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lautere Spekulation nicht zu begünstigen und die Erreichung einer bedenklichen Höhe des Notenumlaufs zu vermeiden. An­läßlich der Valutareguliruug empfehle sich ein successives Vor­gehen. Der Antrag Menger auf Convertirung der 5°proc. Papierrente der Regierung zur Erwägung zu überweisen, wird angenommen.

Wien, 12. Mai. Zu Ehren des dänischen Königs- Paares war heute beim Kaiserpaare ein Diner ver­anstaltet, zu dem Erzherzog Franz Salvator, Erzherzogin Marie Valerie, Prinz Leopold von Bayern mit seiner Ge­mahlin und seinen Töchtern, sowie der Herzog und die Herzogin von Cumberland geladen waren.

Wien, 12. Mai. Die Blätter melden aus Triest: Zwei griechische Panzerfregatten seien nach Corfu ab­gegangen und ein italienisches Kriegsschiff werde nach dort abgehen. Der italienische Generalkonsul, der sich jetzt in Rom aufhält, sei angewiesen, sofort nach Corfu zurück­zukehren.

Paris, 12. Mai. Die Bonapartisten kündigen die baldige Ankunft des Prinzen Louis Napoleon an- an seine Ausweisung wird nicht geglaubt, falls er alle Kundgebungen unterlasse.

Brüffel, 12. Mai. Heute Mittag fand die zweite Unter­redung zwischen dem Bürgermeister und den Veran­staltern der sozialistischen Manifestation statt. Die Verhandlung war sehr lebhaft und schließlich entschied sich der Bürgermeister dafür, die Manifestation zu verbieten.

Brüffel, 12. Mai. Die Generalversammlung der Brüsselerliberalen Vereinigung" beschloß, die Regierung und die Kammern auszufordern, durch baldige bestimmte Er­klärungen bezüglich der Revision des Wahlrechts den öffentlichen Frieden sicher zu stellen. Die Versammlung be­schloß ferner die Entsendung von drei Delegirten an den König mit der Bitte, der König möge in diesem Sinne ans die Regierung einwirken.

Brüffel, 12. Mai. Im Bassin des Centrums dauert der partielle Strike noch fort. Man glaubt jedoch, daß die Arbeit morgen in größerem Maße wieder aufgenommen werden wird, da viele Arbeiter nur aus Furcht noch feiern.

Mons, 12. Mai. Die Arbeiter in den Kohlengruben von Ghlin stellten die Arbeit ein.

Gent, 12. Mai. Die hiesigen Schiffsmakler verpflichteten sich gegenüber den strikenden Dockarbeitern, fremde Kohlen nur während der Dauer des Strikes in Belgien ein- zusühren, und boten eine Lohnerhöhung für die Entladung anderer Maaren, was die Arbeiter jedoch ablehnten.

Gent, 12. Mai. Der Dockarbeiter-Strike dauert fort. Die Metallarbeiter und Weber werden Meetings ab­halten, um sich über den Strike auszusprechen. Die Weber und Spinner wollen die Fabrikanten für eine Verwendung bei dem Könige behufs Beschleunigung der Verfassungsrevision gewinnen.

Lüttich, 12. Mai. Die Cokenll Gesellschaft und die HochosemGesellschaft in Ougree entließen ihre strikenden Arbeiter als kontraktbrüchig. Die Wiederaufnahme soll nur den Bedürfnissen entsprechend und zwar unter neuen strengeren Bedingungen stattfinden.

Lüttich, 12. Mai. Nach weiteren Meldungen aus dem Kohlenbassin von Lüttich, einschließlich Seraings, wird die Zahl der Be rgar b eiter, welche die Arbeit wieder ausgenommen haben, auf 30 bis 35 Prozent geschätzt.

Lüttich, 12. Mai. Die Aufnahme der Arbeit in den Kohlengruben am linken Maasufer wird allgemeiner, auch bei den industriellen Etablissements. Bei neun Gruben auf dem städtischen Terrain arbeiten 807 und striken 2109.

Charleroi, 12. Mai. In den Strikeverhältnissen ist wenig verändert. In Marchienne giebt es etwas mehr Arbeitende, in Couillet wird vollzählig gearbeitet; auch in Mons ist die Lage wenig verändert, jedoch nahmen in der ZecheBrant" und im Becken Flenn 500 Mann die Arbeit wieder ans.

London, 12. Mai. Der russische Großsürst-THron- folger ist am Kopse verwundet. Nach einer Mittheilung der japanischen Gesandtschaft in Washington hätte das Atten­tat in Otsu bei Brewusi, ungefähr 12 Meilen von Kioto, stattgefunden.

so entgegnete ich höflich, aber fest, daß ich dieser Weisung nicht folgen könne, da die Dacht unter vermehrtem Segel­druck bei dieser hochgehenden See ihren Lauf nur verlang­samen und außerdem in die größte Gefahr gerathen würde. Er sah dies ein und ließ mich gewähren. Der Schoner lief neun Knoten und das war unter den obwaltenden Umständen alles Mögliche.

Der Dampfer halte es auf uns abgesehen, das war fetzt außer allem Zweifel. Dabei aber benahm er sich ganz kurios. Erst hielt er direkt auf uns ab, dann lief er wieder fine Weile parallel mit uns, bis er weit voraus war, und dann kam er von Neuem auf uns zu.

Unfere Dame verrieth keine Spur von Aufregung, desto mehr aber Herr Reinhold, so daß ich schließlich auf , Gedanken kam, daß es hier auf seine Verfolgung und Gefangennahme abgesehen sein könne. Und so viel stand fest: gatte der Dampfer diese Absichten, dann bot uns auch die bevorstehende Nacht keine Gelegenheit zum Entkommen, denn der Himmel war klar und wolkenlos und bald nach Sonnenuntergang mußte der Mond erscheinen.

Der Dampser war schließlich so nahe herangekommen, daß Herr Reinhold die Leute an Bord desselben deutlich trfennen konnte. Ich hatte mich ans Ruder gestellt, denn das Manöveriren des Fremden kam mir so verdächtig vor, daß ich den Schoner feinem Anderen anoertraueu mochte. Wir hielten unseren Cours, da durch eine Aenderung des­selben die Fahrt doch nicht verschnellert werden konnte. Der Dampfer lies mindestens vierzehn Knoten und dagegen konnten wir nimmermehr aufkommen.

(Schluß folgt.)

Loudon, 12. Mai. Außer Gladstone sind auch der Minister Hicks-Veach und Lord George Hamilton, sowie John Morley leicht an der Influenza erkrankt.

Petersburg, 12. Mai. Eine offizielle Mittheilung be­sagt, daß der Großfürst-Thronfolger am 29. April alten Stils auf der Reise durch die japanische Stadt Otsa von einem japanischen Polizeisoldaten am Kopse durch einen Säbelhieb verwundet worden sei. Der Angreifer versuchte, einen zweiten Hieb zu führen, wurde aber vom Prinzen Georg von Griechenland mit einem Stock zu Boden ge­schlagen. Die Verwundung des Zarewitsch ist eine leichte und flößt keine Besorgnisse ein. Der Thronfolger tele- graphirte in beruhigender Formender den Vorfall hierher. Er beabsichtigt seine Reise ohne irgend eine Aenderung des Programms fortzusetzen.

Athen, 12. Mai. Dem Vernehmen nach haben wegen der Vorgänge in Corfu zwei von den hiesigen Vertretern der Großmächte, darunter der englische, bei der Regierung freundschaftliche Vorstellungen erhoben und um wirksame Maßregeln zum Schutze ihrer Staatsangehörigen gebeten.

Madrid, 12. Mai. Das Resultat aller spanischen Munizipalwahlen ergibt als gewählt 2573 Monarchisten, 854 Republikaner, 169 Jndepedente und 31 Karlisten. Eine republikanische Mehrheit wies sich in Madrid und etwa 40 größeren Städte aus.

Newyork, 12. Mai. Nach einer weiteren Meldung über das Eisenbahnunglück bei Couderspoint sind 30 Per­sonen unverletzt entkommen, 7 werden vermißt und 7 sind umgekommen.

fötales uttb ^provinzielles.

Gießen, 13. Mai.

Nachdem unterm Gestrigen die Kausnotul über den Erwerb der ehemals Dr. Schüler 'scheu Besitzung von den Interessenten vor hiesigem Ortsgericht unterzeichnet worden, so dürfte es in weiteren Kreisen intereffiren, die Motive kennen zu lernen, welche einerseits die Verkäufer dazu be­stimmt, das schöne Besitzthum weit unter feinem wahren Werthe an die Stadt cibzulassen, andererseits aber die Stadtverordnetenversammlung veranlaßt haben, dieses Anwesen für die Stadt zu erwerben. Wir theilen daher in Nach­stehendem die uns zur Verfügung gestellte Correspondenz mit, welche dem definitiven Kaufabschluß vorausgegangen und sprechen zugleich die Hoffnung ans, daß sich die darin zum Ausdruck gebrachten Erwartungen und Wünsche in vollstem Maße erfüllen mögen.

e Gießen, den 5. Mai 1891.

Herrn Oberbürgermeister Gnauth

Hochwohlgeboren

Dahier.

Hochwohlgeborener Hochzuverehrender Herr Oberbürgermeister?

Von der mir durch Ihr geehrtes Schreiben vom 2. d. M. übermittelten Ankaufsvfferte bezüglich des ehemals Dr. Schüler'- fchen Besitzthumes habe ich der auf gestern Abend einberufenen General-Versammlung der Garantie-Zeichner Vorlage gemacht und ist von derselben der einstimmige Beschluß gefaßt worden, das Angebot der Stadt anzunehmen und den Kaufvertrag zum Abschluß zu bringen.

Wesentlich bestimmend für die Annahme des Offertes war für uns Ihr in dieser Angelegenheit bis in die neueste Zeit bekundetes, von anderer Seite früher nicht nach Ver­dienst gewürdigtes warmes Interesse an der Couservirung des in Rede stehenden Besitzthumes, welches schon jetzt unserer Stadt zur Zierde gereicht, und dessen hohe Bedeutung für unser Gemeinwesen wohl zuerst von unseren Nachkommen in vollem Maße erkannt werden dürste,- wir wollen durch unsere Genehmigung ta^u beitragen, daß Ihren edlen Be­strebungen auch die Freude des Erfolges zu Theil werde und daß sich an Ihre Amtsführung als Leiter unserer auf- blühenden Stadt neben vielen anderen auch die ehrende Erinnerung knüpfen möge, daß durch Ihre rastlose Fürsorge der Stadt eine Anlage für immer gerettet werde, deren sanitärer und schönheitlicher Werth für dieselbe unschätzbar ist.

Wir glauben darum aber erwarten zu dürfen, daß, auch wenn insoweit rechtliche Garantien weder verlangt noch geleistet werden, gleichwohl Seitens der Stadt niemals daran werde gedacht werden, in die Integrität des Besitzthums einzugreifen und gerade diese Erwartung ist es, welche uns die Einbuße, die wir durch den Verkauf an die Stadt er­leiden und welcher wir auf anderem Wege leicht hätten entgehen können, als ein nur geringes und gern gebrachtes Opfer erscheinen läßt.

Mit vorzüglicher Hochachtung Ihr ergebenster (gez.) Dr. A. Rosenberg. _______________ i. A.

Gr°ßh°rz°gthum Hessen. Gießen, den 7. Mni 1891. Großh. Bürgermeisterei der Provinzial-Hauptstadt

Gießen.

Herrn Rechtsanwalt Dr. Rosenberg Hochwohlgeboren Hier.

Indem ich den Empfang Ihrer geehrten Zuschrift vom 5. d. Mts. Namens der Bürgermeisterei hierdurch bestätige, habe ich zunächst Ihnen, wie der Gesammtheit der Herren Garantie-Zeichner verbindlichen Dank zu sagen für das der Stadt durch Annahme unseres Gebotes betätigte Entgegen­kommen, wie insbesondere auch für die dabei meinen persön­lichen Bestrebungen erwiesene Rücksichtnahme.

Nächst dem hohen sachlichen Werth des Erwerbs der ehemals Dr. Schüler'schen Besitzung für die Stadt, hat der Bürgermeister derselben vor Allem auch darüber sich zu freuen, daß die Herren Garantie-Zeichner ungeachtet der Behandlung ihres ersten Angebotes in treuem Bürgersinn den idealen und ästethischen Interessen unserer Stadt ein

freiwilliges Opfer gebracht, indem sie durch Einräumung eines A u s n a h m e Preises die Zerstückelung der schönen, im Herzen der künftigen Stadt belegenen Besitzung vermeiden, deren Erhaltung und künftige Verwendung zum öffentlichen Nutzen sichern wollten.

Daß die heutige Stadtverordnetenversammlung, welche vor die Gefahr einer Parzellirung der ganzen Besitzung gestellt zum Theil schweren Herzens sich zum vorsorglichen Erwerb derselben entschlossen, dies nicht gethan, um danach etma für die Stadt in Aufteilung des Ganzen die unverdiente Frucht Ihres Opfers zu ernten, bedarf wohl keiner besonderen Ausführung- aber auch für alle Zukunft wird das Beispiel bürgerlichen Gemeinsinnes, welches die Herren Garantie­zeichner gegeben, feine moralisch verpflichtende Wirkung behalten, schöner und sicherer als jede Klausel des Kauf­vertrages die künftige Verwendung jener Besitzung gewähr­leisten.

Mit ausgezeichneter Hochachtung Ihr ergebenster

F. Gnauth, Oberbürgermeister.

Anläßlich des bevorstehenden Pfingstfestes machen wir darauf aufmerksam, daß Rückfahrtkarten, welche SamStag vor dem Feste gelöst sind, noch für Dienstag (3. Feiertag) zur Rückfahrt berechtigen. Wir verweisen auf die bezüglichen Bekanntmachungen an den Fahrkarten-Ausgabestellen.

Neues Theater. Wie wir hören, beabsichtigt Herr Director Widmann wieder von Bad-Nauheim aus hier in nächster Zeit einige größere Operetten aufzuführen. Die Direction verfügt dieses Jahr über ein vorzügliches Operetten- Ensemble. Zur Aufführung soll die ParodieTannhäuser" als erste Vorstellung gelangen- dannSchöne Helena",. Saint Cyr",Don Cäsar",Fledermaus",Leichte Ca- vallerie". Da es immerhin etwas Seltenes ist, hier eine gute Operette zu hören, so wird wohl, trotz des Sommers, die nöthige Betheiligung des Publikums nicht fehlen.

Die Nr. 11 des im Auftrage des Evang. Pfarr- vereins im Großherzogthuut Hessen von Herrn Pfarrer Dr. Naumann hier herausgegebenenHessischen KircheublatteS" hat folgenden Inhalt: 1. Wort Gottes und Gebet. 2. Pen- sionirung der Pfarrer oder Vieariat. 3. Steuerfreiheit der Pfarr- und Schulbesoldungsgüter. 4. Kirchliche Vermögens- Verwaltung. 5. Katholische Patrone evangelischer Pfarreien. 6. Conferenzblatt neben dem Kirchenblatt. 7. Evang. Kirche und Land-Kalender. 8. Das öffentliche Lob des Pfarrers. 9. Kirchliche Uebersicht (Schluß). 10. Kirchenbuchs-Auszüge. 11. Literarische Thätigkeit hessischer Pfarrer.

Der Kaiser in Schlitz.

(Originalbericht desGießener Anzeiger"..

V Schlitz, 12. Mai 1891.

Beim gestrigen Fuchsgraben im Revier Rimbach wurden vier junge Füchschen erbeutet. Außerdem erlegte der Kaiser die durch den Dächsel aus dem Bau gejagte Füchsin. Der anwesende Revierförster wurde von Sr. Majestät mir einer Uhr beschenkt. Vor der gestrigen Festtafel, die aus sieb­zehn Gedecken bestand und wozu sieben Einladungen ergangen waren, überreichte Se. 52)ixajeftät der Kaiser dem Forstmeister Stockhausen und demBürgermeister Zinßer den Kronen- orden, dem Oberpsarrer Dr. Dieffenbach den rothen Adlerorden. Se. Majestät unterhielt sich mit den einzelnen Herren in freundlichster Weise und wiederholte der Kaiser mehrmals, daß er hoffe, noch öfters nach Schlitz zu kommen. Dem Bürgermeister gegenüber drückte der hohe Herr fein Bedauern uuriie-er aus, daß die Tracht der Schlitzerländer, die ihm bei dem Bauernaufzuge so gut gefallen habe, mehr und mehr in Abnahme begriffen fei. Um VjlO Uhr trat der Kaiser, von dem Grasen begleitet, im offenen Wagen die Abreise au. In Salzschlirf wird Se. Majestät den bereit- stehenden Extrazug besteigen.

Ernennungen. Ernannt wurden: Heinrich Schmandt in Darmstadt zum Hllssgenchtsschreiber bei den Untersuchungs­richtern am Landgericht der Provinz Starkenburg, Gustav Emil Rhode in Gießen zum Hilssgerichtsschreiber bei den Untersuchungsrichtern am Landgericht der Provinz Oberhessen, und Jakob Ebert in Mainz zum Hilssgerichtsschreiber bei den Untersuchungsrichtern am Landgericht der Provinz Rhein­hessen, der Finanz-Aspirant Conrad Henrich aus Lang- Göns zum Ministerial-Caleulator bei der Buchhaltung Gr. Ministeriums der Finanzen.

- 7. Friedberg, 12. Mai. In der Nacht vom 10. aus den 11. Mai wurde bei einem hiesigen Geschäftsmann ein* gebrochen und Kleidungsstücke sowie verschiedene Lebensmittel gestohlen. Die Thäter wurden ermittelt, verhastet und be­finden sich z. Zt im hiesigen Amtsgerichtsgefängniß.

Mit Bezug auf die in Nr. 104, erstes Blatt, ver­öffentlichte Notiz aus Großenlinden theilt uns Herr Heinrich Velten dortselbst mir, daß der auf dem Felde verbrannte, ihm gehörige Haufen Stroh von ca. 250 Ar war und seinen Werth von 500 Mk. (nicht 300 M.), bezw. nach Abzug eines Viertels der Versicherungssumme von 375 Mk. hatte.

Vermischtes.

* Heidelberg, 9. Mai. Eine grausige Entdeckung machte vorgestern Abend ein Knabe, welcher beim Botanisiren das Schutzhäuschen am Walde oberhalb der Hirschgasse betrat. Er fand darin ein scheinbar schlafendes, 18jähriges hiesiges Mädchen, welches sich bei näherem Anblick als tobt erwies. Dasselbe hatte durch zwei Revolverschüsse ihrem Leben ein Ende gemacht. Verschmähte Liebe soll die Ursache der grau­sigen That sein. Das unglückliche Mädchen heißt Elise Schaar und ist Näherin. Die Mutter derselben ist seit einigen Jahren tobt, der Vater, Schlosser seines Zeichens, ist abwesend und so hatte die Beklagenswerthe nur noch einen Verwandten da­hier und zwar ihren Großvater. Ein in einem hiesigen