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Die trauernden Qinterblievenen.
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Heute Nacht um 123/4 Uh^ verschied sonst nach langem schweren Leiden unsere liebe unvergeßliche Tochter und Schwester
Käthchen Dapper
im 18. Lebensjahre, was wir Freunden uud Bekannten mit der Bitte um stille Theilnahme tiefbetrübt mittheilen.
Die trauernde Familie Dapper.
Gießen, den 6. September 1893.
Die Beerdigung findet Freitag Nachmittag 3 Uhr vom Sterbehause, Frankfurterstrabe 83, aus statt. [7572
CourSbericht
Bon E. Wasserschieben, Bankgeschäft.
Frankfurter vvrse vom 6. September 1893.
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der Theo!., der sich nach absolo. Seminar» cur» auf da» »wette (Staats-) Examen vorbereitet und im Unterrichten geübt ist, ertheilt Nachhülfeffunden. 17182
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<^chvn feil geraumer Zeit werden unausgesetzt Versuche gemacht, unsere bekannte Doering» Seife mit der Cule bei dem Publikum zu miß- ccedittren und zwar von Seiten einer neidischen Concurrenz, welche der steltz wachsende Konsum unserer Doering'S Seife, wie man zu sagen pflegt, au» Rand und Band zu bringen scheint.
Da ihre seitherigen Angriffe jedoch nicht den gewünschten Erfolg brachten, hat man sich neuerdings zu einem Manöver verstanden, das ebenso schimpflich wie unehrlich ist. Man lancirte nämlich in dem Gewände einer belehrenden Tagrsneuigkeit da» Gerücht in die Welt, daß
Herr Dr. Lassar-Berlin in seiner Klinik für Hautkranke eine durch seisengebrauch entstandene neue Hautkrankheit entdeckt und dieler Krankheit den Ramen die Doering'sche Geifenkrankhett betgelegt habm sollte rc.
Diese beunruhigende Notiz, welche seitens der Redactionen für eine verbürgte Mittheilung aus dem ärztlichen Kreise der Klinik gehalten wurde, wachte die Runde tn einer Anzahl Zeitungen und bot gewissen Blättern sogar den Anlaß, sich tn den trioalsten Schimpf- und Hetzereien gegen und zu ergeben.
2llS die Kunde auch zu un» gelangte, haben wir, um den wahren Sachverhalt zu ergründen, unS sofort tn dte Dr. Lassar'sche Klinik begeben und Herrn Dr. Lassar dte fragliche Notiz mit der Bitte um Aufklärung und Auskunft unterbreitet. CS ist uns daselbst dte Mittheilung geworden, daß in der benannten Berliner Klinik auch kein ein- ziger Krankheit*fall zur Behandlung gekommen i*t, deMMen lTr*ache auch nur im SlindeMten auf den Gebrauch der Doering* Seife mit der Eule zu rückgeführt werden könne und dass in der dortigen Klinik von einer Doering’*chen Neifen- krankheit absolut nicht* bekannt «ei, folglich die Notiz auch nicht von da habe auHgehen können.
ES ist also der Inhalt deS gelammten unS angreifenden Artikels pure Erfindung, dreiste Lüge, ja mehr noch eine Verleumdung niederster Art, und kann nicht anders betrachtet werden, als das ränkevolle Werk einer neidischen Concurrenz, das in Scene gesetzt wurde, um bei ängstlicheren Gemüthern Beunruhigung hervorzurufen, um dem Publikum den Gebrauch der Doering* Seife mit der Eule zu verleiden, um unser Geschäft zu schädigen und sich selbst eine gefürchtete Concurrenz vom Halse zu schaffen. Die Bezeichnung für eine solche Handlungsweise überlassen wir dem Urthetle des unbefangenen Lesers: hingegen ist unS, da durch btrse Mantpulalton das RenommS unserer DoeriiiK’s Seife angegriffen ist, wir selbst aber materiell geschädigt werden sollten, an der Erutrung deS Verbreiters dieses Gerüchtes, trotzdem es inzwischen von den verschiedenen Blättern wiederum dementiri worden ist, sehr viel gelegen und setzen wir hiermit eine H |
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Belohnung von Ein Tapsend Mark
Hungen Schotten
im September 1893. [7559
für Denjenigen au«, welcher unS den Verfasser und Urheber der Notiz in solcher Weise namhaft macht, daß wir denselben gerichtlich belangen könnm. Wir glauben im Interesse der Wahrheit ein Recht zu haben, auf die gewünschte Beihilfe fettens deS Publikums fest rechnen zu dürfen.
WaS nun unsere Seife selbst anlangt, so wiederholen wir auch bet dieser Gelegenheit, gestützt aus das Urthetl hervorragender Autoritäten, unparteiischer Fachmänner, amtlicher Chemiker rc., daß Doering s Seife mit der Eule in Qualität, Reinheit, Milde und Fettreichthum alle anderen Seifenfabrikate wett übertrifft und confeguenter Weise auch deren Anwendung nie und nimmer von irgend einem nachtheiligen, sondern von
dorn denkbar gün*tig*tcn Erfolg und Wirkung namentlich in dem was Zartheit und Frische der Haut, Schönheit des Teints betrifft, begleitet sein kann.
Wir bitten daher unsere werthe Kundschaft, sich durch Verdächtigungen ähnlicher Art nie beirren zu lassen und nach wie vor zu ihrer Toilette vom Guten das Beste, nämlich unsere Doerings Seife mit der Eule, zu verwenden. Aber auch Jene, die bis jetzt au« dem einen oder anderen Grunde Doering s Seife mit der Eule nicht gebraucht haben, fordern wir, ganz besonders auf die schamlosen Angriffe hin, zu einem Versuche auf, und wir sind überzeugt, daß nach gemachter Probe man auf keine andere Seife mehr zuruckgretien wird, anerkennend, daß trotz aller Anfeindung Doering’s Seife mit der Eule für die Toilette ist und bleibt
die beste Leise der Welt!
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