Wolffs telegraphisches Korrespondenz-Bureau.
Berlin, 18. September. Das heutige „Armee-Verordnungsblatt" bringt eine Kaiserliche Cabinetsordre, nach welcher von der Einstellung der in Hamburg und seinen Vororten sich aufhaltenden Rekruten und freiwilligen während des October 1892 Abstand zu nehmen sei. Dasselbe ist seitens des Generalkommandos für solche Orte auszudehnen, welche bis zum October-Einstellungstermin in größerem Umfange von der Cholera befallen werden sollten. Ferner ist die Einstellung der Rekruten ?c. für Anfang November vorzusehen, doch werden die General - Commandos ermächtigt, die Einberufung — je nach dem Stande der Cholera — noch weiter hinauszuschieben. In dem dazu gehörigen Erlaß des Kriegsministers wird bestimmt: Rekruten und Freiwillige, welche sich in Orten aufgehalten haben, die nur wenig von der Cholera befallen waren, sind bei ihrer Gestellung auf Cholera oder choleraverdächtige Erkrankungen ärztlich zu untersuchen. Die dabei krank befundenen Mannschaften sind den betreffenden Heilanstalten zuzuführen und eventuell nach Heilung einzustellen. Die gesund befundenen Mannschaften sind unter Jsolirung bei ihrem Truppentheil einer achttägigen Beobachtung zu unterwerfen.
Homburg v. d. H., 18. September. Seine Majestät der Kaiser traf heute früh 8 Uhr 5 Min. hier ein und wurde auf dem Bahnhofe von Ihrer Majestät der Kaiserin Friedrich und Ihren Königlichen Hoheiten den Prinzessinnen Victoria und Margarethe von Preußen, sowie dem Prinzen Friedrich Carl von Hesien empfangen und nach dem Schlosse geleitet. In den Straßen der festlich geschmückten und reich beflaggten Stadt bildeten die hiesigen Vereine und die der Umgegend Spalier. Die Bevölkerung begrüßte Seine Majestät den Kaiser mit begeisterten Zurufen. — Seine Majestät der Kaiser unternahm heute Vormittag 11 Uhr mit Ihrer Majestät der Kaiserin Friedrich und I. K. H. den Prinzessinnen Victoria und Margarethe einen Spaziergang durch den Kurpark und besichtigte das Kaiser-Friedrich-Denkmal. Später stattete Seine Majestät dem Wirkt. Geheimen Rath v. Madai und dem Grafen Münster Besuche ab.
Depeschen des Bureau „Herold".
Budapest, 18. September. Anläßlich des neunzigsten Geburtstages Ludwig Kossuths zog eine etwa 30,000 Menschen zählende Menge unter Vorantragung nationaler Fahnen und unter Absingen der „Kossuthlieder" in das Stadtwäldchen, wo mehrere Redner die Verdienste Kossuths um die Generation Ungarns feierten. Die Manifestation verlies in größter Ordnung', obwohl kein einziger Polizist den Zug begleitete.
Darmstadt, 19. September. Seine Königliche Hoheit der Großherzog und Ihre Großh. Hoheit die Prinzessin Alix sind gestern Abend nach Balm oral abgereist.
Die Cholera.
Die Hoffnung, daß wir in Deutschland von einer allgemeineren Choleraepidemie verschont bleiben werden, kann jetzt nahezu als eine Gewißheit betrachtet werden. Denn obwohl die Cholera nun schon etwa fünf Wochen an ihrer Einbruchsstelle Hamburg wüthet, ist ihre Verschleppung nach dem übrigen Deutschland im Allgemeinen doch nur sporadischer Natur geblieben. Zwar werden aus dem Innern des Reiches noch immer fortgesetzt neue Cholerafälle gemeldet, so z. B. jetzt aus dem Westen, aus Creseld- auch in Stettin sind wiederum mehrere Cholerafälle vorgekommen. Glücklicher Weise ist aber dort wie hier eine weitere Verbreitung der Seuche durch das sofortige energische Einschreiten der Behörden verhindert worden und dies gilt auch von den übrigen Punkten auf deutschem Boden, an denen sich bis jetzt die Cholera gezeigt hat. Ja, in der unmittelbarsten Nachbarschaft Hamburgs, in Altona, ist die Seuche überhaupt erloschen, sodaß letztere Stadt amtlich für cholerafrei erklärt werden konnte - selbstverständlich hat diese Kundgebung auf die Stimmung der Altonaer Bevölkerung den günstigsten Eindruck ausgeübt. In Hamburg selbst macht sich endlich eine auch osficiell festgestellte erhebliche Abnahme der täglichen Cholerafälle bemerk
reiches Mädchen, dabei reich, lieber Arno, sehr reich, Du hast doch wohl schon von den Kohlengruben des Barons Lilienstern gehört? Der ist der Vater."
„Jawohl, Tante, dann würde meine Zukünftige allerdings eine Million mitbekommen."
Excellenz nickte.
„Ich wollte Dich also bitten, lieber Arno, sei recht aufmerksam gegen Liliensterns, sei nicht so still bei der Con- versation, röie Du es manchmal zu sein pflegst, unterhalte Dich angelegentlich mit Cilly, wenn ich mit dem Baron mich beschästige, und sei versichert, daß ich mein Möglichstes thun werde, daß Cilly die Deine wird. Sie vertraut mir sehr, sind doch der Vater und ich noch entfernt verwandt und ihre Mutter war meine beste Freundin. Cilly kommt oft zu mir, ich werde Gelegenheit nehmen, einmal über Dich mit ihr zu sprechen. Uebrigens," fuhr Excellenz fort, schritt nach ihrem Schreibtische und nahm von demselben ein Cabinetporträt, das sie Arno reichte, „hier ist meine liebe Cilly!"
Arno betrachtete das Bild, wo nur hatte er diese junge Dame von vollendeter Schönheit schon gesehen? Er grübelte und grübelte, indem er das Bild mit den Augen verschlang.
„Nicht wahr, meine Cilly gesällt Dir?" sagte Excellenz stolz, der der Eindruck nicht entging, den das Bild auf ihren Neffen machte.
„In der That, ja!" entgegnete dieser halb zerstreut, denn er sann und sann, wo er das stolze, schöne, regelmäßige Gesicht bereits gesehen hatte. Vergebens, er wußte nicht wo.
(Fortsetzung folgt.)
lich. Aber von einer geradezu rapiden Verminderung der Seuche kann man trotzdem noch immer nicht sprechen. Z. B. wurden in der Zeit vom Mittag des 15. September bis zum Mittag des 16. September 306 Erkrankungen und 128 Todesfälle an Cholera gemeldet, und das sind doch in Anbetracht der nun schon fünfwöchigen Dauer der Hamburger Choleraepidemie gewiß keine sehr niedrigen Ziffern. Wenn anerkannte ärztliche Autoritäten schon vor länger als einer Woche prophezeit haben, die Choleraepidemie in Hamburg würde ebenso rapid wieder sinken, als sie gekommen sei, so stellt sich dies eben als ein Jrrthum menschlichen Wissens heraus.
— Dem Kaiserlichen Gesundheitsamt vom 16. bis 17. September, Mittags, gemeldete Cholera-Erkrankungs- und Todesfälle: 1
Staat und Bezirk
O r t
Datum
13./9.
14/9.
15 /9.
16./9.
erkrankt
gestorben
erkrankt
gestorben
erkrankt
gestorben
1 erkrankt
gestorben
Hamburg
Hamburg
344
148
283
108
306
128
27(
>136
Preußen
Schleswig
Altona
12
5
5
1
3
4
1(
) 3
Wandsbeck
1
—
2
1
7
1
r 2
Lüneburg
Wilhelmsburg
4
—
4
3
5
2
L 1
Stade
Neuenfelde
1
—
1
—
1
3
-
Vereinzelte Erkrankungen:
Regierungsbezirk Schleswig: in drei Orten der Kreise Stormarn, Segeberg und Pinneberg insgesammt 2 Erkrankungen, 2 Todesfälle.
Regierungsbezirk Lüneburg: in der Stadt Harburg und einem Orte des Landkreises Harburg 2 Erkrankungen.
Regierungsbezirk Stade: in der Stadt Stade und sechs Orten der Kreise Jork und Kehdingen 5 Erkrankungen und 3 Todesfälle.
Berlin: 1 Erkrankung (Kind Woytkowski).
Regierungsbezirk Potsdam: in den Städten Spandau und Eberswalde und einem Orte des Kreises Westpriegnitz je 1 Erkrankung.
Regierungsbezirk Stettin: in der Stadt Stettin 1 Erkrankung.
Regierungsbezirk Düsseldorf: in der Stadt Crefeld 1 Erkrankung.
Großherzogthum Mecklenburg-Schwerin: in der Stadt Rehna 1 Todesfall.
Berlin, 17. September. Ein Hilfscomite zu Sammlungen für die Nothleidenden in Hamburg hat sich heute Mittag unter dem Vorsitze des Bürgermeisters Zelle im Rathhaussaale constituirt.
Berlin, 19. September. Gestern wurden hier neue Fälle an asiatischer Cholera constatirt- dieselben sind sämmtlich von Hamburg eingeschleppt. Im Moabiter Krankenhause befinden sich noch 32 Männer und 19 Frauen.
Hamburg, 17. September. Dänemark hat die deutsche Grenze militärisch besetzt, um den Verkehr mit Deutschland gänzlich abzudrecken. — Die Cholera-Commission ließ einige Hundert abessinischer Brunnen einrichten. Die Cholera hat namentlich aus den Schiffen zugenommen. Der amerikanische Berichterstatter Stanhope trifft morgen hier ein und quartirt sich in den Cholerabaracken ein.
Hamburg, 19. September. Von Samstag bis Sonntag Mittag wurden 286 Kranke und 12 7 Todte gemeldet, davon entfallen aus Samstag 190 Kranke und 82 Todte- die Transporte von Samstag lauten 163 bezw. 53. Es ist eine merkliche Abnahme der Epidemie eingetreten.
Brussel, 19. September. Am gestrigen Tage erfolgten drei Erkrankungen und zwei Todesfälle an der Cholera. Es wird eine Zunahme der Epidemie befürchtet. Die Zeitungen kritisiren fchärsstens die Abwesenheit des Bürgermeisters und seines Stellvertreters, welche auf Urlaub im Orient sind- die Blätter halten die Schutzmaßregeln für mangelhaft.
Antwerpen, 19. September. Die Cholera nimmt hier zu, der Gesundheitszustand ist unbefriedigend. Gestern erkrankten 23 Personen und 5 Todesfälle erfolgten.
Havre, 19. September. Hier wurden neuerdings 10 Erkrankungen und 3 Todesfälle gemeldet.
Lissabon, 19. September. Auch hier ist die Cholera ausgetreten - das Ausladen von amerikanischem Getreide wurde untersagt. Eine starke Steigerung der Kornpreise steht bevor.
totales un6 Lrovinziellcs.
Gießen, 19. September 1892.
— Ernennung. Der ordentliche Professor der Rechtswissenschaft, Herr Dr. Paul Iörs, wurde zum Rector der hiesigen Ludewigs-Universität ernannt.
— Oberhesfifcher Geschichtsverein. Aus Einladung seitens des Marburger Geschichtsvereins unternahm am letzten Samstag Nachmittag (17. September) ein Theil des Oberhessischen Geschichtsvereins einen Ausflug nach Großen-Linden zur Besichtigung der alten Kirche daselbst. Leider war die Aufforderung von Marburg aus so spät erfolgt, daß die Gießener Vereinsmitglieder ^nicht mehr öffentlich zur Theil- nahme eingeladen werden konnten. Lebhafte Verhandlungen erhoben sich über die Frage, ob die sehr roh in Stein ausgeführten Bildwerke am Portal symbolisch zu deuten seien oder ob sie nur den Zweck der Verzierung und Raumausfüllung hätten. Auch über das Alter der Kirche war man verschiedener Ansicht. Trotz heftigen Regens wurden einige photographische Ansichten ausgenommen. Der Rückweg nach Gießen wurde bei leidlichem Wetter zu Fuß zurückgelegt, um Zeit für einen Besuch des Gießener Museums im alten Rathhaus zu gewinnen. Die Marburger Herren sprachen sich sehr anerkennend über die Sammlungen aus und
sanden nicht wenige Gegenstände von allerhöchstem Kunstwerth und größter Seltenheit. Noch bei Licht wurde die Besichtigung der Sammlungen fortgesetzt, bis die Abschiedsstunde schlug. — Der Gießener Verein hofft, nächsten Sonntag den 25. September mit den Marburger Freunden wieder zusammen zu kommen, um die Arbeiten des Herrn Koster am Limes in Augenschein zu nehmen. Derselbe hat bei Langenhain unweit Friedberg ein römisches Kastell von ungewohnter Größe aufgefunden und obgleich er noch nicht in das Innere mit seinen Ausräumungs- und Schürfarbeiten gedrungen ist, doch schon verschiedene Kleinfunde von großem Interesse gemacht. Bei der großen Wichtigkeit dieser vom Reich unternommenen Pfahlgrabenforschungen ist eine Besichtigung der bis jetzt gefundenen Ergebnisse für die Mitglieder des Geschichts- Vereins und alle Freunde der Geschichte ohne Zweifel vom höchsten Interesse.
— Amtseinführung. Am 15. September hat sich im hiesigen Justizgebäude ein Ereigniß vollzogen, das doch nicht mit Stillschweigen übergangen werden sollte: Der neuernannte Landgerichtspräsident Freiherr von Rico» ist an jenem Tage durch den Geheimen Staatsrath Hallwachs in sein Amt eingeführt worden. Hierzu hatten sich die Mitglieder des Landgerichts, der Staats- und Rechtsanwaltschaft, soweit hier anwesend, in Amtstracht eingesunden. Geh. Staatsrath Hallwachs gedachte zunächst in ehrender Weise des scheidenden verdienten Präsidenten Knorr, forderte aber dann die Anwesenden auf, dessen Nachfolger durch treues Zusammenwirken im Dienste der Gerechtigkeit nach besten Kräften zu unterstützen. Präsident von Ricou erwiderte in ebenso einfacher wie gewinnender Weise, daß er das aufrichtige Streben mitbringe, allen Anforderungen gerecht zu werden und Alle, die mit ihm zu wirken berufen seien, um thatkrästige Unterstützung bitte. Nachdem ihm solche allseitig zugesagt worden war, endete die Feier in so herzlicher Weise, daß wir von der Wirksamkeit des neuen Präsidenten das Beste erwarten dürfen.
— Rückkehr aus dem Manöver. Das Regiment Kaiser Wilhelm ist in der Samstag Nacht wieder aus dem Manöver zurückgekehrt. Die Reservisten wurden gestern Vormittag entlassen. Dieselben marschirten um 11 Uhr mit klingendem Spiel nach dem Bahnhofe. In ihren Erwartungen, in Rheinhessen gute Quartiere zu finden, sind nach allenthalben vernommenen Aeußerungen unsere braven Kaiser-Musketiere nicht getäuscht worden.
Sr. Hausen (Kreis Gießen), 18. September. Bei der gestern hier vorgenommenen Bürgermeisterwahl siegte der Beigeordnete Schm an d t über den seitherigen Bürgermeister Dern mit einer Majorität von nur zwei Stimmen.
** Climbach, 17. September. Bei der heute in der Gemeinde Climbach abgehaltenen Bürgermeisterwahl wurde der seitherige Bürgermeister Peter Stein einstimmig zum Bürgermeister wiedergewählt.
** Aus dem Lumdathale, 18. September. Als Curiosum wird hierdurch veröffentlicht, daß in der Gemeinde Allen- dorf a. d. Lda. der Schreinermeister Heinrich Bergmann einen Kartoffel st rauch vorzeigte, der die außergewöhnliche Länge von 2 Meter 95 Zentimeter hatte, auch der Ertrag an Knollen ein ganz normaler war.
Grünberg, 17. September. Gestern wurde bei der hiesigen Bürgermeisterwahl der seitherige Bürgermeister Herr Chr. Pracht II. mit 282 Stimmen (bei 432 Stimmberechtigten) wiedergewählt. Abends wurde demselben ein Fackelzug und durch den hiesigen Musik- und Gesangverein ein Ständchen gebracht. (D. Ztg.)
Butzbach, 17. September. Bei der am 15. September dahier stattgehabten Gemeinderaths-Ergänzungswahl war die Betheiligung eine sehr schwache- von 401 Wahlberechtigten machten nur 154 von ihrem Stimmrechte Gebrauch. Wiedergewählt wurden die Herren: Franz Schneider mit 129, L. Wiehler mit 114 und Joh. Theis mit 109 Stimmen. Neugewählt wurde Herr Joh. Heinr. Küchel mit 71 Stimmen.
-k- Bad Nauheim, 18. September. Bei der gestrigen Bürgermeisterwahl wurde unser seitheriger Bürgermeister Jean Wörner jr. mit 402 Stimmen wiedergewählt. Der Gegencandidat Kaufmann Th. Andreas erhielt 81 Stimmen. Die Wahl fand unter sehr reger Betheiligung statt, indem von ca. 600 Stimmberechtigten 486 ihr Wahlrecht außübten. Möge auch die fernere Amtsperiode des Herrn Wörner eine für die Gemeinde segensreiche fein.
A. Aus Südhessen, 18. September. Die wenigen kalten Tage in der ersten Septemberwoche sind schnell durch warmes, trockenes Wetter in der zweiten Septemberdekate verdrängt worden. Wir hatten am 14. ds. Mts. sogar noch zwei Gewitter mit kräftigem Regen- seitdem ist es wieder sehr warm. Man ist jetzt mit der Grummeternte beschäftigt. Sie fällt recht spärlich aus, auf manchen trockenen Stellen steht nichts. Die Grummetpreise sind ungemein hoch. Der Gentner kommt häufig auf 4—5 Mk. zu stehen und dieselben Wiesenflächen kosten für die Grummetcrescenz mehr als für das Heu. — Noch theurer als die Futtermittel ist das Obstes kommt im Detailverkauf auf 20—22 Mk. pro Doppel- centner. Diesen hohen Preisen gegenüber nehmen sich die Karkoffelpreise wesentlich besser aus. Die Spätkartofseln werden jetzt nach und nach unter Dach gebracht. Sie sind vortrefflich nach Menge und Güte geraden. Man findet 12—18 Knollen, nicht selten sogar 20—25 Stück an einem Stocke. Für 5 bis 6 Mark kann man die feinsten Speisekartoffeln anschaffen, während die Wirthschastskartoffeln auf 3 bis 4 Mk. pro 100 Kilo herabgegangen sind. Wahrscheinlich werden die Kartoffeln im Frühjahre theurer, weil die Leute wegen des Futtermangels viele verfüttern. — Der Tabak läßt sich besser an, als man dachte. Die sogen. „Grumpen" werden in den verschiedenen Riedorten mit 8 bÜ 15 und 20 Mk. pro Centner, je nach Qualität bezahlt. — Dir Gurken, welche in dem Riedorte Biblis von befonberci Güte gezogen werden, haben trotz der Cholera lebhaften Ab- satz gefunden. Auch das Weißkraut, das in der Gegent


