Bekaillltmachuna.
Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die nach § 6 des Reichsgesetzes vom 21. Juni 1887 über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden ermittelten Durchschnitt-marktpreise, einschließlich eines Aufschlags von Fünf vom Hundert, pro Monat Juli 1892 für den Lieferungsverband Gießen pro 100 kg betragen;
Hafer JL 15.90, Heu JL 6.30, Stroh v4L 4.20.
Gießen, den 5. August 1892.
Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Gagern.
Gießen, am 5. August 1892.
Betr.: Die Erhebung und Verrechnung der allgemeinen evangelischen Kirchensteuer, hier die Abrechnung mit dem evangelischen Centralkirchenfonds.
Das Großherzogliche Kreisamt Gießen
an die Grotzh. Bürgermeistereien und Gemeinde- Einnehmer des Kreises.
Es ist Seitens des Rechners des evangelischen Central- Kirchenfonds darüber Klage geführt worden, daß die Abrechnungen über die allgemeine evangelische Kirchensteuer aus vielen Gemeinden sehr verspätet bei ihm einträfen.
Unter Hinweis aus pos. 5 des Amtsblattes Großh. Ministeriums des Innern vom 3. Mai 1877, welches wir Ihnen durch Kreis-Amtsblatt Nr. 13 vom 14. Mai 1877 mitgetheilt haben, weisen wir Sie an, dafür besorgt zu sein, daß die Abschrift der Rubriken 60 und 101 nach fertiggestellter Rechnung alsbald und ohne Verzug (spätestens aber bis Ende October jeden Jahres) an den Rechner des evangelischen Central-Kirchenfonds eingesandt wird.
Die Großh. Bürgermeistereien haben in dem Bericht über die erfolgte Abgabe der Gemeinderechnung gleichzeitig anzugeben, daß die obenerwähnte Abschrift an den Rechner des Central-Kirchenfonds abgegangen ist.
v. Gagern.
Deutsche» Äcidn
Berlin, 6. August. Der zur Stunde vermuthlich wieder beendigte jüngste Besuch Kaiser Wilhelms in England hat in seinem Verlaufe aufs Neue gezeigt, welche warme Sympathien man in weiten Kreisen der englischen Nation dem jugendkräftigen deutschen Herrscher entgegenbringt. Gewiß ist diese ehrende und herzliche Ausnahme, welche Kaiser Wilhelm auch diesmal aus dem gastlichen Boden Albions bereitet wurde, nicht zum wenigsten seiner hohen Stellung und seiner einflußreichen Stimme im europäischen Fürstenrathe, wie seinem nahen verwandtschaftlichen Verhältnisse zur Königin Victoria als deren Enkel zuzuschreiben, aber ebenso gewiß ist, daß auch die persönlichen Eigenschaften und Neigungen des erlauchten Monarchen hierbei eine Rolle spielen. Namentlich berührt den Engländer im Wesen unseres Kaisers dessen Vorliebe fü. die See und für den Wassersport ungemein sympathisch und es ist ihm daher von englischer Seite hoch angerechnet worden, daß er seinen jüngsten Ausflug nach England hauptsächlich in seiner Eigenschaft als Mitglied des königlichen Aachtclubs unternommen hat.
— Die Gerüchte von in Aussicht genommenen Handels- politischen Verhandlungen zwischen Deutschland und Rußland bestätigen sich. Bereits im Laufe des Montag sollte eine erste Berathung von Vertretern der Reichsregierung und der preußischen Regierung zur Erörterung der notwendigen Vorfragen in dieser Angelegenheit unter Vorsitz des Finanzministers Dr. Miquel stattfinden. Es ist noch nicht bekannt, welche Vorschläge Rußland, von welchem dem Vernehmen nach die Anregung zu diesen Unterhandlungen ausgegangen ist, vielleicht schon in Berlin gemacht hat, um die handelspolitische Wiederannäherung zwischen Rußland und Deutschland herbetzuführen, die man im Czarenreiche offenbar nöthiger hat als aus deutscher Seile. Jedenfalls wird man aber in Berlin die ganze Situation, welche sich aus der russischen Anregung ergibt, kühl und ruhig beurtheilen und dem russischen Nachbar klar machen, daß derselbe nur bei wirklichen, werthvollen Zugeständnissen aus zollpolitische Gegendienste Deutschlands rechnen darf.
— Ein Meinungsaustausch zwischen dem Reichsschatz- secretär und den Finanzministern der größeren Bundesstaaten behufs Vermehrung der Reichseinnahmen wird für September angekündigt. Es soll sich hierbei in erster Linie um die Umgestaltung der Branntwein- und Zuckersteuer handeln, obwohl doch letztere erst im vorigen Jahre durch das vom Reichstage beschlossene neue, am 1. August dss. Js. in Kraft getretene Zuckersteuergesetz eine einschneidende Reform erfahren hat. Daneben taucht auch das Gespenst einer Wehrsteuer wieder aus, doch dürfte dieses Project wohl schwerlich ernst zu nehmen sein.
Berlin, 6. August. Heute Mittag 121/2Uhr traf Firrst Bismarck mit Familie aus dem Stettiner Bahnhof ein. Circa 3000 Personen waren zu seiner Begrüßung anwesend. Zahlreiche Blumenspenden wurden dem Fürsten überreicht. Lebhafte Hoch- und Hurrahrufe ertönten anhaltend. Vor der Abfahrt Bismarcks wurde vom Publikum „Silentium" gerufen; Bismarck sagte: Das „Silentium" ist wohl für mich, ich habe schon mehr geredet, als ich verantworten kann. Er trank hieraus ein Glas Wein aus das Wohl Berlins. Sein Aufenthalt hatte l3/< Stunden gewährt.
Berlin, 6. August. Die „Voss. Ztg.", die Vorbereitungen zum Justizetat besprechend, befürwortet als dringendste Forderungen eine beträchtliche Vermehrung der Richterstellen. Die Justizverwaltungsstellen würden gut thun, die unverkürzten Forderungen entschieden geltend zu machen und die öffentliche Meinung aufzukiären, damit die Volkesstimme auch von Miquel gehört werde, der diesen Bestrebungen Hinderniffe entgegensetze.
Berlin, 6. August. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt, aus Gumbinnen werde amtlich gemeldet, daß weder ein cholerakranker Reisender über die Grenze zurückbesördert worden sei, noch daß Cholerasälle überhaupt dort vorgekommen seien.
Berlin, 6. August. Heute begann vor der Strafkammer des Landgerichts der Proceß gegen Paasch und Genossen wegen Beleidigung des Auswärtigen Amts und einer Anzahl hoher Beamten. Auf Antrag des Rechtsanwalts Jvers beschloß der Gerichtshof, die incriminirten Broschüren zu verlesen. Die Verlesung, die darauf beginnt, wird mehrere Tage dauern.
Kiel, 6. August. Der Stapellaus des Panzerschiffes C ist auf der Germaniawerft glatt verlausen. Prinzessin Victoria von Schaumburg-Lippe taufte das Fahrzeug „Wörth". Der Stapellaus des Panzer-Fahrzeugs R verlies ebenfalls glatt. Das Schiff erhielt den Namen „Hildebrand".
Kiel, 6. August. Zum Stapellause des Panzerschiffes „Wörth" lies von der Kaiserin Friedrich an den com- mandirenden Admiral folgendes Telegramm ein: „Wenngleich in der Ferne, so folge ich doch im Geiste der heutigen Feier, an einem Erinnerungstage, der ein so stolzer und doch zugleich so wehmüthiger für mich ist." Dem Stapellaufe wohnten auch der Commandant und die Offiziere des russischen Kreuzers „Wladimir Monomach" bei.
München, 6. August. Der osficielle bayerische Saaten- standsbericht per Juli constatirt eine allgemein vorzüglich bis gute Ernte, in vereinzelten Fällen verlor die Qualität durch den Regen und Hagel, lieber den Obstertrag wird mehrfach geklagt. Futtergewächse stehen in Mittelfranken dürftig, in Unterfranken ausgiebig. Die Weinberge sind ohne richtigen Holztrieb, in Schwaben hat die naßkalte Witterung geschadet.
Avrland.
— Der anfänglich so viel Staub auswirbelnde Streitfall zwischen Frankreich und dem Eongoftaate hat endlich eine versöhnliche Wendung genommen. In Brüffel, dem Sitze der Congoregierung, ist eine neue französische Note eingetroffen, welche ungemein entgegenkommend klingt. Ihr zufolge verzichtet die französische Regierung aus eine Geldentschädigung für die Ermordung des Lieutenants Poumeyrac und seiner Begleiter und nimmt dafür den Vorschlag der Gegenpartei an, eine gemeinsame Umersuchungscommission einzusetzen. Der Zwischenfall wird also in friedlicher Weise beigelegt werden, nachdem es einen Augenblick geschienen hatte, als wollte Frankreich die ganze Sache bedenklich aus die Spitze treiben.
— In Frankreich scheint man in der Betreibung einer Colonialpolitik im großen Stile nun auch ein Haar gesunden zu haben. In einer halbamtlichen Mittheilung aus Paris heißt es, die Regierung betrachte die Periode militärischer Ausdehnung im französischen Sudan als abgeschlossen, von jetzt ab sollten die finanziellen und administrativen Angelegenheiten des Landes gefördert werden. Der Obercommandant des Sudans, Oberst Archinard, solle fortan ausschließlich die Verwaltung dieses Gebietes leiten und das Commando über die dortigen Truppen einem anderen höheren Offiziere übergeben. Nach dieser Kundgebung zu urtheilen, hat sich demnach die französische Regierung zur Aufgabe des Planes, ein vom unteren Senegal bis womöglich zu den Gestaden des Tschadsees reichendes großes Colonialreich zu gründen, entschlossen, ein Plan, dessen Verwirklichung allerdings auch die mannigfachsten Schwierigkeiten entgegenstanden.
— lieber die aus verschiedenen Theilen Frankreichs kommenden Choleranachrichten läßt sich nur schwer ein das Richtige treffende Urtheil bilden. Es werden die Cholerasälle in Frankreich bald als Fälle von Cholera nostras, bald als solche von typhösem Fieber, bald als von noch anderen Krankheiten herrührend bezeichnet. Jedenfalls ist aber die Vorsicht der deutschen Behörden, wonach an den deutschfranzösischen Grenzübergangsstationen alle Maßregeln gegen eine etwaige Verschlepppung der Cholera von Westen her getroffen worden sind, nur zu billigen.
Budapest, 6. August. Nach dem osficiellen Saat en - stand ist die Weizenernte durchschnittlich mittel. Roggen schwachmittel und mittel, Wintergerste mittel, Sommergerste schwachmittel und mittel.
Sofia, 6. August. Die Ernte ist Iber Erwarten gut. Nach officiösen Daten erzielten Weizen eine gute Qualität und ist für den Export geeignet. Englische Offerten haben bereits bedeutende Käufe entrirt.
Rom, 6. August. Der Correspondent des „Herold" wird mitzutheilen ersucht, daß hinsichtlich der silbernenHochzeit des Königspaares zwischen den italienischen und anderen Höfen absolut keine Vereinbarungen getroffen worden sind. Das Königspaar gedenkt den Tag in Stille in Monza zu begehen.
Rom, 6. August. Die Regierung hat noch keine Mittheilung, ob das deutsche und das österreichische Geschwader nach Genua kommt, doch sieht man dessen Erscheinen mit Zuversicht entgegen und würde dies jedenfalls einen sehr vorzüglichen Eindruck machen.
Catania, 6. August. Die Eruption des Aetna erreicht wieder ihre anfängliche Stärke. Die durch den Lava- ausfluß angerichteten Verwüstungen sind größer als im Jahre 1886. ,
Paris, 6. August. Die „Ropublique sran^aise" beschuldigt aus Grund angeblicher Documente den Congostaat, er habe Sclavenrazzias veranstaltet, um Arbeiter zu erlangen.
Paris, 6. August. Die Haussuchungen bei den Anarchisten wurden die ganze Nacht fortgesetzt, um mit Agesa und Perret eingetroffene fünf Italiener zu verhaften, welche Ravachol rächen wollten. Die Verhaftung ist indessen nicht geglückt. Es wurde eine umfangreiche Correspondenz
der Pariser Anarchisten mit ausländischen Gruppen ausgesunde» welche den Plan einer Rächung Ravachols enthält.
Petersburg, 6. August. Laut amtlicher Angabe ist du Cholera neuaufgetreten im Gouvernement Kostroma wo am 1. d. M. 7 Erkrankungen und 3 Todesfälle und ir Jekaterinodar im Kubangebiet, wo am 4. d. M. 22 Erkrank ungen und 14 Todesfälle vorkamen. Im ganzen Gebiet, sind 430 Erkrankungen und 184 Todesfälle festgestellt, ir Moskau bis zum 5. d. M. 24 Erkrankungen und 10 Todesfälle. Im Gouvernement Moskau kamen vom 31. Juli bis 5. August keine neuen Erkrankungen vor.
Washington, 6. August. Der Senat votirte 21/2 Mill. Dollars für die Chicagoer Weltausstellung, ferner hieß er das Gesetz gut, betreffs der Einführung fremder Arbeiter für Ausstellungszwecke.
Neueste Nachrichten.
Wolffs telegraphisches Correspondenz-Bureau.
Pest, 7. August. Eine Verordnung des Handelsministers verbietet behufs Verhinderung der Einschleppung der Cholera im Einvernehmen mit den übrigen Ministe- rien und der österreichischen Regierung die Einfuhr und Durchfuhr von Obst, Gemüse, Caviar, Fischen, Thiersellen, sowie anderen thierischen Produkten aus Rußland.
Depeschen deS Bureau „Herpld".
Bremerhaven, 8. August. Mit dem Lloyddampser „Berlin" kamen 180 Judensami lien aus Argentinien hieran, die im vorigen Jahre aus Rußland ausgewandert waren.
Rom, 7. August. Cardinal Rampella läßt das Gerücht der Ernennung des armenischen Patriarchen zum Generalpatriarchen der orientalischen Kirche als Verleumdung der „Kreuzzeitung" bezeichnen.
Rom, 8. August. Der Bischof von Foligno wurde gestern bei Ankunft des Florenzer Eilzuges in einem Wagen erster Klasse erstochen ausgesunden. Es war ein harter Kampf vorausgegangen. Man fahndet nach dem Manne, welchen man um jene Zeit mit blutüberströmtem Gesichte querfeldein laufen sah.
Rom, 8. August. Vier cler ikale Vereine Roms wollten gestern Nachmittag 6 Uhr die Columbusbüst e am Pincio feierlich bekränzen. Sie zogen, 250 Mann stark, mit einer Musikbande an der Spitze, von der Piaza Ricci nach dem im Norden der Stadt gelegenen Park. Vier kleine Mädchen, in päpstliche Farben gekleidet, trugen einen Lorbeerkranz; ihnen voran schritt ein Mann mit einer Standarte, worauf die Worte standen: „Dem Weltentdecker Christoph Columbus das katholische Rom". Als die Bevölkerung den politischen Character des Auszugs gewahr wurde, begann es in dichten Schaaren herbeizulaufen; aus den Fenstern wurden italienische Fahnen geworfen und es bildete sich sogleich neben der klerikalen eine nationale Demonstration, welche allmählich so drohend und beängstigend wurde, daß die Gendarmen die Clerikalen in ihre Mitte nahmen und unter ihrem Schutze bis Pincio geleiteten. Hier aber war die Büste des Columbus mit italienischen Fahnen bedeckt worden und eine zehnfache Menschenreihe hatte sich um dieselbe ausgestellt, um die Bekränzung durch crerikale Hände zu verhindern. Man rief: „Wir wollen keine neuen Heiligen, weg mit den Landes- verräthern, hoch das italienische Rom". In aller Eile wurden aus der nahen Kaserne die Truppen herbeigerufen und die Ausgänge des Parks besetzt. Der Polizeicommissär forderte die Menge im Namen des Gesetzes auf, auseinanderzugehen, was schließlich geschah. Die Clerikalen mußten unverrichteter Dinge abziehen und wurden vom Hohngelächter der Menge, verfolgt, sie flüchteten in die Mariankirche auf dem Piaza del popolo, wo sie unter dem Schutze der Gendarmen blieben. Den Liberalen wurde der Eintritt in die Stadt mit fliegenden Fahnen gewehrt. Während des Auszugs kam es hie und da zu kleinen Raufereien. Vier Personen wurden durch Stockhiebe verletzt, acht wurden verhaftet.
Petersburg, 8. August. In den östlichen Gouvernements nimmt die Ausbreitung der Cholera zu, in den westlichen läßt sie nach. Die Zustände in den inficirten Gegenden sind unbeschreiblich. Das Medicinaldepartement fordert die russischen Untertanen beiderlei Geschlechts auf, welche an ausländischen Universitäten Medicin studiren, sie möchten sich den Behörden zur Behandlung der Cholerakranken zur Verfügung stellen.
Locale» and provinzielle».
Gießen, 8. August 1892.
— Sitzung Großh. Handelskammer vom 2. August 1892. Anwesend waren die Herren: Koch, Scheel, Gail, Homberger und Katz. Seitens des Verbandes reisender Kaufleute Deutschlands ist der Kammer eine an das Königl. Preußische Ministerium der öffentlichen Arbeiten in Berlin gerichtete Eingabe zur Unterstützung zugegangen, in welcher beantragt wird: „anzuordnen, daß die Bahnsteigsperre, wie sie dieser Zeit auf einzelnen Stationen besteht, außer Wirksamkeit gesetzt, vielmehr den gehörig durch Karten oder Marken legitimirten Hausdienern und Dienstboten, dasern sie l sich in der Ausführung eines ihnen ertheilten bestimmten Auftrages befinden, der Zutritt, unter Androhung von Strafe der Ausschließung bet unbefugtem Verweilen auf dem Bahnsteig , zu dem letzteren auf allen Stationen freigeftettt werde." Die Kammer beschließt, sich diesem Anträge unterstützend anzuschließen.— Der Verein deutscher Lederleim- fabrifanten hat an zuständiger Stelle beantragt, den Artikel „Leimleder trockenes" aus dem Spezialtarif II nach Spezialtarif III zu versetzen. Aus Grund eingeholter Gutachten hiesiger Interessenten hat die Kammer Unterstützung dieser Eingabe beschlossen. — Die Großh. Handelskammer Darmstadt beabsichtigt, eine anderweite gesetzliche Regelung . der für die Einlösung der Coupons verlooster oder gekündigter Effecten maßgebenden Bestimmungen hcrdeizusühren


