Ausgabe 
12.8.1891
 
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Landwirthschaftlichk Winke und Rathschläge.

tM Vberheffe«, Mitte August.

Ueber richtige Berwerihung des 1891er vbstfege«O. In -unserem vorigen Aufsätze handetlen wir über den Verkauf des Obstes; heute wollen wir die Sacke damit besckltetzen, daß wir über das richtige rlvmachen, Einteller«, Trockne«, Latwergentoche« «Mb Obstweinfabriztren ewige Winke und Andeutungen folgen lassen.

Aus den südlichen Provinzen unseres Großherzogthums, sowie von vielen Seilen Deutschlands kommen die Nachrichten, daß alle Bäume, ja alle Hecken voller Obst hangen. ES ist darum besonders auch das Augenmerk auf das Einteilern, Trocknen und Ausbewahren zu richten und zwar rechtzeitig, damit der Landwtrth von seinen Erträgen nicht überrascht wird, besonders aber, daß er in der Lage ist, die Gottesgabe unter Umständen für das nächste Jahr zu reserviren. Wir haben nun zum dritten Male Obsterträge, tn 1889, 1890 und 1891, wenn auch keine allgemeinen vollen Ernten; darum ist anzunehmen, daß Fehljahre kommen können, gegen die man in reichen Jahren Vorsorge treffen muß. c r. t

Besprechen wir kurz da- Obstabmachen* Schon Bande sind voll davon geschrieben worden; in allen Versammlungen und Vor- trägen, die sich auf Obstbau und Baumpflege beziehen, wird davon gehandelt, dock nach wie vor wird mit dem Mißhandeln der Bäume durch zu frühes Abmachen «nd barbarische- D^aufloSharren mit den Stangen sortgefahren. Man lasse das Obst reif werden und hüte sich ja, durch andere ängstliche, engherzige Gemüther stch zznn rechtzeitigen Abernten treiben zu lassen. Es ist ein Jammer, wenn man die gewaltsam heruntergehauenen Tragästchen unter den Bäumen liegen sieht. Viele Centner Obst werden dadurch vernichtet, denn der so mißhandelte Baum wird im nächsten Jahre vielleicht nur die Hälfte dringen von dem was er gebracht hätte, wenn er rücksichtsvoll behandelt worden wäre. Wer einen practischen Blick hat, der erkennt sofort in diesem Jahre die im vorigen Herbste miß­handelten Bäume und der geringere Ertrag gegen richtig behandelte ist dem Besitzer zu zeigen, wenn er es will. Darum darf man nicht müde werden, auf diese Mißhandlung und Barbarei gegen die Fruchtbäume immer wieder htnzuweisen. Es ist wörllich wahr, daß diejenigen Menschen, welche zu frühe abmachen und den Baum mit der Stange schinden und zerfetzen, ebenso sehr schaden, als die blüthenzerstörenden Jnsecten im Frühjahre. Sonntägliche Be­sprechungen der Ortsbewohner mit den Lehrern und Bürgermeistern über die Obsternte sind dringend zu empfehlen. Man bespricht sich ja auch über das Mähen des Heu- und Grummetgrases, über den Schnitt deS Getreides, wo es flürlich gehalten wird, warum soll man stch nicht über die Obsternte verständigen können. Wer nur irgend kann, Lust und Beruf dazu hat, der versäume nicht, bet jeder Gelegenheit sein ceterum censeo damit zu schließen, daß er sagt: Lieber Landwtrth! Mißhandle deine Hauslhtere und Bäume nicht, denn du schneidest dir tief ins eigene Fleisch dadurch.

Nicht unerwähnt soll gelassen werden, daß das unvollständig ausgereifte Obst bet weitem nicht so werthooll und haltbar ist, wie das vollständig ausgeretfte. Die Obsthändler drücken dies auch im Preise aus. Für Früchle, die Ende September oder Anfang October geerntet werden, zahlt man andere Preise als für solche, die Mitte September abgenommen wurden. Hinsichtlich desjenigen Quantums, welches man für den eigenen Bedarf zurückhalten will, wird dringend ein vollständiges Ausreifen empfohlen, weil es sich dadurch länger gefund erhält. Es ist sehr bitter, wenn die Hausfrau an das Odst- gerüfte kommt und vielfach schon um Weihnachten die Entdeckung machen muß, daß der Vorrath mit Dutzenden von faulen Exemplaren untermischt ist.

Wir weisen noch weiter darauf hin, daß der 1891er Jahrgang ein kühler und feuchter ist, wenigstens bis heute, wo diese Zeilen geschrieben werden. Das Obst braucht also längere Zeit um voll­ständig durchzureifen, als in trocknen warmen Jahren. Die Früchte hängen ziemlich dicht beisammen, können also nicht so leicht durch- zettigen, als wenn sie weniger dicht hingen. Jedermann kann sich bei dem diesjährigen Frühobste, bei Frühkartoffeln und verschiedenen Gemüsearten davon überzeugen, daß sie einen wässerigen Geschmack haben, der sich nur durch völliges Ausreisen verliert. Man möge dies beim Obste nicht vergessen.

lieber das Einteiler« des für die eigene Wtrthschaft bestimmt m Obstes mögen einige Worte hier folgen. Die Zeit ist jetzt gekommen, wo die Keller gereinigt werden müsse«. Vor allem ist tüchttaes Lüsten nothwcnvig; daneben muffen dre verfaulten lleberrcfte der

Kartoffeln, Dickwurzeln und sonstiger Unrath htnauSgeschafft, die Spinnweben beseitigt und die mit allerhand Wurzelwerk und Schmutz durchsetzte Erde, welche durch die Kartoffeln und Rüben etngebracht wurde, aus dem Kellerraum beseitigt werden. Selbst der kleinste Landwtrth im obersten VoaelSberge weiß heutzutage, daß in solchem Unrath Millionen von Pilzen und Bacterien stecken, welche die ge­sunden Producte inficiren und schnell zu Grunde richten. Darum ist nicht blos für Wohnung und Ställe, für Mtlchkammer und Scheuer, sondern ganz besonders auch für den Keller Sorgfalt und Reinlichkeit geboten, damit die durch viele Arbeit und manchen Schweißtropfen erworbenen Producte nicht am Ende durch Fäulniß zu Grunde gehen. Um diesem gründlich vorzubeugen, scheuen manche Landwirthe die Kosten und Mühen nicht, ihre Keller vollständig zu desinficiren, die Wände abwaschen, abniben oder gar abwetjen zu lassen, was sehr zu empfehlen ist. Sorgfalt und Reinlichkeit im Kleinen wie im Großen lohnen in allen Lebensbranchen denjenigen, der sie übt.

Recht zu empfehlen ist in diesem Jabre das Latwergentoche«, in Oberheffen Honig genannt. Da die Früchte, wie bereits oben angedeutet, wegen des feuchten Wetters und des Dtchtzustuumenhängens schwer durchreifen, ist bei dem Honig- und Latwergenkochen das Augenmerk darauf zu richten, daß das Product gründlich gar und durchgekocht wird. Geschieht dies nicht, fo geht die Latwerge später in Gühr««g über, sie säuert und geht bald zu Grunde. Die fleißige HauSftau wird auf diesen Punkt besonders aufmerksam ge­macht und ein einfaches Mittel angedeutet, wie man der rechtzeitig entdeckten Gährung erfolgreich entgegentreten kann. Man bringt die in Gährung gerathenen, kleine Blasen treibenden Töpfe in einen heißen Backofen, aus dem gerade das Brod herausgenommen worden ist. Die Hitze des Backofens ist in diesem Stadium noch so be­deutend, daß die Gährungspilze gründlich zerstört, wodurch der Honig (die Latwerge) wieder haltbar wird. Das Erhitzen im Backofen kostet nichts; der Ofen würde nach und nach doch erkalten. Mit Salicyl läßt er sich ebenfalls gut und haltbar macken, allein erstens kostet das Geld und zweitens hat man diesen Stoff auf kleinen ab­gelegenen Dörfern nicht gleich zur Hand, während ein heißer Back­ofen jeden Tag zu haben ist. Zum Schluffe sei noch darauf hin- gewiesen, daß von vielen Hausfrauen der Saft von Zuckerrüben bei dem Honig- und Latwergenkochen angewandt wird und daß dieser Honig sich durch große Haltbarkeit und großen Wohlgeschmack aus­zeichnet. Wer keine Zuckerrüben baut, kauft den Centner zu 1 Mk. bei einem Nachbar. Versuche sind zu empfehlen, weil der Rübensaft sehr viel billiger ist, als der Most (Saft) von Obst.

Literatur «nO1 Aunst.

Ein Gruß aus der Heimath, die Begegnung mit einem lieben alten Bekannten wem, der draußen ist, wären sie nicht erfreulich?Wie gut Du ausstehst!" Diese so beliebte Begrüßung wird Jedermann dem ersten Heft des soeben beginnenden neuen Jahrgangs der Jllustrirten Octav-Hefte von Land und Meer" (herausgegeben von Prof. Joseph Kürschner, redigirt von Otto Baisch, Stuttgart, Deutsche Verlags-Anstalt) entgegenrufen, dem daffelbe zu Gesicht kommt. Denn diese Octav-Hefte haben ein nagel­neues Gewand angelegt, das wie die blühende Außenseite eines Menschen auch auf geistiges Wohlbefinden schließen läßt. Zunächst fesselt uns der interessante Heiberg'sche Roman:Wer trifft das Rechte?" von dem dieses eine Heft bereits annähernd den Inhalt eines halben Romanbandes bietet, sowie die gemüthvolle Erzählung: Ein müdes Herz" von Ossip Schubin. Erheitern können wir uns an der prächtigen Roderich'schen Humoreske vomMäusekrieg" und athmen köstlich erquickende Luft in Gerhard WaltersIn der Wald­frische", wandern ohne jede Anstrengung mit A. Trinius durch das reizende Thal der wilden Gera, machen mit Ludwig Thaden eine Bergfahrt in das von kerngesunden Menschen bewohnte Walserthal, statten dem gefeierten Dichter derAhnen" mit Friedr. Rueffer einen Besuch auf seinem idyllischen Landsitz in Siebleben ab und begleiten die Zöglinge des militärischen Erziehungsinstituts Annaburg in die Sommerfrische oder dampfen mit Otto Neubaur über den atlantischen Ocean. Daneben finden wir weitere höchst interessante Artikel von Karl Vogt, A. Lammers, Dr. Th. Wimmenauer, Klotilde v. Adelfeld, Dr. Löwenfeld u. a. Die hundertfältigen Anregungen aber, die in den an Stoffen unerschöpflichen AbthetlungenUnter uns" und Aus Zeit und Lcben" geboten werden, laffen sich hier nicht einmal

anbeuten. Und wie hübsch nun, das Alles durch Abbildungen reizendster und anschaulichster Art belebt zu sehen, die bald 618 Meisterwerke deutscher Kunst eine hohe selbständige Stellung eÜi- nehmen, bald das geschriebene Wort in wirksamster Weise unter­stützen. In der That, dieser neueste Jahrgang der Jllustrirten Octav- Hefte vonHeber Land und Meer" wird, nack diesem glänzenden ersten Hefte (Preis nur 1 Mk0 zu schließen, Alles, was bis jetzt an Verwandtem da war, in den Schatten stellen.

Verkehr, £an$« ttnfr volkswirthfchaft.

Gieße«, 11. August. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr- Pfd. X 1,101,15, Hühnereier 1 St. -, 2 St. 11-13 Enteneier 1 St. 6-7 H, 2 St. - 4, Käse pr. St. 58 H, Käsematte pr. St. 3 H, Erbsen pr. Liter 18 4, Stufen pr. Liter 30 H, Tauben pr. Paar X 0,701,00, Hühner pr. Stück X 1,00-130, Hahnen pr. St- X 0,60-1,00, Enten pr. Stück X 2,002,30, Ochsenfletsch pr. Md. 7076 A. Kuh- und Rindfleisch 6064 Schweinefleisch 60-70 4, Hammttfleisch 5074 A, Kalb, fleisch 50-56 Kartoffeln pr. 100 ÄUp X 5,50-7,00, Weißkraut pr. St.--Ä, Zwiebeln per (Senfhcr X 6,507,00, Milch per

Liter 12-18 H, Kirschen per Pfd. 16 H.

Zur Düuguug der Ovflbäume empfiehlt Pros. Wagner im Herbst eine gleichlheilige Mischung von Ehlorkaliurn und Super­phosphat, im Februar Chilisalpeter zu geben. Die erstgenannte Mischung, von welcher bet starken Obstbäumen etwa 1 Kilogramm, bei Spalterbäumen 250 ©ranyp, bei Cordoubäumchen 60 Gramm pro Stamm genügen, wird, soweit die Baumkrone reicht, ausgestreut und mit dem gewöhnlichen Stalldünger untergegraben. Der EHUi- salpeter, von welchem gemäß den obigen Abstufungen 500 Gramm, 150 Gramm und 40 Gramm anzuwenden sind, braucht nur auf­gestreut zu werden, da das Niederschlagungswasser ihn scknell den Wurzeln zuführt. Obstbäume mit üppigem Holz und Blättertrieb und geringer Frucktbarkeit bedürfen vorzugsweise der Mischung von Chlorkalium und Superphosphat. Bei schwachem Holz- und Laub- trteb ist dagegen auch die Anwendung des Chilisalpeters dringend geboten.

Eingesandt.

Gießen, 11. August 1891.

Unser diesjähriges Jugendfest scheint seinen Glanzpunkt zu ver­lieren, um» jedenfalls allmählich dem Aussterben entgegengebracht zu werden. Wie aus den diesbezüglichen Bekanntmachungen zu ersehen, hat man es vorgezogen, den Festzug durch die Stadt, oas Vergnügen aller Eltern und Kinderfreunde, fallen zu lassen und von der Außen- ftadt, den Anlagen nach dem Philosophenwald zu marschiren. Wie man angibt, geschähe solches im Jntereffe der Kinder, welche durch den langen Zug durch die Sjadt ermüdet rpürden. Das löbliche Comiiv hat aber wohl nicht bedacht, daß durch das Passiren durch die Stadt Denjenigen eine Freude bereitet wurde und wird, welche nicht nach dem Festplatz gehen können, vielleicht durch Krank­heit und sonstige Verhältnisse gezwungen sind, davon fern zu bleiben. Diese müssen demnach auf diese Freude Verzicht leisten. Wäre es nun nicht noch zu ermöglichen, daß man auch tn diesem Jahre, gleich wie früher, den Zug der Kinder von Oswaldsgarten abgehen ließe und so auch Denjenigen, welche nicht an den Anlagen wohnen und doch ihre Freude an der lieblichen Kinderschaar haben, auch diesmal ihre Freude an derselben erhalten bliebe. Im Interesse des vaterstädtischm Volksfestes fei hiermit sehr darum gebeten.

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gemeffm am 11. August, Vormittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 13V2, Lust 15 Grad Reaumur.

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Bekanntmachung.

Die Stelle eines Schul­dieners an der neuen Stadt­knabenschule auf der Nordanlage, mit welcher neben freier Wohnung und Heizung ein Gehalt von 600 bis 1100 sowie Pensionsberech­tigung und Wittwenversorgung nach Maßgabe der Satzungen über die Dienstverhältnisie der Gemeindebe­amten der Stadt Gießen verbunden ist, soll zu Anfang September d. I. mit einem verheiratheten Manne be­setzt werden.

Bewerber haben ihre Meldungen unter Beifügung von Lebenslauf und Zeugnissen und mit Angabe ihrer Gehaltsansprüche binnen acht Tagen hierher einzureichen; mit Rücksicht auf die Bedienung der Centralheizung werden solche Bewerber bevorzugt, weiche als Heizer oder Schlosser be­reits thätig waren.

Gießen, den 10. August 1891.

Großh. Bürgermeisterei Gießen. _________Gnauth.______7258

Arbeitsversteigerung.

Samstag den 15. l. Mts., Vorm. 9 Uhr, soll die Liefemng einer Anzahl Gewannsteine auf dem Stadtbauamt versteigert werden.

Gießen, den 11. August 1891. Großh. Bürgermeisterei Gießen.

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Samstag den 22. d. M., Mittags 1 Uhr, soll die der Gemeinde Holzhausen zustehende Jagd auf acht Jahre in der Wohnung des Bürger- meisters verpachtet werden.

Holzhausen (Post Fronhausen), am 10. August 1891.

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Flur I Nr. 962 125 Meter Grab­garten daselbst,

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freiwillig meistbietend versteigert werden.

Gießen, 10. August 1891.

Großh. Ortsgericht Gießen.

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Montag den 17. August,

Nachmittags 21 /2 Uhr, soll auf dem hiesigen Ortsgericht die den Erben des verstorbenen Flurschützen Heinrich Bölter in Gießen gehörige Hosraithe:

Flur I Nr. 536 62 Meter auf dem Selterswcg

freiwillig meistbietend versteigert werden. Gießen, 10. August 1891.

Großh- Ortsgericht Gießen.

I. A-: Vogt. 7247

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