Verlag- des Bibliographischen Instituts in Leipzig u. Wien.
Tierleben
Anzkigtr".
12. Mai 1891.
in Nmbch rouxttn m ki Zackr tjagst Wchsln. Der ■ ^lajejtät mir einer •efltafel, die au% sieb- Linladungen ergangen lijer dem gorftmeifter Qjn§er den fronen- c»bach »™ * d, mit kn ei”itlntn iekrh-ltt d-k Smier f, Schlitz z° foinmcn. ter h-h- M '7 ter Wylankr, qtjaUtn * Um ’/.W * T
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«/ beabstchugl hnr Auheim aus hin iu 1 aufzuführen. Die ’WidjeS Operetten- °wdie „Tannhäuser" „Schöne Helena",, naus", „Leichte Ca- eltenes ist, hier eine trotz des Sommers, nicht sehlen.
des Evanz. Psarr- von Herrn Pfarrer sfifchenllircheublattes" und Gebet. 2. Pen- 3. Steuerfreiheit der kirchliche Vermogens- angelifcher Pfarreien. It. 7. Evaug. Kirche e Lob des Pfarrers. iiirchcnl'iichs-Auszüge. rrer.
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DienStag den 19. Mai, Nachmittags 2 Uhr, lassen die Unterzeichneten zwei vollständige, im besten Zustande befindliche Dawpfdreschgarnitnren öffentlich an den Meistbietenden versteigern.
Griedel, den 11. Mai 1891.
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Nachmittags 2 Ubr, in der früher Bramm'schen Hofraithe zu Gießen sollen gegen Baarzahlung öffentlich — vorausfichtlich bestimmt — versteigert werden:
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Die Glaserarbeiten sollen im Wege öffentlicher Ausschreibung vergeben werden.
ArbeitSverzeichniffe und Bedingungen liegen im Zimmer Nr. 3 der Bürgermeisterei zur Einsicht aus und werden daselbst unentgeltlich abgegeben.
Die Angebote sind bis spätestens
Mittwoch den Sv. Mai, Dormittag- 10 Uhr
bei unterzeichneter Stelle einzureichen.
Gießen, den 12. Mai 1891.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth. 4601
Soeben erschien:
cherverbe-Krdnung für das Deutsche Keich,
in der Fassung des Gesetzes von 1891 (Arbeiterschutzgesetz).
Nebst dem
Reichsgesetz, bctr die Gewerbegerichte.
Ergänzt und erläutert durch die amtlichen Materialien der Gesetzgebung. Von R- Höinghaus.
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den neueren Bestimmungen der Kaiser voraussichtlich wieder abreisen. Die Stadt Kassel wird in der Ver-
Schneidergcschäfte arbeitender Geselle knüpfte unter der Vorspiegelung, er wolle das hübsche und fleißige Mädchen hei- rathen, ein Liebesverhältniß mit demselben an, welches nicht ohne Folgen blieb. Als dies dem gewissenlosen Menschen bekannt wurde, verließ er Heidelberg und seine Braut, worüber diese in so hochgradige Aufregung und Verzweiflung gcrieth, daß sie sich einen Revolver kaufte und sich durch einen gur gezielten Schuß in den Kopf den Tod gab. Aus zwei hinterlassenen Briesen gehr hervor, daß das arme Geschöpf wegen verschmähter Liebe und aus Scham sich das Leben genommen.
*tt Kassel, 10. Mai. Die städtischen Behörden verhandelten gestern bereits über die während der Anwesenheit des Kaisers im Herb st in Kassel zu veranstaltenden Festlichkeiten. Nach einer Mit- theilung des Oberpräsidcnren Graf Eulenburg an den Oberbürgermeister Weise wird unsere frühere Nachricht voll bestätigt, daß die große Kaiserparade am Samstag den 12. September stattfinden wird. Am 11. September trifft Kaiser Wilhelm auf der Station Wilhelmshöhe ein und begibt sich von dort zum Schlosse, wo Absteigequartier genommen wird. Am folgenden Tage ist Vormittags die große Parade und am selben Tage Nachmittags wird der Kaiser im Kasseler Residenz Palais den Fürstlichkeiten, Spitzen der Behörden rc. ein großes Paradediner geben. Abends findet dann großer Zapfenstreich der sämmtlichen Militärcapellen statt. Den nächsten Tag, Sonntag den 13. September, wird
anstaltung größerer Festlichkeiten durch diese sehr beschränkte Zeit gehindert sein, weshalb ein bestimmter Beschluß von Magistrat uud Bürgerausschuß noch mcht gefaßt werden kann. Zunächst wurde auf Antrag des Stadtrathes beschlossen, eine Commission für die Vorberathung und Veranstaltung der Kaiserfestlichkeiten zu wählen. Abgesehen von einer glänzenden Ausschmückung der Stadt wird eine große Serenade rc. Seitens der Stadt zu Ehren des Kaisers veranstaltet werden. Dagegen ist es noch unbestimmt, ob eine größere Festlichkeit im Carlsauepark stattfindet. Die Nachricht einzelner Zeitungen, daß der Landesausschuß hierfür bereits eine Summe bewilligt, ist vollständig unrichtig. Der Landesausschuß tritt erst im Juni hier zusammen. Richtig ist dagegen, daß die Communal- stände beabsichtigen, dem Kaiser ein großes Festmahl zu geben, doch ist es noch unbestimmt, ob es dazu kommt.
* Arbeiterwohnungen. Die Gesellschaft Eigenhaus, deren Ehrenpräsident Feldmarschall Graf Moltke war, beabsichtigt, E i n s a m i l i e n - H ä u s e r in Berlin einzurichten. Es ist ihr, wie der Hamb. Correspondent vernimmt, von dem Minister von Boetticher ein dem Reichsfiscus gehöriges Grundstück in der Sommerstraße, gegenüber dem neuen Reichstagsgebäude, zeitweise und zu dem Zwecke überlassen worden, hier zur öffentlichen Besichtigung ein kleines Musterhaus auszustellen, das für ein junges Arbeiterpaar gedacht ist und inwendig vollständig eingerichtet werden soll. Die Möbelarbeiten für das Innere, Spinde, Tische, Stühle, Spiegel, Bettstellen, Wiege, Sopha rc. sind an die Berliner Tischler-Innung vergeben, und zwar zu dem Preise von 300 Mk. In dem Ausstellungshause sollen auch Baupläne, Kostenanschläge und dergleichen zur praktischen Lösung der Wohnungsfrage dienliche Dinge zu finden sein.
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Schiffsnachrichten.
Bremen, 11. Mai. (Per transatlantischen Telegraph] Der Schnelldampfer Elbe, Capt. C. Thalenhorft, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 29. April von Bremen imb am 30. April von Southampton abgegangen war, ist vorgestern 12 Uhr Nachts wohlbehalten in Newyork angekommen.
Temperatur der Lahn und Lust gemessen am 13. Mai, Vormittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 14Va, Luft I6V2 Grad Reaumur.
L. Ehr. Rübsamen Wwe.
* Trier, 10. Mai. In der verflossenen Nacht kam es hier zu einem blutigen Zusammenstoß zwischen mehreren Civiliften und einem militärischen Wachtposten. Die Civilisten hatten den Abend in einer Wirthschaft mit Damenbedienung verbracht und waren dort, der bedienenden Mädchen wegen, mit zwei Militärmusikern in Streit gerathen. Diese flüchteten aus dem Restaurationslocal und stellten sich unter den Schutz des Militärpostens am Regierungsgebäude, wohin die Civilisten ihnen gefolgt waren. Da der Wachtposten den Verfolgern entgegentrat, so fielen sie auch über diesen her uud einer der Burschen versetzte dem Soldaten einen Stich ins linke Auge, das aus der Stelle auslief. Ungeachtet des furchtbaren Schmerzes verlor der Soldat seine Kaltblütigkeit nicht. Um keinen Unschuldigen zu verwunden, vermied er zu schießen und ging mit gefälltem Gewehr aus die Angreifer los. Der ganze Trupp floh. Der Soldat eilte ihnen nach, erreichte den Messerhelden auf dem Hauptmarkt und durchstach ihn mit dem Bajonett. Der Mann ist so schwer verwundet, daß an seine Genesung kaum zu denken ist.
* Frankfurt a. M., 11. Mai. Am gestrigen 20jährigen Jahrestage des Friedensschlusses zwischen Frankreich und Deutschland war die Gedenktafel am Hotel „Zum Schwan" geschmückt.
* Eine originelle Agentur florirt in Paris. Der Volksmund nennt den Leiter derselben den „Banquier der Diebe." Die Pariser preisen den Mann trotz dieser verdächtigen Bezeichnung als einen über jeden Tadel erhabenen Ehrenmann, während sie ähnliche in England, Amerika und angeblich auch in Deutschland bestehende Vermittlungsbureaux zwischen Dieben und Bestohlenen brandmarken. Die Thätigkeit dieser letzteren ist bekannt. Sobald Werthpapiere geraubt worden sind, deren Absatz den Dieben schwierig oder gefährlich erscheint, übernehmen sie es, den rechtmäßigen Besitzern die Rückstellung ihres Eigenthums gegen hohe Provisionen vorzuschlagen. Der Bestohlene weiß, daß die Polizei wohl hie und da die Diebe, jedoch sehr selten die entwendeten Papiere aufzufinden vermag, und sieht sich vor die Nothlage gestellt, den Verlust eines Theils seiner Habe dem Verluste des Ganzen vorzuziehen. In Frankreich ist die Vermittlung derartiger Transactionen gesetzlich verboten, während sie in England von der Polizei als im Interesse der Bestohlenen liegend notorisch geduldet wird. Daher wandern die in Paris geraubten Papiere alle nach London, von wo aus die Verhandlungen dann brieflich geführt und die eventuelle Rückgabe der Werthtitel besorgt wird. Der Pariser Banquier der Diebe weiß, daß Gesetze zwar nicht direct verletzt, aber umgangen werden dürfen. Sobald ein Raub von Papieren in Paris ausgeführt worden ist, bietet er seine Vermittlung an. Aber bei Leibe nicht die unmittelbare Unterhandlung mit den Dieben selbst, sondern erst mit den ihm nach Namen, Stand und Wohnort wohlbekannten ausländischen Agenturen, an welche zu schreiben er erbötig ist.
1. Lebensjahr: 2.—Ib.Jahr: — 1
— 1
Verkehr, Canfc» tmfc
— Patente wen im «rotzherzogthrrm Hesse« wshnenven Erft«der«. Patent-Anmeldungen. Kl. 6, H. 10440. Apparat zum Wenden, Lüftm und Befeuchten von Gerste bezw. Malz auf der Tenne; Siegfried Hirschler Worms a. Rh. — Kl. 6, M. 7946. Neuerung an Filtrtrapparaten; Zusatz zum Patente Nr. 49961; H- Mundorf in Pfifflighetm bet Worms a. Rh. — Kl. 8, L. 6067. Verfahren zum Grünfärden von Wolle mit dem Mononitroio (2—7) Dioxynaphtaltn des Patentes Nr. 55204 (Klasse 22); A. Leonhardt und Co. in Mühlheim. Kl. 22. 0.1430 Verfahren zur Darstellung von Dinitro- und Diamido-a- bezw. ß-naphtalin-disulfosäure; K. Oehler in Offenbach a. M. - Kl. 34, L. 6581. Verfahren zum Festgießen von Papierbildern: I. Layer in Offenbach a. M., Mühlweg 66. — Kl. 71, F. 5183. Dreithetliger Schuhleisten; Gustav Frankenbach in Offmbach a. M. — Patent-Ertheilungen. Kl. 33, Nr.57,125. Toilettenetnsatz für Reisetaschen, Koffer und dgl.; E. PH. Hinkel in Offenbach a. M.; vom 11. September 1890 ab. — Kl. 54, Nr. 57,046. Schaustander; Gebt. Fey in Offenbach a. M., Mathtldenftraße 8, vom 27. November 1890 ab.
Esse«, 1. Mai. Die Jahresrechnung der Westdeutschen Versicherungs-Actien-Bank ergab einenEGewinn von 182019 Mk., dessen Verwendung nach den Anträgen der Verwaltung genehmigt wurde. Danach werden dem Kapital-Reservesonds 37707 Mk. 20 Pf. und dem Retteten- und Pensions-Unterstützungssonds 5000 Dll. überwiesen, 108000 Mk. al« Dividende von 54 Mk. auf die Actie (= 9% der Einzahlung) gezahlt und die nach Entrichtung der statut- und veltragsmäßigen Gewlnnanthelle verbleibenden 11171 Mk. 79 Pf. auf neue Rechnung vorgetragen. Der Kapital-Reservefonds stellt sich sonach auf 541275 Mk. Das am Jahresschlüsse in Kraft befindliche Versicherungs-Kapital ist gegen das Vorjahr um nahezu 64 Millionen, die Pramien-Einnahme um ca. 114000 Mk. gestiegen; ersteres betragt nunmehr 1201834262 Mk. und die letztere einschließlich der Document-Gebühren 2134318 Mk. 67 Pf. Brandschäden waren 2358 zu erledigen; gezahlt find abzüglich des Ersatzes aus der Rück- versicherung 616511 Mk. 18 Pf. und reservirt 93000 Dck.
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