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der Assistenz versität, H Der juir Opera^ liehen
das Verbot der Verunreinigung des Fußbodens und der Wände durch Ausspucken des Auswurfs beim Husten;
das Verbot des Spuckens in Taschentücher-
die Aufstellung großer, zum Theil mit Wasser, nicht etwa mit Sand oder Sägespänen gefüllter Speibecken in möglichst großer Zahl in den Fabrikräumen, sowie auf Treppenabsätzen und in Aborten, unter Umständen
mit einem Wache Ritterlichkeit.
* Greifs»'
Im Interesse der Gesundheitspflege und be- chuss Vermeidung einer zwangsweisen Anordnung benannter Maßregeln möchten wir den Arbeitgebern empfehlen, dieselben aus freien Stücken in Anwendung zu bringen und hierin möglichst einheitlich vorzugehen. Eine uns bekannte hiesige Firma hat bereits die sub 6 angeführten Plakate in Druck
in den Abort und deren Reinigung mit kochendem Wasser durch hierzu besonders angewiesene Personen- die feuchte Reinigung des Fußbodens und das Verbot des trockenen Aufwischens-
das Aushängen besonderer Anschläge, welche das sub 1 und 2 bezeichnete Verbot, sowie die Benutzung der Speibecken einschärfen und Zuwiderhandlungen unter Ordnungsstrafe stellen, in den Fabrikräumen- die Belehrung der Arbeiter über die Bedeutung der Behandlung des Auswurfs für die Verbreitung der Lungenschwindsucht, durch die Arbeitgeber oder deren Vertreter, unter Mitwirkung der Kassenärzte, denen auch die Unterweisung über die Entleerung der Speibecken anzuvertrauen ist.
die Abgabe eines besonderen Spucknapss für jeden oder wenigstens jeden häufiger hustenden Arbeiter-
4) die häufige und regelmäßige Entleerung der Speibecken
ugust. Ein Opfer seines Berufs ist athologischen Institut der hiesigen Uni- j o f. Lücken aus Dortmund, geworden, erst 27 Jahre alt, hatte sich bei einer
vermischtes.
*8. Breslau, 8. August. VIII. Bundestag des Deutschen Radfahrerbundes. Gestern, am 7. d. M. haben die fünftägigen Festlichkeiten anläßlich des VIII. deutschen Radsabrcrbundestages begonnen. Aus allen Gauen des Deutschen Reiches und Deutsch-Oesterreichs sind die Ritter d-s Stahlrosses in unserer Stadt zusammengeströmt, um Kraft und Geschicklichkeit zu messen und die langjährige Bundesbruderschaft zu erneuern. Das von dem Ausschuß zusammengestellte Programm verspricht geradezu Großartiges, so daß auch den weitestgehenden Anforderungen Genüge geleistet wird.
der Stadt Breslau gesti' Ehrengabe des schlesisch ' und Thee-, Dessert- ' * Silber - endlich der
Anderen das Panorama, wieder von Anderen die Sehenswürdigkeiten der Stadt, soweit dies noch möglich war, in Augenschein genommen. Um ll^o Uhr Abends wurde in vergnügter Stimmung die Heimreise angetreten. Lange noch werden die Eindrücke vom National-Denkmal, vom Vater Rhein, den die Wenigsten noch gesehen, von Frankfurt u. s. w. besprochen werden.
Aus dem Kreise Büdingen. Verkäufe von Leineabfällen im Juli und August v. I. zu Oberau an 18, zu Eckartshausen an 10 und zu Hainchen an 21 Landwirthe, mit einem Düngerwerth von kaum 50 Pfg. pro Centner, als Kunstdünger zu einem Preise von 5.75 Mk. pro Centner haben dem Händter eine zweimonatliche Gefängnißstrase eingebracht, die er gegenwärtig in dem Arresthaufe zu Michelstadt verbüßt. Hierbei hat er auch die sehr bedeutenden Untersuchungskosten zu tragen und außerdem noch die zu 600 Mk. anzuschlagenden Entschädigungsbeträge der Hereingefallenen zu leisten, so daß er sicherlich an seine bezüglichen merkantilen Leistungen in der Kunstdüngerbranche in der diesseitigen Provinz langesZeit denken wird.
□ Vom Vogelsberg, 10. August. Die ersten Korn- haust en (-Haufen) stehen auf dem Felde. Mit dem Heutigen hat man in den meisten Gemarkungen mit dem Schneiden des Kornes begonnen, denn seit gestern, bezw. vorgestern herrscht endlich einmal besseres Wetter. Ein Gebiet höheren Lus- drucks, das meist oder immer aufklärendes Wetter mit sich bringt, ist aufgetreten - das Barometer steht nach langer Zeit wieder einmal über veränderlich. Allerdings ist sein gegenwärtiger Stand noch nicht so hoch, daß man mit Sicherheit nun anhaltendes, gutes Erntewetter Voraussagen könnte. Es ist die höchste Zeit, daß die Witterung endlich einmal eine Wendung zum Befferen erfahre, sollte anders nicht die Land- wirthschast schweren Schaden nehmen. Auf einzelnen Aeckern war das Korn bereits überreif und hätte schon vor acht Tagen geschnitten werden müssen, wäre die Witterung dazn angethan gewesen. Trotz der vorgeschrittenen Reife der Aehren ist der Halm durch die übermäßige Feuchtigkeit noch sehr wasserhaltig. Sonnenschein ist also auch hierfür sehr nöthig, wie überhaupt jetzt für alles. Tritt jetzt die ersehnte Wendung im Wetter ein, so hat die Regenperiode unserer Gegend keinen Schaden gebracht, vielmehr großen Nutzen. Die gerade nicht häufig austretende Fäulniß der Frühkartoffeln kann hierbei nicht ins Gewicht fallen, wird vielmehr durch den vorzüglichen Stand der Kartoffeln überhaupt mehr als ausgeglichen. In seltener Vollkommenheit steht der Sommerraps und blüht eben noch theilweise sehr schön. Noch nie ist er hier in gleicher Menge, wie in diesem Jahre, gesäet worden. Es kommt dies einmal durch den gänzlichen Ausfall des Winterraps, das anderemal aber auch durch die sich immer mehr Bahn brechende Erkenntniß, daß er ein viel besseres Oel als Winterraps liefert und demnach eine nicht zu unterschätzende Culturpflanze bildet. Gleich vollkommen blühen gegenwärtig im Felde Erbsen, in den Gärten Bohnen. Letztere versprechen einen reichen Ertrag, wenn eben gutes Wetter anhält. Den Gurken dagegen war es zu naß- es gibt hier wenig oder gar keine. Alle andere Küchengewächse, wie Ober- und Unterkohlraben, Kohl und Wirsing :c. entwickeln sich sehr üppig. Die Obsternte verspricht gleichfalls ein reiches Ergebniß, namentlich Birnen und Zwelschen Aepsel, die voriges Jahr sehr stark trugen, weniger. Alle-, in Allem, gute Aussichten sind vorbanden, jetzt nur warmer Sonnenschein, daß sie sich verwirklichen können.
Ein kurzer Unberblick wird das beweisen. Freitag, 7. August, Vormittag von 9 bis 12 und Nachmittags von 2 bts 5 Uhr: Sitzung des Sportsausschusses. Nachmittags 5 Uhr großes Concert und Gartenfest mit Illumination und Feuerwerk am Abend auf dem Frieleberg. Samstag den 8. August, Vormittags 8 Uhr, feierliche Eröffnung des VIII. Bundestages im St. Vincenzhaus. 9 Uhr: Sitzung des Bundesausschusses. Mittags 1 2 Uhr: Essen. 6 Uhr- Ausführung der fünf Pflichtübungen für den Meisterschaftsbewerb im Kunstfahren. Abends 8 Uhr: Großes Begrüßungsfest auf der Liebigs- höhe (Concert, Illumination re.). Sonntag den 9. August, Vormittags IP/2 ühr, Corso durch die Stadt nach dem Scheitniger Park, woselbst gemeinschaftliches Mittagessen stattfindet. Nachmittags 3J/2 Uhr Wettrennen auf der Rennbahn. Abends 8 Uhr im Breslauer Concerthause Wettbewerb sm Gruppen- und Reigenfahren und um die Meisterschaft im Kunstfahren, hierauf Festball. Montag den 10. August, Vormittags 9 Uhr: Sitzung des Bundesausschusses- 11 Uhr Frühschoppen im Tivoli- Nachmittags 3 Uhr Wettrennen aus der Rennbahn- Abends 7 Uhr Concert und Festessen im Zoologischen Garten, Preisvertheilung an die Sieger und Feuerwerk aus der Oder, Rückfahrt per Dampfer. Dienstag den 11. August: Ausflug mittels Extrazuges nach Freiburg- Fürstenstein. Die Betheiligung an diesen Festlichkeiten von Seiten der Bewohner unserer Stadt verspricht eine außerordentliche zu werden, zumal schon im Ehrenausschuß alle Kreise vertreten sind. An der Spitze desselben stehen Se. Exc. der Oberpräsident v. Seydewitz, Se. Exc. der com- mandirende General des 6. Armeecorps, v. Lewinsky, und Se. Exc. der Stadtcommandant Generallieutenant v. Grote'- Vorsitzender des „Hauptausschusses" ist Herr Betriebs-Ingenieur Georg Teinert. Das Festbureau befindet sich im Hause des bekannten Pianofortefabrikanten Großpietsch. Die Rennen gewinnen sowohl durch die Theilnahme der bedeutendsten Radfahrer (u. A. August Lehr, der Meistersahrer der Welt-, wie auch durch den hohen Werth der Preise an Interesse. Obenan unter den letzteren steht die von unserem Kaiser gestiftete Vase. Von ansehnlicher Größe, ist sie im Roccocostil ausgeführt und wird
gegeben, deren Abfassung und Inhalt die günstigste Beur- theilung des diesseitigen Fabrikinspectors gesunden hat. — Den in Fabriken beschäftigten Arbeitern aber empfehlen wir genaue Beobachtung der im Interesse ihrer Gesundheit getroffenen Maßnahmen mit dem Hinweise, den guten Willen, der hier zum Ausdruck gekommen, anzuerkennen und Durchführung keine Schwierigkeiten zu bereiten oder entgegen zu arbeiten.
Blutvergiftung zugezogen, welche einen tödt- nahm.
— Lefestücke über Gefährlichkeit des Spiels mit Feuer. .... seitens des preußischen Ministeriums der geistlichen re. Angelegenheiten an die Provinzial-Schul-Collegien unterm 12. Juni c. ergangene Anordnung, wonach eine Anzahl von Lesestücken, in welchen die Kinder über die Gefährlichkeit des Spiels mit Feuer oder Streichhölzern belehrt werden, in die Schulbücher der Monarchie ausgenommen werden soll, ist ein Verdienst der im Jahre 1889 in Berlin stattgehabten Deutschen Allgemeinen Ausstellung für Unfallverhütung. Letztere hatte einen Theil der ihr zur Verfügung gestellten Preise für das beste, diesen Gegenstand behandelnde Lesestück bestimmt. Von den ihr eingereichten zahlreichen Beiträgen wurden drei prämiirt. Der, vom Vorstande der Deutschen Allgemeinen Ausstellung für Unfallverhütung an das Ministerium der geistlichen Angelegenheiten gerichteten Bitte, diese Erzählungen in die Lesebücher sämmtlicher Schulen der Monarchie aufzunehmen, ist bereitwilligst entsprochen worden. Welche Wichtigkeit diese Frage übrigens besitzt, geht daraus hervor, daß, wie die Statistik des Verbandes deutscher Privat- Feuerversicherungs-Gesellschasten ergibt, während der Jahre 1880—1889 allein bei den zum Verbände gehörenden Anstalten, die indeß nur etwa die knappe Hälfte der in Deutschland gegen Feuer versicherten Werthe repräsentiren, circa 6000 Risiken durch Spielen mit Zündhölzern seitens dec Kinder dem Brande überliefert worden sind.
— Die Tage sind schon bedeutend im Abnehmen begriffen. Am 1. August ging die Sonne um 4 Uhr 22 Min. auf Md um 7 Uhr 51 Min. unter, am 15. sind die entsprechenden Zeiten 4 Uhr 45 Min. und am 31. dauert der Tag nur noch von 5 Uhr 12 Min. bis 6 Uhr 50 Min. Die Tageslänge vermindert sich also von 15 Stunden 29 Min. am Anfänge auf 13 Stunden 3 Min.
Alzey, 7. August. Die Stadwerordneten-Verfammlung dahier beschloß in ihrer gestrigen Sitzung die Aufnahme einer Stadtanleihe im Betrage von 300 000 Mk.
tt Vom Kaifermanöver des 11. Armeecorps. Das Programm für die bevorstehenden Kaiserfesttage in Kassel ist nunmehr festgestellt und sind die Vorbereitungen für die zu treffenden Maßnahmen im vollen Gange. Die große Parade der gesammten Truppen des 11. Armeecorps vor dem Kaiser findet am 12. September, einem Samstag, statt. Das große Festmahl, welches die Landstände dem Kaiser und seinen Gästen geben, wird im Orangerieschloffe der Karlsaue am Tage vorher, am 11. September, Freitag, eingenommen. Das große Paradediner des Kaisers wird dagegen im Residenz-Palais am Friedrichsplatze stattfinden und zwar am Nachmittag nach -der Kaiser - Parade. Am folgenden Tage, Sonntag den 13. September, wird auf dem Bowlinggreen (großer runder Rasenplatz vor dem Orangerieschloffe, dem Karlsauepark gegenüber) ein allgemeiner Feldgottesdienst abgehalten, dem selbstverständlich auch der oberste Kriegsherr, Seine Majestät der Kaiser, beiwohnen wird. Die Abreise des Kaisers nach Erfurt ist auf Sonntag Nachmittag 3 Uhr bereits angesetzt. Eine große Anzahl fremder Fürstlichkeiten wird zu den Kaiser- manövern hier eintreffen und ist für dieselben in Kassel und auch in Wilhelmshöhe bereits Quartier bestellt. Ihren Besuch angemeldet haben, bezw. bestimmt werden bis jetzt erwartet u. A. der König von Rumänien, der Kronprinz von Rumänien, der König von Sachsen, der Großherzog von Sachsen-Weimar, der Großherzog von Heffen - Darmstadt, der Herzog von Sachsen-Meiningen , der Fürst von Waldeck - Pyrmont, der Fürst von Lippe, der regierende Fürst von Hohenzollern rc. Auch der Bruder des Kaisers, Prinz Heinrich von Preußen, trifft hier ein, ferner wird sich im Gefolge des Kaisers auch der Reichskanzler General v. Caprivi befinden.
mit plastischen Blumen gezierten der Wandung schmücken vorzüc Früchte. Von anderen Pre'
Lich, 10. August. Heute stürzte ein hier in Diensten stehender, aus Birklar gebürtiger Fuhrmann in der Oberstadt neben seinen Pferden nieder und war alsbald eine Leiche. Ein Herzschlag hatte demselben, welcher vorher noch anscheinend wohl und munter war, ein rasches Ende bereitet.
Lich, 10. August. Nachdem die hier aufgetretene Mafern- epidemie als erloschen betrachtet wird, hat in den Volksschulen und auch in der Präparandenanstalt der Unterricht wieder begonnen.
-1. Grüningen, 11. August. Am verflossenen Sonntag unternahm der hiesige Männergesangverein, dem sich noch eine Anzahl Nichtmitglieder angeschlossen, unter Leitung seines Dirigenten Lehrer Eckel einen Ausflug nach dem Niederwald-Denkmal. Nachdem Herr Lehrer Eckel eine Fahrpreisermäßigung erwirkt, ging es in corpore Nachts ■3 Uhr von hier weg. In Rüdesheim angelangt, wurde sich erst zum Aufstieg durch „echten Rüdesheimer" gestärkt. Oben angekommen, wurde das Denkmal eingehend besichtigt, woraus zwei patriotische Lieder vom Verein vorgetragen wurden. Nun stieg der eine Theil auf demselben Wege hinab, während die andere Hälfte über Aßmannshausen, Jagdschloß u. s. w. per Dampfboot bis Rüdesheim und von da nach Frankfurt zurückfuhr. Hier wurde von Vielen die Ausstellung, von
Localer uttb provinzielles.
Gießen, 11. August.
— Gauturnfest in Butzbach. Am Montag sand in Fortsetzung des Festes das Turnen der Musterriegen des Gaues Hessen statt und erhielt die Riege des Turnvereins Gießen den zweiten Preis mit 19,335 Punkten.
W — Maßregeln gegen die Verbreitung der Lungenschwindsucht. Wie wir bereits vor einiger Zeit mittheilten, haben die Großherzoglichen Fabrikinspectoren unter Hinweis auf die Gefahr der Ansteckung in geschlossenen Arbeitsräumen den Arbeitgebern für ihre Fabrikräume folgende Maßregeln als wirksam und practisch durchführbar empfohlen:
* Antwerpen, 6. August. Die Auswanderung im Monat Juli über den Hafen Antwerpen betrug 3548 Personen. Hiervon gingen 3197 nach den Vereinigten (Staaten mit der Red Star Line, 211 nach Brasilien mit dem Norddeutschen Lloyd, 108 nach Australien, 32 nach Kanada.
* Es heißt Manches Bier und ist keins! In Gräfenthal ist neulich durch eine Gerichtsverhandlung an den Tag gekommen, was alles unter dem Namen Bier den Durst zu löschen bestimmt ist. Es handelte sich um eine Anklage wegen Hinterziehung der Brausteuer und dabei zeigte es sich, daß manche Biere von allem möglichen Zeug zusammengebraut werden, nur nicht von Hopfen und Malz' Ein Apotheker auf dem Walde noch dazu war es, der die Ingredienzen, die man vulgär als Traubenzucker, Glycerin, Couleur, Salicylsäure, Galatine, Syrup, Hausenblase u. s. w. benennt, unter schönen lateinischen Namen an verschiedene Brauer für schweres Geld verkaufte zur Herstelllmg von Bier. Es ist auf eine hohe Strafe erkannt worden und es dürften noch mehrere ähnliche Prozesse folgen! — Unter solchen Umständen ist es allerdings kein Wunder, wenn man nach manchem Bier Kopfschmerzen und Manches andere bekommt. Das glückliche Bayern ist darin nun weiter- wenn auch Manches bei ihren Eisenbahnen faul ist, auf einen guten Tropfen aber halten sie und gesetzlich haben sie alle Beimengung von Surrogaten den Brauern strengstens verboten. — Der schöne Spruch: Hopfen und Malz, Gott erhalts! hört sich solchen Schmierereien gegenüber wie die reine Ironie an.
* In der Auffindung unbestimmter Adreffen ist die Post manchmal recht glücklich. Ein neues Beispiel hierzu hat sich neuerdings in Mainz zugetragen. Ein Herr aus Köln, welcher sich kürzlich in einer hiesigen Wirthschast aufhielt unb wieder nach dorten zurückkehrte, hatte dem Wirch eine Mitteilung zu machen, da er aber dessen Namen nicht kannte,, schrteb er folgende Adresse: „An den Wirth mit dem groß en S chnurrb art tn Mainz." Der Brief gelangte an die rrchtige Adresse unb zwar an ben Gastwirth Mondrion auf bem Schillerplatz.
* Zn der Menagerie. Wärter: „Der Löwe, ben Sie hier sehen, ist gelb unb großmüchig unb frißt lebenbige Ochsen bitte, Vorsicht, meine Herren, nicht so nahe herantreten." ' 1 }
i, 4. August. Auch eine „Meisterschaft". Am oenb befanb sich eine Anzahl halbwüchsiger Jungen Platze, welcher sich bei ber Mulackstraße unb ber r^Wer Straße bilbet. Die Erregtheit ber Vaffanten herzu, welche im Kreise ein unter ben ermunternben Zurufen ber Ku-.. .ber kämpfte. „Um was gehts
benn her?" fragte Hinzugetretenen. „Wohl gar
um Gelb?" — „Nee, is nich," antwortete stolz einer ber soeben pausirenben Ringkämpfer, „et is von wegen ber Meisterschaft von bie Mulackstraße!"


