Harburg, Heidelberg, Heilbronn, Hildesheim, Hos, Jnowrazlaw, Iserlohn, Kaiserslautern, Karlsruhe, Kassel, Kattowitz, Kiel, Koblenz, Koburg, Köln, Königsberg i. Pr., Konstanz, Krefeld, Kreuznach, Küstrin, Landshut, Leipzig, Lennep, Liegnitz, Linden, Ludwigsburg, Ludwigshafen, Lübeck, Lüdenscheid, Magdeburg, Mainz, Malstatt-Burbach, Mannheim, Merscheid, Merseburg, Metz, Minden, Mühlhausen i. Th., Mülhausen i. E., Mülheim a. Rhein, Mülheim a. Ruhr, München, Neumünster, Nordhausen, Nürnberg, Oberhausen, Offenbach a. M., Oppeln, Osnabrück, Paderborn, Passau, Pforzheim, Pirmasens, Posen, Quedlinburg, Regensburg, Remscheid, Rheydt, Rostock, Schweidnitz, Schwerin, Siegen, Soest, Solingen, Sonneberg i. Th., Speyer, Stargard i. P., Stendal, Stettin, Straßburg i. E., Stuttgart, Thorn, Trier, Ulm, Viersen, Wandsbeck, Weimar, Weingarten, Weißenfels, Werdau, Wiesbaden, Wilhelmshaven, Witten, Worms, Würzburg, Zittau, Zwickau. — Diese Städte haben zum größten Theil ihre Bürgermeister und technischen Bei- räthe abgeordnet und die Gesammtzahl der bis jetzt Angemeldeten macht die stattliche Ziffer 328 aus. Zur Aufnahme der werthen Gäste hat der Magistrat der Stadt Frankfurt im Verein mit dem Vorstand der Electrotechnischen Ausstellung ein Programm aufgestellt, welches neben dem Hauptzweck der Veranstaltung, der Information der Stadtbehörden über den gegenwärtigen Stand der Electrotechnik mit besonderem Bezug aus communale Verhältnisse an der Hand der Ausstellung, auch Gelegenheit zu freiem Gedankenaustausch der Theilnehmer und zur Unterhaltung in einer der Stadt Frankfurt würdigen Weise vorsieht. Den sämmt- lichen Theilnehmern wird vom Magistrat der Stadt Frankfurt ein „Führer in Frankfurt a. M. und in der Electrotechnischen Ausstellung", enthaltend eine Uebersicht der Verkehrsmittel und der städtischen Sehenswürdigkeiten, sowie einen „Rundgang durch die Ausstellung" mit Plänen, überreicht, sowie ferner eine umfängliche Festschrift mit dem Titel: „Die Versorgung von Städten mit electrisckiem Strom" rc., ein splendid ausgestatteter Band von 271 Seiten mit zahlreichen Illustrationen im Text und auf eingehefteten Beilagen. Das Werk ist auf Grund der Berichte electrotechnischer Firmen von Ingenieur F. Uppenborn zusammengestellt, um, wie das Vorwort sagt, den Mitgliedern des Städtetages einen schnellen Ueberblick über die von den electrotechnischen Firmen verwendeten mannigfaltigen Systeme zur Versorgung von Städten mit electrischem Strom zu ermöglichen und somit das auf der Ausstellung Gebotene commentirend zu ergänzen. Dem Programm gemäß versammelten sich die bereits anwesenden Mitglieder des Städtetages im oberen Stockwerk des Münchener Bürgerbräu in der Ausstellung zu zwangloser Unterhaltung. Herr Oberbürgermeister Adickes-Franksurt hieß die Gäste mit kurzen Worten willkommen und sprach die Hoffnung aus, daß der Congreß in angenehmer und ersprießlicher Weise verlaufen möge. — Wohl selten oder nie haben sich die Vertreter so zahlreicher deutscher Städte zu gemeinsamer Arbeit zusammengefunden; aus allen Gauen des Deiches, von Nord und Süd, sind sie herbeigeeilt, um über die fast über Nacht drängend gewordenen electrotechnischen Fragen Belehrung zu gewinnen, und lange noch schwirrten lebhafte Gespräche in den verschiedensten deutschen Idiomen durch die lichterfüllten Räume. — Die Verhandlungen und Besichtigungen hervorragender Etablissements und gemeinheitlicher Anlagen dauern bis zum Samstag.
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Ne«este Nachrichten.
WolftS telegraphisches Lorrespondenz-Bureau
Berlin, 26. August. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht den Entwurf eines Gesetzes, betr. die Bekämpfung des Mißbrauchs geistiger Getränke.
Kiel, 26. August. Ueber die gestrige Explosion bringt die „Kieler Zeitung" folgende berichtigende Details: Im Hinteren Raume des Versuchsschiffes „Otter" explodirte auf unaufgeklärte Weise eine mit 2 Kilogramm Schießbaumwolle gefüllte Sprengpatrone und verwundete den Corvettencapitän Zeye, sowie den Capitänlieutenant Stein. Der schwer verwundete Torpeder Schwarz verstarb gleich nach Ankunft im
die Frage, die ihn noch täglich quält. O, es wäre auch zu viel Glück, zu viel Seligkeit nach diesen schrecklichen Tagen: erst das Augenlicht, dann sie — beides hatte er ja schon verloren! —
„Herr Unteroffizier, zwei Damen kommen zum Besuch zu Ihnen," sagte da lächelnd der Lazarethgehilse und legt ihm die Hand aus die Schulter. „Dort kommen sie schon." Und er geht eilig fort.
Ja, sie sind es, Louise und ihre Mutter. Und schon eilt das junge Mädchen aus ihn zu und liegt weinend in seinen Armen — mag es sehen, wer es will!
„Karl, mein armer Karl, wirst Du mir vergeben?" schluchzte sie und küßt ihm Mund und Augen wieder und wieder, und die braunen Augen des jungen Soldaten sind mit großen Thräncn gefüllt. Wortlos nickt er mit dem Kopse, küßt der Mutter die Hand und dann setzen sie sich alle drei aus die Bank unter der großen Linde. Ja, und was haben sie da alles gesagt, — wer will es erzählen?
Bei dem ärztlichen Besuch aber, zwei Stunden später, versicherte der alte Oberstabsarzt freundlich: „In spätestens einer Woche, gnädige Frau, entlassen wir den Herrn Studiosus in heimathliche Pflege. Und Sie, gnädiges Fräulein, glauben Sie mir, im schönen Mai heilen alle Wunden noch einmal so schnell!--"
Am Abend im Reconvalescentenzimmer des Lazaretbs feiern sechs brave Kameraden die Verlobung des einen von ihnen. Zwar gestattet der Lazarethgehilse nur den heimlichen Genuß eines einzigen Gläschens Wein für jeden, aber auch er thut fröhlich mit Bescheid und stimmt mit ein in den leise summenden Chorgesang der frohen Runde:
Hoch die Reserve! Sie wird ja bald entlassen
Und freut sich auf ein frohes Wiedersehen!
Lazareth. Die Verwundung der beiden Offiziere ist nicht lebensgefährlich.
München, 26. August. Heute begann hier die Conferenz der Vorstände der staatlichen meteorologischen Institute. Aus Amerika sind hierzu die Profefforen Abbe und Harington aus Washington, sowie der Meteorologe Kotsch aus Boston eingetroffen.
Schwerin, 26. August. Die Nachtruhe des Großherzogs wurde durch Athemnoth gestört,- gleichwohl ist sein Befinden zufriedenstellend.
Prag, 26. August. Nach neuerlicher Mittheilung trifft Kaiser Franz Josef zum Besuche der Ausstellung nicht am 23., sondern am 26. September ein.
Paris, 26. August. Nach einer der hiesigen chilenischen Gesandtschaft zugegangenen Depesche aus Buenos Ayres vom 25. d. M., Abends, ist bei Quintero ein Zusammensto'ß zwischen den Congreßtruppen und den Regierungstruppen erfolgt, wobei die ersteren schwere Verluste erlitten. Die Cvn- greß-Armee sei gegenwärtig zwischen zwei Feuer genommen, ohne sich den Rückzug erkämpfen zu können. Man erwarte stündlich den Entscheidungskampf. Die Truppen Balmacedas befänden sich in vortheilhaften Stellungen.
Paris, 26. August. Die ausländischen Offiziere treffen am 10. September zu den ManöVern des Ostdepartements ein. Die Stärke der Truppen beträgt 120,000 Mann. Sie werden jedoch nicht gegeneinander, sondern gegen einen supponirten Feind kämpfen.
Paris, 26. August. Nach den Mittheilungen Hurards, des Deputirten für Martinique, ist die durch den Cyclon angerichtete Verwüstung ungeheuer. Die gesammte Bevölkerung sei an den Bettelstab gebracht und alle Anpflanzungen vernichtet- ohne die von den Nachbarinseln herbeigeschafften Lebensmittel wäre die Bevölkerung dem Hungertode preisgegeben. Die großen Fabriken seien vollständig zerstört, alle Straßen und Landungsbrücken vernichtet. Die Zahl der Todten betrage mindestens 500, der materielle Schaden werde aus 50 Millionen Francs geschätzt. Der Handel sei gänzlich lahmgelegt.
London, 26. August. Der Admiral des englischen Canal-Geschwaders hat die Einladung des Admirals Gervais, mit seinem Geschwader Cherbourg im October zu besuchen, angenommen.
Portsmouth, 26. August. Das französische Geschwader ist heute Vormittag unter dem Salut der Forts und der englischen Kriegsschiffe nach Cherbourg abgefahren.
Sofia, 26. August. Eine Verordnung des Kriegsministers beruft, entsprechend dem Militärgesetz, die Reservisten einiger Brigaden zu einer vierzehntägigen Uebung mit dem Manlicher-Gewehr ein.
Newyork, 26. August. Zufolge Nachrichten des „New- York Herald" aus Chile scheint keine der beiden bei Valparaiso sich gegenüberstehenden Armeen geneigt zu sein, die Feindseligkeiten sofort wieder zu erneuern. Außer unbedeutenden Scharmützeln am 25. August sei bisher kein Zusammenstoß erfolgt. Die Oberbefehlshaber beobachten sich gegenseitig auf das Peinlichste und suchen eine günstige Stellung zu erlangen. General Canto, der Führer der Congreßtruppen, dürfte einen Marsch in das Innere des Landes machen und eine Stellung zu gewinnen suchen, von welcher er bessere Chancen zu einem directen Angriff auf die Stadt hat, ohne seine Truppen zu sehr dem Feuer der Forts- Artillerie auszusetzen. In diesem Falle dürsten einige Tage vergehen, bevor es zu einer neuen Schlacht kommt. Von Balmaceda glaubt man, er werde versuchen, dem Gegner die Rückzugslinie nach den Schiffen abzuschneiden, ehe er eine Schlacht liefert, um die Congreßtruppen völlig zu vernichten.
Depeschen des „Bureau Herold".
Leipzig, 27. August. 300 Bäcker beschlossen die Erhöhung der Brodpreise aus 15 resp. 16 Pfennig per Pfund.
Stolp, 26. August. Für die Reichstags Nachwahl im Wahlkreise Stolp-Lauenburg wurde an Stelle Putkamers von den Freisinnigen Dan-Hohenstein ausgestellt.
Chriftiania, 26. August. Die „Internationale criminalistische Vereinigung" nahm folgende Thesen an: Der Gesetzgebung ist eine erweiterte Anwendung der Geldstrafe und Bemessung derselben nach den Vermögensverhältnissen der Schuldigen zu empfehlen, die Umwandlung einer Geldstrafe in Freiheitsstrafe thunlichst zu vermeiden, die Zahlung zu erleichtern durch Zulassung von Theilzahlungen und Vereinfachung der Zwangsvollstreckung. Ferner die bedingte Verurtheilung auch auf Geldstrafen auszudehnen.
Chriftiania, 27. August. In der N a ch m i t t a g s s i tz u n g der criminalistischen Vereinigung verlangten die Referenten Prinz-Brüssel und Reichsanwalt Getz-Christiania eine größere Berücksichtigung der Jnteresskn derjenigen, welche durch Verbrechen verletzt wurden, besonders aber eine Verurtheilung des Verbrechers zum Schadenersatz nach dem Vorbilde Norwegens.
Bukarest, 27. August. Hier ist das Gerücht verbreitet, angesichts der Haltung der in Venedig weilenden schwerkranken Königin, welche Fräulein Vacarescu nicht verabschieden will, drohe eine Cabinetskrise. Man spricht davon, es sei beabsichtigt, aus den König einen Druck "auszuüben, daß die Königin so lange vom Staatsgebiet serngehalten werde, bis sie sich der Staatsraison füge.
Belgrad, 27. August. Nach Berathungen des Ministeriums wird die Feier des 25jährigen Jubiläums der Uebernahme der Festungen aus den Händen der Türken im nächsten Jahre stattfinden.
London, 27. August. Nach einem in der vorigen Nummer des „Daily-Telegraph" veröffentlichten Privat-Telegramm Balmacedas an einen seiner Gesandten in Europa 'wird behauptet, der Sieg über die Insurgenten sei ein vollständiger gewesen. Dasselbe Telegramm sage, die Annexion Bolivias sei wahrscheinlich.
Newyork, 27. August. Dem „Herald" aus Lima zugegangene Depeschen melden, Valparaiso sei vollständig umringt von Congreßtruppen, welche gegen die Vorposten der Regierungstruppen vorgingen. Die Congreßtruppen hätten gesiegt- der Kampf dürfte noch mehrere Tage fortdauern.
Zur Opstpastenbereitung.
Dem bereits erschienenen Artikel über Obstpastenbereitung sei kurz folgendes von der Stätte, wo diese Obstverwerthungs- methode für Deutschland ihren Ursprung sand, mitgetheilt.
Auch hier in Geisenheim wird das Obst nicht mehr gekocht, sondern gedämpft und zwar, da man nicht überall über einen Mayfarth'schen Dämpsapparat zu verfügen hat, nach folgender Methode:
Man läßt sich für seinen Kochkessel einen zweitheiligen durchlöcherten Holzboden anfertigen, der genau in den Kessel passen muß und etwa 12—15 cm vom eigentlichen Kesselboden entfernt zu liegen kommt. Den Zwischenraum füllt man ganz mit Wasser, gibt auf den Holzboden das vorbereitete Obst und deckt den Kessel gut zu. Auf diese Weise wird das Obst selbst mit directer Feuerung, nur im Dampf gesiedet. Es kann niemals anbrennen. Zum Durchtreiben des Markes hat man zwei sehr brauchbare Apparate, die Passiermaschine von Heinr. Biber, Horgen am Zürichsee.
'Sie besteht aus einem Holzgestell mit Metallsieb und ist so einfach construirt, daß jeder Tischler dieselbe leicht anfertigen kann. Ferner die Reichelt'sche Paniermaschine, welche jetzt von der Firma A. Duchscher — Eisenhütte Wecker- Laxenburg angefertigt wird. Beide Apparate haben sich hier in der Königl. Lehranstalt vorzüglich bewährt.
Die sogen. Masse kann man, falls ziemlich viel Zucker hinzukommt, ohne Weiteres aufstreichen und trocknen. Soll wenig Zucker angewendet werden, so ist es meist besser, ein nochmaliges Einkochen (nicht Dämpfen) unter Rühren, wozu sich die hier in Geisenheim conftruirten Rührvorrichtungen sehr gut bewähren, vorzunehmen, sonst erhalten die Pasten beim Trocknen leicht Risse und Sprünge.
Zum Aufstreichen sollte man zur Erleichterung der Herstellungsarbeit Leonin-Papier (Carl Schleicher & Schüll, Düren) verwenden. Dasselbe löst sich, ohne befeuchtet zu werden, gut ab und kann bei sorgfältiger Behandlung noch ein zweites Mal benutzt werden.
Zum Trocknen der Pasten kann man sich auch der Geisenheimer Dörren mit Vortheil bedienen. Man achte nur dabei daraus, daß nicht die ganzen Horden mit Mark bestrichen werden, sondern abwechselnd einmal an dem einen, das andere Mal an dem anderen Ende ein freier Raum zum Circuliren der warmen Luft durch den Apparat belassen wird. Das Mark wird durch ein kleines Querbrettchen abgeschlossen.
Sollen nun die getrockneten Pasten zerschnitten werden, so dürfte der Geisenheimer Patentschneider gute Dienste leisten. Derselbe besteht in einem Mangelholze, an welchem in bestimmten Entfernungen, durch Holzrollen getrennt, runde Messerscheiben angebracht sind. Hieraus kann man leicht ganz egale Stücken, wie sie für den Handel gefällig sind, schneiden.
Die Pasten werden dann in Kistchen verpackt, welche genau 1/2—1 Kilo fassen und oben am Rande mit Papier- spitzen eingefaßt sind. Zwischen jede Schicht lege man ein Stück Leonin ober Pergamentpapier.
Die Verwendung der Pasten im Haushalt ist eine so mannigfaltige, daß man dieser Obstverwerthungsmethode entschieden mehr Aufmerksamkeit schenken dürste. Einmal eignen sie sich zum sofortigen Rohgenuß sowohl für Kinder anstatt des frischen Obstes im Winter zum Brode, als auch als Dessert, namentlich wenn solche aus feineren Obstarten hergestellt wurden. Ferner kann man die Pasten auch gekocht genießen. Man legt dieselben dann kurze Zeit vorher in warmes Wasser (zum Auflösen), später bringt man die Masse aufs offene Feuer und kocht sie unter Rühren einige Male auf. Nachdem schließlich noch die gewünschten Gewürze und vielleicht auch noch etwas Zucker beigegeben ist, verwendet man sie zu Compott, Suppen, Saucen, oder zum Belegen von Kuchen 2c.
Außer wie angegeben Birnen, Aepfel und Quitten eignen sich auch die anderen Obstarten, insbesondere Aprikosen, Pfirsiche, Mirabellen, Pflaumen, Kirschen, Reineclauden sowie das verschiedene Beerenvbst dazu, letzteres namentlich als Zusatz zu Aepselmark. Die Beerenobstarten geben auch als Mischungen vorzügliche Pasten.
Niemals sollte man schlechtes Obst zur Herstellung von Pasten verwenden. Die Pasten können nur dann im Volke wirklichen Anklang finden, wenn man überall mit der größten Sorgfalt bei der Herstellung derselben zu Werke geht. Auch hat es sich zur Genüge bestätigt, daß man für Pasten, welche von gutem Rohprodukte angefertigt wurden, stets guten Absatz findet.
Obergärtner E. R. Selig müll er, in der Dtsch. Allg. Ztg. für Landwirtschaft.
Cocales unb provinzielles.
Gießen, 27. August.
— Ausmarsch zum Manöver. Das 116. Infanterie- Regiment ist heute früh in der Richtung nach Grünberg aus- marschirt. Gleichzeitig rückten auch die hier und in der Nachbarschaft einquartirten Compagnien der 115r aus. Die Truppen treffen am 20. September wieder in ihren Garnisonen ein.
— Oberhesfischer Obstbauverein. Am Dienstag den 3. September, Vormittags 1072 Uhr, findet in Steins Garten die erste General-Versammlung des Oberhessischen Obstbauvereins, zugleich dessen conftituirenbe Versammlung statt, nachbem in ber Ausschußsitzung bes Wetterauer Obstbauvereins am 29. Juli in Gießen burch bie Vertreter ber meisten Kreise Oberhessens ber Beschluß gefaßt wurde, daß der


