Ausgabe 
22.11.1891 Erstes Blatt
 
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gemeinschaftlichen Sitzung nahmen die Delegirten voneinander Abschieds ein großer Theil derselben verläßt noch heute München.

Königsberg, 20. November. Amtliches Resultat der Reichstags-Ersatzwahl im Wahlkreise Gerdauen-Raften- burg-Friedland: Stolberg mit 9012 Stimmen gewählt. Papendieck (freis.) erhielt 7175, Lorenz (Soc.) 439 Stimmen.

Lübeck, 20. November. Dem hiesigen DampferNau- tilius" wurde in Reval die Abfahrt seitens des Zollamts untersagt, weil er eine Ladung von Weizen mit über 8 Procent Roggenzusatz enthielt. DerNautilius" muß die Ladung löschen.

Wien, 20. November. Der Kaiser ernannte den Prinzen Friedrich August von Sachsen zum Major im Dragoner-Regiment Albert, König von Sachsen.

Paris, 20. November. Nach einer Meldung aus Val­paraiso ist George Montt zum Präsidenten der Repu­blik Chile erwählt worden.

Paris, 20. November. Präsident Carnot empfing heute Nachmittag Giers. Der Besuch trug keinen offiziellen Character; daher wurden dem Gaste keine militärischen Ehren erwiesen. Nach etwa halbstündiger herzlichster Unterhaltung stattete Giers dem Premier Frey ein et gleichfalls einen Besuch ab, der etwa 20 Minuten dauerte. Hieraus ver­weilte der russische Minister längere Zeit bei Ribot- einige andere Besuche schlossen sich daran. Freycinet und Ribot werden morgen die Besuche erwidern.

Petersburg, 20. November. Nach Meldungen aus Taschkent trafen im Syrdarjagebiet 1300 Familien aus den von der Mißernte betroffenen Gouvernements ein. Ebensoviele Auswanderer sollen noch unterwegs sein. Zur Unterstützung der Auswanderer hat sich ein Comitö unter Vorsitz des Stadthaupres gebildet.

Boston, 20. November. Auf einem gestern vom H o m e- marketclub veranstalteten Banket wurde Mac Kinley als der zukünftige Präsident der Republik begrüßt. In einer Ansprache wies Mac Kinley aus die angeblich aus dem neuen Taris für Amerika entstandenen Vortheile hin, dessen aus­wärtiger Handel niemals so groß gewesen sei, wie im ver­gangenen Jahre. Europa habe den Vereinigten Staaten in dem letzten Jahre 99 Millionen Dollars in Gold gezahlt, was den Mehrbetrag der europäischen Käufe in Amerika über die amerikanischen Käufe in Europa ausmache. Die Schutzzollpolitik müsse aufrecht erhalten bleiben, bis die Nationen sich den Arbeitsbedingungen Amerikas anpaffen und ihren Arbeitern dieselben Löhne bezahlen wie in den Ver­einigten Staaten von Amerika.

Buenos Ayres, 20. November. Reuter-Meldung. Nach einem Telegramm aus Brasilien befindet sich die ganze Provinz Rio Grande do Sul im Aufstande. Gegen 30,000 Mann haben gegen den Dictator die Waffen er­griffen. Der Chef des Jnsurgenten-Comitos verlangte in einem Telegramm an Fonseca die Demission desselben und fordert die Bewohner der Provinz Santa Catharina aus, sich dem Aufstande anzuschließen.

Buenos Ayres, 20. November. Reuter-Meldung. Man glaubt hier, daß es den Aufständischen in Rio Grande do Sul schwer falle, die bereits auf 50,000 Soldaten an­gewachsene Armee zu bekleiden und zu bewaffnen. General Osorio drohe in einer Proclamation, gegen Rio de Janeiro zu marschiren. Die Unthätigkeit des Dictators überrasche die Führer der Aufständischen, welche Forts errichteten und die Stadt Rio Grande absperrten, vor der das argentinische KanonenbootRosales" ankam und der englische Kreuzer Cleopatra" erwartet wird.

Depeschen desBureau Herold"

Berlin, 20. November. Im Reichstag brachten die Conservativen, die Reichspartei und das Centrum einerseits, die Nationalliberalen andererseits einen Antrag ein auf eine Gesetzesvorlage gegen die Mißbräuche des Bankwesens und Börsenwesens.

Berlin, 21. November. DerBörsen-Cour." bespricht abfällig die Reichstagsanträge, betreffend die Börsen­geschäfte- dieselben hätten ihren Urhebern wenig Kopf­zerbrechen gemacht.

Berlin, 21. November. Nach einer Mittheilung des Börsen-Cour." aus Odessa, wurde die Ausfuhr von Weizen dort verboten.

Berlin, 21. November. Nach denBerl. Pol. Nachr." liegt der Ausweis der Haupt-Einnahm en des Reiches bis 31. October vor. Hiernach ergiebt die Schätzung der Ergebnisse des laufenden Etatsjahres an Zöllen gegen den Etatsanschlag mehr 34% Millionen. Die Tabaksteuer er­bringt mehr 2% Millionen, die Branntwein-Verbrauchsab- gabe weniger 1 Million, die Reichsstempelabgabe weniger 2 Millionen. Sonach betragen die Mehrüberweisungen 34 Millionen. Die verbleibenden Verbrauchssteuern ergeben msgesammt einen Wenigeranschlag von % Million.

Hamburg, 21. November. Der schwedische Schooner Hesperus" wurde auf der Cuxhavener Rhede vom Dampfer Ermeland" an gerannt und sank, derselbe wurde jedoch rechtzeitig an den Strand geschleppt.

Wilhelmshaven, 20. November. Im Artilleri e- Depot crepirte eine Granate, 5 Personen wurden schwer verwundet.

Wien, 20. November. Im Abgeordnetenhaus- erklärte der Finanzminister Steinbach, die Finanzlage sei un­befriedigend, doch gebessert, er werde im Februar die qe- sammten Steuervorlagen einbringen.

Graz, 21. November. Graf Hartenau empfing an­läßlich der Denkmals-Enthüllung in Slivnitza aus Bulgarien zahlreiche Beglückwunsch-Telegramme.

Petersburg, 21. November. Das russische Weizen­ausfuhrverbot ist heute publicirt worden.

Cocales unö ^provinzielles,

Gießen, 21. November 1891.

Kirchliches. Wie uns mitgetheilt wurde, ist Herr Pfarrer Dr. Elz hier zum Pfarrer der katholischen Gemeinde in Darmstadt ernannt worden. Da Herr Pfarrer Dr. Elz mit Erfolg an dem Ausbau seiner Gemeinde thätig gewesen ist und eine ersprießliche Thätigkeit auch insofern entfaltete, als er den Umbau der katholischen Kirche zu fördern suchte, so ist es erklärlich, daß ihn die hiesige Gemeinde ungern scheiden sieht.

Kuustvereiu Gießen. Den Besuchern der Ausstellungen im alten Hofgerichtsgebäude können wir an dieser Stelle mittheilen, daß die gegenwärtige sehr schöne und reichhaltige Ausstellung voraussichtlich noch im Laufe der nächsten Woche wieder durch eine andere ersetzt werden wird, so daß baldiger Besuch der derzeitigen Ausstellung zu empfehlen ist.

Neues Theater. Dr. Karl Töpfers LustspielDer beste Ton", das gestern zur Aufführung gelangte, ist eins der wenigen Lustspiele, die nicht aus den sogen.Lacheffect" zugeschnitten sind. Es geißelt in scharfer aber gerechter Weise die mannigfachen Unzuträglichkeiten, welche vorzüglich dergute Ton" unserer modernen, feinen Gesellschaft zu Tage fördert. Hazardspiel, Sectgelage bis zum frühen Morgen, Courschneiden trotz des Trauringes 2c. aus männ- licfjer Seite, Kaffeeklatsch, Ball-, Theater-und Concertvergnügen auf der anderen Seite, das sind im Großen und Ganzen die Hauptmomente, aus welche die Handlung mit einigen Carricaturen in obigem Lustspiel aufgebaut ist. Sowohl der Zeichnung der Charactere als auch dem Grundgedanken nach, welchen das Stück seinen Ursprung verdankt, dürfte dasselbe eher als Schauspiel wie als Lustspiel bezeichnet werden. Demnach erforderte auch die Darstellung mehr Routine im Schauspiel als in der Comödie, welchen Anforderungen die Inhaber der Hauptrollen nach Möglichkeit gerecht wurden. Herr Director R e i n e r s spielte den polternden aber herzens­guten Oberjägermeister v. Strehlen, den Landedelmann von altem Schrot und Korn, mit viel Natürlichkeit und in den letzten drei Acten, wo er seinen windigen Neffen couriren hilft, mit viel Humor. Ausgezeichnet war die Darstellung der verwittweten Leopoldine von Strehlen durch Fräulein Bischoff. Sie spielte die routinirte Salondame, die ge­wohnt ist, die Männerwelt zu ihren Füßen zu sehen und durch ihre geistige Ueberlegenheit (auf gut deutsch: weibliche Schlauheit) vollständig zu unterjochen, mit außerordentlicher Feinheit und Accuratesse, sie schoß nicht eine Linie über das Ziel, was weitaus die meisten in dieser Rolle thun. Herr Paul Ernst suchte die so unnatürliche Rolle eines fünfzig­jährigen Gecken im Superlativ, des Herrn v. Sporting, möglichst der Wirklichkeit entsprechend wiederzugeben, während Herr Jaroczynski aus der komischen Rolle des Bedienten so viel wie möglich zu machen bestrebt war, indem er die unlautere, anmaßende, die Schwächen der Herrschaft nach Möglichkeit ausnutzende Bedientenseele sehr richtig characterisirte. Neben dem Major v. Warren, der von Herrn Adolph Peickner gegeben wurde, für einen Bataillonscommandeur aber zu jugendlich aussah, sind noch zwei Hauptrollen, die des Philipp v. Strehlen (Herr Georg Stegemann) und seiner jungen Gattin (Fräulein Agnes Hüner) zu er­wähnen. Beide Rollen lagen in guten Händen und wurden dementsprechend auch durchgeführt, nur muß sich Frl. H. die oft unnützen Seitenblicke nach dem Zuschauerraum abgewöhnen, in Folge deren der Gesichtsausdruck an spannender Situation sehr verliert.

Neues Theater. Am Sonntag, den 22. November, geht eine hier allgemein bekannte und sehr beliebte Posse Die beiden Reichenmüller" und zwar auf Wunsch vieler Theaterbesucher, in Scene. Die überaus lustige Posse, welche bis jetzt in jeder Theatersaison zur Aufführung kam, wird auch Sonntag wieder die alte Zugkraft bewähren und Herrn Director Reiners ein volles Haus verschaffen.

Gewarnt wird vor einem jungen Manne, der durch falsche Namensabgabe in einer hiesigen Buchhandlung auf den Namen seines angeblich in Düsseldorf wohnenden Vaters Bücher ausschwindelte.

Der Reichscommissär für die Weltausstellung in Chicago, Herr Geh. Regierungsrath Wermuth, wird am Dienstag den 24. November in Darmstadt eintreffen, aus welcher Veranlassung eine Besprechung der Interessenten im Sitzungssaale der Großherzoglichen Centralstelle für die Ge­werbe stattfinden wird.

Soldatenbriese. Nach Einberufung der Rekruten kommen viele Eltern und sonstige Angehörige in die Lage, zum ersten Male Briefe und Packete an das Militär zu senden, es erscheint daher angebracht, an die Port over­günstig ungen zu erinnern, welche die Vaterlandsverthei- diger genießen, nämlich folgende: Ein Bries an einen Sol­daten bis zum Feldwebel bezw. Wachtmeister aufwärts ist bei einem Gewicht bis zu 60 Gramm portofrei, wenn man denselben mit der BezeichnungSoldatenbries. Eigene An­gelegenheit des Empfängers" versieht. Das Gewicht eines Packets kann bis 3 Kilogramm gleich 6 Pfund schwer sein und muß ebenfalls mit dem Vermerk versehen sein:Sol­datenbrief. Eigene Angelegenheit des Empfängers." Das Porto kostet dann, ohne Unterschied der Entfernung 20 Psg. Schwerere Packete unterliegen den tarifmäßigen Portosätzen.

Daß es nicht erlaubt ist, einem bestraften Menschen seine frühere Bestrafung öffentlich zum Vorwurf zu machen, scheint nicht allgemein bekannt zu sein. Ein Schau­spieler von untergeordneter Bedeutung war im Jahre 1866 zu fünf Jahren Zuchthaus verurtheilt worden, welche im Jahre 1871 verbüßt waren. Seitdem hat er -sich volle zwanzig Jahre tadelfrei geführt. EinCollege" indessen hielt es für angemessen, bei verschiedenen Gelegenheiten auf jene Bestrafung öffentlich zurückzukommen. Er wurde, der \

Nat.-Ztg." zufolge, wegen Beleidigung gestern zu zwei Wochen Gefängniß verurtheilt.

cM Groß-Felda, 20. November. Eine unliebsame Ueber- raschung widerfuhr dieser Tage einem hiesigen Einwohner bei seiner Heimkehr, nachdem er mehrere Wochen abwesend ge­wesen war- es fehlte ihm in seinem im Wohnzimmer befind­lichen Koffer die Summe von 450 Mark nebst einigen Pfund Garn. Seine von ihm getrennt und in einem anderen Ort wohnende Gattin hatte sich das Geld und Garn angeeignet. Dieselbe hatte die Abwesenheit ihres Mannes benutzt, sich das verschlossene Haus und den verschlossenen Koffer öffnen lassen, zu dem sie anscheinend ein Recht besaß, und sich mit dem entwendeten Gute aus dem Staube gemacht. Der mehr als betrogene Ehemann soll gerichtliche Klage eingereicht haben.

Darmstadt, 21. November. Wie dasD. Tagbl." mit- theilt, ist seitens des Vorsitzenden der Versicherungsanstalt für das Großherzogthum Hessen auf morgen, Sonntag, nach Frankfurt a. M. eine Versammlung der mit der Ausführung des Jnvaliditäts- und Altersv ersich erungs - gesetzes im Großherzogthum betrauten Vorstände größerer Verbände und Kaffen einberusen worden, in welcher die bis­lang gewonnenen Erfahrungen ausgetauscht und besonders auch über die Behandlung der nunmehr zu erwartenden An­träge auf Gewährung von Invalidenrenten berathen werden soll.

Darmstadt, 18. November. Die Metzgerinnungen unseres Landes hatten s. Z. an das Großh. Ministerium des Innern und der Justiz eine motivirte Eingabe um Erlaß eines Schlachthausgesetzes gerichtet. Nachträglich haben sich nun die Innungen in derselben Angelegenheit an das Mini­sterium gewendet und als Basis ihrer Forderungen in Bezug auf das Schlachthausgesetz nachstehende Bestimmungen zur Ausnahme in das Gesetz unterbreitet: 1) Bestimmte Vor­schriften über die Seitens der Gemeinden, welche öffentliche Schlachthäuser mit Schlachtzwang errichten, zu leistende Ent­schädigung an die bisherigen Besitzer von Privatschlächtereien- 2) Bestimmungen über die Höhe der Gebühren für die Schlacht­hausbenutzung - 3) Bestimmungen über die Höhe der Gebühren für Fleischbeschauer und Untersuchungen des Viehes- 4) Be­stimmungen über die Verzinsung und allmähliche Amortisation des Anlagecapitals für das öffentliche Schlachthaus - 5) Control- vorschriften bezüglich des vom Lande in die Stadt eingesührten Viehes und 6) Ausdehnung der sanitätspolizeilichen Vorschriften auf Geflügel, Fische rc. (D. Ztg.)

Mainz, 18. November. Heute Nachmittag wenige Mi­nuten vor 3 Uhr waren es 34 Jahre, daß Mainz durch die Pulverexplosion so schrecklich heimgesucht wurde. Zur Linderung des Unglücks kam bekanntlich damals aus der ganzen Welt eine bedeutende Summe zusammen, so daß noch ein Capital übrig blieb, aus dessen Zinsen die unterstützungs­bedürftigen Familien, welche bei der furchtbaren Katastrophe Todesfälle zu beklagen hatten, seither Renten ausbezahlt be­kamen. Anfänglich handelte es sich um 73 Personen, jetzt sind es noch deren 20, wovon die meisten in Oesterreich leben. Es sind dies die nächsten Angehörigen der damals getödteten österreichischen Soldaten. Jy den letzten Jahren hat sich die Zahl der Rentenempfänger rasch reducirt, so daß in einigen Jahren alle diese Personen gestorben sein werden. Das noch vorhandene Capital von 38000 Mark wird als­dann für einen anderen wohlthätigen Zweck verwandt werden.

Vermischtes.

* In Hannover tagte jüngst die deutsche Colonial-Gefell, schäft. Am Empfangsabend würzten Gesang und Vorträge das Festmahl. Eine von einem Hannoveraner verfaßte hu­moristische Dichtung geben wir hier wieder:

Der Wtrthin Töchterlein.

Es hatten drei Könige in Kamerun

Beim Scat sich versammelt zu löblichem Thun.

Die Kron' auf dem Haupte, das Scepter zur Hand,

Im Uebrigen barfuß, wte's Sitte im Land.

Mo-i-o, Frau Wirthin, trag auf und schenk ein,

Wo hat sie ihr pechschwarzes Töchterlein?"

Mein Palmwein ist klar und das Hontgbier süß, Mein Töchterlein brät euch ein Flußpferd am Spieß."

Der erste, der sog am Palmweinmousseux

So lang, bis die Haare ihm thaten weh.

Der zweite von Straußei trank Knickebein,

Bis selber die Beine ihm knickten ein.

Sie Huben selbander sich wankend davon, Erreichten mit Stolpern den heimischen Thron

Und suchten bekümmert im Morgenlicht

Nach ihren Kronen und fanden sie nicht.

Der dritte dünkt mich der Klügste zur Stund, Der küßte des Töchterleins rosigen Mund.

Er kaufte, wie's Brauch ist in Kamerun, Zum Weibe sie für zwölf Meter bunten Kattun.

Er liebte sie treulich noch manches Jahr

Und verspeiste sie schließlich mit Haut und Haar.

Anszrrg aus den Stnndescrmtsregifterw

-er Stadt Gretzeu.

Aufgebote.

November: 14. Philipp Lahr III., Dampfmolkereibesitzer dahier, mit Luise Wilhelmine Elisabeth Hoffmann von hier. 17. Georg Appel, Spenglermeister dahier, mit Johannette Marte Moll von hier. 19. Philipp Blum, Kutscher dabier, mit Elise Frank hterselbst.

Eheschließungen.

November: 18. Christian Hermann Wagner, Buchbinder dahier, mit Helene Marie Feldbaus Hierselbst. 18. Wilhelm Schneider, Maurer dahier, mit Elisabeth Balser hterselbst. 20. Gerhard Jahres, Ctgarrenmacher dahier, mit Anna Margarethe Kreiling zu Gleiberg.

Geborene.

November: 9. Dem Friseur Heinrich Tichy ein Sohn, Jean Heinrich. 9. Dem Taglöhner Konrad Will ein Sohn, Wilhelm. 11. Dem Kasernenwärter Andreas Wilhelm Schuck ein Sohn, Heinrich Kar! Wilhelm. 12. Dem Buchhalter Jacob Zeyen ein Sohn, Wilhelm. 13. Dem Schlosser Ludwig Klotz ein Sohn, Ludwig Karl Leopold. 15. Dem Metallgießer Johann Georg Stauß ein Sohn. 15. Dem Schneider Jost Schneider ein Sohn. 16. Dem Knecht Johannes Dechert ein Sohn, Heinrich Otto Johann. 17. Dem Restaurateur Wilhelm Scharf ein Sohn, Karl Friedrich. 19. Dem Spengler Georg Bayer ein Sohn, Adam Hermann.