jfr’ Die Beerdigung unseres lieben Kameraden
K Herrn Friedrich Ulrich Pnbct Donnerstag Vormittag -91/2 Uhr vom Trauerhause (Bahnhofstr. 7) aus statt.
Zusammenkunft 9 Uhr in der Restauration
Bob (Neustadt)- [2233] Der Vorstand.
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E. Trenckmann
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Evangelische Gemeindevertretung
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der Kirche stattfinden soll mit der Tagesordnung:
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Dr. Naumann.
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Reise.
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von E. Wasserschieben, Bmckgeschäst
Frankfurt» Börse vom 10. März 1891.
1) Mittheilungen
2) Berkaus eines KfarrackerS an die Stadt.
3) Neuwahl eines Mitgliedes des Kirchenvorst^nd^S an Stelle des Herrn Rentners Balthasar Lenz, der wegen andauernder Kränklichkeit sein Amt freiwillig niedergelegt hat.
Unter Hinweis auf^die §§ 13, 18 und 38 des KirchenverfaffungS- Edicts wird bemerkt, daß wählbar in den Ktrchenvorstand nur solche stimmberechtigte Männer unserer Gemeinde von bewährtem kirchlichen Sinn und ehrbarem Lebenswandel sind, die das 30. Lebensjahr überschritten haben.
Gießen, am 11. März 1891.
Der Vorsitzende des Kirchenvorstandes:
Die Mitglieder der Gemeindevertretung der evangelischen Gießen lade ich, vorbehältlich der den einzelnen Herren noch zugehenden Einladung, hierdurch ein zu einer Sitzung, die am
Freitag den 13. März d. I., Nachmittags 5
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ich mich zur Kenntniss zu bringen, dass ich hierselbst, Sonnenstrasse
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Ich hoffe durch sorgfältige und schnelle Ausführung geschätzter Aufträge das Vertrauen meiner Kunden zu erwerben und dauernd zu erhalten und bitte Sie, bei Bedarf an Buch- und Kunstwerken sich meiner Vermittlung zu bedienen.
Hochachtungsvoll
E. Trenckmann.
Redaction: A. Scheyda. — Druck rind Lcrlag der Brübl'icüen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen
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Erklärung.
In dem Eingesandt vom 6. März d. I heißt es, daß das Vertrauen des Publikums zu dem gegenwärtig im Schlachthause bestehenden Verhältnisse durch Volkommnisse der in dem Eingesandt vom 5. März d. I. geschilderten Art nur gestärkt werde. Das ist nicht möglich, nur das Gegentheil kann der Fall sein. Nach der uns gewordenen Information hat sich der fragl° Vorfall folgendermaßen zugetragen:
Ochsenmetzger S. dahier hatte einen Ochsen geschlachtet. Derselbe wurde von dem orthodoxen Schächter für koscher erklärt, daraus von dem städtischen Fleischbeschauer untersucht und nicht beanstandet. Sowohl von dem Schächter als auch von dem Fleichbeschauer waren einzelne Knötchen an dem einen Lungenflügellappen wahrgenommen worden. Dieselben wurden aber von denselben nicht für tuberculös angesehen und für fo unbedeutend gehalten, daß der Schächter trotzdem das Fleisch für koscher erklären konnte und der Fleichbeschauer von einer Beanstandung Abstand nahm. Die infi- cirten Lungentheile wurden angeschnitten und in den Abfallkanal geworfen» Der Ochse wurde darauf von dem Schlachthausverwalter verwogen, dem Metzger ein Befundschein, wonach der Ochse für gesund erklärt worden war, behändigt, und es wurden alsdann wie üblich die Eingeweiden des Thieres aus dem Schlachthaus in die Geschäftsräume des Metzgers verbracht. Erst jetzt wurde telephonisch Herr Proseffor Dr. Winkler herbeigerufen, die ab- geschnittenen Theile der Lunge aus dem Canal hervorgeholt, polizeilich der Rücktransport der Eingeweiden aus dem Geschäftshaus des S. in das Schlachthaus angeordnet und nun von dem sachverständigen Arzt, im Gegensatz zu früher, der Ochse zwar als genießbar, aber als nicht ladenrein bezeichnet.
Sind solche Verhältnisse, unter welchen dergleiches vorkommen kann,, erfreulich? Warum wurde der Ochse von Seiten der Schlachthausverwaltung nicht alsbald beanstandet, bezw. ohne Anstand verwogen? Warum ließ die Verwaltung die Eingeweide fortbringen, um sie nachher wieder holen zu lassen? Es wäre wünfchenswerth, zu erfahren: Wann und wie hat der Herr Schlachthausverwalter Kenntniß davon bekommen, daß eine nochmalige Begutachtung des Ochsen durch einen Thierarzt geboten erscheinet Wie, wenn Herr Prof. Dr. Winkler nicht alsbald hätte erscheinen können? Wer hätte es verhüten können, daß inzwischen die Eingeweide des Thieres verwertet worden wären? Wer hätte den Metzger dann bei späterer Ver- werlhung des Ochsen entschädigt? Geht nicht gerade aus dem vorliegenden Falle hervor, daß die ständige Ausübung der Fleischbeschau durch einen Thierarzt sowohl im Interesse deS Publikums aSS auch der Metzger liegt? Die Metzger sind durchaus nicht Feinde einer scharfen Gesundheitspolizei. Sie haben sie schon früher erstrebt und erstreben solche noch heute. Sie haben sich freiwillig ohne gesetzlichen oder polizeilichen Zwang einer Trichinenschau unterworfen und sie haben schon vor längerer Zeit bei dem Stadtvorstande behufs Abbestellung mancherlei Beschwerden darum nachgesucht, daß zum Ver- | walter bezw. Vorsteher des Schlachthauses, wie dies auch in anderen ! Städten der Fall ist, ein approbirter Thierarzt berufen werde. Dre ! Metzgerinnung spricht den Wunsch aus, daß alle Liebhaber Sefunden | Fleisches ihre hieraus gerichteten Bestrebungen unterstützen möchten. Wird ihnen Seitens der Stadtvertrelung willfahrt, dann werden damit auch die übrigen Seitens der Metzger erhobenen Desiderien von selbst fug erledigen. 225» Der Vorstand der Mchgenmiimg ?u Gießen
Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme bei dem Hinscheiden unserer unvergeßlichen Frau, Mutter, Tochter, Schwester und Schwägerin
Irau Wilhelmine Weidig,
geb. Damm,
sowie für die v'elen reichen Blumenspenden sagen wir hiermit
Allen unseren innigsten Dank. 2237
Wiesbaden, den 11. März 1891.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Gg. Will). Weidig.
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Gebrüder Scheel. I
Sektion Giehen.
D. Ö. A. V.
Frritf^ 13. März r Monats- V ersainmlung Hotel Victoria.
Tages-Ordn.: Vortrag des Hrn Dr. Erb
über „Gletscher". — Neuwahl des Vor- sitzevden._______________I™.?!
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Donnerstag
12. d. MtS : MF Seng.
Besprechung der


