besonders deßhalb, damit die am 21. September in Bremen zusammentretende Jahresversammlung des Deutschen Vereins gegen den Mißbrauch geistiger Getränke den Entwurf in Beratung ziehen und Vertreter der Reichsbehörden hierzu ein- laden kann.
Neueste Nachrichten.
Wolff- telegraphisches Correspondmz-Vurrau.
Berlin, 11. August. Die „Nationalztg." erklärt die Meldung französischer Blätter, Professor Bergmann sei zum Kaiser nach Kiel berufen worden, aus Grund authentischer Information für unbegründet.
Kiel, 11. August. Die „Kieler Zeitung" meldet, das Befinden des Kaiser sei dauernd sehr günstig, der neue Verband hat sich bewährt, so daß der Kaiser nicht nur aus dem verletzten Beine gut stehen, sondern selbst die Cajüten- treppe ohne Unterstützung hinabsteigen kann.
Wien, 11. August. Wie die „Presse" meldet, findet heute im Ministerium des Aeußern eine Conserenz zwischen den österreichisch-ungarischen, deutschen und schweizerischen Delegirten statt, worin aus Grund der inzwischen eingeholten Instructionen über die obschwebenden Differenzen verhandelt werden soll. Sollte in der Conferenz keine Ausgleichung erzielt werden, so werden die Verhandlungen mit der Schweiz eine kurze Unterbrechung erfahren.
— Das „Fremdenblatt" spricht anläßlich des Besuches des Königs von Serbien den Wunsch aus, daß sich Serbien culturell und wirthschaftlich entwickeln und die innern politischen Zustände sich immer gedeihlicher gestalten mögen. In letzterer Beziehung drängten sich allerdings starke Zweifel auf. Oesterreich-Ungarn müsse die dortigen Vorgänge um so aufmerksamer verfolgen, als die heftigen Parteistreitigkeiten seit dem Vorherrschen der radicalen Partei zu leidenschaftlichen Ausfällen gegen Oesterreich-Ungarn führten, welche aus das sreundnachbarliche Verhältniß mit der Zeit störend wirken müßten. Dies könne der Einsicht der gegenwärtigen Leiter der Geschicke Serbiens nicht entgangen sein. Das Blatt hofft, der König werde von den Besuchen in Peterhos und Ischl mit dem beruhigenden Bewußtsein heimkehren, daß, wenn er sein hohes Amt antrete, ihm die Sympathieen beider Höfe stützend zur Seite stehen würden.
— König Alexander von Serbien ist heute nach Ischl abgereist. — Den im September stattfindenden Manövern werden beiwohnen: Kaiser Wilhelm, Kaiser Franz Joseph, der König von Sachsen und zahlreiche andere Fürstlichkeiten. Das Terrain, wo das Manöver unter Anwendung von rauchschwachem Pulver stattfinden wird, soll zur Vermeidung von Unglücksfällen im weitesten Umkreise abgesperrt werden. Die Manöver werden 70 000 Mann vereinigen. Das „Fremdenblatt" hebt hervor, dieses Truppenaufgebot stehe noch immer hinter dem der deutschen, französischen und russischen Manöver zurück.
Paris, 11. August. Der Großsürst Alexei reist incognito und wünscht in Vichy keinen vfficiellen Empfang, weshalb der dortige Municipalrath davon Abstand genommen hat.
Paris, 11. August. Großfürst Alexei ist heute früh hier eingetroffen. Auf dem Bahnhose war kein Mitglied der russischen Botschaft anwesend. Die zahlreichen auf dem Bahnhof versammelten Reisenden begrüßten den Großfürsten mit Zurufen: „Hoch lebe der Zar, hoch lebe Rußland!" Der Großfürst begab sich vom Bahnhof nach dem Hotel Continental.
— Der „Figaro" bringt einen Bericht über eine Unterredung mit Mitgliedern der russischen Botschaft, worin es heißt: Der gegenwärtige Chauvinismus der Franzosen bilde eine Gefahr und führe kriegerische Abenteuer herbei. Die übermäßigen, endlosen, aufdringlichen Manifestationen Frankreichs müßten Rußland erschrecken und allmähltch eine Abkühlung herbeiführen. Man )ei in Paris geneigt, die Kronstadter Ereignisse zu entstellen und zu über-
dann wollen wir der Schwefelbande schon einen warmen Empfang bereiten. Vorwärts, Kinder!" entgegnete Lieutenant v. Marwitz.
Wider alles Erwarten ging die Besetzung des Hoses ohne jeden Widerstand vor sich. Die vorgeschobene Section war bis auf 150 Schritte herangekommen, ohne Feuer zu erhalten und rückte im Laufschritt durch das weit offenstehende Hosthor in die Ferme ein. DaS von einer hohen Mauer umschlossene Gut war nicht besetzt. Wie ausgestorben lag es vor uns, als unsere Wagen vor dem Wohnhause auffuhren, auf dessen Freitreppe uns der Besitzer erwartete, ein Mann in den besten Jahren mit einem finsteren, entschlossenen und nichts weniger als Vertrauen erweckenden Gesicht. Rasch waren die nöthigen Posten ausgestellt und während ein Theil unserer Leute unsere erschöpften Pferde fütterte und tränkte, ein anderer die Gebäulichkeiten absuchte, machte unser Lieutenant den Eigenthümer mit dem Zwecke unseres Kommens bekannt und stellte ein kurzes Verhör mit dem nur widerwillig Antwortenden an.
„Was waren das für Leute, welche bei unserer Ankunft dort hinten über die Felder in den Wald liefen?"
„Zwei Freunde aus den benachbarten Dörfern, die mich besuchten, aber keine Lust verspürten, die persönliche Bekanntschaft der Herren „Prussiens" zu machen," war die Antwort, von einem boshaften, höhnischen Aufblick der stechenden Augen begleitet.
„Alle Ställe leer, keine Klaue, kein Schwanz brinn; alles offenbar erst vor Kurzem abgetrieben!" meldete der Unteroffizier. „Muß ein prachtvoller Viehstand gewesen sein; Lis auf das halbe Hundert Hühner auf dem Hofe, drei ollen „Pisangs" in den Ställen und einer noch älteren Hexe im Wohnhaus nichts mehr davon zu sehen."
(Schluß folgt.)
treiben. Die immerhin große Bedeutung dieser Ereignisse bestehe darin, daß der Zar endlich aus seiner abwartenden Haltung gegenüber dem Dreibund herausgetreten sei, aber man dürfe diesem Hervortreten nicht den geringsten aggressiven Charakter unterschieben. Sollte Frankreich jemals so unklug sein, zu versuchen, die franko-russische Defensiv-Allianz in eine offensive umzuwandeln, dann wäre Alles, was es bisher von Rußland erreichte, für immer unwiderbringlich verloren.
Petersburg, 11. August. Die heutige Gesetzsammlung enthält einen kaiserlichen Ukas wegen des Verbots der Ausfuhr von Roggen, Roggenmehl jeder Art und Kleie ins Ausland. Das Verbot gilt für die Häfen des Baltischen, des Schwarzen und des Asow'schen Meeres, sowie für die Westgrenze des Landes. Das Verbot tritt am 27. August neuen Stils dieses Jahres in Kraft. Außer der bereits erfolgten Herabsetzung der Eisenbahnfracht für Getreide, welches für die nothleidenden Gegenden bestimmt ist, wird dem Minister des Innern anheimgestellt, weitere Maßnahmen zur Erleichterung der Beschaffung von Getreide aus Gegenden, wo Ueberfluß davon vorhanden ist, auf administrativem Wege zu ergreifen. Den landwirthschaftlichen Organen wird gestattet, für die Bestellung der Felder und die Verpflegung der Einwohner das erforderliche Getreide auf commercieller Grundlage anzukausen. Den „Novesti" zufolge sind zum Ankauf von Brod- und Saatkorn für die nothleidende Bevölkerung bereits 15 Millionen Rubel angewiesen worden.
Petersburg, 11. August. In zwanzig inneren Gouv ernements sind die Kronförster beauftragt worden, der von der Mißernte heimgesuchten Bevölkerung unentgeltlich Bruchholz abzulaffen. Dem „Grashdanin" zufolge sollen, um der nothleidenden Bevölkerung Verdienst zu verschaffen, umfangreiche Landstraßen, Neubauten und Remonten vorgenommen werden, wofür die Regierung ca. 15 Millionen anweist.
— Der „Börsen-Ztg." zufolge soll den Branntweinbrennereien Mais zum Tarifsätze von 1/1OO Kopeke pro Pud und Werst zugesührt werden.
Petersburg, 11. August. Der französische Botschafter Herr v. Laboulaye überreichte dem Kaiser gestern sein Ab beruf uu g s sch reiben. — Der Kaiser hat dem Heere der Uralkosaken anläßlich des 3OOjährigen Bestehens derselben je eine Fahne für jedes der neun Regimenter, welches das Heer im Kriege stellt, verliehen.
Petersburg, 11. August. Der am Sonntag im osficiellen „Finanzanzeiger" erschienene Artikel über die Getreideausfuhr 18 9 0/91 erörtert: Die äußerste Erschöpfung aller Abnahmen in den Centren bewirkte Die diesjährige verstärkte Nachfrage nach russischem Getreide und somit eine Erhöhung unseres Exportes trotz fortwährender Preissteigerung. Daraus erhellt die Stärke des ausländischen Marktes unbehindert der theilweise besseren Aussichten in Europa und der guten Ernte Amerikas. Wenn die Aussichten bestimmter werden, dürfte voraussichtlich eine erneute Stärke der Nachfrage und eine Preiserhöhung folgen. Bedauerlicher Weise muß unser Export in dieser vortheilhaften Conjunction angesichts der Mißernte verschiedener Gebiete einschrumpfen, da natürlich diese vorerst aus den Gegenden mit befriedigender Ernte versorgt werden müssen. Im Allgemeinen kann auf große Exportziffern jetzt nicht gerechnet werden. Nordamerika wird Herr der Situation sein.
Madrid, 11. August. Dem Journal „Liberal" zufolge beschäftigte sich anläßlich des Besuches der französischen Flotte in Kronstadt die hiesige Regierung mit der auswärtigen Lage. Man ist entschlossen, die neutrale Haltung ferner zu beobachten. Der „Imperial" hält den Besuch eines spanischen Geschwaders in Kiel, Kronstadt und den neuen Häsen für wahrscheinlich und zwar voraussichtlich im October.
Konstantinopel, 11. August. Der „Agence de Constcm- tinople" zufolge wurden die Franzosen Raymond und Ruffie beim Verlassen des Pachtgutes in der Nähe von Rodosto überfallen und vor den Anführer der Räuber geschleppt, der sich Thomas nannte, wahrscheinlich aber mit Athanas identisch ist. Thomas beauftragte Rusfie, behufs Herbeischaffung des Lösegeldes sich nach Rodosto zu begeben und ertheilte ihm die üblichen Warnungen, falls Truppen gesendet würden. Montebello begab sich nach dem Empfang der hierauf bezüglichen Depeschen sofort zu dem Großvezier und Minister des Aeußern und besprach dort die nothwendigen Befreiungsmaßregeln. Er machte die Pforte bei dem absoluten Mangel des Schutzes der persönlichen Sicherheit für den Unglücksfall verantwortlich; dem Vernehmen nach wird Montebello auch eine Audienz bei dem Sultan nachsuchen.
Kairo, 10. August. Wißmann ist gestern hier eingetroffen und heute nach Bagamoyo abgereist.
Depeschen des „Bureau Herold".
Berlin, 11. August. Nach der „Voss. Ztg." wird die fiskalische „Kö n i g s g r u b e" am 1. September die Preise der Stück- und Würfelkohlen um 20 Pfg. per Tonne erhöhen.
Straßburg, 12. August. Die amtliche „Straßb. Corr." dcmentirt die Havasmeldung, nach welcher fünf französische Schulschwestern aus Metz ausgewiesen seien. Der Schulvorstand hätte Ersatz durch deutsche Schulschwestern beantragt, und nur aus diesem Grunde wären die französischen Schwestern nach Nancy zurückgekehrt.
Bielefeld, 11. August. Gestern erfolgte im benachbarten Dorfe Spenge ein Zusammenstoß socialisti scher und conservativer Arbeiter- letztere wollten unter Führung des Pastors Jskraut die socialdemokratische Versammlung sprengen. Es kamen mehrere Verwundungen vor.
Schwerin, 12. August. Nach einem ausgegebenen Bulletin ist der Kräftezustand des Großherzogs trotz vermehrter Nahrungszusuhr nicht wesentlich gehoben.
Wien, 12. August. Der Realschüler Kraus, welcher
mit mehreren Kameraden ohne Führer die Dachsteinwand bestieg, stürzte ab und mußte zwei Tage umherirren, ehe er einen Abstieg sand.
Paris, 12. August. Vom 15. bis 17. September tritt in der Pariser Börse der dritte internationale Handelscongreß zusammen. Der diesjährige Congreß gewinnt ein besonderes Interesse durch die Aenderung im Zolltarif.
London, 11. August. Der Prinz von Wales wird Ende September einen Gegenbesuch in Berlin abstatten.
Localer und provinzielles.
Gießen, 12. August.
— Unseren gestrigen Mittheilungen, Bekämpfung der Lungenschwindsucht betreffend, haben wir noch anzusügen, daß. erwähnte Firma, welche die vorgeschlagenen Plakate bei uns in Druck gegeben hat, der Cigarrenbranche angehört und wir von derselben ermächtigt und ersucht wurden, behufs Erzielung einer Einheit solche auch an alle anderen Firmen genannter Branche abzugeben. Wir verfehlen daher nicht, die Firmen der Tabak- und Cigarrenbranche von hier und Umgebung hieraus besonders aufmerksam zu machen.
— Ein von Wiesbaden steckbrieflich verfolgter Mann, welcher sich in den letzten Tagen in hiesiger Stadt umhertrieb und bei einem Gärtner Blumen, bei einem Wirthe einen werthvollen Hund, bei einem Büchsenmacher eine Flinte ausschwindelte, sowie auch weiterer Schwindeleien verdächtig ist, wurde gestern hier verhaftet. Der Betreffende nennt ober nannte sich Paul Stephany, Kgl. Reviersörster, ober auch Heyer. Der wirkliche Name soll jedoch Paul Stephan sein, geboren zu Kleinhemmersdorf, Prov. Brandenburg. Als Förster in Uniform hat er sich hier eingeführt, während der Mann Gärtner ist.
— Oeffentliche Anerkennung edler Thalen. Se. Königl. Hoh. der Großherzog haben dem Fuhrmann Johann Muth XIII, zu Gimbsheim in Anerkennung der von demselben am 28. April d. I. mit Muth und Entschlossenheit bewirkten Rettung des Georg Andres V. und der Margarethe Andres von Gernsheim aus unmittelbarer Lebensgefahr eine Geldprämie bewilligt, und dem Tobias Schmidt aus Eckelshausen, z. Z. in Offenbach, in Anerkennung der von demselben am 3. Juli d. I. mit Muth und Entschlossenheit und eigener Lebensgefahr bewirkten Rettung des 13jährigen Sohnes des Zuschneiders Klinket zu Offenbach vom Tode des Ertrinkens die Rettungsmedaille verliehen.
— Stiftungen und Vermächtnisse betr. Im Laufe des II. Quartals 1891 sind von Sr. Kgl. Hoheit dem Groß- Herzog u. a. nachstehende Stiftungen und Vermächtnisse bestätigt und hiernach die betreffenden Behörden zu deren Annahme ermächtigt worben: Schenkung bes Dr. Scharfenberg zu Michelstadt an die evangelische Kirche daselbst als Beitrag zu den Kosten der Anschaffung eines Fensters mit Glasmalerei, im Betrage von 500 Mk.- die weitere Schenkung des Lieutenants der Reserve im Schleswigschen Feldartillerie-- Regiment Nr. 9 von Carnap-Quernheimb, z. Z. in Wiesbaben, bestehend in einer Sammlung ethnologischer Gegenstände aus Ostafrika, insbesondere aus Witu, im Werthe von 500 Mk.- Vermächtniß der Barbara Weis zu Heppenheim an die dortige katholische Kirche zur Stiftung eines Scelenamts, im- Betrage von 300 Mk. - Schenkung der Erben des Kammer^ directors Karl Fehr zu Darmstadt an das Mathilden- Landkrankenhaus, im Betrage von 2400 Mk.- Schenkung des Kirchenbauvereins in Heppenheim a. d. B. an die katholische Kirche daselbst, im Betrage von 500 Mk.- Schenkung des- Rentners John Hehl zu Darmstadt an die Gemeinde Waller- städten zur Einrichtung einer Kleinkinderschule, bestehend in einem Gebäude nebst Mobilien im Werthe von 8000 Mk. - Schenkung der Wittwe des Commerzienraths Heinrich Keller zu Darmstadt an das Forstinstitut der Landesuniversität bestehend in einer Anzahl von Werken, Zeitschriften 2c. forstlichen Inhalts im Werthe von über 910 Mk. - Schenkung der Magdalena Diehl zu Biebelnheim an die katholische Kirche daselbst zur Stiftung verschiedener Seelenmessen, im Betrage vo" 020 Mk - Schenkung der Gemeinde Hambach an die dortige katholische Kirche zum Besten des Kirchenbaufonds, im Be- trage öou 10°7 Mk. - Schenkung des evangelischen Vereins zu Bürgel an die evangelische Kirche zu Bieber zürn Bau-' sonds im Betrage von 200 Mk. - eine Reihe von Schenkungen, bestehend in gemalten Kirchenfenstern, an die evangelische Klrche zu Offenbach zur Herstellung der Schloßkirche- des Comites für die Herstellung der Schloßkirche als Bei- *5^9 zu den Kosten dieser Herstellung die Summe von 2001 Mk. 23 Pf. - Schenkung eines Ungenannten an die evangelische Stadtkirche zu Darmstadt, bestehend in Podien Notenaufsätzen, Stühlen 2c. für die Orgel-Empore zum Gebrauche des Kirchengesangvereins, im Werthe von 300 Mk. Vermächtniß des Königl. Großbritannischen Musikmeisters i. P^ A- Anton zu Darmstadt an die evangelische Stadtgemeinde daselbst zur Verwendung in der neu zu erbauenden Johanniskirche, bestehend in Tauskanne und Becken, Abendmahlskanne mit Kelch und sonstigen Gegenständen, im Werthe von 400 Mk. - Schenkung des Beigeordneten Philipp Walldors zu Biebelsheim und seiner Ehefrau Anna, geb. Moller an die Gemeinde Biebelsheim, bestehend in einem Acker' als Bauplatz für ein neues Schulhaus, im Werthe von 950 Mk. ■ Vermächtniß des Koppel Wiesbader in Michelstadt an die israelitische Religionsgemeinde daselbst, im Betrage von 300 Mk.- Schenkung des Kirchenbauvereins zu Heppenheim a. d. an die dortige katholische Kirche, im Betrage von 1000 Mk.' Schenkung des Gemeinderaths der Stadt Bensheim an die israelitische Religionsgemeinde daselbst im Betrage von 1000 Mk.
- Zahlreiche Kriegervereine im ganzen Lande werden kommenden Sonntag Erinnerungsfeiern an die Schlacht von Gravelotte veranstalten. Dieselben bestehen größten- theils in Kirchenparade und Abends stattfindender geselliger Unterhaltung.


