Ausgabe 
5.7.1893 Erstes Blatt
 
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zur Unlerftützung ihrer Angehörigen bei der Lrn« , I die dienstlichen Jntereffen die» gestatten, ,°d>e Heim°th ,u bI^bg^|(fe d Fulternnlh 'n Elsaß- Lothringen erhalten dort nicht nur die Borfchuß!»^"- sondern auch die einzelnen Gemeinden direkt oon der Slaa depofitrnverwaliung d,e nöthigen »^eUminel, um dm .einen Landwirthen Darlehen bi» 400 KL gegen 2>/. p(St., rückzahlbar innerhalb 5 Jahren, zu geben. arnÄhreiben b-mbnr-, 1. Juli. Urber da- drntägige AuSblerben de» Reichspoftdampier» ,Bunde»rath" in Zanzibar heg die hiesige Rhederei noch keine Beforgniß Der Monson h°^ in dortiger Gegend hesttg geweht, dadurch kann der Dampser leicht einige Tage -usgehalten werde».

Aurland.

Vari,. 2.Juli. Die Rllckzahlungen au« den Spar- kaffen überstiegen in der letzten Juntdekade die Einzahlungen um 574,000 FrcS.

London. 2. Juli. Aus Anlaß des gestern stattgehabten Besuches des Großfürsten-ThronfolgerS von Ruß- land in Windsor hat die Königin Victoria dem Großfürsten den Hosenbandorden verliehen.

London. 2. Juli. Dem Reuter schen Bureau wird aus Jeddah von heute gemeldet, daß sich eine Abnahme der Eholeraepidemie in Metta bemerkbar mache.

Neueste Nachrichten.

Wolff« telegrophtsche« Lorrespondent-Bureau.

Berlin. 3. Juli. DieNordd. Allg. Ztg." vernimmt, die neue Militärvorlage weiche von dem Antrag Huene nur in ganz untergeordneten Punkten ab. Es sollen anstatt 24 nur 23 Pionier-Bataillone formirt werden, die übrigen Aenderungen seien lediglich redactioneller Natur.

Berlin. 3. Juli. Der DampferBundesrath", desfen Ausbleiben Besorgniß erregt hatte, ist gestern wohl- behalten in Tanga eingetroffen.

München. 3. Juli. AuS Anlaß des 25jährigen Be­stehens der Münchener Künstlergenoffenschast wurde heute der Grundstein de« Künstlerhauses gelegt. Der Feier­lichkeit wohnte der Prinzregent mit den Prinzen und Prinzessinnen deS bayrischen Hauses bei. Der Erzgteßer Professor v. Miller hielt eine Ansprache und verlas die Grundsteinlegungs-Urkunde. Der Prinzregent legte die Kapsel mit der Urkunde in den Grundstein und gab dem Wunsche Ausdruck, daß die Münchener Kunst in dem Künstlerhause in Eintracht und Frohsinn weiter blühen möge. Sodann erfolgten die Hammerschläge deS Prinzregenten, der Fürstlichkeiten, der Minister, des Vorstandes der Künstlergenossenschaft und der beiden Büngermcister.

Meiden. 3. Juli. Heute Mittag wurde die Jubelfeier deS 350jährigen Bestehens der Fürsten- und Landes sch ule St. Afra mit einem FestgotteSdienst eröffnet, bei welchem Oberconsistorialrath Br. Ackermann die Predigt hielt. Der Feierlichkeit wohnte der Kultusminister v. Seydewitz bei. Sodann empfing der Rector Br. Peter in der Aula der Fürstenschule die zu der Jubelfeier erschienenen Deputationen ; den Glückwunsch der Landesschule Psorta brachte Rector Br. Volkmann dar. Nachmittags 5 Uhr sand die Aufführung von Sophokles Antigone in der Ursprache statt.

Pari». 3. Juli. Heute früh veranstalteten Studenten vor der Polizeipräfectur eine stürmische Kundgebung gegen den Polizeipräsecten Lozö. Anläßlich der morgen statt­findenden Beisetzung eines HandlungsgehÜlfen, welcher bei dem Einschreiten der Polizei gegen die demonstrirenden Studenten in der Nacht zum Sonntag tödtliche Verletzungen erhalten hatte, obwohl er an der Kundgebung gänzlich unbetheiligt' war, werden ernste Ruhestörungen befürchtet. Das Begräbntß soll auf Gemeindekosten erfolgen. Die Mehrzahl der Morgenblätter richtet gegen Loz6 heftige Angriffe,- einzelne Preßorgane machen auch den Ministerpräsidenten Dupuy für da- Vorgehen der Polizei verantwortlich.

Pari». 3. Juli. Abends begaben sich demonstrirende Studenten vor das SenatSgebäude und warfen Schilder­häuser um. Der wachthabende Osfizier ließ die Mannschaft antretcn, doch blieb der Zwischenfall ohne weitere Folgen. Die Menge zog hierauf vor den Justiz-Palast und warf mehrere Fenster ein. Von der Polizeipräfectur wurde die Fahne heruntergeholt und auf die Erde geworfen, schließlich aber die Menge durch 300 Polizeiagenten, welche blank zogen, zerstreut.

Loadoa. 3. Juli. Ein besonderer Courier überbrachte der Admiralität heute Nachmittag die osficiellen Berichte deS EontreadmiralS Markham vomEampcrdown" und deS Eapitänö Bourke von derVictoria"- sie sind datirt vom 22. Juni, dem Tage der Eollision, und bestätigen beide die Annahme, daß die Eollision durch die Unterschätzung der Distanz Seitens deS Oberbefehlshabers Tryon hcrbeigeführt worden ist. Markham habe das Versehen sofort erkannt, das Signal zur verlangten Wendung des Schiffe« wiederholen laffen und dann erst an-geführt- auch Bourke habe Tryon auf den Mangel an Raum aufmerksam gemacht, aber Tryon habe aus der Ausführung der Evolution bestanden. Es wird hinzugefügt, die See fei ruhig, die Luft Nar, da« Verhalten der Offiziere und Mannschaften musterhaft gewesen. Die Zeit bi« zum Untergange derVictoria" nach der Eollision wird verschieden, 8 bi« 13 Minuten, abgeschätzt.

der

auf seinem Posten.

Depeschen M 9metu .Herold.

3 luli Heute hielt der BundeSrath eure

unoeränbert genehmig' S'reu-

bit dem Ergebnis de» biesjahrigen

Mu^ü'ng-g?schas^- bettög. °bie W der wEch

mebr al« der aesamntte Rekrutenbedars.

Berlin, 4. Juli. DerNationalzeitung zufolge hat der Kaiser dem Finanzminister Miquel das Großkreuz des rothen AdlerordenS mit der Krone verhetzen.

Berlin, 4. Juli. Zahlreiche Reichs tags abgeord net e sind bereits hier eingetroffen- man darf daher, auf ein gut besetztes Haus und einen durch Beschlußunfahrgkeit mcht gestörten Verlauf der Verhandlungen rechnen. Die Ab­geordneten Thomsen und Langerfeld, bisher wild, traten der sreisinnigen Vereinigung bet. t e. A t {, n

Baris 4 ^uli. Die StudentenmantfestaNonen wurden den ganzen Tag gestern fortgesetzt. Die Studenten zogen vor die Kammer, wo sie ^Dive Mlllerand. riefen und furchtbar lärmten. Der Polize.prafect Loze, welcher heute demissioniren wollte, bleibt neueren Meldungen zufolge

Berlin, 4. Juli, 1 Uhr Mittags. Die zur Eröffnung des Reichstags von Seiner Majestät dem Kaiser ver­lesene Thronrede erklärt, seit der Vorlage der abgelehnten Militärvorlage sei die politische Lage Europas unverändert- die Beziehungen des Reiches zum Auslande seien zur großen Befriedigung nach wie vor durchaus freundlich und frei von jeder Trübung. Das Verhältniß der militärischen Kraft Deutschlands zu derjenigen unserer Nachbarn habe sich indessen noch ungünstiger gestaltet, als im verfloffenen Jahre. Die weitere Ausbildung unserer Wehrkraft werde mit Rücksicht auf die Fortschritte des Auslandes zu zwingender Noth- Wendigkeit. Zur Erfüllung der dem Kaiser verfassungsmäßig obliegenden Pflichten erwarte der Kaiser, daß unumgänglich mit allen Mitteln auf die Herstellung einer ausreichenden, wirksamen Vertheidigung der vaterländischen Erde hingewirkt werde. Die neue Vorlage habe die Anforderungen an die persönliche Leistungsfähigkeit und Steuerkraft herabgemindert; eine schleunige Verabschiedung des Gesetzentwurfs fei nöthig, damit die diesjährige Rekruteneinstellung schon auf der neuen Grundlage erfolge. Die Deckungsfrage bilde den Gegenstand fortgesetzter Erwägungen. Bis zum Ablauf des gegenwärtigen EtatSjahres würden die Matrikularbeiträge heranzuziehen sein. Die Thronrede schließt mit dem Ausdrucke der Hoffnung, daß dem Kaiser und seinen hohen Verbündeten die patriotische, opferbereite Unterstützung des Reichstags nicht fehlen werde.

Cocafe* rrnö

Sieben, 4. Juli 1893.

** Oeffentliche Sitzung des Proviuzialausfchuffes der Provinz Oberheffen am 1. Juli 1893. 1. Dem Pserde-

metzger Moses Keßler dahier war durch Polizeibefehl vom 1. April 1893 das Abkochen von Knochen und Ge­därmen zc. untersagt worden, wogegen derselbe Recurs erhob. Der Kreisausschuß gab diesem Recurse insofern statt, als das Kochen der Abfälle an und für sich und ohne Rück­sicht darauf, ob letztere bereits in Fäulniß übergegangen sind, untersagt worden war, im Uebrigen war der Polizeibefehl (das Verbot des Kochens von faulem oder faulendem Fleisch rc.) aufrecht erhalten worden. Durch pp. Keßler wurde gegen diese Entscheidung des Kreisausschuffes RecurS verfolgt, welchen der ProvinzialauSschuß als unveranlaßt und unbegründet abgewiesen und dem pp. Keßler die Kosten des Verfahrens auferlegt hat. 2. In Hattenrod ist Heinrich Mengel zum Bürgermeister gewählt, demselben aber auf erhobene Beanstandung des Kreisamtes die Bestätigung durch den KreiSauSschuß deS Kreises Gießen versagt worden, da sowohl unmittelbare als auch indirecte Wahlbeeinfluffungen dem Gewählten zur Last gelegt werden. Es wurden eine Anzahl Zeugen hterwegen vernommen, deren Aussagen sich zum Theil widersprachen. Die Verhandlung wurde vertagt und Ladung weiterer Zeugen durch den ProvinzialauSschuß beschloffen. 3. Die Beschwerde wegen der Kosten in Sachen betr. die Reklamation gegen die Bürgermeister­wahl zu Usenborn wurde zurückgewiesen, da sich der ProvinzialauSschuß hierzu für incompetent erachtet. 4. Reklamation gegen die Bürgermeisterwahl zu Ober-LaiS. Gegen fragt Wahl war von G. Daubert und acht Genoffen Reklamation erhoben worden, weil der Großh. Forstwart Ahlheim seine amtliche Stellung zur Wahl­agitation mißbraucht haben soll. Vom KreiSausschuffe Schotten ist die Reklamation abgewiesen und gegen diese Entscheidung Seiten« des G. Daubert nunmehr RecurS verfolgt worden. Wegen der Verdächtigungen, welche Forstwart Ahlheim gegen den seitherigen Bürgermeister erhoben haben soll, wurden verschiedene Zeugen vernommen. Der RecurS wird abge­wiesen und dem Recurrenten die Kosten, sowie ein Aversional- betrag von 10 Mk. auserlegt. 5. DaS Gesuch deS Karl Hartmann in Hungen um Eoncesston zum Betrieb I einer Gastwirthschaft, welche« vom KreiSauSschuß

Gießen schon zu wiederholten Malen abschlägig beschiedew worden ist, wurde durch den ProvinzialauSschuß genehmtgt.

Ans btt Garnison. Zu Ehren der Anwesenheit Seiner Excellenz deS commandirenden Herrn Generals, General der Infanterie von W i.rtich in hiesiger Garnison findet heute Abend durch die Regimentsmusik und Sprelleute deS Jnfanterie-RegimentS Kaiser Wilhelm großer Zapfenstreich statt. Der Zapfenstreich bewegt sich um 8 V, Uhr von der neuen Kaserne auS durch die Licherstraße, ©rünbergerhraBe über den LudwigSplatz, die Ludwigstraße, Alicestratze, Frankfurterstrabe, Liebigstraße nach dem Absteigequartier Seiner Excellenz, dem Hotel Kühne- von da zurua durch die Bahnhofstraße, Westanlage, Seltersweg. Kreuzplatz, Mäusburg über den Kirchenplatz, die Wallthorstraße, gaffe nach der Zeughauskaserne. Secondelieutenant Brsdarr vom Infanterie-Regiment Kaiser Wilhelm wurde in daS Infanterie-Regiment Gras Werder (4. Rheinisches) Nr. 30 versetzt.

Eine Audienz bei Sr. Kgl. Hoheit de« Stoßhetzog von Heffeu hatte die Vertretung der St erbe k ässe deS Süddeutschen Gaftwirtheverbandes am li.v. M., welche eine Bittschrift überreichte, in welcher um C o r p o r a t t o n S - rechte (juristische Person) für die Derbands-Sterbekane ersucht wurde. Die au6 den Herren Haust, Reinemer, Wiener und Lind (Darmstadt) bestehende Deputation wurde von dem Fürsten aufs freundlichste empfangen und mündlich die erbetene Zusage ertheilt, wobei Se. Kgl. Hoheit darauf hinwies, daß Staat und Gemeinde den Corporationcn zum Dank verpflichtet seien, die, wie der Süddeutsche Verband, in so reichem Maße für ihre Mitglieder und deren Hinter­bliebenen sorgen. Fast dreiviertel Stunden dauerte die Unterhaltung, wobei eine große Anzahl wirthschaftlicher Fragen Erwähnung sanden, in erster Linie auch Steuerfragen, bei welchen sich ergab, daß Se. Kgl. Hoheit der Großherzog m einer, höchste Anerkennung verdienenden Weise sich dahin aussprach, daß man den Mittelstand nicht mehr belasten, sondern schützen und erhalten müffe, Worte, die Gold wiegen, und ihm die Herzen seines Volkes sichern. Auch beweist der freundliche Empfang und die längere Unterredung, daß dieser edle Fürst gerne die Wünsche des Volkes entgegenmmmt. Der Abschied war äußerst herzlich, indem Se. Kgl. Hoheit jedem der Herren kräftig die Hand schüttelte.

* Dem am nächsten Freitag stattfindenden Kircheucoucert wird, wie wir erfahren, in den verschiedensten Kreisen unserer Stadt mit Freude entgegengesehen. Werden doch die Er­wartungen derer erfüllt, welche schon lange den Wunsch hegten, die gefeierte Tochter unserer Stadt, Frau Marie Wittich, vor einem größeren Publikum singen zu hören. Frau Br. Faul-Wittich hat diesen Wünschen um so lieber entsprochen, als sie damit zugleich in pietätvollem Sinn eine Bitte ihrer verstorbenen Lehrerin Fräulein Henry erfüllt und ihre Kunst in uneigennützigster Weise dem von Fräulein Henry in An­regung gebrachtenFrauenheim" für alleinstehende ältere Damen zu Gute kommen läßt. Mit besonderer Freude und Hochschätzung ist eS auch zu begrüßen, daß im Einverständniß und auf Wunsch der von der königlichen Familie wie vom kunstverständigen Publikum der sächsischen Residenz gleich ausgezeichneten Kammersängerin die für ihr Auftreten sonst üblichen Preise, um möglichst allen hiesigen Kreisen Rechnung zu tragen, bedeutend ermäßigt worden sind. Mit großer dankenswerthester Bereitwilligkeit haben auch die übrigen Mitwirkenden sich dem ComitL zu diesem gemeinnützigen Zweck zur Verfügung gestellt, Herren, deren Ruf als Künstler ihres Instrumentes unter uns bekannt ist. WaS Herr Professor B. Krüger auf seiner prächtigen Violine Hervorragendes zu leisten vermag, wissen Alle, die ihn je gehört haben. In Herrn Kammermusiker Kruse werden wir einen Cellisten kennen lernen, dessen Kunst mit Recht in Cassel die vielseitigste Anerkennung findet. Und Herr Gör lach ist als trefflicher Organist zu bekannt, als daß wir hier noch besonders darauf hinzuweisen brauchen. Somit darf für alle Kunstfreunde auf einen hohen Genuß in diesem Concerte gerechnet werden, das mit Rücksicht auf die Geschäftswelt unserer Stadt in eine spätere Abendstunde (8 Uhr) gelegt worden ist.

lieber den Wahlausfall un Wahlkreise Gießen- Grünberg wird derKöln. Ztg." von hier geschrieben: Entgegen der aus der National-Lib. Lorr, entnommenen Nachricht über das Verhalten der Freisinnigen bei den Stich­wahlen in Oberheffen müssen wir nach näherer Ermittlung heute seststellen, daß in dem 1. hessischen Wahlkreise Gießen- Grünberg das freisinnige WahlcomitL in einem Flugblatt alle freisinnigen Wähler aufgefordert hat, dem nationalliberalen Candidaten ihre Stimme zu geben, damit der Wahlkreis nicht wiederum durch einen Antisemiten vertreten werde, und daß die freisinnigen Wähler in ihrer großen Mehrzahl, vor allem in der Stadt Gießen selbst, dieser Aufforderung in anerkennenswerthester Weise entsprochen haben. Für Gießen trifft also jene Anklage nicht zu. Nicht die Freisinnigen, sondern die unablässige Agitation der Antisemiten, die ungünstigen Ernte-Aussichten haben den Sieg der National- liberalen vereitelt. Der hessische Bauernstand ist in rochen Schichten losgelöst von allem, was ihn früher bei den Fahnen der Ordnungsparteien festhielt. Er ist unzufrieden gemacht mit seiner wirthschastlichen Lage und politischen Stellung, mißtrauisch gegen alles, roaS von den Städten, von Beamten und von der Regierung ausgeht, mißtrauisch gemacht gegen jeden, der nicht gleicher antisemitischer Gesinnung ist wie er, der nicht mitschimpst auf die bestehende Ordnung. Man muß diese kurzsichtigen Fanatiker bei der Wühlthätigkeit gesehen und gehört haben, um zu verstehen, wie eS möglich ist, daß eine Bevölkerung, deren politischer Horizont ein sehr eng begrenzter ist, mit blindem Aberglauben diesen falschen Propheten folgt, die ihr tagtäglich vorpredigen:Der Bauernstand ist der erste Stand, die Regierung muß nach eurer Pfeife tanzen, Niemand hat sich bisher um euch be­kümmert - wir sind gekommen, euch nicht nur au« den Händen der Juden zu befreien, sondern euch den Einfluß zu erobern,