— Der bevorstehende Besuch Kaiser Wilhelms am Wiener Hose scheint bestimmt zu sein, die schon eingeleitete Aussöhnung zwischen dem preußischen Königshause und dem Hause Hannover zu vervollständigen. Wenigstens behaupten Wiener Meldungen, der deutsche Kaiser werde im Schlosse zu Schönbrunn den Herzog von Cumberland empfangen und hieraus dem Herzog einen Gegenbesuch abstatten. Außerdem soll Kaiser Wilhelm beabsichtigen, auch die in Gmunden residirende Exkönigin Marie von Hannover zu besuchen.
— Der deutsche Colonialrath ist auf den 24. October nach Berlin einberusen worden.
— Dem Kaiserlichen Gesundheitsamt vom 4. bis 5. October, Mittags, gemeldete Cholera-Erkrankungs- und Todesfälle:
Altona
Hamburg
O r t
10
Datum
3./10.
43
4/10.
30
11
Hamburg
Preußen
Schleswig
Staat und Bezirk
1/10.
1 c
2/10.
I c
43 21
26 12
Vereinzelte Erkrankungen:
Regierungsbezirk Schleswig: in der Stadt Wandsbeck und einem Orte des Kreises Stormarn 2 Erkrankungen und 1 Todessall.
Regierungsbezirk Stettin: in der Stadt Fiddichow 1 Todessall.
Tloucftc Had?
Wolffs telegraphisches Correfpondenz-Bureau.
Hamburg, 5. Octob-r. Die Besserung des Seuchenstandes schreitet täglich fort; gestern wurden überhaupt keine Leichen polizeilich transportirt, bis heute Nachmittag 3 Uhr nur eine und sieben Cholerakranke. Die Wiedereröffnung der höheren Schulen erfolgt morgen. Den Privatschulen theilte die Oberschulbehörde mit, die Eröffnung sei unter Beobachtung gewisser leicht ausführbarer Vorschriften bezüglich des Unterrichts und der Kinderhaltung erlaubt. Die Warteschulen kleiner Kinder werden morgen eröffnet. Die Etsenbahn- Direction antwortete aus die Beschwerden von Abonnenten, sie habe bet dem Eisenbahn-Ministerium die Gestattung der eingestellten Verbindungsbahnzüge zum 10. October beantragt. Die Antwort des Ministers werde täglich erwartet. Die Verbindung mit Helgoland hat gestern wieder begonnen. Bezüglich des Vorwurfs des amerikanischen Viceconsuls Burke, der Senat habe nach dem Ausbruche der Seuche noch reine Gesundheitspässe den Dampfern ertheilt, weist der Senat diese Beschuldigung energisch zurück. Das Attest der „Mo- ravia" sei am 16. August, das der „Normannia" am 24. August ausgestellt, bevor die Epidemie constatirt worden, nach diesem Zeitpunkte seien keine Atteste mehr fortgegeben worden.
Lübeck, 5. October. Der Bürgerausschuß bewilligte heute 133,000 Mk. für öffentlich e Arbeiten, um der nothleidenden Bevölkerung Lübecks einen Erwerb zu verschaffen.
Wien, 5. October. Von den deutschen Distanzreitern ist Nachts Lieutenant Reisch als erster Dragoner eingetroffen. Kerner langten an um 7 Uhr 55 Min. Vorm. als erster bayerischer Ulan Lieutenant Gras Holnstein, um 8 Uhr 47 Min. Vorm. Rittmeister Heyden-Linden, Goßler und Kramsta, um 10 Uhr 45 Min. Vorm. Hoffmann-Waldau zu Fuß ohne Pferd, welches bei Korncuburg zusammenbrach. Um 81/2 Uhr früh passirte Lindenau Znaim und um 9 Uhr Sensst-Pilsach, beide in brillantester Condition. — Prinz Friedrich Leopold ist als Gast des Kaisers in der Hofburg abgestiegen. Herzog Günther von Schleswig wird aus Einladung des Kaisers ebenfalls daselbst wohnen.
Depeschen deS Bureau „Herold".
Berlin, 5. October. Der Kaiser conferirte heute Mittag mit Caprivi. Von sonst gut unterrichteter Seite verlautet, daß auch die Militärvorlage und die damit in Verbindung stehenden letzttägigen Vorgänge in der Preffe besprochen worden sei.
Berlin, 6. October. Die „Kreuzzeitung" wendet sich in einem „Unpopuläre militärische Betrachtungen" überschriebenen Artikel wieder scharf gegen die Verminderung der Dienstzeit unter der hypothesischen Vorführung des Grundsatzes, die Erhaltung einer Armee von einer bestimmten Friedensstärke sei um so billiger, je länger die Dienstzeit, um so theurer, je kürzer dieselbe,- und folgert dann weiter, die Erhöhung der Friedenspräsenzstärke sei bei der dreijährigen Dienstzeit billiger als bei der zweijährigen. Das Blatt befürchtet außerdem eine bedeutende Verschlechterung der Qualität und schließt: „Für uns ist der Vorgang besonders schmerzlich, weil die Regierung zum ersten Male mit der Reorganisation uns zwingt, an Militärvorlagen, welche wir bisher vertrauensvoll in die Hände der Heeresverwaltung gelegt haben und denen wir stets aus vollem Gewissen freudig zustimmen konnten, nicht nur Kritik zu üben, sondern ihnen sogar entgegenzutreten.
Berlin, 5. October. Aus dem Moabiter Krankenhause wurden heute 14 Personen entlassen. Der Bestand ist jetzt noch 42.
Berlin, 5. October. Das „Berliner Tageblatt" meldet aus Thorn: Oberpräsident von Goßler wurde zum Com- missar für die Gesundheitspflege des Stromgebiets der Weichsel ernannt. Derselbe traf scharfe Ueberwachungsmaßrcgcln.
Berlin, 5. October. Di stanz ritt. Graf Starhemberg kam um 7 Uhr früh mit 71 Stunden 35 Minuten nach nur sechsstündiger Rast als bisher bester an. Die deutsche Gruppe des zweiten Tages hat gegen diejenige des ersten (früh um 7 Uhr) 5 Stunden Vorsprung. Bis heute Mittag sind weitere 19 österreichische Distanzreiter hier angelangt. Aufsehen erregt das wunderbare Aussehen der Pferde. Prinz Friedrich Leopold von Preußen wurde zum Oberstlieutenant des Regiments der Garde-du-Corps ernannt.
^Hamburg, 6. Ocrober. Die durchgehenden Wagen auf der Strecke Hamburg-Frankfurt verkehren wieder. In Kapell wurde die ärztliche Choleracontrole der Hamburger Bahnreisenden gestern aufgehoben.
Wien, 5. October. Distanzritt. Bei Mährisch- Budwitz ist Herzog Ernst Günther von Schlesweg-Holstein gestürzt. Derselbe mußte den Ritt aufgeben; fein Pferd ist schwer verletzt. Heute früh kamen hier an v. Reitzenstein und Graf Holnstein.
Wien, 5. October. Der deutsche Kaiser trifft am 11. d. Mts. Mittags mit einem Sonderzug hier ein, besucht Abends die Hofoper und am 12. das Burgtheater. In ersterer findet eine Aufführung von „Nanon" statt, in letzterem wird das Lustspiel „Umkehr" gegeben.
Wien, 6. October. Distanzritt. Lieutenant Kummer ist als Erster von der sonntägigen Startpartie um 7 Uhr 34 Min. gestern Abend hier eingetroffen. — Gestern Abend wurden große Wetten für und gegen den deutschen Offizier v. Reitzenstein abgeschloffen, welcher in Jglau gestern Nachmittag um 3^2 Uhr eingetroffen ist und die ganze Nacht durchreiten will, um Starhemberg zu übertreffen.
Budapest, 5. October. Cholera. Von gestern bis heute Mittag erfolgten 35 Erkrankungen und 8 Todesfälle. Vier Personen wurden als geheilt entlassen.
Paris, 6. October. Abg. Millevoye interpellirt den Minister des Innern wegen der agitatorischen Reden Liebknechts in Marseille.
Paris, 6. October. Cholera. 25 Erkrankungen und 9 Todesfälle wurden neu angemeldet. In den Hospitälern der Stadt Paris liegen 167 Kranke.
Petersburg, 5. October. Die Verfertigung des in russischen und französischen Fabriken hergestellten Repetir- gewe hrs von 762 Mm. Kaliber beginnt schon in den nächsten Wochen und wird in rascher Folge derart fortgesetzt, daß sämmtliche 19 Armeecorps im europäischen Rußland bis Ende 1894 im Besitze der neuen Präcisionswaffe sein werden.
London, 5. October. Das Comite des Syndikates der Eisenbahnbeamten und Arbeiter lehnte mit 42 Stimmen gegen 15 den Achtstundentag ab und votirte für den Zehnstundentag. Da die Pläne dem Reingewinne der Arbeitgeber proportionell sein würden, fei eine Reduction der Arbeitszeit schädlich.
Wien, 6. October. Premierlieutenant Reitzenstein ist 9 Uhr 56 Min. Vormittags in Floridsdorf eingetroffen. Dauer des Rittes 73 Stunden 6 Min., 1 Stunde 40 Min. mehr als der bisherige beste Oesterreicher Starhemberg.
totales rrnd ^provinzielles. ’'
Gießen, 6. October 1892.
— Stadtverordneten Wahl. Wir machen hierdurch unsere Leser auf die in heutiger Nummer befindliche Bekanntmachung Großh. Bürgermeisterei aufmerksam, nach welcher 1) die Liste der in der Stadt Gießen zur Stadtverordnetenwahl Stimmberechtigten, sowie 2) das Verzeichniß der zu dem höchstbesteuerten Drittheil der Wählbaren gehörigen Personen auf dem Bürgermeistereigebäude zu Jedermanns Einsicht offen liegen. Die unter 1 bezeichnete Liste der Stimmberechtigten liegt auch der Stadtauflage der heutigen Nummer des „Gießener Anzeiger" bei.
— Gepäckbeförderung ohne Lösung einer Fahrkarte. Auf die in vorliegender Nummer befindliche Bekanntmachung der Königlichen Eisenbahndirection Hannover, betreffend Gepäckbeförderung ohne Lösung einer Fahrkarte, sei hiermit besonders aufmerksam gemacht.
— Bei der gestern stattgehabten Versteigerung des Worms'schen Hauses, Seltersweg 22, wurde Herrn Glaser Hirz als Letztbietendem mit Mk. 34 350.— der Zuschlag ertheilt.
— Milit'ärdienstnachrichten. Die Assistenzärzte zweiter Klasse der Reserve Dr. Dollina vom Landwehr-Bezirk Gießen, Dr. Best, Dr. Hirsch vom Landwehr-Bezirk Friedberg, Dr. Blumenthal vom Landwehr-Bezirk I, Darmstadt, zu Assistenzärzten erster Klasse befördert.
— Postpersonalnachrichten. Ernannt sind: der Ober- Postkassen-Kassirer Bönning in Darmstadt zum Ober-Post- kassen-Rendanten, die Postsecretäre Drees, Grämling und Ehlers in Darmstadt zu Ober-Postdirectionssecretären, der Postsecretär Quetsch in Mainz zum Ober-Postsecretär. Versetzt sind: die Postinspectoren Allew eldt von Darmstadt nach Kiel und Demoll von Kiel nach Darmstadt,- der Postverwalter Huhn von Mühlheim (Main) nach Lampertheim) die Postassistenten Heusing von Mainz nach Nidda, Jost von St. Ludwig (Elsaß) nach Mainz und Burtschelt von Mainz nach St. Ludwig (Elsaß). Der Postverwalter Bangert in Lampertheim ist auf seinen Antrag in den Ruhestand getreten.
— Anerkennung. Der Divisionscommandeur der Großh. Heff. (25.) Division Generallieutenant v. Bülow hat an das Großherzogl. Staatsministerium folgendes Schreiben gerichtet: „Die Truppen der Großh. Division haben während der eben beendeten Herbstübungen in allen mit Einquartierung belegten Ortschaften und bei der gesummten Bevölkerung Rheinhessens und der Bergstraße eine wayrhast herzliche und wohlthuende Aufnahme gefunden. Es ist mir eine angenehme Pflicht, dies zur Kenntniß des Großh. Staatsministeriums zu bringen
und gestatte ich mir die ganz ergebenste Bitte anzuschliehen, unseren freundlichen Quartiergebern den wärmsten Dank aller Angehörigen der Division in geeigneter Weise geneigtes bekannt geben zu wollen."
+ Laug Göns, 5. October. Bei unserer gestern stak - gefundenen Bürgermeisterwahl wurde unser seitherige Bürgermeister Brückel einstimmig wiedergewählt. Am Abeni wurde demselben zu Ehren ein Fackelzug von der Freiw,W Feuerwehr, dem Kriegerverein und von beiden Gesangvereinen^ gebracht. Herr Zimmermeister Kiefer hielt eine Ansprache undk brachte ein dreifaches Hoch auf den Herrn Bürgermeister aus. — 1 Mit der Musik der Freiw. Feuerwehr bewegte sich der stattliche Fackelzug durch unseren Ort. Wir rufen unferm Bürgermeister beim Eintritt in sein neues Amt ein herzliches Glückauf zu.
Vilbel, 4. October. Gestern Nachmittag kurz nach vier Uhr Ivurde nach dem „V. A." Lehrer Buchinger von hier, als er sich von Preungesheim, wo er einen Freund besucht 1 hatte, nach dem Bahnhof Bonames begeben wollte, von einem anständig gekleideten Menschen mit einem Stocke niederge- ' schlagen, so daß er bewußtlos zusammenbrach, und dann seiner Uhr und Baarschaft beraubt. Der Thäter entfloh । in der Richtung nach Eschersheim.
8 Aus dem Kreise Alsfeld, 5. October. Zu dem in Nr. 221 dieser Zeitung gebrachten Bericht über einstimmige Bürgermeisterwahlen in unserem Kreise bemerken wir । nod) ergänzend, daß auch die Bürgermeister der Gemeinden Vockenrod (Kreuter) und Elpenrod (Schmidt) einstimmig wiedergewählt worden sind. Diese Wiederwahlen sind ehrende Zeugnisse für die Wiedergewählten, aber auch für die Gemeinden, die damit beweisen, daß sie Verdienst und Ehre wohl zu schätzen wissen. Ueberhaupt zeigen die Bürgermeisterwahlen dieser Periode statt unliebsamen Exessen ruhiges, besonnenes Handeln. Die früher erhobenen Vorwürfe gegen das jetzige Wahlsystem dürften hierdurch völlig verstummen.
nn. Darmstadt, 5. October. Die vierte evangelische Landesshnode setzteZheute ihre Beratungen fort. Nach Verkündigung einer Anzahl neuer Einläufe und Berichtsanzeigen tritt die Synode in die Berathung des Entwurfes einer Adresse an Se. König!. Hoheit den Großherzog Ernst Ludwig. Die Annahme der Adresse wird einstimmig beschlossen und das Bureau beauftragt, Seiner Königlichen Hoheit die Adresse zu überreichen. — Zur Tagesordnung übergehend, erfolgt zunächst die erste Berathung des Kirchen- gesetz-Entwurfs, die Anrechnung geleisteter Militärdienste bei dem Dienstalter der Geistlichen. Der vorliegende Gesetzentwurf ist hervorgegangen aus einem früheren Anträge der Abgeordneten Dieffenbach und Wahl, damit jungen Theologen, welche durch Ableistung ihrer Militärdienstzeit nachweislich verhindert wurden, ihre Schlußprüfung rechtzeitig abzulegen, bei Feststellung ihres Dienstalters diese Militärzeit in Anrechnung gebracht wird. Bei der General-Discussion bean- ' standen die Abgeordneten Dieffenbach, Aulber, Wahl und Andere, daß das Oberconsistorium in Art. 4 des Gesetzes keine Rücksicht auf diejenigen Pfarrer genommen har,, welche schon früher ihrer Militärpflicht Genüge geleistet haben. Für diese solle demnach das Gesetz keine Wirkung haben. Dieses sei ungerecht und rufe unter den Geistlichen Unzufriedenheit hervor. Das Gesetz müsse rückwirkend fein. Consistor.ialpräsident Goldmann, sowie Oberconsistorialrath Büchner weisen auf die pecuuiären Nachtheile eines solchen Beschlusses hin, der eine Mehrausgabe von jährlich 10,000 Mk. bedeute. Auch der Ausschuß schlägt die Annahme der Vorlage in der Fassung des Kirchenregiments vor. Nach erfolgter Abstimmung über den Gesetz-Entwurf werden die Art. 1—3 ohne Debatte angenommen. Art. 4, der die An- ' rechnung der Militärdienstzeit nur für die demnächst dienenden Theologen festgesetzt wissen will, wird dagegen mit 31 gegen 17 Stimmen abgelehnt und ein Antrag Dieffenbach und Genossen angenommen, worin ausgedrückt ist, daß das Gesetz aus- alle diejenigen Geistlichen rückwirkend sein soll, ohne Schmälerung ihrer Competenzen, welche schon früher ihrer Militärzeit Genüge geleistet haben. — Hiermit wird die Sitzung geschlossen. Morgen früh 9 Uhr: Fortsetzung der Berathungen.
Klein-Steinheim, 4. October. Am Sonntag Morgen begab sich der 48 Jahre alte Schiffer Johannes Spielmann I. mit feinem Sohn an den Main, um seiner Beschäftigung nachzugehen. Als sich der Sohn kurze Zeit von seinem Vater entfernte, sprang dieser in den Main und ging sofort an einer tiefen Stelle unter. Heute wurde bei Dietesheim seine Leiche geländet und nach hier überführt. Der Unglückliche war seit acht Jahren Wittwer und ist Vater von fünf Kindern. Er Ijatte sich durch einen Sturz ein körperliches Leiden zugezogen, welches schließlich in Geistesgestörtheit ausartete. In diesem Zustand hatte derselbe bereits vor einiger Zeit einen Selbstmordversuch gemacht, war aber von seinem Sohne gerettet worden.
Mainz, 4. October. Am 7. November wird hier im Gebäude des früheren Gymnasiums eine landwirth schäft- 11 cf) e Winterschule eröffnet. Als Vorsteher derselben wurde Landwirthschastslehrer Pozniczek berufen.
* Mannheim, 4. October. Vor zwei Jahren wurde bei Ittlingen der Kanonier Fritsch le von Ittlingen auf der Landstraße ermordet. Der Mörder ist jetzt in Australier festgenommen.
* Würzburg, 27. September. Das untersränkische Schwurgericht sprach heute die Bauerswittwe Katharina Warmuth von Euerdorf, Mutter von 10 Kindern, von denen 7 noch leben, von der Anklage des Gattenmordes frei, nachdem Prof. Dr. Rieger, der Vorstand der psychiatrischen Klinik, als Sachverständiger erklärt hatte, die Frau gehöre nicht in's Zuchthaus, sondern in's Irrenhaus. Die 50jährige


