Ausgabe 
1.6.1893 Erstes Blatt
 
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Breslau, 30. Mai. Nach dem hiesigenGeneralanzeiger" trläfet Frhr. v. Huene eine Erklärung, in der er sich mit Rücksicht auf den Inhalt deS Wahlaufrufs der CentrumS- fraction, welcher den Widerspruch gegen den Huene'fchen Antrag als daS Feldzeichen in der Wahlschlacht hinstellt, bereit erklärt, ein Mandat für den Reichstag anzunehmen. Er werde, falls er gewählt werden sollte, keiner Fraction beitreten.

Loudon, 30. Mai. Der römische Correspondent deS Daily Chronicle" meldet, der Papst bereite eine Encyklika vor über die politische Lage und die allgemeine Abrüstung Europas. Dieselbe stelle fest, daß die Beziehungen deS DaticanS zu Deutschland seit dem Besuche Kaiser Wilhelms herzlicher geworden wären.

Madrid, 31. Mai. Der Minister deS Innern erklärte, eS seien Maßregeln gegen die Einschleppung der Cholera getroffen. Sämmtliche Provenienzen Hamburgs wurden für verdächtig erklärt.

Warschau, 30. Mai. Sämmtlichen Katholiken und Juden in Congreßpolen wurde befohlen, freiwillige Beiträge zum Bau einer griechisch-orthodoxen Kirche in Warschau zu leisten.

Chicago, 30. Mai. Die Ausstellung wird infolge eines gefaßten Beschlusses am nächsten Sonntag nicht geöffnet sein.

** Betrunken.

Ein

Maurer aus Odenhausen betrank

sich gestern früh derart, daß er in der Wetzsteingasse wieder­holt zu Boden fiel und sich am Kopfe bedeutende Verletzun­gen zuzog, so daß sein Verbringen in die Klinik nöthig wurde. Nachdem der Mann gestern Mittag seinen Rausch ausgeschlafen, wurde er entlassen.

Localer nnb Provinzieller.

Sieben, 31. Mai 1893.

♦♦ Lebensmittel-Preise Ende April 1893. Nach einer Zusammenstellung der Großh. Centralstelle für die Landes­statistik kosteten:

Städte mit Octrot

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Homberg a. O., 30. Mai. In einer Wahlver­

sammlung der nationalliberalen Partei dahier, in der Herr Profeffor Backhaus sein Programm entwickelte, kam eS wieder wie in Kirtorf zu scharfen Auseinandersetzungen

zwischen dem Redner und den von der Kirtorfer Versammlung her bekannten Geistlichen, die Stöcker als ihren Candidaten zu proclamiren suchten.

§ Aus dem Ohmthal, 30. Mai. In der vorgestrigen Nacht sind in exponirten Lagen die Kartoffeln und Bohnem erfroren. Heute Vormittag trat der erste an­haltende Regen ein, der aber, um gründlich durchzuweichen, tagelang anhalten müßte.

H. Aus dem Horloffthale, 30. Mai. Gestern fing das Barometer an langsam zu fallen. Abends gegen 6 Uhr stand daS Quecksilber unter Sturm, d. h. so tief wie man es selten hier beobachtet. Das schien und ein untrügliches Zeichen zur Besserung zu sein, denn daS barometrische Minimum ist wahr­scheinlich bei unö eingetroffen und so dürfen wir auf den langersehnten Regen hoffen. Heute Vormittag um 8 Uhr begann der Niederschlag, zwar fein und langsam, aber

gediegen. ES ist die höchste Zeit. Der Erdboden zeigt überall Riffe, die GraS- und Gemüsepflanzen sehen zerfetzt und jämmerlich aus. Auf Aeckern, die zu Anfang Mai mit Kartoffeln bepflanzt wurden, sieht man kaum eine Kartoffel­staude- die Landwirthe fangen von Neuem an, Kartoffeln zu setzen. Die Sommerhalmfrüchte sind seit zwei Wochen keinen Zoll gewachsen, während sie doch im Monat Mai häufig ihre volle Länge zu erreichen pflegen. An jungen Gemüsepflanzen ist ein solcher Mangel, daß Händler aus Griesheim bei Darmstadt mit ihren Maaren eingetroffen sind und ganz gute Geschäfte bei unS machen. In denjenigen Dörfern unseres ThaleS, wo sich die Diphtherit iS zeigte, ist jetzt ein Rück­gang der Seuche bemerkbar. Die Gesundheitsbehörde ordnete energische Maßregeln: Absperrung, DeSinfection, Schließung der Schule an. In letzteren werden der ©oben und die Wände mit der größten Sorgfalt durch DeSinfectionSflüssigkeit ausgewaschen oder abgerieben. Man kann nicht anders sagen als: daS 1893er Frühjahr ist trotz seines vielen Sonnen­

scheines doch ein recht ungemüthlicheS gewesen, denn wo man hinhört, vernimmt man Klagen.

§§ «us dem Kreise Alsfeld, 30. Mai. In vielen Ort­schaften unseres KrciscS tritt die Influenza wieder sehr stark auf. Oft sind in einer Familie drei bis fünf Glieder erkrankt. Die charaeteristischen Symptome der Krankheit: Husten, Heiserkeit, Kratzen im Halse, Drücken über den Augen, Nervenverstimmung, Appetitlosigkeit, Mattigkeit u. a. sind meist wieder vorhanden. Doch tritt die Krankheit in milderer Form auf als früher. Vielfach werden solche Personen heim- gesucht, die sie bis jetzt verschont liefe.

R. Rodenbach i. d. W.. 30. Mai. Wir haben in diesem Frühjahre eine gute Kirschenernte zu verzeichnen, welche die vielen Ausfälle in der Viehzucht und bei den landwirth-

schaftlichen Erzeugnissen zum Theile auSgleicht. UnferJCrt liegt ziemlich geschützt, daher kommt eS, daß die Knffchenblüthe gut durchkam. DaS Pfund Kirschen wird von den Hausirern in der Umgegend zu 20 Pfennigen verkauft. Bei und ist es an Ort und Stelle selbst billiger. Verschiedene andere One in der Provinz haben auch höhere geschützte Lagen, waS sich bei den Frühjahrsfrösten besonders vortheilhaft erweist, so z. B. der Kirschenberg bei Himbach, daS Dorf Blofeld u. a. In diesen Orten kommen die Bäume spater zum Blühen als in den warmen Thälern, die Fröste find vorüber, wenn die Bäume ins Blühen kommen und so gibt eS Obst fast in jedem Jahre. Auch wird darauf gesehen, daß spät blühende Sorten gesetzt werden, waS wir allen Freunden des Obstbaues bestens empfehlen können. Die Frühkirfchenerntc zu Himbach ist an einen Händler in Stomdorf um 2200 Mark verkauft worden. Da der Mann doch auch feinen Verdienst haben will, für Ernten, Transportiren und Bewachen aber noch ein großes Stück Geld aufgewandt werden muß, läfet fich beurtheilen, was ein mit Obstbäumen bepflanztes Grundstück für einen Segen bringt. Vor etwa 30 Jahren ertrug die Fläche etwa 100 bis 150 Gulden - aus obigem Ertrage ersehen wir, daß sich die Rente seitdem verzehnfacht hat, ein nachahmungs- wertheS Beispiel für Gemeinden und Private.

Büdingen, 27. Mai. Wie in Ortenberg, so hat auch die heurige Generalversammlung der hiesigen Spar- und Leihkasse aus den Ueberschüffen des vorhergehenden JahreS dem Vorstand Mittel überwiesen, um unbemittelte skrophu- löse Kinder aus dem Sparkassebezirk in die Kinderheilanstalt Elisabethenhaus zu Bad-Nauheim zu fünfwöchiger Kur senden zu können. D. Ztg.

Offenbach, 29. Mai. Der 11jährige Sohn deS Cigarren­machers Huth wurde von einem Bierwagen überfahren und starb alsbald.

Mainz, 30. Mai. Vor einer Zuhörerschaft von mindestens 4000 Personen worunter Anhänger aller Parteien und, was bis jetzt hier in politischen Versammlungen noch nicht dagewesen, einige hundert Frauenzimmer waren hielt gestern Abend in derStadthalle" hier der bekannte Socialistensührer Liebknecht einen Vortrag. Bei seinem Erscheinen in dem Saal, von seinen Anhängern mit Beifalls­salven empfangen, sprach Liebknecht fast 2x/a Stunden und zwar was allgemein anerkannt wurde, fast durchweg in sehr sachlicher Weise und ohne sich viele Ausfälle auf die anderen Parteien zu erlauben. Wie immer brach er eine Lanze für das Milizshstem nach Schweizer Muster, charakterisirte die Stellung Deutschlands zu dem Auslande, die nach seiner Ansicht eine in jeder Beziehung gesicherte ist, und wandte sich des Längeren gegen die von verschiedenen Seiten hervor- gcrufene Furcht vor den Russen, die nur ein Schreckgespenst fei, indem die großen Armeen, die Rußland fortgesetzt paradire, lediglich auf dem Papier, aber nicht in Wirklichkeit beständen. Liebknecht sprach zum Schluß die Hoffnung aus, daß sein Genoffe Jöst schon in dem ersten Wahlgang gewählt werde, indem Mainz bereits zu den Hochburgen der Socialdemokratie zu rechnen sei. Wie zu Beginn herrschte auch am Schluß der Rede Liebknechts unter seinen Anhängern große Be- geisterung. Nach Liebknecht sprach Jöst noch kurz über die Chancen seiner Partei im gegenwärtigen Wahlkampf. Eine gleichzeitig tagende demokratische Versammlung hob den Stadtverordneten Schäfer als Candidat auf den Schild.

Bingen, 30. Mai. Heute Vormittag wurde in der Nähe der Nahemündung die Leiche der seit letzten Donnerstag vermißten 23jährigen bildhübschen Tochter eines hiesigen Schreinermeffters aus dem Rheine geländet. Man ver- muthet Selbstmord, als dessen Motiv unglückliche Liebe an­gegeben wird.

* Flörsheim a. M., 28. Mai. Daß das unter Strafe gestellte unvorsichtige HinauSwerfen von Gegen­ständen aus dem Eisenbahnzuge leicht verhängnißvoll werden kann, beweist folgender Fall, der sich am Mittwoch auf der Taunusbahn ereignete. Ein Passagier warf nämlich in der Nähe der hiesigen Station eine Flasche aus dem Schnellzug. Dieselbe flog unter eine Rotte Bahnarbeiter. Zwei derselben wurden verletzt, nämlich der Arbeiter Leicher aus Weilburg am Arme ziemlich schwer, sodaß er in ärztliche Behandlung genommen werden mußte und der Arbeiter Bender, welcher mit leichteren Verletzungen an Hand und Bein davonkam. Wie leicht hätten aber auch edlere Körpertheile getroffen werden können! Der hiesige Stationsbeamte meldete den Vorfall telegraphisch in Frankfurt, behufs Feststellung des ThäterS, ob mit Erfolg, konnte man nicht in Erfahrung bringen.

* Berlin, 30. Mai. Nach einer demBerliner Tage­blatt" aus Pest zugegangenen Nachricht erregt dort die Meldung mehrerer Blätter großes Aufsehen, nach welcher eine in dritter Ehe mit einem Offizier verheiratete Gräfin ihre zwei Kinder aus erster Ehe umbringen lassen wollte und zu diesem Zwecke der Pflegerin 2000 Gulden anbot. Die Pflegerin wies den Antrag zurück und behielt trotz ihrer eigenen Armuth die Kinder bei sich; auf dem Sterbebett bat sie eine Freundin, die Kinder nicht an ihre Mutter abzu­liefern. Ein protestantischer Pastor hat sich der Kinder ange­nommen.

* Berlin, 30. Mai. Der Portrait- und Historienmaler Otto Kaufmann wurde heute in feiner Wohnung tobt aufgefunden. Er ist an einem Herzschlag gestorben.

Chemnitz, 29. Mai. Ein unerhörter Fall von Selbst­mord ist hier vorgekommen. In einer Gießerei sprang ein 40 jähriger Mann vom Gußboden aus in die geschmolzenen Eisenmassen des Schmelzofens, die eine Hitze von etwa 1600 Grad hatten. Der Leichnam war in wenigen Augenblicken so vollständig von der Gluth verzehrt, daß nichts übrig blieb.

Würzburg, 30. Mai. Der berühmte Profeffor der Zoologie, Semper, ist gestern gestorben.

* Chicago, 15. Mai. Gestern wurde im Humbolbpark, einer prächtigen Gartenanlage tm Westen der Stadt, ein von den Deutschen errichtetes Denkmal zu Ehren Fritz Reuters unter Betheiligung vieler Tausende feierlich ein» geweiht. Ausgezeichnete, von echt deutschem Geist belebte Reden erzeugten eine begeisterte Stimmung, die sich in leb­haften Kundgebungen Luft machte. Vierzehnberühmte" Taschendiebe wurden, noch ehe sie zur Ausübung ihrer . Kunst" zu schreiten vermochten, von der Polizei feftgenommen und an den bekannten kühlen Ort verbracht. Heute Morgen ertheilte Polizeirichter Scverson ihnen die Erlaubntg, die Staatskaffe um Summen von 10 bis 100 Dollars zu be­reichern.

* DerHanöo. C." meldet das Folgende: lieber einen raffinieren Betrug wurde vor dem Schwurgerichte zu L i m b u r g verhandelt. Der Telegraphenbeamte Jung aus Lr trat Mitte vorigen Jahres aus dem Postdienfte, machte jedoch nach einigen Wochen feinen Collegen wieder einen Besuch im Postgebäude zu Limburg und wußte sich in einem unbewachten Augenblicke deS Telegraphenapparates zu bemächtigen. Jung wies auf telegraphischem Wege 800 Mk. nach Köln an, welche er auch bart erhielt und verjubelte. Mit seltener Dreistigkeit stellte er fich dem Postdirector in Düsseldorf vor mit der Meldung, daß er zur Vertretung dorthin beordert worden sei. Jung benutzte in Düffeldorf wiederum den Telegraphen, um 16,000 Mk. nach Hamburg in verschiedenen Postanweisungen zu beordern. Die Wtrthin, bei welcher Jung inzwischen in Hamburg Wohnung genommen hatte, machte jedoch der Polizei Anzeige, und so blieben die 16,000 Mk. unauSgezahlt. Der Angeklagte gestand »eine Verbrechen rückhaltslos ein und wurde zu fünf Jahren Zucht­haus verurtheilt.

* Die Zahl der Personen, die der Sommerhitze durch Hitzschlag und Sonnenstich zum Opfer fallen, ist auch in Deutschland eine nicht unbeträchtliche. Sehr richtig macht nun, wie das Patent- und technische Bureau von Richard Lüders in Görlitz mittheilt, eine in Indien erscheinende Zeitung in einem dieses Thema behandelnden Artikel darauf aufmerksam, daß die Hitze nicht allein die Ursache fein kann, da Arbeiter, die in Fabriken viele Stunden hintereinander bei überaus hohen Temperaturen arbeiten müssen, nicht von solchen Zufällen zu leiden haben. DaS Blatt behauptet mit Recht, daß hierbei die sogenannten chemisch wirkenden Licht­strahlen die Ursache bilden müssen. Gerade wie die licht­empfindlichen photographischen Platten bet Beleuchtung mit gelbem Licht ziemlich unverändert bleiben, will man in Indien dementsprechend die Erfahrung gemacht haben, daß Personen mit gelber Kleidung und Kopfbedeckung felbü bei der größten Hitze Indiens vom Sonnenstich verschont bleiben, daß also die in Asien üblichen Anzüge aus gelben Nanking-Baumwollstoffen, man möchte sagen inftinltmäfeig, als das Beste in diesem Sinne von selbst herauSgefunden worden sind.

* Bautzen, 31. Mai. Von den Berliner Distanz- gängern blieb Jobst 160 Kilometer von Berlin gänzlich erschöpft, mit gerissener Fuß-Sehne im Felde liegen. Die beiden Vegetarianer sind ungemein frisch und Überholten ihn.

* Straßburg i. C., 28. Mai. Die Ueberrefte derjenigen Soldaten vom 1.preußischen Gardegrenadier»Regimeni Kaiser Al exander, die am 18. August 1870 in der Schlacht bei P o nt -ä- M o usson den Heldentod gefunden und neben dem auf französischem Boden bei Habotwille- Saint-Ail errichteten Regimentsdenkmal beerdigt sind, sollen nunmehr mit Bewilligung der französischen Regierung audge» graben und auf deutsches Gebiet übergeführt werden. Einst­weilen sind das Denkmal und die Denksteine der einzelnen Offiziere nach Amanweiler gebracht worden, um auSgebeffert zu werden. Alsdann sollen sie auf der rechten Seite der von Amanweiler nach Vernvoille führenden Straße, nur wenige Schritte von der französifchen Grenze, wieder aufge­stellt werden- dort werden dann auch die sechs Särge ge­bettet. Von dem Regiment fielen am 18 August 1870: Major v. Schönen, Hauptmann Sack, die Lieutenants v. Petersdorf und Halbmann, die Fähnriche v. Natzmer und v. Dewitz, sowie der Bicefeldwebel Podscholowskv Die Ueberrefte des Majors v. Schönen und des Fähnrichs v. Natzmer sind früher schon von den Verwandten nach Deutschland geholt werden. Von den gefallenen Mannschafteit liegen nur sieben Mann zusammen mit einem Franzosen m einem Maffengrabe, die übrigen ruhen auf deutschem Boden dieSseit der Grenze. Französischerseits wird ein Jägerbataillon von Verdun bei der ernsten Feier die militärischen Ehren erweisen. An der Grenze wird eine Deputation des 1. Gardegrenadier Regiments die Särge in Empfang nehmen. Jedenfalls werden auch die Metzer Militär- und Civtldehörden an dieser Feier, die für eine der ersten Tage im Juni ge­plant ist, theilnehmen. Endgültige Bestimmung ist darüber noch nicht getroffen.

Für Pachtlustige DaS Rittergut Drackendorf mit Schiebelau soll am 17. Juni Vorm. 11 Uhr im GeschastS- ztmmer deS JustizrathS Hase in S.-Altenburg auf 18 Jahre, vom 1. Juli 1894 ab, verpachtet werden. Zur Pachtüber­nahme ist die Kleinigkeit von 90 000 Mark erforderlich.

Thenre Schöffe. DaS Krupp sche Riefeugeschütz auf der Ausstellung in Chicago kostet 540 000 Mark, hat eine Länge von 25 m und eine Schußweite von 25 km; ieder Schuß, zu dem 400 kg Pulver nöthig sind, kostet 5000 Mk. Taufend Schüsse würden also 5Millionen kosten.ES läfet sich doch viel in die Lust verpuffen."

«ine blühende, kräftige, gesunde Frau in Mühlheim a Rh., welche kürzlich zu einer Hochzeit ind Bergische reifte, ist von dort nicht mehr lebend zurückgekehrt. Die Frau lief nämlich auf einem Spaziergang eilig einen Berg hinunter, und da sie sich nicht mehr zu halten vermochte, fing sie ein Bekannter, um große- Unglück zu verhüten, in seinen Armen auf. In Folge bed heftigen Anpralls erhielt die Frau eine innere Verletzung, die ihrem Leben nach kurzen Tagen be* * * § * * * §§ * * schwersten LeibenS ein Ende machte.