per russische Consul hat die Staatsanwaltschaft um eine
■»pzi iuhhujc uoniui yar Die öiaareanroauiujuji um , lbctographie SchönmannS und der Papiere desselben licht, um ihn zu identificiren.
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Philippstein. 7. Friedrich Scholl 46 Jahre alt, Rottenarbeiter zu Schutzdach. 8. Louise Drescher, 21/« Jadre alt, Tochter von Ziegler Ludwig Drelch-r zu Waldgirmes. 8. Margarethe Augufte Dorothea Heilmann, 5 Jahre alt, Tochter von Packmetster Ernst Heittnann dahier. 8. Heinrich Repp, 30 Jahre alt, Kaufmann dahier. 9. Theodor EiStirch, 18 Jahre alt, Knecht zu Unter-WtdderSheim.
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dahier zur Einsicht aller Jnteresienten offen. Allertshausen, den 10. November 1893.
Großherzogliche Bürgermeisterei Allertshausen.
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Montag Abendr Keldhaus
Ausgabe der Karten-
icr- Die bekam ■ deren einer Achbr b. Rothschild ist, l| ht ries an der he»
Auszug aus -en Kirdtcnbücbcrn
der Stadt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
Getränte.
MarkuSgemetnde.
Den 10. November. Albert Adam, Barbier zu Gießen, und Ehristtne Reitz zu Gießen.
Lukasgemetnde.
Den 5. November. Philipp Reuschling, Bremser zu Klein- Linden, und Anna Hartmann, Tochter deS Schaffners Konrad Hartmann zu Gießen. ... .
Denselben. Ludwig Olt, Former aus Odenhausen, und Katharina Thomas, Tochter deS Gastwirths Jikob Thomas zu Gießen.
Johannesgemetnde.
Den 10. November. Philipp Ruth, Geometer I. Klaffe zu Wenings, und Cbrifttne Katharine Maria Hahn, Tochter des Fürstlich Jsenburg-Birstetn'schen Pachters Carl Friedrich Urias Hahn zu
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Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Dorf-Gill pro 1894/95 siegt vom 13. d. M. an acht Tage lang zu Jedermanns Einsicht auf dem külVermeisterei'Bureau dahier offen.
Dorf-Gill, den 11. November 1893.
Großherzogliche Bürgermeisterei Dorf-Gill.
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Der Voranschlag der Gemeinde Allertshausen für 1894/95 Hgt vom 14. b. Mts. an acht Tage lang auf Dem Bürgermeisterei-Bureau
^trckusschuß fh BeMat beschlosst /?0r9en »uszuschl! e*cr M Humpen- n/ 500 silberne ®- n.
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16000 Mk. nW zeit vorwiegend W - irtt.forü^enbkjtM jfttn von Mva'pers« ebenen Einzelheiten.' ; len, so daß drese P ( Pon den auLwM „am in EchM« ngtbtit*”"«® Sitte Fim», « 8e.fi», ist «l* * mr trt i™* n> Die HMtbeld- »habet, von denen iw« ““tt -z-hl* ß für unseren haben
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r«Oz»g aus den Stan6e»amt»v<^iftem
der Stadt Gießen.
fltttfltbotc.
9iovember: 4. Carl Emil Christian Orbtg, Heizer dahier, mit t'Hjtianc Louise Kliffmüller hterselbst. 8. Albert Dreier, Knecht lallet, mit Jacobine Henriette Kreussel hterselbst. 9. Ferdinand kuzust Link, Schutzmann dahier, mit Elisabeth Krämer Hierselbst. 10. Heinrich Becker, Gendarm dahier, mit Karoline Wettert zu $r habt.
«heschlie-ungen.
November: 10. Joseph Maria Albert Adam, Barbier dahier, inll Christine Mathilde Pauline Sophie Jakobine Reitz hterselbst. E Christian Arnold, Spengler dahter, mit Johanna Margarethe tedertke Sonntag hterselbst. 10. Philipp Ruth, Geometer zu müngs, mit Christina Katharine Maria Hahn daselbst.
Pedorene»
October: 31. Dem Schaffner bei der Main-Weser-Bahn Konrad llircher eine Tochter, Marte Eltsabethe. November: 2. Dem Schutz- limn Johannes Schädel ein Sohn. 2. Dem Restaurateur Philipp tlettz eine Tochter. 4. Dem Ingenieur Raimund Wagenschein ein tobn. 4. Dem Buchhalter Wilhelm Wagner VI. eine Tochter. 5. T>«m Gefanaenwärter Johann Heinrich Köberer ein Sohn, August ®Ul tim Christoph. 5. Dem Fabrikarbeiter Philipp Weiß eine lochtet, Frieda Anna Margaretha. 6 Dem Schuhmacher Peter Ittber eine Tochter, Lina Wilhelmine. 7. Dem Schuhmacher Hermann kchLsfer ein Sohn, Hermann Christian Friedrich. 9. Dem Schlosser Zohr nnes Heinrich Naumann ein Sohn.
«estordene.
November: 3. Margarethe Albach, geb. Schmitt, 60 Jahre alt, Ehefrau von AckerSmann Philipp Albach zu Burkhardsselden. * 5. (Sari Georg Braun, 22 Tage all, Sohn von Metzgermeister Jakob Braun dahier. 7. Valentin Moser, 59 Jahre alt, Gärtner dahier. 1. Adolf Krämer, 56 Jahre alt, Tüncher von Steinbach. 7. Jost decknoth, 54 Jahre alt, Taglöhner von Großen-Buseck. 7. WUHelmtne dpLH, 3»/4 Jahre alt, Tochter von Bergmann Friedrich Späth zu
Börsen wo<herrderieht
von E. WasserN®äiieben, Bankgeschäft.
Je näher der Tag heranrückte, welcher über die geplante ReichSstempelsteuer- Erhöhung definitiven Ausschluß gebracht hat, desto besorgnißerregender wurden die Gerüchte, die darüber in Umlauf gekommen sind. Nunmehr liegt der Entwurf in seinem Wortlaut vor, und leider haben sich dadurch olle gehegten Befürchtungen als nur zu begründet erwiesen, während von den verschiedentlich in Aussicht gestellten Erleichterungen keine einzige gewährt werden soll. Der neue Steuerplan bestimmt, daß vom 1. April 1894 ab der seitherige Effictenstempel für inländische Renten, Schuldverschreibungen und Steifen verdoppelt und für ausländische oerdreisacht werden wird, und daß für die bis jetzt steuerfreien Genußscheine deutscher Gesell- schasten eine Abgabe von 2 JL und für jene ausländischen Ursprungs eine solche von 3 X ju entrichten ist. Bet dem Umsatzstempel wird von einer Trennung in- und ausländischer Werthe abgesehen und findet nominell nur die Verdoppelung der seitherigen Sätze statt. Durch die neue Anordnung der Scala ist jedoch dir Mehrbelastung eine viel größere und trifft insbesondere die kleineren Umsätze. Während früher für Beträge bis zu 1OOOO X eine Abstufung um je 2000 Ji, stattfand, und bei Beträgen von über 10000 X die Stufenleiter um je 10000 X sprang, beginnt letztere jetzt erst bei Summen über 100000 X Beträge bis zu dieser Höhe sollen in Abstufungen von je 1000 X versteuert werden. Durch diese Bestimmungen steigert sich bei einzelnen Umsätzen die Abgabegebühr beinahe aus das Vierfache deS bisherigen Betrags. Ein Geschäft von 19500 X wurde beispielsweise bis jetzt nur mit 1 X versteuert; in Zukunft werden dafür 3,80 X zu bezahlen sein. Dem Börsenverkehr werden dadurch Lasten auserlegt, welche in vielen Fällen unerschwinglich sind und deßhalb eine wesentliche Reductrung der Umsätze zur Folge haben müssen, einzelne Geschäftszweige sogar gänzlich zu untergraben drohen. Die deutschen Börsen verdanken ihre jetzige Größe und Bedeutung nicht zum geringsten Thett der Pflege, welche sie dem Arbitrage-Verkehr mit dem Auslande gewidmet haben, d. h. j men Transacttonen, die nur unternommen werden, um die kleinen Cours- undZins- vifserenzen zwischen den einzelnen Börsen auszugleichen. Unter der Herrschasl des neuen Gesetzes wird dieser Zweig ganz lahm gelegt sein, da die Spannungen in regulären Zeiten selten so groß sind, um den erhöhten Effectenstempel und die theuere Umsatzsteuer ertragen zu können. Es ist aus diesem Grunde zu befürchten, daß unsere heimischen Börsen aus dem internationalen Verkehr verdrängt und auf das Niveau von Provinzplätzen herabsinken werden. Bei der Abneigung, die sich in R.gierungskreisen gegen Alles, was mit der Börse in Zusammenhang steht, seit Jahren geltend macht, ist leider wenig Aussicht vorhanden, daß in dem jetziaen Stadium der Angelegenheit wettere Bemühungen zur Abwendung der drohenden Gefahr mehr Erfolg haben werden, als die seither ungehört verhallten Mahnrufe. Den Schöpfern dieses Gesetzes wird eine herbe Enttäuschung hinsichtlich der erhofften Mehreinnahmen nicht erspart bleiben; vielleicht werden sie schon sehr bald zur Einsicht kommen, daß ihre Maßnahmen dem Interesse des Staatssäckels zuwiderlaufen. Zur Balanctrung des nächstjährigen Relchselats ist eine Anleihe von über 116 Millionen Mark erforderlich, welche vet dem heutigen Mißmuth kaum so willige Aufnahme finden wird, als die letzte Emission im Frühjahr. Von dieser ist jetzt noch schwimmendes Material vorhanden, ein Beweis, daß die Canäle des stabilen Besitzes nicht besonders ausnahmesähig sind, und b.e Speculalion wird durch den letzten Mißerfolg und angesichts der bevorstehenden Mehrbelastung auch nicht besonders unternehmungslustig sein. Unter bet schäbigenden Wirkung bes neuen Gesetzes wirb nicht nur bie Börse zu leiben haben; es wirb vielmehr daburch unsere ganze Jnbuftrie in Mitleibenschast gezogen werben. Die Börse ist nur bas Sammelbecken, in welchem alle Fäden von Handel und Industrie zusammenlaufen, und es ist unmöglich, einen einzelnen Theil davon zu belasten, ohne dadurch auf den Gesammtorganismus störend etnzuwtrken.
Wie sehr die zögernde Haltung der amerikanischen Demokraten in der Sllber- fragc die dortige Bevölkerung verstimmt hat, lassen die im Laufe der Woche vollzogenen Staatswahlen erkennen. Die Demokraten erlitten dabei eine erdrückende Niederlage und die Mehrzahl der Staatsämter ist in die Hände der Republikaner üöergegangen. Mac Kinley wurde mit 60000 Stimmen Majorität zum Gouverneur von Ohio gewählt, und man nimmt an, daß ihm dadurch die Ptäsidentschafts- Candidatur im Jahre 1896 gesichert s.i. Durch diesen Erfolg der Republikaner werden die zur Hebung der wirthschastltchen Lage der Union etngeletteten Schritte aufgehalten werden, denn die Zurücknahme der Sherman-Acte war nur der Anfang zur Wiederherstellung bes Vertrauens; ihm sollten nach Clevelands Programm eine gründliche Revision des Zolltarifs und eine Aenderung des Bankgesetzes folgen. D-r neueste Sieg der Anhänger der Hochschutzzollpolitik wird sie bestimmen, jeden Vorschlag zur Ermäßigung der Einfuhrzölle auf das Alleräußerste zu bekämpfen, unö wenn auch nicht anzunehmen ist, daß die Zolltarif-Revision deßhalb ganz unterbleiben wird, so muß man doch daraus gefaßt fein, daß sich die Verhandlungen sehr lange hinziehm werden und daß der schließliche Erfolg verringert wird. So lange
* Metz, 9. November. Lieutenant Grahl vom Rhein, fuß-Artillerie-Regiment Nr. 8 stürzte so unglücklich vom sierde, daß er heute früh an den Folgen des Stutzes starb.
* Preßburg, 8. November. Eine Bestie in Menschen- tistalt ist der Bauer Paul Horvath in bet Ortschaft NadaS, elcher sein eigenes fünfjähriges Söhnchen, gegen Hi3 er eine heftige Abneigung empfand, lebendig ver- : bannte. Er sperrte das arme Kind in eine in seinem i fiofe stehende Strohhütte, wesche er sodann mit einem Kien- Ipaa in Brand steckte. Das jammervolle Schreien des Kindes ■ Hljrte den Unmenschen nicht, er ließ es lebend verbrennen.
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: wegen dreier Raubmorde, darunter der an der Gräfin lübtle BiSconti-Modrove begangene, zu lebenslänglichem Zucht- :uje verurtheilt — hat dem „Standard" zufolge in Ruß« inii eine Erbschaft von zwei Millionen Francs gemacht.
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Nächste Vorstellung Freitag, 17. Novbn:
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Matthäusgerneinde.
Den 5. Nooembcr. Dem Uhrmacher Georg SpieS ein Sohn, HanS Karl, geboren den 10. September.
Denselben. Dem Hausdiener Peter Berg eine Tochter, Gretha, geboren den 18. October.
Denselben. Dem Schreiner Conrad Drescher eine Tochter, Anna, geboren den 20. September.
Den 6. November. Dem Clgarrensabrikanten Georg Noll eine Tochter, Beilina Mariana Hedwig Helene, geboren den 18. Juli.
Markusgemelnde.
Den 10. November. Dem Schlaffer Wilhelm Klöß eine Tochter, Else Christine, geboren den 1. Juni.
Lukasgemeinde.
Den 6. November. Dem Proseffor Dr. Eugen Netto eine Tochter, Barbara Elisabeth, geboren den 3. August.
\ Den 9. November. Dem Rangiermeister Balthasar Becker eine . Tochter, Clara, geboren den 7. Oclober.
JohanneSgemeinde.
Den 4. November. Dem Mttzgermeister Jakob Braun ein Sohn, Carl Georg, geboren den 13. Oclober.
Den 5. November. Dem Steinmetz Albert Lentz eine Tochter, Frida Wilhelmine Martha, geboren den 1. Februar.
Militärgemeinde.
Den 5. November. Dem Feldwebel Heinrich Wenzel ein Lohn, Karl Heinrich August, geboren den 10. Oclober.
Beerdigte.
Matlhänsgemeinde.
Den 9. November. Valentin Moser, Gärtner, alt 59 Jahre, gestorben den 7. November.
Auswärtige aus den Kliniken.
Den 9. November. Johann Jost Heckroth, Taglohner aus Großen-Buseck, all 54 Jahre, gestorben den 7. November.
Sd>iffsnacbrid>icn»
(Milgetheilt durch den Agenten des Norddeutschen Lloyde«, Herrn Carl LooS in Gießen.)
Bremen, 10. Novdr. fPer transatlantischen Telegraph.] Der Dampfer Roland, Capiiän A. Winkel, vom Norddeutschen Loud in Bremen, welcher am 26. Oclober von Bremen abgegangen war, ist gestern, 11 11 br AbendS, wohlbehalten in Newvork angekommen.
Bremen. 10. Novbr. fPer transatlantischen Telegrapb.] Der Postdampser tlleckar, Capitän Mentz, vom Ikorddeuttchen Lloyd in Bremen, welcher am 26. Oclober von Bremen abgegangen war, ist heute, 9 Uhr Morgens, wohlbehalten in Baltimore angekommen.
Der Postdampfer „Waesland" der „Red Star Line* in Anl- werpm ist laut Telegramm am 8. November wohlbehalten in tllew- york angekommen.
Verkehr, CanO- unö Volkswirthschaft,
Sistze«. 11. November. Marktbericht- Au' dem heutigen Wocheirmarkr kostete: Butter pr Pfd. a. 1,00—1,10, Hühnereier per Stück 7-8 H, 2 Stück - 4, Käse pr. 6t 4-8 4. Käsematte pr. St- 8 H, Erbsen or. Liter 17 H, Linsen pr. Liter 28 tauben pr. Baar A 0,6%-0,70, Hühner pr. Stück M 0,90-1,00, Hahnen pr. St X 0,60-1,00, Enten pr. St X 1,40 bis 1.60, Ochseufleisch pr.Pfd 62—»V Kuh- und Rir^dfleisch pr. Pfd. 50—56 4, Schweinefleisch pr. Pfd. 60-70 A, Kalbfleisch pr. Pfd. 50—56 X Hammelfleisch pr. Pfd. 40—60 X Kartoffeln pr. 100 Kilo 3,50—5,00 X.
— LebenSverficherungS» Gesellschaft zu Leipzig, auf Gegenseitigkeit gegründet 1830 (alle Leipziger). Es sind vom 1. Januar btS Ende Oclober 1893 4779 Versicherungen über 33270950 Mk. beantragt worden. Als gestorben wurden in derselben Zeil angemeldet 643 Mitglieder, die mit 3 694 300 Mk. versichert waren. Der Versicherungsbestand stellte sich Ende October 1893 auf 59 000 Personen mit 401 Millionen Mark Versicherungssumme. Bei der alten Leipziger Gesellschaft, die eine reine Gegenseiligkeitsanstalt ist, fließen alle lieber: schüffe fern Versicherten wieder zu. Die Dividende der letzteren betragt für die länaer als 5 Jahre bestehenden Versicherungen im laufenden Jahre 42pCl. der ordentlichen Jahresplämie und bei abgekürzten Versicherungen außerdem l>/,pC>. der Summe der gezahlten Zusatz- piämien, was mit Rücksicht auf anderweite Auslastungen über diesen Punkt hier au-drücklich hervorgehoben werden mag. Würde eine Dividende auf die ZusatzprSmie nicht gezahlt, so wäre der Dividend nsatz auf die ordentliche Jahresprämie noch wesentlich höher als 42 pCt.
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