Marken, welche nicht bereits anderweit entwerthet worden sind, entwerthet werden, nachdem die Marken enthaltende Quittungskarte zum Umtausch eingereicht worden ist.
In diesem Falle ist zugleich auf der Außenseite der Quittungskarte handschriftlich oder unter Verwendung eines Stempels der Vermerk „entwerthet" zu setzen und dabei die entwerthende Stelle zu bezeichnen.
Die vorstehend bezeichnete Verpflichtung liegt denjenigen Krankenkassen, Staats- und Hofbehörden, sowie Gemeindebehörden, bezw. örtlichen Jnvaliditäts- und Altersversicherungsstellen ob, bei welchen Karten zum Umtausch eingereicht werden.
II.
Soweit die Einziehung der Beiträge durch Krankenkassen, Staats- und Hofbehörden, Gemeindebehörden oder örtliche Jnvaliditäts- und Altersversicherungsstellen stattfindet /Pos. II. 1 des Bundesrathsbeschlusses vom 22.December 1891^ \Pos. 1.1 der Bekanntmachung v. 19. Jan. 1892, Regb. Nr. 5/ erscheint es im Falle des gleichzeitigen Einklebens einer Anzahl von Marken für eine Erhebungsperiode zulässig, daß die Entwerthung der Marken in der Weise erfolgt, daß das Datum des Entwerthungstags nur auf der letzten Marke angegeben wird, die vor derselben befindlichen Marken aber lediglich horizontal durchstrichen werden.
Darmstadt, den 12. April 1892.
Großh. Ministerium des Innern und der Justiz. Finger. Best.
Deutscher Reich.
Berlin, 29. April. Abgeordnetenhaus. Fortsetzung über den Nachtragsetat. Abgeordneter Eneccerus bekämpft die gestrigen Ausführungen des Abgeordneten Stöcker und erörtert die Schulfrage auf das Eingehendste. Der Cultusminister Dr. Bosse erklärt, er bestreite die Möglichkeit eines Schuldotationsgesetzes von rein finanziellem Gepräge keineswegs, jedoch würden bei der Discussion alle principiellen Schulsragen wieder hervortreten. Einer Entscheidung über die Schulsrage gehe er nicht aus dem Wege, aber die Stellungnahme zu dem Erlaß betreffend den Religionsunterricht der Dissidentenkinder sei ihm jetzt unmöglich. Abgeordneter Lieber führt aus, Moltke sei dem Centrum nicht als Kirchenvater vorzuhalten, der Fall des Schulgesetzes sei eine Niederlage des Christenthums. Die „Revue des deux mondes“ erkläre, die consessionslose Schule Frankreichs fördere den revolutionären Socialismus. Graf Zedlitz war der erste preußische Minister, der mit seinen Grundsätzen stand und fiel. Der Empfang des Ministerpräsidenten von Eulenburg bei seinem ersten Auftreten durch Zischen erfolgte wegen der Jgnorirung der Mehrheitsparteien Seitens der Regierung. Der Ministerpräsident Gras Eulenburg bekämpfte aufs schärfste die Ausführungen des Abgeordneten Lieber und betonte, das Mißtrauen, daß das Ministerium jemals die Grundlage der christlichen Volksschule verlassen könnte, sei gänzlich unbegründet. Die Weiterberathung der Schulvorlage hätte er im Interesse der Klarstellung der Ansichten lieber gesehen. Abgeordneter Friedberg polemisirt lebhaft gegen den Abgeordneten Lieber. Abgeordneter Porsch erklärt, wer nicht auf dem Boden des Christenthums steht, besorge die Geschäfte des Atheismus, eine Verständigung über die Schulvorlage wäre wohl möglich gewesen. Abgeordneter von Rauchhaupt weist die Bemängelungen seiner gestrigen Erklärung zurück und betont die Selbstständigkeit der (konservativen gegenüber der Regierung. Moltke wäre ebenfalls für die konfessionelle Volksschule gewesen. Gras von Ballestrem hält seine in der in Breslau gehaltenen Rede ausgestellten Behauptungen aufrecht. Abgeordneter Frhr. von Zedlitz legt dar, daß eine Verständigung über die Schulvorlage unmöglich war. Nachdem Abgeordneter Mottly den Standpunkt der Polen dargelegt, wird der Nachtragsetat an die Budgetcommission überwiesen. Nächste Sitzung Montag den 2. Mai. Vorlage betreffend Diensteinkommen nichtstaatlicher höherer Lehrer und Vorlage betreffend die Verlegung des Buß- und Bettages.
Berlin, 30. April. Dem „Berliner Tageblatt" wird durch die Aussührungs Commission des deutschen Antisclaverei- Comites aus Deutsch-Ostasrika übermittelt, daß Herr Oscar Borchert, der Führer der Expedition nach dem Victoria Nyanza, erkrankt ist und die Leitung des Unternehmens an den Grasen Schweidnitz abgetreten hat.
Berlin, 30. April. Nach der „Kreuzztg." steht der Rücktritt des Kriegsministers gesundheitshalber bevor. Zum Nachfolger soll v. Holleben, Commandeur der 1. Garde-Jnfanterie-Division, ausersehen sein.
Bremerhaven, 30. April. Nach dem Spruch des Seeamts ist die Strandung der „Eider" auf Jrrrhum des Schiffers zurückzusühren, der sich südwestlich seines Bestecks glaubte und vorsichtiger gehandelt hätte, wenn er bei der von ihm unterschätzten Dichtigkeit des Nebels die Fahrt noch mehr gemindert hätte, zumal da er aus dem von ihm ge- gesteuerten Kurse keine Landmarke und Feuer bemerkte, die er bei der angenommenen Dichtigkeit der Kimme hätte sehen müssen- die letzten Lothungen waren offenbar unrichtig. Das Verhalten der Besatzung nach der Strandung war ohne Tadel. Die Thätigkeit der englischen Rettungsmannschaft verdient alle Anerkennung. Der Reichscommissar stellte keinen Antrag.
Ausland.
Wien, 30. April. Nach den Meldungen polnischer Blätter erwägt die russische Regierung den neuen Vorschlag des Barons Hirsch, binnen 25 Jahren die Auswanderung von drei Millionen Juden zu regeln.
Rom, 30. April. Nach einer Meldung aus Forli ist heute vor dem dortigen Gesängniß eine Petarde geplatzt. Der Wache habende Posten schoß aus den muthmaßlichen Attentäter, traf denselben aber nicht. Verletzt wurde bei der Explosion Niemand.
Venedig, 30. April. Das Rathhaus in Tarent wurde in die Luft gesprengt. Details fehlen noch.
Paris, 30. April. Der Ministerrath sprach sich be
ll
Procession dauerte über 2f/2 Stunden. Menge wurde auf 250000 bis 300000 Zahlreiche rothe Fahnen waren sichtbar.
Rednertribünen in Der Einmarsch der Die versammelte Personen geschätzt.
Depeschen de« „Bureau Herold*.
Hamburg, 1. Mai. Der Schnelldampfer „Bismarck" machte die schnellste bisher bekannte Fahrt nach Newyork - er gebrauchte von Southampton bis Newyork 6 Tage 9 Stunden 28 Minuten.
Druffel, 1. Mai. In der Nähe von Mons, auf der Eisenbahnstrecke nachMaubeuge,wurden Dynamitpatronen gesunden.
Sidney (Australien), 2. Mai. Eine Versammlung 3000 Arbeitsloser führte eine heftige Sprache- das Blutvergießen wurde vertheidigt.
Berlin, 2. Mai. Die Maifeier ist hier überall ruhig verlausen.
Paris, 2. Mai. In dreitausendköpfiger Versammlung verdammte der Socialist Lavy unter lebhaftem Beifall energisch die Dynamitattentate. In Fourmier verlief der Tag ruhig- der Deputirte Lasargue wurde in einer Versammlung in der Nähe Fourmiers ausgezischt.
Loudon, 2. Mai. An der Mauer des Arsenals zu Woolwich wurde eine Handtasche mit anscheinend Dynami.t und Schießpulver enthaltenden Büchsen gesunden.
Darmstadt, 2. Mai. Die Königin Victoria reist heute Abend IO1/* Uhr über Vlissingen nach Windsor, der Großherzog am Mittwoch Abend zum Kaiser nach Potsdam.
Die Maifeier
ist den bis jetzt vorliegenden Nachrichten zufolge allenthalben ruhig verlaufen. Wir lassen nachstehend die Berichte aus den hauptsächlich in Betracht kommenden Städten folgen:
Berlin, 1. Mai. Die socialtstische Maifeier ist äußerlich bis jetzt kaum wahrnehmbar. Die Physiognomie der Stadt ist in Folge des kalten regnerischen Wetters weniger lebhaft als an anderen Sonntagen. Im Lause des Vormittags machten die Socialisten mit Familien mit der Eisenbahn oder n großen Gesellschaitswagen Ausflüge in die Umgegend. Die Männer trugen rothe Tulpen im Knopfloch, die Frauen und Kinder hatten sich mit rothen Bändern geschmückt. Die Zahl der Ausflügler ist aber erheblich geringer als in den Vorjahren, ihr Verhalten sehr ruhig.
Hamburg, 1. Mai. Die Maifeier der Socialisten nahm einen guten Verlaus. Der großartige Festzug aller socialisti- chen Vereine, gegen 15,000 Personen zählend, mit massenhaften Standarten und zahlreichen Musikchören, stellte sich längs der Alster in drei großen Colonnen aus und marschirte in Ordnung nach der Rennkoppel aus dem Mühlenkamp, die zum Festplatze eingerichtet ist. Dort concertiren vier Capellen- die Festrede hielt der Abgeordnete Frohme. Die Polizei chloß die Straßen ab, die zu dem Festplatze führen- die Ordnung war musterhaft, keinerlei Störung kam vor.
Frankfurt a.M., l.Mai. Das unfreundliche, regnerische und kalte Wetter des heutigen Tages zwang die Arbeiter- chast, von dem geplanten Waldfest „unter den hohen Wartbäumen" abzustehen und die Maifeier in den geschlossenen Räumen der gestrigen Versammlungslocale und sonstiger Gast- wirthschasten zu begehen.
Leipzig, 2. Mai. Das Comito will die Maifeier, weil gestern verregnet, nächstenSonntagwiederholen.
Nürnberg, l.Mai. Hier herrscht Schneefall. Die Maifeier wurde auf nächsten Sonntag verschoben. Gestern Abend waren zwei Volksversammlungen, die nicht übermäßig besucht waren und ohne Störung verliefen.
Wien, l.Mai. Die heute Vormittag von den Arbeitern abgehaltenen Versammlungen sind überall ruhig verlaufen. Einige nahmen gegen die Anarchisten Stellung. Zwei socialdemokratische Versammlungen sind von der Behörde ohne Zwischenfall ausgelöst worden. In allen Versammlungen wurden die bekannten Resolutionen über den achtstündigen Arbeitstag und über die Einführung des allgemeinen directen Wahlrechts angenommen. Hieraus zogen die Socialdemokraten nach dem Prater und die unabhängigen Socialisten nach Döbling. Die Gesammtzahl der Theilnehmer wird auf 15,000 geschätzt.
züglich des Verkehrs mit Dynamit gegen die Aenderung der bezüglichen Vorschriften und für strengste Anwendung der bestehenden Gesetze aus. Die Eigenthümer von Dynamit sollen, selbst wenn dasselbe gestohlen würde, verantwortlich gemacht werden.
Lyon, 30. April. Heute Vormittag wurden hier acht Anarchisten verhaftet.
Petersburg, 30. April. Der Kaiser befahl auf die Vorstellung des stellvertretenden Finanzmtnisters hin an, daß der unter dem Vorsitze Abasas tagenden Commission für die Arbeiten in den Nothstandsdepartements die Frage der Aushebung des Haferausfuhrverbots für die baltischen Häfen vorlegt werde. Die Verhandlung darüber wird in den nächsten Tagen stattfinden.
Petersburg, 30. April. Infolge strenger Handhabung desFremdengesetzes werden zahlreiche deutsche Fabrikanten ihre Unternehmungen liquidiren.
Liffabon, 30. April. Die Blätter melden, die Polizei habe den Befehl erhalten, die französische Gesandtschaft und das französische Consulat zu überwachen, da Anschläge der Anarchisten befürchtet werden.
Newyork, 30. April. In Brockport und Jndianopolis wurden geheime Dynamitfabriken entdeckt.
Chicago, 30. April. Hier wurde ein Deutscher Namens Schädler verhaftet, weil er geäußert, am 1. Mai sollten die bereits fertiggestellten Ausstellungsgebäude in die Luft gesprengt werden.
totales unb provinzielles,
Gießen, 2. Mai 1892.
— Wir erhielten nachstehende Zuschrift: DaS „Hessische Evangelische Sonntagsblatt" leistet sich in feiner Nr. 17 folgenden Artikel: „Der Großherzog hat einen Schutzbrief für die Freimaurer erlassen. Derselbe soll aber nur so lange Geltung haben, als sich die Freimaurer „jeder Einmischung in Staatssachen enthalten". Inwieweit diese Einschränkung nothwendig ist, können wir nicht entscheiden. Auch wissen wir nicht, ob es wahr ist, daß der tobende Lärm gegen das preußische Schulgesetz im Freimaurerbunde seinen Ursprung hatte. Man „könnte es aber mit Bestimmtheit behaupten". Es genügte eigentlich, dieses Pamphlet niedriger zu hängen- denn wie nennt man Den im gewöhnlichen Leben, der zwar nicht weiß, ob Etwas wahr ist, aber es doch mit Bestimmtheit behaupten zu können erklärt? Doch wollen wir auf die Sache selbst eingehen, da das „Sonntagsblatt" einen neuen Text zu der alten Melodei der Unkenrufe erfindet, die schon das Ohr König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen umtönten und denen nach eigener Erklärung der Prinz von Preußen, unser unvergeßlicher Kaiser Wilhelm L, wiederholt kräftigst entgegengetreten ist, und da aus einem Schweigen doch vielleicht ein Zugeständniß gefolgert werden könnte. Und so wisse dann das „Sonntagsblatt", daß weder d;r hessische Freimaurerbund, noch der deutsche Großlogenbund, welcher alle deutschen Logen umfaßt, sich um den preußischen Volks- schulgesetzentwurf gekümmert hat, einfach um deßwillen, weil die den Regierungen wohl bekannten Gesetze des Bundes dies den Logen verbieten- der weise Sinn unseres Kaisers und die unzweideutige Stimmung der weitesten Kreise unseres Volkes hat dieses clerical-ultraconservative Machwerk zu Fall gebracht. Daß seine Anhänger ihren Zorn darüber an allen wirklichen und vermeintlichen Gegnern auslassen, ist menschlich und verzeihlich; aber hübsch bei der Wahrheit bleiben müssen sie und dürfen nicht bcnunciren. Die Freimaurer Deutschlands suchen zunächst das Wort desjenigen, den Du, liebes Sonntagsblatt, an der Spitze zeigst, wahr zu machen: „Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst?" und die hessischen insbesondere erfreuen sich des Ausspruchs Großherzogs Ludwig II.: „Ich schätze die Freimaurer als die besten Staatsbürger- denn ein wahrer Freimaurer kann nur dieses sein" und werden bemüht sein, dieses Fürstenwortes würdig zu handeln.
— Am 11. Mai d. I. werden es 600 Jahre, daß ein hessischer Landgraf durch König Adolf von Nassau in den Reichsfürstenstand erhoben wurde. Dieses denkwürdige Ereigniß
Madrid, 1. Mai. Die Stadt bietet ihr gewöhnliches Aussehen- die Truppen sind zusammengezogen. Bisher ist weder hier noch in den Provinzen irgend welcher Zwischenfall vorgekommen.
Rom, 1. Mai. Vor den Thoren verkehren starke Cavallerie- patrouillen, besonders in der Nähe des Vaticans, über dessen Schutz durch Vermittelung des Marchese Berardi zwischen Nicotera und Rampolla verhandelt wurde. Ebenso werden die Straßen nach den Forts, deren Brücken aufgezogen sind, von Cavallerie bewacht. Eine Versammlung, wo Barzilai reden sollte, wurde verboten, weil die gesetzlichen Erfordernisse unerfüllt blieben, eine andere unter der Bedingung erlaubt, daß nur Vereinsmitglieder Zutritt erhalten und die Vorträge nicht publicirt werden sollen. Wegen dieser und anderer der Verfassung widersprechenden Maßnahmen wird Barzilai das Ministerium interpelliren. Im Ganzen wurden 1200 Mann Verstärkungen aus anderen Garnisonen herbeigezogen.
Mailand, 1. Mai. Hier hatte ein großer Theil der Bevölkerung die Stadt verlassen- der Corso war wie aus^ gestorben, man sah keine einzige Equipage.
Kopenhagen, 1. Mai. Eine von 50,000 Arbeitern zu Gunsten des Achtstundentages veranstaltete Demonstration verlief ruhig trotz geringer Polizei und 10,000 ftrifenber Arbeiter. Der „Socialbemokrat" hatte die Arbeiter zur Besonnenheit ermahnt.
Liffabon, l.Mai. Ein großer Zug marschirte zum Kirch-- hos und legte Kränze aus ein Socialistengrab nieder - es herrscht vollständige Ruhe.
New Dort, 2. Mai. 10,000 Männer und Frauen be- theiligten sich an der Maiseier. Es sprachen meist fremde Socialisten.
Cadix, 1. Mai. Die Maifeiernden, zahlreich vertreten, wurden von der Polizei leicht zerstreut.
Netteste Nachrichten.
WolffS telegraphisches Correspondenz-Bureao.
Potsdam, 1. Mai. Der Kaiser ist gestern Abend Uhr hier eingetroffen.
. _ , Die Versammlung
dauerte 4 Stunden und faßte Beschlüsse zu Gunsten des internationalen Achtstundentags. Die internationale Tribüne umfaßte deutsche, französische, österreichische, polnische und russische Redner und Rednerinnen.
London, 1. Mai. Die heutige Arbeiterdemonstration verlies in voller Ruhe. Die Gewerkvereine zogen in Procession nach dem Hyde-Park, woselbst 16 "" einem weiten Halbkreise errichtet waren.
Budapest, 1. Mai. In Folge des Regens fand die Agitation der Socialistenpartei geringe Bethciligung- die Feier verlies ohne Störung.
Bern, 1. Mai. Der Arbeiterumzug durch die Stadt verlief ^ohne Störung. Etwa 1500 Personen betheiligten sich.
Zürich, 1. Mai. Die Maifeier wurde trotz der naßkalten Witterung begangen. Im Zuge waren 53 Verbände mit etwa 5000 Personen.
Paris, 1. Mai. Die Stadt trägt ihr gewöhnliches Aussehen. Nach der Ansicht der Morgenblätter wäre irgend ein ernstlicher Zwischenfall heute nicht zu erwarten, höchstens könnte es an den Punkten, wo (Korporationen sich sammeln wollten, um nach der Salle Favie zur Theilnahme an dem bort ftattfinbenben Meeting zu ziehen, zu leichten Zusammenstößen mit ber Polizei kommen, bie Befehle habe, keinerlei dlufzug zu bulben. Auch bie letzten Nachrichten auS ben Departements lauten beruhigenb.


