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gehend- Doppeltes Briefporto nach der Schweiz.

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^werden daher Alle, welche An- fnrüche an fraglichen Nachlaß zu bilden haben, aufgeforbwrt, solche binnen 14 Tagen dahier anzumelden, anderen­falls aus sie bei Ordnung de« Nach­lasse» Rücksicht nicht genommen werden kann.

Gießen, 25. November 1890. Großh. Amtsgericht Gießen.

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an Husten und Auswurf litt, wurde am Dienstag Morgen in der Klinik des Dr. Vossen in Frankfurt unter Assistenz eines hiesigen Arztes eine Koch'sche Einspritzung gemacht. Kaum war das Mädchen hierher zurückgekehrt, konnte schon erhöhte Temperatur nachgewiesen werden und gegen Abend war das Fieber bis über 40 Grad gestiegen. Die seither blassen Narben am Oberkiefer rötheten sich und auch die Halsdrüsen schwollen sichtlich- es traten kurz bekannten Symptome ein, die das Leiden als aus tuberkulöser Basis ruhend kennzeichnen. In hiesigen ärztlichen Kreisen ist man über den weiteren Verlaus des Heilungsprocesses sehr gewannt.

. heitliche Scala, wonach allen Lehrern die Dienstjahre von ihrem Definitorialexamen ab gerechnet werden sollen.

* A Mainz, 27. November. Einem 16jährigen Mädchen oon hier, das seit mehreren Jahren an Knochenfraß am Ober- vv.i ....S fo.i- c hiaph Otsnrhfn

mnm -i D«e«mb«r d S- ab bis auf Weitere» wird der um 4S8 VM Friedberg fahrende, 500 in Hanau (Ost) eintreffende Zug 270 nur Montag« befördert.

Hannover, den 27. November 1890.

Königliche Eisenbahn-Direction.

«chMiltz- AWtdkmg. Aufforderung

Die Testamentserbin de« kürzlich DerunbekanntwoabwefendeJsa, verstorbenen Gr. Gymnasiallehrers Stranß, früher in Gießen wok

. P. Dr. $ßilb«lm Di.dl zu - -----

®ie6en hat dessen Erbschaft unter der Rechtiwohlthat des Inventar, an-

Princip: Grosser Umsatz, kleiner Nutzen! 9813

* Schulprüfung in Kamerun. Vor dem deutschen Gou­verneur in Kamerun hat eine Prüfung der Schüler der dor­tigen beiden deutschen Lehrer, Christaller und Flad, stattge­sunden. Der Gouverneur hat sein Urtheil dahin abgegeben, daß die von den schwarzen Schülern gemachten Fortschritte ganz erstaunlich sind, und daß die Leistungen der beiden Lehrer alle Anerkennung verdienen. Namentlich erwies die Schulprüfung die bewunderungswürdige Veranlagung der Dualla für das Rechnen, aber auch im Schreiben und m der Geographie wurde recht Anerkennenswerthes geleistet. Einen besonders guten Eindruck machten das Turnen, die grev= Übungen und das Marschiren mit Gesangbegleitung. Nach Beendigung der Prüfungen wurden beiden Schulen Ferien sür die Dauer von 14 Tagen bewilligt.

* Bei einer kürzlich in Hamburg abgehaltenen Volks­versammlung gerietb einer der Redner einige Augenblicke in'S Stocken. Seiner sichtbaren Verlegenheit abzuhelfen, ries plötzlich eine Stimme aus der dichtgedrängten Menge mit niederdeutscher Treuherzigkeit:Laat di man Tiet, micn Jung, wie hewn ok Tiet!"

* 4094 Männer, 593 Weiber und 4 Säuglinge befan­den sich am Dienstag in Berlinhinter Schloß und Riegel'.

_ Plenum venter non studet libenter, oder: Mit vollem Mauen ist schlecht zu studtren". Dt-ses Spruche« Wahrheit bat wohl schon Mancher beobachtet, der nach eingenommener Mahlzeit sich einer geistigen Arbeit unterziehen wollte und bald er­mattet den Kopf sinken ließ, weil die bev

Functionen des Gehirnes erlahmen macht. Das in neuester Ze t dargestellte Kemmerich'sche Fleisch-Pepton schrankt jedoch die Wahrbeit obigen Spruches erheblich ein, weil dec Genuß desselben in der Bouillon oder anderen Speisen dem Organismus die Arbeit der Verdauung erspart und demzufolge eine allgemeine körperliche und geistige Frische hervorruft; außerdem hat es noch den großen Vorzug, alle anderen Nahrungsmittel an Nährwerth zu ubertnffcn. 1407

! «Sl-ni? * t -flfdap

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Bekanntmachung.

Di- Bericktiauna der im Monat November 1890 gerichtlich erkannter »orft- unb SB bat in den ersten 25 Tagen des Manat, Dec°m 1890 und zwar mit Ausschluß der 12 13^und 14. an dte Großh. Dtstrrets einnehmerei Gießen I bei Meldung der Beitreibung zu erfolgen-

Gießen, den 24. November 1890. ,

Großherzogliche^Bürg^mersterer Gießen.

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Allendorf a. b. 8 ffa 1891/92 liegt vom 30. November bis 7. Secentber L I. zur Et der Betheiligten auf dem Bürgermeisterei-Bureau daselbst offen.

»tlenborf a. b. Lahn, am ^- November 1890.

Großh. Bürgermeisterei Mendorf a. d. Lahn.

Volk-__

gentefen: bie$a|faf(a efannt. Von hier sei d gefürchteten Massai : i) gewesen, doch hätte »enigen, allerdings für :ten Leuten erreichen ! ; man sich nicht fürchte., i eine totale Sonnen- i sür ein böseS Omen ; n die Expedition, nach- zu einem Angriffe ge- Auch einen morslischeu ndem die sür unbeffeg- er verhältnißmäßig be- Expedition 11 Wann), j irden seien. W hätte | Respect jii mschassen. er, wie bon Guassunda, ! mar/'chirt wurde. Da-

Emin Pascha bereits theilte noch mit, daß in Uganda einen Bries Z und Tiedemann zu ersen. Der König, der it den Nachbarstämmen Schreiben nur so viel vorgelesen, achte und n, wenn dstExpedmon denn er war während 'icht mehr belästigt wor- tbition Gelegenheit zum der »des WM jne k°th°lW Msw^ het und nach den langen "chdem ft ^Ug°g° d J (fiter in MPMpm. tri ein ungeheuer her, . iel utlhn Tage» ch mH f° L.., -fO! 10'"ä bctti." -ich-- 1 zurL-k- °ch £,n9 Aampf« 6,1

, U8 na*ft«*

Men

Nam i December d. Js. ab wird der um 9 Uhr 11 ^ltlut2I »bßnbß von Gießen nach Marburg abgehende Personenzug 99 nach Bedarf an dem neu eröffneten Haltepunkte Friedel h ausen Ätschen Nar und Fronhaufen anhalten und zwar für d°n Verkehr nach und von biefetn Laltevunkte. Die Reisenden, welche in F^^elh ausen aus^ zusteigen beabsichtigen, werden ersucht, dieses dem Schaffner sofort beim Sinfteigen mitMeil^^^ ^fenbahn-BetriebS-Amt lMain-Weser-Babn).

Kirchliche Anzeigen der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst.

1. Advent, 30 November:

Anfang des neuen Kirchenjahres.

Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

Beichte und heiliges Abendmahl im Vormittags-

NachmttMgs 5 Uhr: Pfarrer Dingeldey.

Nach den Gottesdiensten Collecte für die Kirchenkasse tur Vermehrung des Capitalvermöaens der Gemeinde.

iUt Kinderkirche Vormittags 11-/. Uhr: M"r°r Schloss e r-

Bibelstunde am Montag den 1. December, Abends 8Uhr, in der Kleinkinderschule: Jak-busbrief Cap- 3, von Vers an: die richte Weisheit uni> Klugheit im Chrtstenleben- Marrer Dr* AdveVtsa'bendgottesdienst am Donnerstag den 4. De­zember Abends 8 Uhr, in der Kirche- Pfarrer Schlosser.

Die Pfarrgeicüäfte in der Woche vom 30. November bis 6. December besorgt Pfarrer Dr. Naumann.

Katholische Gemeinde.

Samst^agNachmittags um^4 Uhr und Abends um Vr8 Uhr

°on 6 Uhr an Gelegenheit zur hl Beichte; um */a7 Ubr Austheilung der hl Communion; um V»8 Uhr Früh- meffe; um ®/.10 Ubr Hochamt mit Predigt Nachmittags um '/-3 Uhr Christenlehre und darauf Adventsandacht.

Gottesdienst in der Synagoge.

Samstag, 29. November.

Freitag Abend 4°° Uhr, Samstag Morgen 830 Uhr, Samstag Mittag 3oo Uhr, Samstag Abend 451 Uhr.

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Hierdurch z^ige ich ergebens! an, daß meine I

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* Der längfte Bries bet Welt. Wen« ein Chinese an eine hochgestellte Persönlichkeit einen Bries schreibt, schreibt er so wenig wie möglich, denn das zeigt Ehrerbietung vor dem Empfänger. Bei anderen asiatischen Völkern herrscht die entgegengesetzte Auffassung. Der längste Bries ist wohl der, den Timur von Tamerlan an den Sultan schrieb. Der­selbe war 70 Ellen lang, drei Ellen breit und mit Gold­buchstaben geschrieben und als Unterschrift drückte Tamerlan seine in rothe Farbe getauchte Hand aus den Brief. Der Sultan von Egypten soll sich übermäßig beim Empfange dieses Brieses gefreut haben.

* Boshafte Frage. Assessor:Sie wollen verreisen. Alte Jungfer:Ja, Herr Assessor, in meinem Hause wird alles von Grund au8 neu gemacht und verschönert. Assessor:Was! Und da bleiben Sie nicht zu Hause?"

Verkehr, Can6» Utt6

- «huni anb Chemie. Eine gemeinoerstöndltche Dar- fienuna der pdostkattlcheu und ch-mticken Eeschelnungen in ihren Rettebunaen tum practtschen Leben. Von Dr. A. Ritter v. Ur- b-nibku und Dr ®. Z-is-l. Mit zahlreichen Illustrationen. In ea. 3b Aes-rung-n L ö0 Psg. Das oon UN« bereits -rwähnte Werk tft nunmehr bis zur 14. Lieserung vorgeichritten. Es zeichnet sich dadurch aus, daß die beiden Verloster sich nicht bamit begnügen, Mo die physikalilchen und chemischen Erlcheinung-n als solche zu belchreiben und zu erklären, sondern daß vielmehr >ede Gelegenheit benutzt wird, um aus vrociische Anwendungen Hinzuwei,en und dadurch der innigere Zusammenhang zwischen Tb°orie und Praxis Irhbait vor Augen geführt wird. Hierdurch gewinnt das Werk de. deutend an Interesse, ohne deshalb auf Gründlichkeit zu verzichten. Die Grundlehren der Pbhstk und Chemie werden B*!P,$r an der ßanb iolcher vractiicher Anwenbungen viel klarer und sicherer ein- genräg, ba uns so bas tägliche Leben tagtagli» Mefe praclltoen Sdlpleie vor Augen führt, für welche uns ba8 vorliegende Werk ble wissenschaftlichen Erklärungen liefert.

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Gießen, 24. November 1890. Grobherzogliches Amtsgericht.

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