei daselbst öffentlich meistbietend versteigern.

Iseilgebotenes.

Prima Rindfleisch,

5459] per Pfund 40

Georg Därner, Neustadt 29.

5450] la. echten Siheinsalm, sehr schön u. sehr bin., la. Fluß Hecht, Fluß-Zander, prachtvolle Schellfische 25 sehr schönen Cabliau, j. Enten, Gänse Hahnen, Puthen, Tauben, Suppenhühner, Apfelsinen und Citronen, särnrntliche Cornpotfrüchte und Deffertkäse empfiehlt I. C. Kleinheit«. fliy Schönste frische Erdbeeren. -MU

5414] Von allen Bitterwassern ist nach ärztlichem Urtheil das vorzügliche Kirmenstorfcr Werwaffn

das beste- Es hat bei gleicher medicinischer Wirkung nicht den widrigen Nachgeschmack ber verschobenen anbertn Bitterwasser, ist leicht zu nehmen, ohne ben Magen zu belästigen unb conservirt sich lange, ohne irgend welchen Verlust an seiner Heilkraft. In Flaschen a 70 nur im Alleinverkauf derAdler-Drogerie conOttoSchaaf.

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