Ausgabe 
10.4.1892 Erstes Blatt
 
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vieles vorgesührt wurde/was hier noch nicht gesehen worden. Was außer den Leistungen der Künstler noch besonders besticht, sind die durchweg prachtvollen Costüme und das vorzügliche Pserdematerial, welch' letzteres in hier ebenfalls noch nicht gesehener Dressur zur Geltung gekommen sein dürste. Kurz: (Sin tüchtiges Künstlerpersonal, gut geschulte Pferde, prächtige Costüme und nicht zum mindesten eine gute Capelle fanden den wohlverdienten Beifall. Da der Charwoche wegen nur noch heute (Samstag) Abend eine Vorstellung stattfinden kann, so sei deren Besuch hiermit empfohlen.

Raub. Dem eifrigen Bemühen der hiesigen Polizei stt es zu verdanken, daß der Mensch, welcher den Rentier Sternfeld beraubte, ermittelt und vorgestern Abend in Unter- Limbach nahe bei Fulda verhaftet worden ist. Es war so­wohl von hier aus die Spur verfolgt, als derselben von Fulda aus, wohin dieselbe führte, entgegen gearbeitet, die Polizeibehörden und die Wirthsleute verschiedener von dort nach dem Vogelsberg hin liegender Dörfer waren auf den Räuber und dessen Personalbeschreibung aufmerksam gemacht worden. Der Thäter wurde am Abend in das Amtsgerichts- gesängniß in Großenlüder abgesührt, von wo er in der Nacht jedoch wieder ausgebrochen und flüchtig gegangen ist. Der Beraubte kommt vollständig mit dem Schrecken davon, denn die geraubten Gegenstände sind dem Verbrecher bei seiner Fest­nahme abgenommen worden. Die zwei der That verdächtigen Personen, welche verhaftet und hierher Angeführt worden waren, wurden wieder entlassen, das Signalement paßte auf dieselben sehr genau, sie konnten aber ihr Alibi nachweisen.

Theater. Herr Paul Ernst, in letzter Saison '^egsiseur des hiesigen Neuen Theaters, eröffnet am Oster­montag mit einem eigenen Personal eine kurze Theater- Saison in Alsfeld. Wir wünschen dem tüchtigen und all- settlg beliebten Künstler besten Erfolg.

Lich, 6. April. Heute Abend rettete ein Präparand der hiesigen Präparandenanstalt, Fer d i n an d W o l f aus Nidda, beim Baden einem 14jährigen Knaben unter eigener Gefahr das Leben. Nidd. Anz.

A Ruppertenrod, 8. April. Die Spur des verfolgten Stratzenräubers, David Hahn, führt über Mücke, Ruppertenrod, Ober-Ohmen nach dem oberen Vogelsberg. Mit einem hiesigen Jagdbesitzer, der aus dem Anstande sich' befand, hat der Flüchtling sich unterhalten. In Ober-Ohmen versuchte er in der Gastwirthschaft von Schäfer die goldene Uhr durch ein Würfelspiel zu veräußern, Niemand nahm aber hieran Theil. Hätte unsere Gendarmerie etwas früher von dem Verfolgten Kenntniß gehabt, wäre ihr sicherlich ein Leichtes gewesen, ihn zu fangen. Hoffentlich hat man den kecken Räuber gefaßt. (Siehe oben).

$ Aus dem Kreise Alsfeld, 8. April. Gegenwärtig findet in den meisten Ortschaften des Kreises ein überaus reges Geschäft im Aufkauf von Kartoffeln statt. Wird dieser Ankauf neuer Saatkartoffeln schon durch die geringe Kartoffelernte des vorigen Jahres verursacht, so wird er doch noch mehr gesteigert durch die Erkenntn-ß unserer Landwirthe, daß eine gute Kartoffelernte hauptsächlich >urch den Wechsel bezw. den Ankauf neuer Saatkartoffeln bedingt wird. Die meisten Kartoffelladungen kommen aus der Wetterau, doch werden auch solche aus anderen Gegenden bezogen. Der Preis per Doppeleentner bewegt sich zwischen 7,50 M. und 8,50 M. Der Bedarf an Saatkartoffeln wird nicht nur aus dem Fruchtmarkt zu Grünberg, der stets stark mit Kartoffeln befahren ist, gedeckt, es fahren aus den-Ortschaften selbst Fuhrleute in die Wetterau und holen dort Wagenladungen, oder sie werden auch von dort aus direet nach den Ortschaften gebracht, wo sie reißend Absatz finden. Als gute Speisekartöffel begehrt man allgemein vielImperator", die auch wirklich ein* sehr weißes und mehlreiches Fleisch besitzt.

GroßKarben, 6. April. Ein schrecklicher Unglücks fall ereignete sich heute morgen auf der Eisenbahnstrecke der Main-Weser-Bahn Groß-KarbenNieder-Wöllstadt an der Stelle, wo die Okarbener Chaussee den Bahnkörper durch­schneidet. Schon war der um 9 Uhr von Friedberg und 9 Uhr 15 Mm. von Nieder-Wöllstadt abgehende Omnibus- Zug in Sicht, als der an diesem Uebergang dienstthuende Bahnwärter Loth noch schnell die Barriöre schließen wollte. Mit seinem Rock hängen bleibend, stürzte er indeß zu Boden und der Zug sauste über den Unglücklichen hinweg, dem von den Rädern der Maschine der Kopf vom Rumpfe getrennt wurde. Loth hinterläßt eine zahlreiche Familie.

Den 7. April. Dem Buchbinder Christian Hermann Magrer eine Tochter. Marte Emlie Johannette, geboren den 4. April.

Den 8. April. Ein unehelicher Sohn, Karl, geboren den 12. Februar.

Denselben. Dem Hausdiener Johannes Need ein Sohn, Louis Georg Johann Wilhelm, geboren den 10. Juni.

Beerdigte.

Den 3. April. Jakob Wagner, Hospttalit, alt 48 Jahre, ne-- torben den 1. April.

Dm 3. April. Johannes Schneider, Spenglermeister, all 44 Jahre, gestorben den 1. April.

M Den « April. Johann Georg Wink, Weichensteller i. P, all 66 Jahre, gestorben den 1. April.

»en 5. Ap.il. Golilied Breustedl, Kupferschmied, all 86Jahre, gestorben den 3 Aprrl. '

Den 6. April. Heinrich Freyiag, Kaufmann, al, 55 Jadrc, gestorben den 4 April. *'

o k W T^ter deS verstorbenen Oeconomen

Ludwig Martin Christian Noll in Gießen, gestorben den 5. Ap^il. a ui' cPnV* Henrich Schmall, Restaurateur, alt 71 Jahre.

gestorben den 5. April.

vermischtes.

Sranksurt a. M., 8. April. Das Comite der Pferde- markt lotterte hat heute Morgen den Lotterieeolleeteuren mitgetheilt, daß nach der Entscheidung des Polizeipräsidiums die zwei ersten hundert Treffer gültig erklärt sind. Nach geschehener Revision der Loosnummern kann als­dann die Fortsetzung der Ziehung stattfinden. Der Tag, an welchem das geschieht, wird von dem Comite demnächst bekannt gemacht werden.

Wien, 8. April. Die Polizei verhaftete ein 17jähriges Individuum unter dem schweren Verdachte der Brandlegung bei einigen der letzten Wiener Brände.

* Budapest, 8. April. Die Stadt Ka ba nächst Budapest steht in Flammen. Löschtrains sind mit Separatzuq ab gegangen.

* Bon einer epochemachenden Neuerung auf dem viel- umstrittenen Gebiete der Hochzeitsreise weiß dasN. W. T." zu berichten. Binnen wenigen Tagen sollte die Trauung des jungen Paares stattfinden. Der Bräutigam, ein trotz feiner Jugend schon sehr bekannter Wiener Gelehrter, und die Braut, die einzige Tochter eines reichen Kaufmannes, besprachen eingehend die Einzelheiten des kommenden Festtages. Der Brätigam wandte sich entschieden gegen den Brauch der Hochzeitsreise.Diese Hatz vom unbequemen Waggon in

nüchterne Hotelzimmer, diese ermüdende Jagd nach Sehenswürdigkeiten in der und jener Stadt, das Alles ist

Der Voranschlag für die Einfriedigung längs der von er Franksurterstraße nach der Hollergaffe anzulegenden, o e n B a h n h of mitdemSelterSberg verbindenden Straße (im Betrage von 540 Mk.) wird genehmigt.

Gegen das von C. Windhäuser von Düren ein- Gesuch um Wirthschafts-Concession für das Haus Wolfstraße 21, sowie das Gesuch der Wittwe Gebauer um gleiche Coneession für die Wirtschaft zurGermania" hat die Stadtverordneten-Versammlung nichts zu erinnern.

totales unb provinzielles.

Gießen, 9. April 1892.

Die Nr. 8 des im Auftrage des Evang. Pfarr- Vereins im Großherzogthurn Hessen' von Herrn Pfarrer vr. Naumann hier herausgegebcncnHessischen Kirchenblattes" ha: folgenden Inhalt: 1. Buße unter Christi Kreuz. 2. Stellet euch nicht dieser Welt gleich. 3. Der Wiirttem- bergische Psarrvcrein. 4. Der evangelische Pfarrer und die Kunst. IV. (Schluß.) 5. Schriftstellernde Theologen im Großherzogthurn Hessen. 6. Zum Accidenziengesetz. 7. Eine in Vergessenheit gcrathene heilsame Verordnung. 8. Zur Fürsorge für die confirmirte Jugend. 9. Zur Kalechismus- fragc. 10. Zusammenkünfte der Pfarrvereinsmitglieder. 11. Familicnnachrichten.

L. G. Abschiedsconcert von Dr. Stollbrock. Donnerstag Abend sand in Steins Garten das Abschiedsconcert des Herrn Dr. Stollbrock unter Mitwirkung des Concert- fängers Herrn Petersen aus Hanau, des Mannergesang­vereins Liederkranz und der Capelle des Regiments Kaiser Wilhelm statt. Der Abend gestaltete ssch zu einem schönen und wohlverdienten Erfolg sowohl für den Concertgeber als die Mitwirkcnden. Die erste Nummer des Programms brachte uns eine Conccrt-Ouverture von Herrn Dr. Stollbrock. Es ist schwer, nach erstmaligem Hören eines Werkes, ohne vorausgegangcnc Partiturstudicn, ein ausführ, lichcs Urtheil zu fällen/ soviel jedoch können wir sagen, daß es ein Werk ist, in welchem Schaffenstalent und gediegenes tonsetzerisches Wissen zum Ausdruck gelangen. Das Thema, das unseres Erachtens nur eine strenge thematische Gestaltung zuläßt, drängt schon deswegen bei Anordnung der Form zu etwas breiterer Ausführung, wie sie in richtiger Erkcnntniß vom Componisten auch gewählt wurde. Dem Orchester darf man nachrühmen, daß es unter der ruhigen, zielbewußten Leitung des Dirigenten wirklich Musterhaftes leistete. Die Solo- wie Chorlieder des Herrn Dr. Stollbrock sanden un- gctheilten Beifall des Publikums.In den Erlen liegt die Mühle", eine reizende, anmuthige Composition, verständniß- voll und zart von dem mitwirkenden Männergesangverein vorgetragen, wurde da capo verlangt und auch ausgesührt. Ueberhaupl zeugen die Compositionen des Herrn Dh Stollbrock davon, wie ernstlich er sich von dem gewöhnlichen Liedertasel- lon fernhält und wie er um eine gediegene, vornehmere Aus­drucksweise sich bemüht. Weniger gefiel uns der Mazurka für Violine, der übrigens von Herrn Langenhagen meisterhaft wiedergegeben wurde. Der uns aus früheren Kirchenconeerten vorrheilhaft bekannte Baritonist Herr Petersen brachte zwei Lieder des Coneertgebers und eine Arie aus MarschnersHans H^ling" zu Gehör. Er erfreute nicht nur durch den sympathischen Timbre seines gutgefchulten Organs, sondern auch durch seine manierfreie, musterhafte Aussprache des Textes und sein warmbeseeltes Ausdrucksvermögen. Drei weniger tonschöne und intonations­reine Stellen derHeiling-Arie" (bei denGedanken" fassen mich die finsterenGewalten", treiben zu gräßlicher Rache michan") sind entschuldbar. In dem fieberhaft erregt dahin ^'lenden Allegro-Tempo unterbricht der Componist selbst die Melodie (im gewissen Sinne) und verfällt in den Redeton (gezeichnet durch das vierzehnmal hintereinander stehende c). Den Schluß des Coneerts bildete Traugott Ochs' Deutsches Ausgebot", für Männerchor, Baritonsolo und Orchester. Hebet die Composition an sich können wir uns kurz fassen. Die Chöre und Solosätze enthalten recht frische, kräftige Musik, die in ihrer kurzen, knappen Form und durch ihre gesunde Natur das schwungvolle Gedicht Em. Geibels von der richtigen Seite faßt. Die Chöre waren gut etnstudttl und leisteten im Ganzen Erfreuliches. Schwung und Verve tm Vortrag legten den Schluß nahe, daß die Chormttglieder so recht mit Lust und Liebe an die Sache herangetreten sind und die einzelnen Schönheiten des Werks in sich ausgenommen haben. Der Verein Liederkranz dars aus den errungenen Erfolg stolz fein. Das Orchester spielte tm großen Ganzen becent. Nur hier und da hätte es mehr zurücktreten dürfen, so z. B. am Schluß des ersten Bariton- Solos (ausflammten die Feuer von Berg und Thurmc") be> welcher Stelle es dem Solisten schwer hielt, über' das allzustarke Forte des Orchesters Herr zu bleiben. Nach Schluß des Concertes versammelten sich Freunde des Herrn Dr. Stollbrock, sowie Musikliebhaber im kleinen Saale des Coneertloeals, um in gemüthlichem Zusammensein mit dem Scheidenden noch eine vergnügte Stunde zu verleben. Einige Solt und Chorlieder, vorgetragen von Herrn Petersen und den Mitgliedern des Liederkranzes, brachten angenehme Ab­wechslung und animine Stimmung, sodaß die Versammelten sich erst in später Stunde trennten.

Circus Kolzer. Wenn sich die Presse bei den Hin- weifen aus die Vorstellungen fremder Künstler eine gewisse Reserve in Bezug aus Lobeserhebungen auserlegt, so hat sie leider in sehr vielen Fällen genügend Grund dazu^ die ost mit vielem Geschrei angekündigten Leistungen entsprechen nur leiten den ^hatsachen. Um so erfreulicher ist es wieder für die Presse, wenn sie das, was angekündigt wird, in allen Teilen bestätigt findet. Diese letztere Wahrnehmung machten wir gestern beim Besuche des Circus Kolzer Die Leistungen der einzelnen Mitglieder der Künstlerqesellschast können wir hier nicht beschreiben sie waren alle gleich vor­züglich, wir wollen nur bemerken, daß uns gestern Abend

mir in die Seele zuwider."Nun," wendet die Schwieger­mutter ein,Ihr könnt ja auch zu Hause bleiben." Ja, wenn wir"Wenn was?"Wenn wir nicht in demselben Hause wohnten, liebe Mama," sagte der Bräuiigam beh^zt mit liebenswürdigem Lächeln,wenn wir nicht be­furchten müßten, daß Sie, liebe Mama, in Ihrer unermüd- l.chcn Fürsorge..."Ach so," siel die Dame cm,bas Q Nun darüber werden wir schon sprechen, wenn

n>tr erst Wichtigeres abgcthan haben."--Die Trauunqs-

fcier war vorüber, bas Festmahl im besten Gange. Die ^8*" c*cntc verschwanben unbemerkt unb begaben sich in ttjre Wohnung, um bie Fcsttoilette mit ben Relsckleibern zu vcrtauichen. D,e Hochzeitsreise war Alles in Allem buch bas kleinere Hebel. Da traten plötzlich bie Eltern ein, gc- llteselt unb gespornt, wenn man so sagen bars. Papa schwang

?Cr Ausregung ein kleines Hanbkösserchen unb einen 431010 in ben Hänben, Mama war mit einer Reisetasche qe= Wmurft.Ah, was bebeutet bas?" begrüßt sie der junge Ehemann, nicht ohne einen gewissen Anklang ängstlicher Sorge. Erschrick nicht, lieber Sohn," beruhigte ihn Mama,wir fahren nicht mit Euch. Im Gegentheil, Ihr bleibt in Wien, Italienlnaiien einen kleinen Ausflug nach

SdnyysHacbricbten.

21 nt i»n L°^°mpftr .Noarbl-nb" betReb Star Linie» in Newp°rk an"ek°mmen 7~ gpr 'n

Auszug aus den StanOesamtsregiftern der Stadt Gießen.

m lr , , Aufgebote.

.. 1- Christoph Heinrich MalkemuS, Taglöhner dahier

mit Katharina Elisabeth Stumpf hierfelbft. 4. Sylvester Freiherr von Autenried, Lieutenant dahier, mit Georgine Freiin Löw von und zu Steinfurth in Steinfurth, Kreis Friedberg. 5. Friedrich Kreuder

F1«** CfI,,abe,& Bob ju Gießen 6. Iah' »Äon ®alS. ^"mine Margarethe Pauline

QT t ^«heschlietznngen.

mit »athnrin 6»?a* ®fdf?rbornX Weißbinder und Lacktrer dahier,

km/^dartne Kirchner hierielbst. 6. Wilhelm Peter Theobor Dörr iu«,r bteh« Ra6ler,' Ä^ntonie. Catharine Luise Jacobine Heinrich Damm. Hüttenarbeiter von Reiskirchen, mit Elssabetha Albach hterseidst 8. Heinrich Grün, Kellner von Bernsselb, mit Dorothea Puth hierselbst. 8. Wilhelm Lesch, Tag­löhner dahier, mit Luise Katharine Müller hierselbst. U

Geborene.

>: ?8. Dem Conditor Hieronymus Heinrich Hettler eine pochier, Marie Emilie Henriette. 30. Dem Locomotivheizer Louis Jung eine Tochter, Minna Elisabeth. 30. Dem Schaffner Hermann Sf"!1 CJCL^ter, Emmy Au^tste. 30. Dem Thürmer Ferdinand

em Sohn, Ferdinand Georg. 30. Dem Schwimmlehrer Andreas Rodel ein Sohn, Ernst Andreas. April: 1. Dem Schreiner Earl Kroh eine Tochter, Marte. 1. Dem Metzger Hermann Barth eine Tochter Helene. 2. Dem Vtcefeldwebel Friedrich Roth ein Sohn, ernfl Ludwig 2 Dem Metzger Adam Dietz ein Sohn, Wilhelm Ernst Carl. 4 Dem Buchbinder Christian Hermann Wagner eine Tochter Marie Emilie Henriette. 4. Dem Kaufmann Josef Sauer «ne Tochter. 4. Dem Handelsmann Isaak Walldorf eine Tochter, Ae'tha4. Dem Locomotivheizer Louis Wachenhaufen eine Tochter, Frieda Auguste 6. Dem Hilfsbremfer Ludwig Einheufer eine Tochters L D/m Schmied Friedr. Aug. Benk ein Sohn. 8. Dem Kaufmann Philipp Weiler ein Sohn, Max.

Seftorbeue.

ar ir r30- ®cor9 Nachtigall, 22 Jahre alt, Fuhrknecht dahier. ?P£ Wink, 66 Jahre alt, Weichensteller t. P. dahier.

1. Johs Schneider, 44 Jahre alt, Spenglermeister dahier. 2. Andreas Krug, 42 Jahre alt, Landwirth von Alsfeld. 3 Joh. Gg Leib 1 Monat alt, Sohn von Former Joh. Gg. Leib dahier. 3. Gottlieb drtustedt, 66 Jahre alt, Kupferschmied dahier. 4. Heinrich Freitag, aIt# Kaufmann dahier. 4. Heinrich Louis Gg. Stautz, 4 Monate alt, vohn von Metallgieher Joh. Gg. ©tauft dahier 5. Wilhelmine Johanna Marte Minna Roll, 38 Jahre alt. ledig dahier. 7. Johannette Hermanni, geb. LooS, 79 Jahre alt Wittwe ^Z^ungs-Assessor i. P. Louis Hermanni dahier. 7. Georg °"',^chteiner dahier. 8. Margarethe Schmidt, geb.

Pfaff, 69 Jahre alt, Wittwe von Schneider Heinrich Schmidt III. dahier. 8. Marie Emilie Johannette Wagner, 4 Tage alt, Tochter von Buchbinder Christian Hermann Wagner dahier.

Auszug aus den ^Kirchenbüchern

der Stadt Gietzerr.

Evangelische Gemeinde.

Setraute.

Den 6. April. Johann Georg Beimborn, Weißbinder und Lacktrer in G'eßen, und Katharine Kirchner, Tochter des verstorbenen MaurerS Heinrich Kirchner in Brauerschwend.

Denselben. Heinrich Damm, Hüttenarbeiter in Reiskirchen, und Elisabeth Albach, Tochter deS Ackermanns Philipp Albach in Burkhardsfelden.

Denselben. Wilhelm Peter Theodor Dörr, Hilfs-Telegraphist

in Gießen, und Antonie Katharine Luife Jakobine Burger, Tochter des verstorbenen Kaufmanns Heinrich Burger in Gießen

Den 8. April. Heinrich Grün, Kellner, und Dorothea Puth, Tochter des Pumpenmachers Jakob Puth in Gießen.

Getaufte.

Den 3. April. Ein unehelicher Sohn, Heinrich, geboren den 13. Marz.

Denselben. Dem Fußgendarm Otto Weckmann ein Sohn, Otto, geboren den 7. März.

Denselben. Dem Schreiner Hermann Hoffe eine Tochter Johanna, geboren den 19. November 1891.