Bekanntmachung, betreffend Einlegung eines Arbeiter-Frü^uge» auf der Strecke Großen-Bufeck—Gießen.
Die nach unserer Bekanntmachung vom 16. März vom 1. April an geplante Einlegung eines Arbeiterfrühzug- auf der Strecke Großen-Buseck—Gießen wird nach neuerer Bestimmung erst vom 10. April an stattfinden.
Gießen, den 28. März 1893.
Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Gagern.
Gießen, den 28. März 1893. Betr.: Wie oben.
Das Grobherzogliche Kreisamt Gietzen an die (tzrosih. Bürgermeistereien Alten Buseck, Annerod, Bersrod, Beuern, Burkhardsfelden, Climbach, Gießen, Großen - Buferk, Harbach, Hattenrod, Oppenrod, Reiskirchen, Rödgen, Trohe und Wicfeck.
Vorstehende Bekanntmachung wollen Sie sofort ortsüblich publiciren lassen.
v. Gagern.
Kroßh. Fachschule für Elfenbeinschnitzerei und verwandte bewerbe zu Erbach i. O.
Beginn des Sommer Semesters. Montag den 10. April 1893.
Unterrichtsfächer: Freihandzeichnen und Malen nach ornamentalen Motiven, hauptsächlich Modellen.
Entwerfen und Zeichnen von kunstgewerblichen Gegenständen. Figurenzeichnen.
Geometrisches Zeichnen.
Modelliren nach ornamentalen und figürlichen Modellen.
Vorträge über Kunstgeschichte, Styllehre und plastische Anatomie.
Deutsch, Schönschreiben, Rundschrift, Rechnen, CorreSpondenz, Buchführung und Wechsellehre.
DaS Schulgeld beträgt pro Semester 10 Jt
Anmeldungen sind an den Hauptlehrer, Herrn Gärig in Erbach i. O. zu richten, welcher auch zu jeder weiteren Auskunft gerne bereit ist.
Deutsche» Reich.
Berlin, 1. April. Ueber die Vorgeschichte des bevorstehenden Besuches des deutschen Kaiserpaares in Rom sind schon öfters einander widersprechende Nachrichten verbreitet worden. Dieselben erfahren nun ihre Richtigstellung durch eine von osficiöser Berliner Seite kommende Mittheilung. Vaut dieser erfolgte die Anregung zu der Romsahrt der kaiserlichen Majestäten durch König Humbert selbst, als letzterer im vorigen Jahre in Berlin weilte. Dieser sozusagen provisorischen Einladung folgte nun Anfang März die bestimmte und in sehr herzlicher Weise gehaltene Einladung an daö Kaiserpaar, an der Feier des silbernen Ehejubiläums deS italienischen Herrscherpaares theilzunehmen, waS umgehend von Seiten der kaiserlichen Majestäten freudig angenommen wurde. Die erwähnte officiöse Mittheilung berichtet dann weiter, Kaiser Wilhelm habe unmittelbar nach Annahme der Einladung König Humberts beim Papste seinen demnächstigen Besuch amtlich anmelden und dabei hervorheben lassen, der Besuch werde genau in denselben Formen erfolgen, wie das erstmalige Erscheinen Kaiser Wilhelms II. im Vatican im Jahre 1888. Der Papst habe sofort für diese liebenswürdige Anmeldung seinen Dank aussprechen und erklären lassen, daß er sich über diesen Besuch sehr freue. Die Formen deS früheren Besuches Kaiser Wilhelms im Vatican seien ohne Weiteres auch für den jetzt bevorstehenden Besuch angenommen worden, irgendwelche Ettquetteschwicrigkeitcn habe die Sache weder damals noch diesmal verursacht.
— Die österliche Rubepause hat in der inneren deutschen Politik keinerlei bemerkenSwertheS Vorkommniß gezeitigt, soweit sich die vorliegenden Nachrichten übersehen lassen; auch zur Militärfragc ist keine neue Meldung von Belang zu verzeichnen. UebrigenS dauern die Widersprüche in den Muthmaßungen über die fernere Entwickelung dieser kritischen Angelegenheit fort. So wußte z. B. eine Berliner Meldung zu versichern, daß die zweite Plenarlesung der Militärvorlage wegen der Abwesenheit deS Kaisers in Italien nicht vor Anfang Mai zu erwarten sei, dagegen versichert man von anderer Seite, die Specialberathung der Vorlage im Reichstage werde „bestimmt" noch in der letzten Aprilwoche stattfinden. Auch über die angeblich an allerhöchster Stelle bestehende Absicht, die Militärvorlage nach ihrem unvermeidlich scheinenden Scheitern in der zweiten Plenarlesung einstweilen zurückzuziehen, werden widersprechende Gerüchte laut. Nun, dies wird sich ja Alles bald finden!
— Dem Fürsten Bismarck sind auch an feinem jüngsten Geburtsfeste am 1. April, an welchem Tage der Altreichskanzler sein 78. Lebensjahr vollendete, aus weiten Kreisen des deutschen Volkes zahlreiche Kundgebungen herzlichster Verehrung und Theilnahme zugegangen. Dieselben beweisen erneut, daß auch heute noch die Liebe und Dankbarkeit zu dem Schöpfer des deutschen Einheitsbaues in der DolkeSseele mächtig sortlebt, daß in ihr die RuhmeSthaten deS ersten Paladins weiland Kaiser Wilhelms I. ein treues und unauslöschliches Gedenken finden' Möge der greise Schloßherr von FriedrichSruh in diesem Bewußtsein Trost für die mancherlei Unbill finden, die ihm seit seinem Rück- tritte in daS private Leben widerfahren ist.
— In Deutschland machen sich die Anfänge einer anscheinend allgemeineren Strikebewegnng in diesem Frühjahr geltend. Z. B. strikcn in Hamburg die Heizer und Trimmer, in Karlsruhe und in Mainz haben die Brau burschen die Arbeit eingestellt, in Berlin feiern die Schneider freiwillig u. s. w. Nach allen Anzeichen zu unheilen, werden I
in nächster Zeit die Angestellten verschiedener anderer Gewerbe ebenfalls größere StrikeS insceniren.
Berlin, 1. April. Die „Berliner Polit. Nachr.", die bisweilen zu offiziösen Mittheilungen benutzt werden, führen Klagen darüber, daß unter dem Schutze der parlamentarischen Redefreiheit von der Tribüne der Volksvertretung ungestraft die schwersten Beleidigungen, bezw. Verleumdungen ausgesprochen werden können und daß sie dadurch auch durch die Presse ungestraft verbreitet werden können. Sie empfehlen schließlich, daß die BerfassungSartikel dahin abgeändert werden, daß durch ehrengerichtlichen Spruch de» Reichstage» oder einer von ihm bestellten BertrauenScommisfion für den Fall von Verleumdung und gröblichen Verdächtigungen die Immunität für bestimmte Reden entzogen und zugleich der straffreie Vertrieb dieser Reden beseitigt werden kann.
Berlin, 1. April. Die „Nordd. Allgem. Ztg." stellt eine Berechnung über die Netto-AuSgabe der verschiedenen Länder unter Ausschluß der durchlausenden Posten, der Betriebskosten bei Domanialbetrieben, der Steuererhebungskosten, sowie der Einnahmen, die sich bet der sonstigen Staatsverwaltung einstellen. Danach hat für 1892/93 an Staatssteuern abzüglich der Erhebungskosten aufzubringen: der Franzose 52,7, der Engländer 37,9, der Italiener 28,5, der Oesterreicher 23,8 und der Preuße (Deutsche) 18,9 Mk. Die Kosten der Landesvenheidigung betragen 1892/93 pro Kops der Bevölkerung netto in Frankreich 20,8, England 17,4, Preußen (Deutschland) 13,2, Italien 9, und Oesterreich- Ungarn 7,6 Mk. Don Steuererträgen werden verwandt aus den Reineinnahmen der Staatskasse für Landesvenheidigung und Schuldzinsen zusammen pro Kops der Bevölkerung in Frankreich 39,3, England 28,5, Italien 21,9, Oesterreich- Ungarn 14,2 und Preußen (Deutschland) 8,5 Mk. Die vorstehenden für Preußen (Deutschland) berechneten Zahlen würden sich, für die anderen deutschen Einzelstaaten berechnet, noch günstiger stellen.,
Berlin, 1. April. Das „Berliner Tageblatt" veröffentlicht Mittheilungen über nunmehr beendete, in Jüterbog vorgenommene Versuche mit einer neuen Schieß- substanz, welche nicht durch Schlag ober Stoß, sondern durch die Hinzufügung einer bestimmten Substanz explodire. Der ballistische Effect sei neunmal größer als der des rauch- schwachen Pulvers. Die Schießsubstanz sei für die gegenwärtigen Handfeuerwaffen unverwendbar, könne dagegen für die vorhandenen Artillerie-Geschütze voll ausgenutzt werden. Die Versuche hätten geradezu eine ideale Vollkommenheit der Schießsubstanz ergeben. Der Erfinder der letzteren ist der technische Leiter der Germschen Dynamitfabrik Erich Weiß.
FriedrichSruh, 1. April. Aus Anlaß des Geburts- tages des Fürsten BiSmarck hatten sich heute mehrere Tausend Personen hier eingefunden, um dem Fürsten ihre Glückwünsche darzubringen. Eine Ansprache deS Gymnasial- directorS Wallis aus Rendsburg beantwortete Fürst BiSmarck mit einem Rückblick auf die Geschichte Schleswig-Holsteins, für das er stets die lebhaftesten Sympathien gehegt habe. Der Fürst schloß mit einem Hoch auf Se. Majestät den Kaiser als den Schirmherm aller Stämme des deutschen Reiches, in welches die versammelte Menge jubelnd einstimmte. Unter den Glückwunsch-Telegrammen befinde! sich ein solches von dem Prinz-Regenten von Bayern.
FriedrichSruh, 1. April. Der Aufzug schleswig-hol- steinischer Verehrer BiSmarckS hatte ein großartiges Gepräge. Fünfhundert Altonaer und über zweitausend Bewohner aller Städte der Provinz nahmen an dem Zuge Theil. Professor WallichS hielt eine Ansprache, der Fürst antwortete in kurzer Rede. Er betonte, daß er stets für Deutschlands Größe und für die Annexion Schleswig-Holsteins schon im Bundestag gekämpft und die Personalunion angestrebt habe. Die Annexion an Preußen betrachte er nicht als einen Gewaltact, sondern als Liebesact, wie eS der Raub der Sabinerinnen durch die Römer gewesen sei. Die holsteinische Devise „up ewig ungebeelt" breite sich über daS ganze Sprachgebiet aus. Der Fürst schloß mit einem Hoch auf den beutschen Kaiser unb btc Vertreter der deutschen Interessen im Ausland. Zahlreiche Deputationen sind eingetroffen, 3000 Depeschen kamen an. Der Fürst sieht vorzüglich aus.
Lübeck, 1. April. Ein Großfeuer im nahen Dorfe Vorwerk legte heute Nachmittag sechs Häuser in Asche. Der Schaden an verbrannten Dorräthen ist ziemlich bedeutend.
München, 1. April. DaS zur Zwangsversteigerung ausgeschriebene Hotel Continental wurde unter der Hand von Privatier Diener um 2 Millionen erworben.
München, 1. April. Am nächsten Mittwoch Vormittag findet im Festsaal der Akademie die Eröffnung deS ersten deutfchen HistorikertageS statt. Zur Theilnahme sind alle Fachgenossen auch ohne Einladung berechtigt. Auf der Tagesordnung stehen Unterrichtsfragen unb Archivbenutzung. Referenten sind: Director MartenS, sowie die Professoren Dove, Kaufmann, ^Arndt und Heigel.
AttsUnsd.
Wien, 1. April. Die amtliche „Wiener Zeitung" pub- licirt einen Erlaß deS Finanzministers über die Ausgabe von Broncemünzen in Kronenwährung und Einziehung der Vierkreuzerkupfermünzen. DaS Gesetz tritt erst heute in Kraft.
Prehburg, 1. April. In der Patronenfabrik wurden gestern Schießproben mit dem vom Fabrikbirector Ryländer erfundenen kugelfesten Stosse gemacht. Die Versuche mit dem Achtmillimeter • Mannlichergewehr fielen zufriedenstellend au».
Pari?, 1. April. Nach hier eingegangenen Nachrichten aus Manila wurden im Weichbild von Manila 4000Häufer und Hütten durch eine Feuersbrunst zerstört. Mehrere Personen sollen Verletzungen erlitten haben.
— Die französische Volksvertretung hat sich ’nodj unmittelbar vor Ostern da» billige Vergnügen einer abermaligen Ministerstürzerei „geleistet". Der Finanzminister Tirard
hatte in der Sammerfitzung vom 30. März die Trennung der Getränkesteuer vom Budget gefordert, worin er vom CabinetSchef Ribot unterstützt wurde, aber die Sammer war wieder einmal mißvergnügt und in dieser Stimmung lehnte sie den ermähnten RegierungSantrag mit einer Mehrheit von fünf Stimmen ab. DaS Ministerium zog fofort die einzig richtige (Konsequenz auS diesem Sammerbefchluß, indem e» bei dem Präsidenten Garnot feine Demission einreichte. Hiermit hat der Panamalcandal ein neue» Opfer verschlungen, dlnn eS bedarf keiner näheren Versicherung, daß da» Gabtnet Ribot an seiner kläglichen Haltung in der PanamakNsi» zu Grunde gegangen ist, die genannte Budget frage wurde lediglich zur äußerlichen Ursache seine» Sturze». Vorläufig herrscht in Pari» wieder da» große Chao», die widersprechendsten Muthmaßungen über da» zu bildende neue Ministerium sind in Umlauf und daneben taucht auch flüchtig der Vorschlag einer Kammerauflösung erneut auf. Die eingetretene Srifi» wird noch durch die Budgetstreitigkeiten zwischen Senat unb Kammer verschärftfollttn sich beide Häuser nicht einigen können, so müßte ein provisorische» Budget Platz greifen.
©ent, 2. April. Gegen tausend französische Socialisten trafen heute au» Roubaix unter Führung der Maire» hier em und wurden am Bahnhofe von zahlreichen belgischen Socialisten empfangen. Die französischen Socialisten begaben sich sodann nach einem Versammlung»- local, woselbst Nachmittag» 3 Uhr eine Sitzung zur Prüfung der Frage de» allgemeinen Au»stande» abgebalten wurde.
Stockholm, 1. April. Die Insluenza nimmt hier ab. In der letzten Woche erfolgten 33 Erkrankungen.
Neueste Nachrichten.
Depeschen de» Bureau „Herold".
Pari», 4. April. Die Versuche Meline», ein Qabinet zu bilden, sind gescheitert. Boincarre und Peytral lehnten daS Finanzportefeuille ab. E» heißt, Develle fei mit der CabinctSbildung beauftragt. Nach der „Liberte" berief Garnot den früheren Unterrichtsminister Dupuy.
Paris, 4. April. Die „France" beschuldigt die deutsche Reptilienpresse, die Vorgänge bei der Abreise de» deutschen Correspondenten Otto Brandes zu Gunsten der Militärvorlage auszubcuten.
Locale» und provinzielle».
Gießen, 4. April 1893.
•* Wenn eS berühmten Wetterpropheten nach gegangen wäre, so hätte es an dem hinter un» liegenden Lsterfest höchst wahrscheinlich gar kein Wetter gegeben. Der Verlauf der Festtage hat aber gezeigt, daß dd» Vorhersagen des Wetter» immer eine heikle Sache ist. Sonniger und wärmer, trockener und schöner haben wir, trotz Ostern in diesem Jahre nicht sehr spät fiel, seit langem keine Osterfesttage gehabt, und so dürften Alle befriedigt worden fein, die irgend etwa» vorhatten. Wohl ist namentlich der Landwirthschaft ein durchdringender Regen erwünscht, wenn nicht zu befürchten wäre, daß die danach sich rasch entwickelnde Vegetation durch noch zu erwartendes frostiges Wetter empfindlich geschädigt würde. Die Herbstsaaten entwickeln sich trotz der Trocknung recht gut, und die Bäume und Sträucher zeigen zahlreiche KnoSpen, die nur durch die kühlen Nächte und den Mangel an Wasser gehindert werden, sich zu herrlichen BlÜthen zu entfalten. Die schöne FrühjahrSwitterung hat auch ihre günstige Wirkung auf das eierlegende Hühnervolk nicht verfehlt- reichlicher wie \t erfreute der Osterhase unsere Kleinen mit den beliebten Oster- eiern. Der Gonfum an Giern muß, abgesehen von den fünft« lieben, nach den Einkäufen am letzten Markttage ein ganz gewaltiger gewesen sein. Wenn so da» Osterfest Alle befriedigt, wird auch nach dem Osterfeste alle» wieder gestärkt und erholt der ItebgetoorbencM Beschäftigung nachgehen!
- h. Hochschul Nachrichten. Der Statistik ter deutschen technischen Hochschule entnehmen wir folgende Angaben über die Frequenz an der technischen Hochschule zu Darmstadt während deS Winter Semester» 1392 93. Die Gesammtzahl der Docenten beläuft sich auf 46 (21 ordentliche Professoren, 5 außerordentliche Prosefforen und remun. Docenten, 20 Privatdocenten); daneben halten noch zehn Assistenten Vorlesungen, so daß sich der Lehrkörper au» 56 Mitgliedern zusammensetzt. Die Zahl der Zuhörer unb Hospitanten beträgt 487 (gegen 519 im Sommer-Semester 1892).—An unserer LandeSuni versität ist der königl. Oberförster Dr. Martin in JeSberg mit der Haltung von Vorlesungen über Forstwissenschaft für die Dauer von zwei Jahren vom nächsten Sommer-Semester ab beauftragt worden. — Herrvr.O. Behaghel, ordentlicher Professor der deutschen Philologie, hat einen an ihn ergangenen Ruf nach Freiburg abgelehnt. — Der außerordentl. Prof. H. Rehm (Staatsrecht re.) in Marburg hat den Rus al» Ordinariu» nach Gießen angenommen. — Der ordentliche Professor der pathologischen Anatomie Dr. E. Bostroem ist zum Mitglied der Kaiser Leop.-Earol. deutschen Academie der Ratnr- sorscher in Halle ernannt worden. — Der Lehrer an der landwirthschaftlichen Schule zu Grünberg L. Glaser wurde von der philosophischen Facultät der Universität Gießen zum Doctor honoris causa ernannt. — Die theologische Facultät verlieh dem Lehrer am Gymnasium zu Westrow E. Schaumkel den Licentiatentitel.
* • Unsere ftegimenllGapeOe unternimmt Anfang Mai wieder eine dreiwöchige Goncertretfe nach Homburg. Die Goncerte finden, wie im vorigen Jahre, in dem Rtchter'schen Eoncertlocale statt.
• * Verkauft wurde da» ehemal» Aicker'sche HauS. Ecke Sonnenstraße und Neue Baue an Herrn Montanu». Der Kaufpreis beträgt 35,000 Mark.
• • Neues Theater. Nach den nunmehr verrauichtea Festtagen wird da» Opern- und Operetten Ensemble bei Herrn Director Baar» seine Vorstellungen am Donnerstag den 6. d. M. beginnen. Den Reigen eröffnet die herrliche
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