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vermischtes.

tt Sontra (Kurhessen), 22. August. Großes Brand­ung tück. Unser kleines Ackerstädtchen, welches kaum 2000 Seelen zählt, ist in der vergangenen Sonntagsnacht abermals von einem furchtbaren, verheerenden Brandunglück heimgesucht worden. Es ist dieses ein schwerer Schicksals­schlag, der unserer in mittleren Verhältnissen lebenden Be­völkerung um so tiefere Wunden schlägt, als erst vor wenigen Wochen die Brandfackel einen erheblichen Theil der Stadt zerstört hat. Doch mehr als dreimal so schlimm hat diesmal das entfesselte Element in unseren Straßen gehaust, denn waren es damals vielleicht 20 Gebäude, so sind dies­mal 140 Gebäude in Schutt und Asche verwandelt worden, darunter 40 große Wohnhäuser. Etwa 550 Per­sonen, die sich auf 80 Familien vertheilen, sind obdachlos geworden. Die zum größten Theil bereits eingebrachten Erntevorräthe, Roggen, Weizen re. sind mitverbrannt. Ebenso ist viel Vieh in den Flammen umgekommen. Ein Feuerwehr­mann hat bei dem Rettungswerk so schwere Verletzungen erlitten, daß er vom Platze getragen werden mußte. Eine entsetzliche Verwüstung hat das Feuer angerichtet, Straßen und Plätze bieten einen geradezu schauerlichen Anblick, überall sieht man Gruppen jammernder Menschen, die am Grabe ihrer Habe stehen, denn da das Feuer mit beispielloser Schnelligkeit um sich griff, so konnte nur wenig oder nicht- gerettet werden. Dies ist um so schlimmer, als eine große Anzahl der Abgebrannten ganz geringe Leute sind, welche

sorderungen und Steuerpläne zu erwarten sind, wie man in liberalen Blättern lesen kann, möchte doch noch dahingestellt bleiben, eine derartige Hoffnung wäre zum Mindesten ver­früht.

In den nächsten Wochen stehen verschiedene Reichstagsersatzwahlen bevor, deren Ausgang man allseitig mit Interesse entgegensieht. Es sind dies die Wahlen in Herford Halle, Sagan-Sprottau und Löwenberg- ersteren Wahlkreis haben die Conservativen zu vertheidigen, während die beiden letzteren bis jetzt im Besitze der Freisinnigen waren. Da in den genannten schlesischen Wahlkreisen die conservativen Candidaten aus die Stimmen der CentrumSwähler rechnen können, so erscheint es zweifelhaft, ob der freisinnigen Partei die Behauptung dieser Mandate gelingen wird, zumal von nationolliberaler wie socialdemokratischer Seite Sondercandi- daturen aufgestellt worden sind. Völlig ungewiß ist aber der Stand der Dinge in Halle-Herford. In diesem früheren Wahlkreise Kleist-Retzows stehen sich ein conservativer, ein ultramontaner, ein freisinniger, ein nationalliberaler, ein socialdemokratischer und ein antisemitischer Candidat entgegen, sodaß eine Stichwahl seststeht- zwischen welchen der auf­gestellten Candidaten sie aber stattzufinden haben wird, das läßt sich heute noch nicht im Entferntesten Voraussagen.

Ausland.

Wien, 22. August. Die empörenden Ausschreit­ungen mährisch-czechischer Fanatiker gegen Mit­glieder deutscher Vereine aus Jglau sind, wie bestimmt ver­sichert wird, in der jüngsten Sitzung des österreichischen Mnisterrathes eingehend zur Erörterung gelangt. Der Ministerrath soll beschlossen haben, eine exemplarische Be­strafung der Schuldigen zu veranlassen und die strafrechtliche Verfolgung der Sache möglichst zu beschleunigen. Man kann nur wünschen, daß die zu erwartende strenge Bestrafung der Urheber wie der Aussührenden bei jenem schändlichen Ueber- fall die Wirkung haben wird, welche man in den österreichischen Regierungskreisen augenscheinlich im Auge har, nämlich den von scrupellosen Agitatoren gegen die Deutschen verhetzten breiten Schichten des Czechenvolkes eine ernste Warnung zu ertheilen. Eine solche thut auch wahrlich Roth, wenn anders die Deutschen in Mähren und Böhmen gegenüber ihren czechischen Landsleuten nicht förmlich vogelfrei sein sollen.

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Wolffs telegraphisches Corrtspondcnz-Bureau.

Berlin, 22. August. Wie dieNordd. Allgem. Ztg." vernimmt, ist Seitens der Unterrichtsverwaltung angeregt worden, in den nächstjährigen Etat eine größere Summe zur Aufbesserung der Lage der Volksschullehrer ein- zustellen. DerPost" zufolge wird dem Buudesrathe bei Beginn seiner Sitzungen der Entwurf von Ausnahme­bestimmungen, betreffend die Sonntagsruhe der Ar­beiter in gewerblichen Anlagen, zugehen.

München, 22. August. Das gestrige Sommersest der Socialdemokraten im nahen Holzapselkreuz verlief bei gutem Wetter und reger Betheiligung ohne Störung. Rothe Zeichen waren weniger zahlreich als bei der Maiseier zu bemerken. Der Arbeitersängerbund trug Lieder vor auf einer Tribüne, deren Hintergrund eine Malerei bildete, einen Deutschen und einen Franzosen darstellend, welche sich die Hände reichten. Um 5 Uhr sangen die Massen die Arbeiter­marseillaise unter Schwenken rother Fahnen und Ovationen für den anwesenden Abgeordneten v. Vollmar. Den Zug mit Lampions Abends zur Stadt vereitelte ein heftiges Gewitter mit Hagelschlag und grellen Blitzen.

Budapest, 22. August. Gegenüber den neuerltchen An­griffen desMagyar Hirlap" wird nochmals authentisch ber- vorgehoben, das rauchlose Pulver loffe weder bezüglich der Haltbarkeit, noch seiner ballistischen Eigenschaften etwas zu wünschen übrig. Zwar trat vor einigen Monaten in der Preßburger Fabrik eine Unterbrechung der Fabrikation ein, weil eine Reihe von Präparaten nicht die gleichen Vorzüge besaß, wie das bei den Truppen erprobte Musterpulver, da­her von der Uebernahme ausgeschlossen wurde. Jetzt ist der Großbetrieb in allen Etablissements wieder in vollem Zuge. Es ist unwahr, daß tausend Gewehrläuse bereits umgesta'.tet würden, um sie durch für das rauchlose Pulver geeignete zu ersetzen.

Paris, 22. August. Der in der gestrigen Sitzung des GesundbenSra'hs erstattete Bericht über den gegenwärtigen Gesundheitszustand in Paris besagt, daß die Cholera- Erkrankungen in der Stadt und deren Weickbilde fortdauernd a b n e h m e n. Der Gesundheitszustand sei so zufriedenstellend wie möglich.

Paris, 22. August. Nach Meldungen aus Rouen sind im dortigen Gefängniß zwei Personen an Cholera gestorben.

Catania, 22. August. Der Ausbruch des Aetna dauert fort. Zwischen dem ersten und dem zweiten Krater hat sich eine Neuöffnung gebildet, aus welcher maffenhast schwarzer Rauch hervorquillt.

Petersburg, 22. August. Laut amtlicher Feststellung sind im Kreise Lublin (Polen) bis 19. August 34 Personen an der Cholera erkrankt, 13 gestorben.

Petersburg, 22. August. In Petersburg erkrankten vom 20. bis 21. August ander Cholera 87, es starben 32 und genaien 53 Personei-. Gestern machten die Mitglieder des internationalen Eisenbahn-Congresses einen Ausflug nach Kronstadt- Abends fand zu ihren Ehren ein Rout im Rathhause statt.

Moskau, 22. August. Der internationale Gons grejj für prähi st arische Archäologie und Anthro­pologie ist gestern geschlossen worden. Der nächste Con- greß soll in Konstantinopel oder Athen stattfinden.

Depeschen deS BureauHerold".

Berlin, 22. August. DieVoss. Ztg." meldet aus Breslau, daß ein Arbeiter in Auerbach unter cholera­

verdächtigen Symptomen gestorben ist. Die Leiche wurde in carbolfeuchte Tücher gehüllt und in das Cholera- lazareth übergesührt.

Berlin, 22. August. DiePost" meldet: Dem Bundes­rath geht bei der Wiederaufnahme seiner Thätigkeit am Ende des nächsten Monats ein Entwurf zu für die Ausnahme­bestimmungen betr. der S o n n ta g sr u h e derArbeiter in den gewerblichen Anlagen.

Berlin, 22. August. DasBerl. Tgbt." meldet aus Triest: DerMattino" theilt aus Adelsberg mit, bei den am Karst manövrirenden Truppen feien in den letzten Tagen gegen 2 00 Sonnen stichsälle vorgekommen. Vorgestern seien fünf, gestern sechs Personen daran gestorben.

Köln, 23. August. Bei dem heutigen Hochradsahren gewann August Lehr vom Frankfurter Bicycle Club den Kaife rpr ets.

Hamburg, 22. August. Der Strike der Brauer ist durch eine Vereinbarung der Directoren mit der Lohn- commifsion beendet. Die Brauerknechte werden wieder aufgenommen.

Hamburg, 22. August. Gestern und heute sind 2 6 Er­krankungen an Cholera noatraa vorgekommen, 12 davon waren tödtlich.

Hamburg, 23. August. Die Zahl der Cholera noatraa-Fälle betragt über 40. Sechszehn Fälle nahmen einen tödtlichen Verlaus. Amtlicherseits wird ein Fall von asiatischer Cholera auf das Entschiedenste bestritten.

Bremen, 23. August. Im nächsten Monat wird der Weserzeitung" zufolge eine neue regelmäßige Dampfer- linie Bremen-Triest-Fiume eröffnet. Vorläufig werden drei Schiffe eingestellt. Die Unternehmer sind Klingenberg & Cie.

Leipzig, 22. August. Der durch sein scandalöses Be­nehmen in einem Leipziger Cafe bekannt gewordene französische Generalconsul Jacquet hierselbst wurde nunmehr ab­berufen und nach Amsterdam versetzt.

Wien, 22. August. Die czechischen Studenten hielten gestern in Boskowitz (Mähren) einen Congreß ab und beschlossen die Einleitung einer energischen Agitation zur Beseitigung des Einflusses der Deutschen in Mähren. Die clericalen czechischen Studenten erklärten sich mit den liberalen Commüitonen solidarisch und verlangten die Ausdehnung der Agitation auf die flavischen Bezirke Ungarns.

Rom, 22. August. Der gestrige Namenstag des Papstes im Vatican hatte, abgesehen vom Empfange der Diplomaten, den intimsten Character. Der Papst hielt weder eine politische noch sonst bedeutsame Rede. Das Gerücht von einem Ohnmachtsanfalle des Papstes ist erfunden. An Arme wurden 12000 Lire Almosen ausgetheilt, während sonst ge­wöhnlich 30 000 Lire venheilt wurden.

Rom, 23. August. Bei Paterno (Sicilien) sind der reiche Cognacbrenner Baron Spitaleri, sowie Baronin Cian- ciola Räubern in die Hände gefallen, wurden jedoch nach der Herbeischaffung eines Lösegeldes von 160000 Lire unversehrt entlasten. Die Bevölkerung ist in großer Auf­regung.

Paris, 22. August. Der Unterrichtsminister beabsichtigt, auf den Mittelschulen den russischen Sprachunter­richt einzusühren.

Paris, 22. August. In Südsrankreich haben starke Gewitter stattgefunden, wodurch ungeheurer Schaden ent­standen ist. In Rochefort wurden zwei Personen durch Blitz­schlag getödtet, sowie fünf Häuser in Brand gesetzt.

Madrid, 22. August. Meldungen verschiedener Blätter zufolge wird die Regierung über alle über Havre gehenden Maaren eine Ouarantäne verhängen.

Lissabon, 22. August. Die portugiesische Regierung be­absichtigt mit ihren auswärtigen Gläubigern durch die Zwischen- kunft der respectiven Regierungen in Unterhandlungen zu treten zum Zwecke eines Arrangements aus einer Basis, welche den Cortes im Anfänge des nächsten Jahres zur Billigung zugehen wird. Die Regierung beabsichtigt, um das Gleich­gewicht im Budget herzustellen, nicht die Steuern zu erhöhen, sondern die Ausgaben zu verringern.

Malmo, 22. August. Der socialistische Arbeiter- congreß beschloß, die Errichtung von skandinavischen Fach­vereinigungen und die Ausnahme aller Hilfsarbeiter in dieselben zu empfehlen. Derselbe sprach sich für eine Agitation unter den Landarbeitern und die Veranstaltung einer Demonstration am 1. Mai 1893 aus. Bezüglich der Strikesrage wurde theils die größte Vorsicht bei den zu veranstaltenden Strikes, theils anstatt der Strikes ein Boycott empfohlen. Ein engerer Zusammenschluß der skandinavischen Arbeiter­organisationen zur gegenseitigen Unterstützung wurde für nöthig erklärt.

Locales unö ^provinzielles.

Gießen, 23. August 1892.

Decauat Gießen Es wird noch mitgetheilt, daß von Pohl-Göns aus Wagen nach Lang Göns geschickt werden, um Besucker des M i s s i o n s f e st e s, die mit dem Zuge 6 Uhr 53 Min. ankommen, in Empfang zu nehmen.

Patent Ertheilung. Herr H. Hansel hier erhielt aus eine Stiefelputzmaschtne ein Patent.

Körperverletzung. In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde ein Gendarm von hier auf der Chaustee von Wiefeck hierher von einem Menschen angefallen und wurden ihm mehrere Messerstiche versetzt. Der Messerheld wurde verhaftet.

Verhaftet wurde gestern ein Dienstmädchen, das seiner Dienstherrschaft einen goldenen Ring entwendet hatte.

Ernannt wurden zu Steueraufsehern am 12. d. M. die Militäranwärter August Dechen aus Frischborn und Heinrich Schneider aus Einartshausen, sowie der Fuß- gendarm Heinrich Wilhelm Fischer aus Lich

sämmtlich auf Widerruf mit Wirkung vom 1. Septembe d. I. an.

Namenstag des Großherzogs. Ein Ausschreibe Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz setzt di unterstehenden Behörden davon in Kenntniß, daß in Gemäß heit Allerhöchster Entschließung der 25. August auch ferner hin als der Namenstag Seiner Königlichen Hoheit de, Großherzogs erachtet und in der seither üblichen Weis begangen werde.

Anerkennung. Der Groß Herzog hat anläßlicl seines Erscheinens während des Brückenbaues der Pio niere bei Okriftel am Main als Zeichen seiner Erkenntliche keit für die exacte und practische Durchführung der gestellter Ausgaben als Remuneration für die bei den Üebunger beschäftigten Mannschaften 1000 Mark aus feiner Privatkasst überwiesen.

** Hungen, 21. August. Von der dieser Tage bagiei stattgefundenen Wahl von vier Gemeinderathsmitl gliedern sei erwähnt, daß bei dieser Wahl auf nicht wenige, als 71 Candidaten Stimmen abgegeben wurden - gegen di« Wahl ist bereits reclamirt worden.

S. Echzell, 21. August. Ein gräßlicher Unglücks­fall ereignete sich dieser Tage bei einer hier in Thätigkeit befindlichen Dreschmaschine. Ein dabei beschäftigter Mann trat aus Versehen in die Trommel des Dreschwagens und verlor dabei beide Beine. Durch den entstandenen Ruck war zufällig der Treibriemen heruntergefallen, wodurch der Dresch- wagen stehen blieb, andernfalls wäre der ganze Körper in die Maschine gekommen. Der Verunglückte wurde nach Gießen zur Klinik ve>bracht.

K.Schwickertshausen, 21. August. Heute Mittag brannten dahier zwei Wohnhäuser und zwei gefüllte Scheuern nieder.

F. Ranstadt, 21. August. Bei der gestern stattgefundenen Gemeinderathswahl wurden die ausgeschiedenen August Carl, Ludwig Karl Knöpp und Johannes Greuling wiedergewählt.

K. Nidda, 21. August. Heute sand dahier eine Ver^ sammlung von Mitgliedern des Oberhesslschen Obstbauvereins' statt. Dieselbe beschloß, eine Obstausstellung für die Vereinsbezirke Kreis Büdingen und Kreis Schotten zu Nidda vom 6. bis 9. October abzuhalten.

Vom Vogelsberg, 22. August. Noch immer dauert die tropische Hitze fort, ja setzt heute wieder von Neuem ein, nachdem auf den gewaltigen Sturm in der Freitagnacht etwas Abkühlung der afrikanischen Temperatur erfolgt war. Den ersten Nebel ein Zeichen des nahenden Herbstes bemerkten wir am gestrigen Morgen. In der verflossenen Nacht wetterleuchtete es am südlichen und südwestlichen Horizont fast ununterbrochen und heute Morgen gegen 6 Uhr fanden Gewitter statt, welche aber, vorbeiziehend, den meisten Gemarkungen keinen Regen brachten. Die Dürre dauert ununterbrochen fort und ihre verderbliche Wirkung tritt immer mehr in die Erscheinung. Die Ernte neigt sich, durch das heiße, trockene Wetter ungemein beschleunigt, bereits ihrem Ende zu. Weizen und Gerste sind nicht nur geschnitten, sondern auch meist in die Scheune gefahren worden. Die glühende Sonne zeitigte eine solche Reise beim Weizen, daß man ihn direct vom Schneiden binden und heirnsahren konnte. Erbsen und Linsen sind gleichfalls schon eingeerntet- erstere haben eine prächtige hellgelbe Farbe, werden aber sehr stark von dem Erbsenbohrer, einem Jnsect, das die Samenkörner anbohrt, heimgesucht. Nur der Hafer steht noch theilweise auf dem Felde, fein Einernten geht ebenfalls mit dieser Woche zu Ende. Die ungemein heißen Sonnenstrahlen haben manchen Fruchtacker zu etwas gezwungener Reise gebracht, dessenungeachtet aber sind die Körner hierdurch doch wenig eingetrocknet. Der Futtermangel wird immer drückender, da der Graswuchs stetig zurückgeht. Der Hcuvorrath ist von den Landwinhen meist über die Hälfte verfüttert worden. Unserer ausgesprochenen Erwartung gemäß sind die Heu­preise schon jetzt bedeutend in die Höhe gegangen. Vor einiger Zeit noch bezahlten die Heuhändler 2,202,50 Mk. für den Gentner, jetzt schon 3 Mk. Der Preis steigt um zweifelhaft noch weiter. Die Fruchtpreise aber zeigen ein fortwährendes Sinken- auf dem Fruchtmarkt zu Grünberg I kostete am verflossenen Samstag der T oppelcentner Roggen! nur 14 Mk., also beinahe die Hälfte des vorjährigen Preises I um diese Zeit.