am
zu vermiethen.
Neustadt 24
au
den
der
Flur 5
Flur
5
mit LogiS zu vermiethen, 27031 MLusburg 1.
Flur
5
vermischte Anzeigen
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Course der Frankfurter Börse
9277
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Gießen,
190.5
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Gotthardt . .
Ital. Mitlelmeer
Dresdener Bank. . . Mitteldeutsche Eredttb. . Diener Bank-Verein Türttemb. BereinSbank Deutsche BereinSbank .
den 4. November 1893. Der Concursverwalter:
Karl Klees.
184.— 140.40
223.— 106 20 109.50 184.—
180.50
95 —
96.85
101 90
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Bekanntmachung.
In dem ConcurSverfahren über das
Vermögen des M. Student in
9168) Neuhergerichtetes Kueiploeal zu venniethen. Näheres in der Exp. d. Bl.
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Bindtng-Brauerei . . Stern- do. (Oberrad) Bad. AnUin- u. Soda- fabrik . . . .
Hibernta Bergw.-Gei. .
Nr 4zO — 206 qm Acker an dem Fluthgraben in der Au, Flur 5 Nr. 462 — 4588 qm Acker am Krofeorfer Weg,
Donnerstag, 16. Novbr.,
Nachmittags 2'/, Uhr, sollen auf dem hiefigen Ortsgericht die zum Nachlaß der Aaeob Theodor Konrad Marti« Braun Eheleute« in
4<>/o Franks. Hyp.-Pfdbr. v. 91 ab . . .
S'/?/oFrnks^yp.-Pfddr. t°/oPreutz-hyp^Sci.-Bk., Psandbr. XV.-18.
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4»/o Preuk. L«ntt.-Bod^
Lred.-Psandbr. bis 1886
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Lübeck-Büchner . . .
4«/l»DcutscheGrundschld.■ Bk.-Mandbr. I u. II y/rVo do V/-°/o Rhein. Hyp.-Bank-
Psandbr. . . . API Meininger Psandbr. 4*/t do. do. unkündbar bis 1900
Gießen sollen 912 Mark 44 Pfg. unter 2363 Mark 19 Pfg. zur 93er- cheilung kommen; das diesbezügliche Verzeichniß liegt auf der Gerichts- Gr. Amtsgerichts Gießen
Bahnhofstraße 7 empfiehlt sich im Einsetzen künstlicher Zähne, Plombtren u s. w. bet billigster Berechnung. [4381
Flur 5 Nr. 8z — 712 qm Acker bei Broßbrücke,
Gießen gehörigen Grundstücke:
Flur 3 Nr. 72 — 1275 qm Acker Krofdorf er Weg, Flur 3 Nr. 147 — 2200 qm Acker den LaufertSröder Weg,
Flur 5 Nr. 25 — 776 qm Acker in Weiden,
jjieö StarLio
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König. Belg. Postdampfer von
S°/o Oldenburger Loose . 128 60
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Söörserrwoche»dericht
von E. Wassersehleben, Kankgeschüst.
Wie nicht anders zu erwarten war, hat die October-Liquidatton an den italienischen Börsen mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen gehabt. Die Ueber, speculatton, welche durch die Illusionen über die Wirkung deS jüngst in Berlin abgeschlossenen Vorschubgeschäftes und durch die Rentenbezüge aus Parts erzeugt worden ist, stellte so große Anforderungen an die Zettelbanken, daß sich letztere gezwungen sahen, ihren Zinsfuß auf sechs Procent zu erhöben und die Reparttrung von Rententtteln etnzuschränken. Die Folge davon war ein drängendes Angebot auf allen Gebieten, das die Course um so leichter panikartig zum Fallen geb,acht hat, als sich in Italien das Geschäft aus fünf kleinere Börsen verthetlt, anstatt sich auf einen kräftigen und daher widerstandsfähigeren Maikt zu concentrtren.
Obwohl die französischen BatssierS die gediückten Course zu Deckungen benützten, sind dadurch doch nur vorübergehend sestere Notirungen erreicht worden, weil daS fremde Capttal Angesichts der in der Luft schwebenden Finanzrefoim-Vor- schläge eine abwartende Haltung etnntmmt. Die öffentliche Diecussion des Herrn Gtotltttt mit dem Exmtntster Rudint ist zudem nicht geeignet, das geschwundene Vertrauen wieder zurückkehren zu lassen; diese gegenseitigen Blotzstellungen führen nur dazu, die StaatSlettung noch mehr zu dtscredtttren, alS es durch deren wankel- mülhtge Haltung ohnehin schon geschieht.
Neuerdings hat der Minister ialh wieder beschlossen, von der Erhebung der Einfuhrzölle in Gold Abstand zu nehmen, weil die Handelskammern dagegen oppo- nirt haben. Von den Erschwerungen bet Einlösung der Coupons in Gold sind seit der Einführung dieser Bestimmungen gleichfalls verschiedene überflüssige und lästige Modalität« ausgehoben worden und auS maßgebenden Kreisen verlautet, daß wahrscheinlich noch weitere Erleichterungen gewährt werden würden. WaS bleibt da zum Schluß noch übrig von den vielverspiochenen Maßnahmen? Nichts als ein ängstliches und mißtrauisch gemachtes Publikum.
Gegen die Pariser Münzconserenz und die angestrebte Nationalifirung der italienischen Scheidemünzen haben die sranzösischen Blätter in den letzten Tagen recht gehässige Autzsälle gebracht, aus denen deutlich hervorgeht, daß die französische NationaUVcisammlung die italienischen Wünsche nicht erfüllen wird. Wenn durch die ilalientichen Forderungen den übrigen Mitgliedern des Münzbundes ein Opfer auferlegt werden würde, wäre diese Stimmung ganz begreiflich; ab»r da die Auslieferung der Scheidemünzen an das Heimalhland nur gegen Goldzahlung erfolgt, so liegt doch der Vortheil auf sranzösiicher Seite. Eine viel ernstlicher ins Gewicht tallende Frage ist die, wo sich die italienische Regierung bei der gegenwärtigen Mißstimmung das nöthige Gold beschaflen will, und selbst für den Fall, daß sie diese« Hinderniß glücklich überwindet, ist leider zu befürchten, daß noch ein langer Zeitraum vorüber verfließen wird, biS daS Zurückströmm der SUbermünzen im Verkehr zur Geltung gelangt.
Nach einem äußerst hartnäckig geführten Kampf ist e8 endlich Cleveland gelunaen, im amerikanischen Senat die bedingungslose Aushebung der Sh'iman- ikte durchzusetzen. Die Geschäftswelt hat jetzt mit all den störenden Einflüsien zu rechnen, welche die Sistirung der Silberkäufe zur Folge haben muß, und es wird sich detzhalb selbstredend kein augenblicklicher Umschwung in der wirthschastlichen Vage bemerkbar machen. Da aber die seitherigen Stlberankäufe viel dazu beige- lragen haben, die KrtfiS in den Vereinigten Staaten herbeizuführen und zu verschärfen, so muß ihre Einstellung auch dadin wirken, da« geschwundene Vertrauen wieder zurückkehren zu lasten und dem gänzlich darniederliegenden Creditgeschäste auszuhelfen. Man darf sich hierbei durch die momentane Einwirkung auf den PrerS deS SllderS nicht irre machen lasten. Dieser Sturz würde schon viel früher erfolgt sein, wenn die Silberfreunde nicht immer noch darauf gerechnet hätten, I
Flur 16 Nr. 286 — 688 qm Acker auf die Chaussee hinter der Puloer- mühle,
Flur 32 Nr 49 — 2500 qm Wiese am
Leegstrauch bet der Schwalbachi- schen Wiese am Pfad,
Flur 32 Nr. 60 — 2094 qm Wiese das, Flur 39 Nr. 70 — 1056 qm Acker unter dem Waldbrunnen,
Flur 39 Nr. 71 — 3162 qm Acker das., Flur 39 Nr. 72 — 688 qm Wiese das. öffentlich freiwillig an den Meistbietenden versteigert werden.
Gießen, den 4. November 1893.
Großh. Ortsgericht Gießen.
I. A.: Vogt. 9270
Donnerstag, 16. Novbr.,
Nachmittags 3«/, Uhr, sollen auf dem hiesigen OrtSgericht die zum Nachlaß der Heinrich Huh« -weiter Ektzetente in Gießen gehörigen Grundstücke :
einen Vergleich zu Stande zu bringen, der die Regierung zwingt, die SilberkL 6 für die Zukunft, wenn auch in geringerem Matz, fortzuschen. Aber selbst babm wäre der Sturz nicht vermieden, sondern nur verschoben worden. Den europihfdL0 Geldmärkten ist damit eine neue Sorge erwachsen, nämlich bteicniae um bi, tu Haltung ihrer Goldbestände. Tie Silberwinhschaft in den UnionSftaaten bat H Gold aus dem Heimathlande herauSgedrängl und letzt werden die dorttgen Fstuw letter natürlich keine Anstrengung scheuen, den Rückfluß zu erleichtern, lonbon dabei dm ersten Ansturm auSzubaltm und don zeigte sich thatsächlich schon $ *« frage für amerikanische Rechnung, welche ein Anziehen deS GeldstandeS in so b Matze zur Folge hatte, daß in Bälde eine Erhöhung der ofncleHen Tiscontrai,' V, erwarten ist. »l
Ueber die deutsche Börsensteuer find nunmehr von osnciöser Sette au- Telüi.. in die Oeffmtlichkett gedrungm, die zu lebhastm Erörterungm Veranlastung haben und die für daS Börsengeschäft das Schlimmste besürchtm Ieilen. T»-« sollen die Umsätze in ftemdländt'chen Effectm mit dem dreisachm feitbcrigai 5(er", belegt werden, und für unsere einheimischen Papiere der doppelte SleuerbettaeV' entricht« sein. Man darf sich nicht verhehlm, daß durch diese gestetaertm Gcbü?r« der Handel in fremben Titeln sowohl alS auch in einheimischen Wcrlden a £ deutschen Börsen vollständig untergraben werden wird. Diejenigen unserer CapUaütza welche auf eine höhere Rente sehen, werdm sich durch dm Stmerunterschied Cl*. von den fremden Efiectm abwmdm lastm; sie werdm vielmehr nur dazu gdriß" ihre Käufe btrect im Ausland vorzunehmen und der Steuerbehörde da» Nackq^- zu lafim. Der finanzielle Erfolg wird detzhalb weit hinter dm Erwartungen uf? bleiben. Für die nächste Zukunft ist aus dem gleichen Grunde auch mit nfe Wahrscheinlichkeit daraus zu rechnen, daß Wim beträchtliche Realisation« in V- vornehm« wirb, denn die österreichische Speculatton unterhält immer noch Hausse-Positionen an diesem Platze, bet« Prolongation ihr durch die gepkr- £Lmpthbgaben zu aroße Opter auferleg« würde.
In dm Cours« der österreichischen und ungarisch« Fond- hat sich n. schon eine wesentliche Abschwächung bemerkbar gemacht, woran allerdings auch *L" CabinetSkrifiS und die wettere Verschlechterung der Wiener Valuta Schuld uin £te ungarische Goldrente hat «/< P.ocent und die öslerre chische 1 Procent n£ gegeb«. Die lebhafteste Bewegung weisen auch In dieser Woche wieder Italiener ar Nachdem die Liqu datton vorüber war, erzielte fie eine nicht unbedeutende Bessern» die jedoch nicht Stand gehalten hat. Zu der neu« Ermattung trug viel bal Ä rüdjt bet, daß die Verwaltung der Stabt Livorno den November-Coupon nicht m losen könne. Wie fich später herauSgeftellt hat, ist die Finanzlage doch nicht gas, >o schlimm, denn sie ermöglicht dm Zmimdimst und nur die Rückzahlung frt amortlfirtm Schuldverschreibungen muß hinausgeschob« werd«. Für Spanier ianht Paris recht flaue Nottrungen, die hier nicht unberücksichtigt geblieben stnd. Allem so ichein nach wird die Beilegung de- marokkanischen Streites noch nicht io schnell er iolgen und viel Geld crforbern. Griechm wurden bester bezahlt, indem aur ro. Ftnanzproj^ct hingewiejen wurde, das auf eine Umwandlung Der Naiionalbar.k ak itelt. Ob dadurch dm dortig« Verhältnisten ausg.holfm würde, ift sehr iu zweifeln. Mexikaner bab« sich trotz befl niedrig« SiideicurseS behauptet, well he Regierung einen weiter« Betrag für b« Couponbimst lemittirt hat. t<r argentinischen Werthen kam bte Nachricht zu gut, dah der October.öouponi der National CebulaS Serie A nach zweijährigem Moratorium letzt wieder in da-, eingelöst wird.
Durch die Steuerpläne bat der Banken markt ein recht matte« frafüfa erhalten. Die Aussicht, daß die so wie so schon zusammengeschrumpfte THLttNeit un' u
Banken noch weiter eingefchränkt werde, veianlatzl viele Besitzer, ihre ttotinbt » veräußern. Commandit verloren über 2, Berliner Handelsgesellschaft in Folge tim deftigen Angriff- auf serbische Werthe 3 Procent, und die Verluste der öfter reichliche Bankacti« find annähernd ebenso hoch.
Da- Gebiet der Bergwerks- und Hütten-Papiere wurde durch bi' Aeußerungm bei den verschiedmen Gmeraloersammlungen ungünstig beeinflatz! namentltcb die Actim der Harpener Bergbau-Gesellschatt lagen matt, weil die riretnei- erklärte, daß die Dividende für bas laufenbe Zahr voraussichtlich noch scvlechii! ausfallen werbe, alS bie für daS zurückliegende. Die Speculatton ist dadurch uoi so mehr enttäuscht worb«, als sie aus dem September-AusweiS schon auf eist Besserung glaubte schließen zu bürfen.
Deutsche Eisenbahnen waren vernachlässigt, österreichische wurden voar Heimalhland billiger auSgeboten, und die schweizerischen sind annäbernb auf ihrem Stand geblieben. Die italienischen Bahnen thellttn da« Loo« ihrer heimischen Ren'.t
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Nähere Angaben und Bedingungen hier zu erfahren. Die Lieferung des Kleinschlags zu neue Decken muß bis 15. April 1894 erfolgt sein, sonst sind die Bedingungen wie im Vorjahr.
Groß-Nechtenbach, 1. Novbr. 1893. 9268 Das Bürgermeister-Amt.
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