Ausgabe 
10.9.1893 Zweites Blatt
 
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hieb und war in Gefahr zu verbluten- neben ihm lag preußischer Landwehrmann, Fritz Grothe, der nahm des Feindes an, verband ihn notdürftig und rettete das dahinfließende Leben. DaS vergaß er seinem Retter, Schlossergeselle in Berlin war, niemals; er hals ihm oft

Ich erwürgte eS wie seine Mutter. Dann

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russischen Grenzposten bemerkt und durch Schüsse zurückge­trieben, erst io der drittw Rächt überschritt er unbemerkt die Grenze und brachte die Pferde ihrem hocherfreuten Be­sitzer zurück.

* Eine couragierte Wienerin. Dom St. Wolfgang- See wird folgende wackere Thar einer pingen Dame auS der Donaustadt berichtet: Drei Ehepaare und ein Bürger« mädcken auS Wien fuhren kürzlich gegen 9 Uhr Abend» über den See. Auf halber Fahrt bemerkte man, daß der Lahn sich allmählich mit Wasser füllte. DaS Entsetzen war groß. Der Fahrmann erklärte kaltblütig, daS Boot müßte entlastet werden, sonst garantiere er für nichts. Da erhob sich die junge Wienerin und ohne ein Won zu sagen, sprang sie in den See. Man warf ihr auS dem Kahn ein Seil zu und sie befestigte sich an demselben und legte schwimmend die zwei Stunden lange Strecke bis zum Ufer zurück. Alle anderen Insassen des Kahnes wären ohne den Muth und den Hoch- sinn des Mädchens rettungslos verloren gewesen.

* Gute Kameradschaft bis zum lobe hat der einstige hannöversche Cavallerift Oslo gehalten. In der Schlacht bei Langensalza 1866 erhielt er einen furchtbaren Kops­

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seiner Eltern zurückgekehrt, habe am Samstag Connitte» se'ne Schwester spazieren geführt und fei cm Nachmittag eit Freunden hmauS nach Pleasant Ballet) gefahren, bireci über die von ihm zwölf Stunden vorher im Fluß verrenkte, Leichen seiner Opfer binroeg, und er habe sich dort in dem Blatz ichen Parke, kaum einen Steinwurf von der Stätte seiner Bluttbat entfernt, bis zur späten Abendstunde in luftiger Gesellschaft omüfrrt! Nachdem der Unmensch dieses Geständniß abgelegt hatte, ging er sorglos zur Ruhe. Scharff Hane ieit elf Iabren eine Vertrauensstellung in dem Tabak- EngroS Geschäfte seines OnkelS Nic. Simon inne, und dieser hatte ihm mit Enterbung gedroht/ »tnn er nicht feine Maitressen, witthschast bald aufgebe.

Die Prachtliebe der Kaiserin Zasesiie. In einer interessanten Studie über Josefine Beaudarna S, welche da»

sand ich erst nach längerem Suchen einen Strick und einen Stein, band und beschwerte die Leichen, lud sie auf den bereit stehenden Kahn und fuhr zur Mitte deS Flusses, wo ich sie über Bord warf. Ich hatte geglaubt, die Leichen würden nie wieder an das Tageslicht kommen." Scharff hat auch gestanden, daß er feine Frau ermordet habe, weil er sie auf andere Weise nicht habe loS werden können. Nachdem er die That vollführt habe, fei er in bad Heim

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ltherrscher allerdings vergebens

an sich zu fesseln suchte:Die Kaiserin pflegte täglich vier b,S sechs Mal von Kops bis zu den Fußen Totleite zu wechseln. Alle SMeiber, die keinen erheblichen Werth

repräfentirten, keine sogenanntenEurkleider" waren, bienten dloS zu einmaligem Gebrauche. Die Kaiserin brauchte wöchentlich vier Dutzend seidener Strümpfe während ter Sommerszeit, und zwei Dutzend Seiden- und drei Dutzend feinster Wollenstrümpfe während de» Winter» auf, ferner wöchentlich drei Dutzend Paar Schuhe und eben so viele Dutzend Handschuhe, da beide nur je einmal von ihr getragen wurden. Sie benützte nie einen gewaschenen Strumpf, diese Gewohnheit allein erklärt den überraschend starken Eon um. Der Spitzenbesatz für jedes ihrer Hemden kostete die Summe von zweihundert Franc». Bon drei Monaten zu drei Monaten ließ sie ihren Schmuck neu fassen, auch tauschte sie Der- schiedeneS davon gegen neues Geschmeide um. Bier Mal im Jahre wurden in ihren Appartement» die Teppiche, ge­polsterten Möbel und das Tafelgeschirr erneuert. Ihr Morst all enthielt sechsunddreißig Pferde zu ihrem persönlichen Gebrauche, ferner halte ihr Stallmeister den Auftrag, all­monatlich zwölf dieser Thiere gegen andere umzutauschen, infoferne diese mehr der Farbe, welche die TageSmode vor­schreibt, entsprechen sollten. Einmal monatlich erhielt die ge­lammte Dienerschaft neue Livröen und wurden die abgelegten Kleider der Keiferin unter ihre Ehrenfraulein» venheilt. Mehrere eigens zu diesem Zwecke conftruirte Fontaine«, enthielten wohlriechende Wässer deren Borrath jederzeit einen Werth von zwölftausend Franc» repräfentirte und zwar um auf jeweiligen Wunsch dem Bade der Kaiserin beige- mengt ^u werden."

* Ein praktisches Verfahren zar Erlernung netter Sprachen ist in vielen holländischen Schulen und Pensionaien in Ge­brauch. Zu Beginn jeder Woche erläßt der Director oder Ordinarius die Bekanntmachung:In dieser Woche bars nur französisch oder englisch ober beutsch gesprochen werben, bei Buße von . . . Cent», die von der Wochen- anleihe jedes Schülers erhoben werden." Gleichzeitig wird bte Holländer sind geborene Kaufleute das Ertragniß der veraussichtlichen Geldbußen an den Meistbietenden öffent­lich versteigert. Der meistbietende Schüler muß ben Betrag sofort in eine für gemeinschaftliche Zwecke, Vergrößerung der Schulbibliothek u. bgl. bestimmte Kaffe zahlen, unb wirb auf diese Weise Aufseher über seine Mitschüler. Um fein Geld wieder zu bekommen und einen möglichst großen Gewinn zu erzielen, wird er unbarmherzig alle zur Anzeige bringen, die eine andere, als die gerade obligatorische Sprache sprechen. In weniger alfl Jahresfrist sprechen die Schüler zwei ober drei fremde Sprachen mit hinlänglicher Fertigkeit, um auf Reisen oder beim Geschäftsverkehr damit au-zukommen. Die folgenden Jahre sind dem grammatikalischen Studium dieser Sprache gewidmet, immer unter Anwendung de» nämlichen System», so daß die Schüler beim Verlassen der Schule die fremden Sprachen nicht nur theoretisch unb schriftlich, sondern auch mündlich beherrschen.

zu retten, nicht selten kommt es jedoch auch zu erbitterten Kämpfen zwischen Grenzsoldaten unb Schmugglern. Auf der deutschen Seite sind in einer Entfernung von etwa 4 Kilo­metern je zwei Grenzausseher ftationirt, welche abwechselnd aus Schmuggler zu fahnden haben, außerdem befindet sich in ben größeren Ortschaften, etwa 10 Kilometer voneinander entfernt, ein Grenzgenbarm, welcher fein Augenmerk haupt­sächlich auf russische Ueberläufer unb Auswanderer zu richten ha«. Wegen der in Rußland herrschenden Cholera sinh^die Grenzbeamten augenblicklich noch durch ben größten Tyeil ber irgend abkömmlichen Gendarmerie von Ost- unb West Preußen verstärkt. Da bte Forstverwaltung ben An­wohnern gestattet, ihr Bieh in ben ausgedehnten Waldungen längs der Grenze zu weiden, weil besonders die Schweine eine Menge dem Forst schädlicher Insekten aus dem Boden h^roorwühlen unb unschädlich machen, unb sogar für die Vieh­herden eigene Hirten anstellt und besoldet, so kommt eS häufig vor, daß einzelne Thiere sich verlaufen und über die Grenze gerathen. Die Wiedererlangung solcher Ueberläufer ist auf rechtlichem Wege mit großen Weitläufigkeiten verbunden. Daher wird oft zu den bequemem Mittel des Schmuggels gegriffen. Als kürzlich zwei Pferde eines Försters sich über die Grenze verlaufen hatten, erbot sich ein Russe, sie für den gewöhnlichen Lohn von fünf Rubeln wieder herbeizuschaffen. Zweimal mißlang der Versuch, immer wurde er von ben

vorauSzusehen war, gestaltete sich benn auch der Handel zu einem äußerst lebhaften, zu einem für Käufer unb Verkäufer recht ersprießlichen. Angekaust wurden ungefähr 40 Pferde, ein gewiß günstiges Resultat. Auch für Zuschauer fand sich somit genügend Stoff zur Unterhaltung und die auf dem Kämpfrasen stattfindenbe Vorführung der in Handel stehenden Pferde wurde von Hunderten umstanden. Der Markt über­haupt brachte in jeder Hinsicht ben gewünschten Erfolg und auch ber Absatz ber noch vorräthigen Pferde-Loose, deren Verkauf um 2 Uhr geschlossen wurde, ging flott von statten. Den Schluß de» Marktes bildete die von 4 Uhr ab statt- findende Derloosung, welche manchen Marktbesucher noch mit einem schönen Gewinn beglückte.

* Der Schmuggel an der msfischen Grenze. Don der Art, wie ber Schmuggel auSgeführt zu werden pflegt, giebt der GraudenzerGesellige" ein anschauliches Bild. Nachdem die Stellung der russischen Grenzposten genau au»» gekundschaftet ist, überschreiten in dunkeln unb stürmischen Nächten die Schmuggler, ein Traggerüst mit etwa 50 Pfund Schleichwaare auf dem Rücken, die Grenze an Stellen, an denen auf beiden Seiten dichter Wald sich befindet. Voran gehen einige Leute ohne Gepäck al» Kundschafter, dann folgt ber Haupttrupp in einer Stärke von acht bi» zwölf Mann. Sind sie unbemerkt hinübcrgekommen, so ist damit noch nicht alle Gefahr beseitigt. Die Waaren werden vorläufig in geheimen Schlupfwinkeln in einem nahen russischen Dorfe untergebracht,- in den nächsten Nächten müssen dann noch zwei weitere Grenzlinien überschritten werden, welche in Zwischen­räumen von einer Meile entfernt liegen und von denen die eine gleich ber Hauptlinie auf der ganzen Strecke mit Posten von russischen Grenzsoldaten, die andere jedoch mit Zollbe­amten besetzt ist. Erst wenn alle drei Linien glücklich über­schritten, sind sie in Sicherheit, und der Schmuggler kann sich seines Lohnes, fünf Rubel für jede Reise, freuen. Die Händler, welche die Schmuggler auSrüsten, machen natürlich das beste Geschäft, denn der ben Schmugglern bezahlte Lohn steht in keinem Verhältnisse zu den mit diesem Handwerk verbundenen Gesahren. Die Grenze ist namentlich auf russischer Seite stark beseht, aus ber ganzen Strecke erblickt man in kurzen Entfernungen die russischen CorbonS, eine Art kleiner, au» Holz erbauter unb mit Gttoh ober Schinbeln bedeckter Casernen. In biesen befinben sich em Capitän ober ein Wachtmeister mit etwa 20 Mann Besatzung, sowie einigen Pferden, von hier auß bezieht ber russische Grenzsoldat feinen Posten. Oft hören bie an ber Grenz^Wohnenden in ber Nacht drei Schüsse, bas gewöhnliche Alarmsignal ber Grenzposten, ein Zeichen, baß ein Schmugglerzug entbeeft warben ist. In solchen Fällen werfen bte Schmuggler ge­wöhnlich ihre Waare von sich unb suchen sich durch bie Flucht

bc» wirklich Funftliebenben Publikum» ist diese Neuerung, die nöthigen Falles hoffentlich in Kraft tritt, mit Freuden zu begrüßen. Sonst hätte ich Ihnen aus dieser Woche noch zu melden, daß ein Mitglied des ReinerS'schen Sommertheaters, Herr Fritz Schröder, sich am Montag mit einer wohlgelungenen Reutervorlesung vom Publikum verabschiedete. Der strebsame Künstler fand lebhaften Beifall unb wirb in Darmstabt in gutem Angebenken bleiben.

Arn Mittwoch fanb im Saalbau bie MoiiatSversammlung dcS Gartenbauvereins, verbunben mit einer wohlgelungenen, nUcrbing» nur kleinen Ausstellung statt, bie verdiente Be- achumg und Anerkennung fand. Dann wäre noch zu berichten, daß am letzten Sonntag auch ein wohlgelungener Familien- aufiflug des OdenwaldclubS ftattgefunben bat, ber unter -'lmttch zahlreicher Belheiligung sehr schön verlaufen sein soll. Die Thcilnehmer sichren nach Auerbach an ber Bergstraße unb versammelten sich nach einem Spaziergang in bie pracht­volle Umgebung im altbewährten Gasthauszur Krone", um bort ein paar Stunben in geselligem Beisammensein zu verbringen. Natürlich wurde zum Schluffe getanzt, bann ging» nach ber Resibenz zurück. Endlich bleibt noch bie Sedan- feier de» Evangelischen Arbeiter und Handwerkervereins vorn vergangenen Sonntag zu erwähnen, bei der Herr Hosprediger Ehrhardt den Festvortrag sreundlichst übernommen hatte. Patriotische Ansprachen, Borträgc unb Lieder verschönten die kleine Feier. Dann dürste e» Ihre Leser vielleicht inten essiren, zu erfahren, daß die schon lange geplanten baulichen Deränderungett im städtischen Saalbau. die sich als dringend nothwendig gezeigt taben, schon in nächster Zeit begonnen werden sollen. Die Benutzung der Haupträumlichkeiten wird

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großer Noch, unb als er kürzlich in WieSbaben starb, setzte er ihn zu seinem Erben ein.Nur einen Stein auf mein Grab setze mir, und Deinen unb meinen Namen darauf!" bat er.

* Eine eigenartige Sommerwohnung hatte sich ein Bettler zu verschaffen gewußt, der die Ortschaften der Umgegend von Königsberg in Preußen heimsuchte. Obgleich die Gendarmen den ganzen Sommer hindurch auf ihn fahndeten, war es nicht möglich, den schlauen Stromer zu fassen, trotzdem er bettelnd von Ort zu Ort zog. Er war eine allgemein be­kannte Person, und um seines originellen Wesen» willen besaß er die Sympathien vieler Landbewohner, so daß er außer Eßwaaren auch vielfach noch baare» Geld erhielt. Kürzlich ritt nun ein Gendarm von Seefeld nach Marienhof und ver­folgte hierbei einen am Fuße des Galtgarben sich hinziehenden Nebenweg. Plötzlich fielen ihm zwei Hunde auf, die vor einem dichtverzweigten großen Linvkibaurn standen nnd mit erhobenen Köpfen wüthend bellten. Der Beamte umritt den Baum unb bemerkte auf der dem Wege entgegengesetzten Seite besselben im Stamme angelegte Steigesprossen unb als er nun zwischen dem Geäst emporblickte, auch einen Menschen, der in einem zwischen zwei Aesten eingerichtetenLehnstuhl" saß undtafelte". Der Beamte merkte sofort, baß er dieWohnstätte" deS lange gesuchten Bettlers gefunden hatte unb gebot Letzterem, herabzusteigen, waS biefer aber nicht that. Der Gendarm zog hierauf den Revolver, und jetzt erst bequemte sich der Mann, aus seiner luftigen Wohnung niederzusteigen, so daß nun seine Verhaftung erfolgen konnte. AIS man die sonderbareWohnung" untersuchte, fand man dieselbe recht sorgfältig hergerichtet; von Brettern war ein Fußboden hergestellt, ebenso eine dichte Decke, und an drei Setten waren Aeste so dicht durcheinander geflochten, daß weder Sturm noch Regen hier etnbringen konnten. In bemStuhl" schlief ber Mann unb unter bemselben befand sich bieSpeise­kammer", in welcher die erbettelten Sachen aufbewahrt wurden. Der Mann hatte unter dem Blätterbach den ganzen Sommer über gewohnt.

* Bitte Ur -Ur- Großmutter! Gewiß ein seltener Fall, der gegenwärtig in Aussig an ber sächsisch - böhmischen Grenze einmal eingetreten ist. Die daselbst noch bei bestem Wohlbefinden lebende Frau Nasty ist Ur-Ur-Großmutter ge­worden, indem ihr in Amerika lebendes Urenkelkind in diesen Tagen von einem gesunden Mädchen, der Ur-Ur-Enkelin entbunden wurde.

* Milwaukee, 5. September. Entsetzen hat hier dir Mordtbat eines sehr beliebten unb bekannten Deutschen, deS 25 Jahre alten Gustav Scharff, erregt. Scharff unterhielt seit zwei Jahren ein intime« Verhältniß zu ber Wittwe DouglaS, bie auch unter dem Namen Dille King bekannt war. Die Frau brang auf Ehelichung, der Mann fträubte sich, gab aber schließlich nach, al» Frau Ollie sich Mutter fühlte. Vor bem Friedensrichter wagte Scharff aus Rücksicht auf seine Mutter, Schwestern unb gesellschaft­liche Beziehungen bie wirklichen Namen nicht anzugeben. Er richtete der Frau und ihrem Kinde eine Wohnung an ber Hauptstraße der Stadt ein, machte dort tägliche Besuche, verbrachte aber die Nächte unter dem Dache des Elternhauses. Am vergangenen Samstag lud er Frau unb Kinb zu einem Ausflug ein unb die letzcren würben von ihrem Hausgenossen nie in heiterer Stimmung gesehen, als bei ben Rüstungen zu biesem AuSfluge, der mehrere Tage bauern sollte. In ber Nahe ber Restaurationslocale von Pleasant Valley ließen sich bie Ausflügler im Grase nieber, unb waS bann weiter geschah, hat Scharff selbst vor bem Untersuchungsrichter mit folgenbcn Worten erzählt:Ich tänbelte mit meiner Frau, baß kleine Mädchen befand sich spielend in kurzer Entfernung von un». AIS ich mich zur Ausführung meines MordplaneS enischlossen hatte, hielt ich erst nach allen Seiten Umschau. AllcS war ruhig. Ich näherte mich der im Grase ruhenden Frau, erfaßte sie mit starkem Griff bei ber Kehle unb erwürgte sie. DaS Kinb schaute zu, unb glaudenb, ich tänbelte mit ber Mutter, blieb e» ruhig. Nachbcm ich mich vergewiffert, baß Ollie eine Leiche war, fiel mir ba» Mädchen

soeben erschienene Helt berW iener Mode" enthält, finden sich folgende Angaben über bie Pmchtanstalt, durch welche bie Kaiserin den De!

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»Neueste Erfindungen und »rfabrunatn' auf bar Gebieten der practtschen Lechnck, Elecuoiechnik, der Gewerbe, In­dustrie, Chemie, der Land- und Hauswlrthschast rc. (A. Oartkbrn» Verlag in Wien). Pränumerationsprei» ganzjährig für 13 Hefte franco 7.50 Mark. Einzelne Üefte fflr 60 Pfg. in Briefmarken. Diese gewerblich technische Zeitschrift, welche bereit» im zwanzignm Jahrgange erscheint, verfolgt nur rdn praktische Zwecke Die Mit­arbeiter sind nur Männer der Praxi», welche am besten die wirklichen Bedürfnisse der Techniker unb Jndustrielloi zu ermessen verst<den. Die Zeitschrift, reich an Originatbriträgen unb conftructiven Ab­bildungen, bietet einen vollständigen Uederblick über alle Fortschritte im gewerblichen Leden. Besonder» werlhooll erscheint r», do» in dieser Zeitschrift immer praktische Dege iu neuen Erwerbs-rien, verbesserte ArbritSeinrichtungen und praktische Anleitungen iui dr- Höhung der Concurrenzfähtgkeit gegeben werden. Tadurch empstrhlt sich dieselbe von selbst für jeden Dorwör «»strebenden.

HildeSheim, die vielbesuchte, alterthüwttchc 6labt Aord deutschland», ist nicht nur wegen seiner Profandamen, «andern auch um seiner Kirchen willen ber uneingeschränktesten Bewunderuna aller Besucher sicher. Einen Einblick in diele eigenartige und reiche ft- well gewährt un» ein Aufsatz von Heinz Tovote in dem längst« Hefte der »Moderne« Kunsts (Berlin W. 57, Verlag von Stich Bong), da» mit zahlreichen Illustrationen von der Hand W. Pape» geschmückt ist. Ein prächtiger Sardendruck zeigt un« die Jrmimäule im Dome zu Hilde»heim, ein andere» reich colodtle» Bild führt un» zu dem Seitenportale de» gewaltigen Bauwerk», andere Illa« ftrattonm führen un« interessante Detail« au« bem Innern, io wie au» der Godehardikirch« rc »er. Neben diesem interessanten Betn ag« findet sich in dem Hesse eine Studie von Paul lohnt übet ba» jüngste Mitglied de» .Verein» deutscher Aquarellisten", den trefft ch Maler Iuliu» Wmael vor. Interessante Porträt» und Genrebitter de» Künstler» degleiien den Text, unb bie hier zu Tage tretende Meincr'chaft de» Aardendolzschnttt» bürte unerreicht daneben. Ganz reizend ist auch bie Eröfinung»seite, auf bet auf gekörntem Papier dn Bleistiftporträt Julius Dengel» .Porträt meiner Frau' gedruckt ist. Kunstdeilagen, Roman, sowie lonftiper Inhalt stehen auf der gewohnten vortrefflichen Höbe. Die nächst« lammet der Modernen Kunst' ist die die»jährige Lommer Nummer. die den Nbonn«nt«n ohne Preiserhöhung gelie'ert wird. Preis de» vierzehn tag»Lesse» 60 Pf».

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