land.
vermischter.
Bayreuth.
Bei dieser Auszählung
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Tannhäuser Fliegender Holländer Walküre Meistersinger Rienzi
Rheingold Siegfried Götterdämmerung Tristan und Isolde Parsifal
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uincicn wirren unb Zerklüftungen unter Mitwirkung von unseren politischen An- nahestehenden Staatsmännern in eine neue glücklichere nidnnnitF,rJCbCS9, bcr-4 wirthschastltchen und geistigen Entwickelung 6r c^Ntand es, bad- ruhige Fortschreiten aus allen Gebieten des menschlichen und staatlichen Lebens anzuregen unb Maßregeln zu fordern. Uns war die Freude beschieden, sein landessurstlrches ernstes Streben und Walten, wie die damit °7.bundenen gesetzgeberischen Vorschläge im Großen unb Ganzen zu dem großen Werke der Förderung des Wohls und Gedeihend des hessischen Volkes mitzuarbeiten.
~ Un6 drangt es deshalb, an seiner Bahre die Gefühle tiefsten ?lr ""den sein segensreiches Leben als ein kostbares Vermachtniß bewahren und glauben in seinem Geiste zu nnkJ TO J?er!n fcitbcr ouch weiter unabhängig unb frei wJSrJ?1a K ^Erme des gemäßigten Fortschrittes, welchem wir M,8&ub Ä'd dleiben, erheben, überzeugt, daß auf diesem Wege Die TTirfil tftXP 1.15111 rr itnh M __l . n. ■ r i c. m - -
Oper in Paris, bie in
Neueste Nachrichten.
Wolfis telegraphisches Lorrespondenz-Bureau.
Berlin, 21. März. Der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses, wo auch die Welsenfondsvorlage zur Berathung stand, wohnte von den Ministern nur Miquel bei. Caprivi ist bisher nicht erschienen.
Berlin, 21. März. Generaladjutant General der Ca- vallerie, Gras Brandenburg, ist gestorben.
Köln, 21. März. Die „Kölnische Zeitung" theilt einen ihr zugegangenen Beschluß des Landgerichts mit, wonach die von der Staatsanwaltschaft erhobene Anklage wegen Majestät»- beleidigung ab gelehnt wird.
Hamburg, 21. März. Dem „Hamburgischen Corre- spondenten" zufolge ist Fürst Bismarck in ftolge eines am Samstag in Hamburg abgestatteten Besuches von Unwohlsein befallen. Seine für morgen beabsichtigte Reise zum Kreistage nach Ratzeburg wurde abgesagt.
Petersburg, 21. März. Nach einer amtlichen Veröffentlichung werden ausländische Gaben für die Bevölkerung der Mißwachs-Gegenden zollfrei durchgelaffen, wenn sie an die Provinzialbehürden ober an locale Hilsscomitvs adressirt sind.
Uttivcrfitäts - Nachrichten.
fünfter, 15 März. Der Professor der Mathematik an der Wfaen $err Dr. Sturm hat einen Ruf an die Universität
zu Breslau angenommen. »
Depeschen deS „Bureau Herold".
Berlin, 21. März. Die „Kreuzzeitung" meldet: Die Ministerkrisis hat einen vorläufigen Abschluß darin gesunden, daß Caprivi vorläufig Reichskanzler bleibt, dagegen das preußische Ministerpräsidium niederlegt. Die Demission des Cultusministers v. Zedlitz wurde genehmigt. Der neue Ministerpräsident ist noch nicht ernannt. Als Candidaten werden Fürst Radolin und Gras Stolberg genannt.
Berlin, 21. März. Entgegen der Meldung der „Allg. Reichscorresp." verlautet bestimmt, Caprivi beharre aus seiner Demission auch nach der Conserenz mit dem Kaiser.
Berlin, 22. März. Bezüglich der Ministerkrisis schreiben die „Berl. Pol. Nachr.", daß die Bekanntgabe der königlichen Entscheidungen über die schwebenden gesetzgeberischen sowohl wie persönlichen Fragen für heute zu erwarten sei. Graf Zedlitz hat sich bereits von seinen bisherigen College« im Staatsministerium verabschiedet, um nach Karlsbad zu reifen.
Bochum, 21. März. Die Regierung von Arnsberg stellt auf den Zechen und Werken Erhebungen an über die Zahl der Entlaffungen, über die Lohnreductionen und darüber, ob und in welchem Umfange Entlaffungen für die nächste Zeit bevorstehen.
München, 21. März. Die Deputirten der pfälzischen Tabak bauenden Gemeinden wurden heute Vormittag 11 Uhr vom Prinzen Ludwig empfangen. — Die Nachricht, daß der Finanzminister v. Riedel sich ganz entschieden für eine Zollerhöhung ausgesprochen, ist nicht zutreffend. Se. Excellenz betonte, daß er die Zollerhöhung für erreichbar und wirksamer halte als eine Ermäßigung der inländischen Steuer und daß er hoffe, im Bundesrathe in dieser Richtung etwas zu erreichen. Er halte die Stimmung heute für günstiger als srüher. Der Minister sprach sich bann noch entschieden gegen das Monopol aus.
London, 21. März. In Manchester, Wigan und West- Lancashire wird aus fast allen Gruben heute wieder gearbeitet. Die Kohlenpreise sind wieder aus dem alten Niveau. Wegen des Strikes in Durham wurden in Nordengland nur 24 Schmelzöfen ausgeblasen.
Brüssel, 21. März. Gestern wurde in der Wohnung des Lütticher Polizeicommiffars eine mit Explosionsstoss en^ gefüllte Flasche gefunden.
Brüssel, 21. März. Der Grubenbrand in Anderlues nimmt zu.
London, 22. März. Der „Globe" veröffentlicht einen Bericht, angeblich aus diplomatischer Quelle, daß der Herzog von Cumberland betr. des Welfenfonds aus Wunsch des Czaren beigestimmt habe- dieser habe mit Uebereinstimmung der Königin Victoria Cumberlands Entschließung beeinflußt.
Berlin, 22. März. Die „Nationalzeitung"'ersährt, daß der Justizminister die Staatsanwälte angewiesen habe, Anklagen wegen Majestätsbeleidigung gegen die Presse nur nach Genehmigung des Ministers zu erheben. — Nach dem „Börsen - Conrier" besteht die bestimmte Absicht, den Reichstag am 31. März zu schließen.
Kaffel, 22. März. Das Städtchen Immenhausen an der Westfälischen Bahn st e ht i n F l a m m e n. Die Kasseler Feuerwehr ist nach dort abgegangen.
ty Lande Philipps des Großmüthigm allezeit eine im Reich festgegrundete, bie friedliche fortschreitende Entwickelung verbürgende, hierarchischen und confessionellen Ein- und Uebergriffen hIV? 9rC"Snhctenbc Staatsleitung unser engeres Vaterland schirmen uno vegtucken.
Der Prüfstein einer guten Seife
nehme Parfüm oder ihre bestechende Farbe, sondern ledig und allein
nur ihre Reinheit, ihr Fettgehalt.
Das Parfüm hat auf die Haut nicht den geringsten Einfluss man findet es jetzt sogar bei allen sodahaltigen und minderwertigen Toiletteseifen; doch dient es in diesem Falle nur dazu um deren Mängel und Fehler zu bemänteln. Wer in dieser Hinsicht nicht getäuscht sein will, kaufe zum Toilettegebrauche
Doerings Seife mit der Eule, von welcher die beeidigten Chemiker feststellen konnten dass sie nur aus den bestgeläutersten Fetten besteht, ohne Soda, ohne Zusatz dass sie der Haut am zuträglichsten wie überhaupt die beste Seife der Welt ist.
223 Engros-Verkauf: Benner & Krumm, Giessen.
r ! un<L * und uberzeugungsvoll betätigte er sich als echt hüJÜJr Ame,nn /8, sich um die Kräftigung und Förderung des deutschen Reiches bandelke. In dem engeren Vaterland waltete er wohlwollend und gerecht feinet hoben Pflichten. Voll seiner Kühlung TUT ntP yipmpniinn«ti 4 »v. GaU«.- k.s er». *. a -rr.. ~ °
Localer un» provinzielles.
©iefjen, 22. März 1892.
— Die Anmeldungen znr Alieeschnle bei Lehrerin SW M°ser werden während der Ferien nicht Asterweq 15 fonbetn in deren Privatwohnung, Schiffenbergerweq 14, ent- gegengenommen.
~ Der Hessische Landeslehrerverein hat durch seinen Obmann anläßlich des Hinscheidens des Großherzogs Ludwig IV. ©r. Königlichen Hoheit dem Großherzog Ernst Ludwig eme Adresse überreichen laffen.
— Der commandirende General des 11. Armeecorps (General der Infanterie v. Grolman, wird demnächst zur Kräftigung seiner etwas angegriffenen Gesundhett einen mehrmonatlichen Urlaub antreten.
Friedberg, 19. März. Trotz des eingetretenen Umschlags der Witterung, grassirt in unserer Stadt die Influenza noch stark. Im Schullehrer-Seminar mußte der Unterricht in der III. Klasse vorerst ausgesetzt werden.
Darmstadt, 21. März. Die nationalliberale Partei hat an die Gesinnungsgenossen folgenden Ausruf gerichtet:
TPfeischultert duich den so jähen Heimgang S.inei ttöntal ^Ob.it be« ©.ofeberjogf Lodwlp JV. von Hissen, trauert um den >u jruye Lerbltchenen das Heflenland, wie auch bas große lemsche Vater-
jSobener Pasiillen, bie besten unb billigsten Mineral' Pastillen her Welt. Nieberlage bei ©tto ®d)aaf, «ietzen. [237$
* Der „Figaro" bringt eine statistische Tabelle der Vorstellungen der Wagner'schrn Tonschöpfungen. Es wurdet, von 1876 an bis zum October 1891 in Europa gespielt
Lohengrin 3014mal
r. A"berg, März. In der hiesigen Gefangenen- anstalt tst gestern Mittag der Bismarck-Attentäter Carl K u m a n n im Alter von 38 Jahren an tuberkulöser Gehirnhautentzündung gestorben. Die neulich durch die Blätter gegangene Nachricht war versrüht. Kullmann war, so be- richtet die „Amberger Volkszeitung", ein überspannter, wenn auch nicht gerade ungeschickter Böttchergeselle, der die Lectüre aller möglichen Werke, zu welcher ihn sein Wissensdrang die friedliches Glück'und'S^n^rhKßrn^ I mW* HE Im Jahre 1874 beging bekannt-
ßanb^atn Besten gewährleistet werde. * | $ Kullmann tn Ktssingen auf der Promenade das Attentat,
wegen dessen er zu 14 Jahren Zuchthaus verurtheilt wurde. Kullmann, der sich dem Vernehmen nach in den letzten Jahren ruhig benommen hat, ließ sich in seiner früheren Jnter- mrungszeit Exzesse gegen Gesänginßwärter zu Schulden kommen, bie ihm auss Neue eine achtjährige Gesängnißstrase
seiner kampfesmuthigen Hessens deS Einsichtsvollen1 PuaI etn°e^ ^ch sich ziehen. Dort liegt unter vielem Anderen
len Regenten wird überall au s Schm rUtchste emp undm * »'n der soctaldemokrattfche Irrlehren hervorsprudeln.
Wie er in schweren Tagen für des VattLeS^EHre und Haushallung. Unzufriedenheit, Trunksucht,
Einigung muthooll sein Leben einfetzle. fo stand er allezeit treu I sind^Dw^' ?/lderbniß im Gefängniß
Sbatten iUL®rrl4l“na Kochschule qethan. NLbabende werden ....... , ^^L iur Entchtung einer Hauswirtbschastsschule sind eS gl Ne Bewegungen "im Leben dVs"Vo7kes7°ffenm SümS'süßesten I Unkniditfcud^'iwtqrqö P'01!' *inf >°lche. Den ersten E'bürsniffe, mußte er bie mit seiner Anregung schon angebahnte I sind überieunt t,,1 n.h 9? t,b,fu*“n 36 Schülerinnen. Wir
-äs schweren inneren Wirren | Sebeutun) u'nb LeWenL°welchkb^Ä miLen werd^sich ben Dank der Mit- und Nachwelt oerbtenen.
Bei dieser Auszählung ist die
fünf Monaten 45 Vorstellungen des Lohengrin veranstaltete^ nur mit den 19 Aufführungen des letzten October mitgerechnet^ Anfmerksam. Herr (bet dem ersten, durch einen Hei- rathsvermittler veranstalteten Zusammentreffen mit einer Dame): „Da ich nicht weiß, mein Fräulein, ob sie blonde oder schwarze Haare vorziehen, bin ich heute noch mit einer Glatze gekommen. Bitte, bestimmen Sie die Farbe meiner Perrücke!"
Citeratur und Annft.
, ™ 5fr- Aayer, Musterbriefe. Verlag für Sprach- und
^b^Eensch-st (0r. P Langenscheidt), Berlin 8^46. Preis 1.50 Mk. Der Gedanke, el> derartiges Buch herauszugeben eriwelnt befremdlich- es ist doch unbestreitbar, daß „Briefsteller^ einigermaßen in Mtßcredit gekommen find, weil man gewöhnt ist, in denselben lenen schl^lfttgen Stil zu finden, welcher berechtigten Spott fcraul" h°AbCfln ^Senarligkeit des Unternehmens wegen unterzogen wir das Werk einer eingehmden Prüfung, deren Resultat sich dahin zusammen affen laßt: Der Büchermarkt tst um ein vorlüglich s
,bereichert worden Die Briefmuster entsprechen, und das ist ihre beste Empfehlung, dem modernen Geschmack, sie sind frei nnn ?Aen überflüssigen Phrasen und entbehren dabet nicht jener verbind" ltchen Form, welche der gute Ton als unerläßlich dtcttrt Es ist durchaus nicht nothwendtg und vom Verfasser wohl auch nickt beabsichtigt, daß die Briefmuster wörtlich abgeschrieben^^werden sie sollen vorzugsweise nur dann helfen, wenn in mancherlei Lebenslagen in welchen es sich darum handelt, der Sachlage angepaßte Briefe au schreiben, der richtige Gedanke sich nicht einstellen will 1
~ Die unterbrochene Trauung. Der ungarische Maler Margitay schöpft mit Vorliebe seine Stoffe auS dem modernen Leben und mit keckem Wagemuthe greift er Scenen heraus, die an dramatischen Eonflicten reich sind. Zu den Werken die'er Art gehört auch bas Bild „Die unterbrochene Trauung", bas in bem neuesten Leite °°n »3«r «Uten etirnbc' (Berlin W. 57, Deutsches Berlagshau« Bong & Co.) veröffentlicht ist. Das allseitig beliebte Familienblatt welches sich in literarischer unb künstlerischer Beziehung schnell ben Rus bes ersten beulten Familienblattes erwarben hat bringt neb n diesem prächtigen Gemälbe noch eine Fülle von Reprvbucttonen maberner Silber die entweber tn ausgezeichneter Halzschnlttwieder- gabe ober als Kunstblätter in Lichtdruck und Farbenaquarelldrpck erscheinen.
Ganz seid, bedruckte
pr" "7 (COe 450 versch. Dispostt ) vers roben- und stückweise porto- und zollfrei in's Haus G. Henneberr Seidenfabrikant, (K. u. K. Hofltef.) Zürich. Muster umgehend Doppeltes Briefporto nach der Schweiz.
^.,.s.? I^uensvoll sehen wir in dem jungen Sproß des hessischen unserem Großherzog Ernst Ludwig, den verhetßungs- bnifein^ .im Herzen des hessischen Volkes sortlebenden un- vergeßttchen, im Krreg wie im Frieden ruhmreichen VaterS.
Gott schütze unseren Großherzog und unser Hessenland!
Darmstadt, den 17. März 1892. (Folgen die Unterschriften.) Darmstadt, 18. März. Die „Darmst. Zig." veröffent- licht den ärztlichen Bericht über den Krankheitsverlauf bei dem verstorbenen Großherzog. Derselbe schließt mit den Worten: Es kann der Wahrheit gemäß die beruhigende Verficherung ertheilt werden, daß der ganze Verlauf der Krankheit ein schmerzloser war, sowie daß das Hinscheiden des Großherzogs in leichter und sanfter Weise eingetreten ist.
Darmstadt, 21. März. Der Großherzog gestattete den allgemeinen Besuch des Mausoleums Mittwochs von 10 bis 12 Uhr und Freitags von 3 bis 5 Uhr, an allen ^agen gegen Einlaßkarten, welche bei dem Hofmarschallamt Don 8 bis 10 Uhr und von P/2 bis 3 Uhr in Empfang genommen werden können. Prinz Alfred, der Sohn des Herzogs von Edinburg, ist an einem Magencatarrh leicht erkrankt und vorläufig hier zurückgeblieben. Andere diesbezügliche Meldungen sind unrichtig.
Mainz, 18. März. 40,000 Veilchen verwendete Herr । Gärtner Rose bei der nach Darmstadt gesandten Bürger- I blumenspende, abgesehen von den anderen Blumen. Man kann daraus ermessen, wie viel Blumen anläßlich des Ablebens des Großherzogs hier und auswärts verwendet wurden.
Mainz, 18. März. Eine hiesige Großbrauerei hat gestern mit dec Niederländischen Dampfschifffahrts-Gesellschaft eine Sendung von 1000 Kisten Bier verschickt - ein Theil der Biersendung geht nach China, ein Theil nach Brasilien.
Landwirthschastliche Minke und Rathschläge.
△ AnS Oberheffen, Ende März 1892.
Hau-wirthschaft. Der Frühling ist vor der Thure, noch kurze Zeit dauert es (hoffentlich!) und wir können uns wieder unter Gottes freiem Himmel bewegen, können arbeiten und Lasten nach Herzenslust, damit Brod und Nahrung wächst für Mensch und Gethier. Vorher möchten wir dem ^Gießener Anzeiger" noch einen kleinen unmaßgeblichen Bei'trag zur HauSwirth- schast senden, er fällt gewiß auf guten Boden.
k fQ0cn ^bteres mit voller Ueberzeugung, denn der Sache ist bereits oorgearbettet. In Nr. 231 I des „Gießener Anzeigers" Pom °?er befindet sich eine Annonce, wonach die von dem Allgemeinen Verein für Armenpflege eingerichteten, unter der besonderen Leitung der Frau Provinzialdirector von (Sagern stehenden Nähabende wteder ihren Anfang nehmen sollten. In derselben
nr?-4.auf pakg* 2 dn Expost-, welches die Mitbürger $u.r. thätigen Unterstützung der guten Sache, insbesondere daß sie Mitwirken mochten: einen Friedenshafen, einen £)rt ber ^rqutrfung den schwer im Kampf um das Dasein Ringenden bereiten zu helfen, aufiordert. B
^t hoher Freude lesen wir jene Annonce und jene Mtt- therlung, denn man setzt in Gi<ßen an einem Punkte an, der ein “kUAb.ar ,^ch viel Gute« geschaffen werden kann, an der
r^!?°s"ichen Ausbildung armer Mädchen". MMN die Töchter unbemittelter Eltern confirmirt sind oder doch )alb hernach, schickt man sie in einen Dienst. Die meisten verstehen "O« «ar nichts. Dem Einsender nnnben wieberhoit Mädchen in den Dienst gegeben, welche buchstäblich noch fein Feuer anmachen konnten. Es beginnt eine bittere Lehrzeit für bie armen Dinger; oft Jommt Hein weh bazu. Die Mädchen laufen bao on, erzählen ihren Eltern bie haarftrLudenbsten Dinge über erbulbete Mißhanblungen man ^be ihnen nicht satt zu essen gegeben (eine Beschuldigung, bie unter hundert Fälltn neununbmunjig Mal erhoben wird und fünf- undneunzig Mal unwahr ist); sie seien mißhandelt, mit Arbeiten uberlaben morben u. s. w. Wieber andere nehmen Dienste gegen ho^" ^ohn an, behaupten, sie können waschen, kochen und puh en unb wenn es dazu kommt, versteht bas Mäbchen nichts, es macht m.cjf s^mutzig als rein unb kann feine selbstgekochten Spe.ten nicht genießen.
Woher kommt baS nun alles Die Mütter solcher Mäbchen verstehen biese Arbeiten selbst nur sehr mangelhaft, können also ihre ; k ""terrichten. D'e intelligenteren unter ben Mäbchen inben sich nach einiger Zett zurecht; sie lernen bet ihren Herrschaften Schnitte ber vermögenden Herrschaften. Heira'hm die Mädchen spater, so wollen sie kocken, waschen, w»rth- ichaften, wie es bei d<n reichen Leuten Sitte ist unb stehe ba! bie imnnnn^M0tr5tb-fc? Schulben, in Elend unb Unfrteben mit ihrem -iann. Diesem mußte sie einen Ort ber Erqu ckung in ber Familie bauTmnh<r^nTVfin< ^i-edtgung zu Haute, geht in's W.rthe- hauS, wnb em Trinker unb Lpteler unb das Elenb in ber Familie ber'6 (™\bd,,n,Ifrnfn übe> Haupt nichts Rechtes in foileieb r f ’t 6t?ra'6t/' ater doch und nun sollen sie fofllei» ludjtiflr^auMrauen sein Sie si,.d darnach, daß Gott erbarm!
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