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eine weite Thätigkeit eingeräumt; dieser Umstand dürfte den erwähnten Absichten bei Aufstellung des Arbeitsplanes wesent­lich zu Hilfe kommen. Gleich nach Beginn der Neichstags- arbeiten werden aus der Mitte des Hauses die Anträge des CentrumS wegen Aushebung des Jesuitengesetzes und wegen Verschiebung des Inkrafttretens des Arbeiter-Altersversorg- ungügesetzes eingebracht werden.

Neueste Nachrichten.

WolffS telegraphisches Correspondenz-Bureau.

Berlin, 28. October. DerR e i chsanz eigcr" unter­sucht an Hand der Preisbewegungen von Schweinefleisch, Speck und Rindfleisch die Frage, ob und in wie weit die hohen Fleischpreise mit den Viehzöllen und Vieheinsuhrverboten Zusammenhängen, und weist ziffernmäßig nach, daß weder eines noch das andere ausschließlich die Ursache ist, vielmehr hätten die schlechten Futterernten von 1888 und 1889 eine Verminderung des Viehbestandes und damit Fleischtheuerung hcrvorgerusen, und ebenso würde die gute diesjährige Ernte gegentheilig wirken. Eine erneute Prüfung des Seuchen- zustandcs der Nachbarländer werde eventuell eine weitere Milderung der Einfuhrverbote herbeisühren.

Berlin, 28. October. DenPolitischen Nachrichten" zufolge sind die Etatsarbeiten so weit vorgeschritten, daß der Reichshaushaltsetat dem Reichstage bei seinem Wieder­zusammentritt am 18. November vorgelegt werden kann- zum Vorsitzenden der Commission für die zweite Lesung des bürgerlichen Gesetzbuchs sei der Staatssecretär des Neichsjustizamts in Aussicht genommen.

Köln, 28. October. DerKöln. Volköztg." wird aus Dortmund gemeldet, es verlaute, daß der deutsche Walzwerkverband eine Preiserhöhung um 10 Mk. pro Tonne beschlossen habe. Die bisher dem Verbände fern- gestandenen Werke seien bis aus zwei nunmehr demselben beigetreten.

Düffeldorf, 28. October. Das Betriebsamt der rechts­rheinischen Eisenbahn hat aus Ermittlung desjenigen, welcher am Samstag auf dem Geleise der Eisenbahnstrecke Benrath- Köln eine Dynamitpatrone mittelst Steinen sestlegte, eine Belohnung von 1000 Mark ausgesetzt.

Stuttgart, 28. October. DerStaatsanzeiger" meldet: Generallieutenant v. Wölckern wurde mit der Führung des 13. Armeecorps beauftragt. Die Königlich preußischen Generalmajore Lindequist und Nickisch-Rosenegk wurden zu Commandeuren der 26. und 27. Division, die Generalmajore Gleich und Clausen zu Generallieutenants ernannt.

Schwerin, 28. October. DenMecklenb. Nachr." zu­folge ist der Asrikareisende Gerhard Rohlss erkrankt.

Wien, 28. October. DiePolit. Corr." meldet aus Pest: Gestern sand in der Fachcommission des ungarischen Handelsministeriums ein Gedankenaustausch betreffs der Ver- befferung der Handelsbeziehungen zu Deutschland statt. Der überwiegende Theil der Mitglieder zeigte sich Zollherabsetzungen geneigt. Mit Bezug hieraus wurden con- crete Vorschläge gemacht, jedoch die Berathung derselben von dem Handelsminister als verfrüht abgelehnt.

Graz, 28. October. In der Umgebung des Grasen Hartenau betont man, daß Hartenau durch seinen activen Eintritt in den österreichischen Heeresdienst feierlicher als je den Bruch mit seiner politischen Vergangenheit und die Ver­zichtleistung auf jede politische Rolle ausgesprochen habe.

Bern, 28. October. In Freiburg hat die Negierung, welche sich bedroht glaubte, zu ihrem Schutze eine Compagnie, aber ohne deren Hauptmann, aufgeboten und Bauern nach der Stadt kommen lassen und dieselben hier bewaffnet. Hieraus bewaffneten sich die Liberalen ebenfalls. Der Bundes­rath hält in dieser Angelegenbeit heute nach dem Eingänge näherer Berichte eine nochmalige Sitzung.

Haag, 28. October. In der heutigen ersten gemein­schaftlichen Sitzung der beiden Kammern erstattete der Mi­nisterpräsident Mackay Bericht über den Gesundheits­zustand des Königs. Die Aerzte hätten constatirt, der König sei außer Stande zu regieren. Der Justizminister und der Minister der Colonien, die den König persönlich ge­sehen haben, bestätigen . die Aussage der Aerzte. Der Mi­nisterrath verlangt von den Generalstaaten die nach der Con­stitution ersorderliche Erklärung, woraus die Sitzung bis Morgen Nachmittag 2 Uhr vertagt wird.

Paris, 28. October. DasJournal des Däbats" meldet, Meline, der Präsident der Zollcommission, erachte den Entwurf des Generalzolltarifs bezüglich der land- wirthschastlichcn Zölle als unzureichend und werde eine Zoll­erhöhung der Agriculturproducte beantragen. Der Strike der Glasarbeiter von Deffogeö ist nach dreimonatlicher Dauer beendet.

Lissabon, 28. October. Hier eingcgangenen Nachrichten zusolge fand gestern eine nochmalige Unterredung des portugiesischen Geschäftsträgers in London mit Salisbury statt, worin letzterer Geneigtheit zeigte, über einen neuen Vertrag zu verhandeln. Ferner verlautet, man werde jetzt in London über Bedingungen für einen modus vivendi be- rathcn, welcher während der Verhandlungen über den neuen Vertrag auzuerkennen sei.

Athen, 28. October. Der 90. Geburtstag deö Gene- ral-Feldmarschalls Grasen v. Moltkc wurde hier in einem Meeting sestlich begangen, in welchem Depew und General Sigel als Festredner austraten.

Athen, 28. October. Der Ministerpräsident Trikupiö hat in Folge des AussalleS der Wahlen seine Demission eingereicht. Der König hat Delyanncs mit der Bildung eines CabinetS betraut.

Adolf Dikflerwrg.

Zu seinem hundertsten Geburtstag. Von I. Oehlenschläger, Lehrer.

Gießen, 29. October 1890.

Vor drei Tagen feierte das deutsche Volk in dankbarer Erinnerung den neunzigsten Geburtstag des Mannes, der Deutschlands Heere zu Ruhm und Ehre gesührt, der, vereint mit dem Fürsten Bismarck und mit Kaiser Wilhelm L, Deutschland einig, groß und mächtig machte, so daß es geachtet ist von den Völkern der Erde und gesürchtet von den Feinden germanischen Lebens. Heute begeht es den hundertsten Geburtstag eines anderen Kämpsers. Adolf Diesterweg ist der Name des Helden, der nicht mit dem Schwerte, sondern mit den Waffen des Geistes kämpfte für des Volkes Wohlfahrt und Beglückung. An seinem hundertsten Geburts­tage ist es wohl angezeigt, daß wir einen kurzen Rückblick werfen aus sein Leben und Wirken, um zu sehen, was er dem deutschen Volke gewesen und noch heute ist.

Adols Diesterweg erblickte am 29. October 1790 zu Siegen im Nassauischen das Licht der Welt. Seine Mutter weckte durch ihr reiches, tieses und reines Gemüth in dem reich beanlagten Knaben schon frühe die Keime feinfühlender Menschenliebe und tiefer Religiosität. Leider wurde ihm sein Liebstes frühe entrissen; doch suchte die Schwester seines Vaters, Tante Charlotte, ihm die Mutterliebe zu ersetzen. Durch seinen Vater wurde er angeleitet, mit der Natur und mit den Menschen zu verkehren, wodurch er beide kennen und lieben lernte.

Nachdem Diesterweg die Stadtschule zu Siegen absolvirt hatte, bezog er die damals bestehende Universität zu Herborn und diejenige zu Tübingen, um Mathematik, Naturwissen- schasten, Phisosophie und Geschichte zu studiren. Alsdann wurde er Hauslehrer in Mannheim. Von hier ging er als Lehrer an die Secundärschule nach Worms, von dort an die Musterschule nach Frankfurt a. M. und schließlich als Rector der lateinischen Schule nach Elberfeld.

Im Jahre 1820 wurde er als Seminar-Director nach Mörs berufen, wo er sowohl als Schulmann wie als Schrift­steller eine äußerst fruchtbare Thätigkeit entfaltete. Mit dem Seminar verband er eine Uebungsschule, um den Seminaristen Gelegenheit zu geben, die Theorie an der Praxis zu erproben. Diese Einrichtung hat sich als äußerst segensreich erwiesen. Seine großen Erfolge veranlaßten die Berliner Unterrichts­behörde, ihn im Jahre 1832 als Director an das Seminar für Stadtschulen in Berlin zu berufen. In dieser Stellung wirkte er bis zum 1. Juli 1847. Durch verschiedene An­sichten, die er in seinen Werken aussprach, zog er sich heftige Gegner zu, die es durchsetzten, daß er am 1. Juli 1847 zur Disposition gestellt und am 1. Juli 1850 mit Pension ent­lassen wurde. Bis zu seinem Tode blieb er nun aus seine schriststellerische Thätigkeit beschränkt.

Durch Begründung der von ihm angeregten Pestalozzi- Stistung und des Pestalozzi-Vereins zur Unterstützung von Lehrer-Wittwen und-Waisen setzte er sich selbst im Jahre 1846 ein unvergängliches Denkmal.

Die Bewohner der Stadt Berlin ehrten ihn, indem sie ihn am 10. December des Jahres 1858 zu ihrem Abgeord­neten wählten.

Der unermüdlich thätige Mann starb am 7. Juli 1866. Seine sterbliche Hülle wurde aus dem Kirchhof der St. Mathäi- gemeinde beigesetzt, wo ihm seine dankbaren Schüler und Verehrer ein Denkmal setzen ließen, einen Granitscckel mit seiner Büste in Erz, 'ein treffendes Bild seines unerschütter­lichen, mannhaften Characters.

Diesterwegs ganzes Bestreben bezweckte eine gründliche Reform des Volksschullinterrichts- er wollte die Volksbildung heben und dadurch die Lage des Volkes verbessern.

Als Seminar-Director suchte er die jungen Leute zu lebendigem Streben anzuregen, sie mit Liebe zum Amt und zu den Kindern zu erfüllen. Stets hatte er Ehrfurcht vor der Menschennatur und betonte die freie Entwickelung zur Selbstbestimmung- alle drückende Bevormundung war ihm verhaßt - er erstrebte zwanglose Heranbildung zur geistigen Freiheit. Fertige Charactere sollten seine Bildungsanstalt verlassen und als Lehrer das Volk zu freier, selbstthätiger Entwickelung führen. Er selbst war ihnen stets ein Vorbild.

Diesterweg betrachtete allen Unterrichtsstoff als Er­ziehungsstoff- durch denselben sollten die geistigen Kräfte zu jreier Entfaltung gebracht werden. In diesem Sinne suchte er den damaligen Volksschulunterncht gänzlich umzugestalten. Mit glühender Seele hing er an den als Wahrheit erkannten Ideen und mit Feuereifer verfocht er dieselben. Für das Höchste hat er stets gekämpft und für das Heiligste gestritten. Er hat gestritten, weil er das Volk liebte von ganzer Seele und das Wohl desselben ihm am Herzen lag. Mit Starrheit und Rücksichtslosigkeit hat er den Kamps gesührt gegen die Mißstände des damaligen Schulwesens- in diesen Kämpfen hat auch er viel gelitten, aber müde ist er nie geworden- seine Liebe für Menschenglück und Menschenwohl haben ihn nie verlassen.

Von seinen literarischen Arbeiten sagt Diesterweg selbst: Ich will nichts anderes, als dazu Mitwirken, daß das Wirken in der Volksschule kein anderes als ein Pädagogisches sei, daß sämmtliche Wirkungen und Einwirkungen aus die Schule durch keine andere Macht als durch die Macht und den Geist der Pädagogik bestimmt werden möchten."

Diesterwegö Werke sind ein immer sprudelnder Born didactischer Pädagogik. Tausende von Lehrern und Schul­männern schöpfen aus dieser nie versiegenden Quelle.

Durch heftige Gegner, die sich Diesterweg durch ver­schiedene Ansichten zugezogen hatte, ließ er sich nie zurück- schrecken, sondern wandelte den als richtig erkannten Weg ruhig weiter, allezeit bereit, sein ganzes Sein einzusetzen im Kampfe für das Wahre, Gute und Schöne. Als Pädagoge und Volkümann hat er nach den Idealen der Menschheit gerungen bis zum Ende seines Lebens.

Seine Saat hat Früchte getragen- indem er die geistigen Waffen schärfte, hat er mitgeholsen, das deutsche Volk zu der Höhe zu führen, aus der es heute steht. Dasselbe wird deshalb seinem Namen stets ein ehrenvolles Andenken be­wahren.

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Gießen, 29. October.

Seine Königliche Hoheit der Erbgroßherzog sind heute Vormittag in Seiner Wohnung durch den Rector Herrn Prosessor Dr. Gottschick unter Assistenz der Decane der Facultät immatriculirt worden. Die dabei von Sr. Magni- ficenz dem Herrn Rector gehaltene Ansprache hatte folgenden Wortlaut:

Eure Königliche Hoheit woflen der Landesuniversität für dieses Semester die Ehre Ihres Besuches schenken. Das ist uns nicht nur eine hohe Ehre, für die wir von Herzen dankbar sind, sondern auch ein erneuter Beweis und ein hocherfreuliches Unterpfand dafür, daß das erlauchte hessische Fürstenhaus die ideale Bedeutung einer Universität überhaupt und einer Landesuniversität insbesondere noch ebenso hoch anschlägt, wie es seit den Tagen des Land­grafen Philipps des Großmüthigen, des mittelbaren Stifters auch unserer Hochschule, die Fürsten dieses Hauses stets durch die That bewiesen haben. Eine Landesuniversität ist für die auf ihr studirenden Landeskinder und damit für das ganze Land nicht nur wie jede Universität ein Herd, von dem das er­leuchtende, erwärmende und belebende Feuer der Wissenschaft und des idealen Sinnes ausstrahlt, sondern sie hat für beide eine noch weiter reichende Bedeutung. Sie verknüpft die idealen Güter, deren Pflege ihr anvertraut ist, enge mit dem Land, dessen geistigen Mittelpunkt sie bildet. Sie schafft eine innige Verschmelzung der Liebe zu der besonderen Heimath und des für das Allgemeine geöffneten Sinnes. Sie stiftet zwischen denen, welche dereinst die Diener des Staates und die Leiter des Volkes sein werden durch das gemeinsame Ringen nach den idealen Zielen des akademischen Lebens in der Zeit der jugendlichen Empfänglichkeit ein Gefühl der Zusammen­gehörigkeit. Durch alles dies liefert sie ihren Beitrag zu der Lösung der hohen Ausgabe, welche innerhalb der politischen Einigung der deutschen Stämme den einzelnen deutschen Stämmen und Ländern gestellt ist, zu der Lösung der Ausgabe den ganzen Reichthum deutschen Wesens in einer Fülle kräf­tiger, sich gegenseitig ergänzender und fördernder Eigeuthüm- lichkeiten zur Entfaltung zu bringen.

Möchten Eure Königliche Hoheit durch das Studium au der Landesuniversität, durch die Berührung mit den Doceuteu, wie mit den Commilitonen den Eindruck empfangen, daß die Ludoviciana der Bestimmung nicht untreu geworden ist, welche ihr ihre erlauchten Stifter und Pfleger verliehen haben. Und möchte sich dadurch zwischen Eurer Königlichen Hoheit und der Landes­universität ein Band knüpfen, welches dauert zum Heile der Universität und zum Segen des Landes.

Wollen Eure Königliche Hoheit nun die Gnade haben, durch das äußere Zeichen des Handschlags dem Ausdruck zu verleihen, daß Sie in die Zahl der Bürger der Academia Ludoviciana Giessonsis und in die Gemeinschaft ihrer Rechte und Pflichten eintreten wollen.

Ueber die bei der Moltkefeier in Metz erfolgte lieber« reichung des von dem hiesigen Veteranen-Verein ge­stifteten Fahnennagels an den Krieg er-Verein Metz schreibt man uns aus Metz:

Die programmmäßige Nachfeier leitete der Männer- gesangverein durch das packend gesungene, mit einem Bei­fallsstürme belohnteO, Vaterland, mein schönster Stern"' von Abt ein. Es wurde schon mitgetheilt, datz'derVeteranen- Verein Gießen" in anerkennender Erinnerung an die kamerad­schaftliche Ausnahme durch denMetzer Kneger-Verein" bei des ersteren Besuch zu Metz im August d. I. dem hiesigen Vereine einen goldenen Fahnennagel stiftete. Herr Regie- rungsrath Becker vom kaiserlichen Bezirkspräsidium da­hier, Landsmann der Geschenkgcber, vollzog die Befestigung des Fahncnnagels mit folgender Anrede:

Hochgeehrte Festvertommlung! Am zehnjährigen Stiftungs­feste desKrteger-VeretnS Metz" im Jahre 1884, am Vorabend des ewig denkwürdigen Tages von Gravetotte, hatte ich die Ehre, dem Krieger-Verein das von Seiner Königlichen Hoheit dem Grotzherzog von Hessen verliehene Ehrengeschenk in Höchstdessen Auftrage zu übergeben. Heute, an dem Tage, an weichem das dankbare deutsche Volk das 90 jährige Geburtsfest seines großen Feidherrn Moltke feiert, ist mir wiederum die Ehre zu Theil geworden, dem Krieger-Verein aus meinem Hetmathlande Hessen eine neue Ehrengabe an seine Fahne zu befestigen. Der Krieger-Verein zn Metz hat sich, außer seinem eigentlichen Vereinszwecke, noch die ganz besondere Aufgabe gestellt, hier an der Westmack des Reiches die Erinnerung wach zu hallen an jene weltgeschichtlichen Ereignisse deS Jahres^ 70, welche die Vollendung des deutschen Einigungswerks, die Gründung deS Deutschen Reiches und die Wiedervereinigung von Elsaß-Lothringer» herbeigeführt haben. Zugleich mit dieser Erinnerung an die glor­reiche Seit verbindet der Krieger-Verein da« dankbare Gedenken an die Edlen, mit deren Blut das theuere Gut eines einigen großen Vaterlandes erkauft wurde und treulich sucht der Verein das Mahn­wort Theodor Körners zu erfüllen:

Und Du. mein Volk, in Deiner Zukunft Glücke Vergiß der theuren Tobten nicht und fchmücke Auch ihre Urne mit dem Lorbeerkranz."

Meine Herren! Die zahlreichen Ehrengaben, welche diese Fahne zieren, bezeugen dem Verein die warwe Anerkennung, welche seine hochstnnigen Bestrebungen allenthalben im Deutschen Reiche gefunden haben. So ist es heute derVeteranen Verein" meiner Hetmathstadt Gießen, der eine neue Gabe htnzugefügt hat. Der Veteranen-Verein in Gießen, dessen Mitglieder in jener entscheidenden Schlacht von Graoelotte am Boiü de la Cusse todesmuthtg allen Angriffen deS Feindes Stand hielten, besuchten in diesem Sommer unter Führung des Krieger-Vereins jene Stätte wieder, an welcher ste vor zwanzig Jahren Sette an Sette mit Manchem von Ihnen gekämpft und zum Siege mitgeholsen haben. In dankbarer Erinnerung an diesen Be­such und in warmer Würdigung der hierbei wahrgenommenen Be­strebungen des Krieger-Vereins stiftete der Veteranen-Verein diesen Fahnennagel. Möge diese neue Ehrengabe dem Verein ein Sporn sein, auch ferner in der Erfüllung seiner hohen Pflichten niemals zu erlahmen. So befestige ich nun diesen Nagel mit dem Wunsche, daß derKrieger-Verein Metz" fernerhin blühen und gedeihen und daß ihm stets voranleuchten möge der Wahlspruch unseres hessischen Fürstenhauses:(Mott, Ehre, Vaterland!"

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Vaterland!

p. »ater. Di Familie Hörner "schwank" em, n* u den übrigen Liter litel für fich Ap ünb macht bergeftalt b da biefe ja unter solch ist, nicht lange nachfra euftfpiel" dem Ms so genießen kann, wi amüsanten und unter! Hörner" ofrie Wenn ui darf. Die Aufführung wie es die muntere, an verlangt. Vater und Winoltund Frl. Bis lid) mußte der erstere durch seine comische Ve Herr Biebrach zeigt em viel vortheilhaste mit seinem belustigende Ausnahme des Schim Hermann mit beton gerade in dieser Rolle Organe eigene Schärf zu mildern gesucht Hai schmidt war Herr Re Ida Unger ihr f> characterillifches Spie der Maske schädigte. Georg Fritzschle erstere scheint ja en wältigung seiner M eben darum nm so ®°r atlen Gingen auf tr auf der Bühne m ^llen darf, sondern gilbe ihm die betreffende oder Gesticulation ein. dürfen nicht den M mit einer gewissen WW und ganz QU mQn es keinem Redet merken, daß er sich c ^sowenig richtig T fünf Minuten 5e" °btt g°r >°-M er, iobaib

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