das Beste.
— Plötzlicher Tod.
Vermischtes
* Berlin, 18.
— Theater. Donnerstag den 20. October kommt der so vielfach und stürmisch verlangte Schwank von Rudolf Kneisel: „Der liebe Onkel" noch einmal zur Aufführung. Wir wir jetzt erst erfahren, wollten sich Bedenken gegen eine Wiederholung einführen, diese sind jedoch nunmehr glücklich beseitigt und steht der Aufführung des lustigen Stückes nichts mehr ,m Wege. — Freitag geht zwar ein altes, aber sehr
Ist neben der Stelle -nzuklcben, an welcher aus der letzicn Spalte der 7 Uhr 49 Mtn. Abends hier abgehende Personenzug verzeichnet ist.
Darmstadt, 18. October. Der des Mordes an dem Landwirth Schulmeyer in Mörfelden beschuldigte Tagtöhncr Georg Schreck von Königstein wurde heute Abend um 7 Uhr in das hiesige Untersuchungsgericht eingeliefert.
Offenbach, 18. October. Unsere Polizei hat gestern wieder einmal einen guten Fang gemacht. Unsere Leser erinnern sich wohl noch einer Notiz, wonach vor etwa drei Wochen in Nidda bei einem Uhrmacher eingebrochen und eine Anzahl Uhren und Goldwaaren gestohlen worden sind. In den letzten Tagen wurde nun die Aufmerksamkeit der Polizei auf einen Burschen gelenkt, der hier Goldwaaren zum Verkauf anbot und sich dadurch verdächtig machte. Die Polizei griff zu und sand in der That bei dem Burschen eine Parthie Uhren, Goldwaaren und eine ganze Anzahl Dietriche, mit denen der Gauner seither operirt und die er auch offenbar bei seinem Einbruch in Nidda gebraucht hatte. Derselbe entpuppte sich als ein großer Spitzbube, der schon mehrere Zuchthausstrafen hinter sich hat.
X Kestrich, 18. October. Beim Graben in einem hiesigen Garten wurde eine Anzahl alt^r Münzen gefunden. Die Stücke stammen aus der Zeit des 30jährigen Krieges, sind wohl erhalten und scheinen werthvoll zu fein. Einige übertreffen die Grüße der Thaler. Auch früher schon hat man an demselben Ort alte Münzen gefunden.
Ist neben der Stelle anzukleben, an welcher auf der ersten Spalte der 1 Uhr Mittags hier etntreffende Schnellzug verzeichnet ist.
Ist neben der Stelle anzukleben, an welcher auf der letzten Spalte der 1 Uyr 5 Min. Mittags hier abgehende Schnellzug verzeichnet ist.
* Koblenz, 18. October. In einer Wirthschast bei Psaffendors wurde durch einen Gensdarmen eine Falsch- ! münz erbande ermittelt. Der Sohn des Wirthes ist I flüchtig- einer der Fälscher wurde hier verhaftet.
* Die Ausfuhr amerikanischen Schweinefleisches nach Enropa. In welcher Weise der Export der amerikanischen Schweinefleisch-Produc,e seit Aufhebung des Einfuhrverbotes in den verschiedenen europäischen Ländern zugenommen hat, geht aus folgenden Angaben des Statistischen Bureaus in Washington hervor: Der Export hat sich im Juli 1892 tm Vergleich zum Juli 1891 gehoben: nach Dänemark von 29 061 auf 32 787 Dollar- nach Deutschland von 515157 auf 867049 Dollar- nach Italien von 3884 auf 21 259 Dollar- nach Spanien von 3636 auf 12800 Dollar. Dagegen hat sich der Export nach Frankreich von 221 540 Dollar im Juli 1891 auf 90 790 Dollar im Juli 1892 vermindert.
* Versuche mit dem französischen Lebelgewehr stellen für den Ernstfall nachstehende Wirkungen in Aussicht: Aus 100 Meter schlägt das Geschoß durch fünf in Gefechtsordnung stehende Reihen - auf 400 Meter geht es, auch wenn es die widerstandsfähigsten Knochen durchbohrt, durch vier Glieder- auf 1200 Meter geht es noch durch zwei, ohne in der Wunde stecken zu bleiben. Auf 800 Meter geht es durch ein Eisenblech von 2 Millimeter und durch einen Fichtenblock von 1,10 Meter Dicke. Auf nahe Entfernungen sind die Wunden glatt und sauber, die Spaltungen der Knochen sind lang, sie werden durch die Knochenhaut zurückgehalreu - traumatische Herde an den Ausgängen entstehen nicht. Auf weite Entfernungen ist die Eingangsöffnung rund und kleiner,, als das Kaliber, die des Austritts ist nicht viel größer als letzteres (Eingang 0,005 Meter, Austritt 0,006 bis 0,008 Meter). Die Wundengänge in platten und weichen Knochen entsprechen dem Durchschnitt des Geschosses, diese Knochen werden durch dasselbe nicht zerschmettert. Das Durchschlagsgebiet des Geschosses dehnt sich bis aus 1500 Meter aus.
des Gesammtwohls durch Aufdeckung und Befriedigung der berechtigten Interessen einzelner Stabtt heile kann nur als eine durchaus lobenswerthe bezeichnet und der Hoffnung Ausdruck gegeben werden, daß dem Verein, der als Bezirksverein bereits Vieles erreicht hat, nunmehr die Bewohner der südwestlichen Stadttheile zahlreich beitreten und in seiner erweiterten Gestalt er segensreich zur Förderung der bürgerlichen Interessen wirke. Bezüglich weiterer Beitrittserklärungen zu dem Bürgerverein Südwest verweisen wir aus das bezügliche Inserat in heutiger Nummer.
der von der Grenzlinie durchschnittenen Straßen. Der dritte Beschluß betraf die durch Erweiterung des Gebietes des Vereins nöthig gewordene Aenderung der Bezeichnung des Vereins. Von einer Seite wurde beantragt, den Verein: „Bürgerverein der südwestlichen Stadl- theile" zu benennen, während andererseits „Bürgerverein Südwest" vorgeschlagen wurde. Die Versammlung erhob den letzteren Antrag zum Beschlüsse, gleichzeitig den Unterantrag acceptirend, daß in Schrift- und Drucksachen des Vereins derselbe den Zusatz „früher Bezirksverein Seltersberg" seinem Namen geben solle. Der seitherige Vorstand wurde schließlich ersucht, die gefaßten Beschlüsse öen bestehenden Statuten anzupassen und die letzteren der dem- nächstigen Versammlung des Vereins vorzulegen. Zweifel, ob der Vorstand zukünftig ohne Weiteres fungiren könne, wurden mit dem Hinweise widerlegt, daß der Verein sich nicht aufgelöst, sondern nur Grenzen und Bezeichnung geändert habe. Die Tendenz des Vereins, wie sie in der Versammlung mehrfach dargelegt wurde:
. . . Gestern Abend ist ein in Alten-
Buseck wohnender Cigarrenmacher in der Marburgerstraße als Leiche aufgefunden worden. Derselbe war im Begriff, nach Hause zu gehen, wurde aber auf dem Wege von einem Vlutsturz befallen. Die Leiche wurde nach dem Friedhose verbracht.
Förderung Aufdeckung
October. Das „Berl. Tagebl." meldet aus Graudenz, bei dem Neubau des Garnisonlazareths stürzte eine Mauer ein und begrub 5 Maurer. Zwei davon wurden getödtet, drei schwer verletzt.
I Von den Lehrern des Kreises sind 84 definitiv, 18 Schulverwalter und 1 Schulgehilfe. Von den Schulen sind 48 einklassig, 18 zweiklassig, 3 dreiklassig und 2 vierklassig. auf einen Lehrer kommen durchschnittlich 6445/ioo Schüler. Schulgeld wird noch an 19 Schülern erhoben und an 52 nicht. Weiter befindet sich im Kreise die erweiterte Schule zu Nidda, die höhere Töchterschule zu Büdingen und das Institut auf dem Bingenheimer Forsthaus. Die Fortbildungsschulen des Kreises betragen 71, mit einer Schülerzahl von 969. Nachdem hiermit der geschäftliche Abschnitt erschöpft, wurde tu die eigentliche Tagesordnung eingetreten, auf der sich als erstes Thema befand: „Amos Comenius und seine Bedeutung für die Volksschule", Referent Herr Lehrer Stork von Altenstadt, gab zunächst einen ausführlichen Abriß von dem Leben des Amos Comenius, besprach dessen Werke und zeigte, was er erstrebt und wie er vorbildlich für unsere jetzige Schule geworden. Hieran schloß sich der zweite Vortrag: „Die Gesundheitspflege in der Volksschule," Referent Herr Lehrer Koch von Ober-Widdersheim. Redner führt aus, daß vor allen Dingen gesunde Schulhäuser mit geräumigen Lehrzimmeru nöthig seien und daß bei diesen wie bei Schülern auf Reinlichkeit gesehen werden müßte, und daß der Lehrer mit den Schülern eine Gesundheitslehre einsübren müßte.
totales unfr provinzielles,
Gießen, 19. October 1892.
” ®,c Abend im Hotel Victoria stattgehabte
nalnS? d""ksvereinS Sellersberg war stark besucht, , . ch von Bürgern, die seither dem Verein nicht angehört,
L. er ergangenen Einladung Folge geleistet hatten. Der fitzenbe, Herr Bergwerksdirector Pascoe, theilte zunächst m1' ovß der Verein dem Wunsche weiterer Kreise der -oUrgerschaft, daß durch Erweiterung der Grenzen, die sich er Verein gezogen habe, der Beitritt ermöglicht werde, geneigt sei und daß er die Discussion über die Frage eröffne, ob die Vereinsgrenzen und inwieweit sie erweitert werden sollten, ob insbesondere der Verein sich zu einem allgemeinen Bürgerverein gestalten solle, dem jeder Bürger der Stadt, ohne Rücksicht auf die Lage seiner Wohnung, beitreten könne. Es liege ein Antrag, die Grenzen gänzlich fallen zu lassen, vor. In der Discussion wurde darauf hingewiesen, daß zwar der Verein lediglich solche Interessen verfolge, die auch Interessen der gesammten Stadt feien und daß feine Bestrebungen j sich niemals in Widerspruch mit diesen setzen dürften, daß aber andererseits der Zeitpunkt für Schaffung eines allgemeinen Bürgervereins noch nicht gekommen sei, die Rücksicht aus den bestehenden Bezirksverein Nordost auch nicht außer Acht gelassen werden dürfe. Die Versammlung beschloß, daß die örtliche Begrenzung prin- I zipiell nicht aufgegeben werden solle. Nach hierauf stattfindender eingehender Verhandlung über die Frage, welche Grenzen bestehen sollten, an der sich I eine große Anzahl Herren beteiligten, gelangte ein Antrag I zur Annahme, demzufolge die Grenze des Vereins! durch eine Linie Bon der Lahnbrücke nach dem I Markt und von da nach dem Stein'schen Garten I gebildet wird, sodaß alle Bewohner der südwestlich ! von dieser Linie gelegenen Stadtheile Mitglieder des Vereins I werden können, einschließlich der Anwohner beiber ©eiten I
— Wieder eingelegte Schnellzüge. Vom 20. October an »erben die beiben infolge beS burch bie Cholera berminberten Reiseverkehrs ausgefallenen Schnellzüge Nr. 73 unb 74 zwischen Frankfurt a. M. unb Hamburg toieber ben fahrplanmäßigen Skrfeljr äufneten; es soll beabsichtigt sein, sie bis Kiel durchzufuhren. — Zug 73 (Richtung Frankfurt-Cassel) geht 12 Uhr 5 Min. Mittags in Frankfurt a. M. ab, trifft 1 Uhr 15 Min. in Gießen ein unb geht 1 Uhr 20 Min. weiter (in Marburg 1 Uhr 47 Min., in Cassel 3 Uhr 42 Min., in SWÄ Mittag?i2Uhr^2oL"in । ?°th°lische,^39 SiUsche" 3^ibe°nte
ab unb trifft Abenbs 8 Uhr 56 Min. in Gießen ein. Abfahrt nach Frankfurt 9 Uhr, Ankunft baselbst 10 Uhr 11 Min. abenbs. Die Besitzer unseres Plakat-Fahrplans, auf welchem biese Züge noch nicht verzeichnet sinb, können denselben burch Einkleben nachstehenber Ausschliitte ergänzen.
Aus dem Kreise Friedberg, 16. October. Bei ber Bürqer- E^^ahl m Assen he im würbe der seitherige Bürgermeister Best wiedergewählt. Derselbe ist schon 24 Jahre im Amt. - Ebenso wurde Bürgermeister Kremer in Jiiebermorlen mit Einstimmigkeit wiedergewählt — In Massenheim wurde mit großer Majorität Heinrich Puth zum Beigeordneten gewählt. (Darmst. Ztg.)
K. Büdingen, 17. October. Die Kreisconserenz ber L°hrer unseres Kreises sand heute im diesigen Rathhaussaale unter dem Vorsitze des Herrn Kreisraths Klietsch und im
90YSch»klliii,l.-3.K,.
---In Frankfurt 10.11
— Der erste Orgelcursns in Hessen. Unter ber Leitung des Klrchenmusikmeisters, Herrn Arnolb Menbelsohn, fand in der Zeit vom 26. September bis 15. October d. I. I >n Darmstadt, der erste Orgelcursus in Hessen statt. Es beteiligten sich daran 18 Herren, darunter 1 Geistlicher und | 17 Lehrer. Bei der Eröffnung des Cursus hielten Se. Exc. Ober - Consistorial - Präsident Dr. Goldmann, sowie Herr Geh. Ober-Schulrath ©reim kurze Ansprachen, worin sie auf die Bedeutung der kirchlichen Musik für das gottesdienstliche Leben der Gemeinden hinwiesen unb bie Theilnehmer zum Fleiß unb Ernst für diese hohe Aufgabe ermahnten. Der Fortbildungscursus umfaßte bie Uebung im kirchlichen Orgelspiel (Einleitung unb Begleitung beS Gemeinbeliebes, Registerwahl tc.), Hebung im Chorgesang unb im Einüben und Leiten von Chören, Einführung in die wichtigsten Formen der Orgel- und Chor-Composition.
Kirchgöus, 18. October. Bei der am 14. October dahier stattgehabten Bürgermei st erwähl wurde unser seitheriger Bürgermeister, Herr Johannes Weber, der sein Amt bereits 33 Jahre in hiesiger Gemeinde mit aller Liebe unb Treue verwaltete, als solcher mit großer Majorität wieber- gewählt- wir wünschen genanntem Herrn bei bem Eintritt in seine neue Arntsperiobe recht viel Glück unb ©egen.
Rendel, 18. October. Bei ber am 8. October stattge- funbenen B ei g eo b n e t en w ah l würbe SB. Wittich mit 114 Stimmen zum Beigeorbneien unserer Gemeinde gewählt. Der seitherige Beigeordnete Gun der!och hatte eine Wiederwahl abgelehnt.
Ober-Lais, 17. October. Bei ber heute bahier stattgehabten Bürgermeisterwahl würbe Herr Friebrich Sch au ermann II. mit 62 Stimmen gewählt. Der seitherige Bürgermeister Herr Säubert erhielt 35 Stimmen.
Ulfa, 18. October. Bürgermeister Döll ist nach hartem Wahlkamps mit 20 Stimmen wiedergewählt worden.
Allmenrod, 17. October. Bei der heute hier stattgehabten Bürg erweist er wähl für die Gemeinden Allmenrod und Sickendorf wurde der seitherige Bürgermeister Lerch einstimmig mit 32 Stimmen wiedergewählt.
Ilbeshausen, 15. October. Mehrere Wiesenbesitzer im Wiesengrund unterhalb unseres Dorfes beabsichtigen im sog. Birkerts und ben nassen langen Wiesen eine Russenstein - brennerei nächstes Jahr anzulegen, weil sich bazu ein vorzügliches Material bietet unb voraussichtlich eine größere Einnahme erzielt wirb, als burch ben Ertrag von Heu.
§ Von der Ohm, 18. October. In der verflossenen Nacht hatten wir den ersten Frost, nachdem in voriger SBocbe uns eine Nacht ben ersten Reis gebracht. Heute Morgen zeigten bie Wasserpsützen eine leichte Eiskruste unb Jßiefen unb Dächer waren bis zum Vormittag weiß bereift. Sie Baume, welche noch in vollem, üppigen Blattschmuck stehen, beginnen nun, bas Laub abzuwerfen.
Ein Geschoß mit Nickelmantel verändert («ine Gestalt, wenn es aus nahe Entfernung abgefeuert wird und sehr harte Knochen trifft, ein solches mit Stahlmantel behält dieselbe in 1 ber Regel vollstänbig bei.
pflanzt sinb, unb burch villenartige Gebäube, bie nicht selten hübsche Vorgärten besitzen. An großen Gebäuben ist kein Mangel, an riesigen, ans Eisen unb Stein bestehenben Bienenkörben, unb mehrere Hotels, bas Zollamt, bie Post, bas Gerichts- unb bas Handelskammergebäube zeigen einen reichverzierten Stil unb machen einen gewissen Einbruck aber architectonisch sehenswerth ist boch Weniges, die zahlreichen Kirchen sind alle klein und nur die coloffalen Schlächtereien Viehhöse, Getreidespeicher unb bie stäbtischen Wasserkünste oerbienen bie Beachtung bes Fremden, — für ben Mann ber Praxis und des Geschäfts ist besser gesorgt als für ben, ber Werke ber Kunst unb Stätten ber Wissenschaft aufsucht. Dazu kommt noch, daß ber Weltausstellungsbesucher, der sich nicht etwa in deutschen Wirihschasten niederläßt, durch die Verpflegung sehr enttäuscht werden wird, ba bie amerikanische Küche das denkbar Ungenügendste zu bieten pflegt.
Das Großartigste, was Chicago seinen Gästen zeigen wird, ist zweifelsohne das „Rauschen ber strömenden Lebens- flulh", und dies wird in den Ausstellungsmonaten wahrscheinlich °Ues bisher Dagewesene übertreffen; denn bie Trans- porigelegenheiten haben sich seit ber ersten Weltausstellung aus amerikanischem Baben, zu Philabelphia, bebeutenb gebessert unb bie Bevölkerung ber Vereinigten Staaten wirb 1893 gegen 65 Millionen betragen, währenb sie 1876 kaum 46 Millionen zählte. Dem Deutschen wirb ganz besonbers das zahlreiche Deutschthum auffallen unb von Interesse fein; in Chicago wohnen mehr Deutsche als in München ober Breslau unb ber Zustrom von Leuten beutscher Zunge aus Milwaukee, St. Louis, Cleveland, Detroit, Cincinnati unb anberen amerikanischen Großstädten wird ein gewaltiger fein, fo daß er sich, wie Badenstedt bei seiner letzten Amerika- Reise, „saft wie zu Hause fühlen wird".
®em von Herrn Kreisschulinspector Buß erstatteten Bericht ist zu entnehmen, baß z. Z. im Kreise 71 Schulen bestehen, wovon 70 gemeinsame unb 1 katholische. Sämmtliche Schulen find gemischte, mit Ausnahme der 3 obersten Klassen zu Büdingen, in welchen die Geschlechter getrennt unterrichtet werden. Die Anzahl der Schulklassen beträgt 102 und diesen spricht bie Anzahl ber Lehrer. Sie Gesammtzahl ber des Kreises betrug zu Anfang bes Schuljahres 6166 (3058 Knaben unb 3108 Mäbchen), welche 16-/,„ pCt. ber Bevölkerung bes Kreises betragen, barunter 5874 Evan-
Ist neben der Stelle anzukleben, , an welcher auf der ersten Spalte der cm t. o n» I 7 44 E"- Abends hier eintreffende
Marburg 8.28 Perjonenzug verzeichnet ist.
(Zug 73)
Schnchiig 1.-3. Kl.
Aus Frankfurt 12.05 „ Friedberg 12.39
J 20^0^08 1.-3. Kl.
I In Marburg 147
„ Cassel 3.42
(Zug 74)
chllgl.-3.K1.
Cassel 6 36


