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Friedberg berufen Befolgung der guten ch nun den Wunsch luttergarten, sondern , wie derselbe selbst latent ivirftu möge böei^e/fen. Aber in die Mutter Erde i)t die vva dieser Lamen zeitigen nnd r in Form geistiger daß sw ihre Aufgaben itend, zu einer nach >es Obstbaues werden Schmidt empfahl ein- r allen Bevölkerungs' aus nahm Kreisrath

Es wurden dann vereinigte ein durch ilie Kruse recht am- (er und Schüler der eine freundliche Er- ld letztere zu fleitzign in. ________

tegung ein«.* 2 Anker" -«$= und *-'!-« ftatt, rnelche neben der «tsgeietzgebnng* hnhunQ der Öl0B 1 Mhreud eine %b:

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Ihn zu Altmeister Spohr nach Kassel schickten. Hier bildete er sich zu einem hervorragenden Geigenspieler aus und ge­bürte als solcher lange Jahre dem hiesigen Hosthealer- Orchester an.

* Glasgow, 6. März. Der Ausstand der Hoch­ofenarbeiter kann nun als beendigt betrachtet werden, da die Arbeiter sich seit Anfang der Woche mit den Arbeit­gebern unter vollständiger Nichtberücksichtigung der englischen Nnionssührer in Verbindung gesetzt und sich den Bedingungen der Hochosenbesitzer unterworfen haben. Der fünfmonatliche Kampf endete mit einer v o l l st än di g e n Ni e d e r l a g e der Arbeiter- dieselben mußten sich außerdem noch eine Lohn­verminderung von 20 Procent gefallen lassen. Hinsichtlich der Sonntagsarbeit mußten die Arbeiter ebenfalls nachgeben. Der Ausstand hat die englische Hochofenarbeiter Union un­gefähr 20,000 Lire gekostet und wenn auch die Hochofen­besitzer durch das fünfmonatliche Stillstehen ihrer Hochöfen geldlich stark geschädigt wurden, so haben sie immerhin die Genugthuung, den Aufhetzungen der Unionistensührer auf längere Zeit hinaus die Spitze abgebrochen zu haben.

Ltngesandt.

Berrer«, 10. Marz.

Ihr geschätztes Blatt brachte schon mehrere Artikel über den Bahvba« Londorf-Lollar refp. Londorf-Gietzen.

Daß das Project Londorf-Gießen ganz entschieden daS richtigere ift, ist In Vielem schon gesagt; doch ist es unbegreiflich, daß man die Bahn von Londorf aus über Ortschaften führen will, denen dieselbe gleichgültig ist, wogegen man bet kleiner Schwenkung nach links eine Ortschaft berührt, deren Bahnversandt den vieler anderen Ortschaften bedeutend überragt, welche lebhaftes Jnteresie an diesem Bahnbau hat und auch ihrerseits Opfer zu bringen bereit ist.

In dieser Ortschaft Beuern sind z. B. sieben im Betriebe befindliche Lungsteinbrüche, in welchen über 50 Arbeiter beschäftigt find, ebt Pflastersteinbruch, dessen Steine sich zum Versandt bestens eignen, und neue Brüche könnten noch aufgethan werden. Die Rentabilität dieser Brüche kann sich bet bequemerem und billigerem Transport ums Doppelte erhöhen. Ferner sind Ockergräbereten, Ziegelei, Dampfmühle, großes Frucht- und Mazzengeschäft rc. vor­handen, welche den Güterverkehr sehr unterstützen. Auch sind nicht unberücksichtigt zu lassende Braunkohlen-, Kieselguhr- und Etsenstein- felder vorhanden, deren Inbetriebsetzung nur vom Bahnverkehr abhaugt.

Alles dieses, sowie der bedeutende Personenverkehr berechtigt die Gemeinde Beuern zu dem lebhaftesten Wunsche, in den Bahnverkehr mit ausgenommen zu werden und liegt auch kein Grund vor, dieselbe bei der Bahnverbindung Londorf-Gießen auszuschltetzen. H.

Literatur unt Kttttfi

Ueberrcttchungen originellster Art bietet in öfterer Wiederkehr di- rümlichst bekannte Zeitschrift »Schorer» AamMeilblitt" seinen zahlreichen Lesern. Diesmal ist es eineTheater-Nummer", welche die Redactton herausgegeben hat. Diese Nummer dürfte des Beifalls aller derer gewiß sein, welche für die Welt der Bretter sich inter- tiftren. Illustrativ ist die Nummer von berufenster Künftlerhand (Arthur Kampf) mit vielen und den Gegenstand in treffender und meist humorvoller Weise behandelnden Bildern reich ausgestattet, während der verbindende, amüsant und geistvoll geschriebene Text von Max Grube, dem Oberregisseur des Königlichen Schauspielhauses ru Berlin, und Julius Freund, dem wohlbekannten, gemüthoollen Theaterschriftsteller herstammt. Wir geben im Nachstehenden die Kapitelüberschriften: Der Dichter; Der Autor beim Director; Eine neue Rolle; Auf der Probe; Von den Directoren: 1. Species: Der Hoftheaterdirector; 2. Species: Der Modetheaterdirector; 3. Species: Der Provinzdirector; 4. Species : Der Schmierendirector; Theater­mutter und Theaterkind; Die Naive; Der große Tenor; Moment­bilder aus dem Publikum; Der Autor hinter den Culisfen; In der Garderobe: Geschminkt; Hut ab; Die Claque; Der Requisiteur; Im Foyer; Theaterhumor. Selten haben wir eine Zeitschriften-Nummer gesehen, welche durch ihren wirklich originellen Inhalt uns so viel Vergnügen bereitet hätte, als dieseTheater-Nummer von Schorers Familienblatt".

Wöchentliche Neberficht der Todesfälle in Gießen.

9. Woche. Vom 1. März bis 7. März 1891. Einwohnerzahl: 20 611 (incl. 1600 Mann Militär). Sterbltchkeitsziffer: 35,3/oo bezw. 22,7 nach Ausschl. der Ortsfremden. Kinder

Es ftarben an : Zusammen:

Rachenbräune 1 (1)

Lungenschwindsucht 3 (1)

Acute entzündliche Er­krankungen der Ath- mungs-Organe 1 (1)

Andere bekannte

Krankheiten 8 (1)

Selbstmord durch

Erhängen 1 (1)

Erwachsene: hn vom

1.Lebensjahr: 2.lb.Jahr:

1 (1)

3 (1) - -

1 (1)

5 (1) 1 2

1 (1)

Summa:

14 (5)

10.(4)

1 3 (1)

Anm. Die in Klammern gesetztm Ziffern geben an, wir viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von Auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen

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Berarrutmachung.

Aufschrift der Postsendungen.

Zur Sicherung schneller Beförderung und Bestellung der Postsendungen mSsien owf denselben Empfänger und Bestimmungs­ort so genau bezeichnet sein, daß jeder Ungewihhett vorgebeugt roirb. Datei sind namentlich folgende Punkte zu beachten:

1. Bei Postsendungen nach größeren Orten ist in der Aufschrift die Wohnung des Empfängers möglichstgenauanzugeben. Auch ist es von Wichtigkeit, daß die Wohnungsangabe stets an der­selben Stelle der Auffchrift, nämlich unten rechts, unmittel­bar unter der Angabe des Bestimmungsortes, erfolge.

1. Auf den nach Berlm bestimmten Sendungen ist, außer der Woh­nung des Empfängers, der Postbezirk (0., N., NO. rc), in welchem die Wohnung sich befindet, hinter der Ortsbezeichnutrg -Berlin" zu vermerken.

I. Gibt es mit dem Bestimmungsorte gleich oder ähnlich lau­tende Postorte, so ist dem Ortsnamen eine zusätzliche Bezeich­nung beizufügen. Welche Zusätze für die Ortsnamen im Post» verkehr als maßgebend anzufehen sind, ergibt sich auö demVer- zeichniß gleichnamiger oder ähnlich lautender Postorte", das zur» Preise von 10 Pf. durch Bermfttelnng jeder Reichs-Postanftatt bezogen werden kann.

4. Wenn der im Reichs-Postgebiet belegene Bestimmungsort zwar mit einer Postanstatt versehen, dessenungeachtet aber nicht als all- gemein bekannt anzunehmen ist, so empfiehlt es sich, die Lage des Orts in der Aufschrift der Sendung noch des Näheren zu bezeichnen. Zu derartigen Bezeichnungen eignet sich die Angabe des Staates und bei größeren Staaten des politischen Bezirks (Provinz, Regierungsbezirk u. s. w.), in welchen! der Bestim­mungsort belegen ist, oder auch die Angabe von größeren Flüssen [(Ober), (Elbe), (Rhein), (Main) rc.j, oder von Gebirgen l(Larz), (Riefengebirge) ic.J. Nicht minder sind zusätzliche Be­zeichnungen, wie s(Thürin-en), (Altmark), (Lausitz) rc.j für den Zweck geeignet.

5. Auf Postsendungen nach Ortschaften ohne Postanstalt ist außer dem eigentlichen Bestimmungsorte noch diejenige Post­anstalt anzugeben, von welcher aus die Bestellung der Sendung an den Empfänger bewirkt werden bez. die Abholung erfolgen soll.

. Wenn der Bestimmungsort einer Sendung in einem fremden Postgebiete belegen und zu den weniger bekannten Orten zu rechnen ist, so ist außer dem Ortsnamen noch das betreffende Land bez. der Landestheil auf der Sendung anzugeben.

Die Beachtung dieser Punkte wird zur Herbeiführung einer schleu­nigen Ueberkunft der Sendungen an den Empfänger wesentlich beitragen, und es liegt daher im eigenen Interesse der Absender, die Aufschriften der Sendunaen hiernach aenau anrufertiqen.

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Sntzversteigerunsen.

a. I« Reiskirchener Wald Don- raerStag den 19« ds MtS., Begin« Vormittags von 10 Uhr ab, im Distr. 10 Vogelherd (Eichen).

Eichen-Stämme: 2 II. Kl. 3,30 fcn, 34 III. Kl. = 17,27 fm und 100 IV. Kl. = 14,85 fm.

Radelholz-Stämme: 24 III. Kl. = 13,39 fm, 100 IV. Kl. ----- 17,15 fm und 2 Kirschbaumstämme 0,74 fm.

Oichen-Stangen: 63 L, 4 II. und 4 III. Klaffe.

Radelholz-Stangen: 32 I., 16 H. und 21 III. Klaffe.

Birken-Stangen: 2600 Stück VI. Klaffe, zu Reifstangen geeignet-

Derbholz: 31 rm Eichen-, 5 rm Buchen-, 1,8 rm Weichh. und 1 rm Radel.

Ferner: 2 rm Stockholz und 250 rm Gemischte Reiser.

Das Eichenholz ist schönes Wagner- Holz.

b. Im BolpertShausener Wald Freitag den 20 M. MtS., Zusammenkunft und Beginn Vor­mittags 9 Uhr im Distr. 5 an der Rheinseller Straße bei der Nieder- «etzer Grenze.

Eich en-Stämme: 1 I. Kl. 2,87 fm, 5 II. Kl. = 7,17 fm, 36 III. Kl. --- 26,34 fm und 52 IV. Kl. = 7,22 fm.

Hainbuchen-Stämme: 5 0,52 fm, Nadelholz = 23 IIL und IV. Kl. ----- 3,18 fm und 9 Stangen I. Klaffe.

Schichtnutzholz: 4 rm Eichen und 2 rm Nadel.

Derbholz: 42 rm Eichen, 40 rm Buche«, 75 rm Weichh. und 18 rm Nadel.

Reiser: 140,5 rm Eichen, 52 rm Buchen, 143 rm Weichh. und 36 rm Nadel.

Stöcke: 13,75 rm Eichen.

Groß-Rechtenbach, 9. März 1891.

2242 Das Bürgermeister-Amt.

Im Concur» über das Vermögen des Jacob Katz II. in Stein­bach ist die Schlußrechnung auf der Gerichtsschreiberei Großh. Amtsgerichts Gießen zur Einsicht der Betheiligten rffengelegt. Die verfügbare Maffe beträgt Jk 1062.22, die daran theil- nehmende« Forderungen JL 5582.79.

Gießen. 9. März 1891.

2224 F. Hoffmann,

Holzversteigerung

[2240

dieses Blattes.

2231

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prei-würdig abzugeben.

Wo? sagt die Expedition

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Da ich im Besitze eines Leroapparate-, so bin'ich in der Lage, den

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Die Zusammenkunft ist Vormittags 9 Uhr am Pflanzgarten.

Großen-Linden, am 10. März 1891.

Großh.BürgermeiftereiGroßen-Linden.

Leun. 2234

Submission.

Montag den 16. ds. MtS.,

Vormittags 10 Uhr, sollen auf dem Bürgermeistereibureau zu Burkhardsfelden nachstehende Ar­beiten auf dem Wege schriftlicher Submission vergeben werden:

im Betrag von

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Doouer-tag den 19. d. M., von Morgen- 10 Uhr ab, werden nachstehende Gegeu- i stände gegen Baarzahlung bei Unterzeichnetem ver­steigert:

Gerüststangen, Hebel, Bohlen, Klammern, ei« Flaschenzug, ein Nollseil, eiserne Gewölbebogen, eine Parthie Sandsteine, 4 doppelspänn. Wagen, schwere Ketten, ca. 80 Ctr. Heu und Stroh «. dgl.

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