Ausgabe 
5.4.1893
 
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Flotow'scheMartha", eine Oper, welche durch ihre ein­schmeichelnden Melodien stets bezaubert und entzückt- am Freitag wird die berühmteste Operette des liederreichen Carl Millöcker,der Bettelstudent", mit glanzender Ausstattung in Scene gehen; man sieht, daß die Direction ihr bestes Wollen einsetzt, um Gutes zu bieten und wird dieses Streben auch von unserem kunstliebenden Publikum durch regen Besuch anerkannt werden. Die Ausgabe der Serien« oder Fainilien-BilletS auf Sperrsitz haben eine Preis-Ermäßigung statt 15 Mk. L Serie 12,50 Mk. erfahren und bringen wir hiermit dies zur Kenntnißnahme der Interessenten. Wie aus dem JnseratentheU ersichtlich, ist das Repertoir ein sehr vielseitiges und gutes, so daß uns eine gute Saison in Aus­sicht steht.

** Ausgrabungen bei Lber-Florstadt. Der Dirigent der Limes-Forschung, Herr Dr. Hettner aus Trier, wird morgen (Mittwoch) Vormittags die Ausgrabungen in Ober- Florstadt besichtigen. Nachmittags ist Herr Friedrich Rösler erbötig, den Mitgliedern des hiesigen Oberhessischen Geschichtsvereins die nöthigen Er­klärungen über die Ergebnisse der Forschung zu geben.

** Der Arbeilerzug zwischen Großen-Buseck und Gießen verkehrt vom 10. April ab wie folgt: ab Großen- Buseck 5 Uhr 47 Min. Morgens, an Gießen 6 Uhr 10 Min. Morgens (M. E. Z.)

* Verhaftet. Am ersten Osterseiertag Abend wurde ein hiesiges Dienstmädchen von einem jungen Burschen auf der Straße von Wieseck nach hier zu vergewaltigen versucht. Auf die Hülserufe deS Mädchens eilte ein Soldat des hiesigen Negimeuts herbei, worauf der Thäter die Flucht ergriff. Gestern wurde er in der Person eines 14jährigen Schreinerlehrlings von Wieseck ermittelt und in Haft gebracht. Weiter wurde ein Mann in Gewahrsam gebracht, der in seiner Osterfreude des Guten etwas zu viel gethan hatte.

** Reklamationen gegen Einkommen» und Capitalrenteu» steueransätze sind irn Laufe der Monate April und Mai vorzubringen und zwar' die auf die erste Abtheilung bezüglichen durchweg schriftlich, die auf die zweite Abtheilung bezüglichen möglichst schriftlich, wenn letztere aber mündlich, nur an den AmtStagen Dienstags und Samstags.

** Warnung. Unter der Aufschrift:Lunge und Hals" wird neuerdings in Zeitungen vielfach ein früher unter dem NamenHomerianathee" seilgehaltener Brustthee als Heilmittel gegen Brust- und Halskrankheiten von einem Agenten Ernst Weidemann in Liebenburg am Harz ange­priesen und in Päckchen von 60 Gramm Inhalt bei einem reellen Werthe von 56 Pfennigen zum Preise von 1 Mk. verkauft. Das Mittel besieht nach sachver­ständiger Untersuchung aus einfachem Vogelknöterich. Eine specifische Heilwirkung hat das genannte Kraut nicht.

** Der Getreidemarkt. Auf dem G-etreidemarkt scheint sich endlich wieder einmal ein Stimmungswechsel zum Besseren vollziehen zu wollen. Die Anzeichen einer solchen Wendung traten wenigstens in der abgelaufenen Berichts- wochc ziemlich deutlich hervor. Namentlich trat im Hafer- geschpft eine Preiserhöhung ein, veranlaßt durch den Begehr nach Frühjahrslieferungen, auch im Roggen- und Weizen- verkehr zogen die Preise im Allgemeinen ein wenig an, die Umsätze ließen allerdings meistens noch sehr zu wünschen übrig. Ein regerer Verkehr stand indeffen angesichts der Festtage auch kaum zu erwarten- ob das Getreidegeschäft nach Ostern den sich leise markirenden lebhafteren Charakter annehmen wird, dürfte ebenso sehr von den amerikanischen Preisnotirungen wie von der Entwickelung der Witterungs­verhältnisse abhängen. An der Berliner Productenbörse notirtcn : Roggen von 125 bis 131 Mk. per 1000 Kilo­gramm, Weizen von 145 bis 155 Mk., Hafer von 140 bis 158 Mk., Gerste von 115 bis 175 Mark.

* * In Amerika verstorbene Hessen. New-Aork: Christina Weiß, 37 Jahre alt, Tochter der verstorbenen Eheleute Joseph und Margaretha Weiß, aus Bensheim- Brooklyn: John Dickenscheid, 63 Jahre alt, aus Gaualges­heim - Baltimore: Philipp Schmidt, 71 Jahre alt, aus Nidda: Cong Green: Georg Sandmann, 61 Jahre alt, aus Lauterbach- Washington: Michael Braun, 68 Jahre alt, aus Mombach.

** Vom Artillerieschießplatz bei Griesheim. Ein interes­santer Versuch wurde in voriger Woche auf dem Griesheimer Schießplatz bei Darmstadt unter Aufsicht von militärischen Behörden unternommen. Es handelte sich dabei um einen für die Artillerie und Infanterie höchst Vortheilhaften Ent­fernungsmesser, welcher von der Firma Gebr. Buchs­bau m in Würzburg (patentirtes System Marcuse und Gebr. Buchsbaum) vorgeführt wurde. Der Apparat ist dazu be­stimmt, selbst auf sehr große Entfernungen die Distanz zwischen dem Schießenden und dem Zielobject festzustellen, und wird dadurch das so sehr kostspielige Ein- und Versuchsschießen, um die Entfernungen zu toxiren, vollständig überflüssig. Der vorgeführte Apparat erweist sich als äußerst genau anzeigend und dürfte damit dem Militär, und besonders der Artillerie eine wesentliche Erleichterung geschaffen werden.

** Geringere Dividende. Infolge des Einnahme-Aus­falls geg'rt das Vorjahr von 682 000 Mk., dem nur eine Ersparniß an Ausgaben um 186 000 Mk. gegenübersteht, beschloß der Verwaltungsrath der Hessischen Ludwigs- bahn, der Generalversammlung eine Dividende von 41 /< pCt. vorzuschlagen.

** Nähmaschinen. Sollte das dem Reichstag vorliegende neue Abzahlungsgesetz in Kraft treten, so würde es den Näh­maschinen - Handlungen unmöglich gemacht werden, an unbe­mittelte Leute, die bisher durch leichte Abzahlungen in den Besitz einer Nähmaschine gelangen konnten, solche auf Abzah­lung zu geben. Es liegt daher im Interesse der kleineren Handwerker, Arbeiter, Näherinnen, sich dagegen auszusprechen und durch ein Massenbittgesuch den Reichstag zu solchen Ab­änderungen der Vorlage zu bewegen, daß der Nähmaschinen­

handel nicht unnöthiger Weise beschränkt werde. Auch hier hat sich eine Vereinigung solcher Interessenten gebildet und es wird ein Bittgesuch zur Unter­schrift umlaufen. Es werden alle Interessenten darauf hingewiesen, so bald wie möglich diese Petition zu unter­schreiben, da es doch für viele kleinere Handwerker und Näherinnen nicht immer möglich sein wird, eine Nähmaschine sofort baar zu bezahlen.

** Das Inkrafttreten der reichsgesetzlichen Bestimmungen über die Sonntagsruhe auch für Industrie und Hand­werk wird im gegenwärtigen Jahre schwerlich mehr erfolgen. Es erklärt sich dies aus der Nothwendigkeit, die eingehendsten Erhebungen über die muthmaßlichen Wirkungen der Sonntags­ruhe in den einzelnen industriellen und handgewerblichen Betrieben anzustellcn, welche Vorarbeiten indessen mit großen Schwierigkeiten verknüpft sind.

** Arbeitsbücher. Auf Grund des. § 107 der neuen Gewerbeordnung dürfen minderjährige Personen als Arbeiter nur beschäftigt werden, wenn sie mit einem vorschriftsmäßigen Arbeitsbuch versehen sind. Sorge darum Jeder dafür, daß diejenigen, welche Ostern in die Lehre treten, sich vorher ein Arbeitsbuch verschaffen. Zur Ausstellung eines solchen ist die Einwilligung des Vaters oder Vormundes nöthig.

§ Bermuthshain, 1. April. Heute Morgen gegen 10 Uhr brach plötzlich in dem Wohnhause des hiesigen Wagners Heinrich Luft II. Feuer aus. Obwohl rasch Hilfe herbeieilte, so brannte doch das ganze Gebäude in kurzer Zeit beinahe vollständig nieder. Das Vieh wurde gerettet, dagegen ist ein großer Vorrath an Holz und fertigen sowie in Arbeit befindlichen Maaren verbrannt. Die neu eingerichteten Pflicht Feuerwehren erfüllten ihren Dienst pünktlich. Seit 20 Jahren hat hier kein Brand stattgefunden.

§ Vom höheren Vogelsberg, 30. März. Endlich hat der Frühling auch hier seinen Einzug gehalten. Mit den Feldarbeiten ist bereits begonnen worden. Seit einigen Tagen herrscht hier wahrhaftiges Sommerwetter, und wird von erfahrenen Landwirthen wieder ein trockenes Jahr prophezeit.

K. Alsfeld, 31. März. Die seit dem Jahre 1891 dahier bestehende erweiterte Handwerkerschule hielr am 28. d. Mts. ihre Schlußprüfung ab. Die der Prüfung Beiwohnenden, meist Angehörige der Schüler oder Mit­glieder des Gewerbvereins, gewannen die Ueberzeugung, daß sowohl die Leitung der Schule durch Hauptlehrer Kilp in den besten Händen liegt, wie auch die durch den Landes - Gewerbverein und die Stadt durch Unter­haltung der Schule gebrachten Opfer gute Früchte tragen werden. Ist die Schülerzahl seither auch noch keine große gewesen, so darf man doch sicher auf steigende Mehrbetheiligung rechnen in dem Maße, wie das Bedürfniß nach erweiterter geistiger Ausbildung unserer jungen Handwerker, meist Bau­handwerker, sich mehr und mehr geltend macht und die Schule selbst mehr nach außen hin bekannt wird. Man sah den Schülern bei der Prüfung im Rechnen, Bauconstruction, Geometrie, darstellender Geometrie, Deutsch, Buchführung und Mechanik genau an, daß sie nicht nur etwas Tüchtiges lernen sollten, sondern daß sie es auch wollten. Wir wünschen dem jungen Institut auch ferneres Gedeihen.

Darmstadt, 1. April. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: am 29. März den Cabinetsrath Gustav Rom Held unter Belassung seines seitherigen Amtstitels mit Wirkung vom 1. April zum Vorstand des Großherzoglichen Cadinets zu ernennen.

Darmstadt, 1. April. Die Verwaltung der großberzog- lichen Meierei hat kürzlich an Stelle heimischer Dienstboten, 20 junge Mädchen für landwirthschaftliche Arbeiten aus der Provinz Posen in Dienste genommen. Wie aus zuverlässiger Quelle rnitgetheilt wird, leiden diese sämrntlich an der egyptischen Augenkrankheit.

Au8 Rheiuheffeu, 31. März. Das im Walde bei Finthen stehendeHessendenkmal" wird gegenwärtig auf Anordnung der Großherzogs restaurirt. Arn 23. Juli, dem 100jährigen Gedächtnißtage der Wiedereinnahme von Mainz, soll zur Erinnerung an dem Denkmal ein größeres Fest ge­feiert werden.

* Wetzlar, 30. März. Die Bewegung für die Militär- Vorlage hat in unferm stets reichs- und vaterlandstreu gesinnten Kreise zu folgender, mit weit über 3000 Unter­schriften versehenen Erklärung an unfern Reichstagsabgeord- neten Bürgermeister Krämer geführt:Die unterzeichneten Wähler aus dem Kreise Wetzlar richten an den Herrn Ver­treter des Wahlkreises Wetzlar-Altenkirchen das Ersuchen, bei der Abstimmung über die neue Militärvorlage möglichst für die unveränderte Annahme der Regierungsvorlage einzutreten, da sie fest überzeugt sind, daß die Reichsregierung sich in ihren Forderungen auf das für die Sicherheit des Reiches unbedingt nothwendige Mindestmaß bereits beschränkt hat." Unser Reichstagsabgeordneter hat bereits schriftlich und mündlich bekundet, daß er die Durchführung der Militärvorlage als ein dringendes Erforderniß ansehe. Köln. Ztg.

* Frankfurt a. M., 2. April. Am Donnerstag Mittag fiel dem Maurer Johann Muth aus Dreieichenhain am Neubau Allerheiligenstraße 63 ein Backstein auf den Kopf. Der Verunglückte starb im Heiliggeisthospital am Freitag früh. Er hinterläßt eine Wittwe mit sieben Kindern.

* München, 1. April. Die hiesige Polizei verhaftete wegen Landstreicherei, Fälschung von Legitimationspapieren re. einen Schneidergehilfen aus Tyrol, welcher unter dem gra- virenden Verdacht steht, identisch zu fein mit dem wegen Mordversuchs und Sittlichkeitsverbrechens, begangen am 15. Juli 1891 im Walde bei Hegne und Constanz, steckbrief­lich verfolgten, angeblichen Korbmacher Johann Trautwein.

* Koblenz, 1. April. Gestern Nachmittag wurde ein älterer Weichensteller vom Schnellzug Frankfurt Köln auf der hiesigen Station überfahren und sofort getöbtet.

* Lübeck, 1. April. Auf dem im hiesigen Hafen liegenden DampferFalke" sind mehrere Person n durch Aus- strömen von Kohlengas verunglückt. Ein Maschinist ist todt, der Capitän und ein Steuermann sind schwer erkrankt.

* Nanry, 2. April. Heute Nacht kam es zwischen französischen und italienischen (Srubcnärbeitern zu Ludres zu einem Streit, der in eine blutige Schlägerei ausartete- ein französischer Arbeiter wurde durch einen Messerstich getöbtet, die Haupträbelssührer, die italienischen Arbeiter Gebrüder Castagni, wurden verhaftet. Die Gensbarmerie ist verstärkt. Unter der Bevölkerung herrscht große Auf­regung.

* Lissabon, 1. April. Das sogenannte Kleine Theater und mehrere benachbarte Gebäude wurden heute durch eine Feuersbrunst in Asche gelegt. Verluste an Menschen­leben sind nicht zu beklagen. Der materielle Schaden ist bedeutend.

* Ein neues Opfer von Monte Carlo. Ans Nizza wird geschrieben: Dieser Tage langte hier der etwa 35 Jahre alte reiche Wiener Hausbesitzer R. Taufenau an und nahm im HotelTerminus" Wohnung. Nach dem Mittagessen erklärte er halb im Scherze zum Hotelwirth, er wolle auch einmal sein Glück in Monte Carlo versuchen. T. ließ sich wirklich Nachmittags eine Hin- und Rückfahrtskarte 1. Klasse nach Monte Carlo holen und reifte ab. Da man ihn Tagö darauf nicht ins Hotel kommen sah, klopften die Kellner gegen Abend mehrere Male an der Thür seines Zimmers- es erfolgte keine Antwort, und nun sah sich der Wirth veranlaßt, die Polizei zu benachrichtigen und die Thür gewaltsam offnen zu lassen. Den ins Zimmer Tretenden bot sich ein schreck­licher Anblick bar: auf dem Bette lag T. mit durchschossener Brust, seine Hand umklammerte fest den sechsläufigen Revolver. Auf dem Tische fand man einen offenen Brief, in welchem T. mittheilte, daß er nicht nur Alles, was er selbst besaß, gegen 400 000 fl., sondern außerdem noch 50000Frcs., die er sich geborgt hatte, verspielt habe.

* Nicht auS der Fassung zu bringen. Reisender: . . Seien Sie versichert, Sie werden nirgends so billig kaufen- denn unser Haus ist das beste, bedeutendste und billigste!" Kaufmann:Das höre ich jeden Tag. Jeder Reisende, der herkommt, empfiehlt sein Haus als bas beste, bedeutendste und billigste." Reisender:Da können Sie eben sehen, wie alle anderen mit unseren Grundsätzen prunken!"

* Mau kann es nie recht machen! Eine junge Ehefrau will ihrem Gatten in Abwesenheit der Köchin einmal ihre Kochkunst zeigen, verdirbt aber das ganze Mittagseffen. Ihr Mann setzt sich zu Tisch, probirt unterdrückt aber feinen Aerger und bemüht sich ihr gutmütig zuzulächeln. Darauf sie:Ich glaube gar"--Was denn, mein Schatz?"

Du freust Dich noch, daß mir das passirt ist!"

Schistsnachvichten.

Der PostdampferNederland" derRed Star Line" in Ant­werpen ist laut Telegramm am 29. März wohlbehalten in Newyork angekommen.

Der PostdampferNoordland" derRed Star Line" in Ant­werpen ist laut Telegramm am 29. März wohlbehalten in Newyork angekommen.

Verkehr, Land- nnd Volkswirthsehast.

«rünberg, 1. April. Fruchtpreife. Weizen .X .0000, Korn v*l 0000, Gerste JL 14.00, Hafer JL 14.60, Erbsen JL 00.00, Linsen 00.00, Wicken X 00.10, Lein JL 00 00, Kartoffeln 00.00, Samen .

Spielplan der vereinigten Frankfurter Stadttheater.

Opernhaus.

Mittwoch den 5. April: Die Reise um die Erde in 80 Tagen. Donnerstag den 6 April: Der flteaende Holländer. Freitag den 7. April geschloffen. Samstag den 8. April: Lucrezia Borgte». Coppelia. Vorher: Gringoire. Sonntag den 9. April: Carmen. Montag den 10. April: Der Diamant des Geisterkönigs.

Schauspielhaus.

Mittwoch den 5. April: Das Sonntagskind. Donnerstag den 6. April: Maria Stuart. Freitag den 7. April: Galeano. Samstag den 8. April: A santa Lucia. Der eingebildete Kranke. Sonntag den 9. April: A santa Lucia. Der ein­gebildete Kranke. Montag den 10. April: Nathan d e r Weise.

Briefkasten.

J. K. hier. Das erste Zündnadelgewehr stammt von Joh. Nie. voy Dreyse aus Sömmerda und wurde bereits 1840 von Preußen angenommen, gelangte aber erst 1848 an die Ocffentlichkeit. Die hier nach Baden durchziehende preußische Infanterie war damit be­waffnet. Das Feuersteinschloß wurde gegen 1840 durch die Per cusstons- zundung mittelst Zündhütchen verdrängt. In den 40er Jahren dürften bei dem regulären Mtlitär der deutschen Staaten schwerlich noch Feuersteinschlosser anzutreffen gewesen sein.

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