den Hindernissen, welche man der Expedition bereitet habe,
Krieger- 15jährige-
Ochsen Rinder Fasselochsen Kühe Kälber Hammel Schase Schweine Ziegen Pferde Spanferkel
vor Erlaß des Verbotes 1363 1354 32 162 6139 574 270 7703 13 87 10
nach Erlaß deS Verbotes 1465, mehr 102, 1232, weniger 122, 55, mehr 23, 236, mehr 74, 5287, weniger 842, 579, mehr 5, 350, mehr 80, 7042, weniger 661, 15, mehr 2, 144, mehr 57,
bereits in voriger Sitzung über
E. Grüuberg, 27. November. Der hiesige Verein feiert Übermorgen (Samstag) sein
Vom 1. Dee, m FMng fc im Mvntagr W
Hannover,
Die Ben'jkigl Sorst- unb Fchstra 1890 wb Dar mit evinehmerei Gießen
Gießen, den G
Dermifdytc».
*A Mai»), 27. November. In hiesigen Lehrerkreise« trägt man sich, wie die „M. Z." mittheilt, mit dem Ge- danken, gleich der Lehrerschaft von Worms und Darmstadt, bei der städtischen Verwaltung eine Aufbesserung der i Gehalte anzustreben. Gleichzeitig wünscht man eine em
Es gelangte, nachdem für die . .
die Zuständigkeit der Stadtverordneten zur Beschlußfassung über den Antrag der Fleischerinnung und über die Zweckmäßigkeit in dieser Richtung zu unternehmender Schritte zu
Der Vortrag, welcher ein anschauliches Bild der Gefahren und Entbehrungen der Theilnehmer einer Expedition Methode bch-mdeln zu lassen. I im dunklen Erdtheile wiedergab, wurde mit lebhaftem Beifall
— Der Oberhe'ff. Gkschichtsdtttiu wird demnächst seine ausgenommen.
r r ......c": '"r“" — Berkehrsnoti,. Wie aus der diesbezüglichen Bekannt
machung in vorliegender Nummer ersichtlich, wird vom 1. De- cember d. I. ab der um 9 Uhr 11 Min. Abends von hier nach Marburg abgehende Pcrsonenzug nach Bedarf an dem neu eröffneten Haltepunkte Friedelhausen halten. Die Reffen- den, welche in Friedelhausen aussteigen wollen, haben dies beim Einsteigen dem Schaffner mitzutheilen.
„In Erwägung, daß die Stadtverordnetenversammlung zwar nicht berufen ist, darüber zu beschließen, ob die Aushebung der Bieheinfuhrverbote sür das Deutsche Reich zur Zeit geboten erscheint oder nicht, daß dieselbe wohl aber verpflichtet ist, die b e s o n d e r e n I n t e r e s s e n de r städtischen Bevölkerung Gießens, als einer bei der Viehzucht wenig betheiligten, dagegen aus einen billigen Fleischbezng vorzugsweise hingewiesenen, allenthalben zu vertreten,
in Erwägung, daß ohne allen Zweifel im Zusammenhang mit jenen Verboten die Fl-ischpreisc dahier -'ne seit lange nicht dagewesene Höh- erreicht haben und demgemäß der" Fleischverbrauch eine bedauerliche Verminderung und Ber- wird ^beantragt, ^an Großherzogliche Staatsregierung die
Stiftungsfest.
Lauterbach, 27. November. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: Am 26. November l. Js. den Kreisrath des Kreises Lauterbach, Dr. Carl Wolff, auf sein Nachsuchen mit Wirkung vom 1. December d. I. an bis zur Wiederstellung seiner Gesundheit in den Ruhestand zu versetzen- an demselben Tage den Amtmann bei dem Kreisamte Offenbach, Dr. Otto Fächer, zum Kreisrath des Kreises Lauterbach zu ernennen._________
Der Tvkan k Wl/92 liegt" b" Wi aut ^Uendvrf (
^'"bei^'den^bevorstehenden Entschließungen des Bundes- rathes in Würdigung der vorgeschilderten Juterefsen unserer Bevölkerung in erster Lime für Aushebung der Vieheinsuhrverbote einzutreten, in zweiter Linie ober - wenn eine solche nicht thunlich wäre — wenigstens dasür zu sorgen, daß auch das Gießener Schlachthaus unter die Zahl deriemgen Städte bezw. Schlachthöfe ausgenommen wird, welchen sur ine Einfuhr aller Gattungen von Schlachtvieh möglichste Erleichterungen gewährt werden."
- Sitzung Großh. Handelskammer vom 21. November. Anwesend waren die Herren Koch, Klingspor, Gail, Heichelheim, Kraatz, Scheel, Wortmann
9 Es liegt eine Mit.heilung des Kammermitgliedes Herrn Schirmer vor, nach welcher derselbe wegen fortgesetzten Unwohlseins sein Mandat als Handelskammerniitglied meder- leqt. Die Kammer gibt ihrem Bedauern über das Ausscheiden dieses langjährigen verdienten Mitgliedes und hochverehrten Collegen durch Erheben von den Sitzen Ausdruck.
Für Herrn Schirmer, sowie sür die dem Gesetze nach weiter ausscheidenden Herren Hornberger und Kraatz haben Ersatzwahlen stattzufinden. Es wird deshalb Wahltermin auf den 10. December l. I. anberaumt und zum Wahlcommissar Herr Scheel erwählt. Das Nähere ergeben die erlassenen
Bekanntmachungen. „ , . .
Das Präsidium des deutschen Handelstages hat der Kammer eine Zusammenstellung der bei ihm eingelaufenen Gutachten über die Erneuerung des deutfch-österreichilchen Handelsvertrages übersandt. Zur Vorbereitung dieser umfangreichen Materie wird eine aus den Herren Koch, Kraatz lind Wortmann bestehende Commission erwählt. I
Es gehen uns Nachrichten zu, wonach in Argentinien in letzter Zeit Vielsache Beschwerden laut geworden sind über mangelhafte Waarensenduiigen Seitens deutscher Exporteure. Insbesondere beziehen sich diese Beschwerden aus die häufig vorkommende Mangelhafligkeit der Verpackung und den dadurch hervorgerufenen Verderb der Maaren. Es wird dies zur | Kenntniß der Interessenten gebracht und daraus hingewiesen, daß in einer Zeit, in welcher ein Stillstand im deutsche» Export zu verzeichnen ist, deutsche Fabrikanten und Kaufleute sorgfältig darauf bedacht fein sollten, die Bestellungen aus dem Auslande nach Form, Ausmachung und Verpackung tadellos auszusühren, um nicht dem empfanget der Waat en Grund zu Ausstellungen zu geben. Es wird noch bemerkt, daß nach den uns vorliegenden Mittheilungen andere Lander, insbesondere England und Frankreich, was die Aufmachung I und Verpackung der Maaren anlangt, sich Deutschland gegenüber vortheilhast auszeichnen sollen.
I Desgleichen gehen uns Nachrichten zu, nach welchen der I Geschäftsbetrieb in Spanien bei nicht genauer Senntmfj er Verhältnisse mit großen Gefahren verknüpft sein soll. Es wird deshalb wiederholt vor leichtsinnigen Geschäftsabschlüssen
I in Spanien gewarnt und thunlichstes Znsammenwirken de I Handelsstandes trotz der Coneurrenz möglichste Beschränkung I des Verkauss an Kleinhändler und weises Zurückhalten aller Derjenigen, deren eapi.alistffche und Produetive Kruste e,n
I vereinzeltes Vorgehen nicht rechtfertigen, empfohlen.
_ Wie wir hören, ist der Koch'sche Jmpsstoff gegen I Tuberkulose an hiesiger medieinischer Klinik emgetroffen und wird Herr Geh. Med.-Rath Dr. Riegel bereitsm den nächsten Tagen mit den Jmpsungen beginnen. — b'- w r weiter hören, haben sich von auswärts eine große Zahl Privat- I kranker angemeldet, um an hiesiger Klinik sich nach Koch scher
öffentliche Winterthätigkeit wieder aufnehmen und seinen ersten I Vortragsabend halten. Die Franzosenzeit, sie liegt noch nicht hundert Jahre hinter uns, und doch wie sehr ist sie dem jetztlebenden Geschlechte aus dem Gedachtmß entrückt. Aber es ist gut, wenn immer wieder daran erinnert wird, wie schlecht es unseren Großeltern und Urgroßeltern oft in der Franzosenzeit erging und wie wir uns unserer Haut wehren müssen, daß solche Zeiten nie wiederkehren. „An» der Gießener Franzosen,eit 1797“ ist das Thema, über welches nächste Woche im Geschichtsverein ein Vortrag angekündigt ist. Genaueres wird noch mitgetheilt werden.
— Der gestrige, auf Veranlassung der Abteilung Gießen des Deutschen Colouialvereins im Clubsaale gehaltene Vortrag des Herrn Lieutenant v. Tiedemann hatte eine große An- 'abl von Zuhörerinnen und Zuhörern zusammengefuhrt. Das von Herrn v. Tiedemann über den Zug zur Befreiung Emin Paschas, über Entstehung und Vorgeschichte der Expedition Voraetragene vermochte recht anregend zu wirken, namentlich war auch die Mitiheilung von den Schwierigkeiten, welche der Expedition sowohl von Seiten der Engländer, als auch von dem Sultan von Zanzibar gemacht worden waren, von besonderem Interesse für die Freunde der Colomalbewegung. So habe z. B. der Sultan von Zanzibar bei Todesstrafe verboten, seine Unterthanen für Dr. Peters anwerben zu
An der Spitze der Expedition hätten Dr. Peters,
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fei es doch möglich gewesen, mit der in Bombay gecharterten ,Diera" das englische Geschwader, d-ffen Ausgabe es gewesen eine Landung der Expedition zu verhindern, äu tauben und am 15. Juni 1889 in der Reveiho-Bucht zu landen. Im Ganzen habe man etwa 100 Träger erhalte», z»m größten Theil waren dieselben den Gesängnissen entnommene, wegen allerlei Vergehen bestrafte Menschen schlimmster eoxte, te man ohne Skrupel mit dem Namen Räuberbande bezeichn könnte, die sich aber, namentlich was Ausdauer und Schlagfertigkeit bei den vielen der Expedition beschiedeu gewesenen U-berfälleu durch fast alle in Betracht kommenden Stamme betrifft, sonst gut bewährten. Nach der Landung jet man sofort auf Witu marschirt, woselbst die Expedition einige Wochen Gast des Sultans Tuma Bakari gewesen sei. In Wnu sei die Colonne getheilt worden. Borchert sei nach Zanzibar gegangen und Rust habe sich nach Lamu begeben, um dort Maaren zu taufen, doch habe man von Beiden nichts mehr gehört ' Dr. Peters und v. Tiedemann marfchirten den Tana- fluß hinauf und machten alsdann den Versuch, von den kriegerischen Wokokomo zu den bereits vorher angefauften Booten (Kanoes) weitere Boote zu kaufen. Dies sei aber nicht ge- lungen, vielmehr sei jeder derartige Versuch an dem Widerstande der Gallas, denen nur mit Feuerwaffen begegnet weiden konnte, gescheitert, so daß die Expedition sich entschlossen habe, in das Innere zu Fuß vorzudrmgen. Hier habe sich die Ravenstein'sche Karte als sehr ungenau gezeigt- die Expedition hätte bis zum Keniaberg marschiren wollen, aber anstatt zehn Tage zehn Wochen hierzu gebraucht. Man sei durch Lander gekommen, in welchen noch kein Weißer gewesen: die Wafsakka hätten nicht einmal die Feuerwaffen gekannt. Von hier s« man in das Land der kriegerischen und gefürchteten Mas ai gedrungen, wo die Situation sehr kritisch gewesen, doch hätte sich auch hier gezeigt, was man mit wenigen, allerdings Jur afrikanische Verhältnisse gut bewaffneten Leuten erreichen könne, wenn man den Negern zeige, daß man sich mast furchte.» Arn 23. December kam der Expedition eine totale Sonnen« finsterniß zu Hülfe, welche die Wilden für ein böses Omen angesehen haben mochten, denn sie ließen die Expedition, nach dem schon vorher alle Vorbereitungen zu einem Angriffe getroffen, für einige Tage unbelästigt. Auch einen moralifcheir Erfolg hätte diese Expedition gehabt, indem die sür unbesiegbar geltenden Massais, allerdings unter verhältnißmaßig bedeutenden Opfern (es fielen von der Expedition 11 Mann), in ihrem eigenen Lande geschlagen worden seien. -Lies hatte viel dazu beigetragen, der Expedition Respeet zu verichaffen. Der Vortragende berichtete dann weiter, wie von Gnasiunda, der Station Jacksons, nach Uganda marschirt wurde. Daselbst erfuhr man erst, daß Stanley und Emm Pascha bereits unterwegs seien. Herr v. Tiedemann theilte noch mit, daß der Engländer Jackson an den König von Uganda einen Br.es geschrieben habe mit der Bitte, Peters und Tiedemann zu verhaften und in das Gesängniß zu werfen. Der König, der fammt feinen christliche» Unterthanen mit den Nachbarstammen im Kampfe lag, schenkte indeß dem Schreiben nur fo viel Aufmerksamkeit, daß er es, nachdem es vorgelesen, anspre und zerriß- er hätte es am liebsten gesehen, wenn die Expedition ganz in feinem Lande geblieben wäre, denn er war während
I ihrer Anwesenheit von den Feinden nicht mehr belästigt worden. Hier bot sich auch der Expedition Gelegenheit zum Erwerb von Fahrzeugen, mit denen sie, der Küste des Nyanza entlang fahrend, in ca. 3 Wochen eine katholische Misstons- ftation erreichten, wo sie gut bewirthet und nach den langen- Entbehrungen gepflegt wurden. Nachdem sie in Ugogo die falsche Nachricht erhalten hatten, daß ihnen Emin Pascha entgegenzöge, trafen sie denselben erst viel später in Mpwapwa. Statt Emin Pascha aufzusuchen, seien sie jetzt von diesem auf-
I gefunden worden. Das Wiedersehen sei ein ungeheuer herzliches gewesen und jetzt hätten sie sich nach so vielen Tagen
I der Entbehrung wieder einmal gütlich gethan. Mitte Juli 1890 seien sie endlich in Bagamoyo eingetroffen, woselbst ihnen, als Todtgeglaubte, ein herzlicher Empfang bereuet worden. Peters fei einige Tage nachher nach Europa zurück- gekehrt, v. Tiedemann habe jedoch noch einige Zeit im Laza- reth in Zanzibar zubringen müssen. Mit einem Dampfer der Meseagieres maritimes fei auch er dann nach Europa zurückgekehrt, über Italien und Süddeutschland in die Arme feiner
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angehörigen Studirenden der Hochschule. Die genamiteu I Vertreter Überbrachten Sr. Königl. Hoheit zu ®«» ® - j burtstag (25. l. M.) die unterthanigsten Glückwünsche der von ihnen vertretene» Theile der hiesigen Studentenschast. .
- Gesteni Abend >/,7 Uhr brachten die vereinigte» ; Gießener M änn er g e san gv e r ein e tor. Konigl. Hoheit dem Erbgroßherzog eine Serenade. Es kamen -um Vortrag i „Der Abend sinkt" von Abt, „Sturm- I beschwörung^ von Dürrner und „Der frohe Wandersmann von Mendelssohn. Herr Dr. Baur, als Sprecher der Sanger, hielt nach Beendigung des Gesanges eine Ansprache, welche mit einem Hoch auf Se. Königl. Hoheit den Erbgroßherzog endiqte. Die Präsidenten der mitwirkenden Vereine, Herr Dr. Baur, sowie der Dirigent des Gesammtchors, Großh. Mnsikdirector Kranße, wurden hierauf von Sr. Königl. Hoheit in liebenswürdigster Weise empfangen. Herr Provinzial- Direetor Frhr. v. Gagern, Herr Oberbürgermeister Gnauth und der Rector der Universität, Herr Prof. Dr. Gottschm, I waren während des Empfanges anwesend.
— Sitzung der Stadtverordneten am 27. November. An- I wesend: Herr Oberbürgermeister Gnauth, Herr Beigeordneter Lanasdorff, von Seiten der Stadtverordneten dw Herren I Adami, Georgi, Grüneberg, Habenicht, H^^
berger, Jughardt, Keller, Löber, Dr.Ploch Scheel, Schop- bach, Simon,'Dr. Thaer, Vogt und Wallenfe ’ , I
Das Gesuch des Herrn Maximilian Jaskow^kl um Erlaubniß zum Ausschank von Branntwein, bezüg ich deffen schon bei dem Gesuche um Ertheilung der Concesston zum Wirthschastsbetrieb beschlossen wurde, es zu besnrworten sofern die Coneession zum Wirthschastsbetrieb überhaupt ertheilt wurde, wird, nachdem Herrn Jaskowskl der Wirthschastsbetrie I ohne Branntweinausschank von Großh. Kreisamt ertheilt worden, ohne weiteren Vorbehalt besnrwortet Es entspricht Lieser Beschluß der schon mehrsach bei Behandlung derartiger besuche bargelegten Ansicht des Stadtvorstandes, daß ohne die Berechtigung zum Ausschank von Branntwein em W'rth- schaftsbetrieb sehr in Frage gestellt nmrde. — Betreffs de Unterhaltung der städtischen Wiesen wird auf Antrag der Landwirthschaftlichen Cornrntlsion beichlossen, m Len Ochsenwiesen zur Herstellung einer entsprechenden Be- I Wässerung 3 Schleusen anzulegen, ferner, unter Einhaltung eines 4jährigen Turnus in der Düngung der städtischen Wiesen, im Ganzen 429 Morgen, die für das nächste -jatjr erforderlichen künstlichen Düngemittel, die neben dem aus Straßenkehricht hergestellten Dünger verwendet werden sollen, 200 Ctr. Kainit und 200 Ctr. Thornasphosphatrnehl, zu be- schaffen. — Das Gesuch des Herrn Jo Hs. Bernhardt um Erlaubniß zur Beseitigung eines städtischen Rains an seinem zur Ausbeutung als Backsteinmater,al bestimmten Acker in der Schwarzlach wird unter Festsetzung des von dem Ge- snchsteller wie von den Angrenzern zu entrichtenden Preises sür das an diese abzulassende Grabengelände genehmigt. 3» Ausführung eines früher gefaßten Befchluffes, die Einfahrt nach den neuen Kliniken von der Frankfurter Straße aus durch Ueberwölbung des Straßengrabens und Pflasterung des in die Frankfurterstraße mündenden Theiles der neuen Zufuhrstraße für Krankentransportwagen passirbarer zu machen, ist der Versammlung Voranschlag im Belause von 1740 unterbreitet worden. Weiter wurde beantragt, an der südlichen Seite der neuen Zusuhrstraße, bis S"m Haupteingange dec Kliniken, erhöhtes Trottoir anzulegen. Diese Arbeit ist veranschlagt auf 1375 Mk. Es wird dem Anträge der Baudeputation auf Bewilligung dieses Betrages und alsbaldige Anssührung der Straßenherstellung, bezw. der Ueberfahrt, stattgegeben. — Verschiedene vorliegende Rechnungen über Arbeiten, deren Anssührung nicht in Aceord gegeben werden konnte, erhalten die ersorderliche Bestätigung der Verfamm- kunq. — Der in voriger Sitzung berathene Antrag der Fleischer-Innung, die Stadt möge einem aus Aufhebung des Vieheinsuhrverbotes gerichteten, der hiesigen Handelskammer -u unterbreitenden Anträge der Innung Unterstützung verleihen, wurde, wie in Nr. 273 d. Bl. berichtet, nicht genehmigt, sondern in Anbetracht der int Schooße der Stadtver- ordneten-Versammlung hervorgetretenen Meinungsverschiedenheit über die Zuständigkeit dieser städtischen Körperschaft insoweit berücksichtigt, als er als Grundlage für ein der Großh. Regierung zu unterbreitendes Gesuch der Stadtver- ordneten-Versammlung aus Gewährung der Vergünstigung zur Einsuhr von ausländischem Vieh in das Gießener Schlachthaus dienen würde. Dieser letztere Antrag, in der vorigen Versammlung von Herrn Georgi gestellt, wurde einer Commission, zu der auch ein Vertreter der Fleischermuung als Auskunftsperson zugezogen wurde, zur Vorberathung überwiesen. Nach den dieser Commission behufs OrienNrung über die event. Wirkung des Vieheinfuhrverbotes unterbreiteten Mittheilungen über die Schlachtungen vor und nach dem Erlaß des Vieheinfuhrverbotes wurden geschlachtet im Jahre
L ebgöirewnen AnMe» nochmals von den einzelnen Herren lassen. der Spitze der Expedition hatten Dr. Peters Stadtverordneten eingetreten worden war, folgender von der | Lieutenant Rust, Borchert und v. Tiedemann gestanden. Trotz Commission gestellte Antrag zur Annahme: ' d-- ^»rrn^n. mrirbo mnn der ErvedMon bereitet habe,


