den commandirenden Generälen gegenüber Ausstellung. Die Generaladjutanten General der Cavallerie Graf von Waldersee und Generallieutenant von Wittich geleiteten den General- Feldmarschall Grafen von Moltke als Ehrendienst vor Se. Majestät den Kaiser. Se. Majestät brachte sodann dem Jubilar Allerhöchst Seine und der Armee Glückwünsche dar. Kurz nach 12 Uhr verließ Se. Majestät der Kaiser, von dem Grasen von Moltke bis zum Portal des Hauses geleitet, das Generalstabsgebäude und begab sich nach dem Königlichen Schlosse.
Sodann erschienen Se. K. und K.- H. der Kronprinz Friedrich Wilhelm, Ihre K. H. Prinz Heinrich, Prinz Eitel Friedrich, Prinz Albrecht mit seinen beiden ältesten Söhnen, Prinz Friedrich Leopold, der Erbprinz von Meiningen, der Herzog von Connaught. Hieraus kam die Deputation des österreichischen 7 t. Infanterie-Regiments, das Reichstags- Präsidium, die Deputation der conservativen Fraction des Reichstags, sodann die Prinzessin Friedrich Carl, der Ober- hosmeister Ihrer Majestät der Kaiserin, Frhr. von Mirbach, die Deputation des Kolberg'schen Infanterie-Regiments (2. Pommersches) Nr. 9.
Sodann betrat die große Deputation der deutschen Städte, welche den General-Feldmarschall Grafen von Moltke zu ihrem Ehrenbürger ernannt haben, den Saal. Bürgermeister von Forckenbeck hielt eine Ansprache, überreichte eine Adresse und die für Berlin als Zweigstistung der Kaiser Wilhelm- und Augusta-Stiftung mit 50000 Mk. ausgestattete Moltke- Stistung zum Unterhalt von fünf würdigen Personen, welche der Feldmarschall selber bestimmen wolle. Der Jubilar dankte und bemerkte, dies sei das schönste Geschenk, das ihm werden könne. Die Stadt Berlin habe sich gestern herrlich gemacht. „Ich danke Ihnen tausendmal!"
Hieraus überreichten Deputationen der Städte München, Breslau, Königsberg i. P., Chemnitz und Memel dem Jubilar die Urkunden über das demselben von diesen Städten verliehene Ehrenbürgerrecht, indem sie demselben zugleich Namens ihrer Gemeinden ine besten Glückwünsche darbrachten. Gras Moltke dankte mit herzlichen Worten, indem er die ihm erwiesenen Ehren annehmen zu wollen erklärte. Besonders erfreut äußerte sich der Feldmarschall über das Ehrenbürger- recht der alten Krönungsstadt Königsberg i. P. Bei der Memeler Deputation erkundigte sich der Jubilar nach dem Ergehen der Stadt in ihrer schwierigen Lage und bemerkte: „Meine treuen Litthauer haben mich ja alle Jahre wiedergewählt."
Die Deputationen der Städte Dresden und Magdeburg überreichten Glückwunschadressen- sür Cöln überreichte Oberbürgermeister Becker einen idealisirten Marschallstab als Zeugniß allberühmter Goldschmiedekunst. Die Geburtsstadt des greisen Jubilars, Parchim, ließ eine Mappe mit Ansichten der Stadt überreichen. Graf Moltke dankte sür alle diese Auszeichnungen mit herzlichen Worten.
Zahlreiche andere Deputationen brachten dem Jubilar Glückwünsche dar, insbesondere überreichte ein Vertreter der deutschen Colonie in Moskau eine Mappe mit Ansichten von Moskau, eine Deputation aus Mecklenburg die Spende für den Ankauf des Hauses in Parchim, in welchem der Jubilar geboren.
Aus den überaus zahlreich eingelausenen Glückwünschen sind besonders hervorzuheben ein verbindliches Telegramm des Fürsten Bismarck, ein Telegramm des Sultans, welcher darin der Dienste Moltkes in der Türkei gedenkt, und ein Telegramm des Prinzen von Wales.
Unter den Geschenken für den Jubilar befindet sich eine von der Frau Großherzogin von Baden dargebrachte Mappe, welche K ifer Wilhelm I. gebraucht und am 22. März 1867 von der Kaiserin Augusta zum Geschenk erhalten hat.
Die Straße Unter den Linden und die das Generalstabsgebäude umgebenden Plätze süllten trotz des zeitweise eintretenden heftigen Regens den ganzen Tag hindurch dichte Menschenmassen. Se. Majestät der Kaiser wurde bei der Anfahrt wie bei der Rückkehr nach der Stadt ununterbrochen mit brausenden Hurrahrufen begrüßt.
Berlin, 26. October. Se. Majestät der Kaiser und König begrüßte heute, umgeben von den General-Jnspec- teuren der Armee-Jnspectionen, dem Kriegsminister und sämmtlichen commandirenden Generalen, im Generalstabs- Gebäude den General-Feldmarschall Grasen von Moltke zu seinem 90. Geburtstage mit folgender Ansprache:
„Mein lieber Feldmarschall!
Ich bin am heutigen Tage mit erlauchten Herren und den Führern Meines Heeres gekommen, um Ihnen unsere herzlichsten und tiefgesühltesten Glückwünsche auszusprechen. Der heutige Tag ist für uns ein Tag des Zurückblickens und vor allen Dingen ein Tag des Dankes. Zunächst spreche Ich Meinen Dank aus im Namen derjenigen, die mit Ihnen zusammen geschaffen und gefochten haben und die dahin gegangen sind, deren treuester und ergebenster Diener Sie aber gewesen. Ich danke Ihnen für Alles, was Sie für Mein Haus und damit zur Förderung der Größe unseres Vaterlandes gethan. Wir begrüßen in Ihnen nicht nur den preußischen Führer, der unserer Armee den Ruhm der Un- überwindlichkeit geschaffen hat, sondern den Mitbegründer und Mitschmieder unseres Deutschen Reiches. Sie sehen hier hohe und erlauchte Fürsten aus allen Gauen Deutschlands, vor Allen des Königs von Sachsen Majestät, der, ein treuer Bundesgenosse Meines Großvaters, es sich nicht hat nehmen lassen, Ihnen persönlich seine Anhänglichkeit zu bezeigen. Alles erinnert an die Zeit, wo er mit Ihnen für Deutschlands Größe hat fechten dürfen.
Die hohen Auszeichnungen, die Mein verblichener Großvater Ihnen schon hat zu Theil werden lassen, haben Mir Nichts mehr übrig gelassen, um Meinen Dank Ihnen persönlich noch besonders bezeugen zu können- also bitte Ich Sie, eine Huldigung von Mir annehmen zu wollen, die einzige, Oie ich in Meinen jungen Jahren Ihnen darbringen kann.
Das Vorrecht des Monarchen ist es, seine Fahnen, die Symbole, zu denen sein Heer schwört, die seinem Heere voraufliegen und die seines Herres Ehre und seines Heeres Tapferkeit in sich verkörpern, bei sich im Vorzimmer stehen zu haben. Dieses Rechtes begebe Ich Mich mit besonderem Stolze für den heutigen Tag und bitte Sie, den Fahnen Meiner Garden, die so oft unter Ihnen in so manchem heißen Strauß geweht haben, bei sich Ausnahme gestatten zu wollen. Es liegt eine hohe Geschichte in den Bändern und zerschossenen Fetzen, die hier vor Ihnen stehen, eine Geschichte, die zum größten Theil von Ihnen geschrieben worden tst. Als ein persönliches Andenken von Mir bitte Ich Sie, dies Zeichen der Würde, mit äußerem Schmucke versehen, als Erinnerung an den heutigen Tag annehmen zu wollen. Der eigentliche Feldmarschallstab, den Sie sich vor dem Feinde bereits im Feuer erworben, ruht lange schon in Ihrer Hand. Dieser ist nur ein Symbol, eine Zusammenfassung Alles dessen, was Ich persönlich Ihnen an Achtung, Ehrerbietung und Dankbarkeit darzubringen habe.
Meine Herren, Ich bitte Sie, Alle mit Mir einzustimmen in den Ruf: Gott segne, erhalte und schütze unseren greisen Feldmarschall noch lange zum Wohle des Heeres und des Vaterlandes! Dem Gefühl der Dankbarkeit dafür, daß er in seiner Größe es verstanden hat, nicht allein dazu- stehen, sondern eine Schule zu bilden für die Führer des Heeres in Zukunft und alle Ewigkeit, die in seinem Geiste erzogen, die Größe, Stärke und Kraft unseres Heeres ausmachen werden, geben wir Ausdruck durch den Rus: Seine Excellenz der Feldmarschall Graf Moltke, Hurrah!"
Deutsches Reich.
Darmstadt, 25. October. Schluß des Grobherzoglichen | Regierungsblattes (Beilage Nr. 27):
Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: Die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Blödesheim mit einem Gehalte von 900 Mk. Mit -bei* Stelle ist Organistendienst verbunden. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeinde- chule zu Ober-Sorg mit einem jährl. Gehalte von 900 Mk. Die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Kettenheim mit einem jährlichen Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Wetterseld mit einem jährl. Gehalt von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Dem Herrn Grafen zu Solms Laubach "teht das Präsentationsrecht zu derselben zu. Die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Rainrod mit einem jährl. Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Organisten-, Cantor- und Lectordienst verbunden. Eine mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ober-Hilbersheim mit einem jährl. Gehalte von 900 Mk. Mit der Stelle ist Kirchendienst verbunden. Eine Lehrerstelle an der katholischen Schule zu Bensheim mit einem nach dem Dienstalter sich bemessenden Gehalte von 1000 bis 1400 Mk. Bei günstiger Qualification kann dem zu ernennenden Lehrer zugleich die Oberlehrerstelle übertragen werden, mit welcher eine jährliche Remuneration von 250 Mk. verbunden ist. Eine mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Nieder - Ingelheim mit einem nach dem Dienstalter sich bemessenden jährl. Gehalte von 1000—1200 Mk. Mit der Stelle kann Organistendienst verbunden werden. Eine mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Flonheim mit einem jährlichen Gehalte von 1000 Mk. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende 2. Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Kirch-Brombach mit einem jährl. Gehalte von 900 Mk. Dem Herrn Fürsten von Löwenstein- Wertheim - Rosenberg und dem Herrn Grasen von Erbach- Schönberg steht das Präsentationsrecht zu derselben zu.
Geheimen Finanzrath und Mitglied des Reichsbank-Direc- toriums.
Berlin, 27. October. In einer zweiten Ausgabe publicirt die „Post" ein Dankschreiben Moltkes, worin derselbe sür die nach Tausenden zählenden Briefe und Telegramme aus dem Inland und Ausland seinen herzlichsten Dank ausspricht.
Landsberg a. d. W., 27. October. Bei der im Wahlkreise Landsberg-Soldin stattgehabten Ersatzwahl für den Reichstag sind bisher gezählt für Kammergerichtsrath Schröder (bfr.) 8605, für Dietz von Bayer (cons.) 6824 und für Werau (Soc.) 228 Stimmen. Aus 10 Wahlbezirken steht das Resultat noch aus.
Bern, 27. October. Bei den Nationalrathswahlen sind die Socialdemokraten in Zürich und Bern unterlegen, sie kommen in Basel (Stadt) in die Stichwahl. Die bernische conservative Volkspartei ist vollständig unterlegen. Die Freisinnigen gewannen vier Stimmen. Sechs Stichwahlen sanden statt. 23 Nationalräthe sind neu- gewählt.
Wien, 27. October. Das „Militär-Verordnungsblatt" veröffentlicht neben den anderen Ernennungen die Versetzung des Grafen Hartenau (Alexander von Battenberg), bisher supernumerärer Oberst des 6. Dragoner-Regiments, in das Infanterie-Regiment „König der Belgier" in Graz.
Wien, 27. October. Wie die „Polit. Corr." meldet, findet die Begegnung des Reichskanzlers Generals v. Caprivi mit dem Ministerpräsidenten Crispi am 7. Novbr. in Mailand statt. Beide Staatsmänner nehmen im Palazzo Reale Absteigequartier. Der König gibt zu Ehren des Reichskanzlers im Schlosse zu Monza ein Diner.
Paris, 27. October. Eine Anzahl republikanischer Depu- tirten haben sich vereinigt, ein Denkmal für Garibaldi zu errichten wegen seiner Theilnahme an dem Kriege 1870/71.
Paris, 27. October. Das „Journ. des Debats" meldet aus Bat ah, an der Küste des Guinea-Golfs, daß Spanien die Occupation des Beniot-Gebiets vorbereite- deßhalb seien die srüheren französischen Posten wieder hergestellt worden. — Der Administrator v. Brazzaville-Chalet habe während seiner Forschungsreise am Sanghaflusse mit verschiedenen Häuptlingen Verträge abgeschlossen, welche die I Gebiete unter französisches Protectorat stellen. Die Bevölkerung ist friedlich und handeltreibend.
Paris, 27. October. Zwischen der griechischen und der sranzösischen Regierung ist ein vorläufiges commerzielles Abkommen geschlossen worden. Die erstere bewilligt der sranzösischen Regierung nicht nur die Anwendung der niedrigsten Tarife, sondern noch eine Verminderung von 30 pCt. auf Spitzen und 50 pCt. auf Sammet-Seide und Parfümerie- Artikel. Weine gehen frei aus. Die französische Handelsmarine wird alle die Vortheile genießen, welche der Schifffahrt der meistbegünstigten Nationen eingeräumt sind. Im Austausch hierfür wird Griechenland bis zum 1. Februar 1892 die Anwendung eines Conventionaltarifs erhalten.
Edinburg, 27. October. Gladstone richtete eine An- I spräche an eine Wählerversammlung im^iesigen Musik- I saale, in der er sich mit den auswärtigen Angelegenheiten I beschäftigte und Salisbury angriff, weil er eine Special- I Mission an den Papst sandte, da dies säst einer Anerkennung derjenigen Forderungen des Papstes gleichkomme, welche sich I aus die neuerliche Unterwerfung von Gebietstheilen Italiens unter die Herrschaft der Geistlichkeit beziehen. Gladstone kam alsdann auf die Meldungen aus Rußland über die strengen Maßregeln gegen die Juden zu sprechen. Er sprach die Hoffnung aus, daß die Thatsachen befriedigender sein würden als I die angekündigten Maßregeln, die er mißbillige.
Rom, 27. October. Wie die „Italie" meldet, hat die I italienisch-ostafrikanischeGesellschaft sich definitiv I in Mailand mit einem Capital von 20 Millionen Lire con- ftituirt. Die Regierung garantire die Zinsen. Der Gründungsentwurf soll bei den Kammern mit dem Anträge aus I Dringlichkeit eingebracht werden.
Petersburg, 27. October. Laut gestrigem Bulletin sind I die lebensgefährlichen Erscheinungen beim Großfürsten I Nikolaus geschwundeü, die Krankheit nimmt ihren gewöhn- I lichen Verlauf.
Petersburg, 27. October. Die Blätter melden: Der Emir von Buchara beschloß die Einführung der russischen Sprache in den höheren Lehranstalten Bucharas.
Sofia, 27. October. Der Prinz eröffnete heute die Sobranje im Beisein der Prinzessin Clementine und der zur Synode anwesenden Kirchenfürsten mit einer Thronrede, I in der es heißt: Der Prinz werde die Politik der letzten drei Jahre, welche sich für die Wohlfahrt und den Fortschritt des bulgarischen Volkes segensreich erwiesen hätten, fortsetzen. I Als Erfolge führt die Thronrede an: den Bahnbau Jamboli- Burgas, die Neuorganisation der Armee, die Einführung der vervollkommncten Bewaffnung, die Vorstudien für die Bahn- I tinte Sofia-Tirnowa und den Abschluß von Handelsverträgen I mit Deutschland, Oesterreich-Ungarn, Frankreich und der I Schweiz. Ein besonders wohlwollender Passus ist den sultanischen Beraten betreffend die bulgarischen Bischöfe für Macedonien gewidmet, wodurch der Sultan einen offenkundigen I Beweis seines Wohlwollens für das ungarische Volk, sowie seines Wunsches für weitere Entwicklung erbrachte. Die Ruhe des Landes während der Reise des Prinzen, sowie die im I Auslande vorgefundene Sympathie für das bulgarische Volk I gewährten ihm die Ueberzeugnng, daß der Tag des endgiltigeit Triumphes der gerechten bulgarischen Sache nicht fern sei. Beim Erscheinen und Weggang wurde der Prinz lebhaft I begrüßt.
Rewyork, 27. October. Weiteren Meldungen aus Mobile I zufolge sind bei der gestrigen Feuersbrunst, die Nachts zu bewältigen gelang, etwa 8000 Ballen Baumwolle zerstört worden. Der Gesammtschaden wird aus 1 Million Dollars geschätzt.
Nenefte Nachrichten.
WolffS telegraphisches Lorrespondenz-Bureau
Berlin, 27. October. Heute Mittag wurden die Fahnen der Garderegimenter und des Colberger Regiments durch die erste Compagnie des zweiten Garderegiments resp. durch je eine Section des ersten Garderegiments und Elisabeth- regiments aus der Wohnung Moltkes abgeholt, ebenso die Standarten der gesummten Gardccavallerie durch die erste Schwadron der Garde-Kürassiere. Moltke, der die Anstrengungen des gestrigen Tages ausgezeichnet überstanden hat und mit Lesen, Ordnen und Registriren der eingegangen Depeschen (über dreitausend) beschäftigt ist, wohnte der Abholung der Fahnen vorn Balkon aus bei und wurde von dem das Generalstabsgebäude noch immer zahlreich umstehenden Publikum enthusiastisch begrüßt.
Berlin, 27. October. Moltke hatte heute Abordnungen des 71. ungarischen Infanterie-Regiments und seines kolberg- schen Grenadier-Regiments, sowie den Grafen Gneisenau nebst Verwandten zur Tafel geladen. Während derselben brachte Moltke folgenden Toast aus: „Ich bitte Sie, auf das Wohl der beiden hohen Monarchen: Se. Majestät den deutschen Kaiser und Se. Majestät den Kaiser von Oesterreich und König von Ungarn anzustoßen. Engverbündet, wie sie beide sind, dürfen wir auf ihr Wohl gemeinsam trinken. Sie leben hoch!" Später trank Moltke dem Commandeur des ungarischen Regiments noch besonders zu. Bei Tisch wurden die als Ehrengaben eingegangenen Erzeugniffe der Koch- und Backkunst herumgereicht.
Berlin, 27. October. Der „Reichsanzeiger" publizirt die Verleihung des vererblichen Fürstentitels mit dem Prädieat Durchlaucht an den Grafen Otto Stolberg-Wernigerode und dessen Nachkommen erster Generation, ferner die • Ernennung des Oberbürgermeisters Müller (Posen) zum
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Auch um baS &t wird eine zu warme meflerö Dermieben, roei M bei nassen Gast Aleßranms im Gefolge des den Gasmesser p Brennern gelangen kar
Ludem ist ein V schilderte, insolange n nicht erwiesen ist, daß ttastmaschinen auf sh genommen wurden, n ** ÄtaOffanne alt "chend einer m
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