trauen Sie mir, daß ich Sie mit Freuden schützen werde, und wenn in der Presse mitunter meine Worte anders gedeutet werden, so seien Sie des alten Wortes eingedenk, das ein Kaiser gesprochen hat: Ein Kaiserwort soll man nicht drehen noch deuten. Ich Bitte Sie, aus das stete Vorwärtsstreben und Gedeihen des Lloyd ein Hoch zu bringen, „der Norddeutsche Lloyd lebe hoch!" Stürmische Begeisterung erzeugten diese Worte.
Bremen, 22. April. Der Schnelldampfer „Lahn", an dessen Bord der Kaiser sich befand, und die Kaiser-Yacht „Hohenzollern" passirten 12 Uhr 45 Min. den Weserleuchtthurm nach See.
Wien, 22. April. Die „Pol. Eorr." versichert aus Grund authentischer Mittheilungen, daß in der diplomatischen Vertretung Rußlands in Wien keine Aende- rung bevorsteht.
Mährisch Ostrau, 22. April. In säst sämmtlichen Schachten der Nordbahn ist die Arbeit wieder ausgenommen. Gegenwärtig ruht noch der Bergbau in Zwierzina- die Wichalkowitzer und Witkowitzer Werke sind in vollem Betriebe, ebenso die Karlshütte, Bascka und Friedland. In Mistek brachen Unruhen aus- eine Anzahl Ruhestörer durchzog die Stadt und schlug die Fensterscheiben in von Israeliten bewohnten Häusern ein. Militär stellte die Ordnung wieder her.
Pest, 22. April. Die Erlaubniß, den 1. Mai als Feiertag zu begehen, ist hiesigen Blättern zusolge auf die hauptstädtischen staatlichen Etablissements, nämlich die Waggonfabrik und die Hauptwerkstätte der ungarischen Staatsbahnen beschränkt. An 'diesem Tage wird die gesammte Polizeimacht aufgeboten und die ganze Garnison in den Kasernen con- signirt. Der Corpscommandant ertheilte strenge Weisung, bei etwaigen Ruhestörungen sosort mit größter Strenge vorzugehen.
Paris, 22. April. Mehrere Zeitungen bringen einen Aufruf, der auch die Handlungsdiener auffordert, au der Manifestation am 1. Mai theilzunehmen. Zur Aufrechterhaltung der Ordnung sind umsassende Maßnahmen getroffen. Die gesammte Polizeimacht wird ausgeboten- die Truppen werden in den Kasernen consignirt und erhalten Verstärkungen aus den Nachbargarnisonen.
Ajaccio, 22. April. Nach dem Frühstück aus der Prä- jectur besuchte Carnot namentlich das Hospital und das Bonapartehaus. Die Menge acclamirte und Frauen streuten als Willkomm-Zeichen Reis und Weizen aus den Weg. Später unternahm er eine Rundfahrt durch die Umgebung Der Stadt. Rach dem großen Diner auf der Präseetur fand ein glänzender Empfang aus dem Stadthause statt und daraus eine Abendunterhaltung. Heute begibt sich Carnot nach Bastia.
Staffel, 22. April. Henry Stanley hat während seines hiesigen. Aufenthaltes wiederholte Besprechungen mit König Leopold gehabt. Ueber den Inhalt derselben ist noch nichts Authentisches bekannt, aber vermuthlich werden sie sich in der Hauptsache auf die Lage des Congostaates bezogen haben, dessen Protector der König der Belgier bekanntlich ist und worüber Stanley dem Monarchen jedenfalls eingehende Ausschlüsse ertheilt haben dürste. Von der belgischen Hauptstadt aus, woselbst man Stanley mit Auszeichnungen überhäufte, wird sich der berühmte Asrikasorscher in diesen Tagen nach London begeben und harrt seiner in der englischen Hauptstadt ein besonders glänzender Empsang.
Rom, 22. April. Der italienische Dampfer „Vespucci" rettete aus der Fahrt nach Chile am 14. d. M. die Besatzung des wracken hamburgischen Schiffes „Adamant".
Belgrad, 22. April. Eine Commission höherer Offiziere begibt sich behufs Studiums des Bewassnungs- systems mit Magazingewehren ins Ausland, zunächst nach Rußland, darauf nach den änderest europäischen Staaten.
Petersburg, 22. April. In den Petersburger politischen und diplomatischen Kreisen erregt die Angelegenheit des Verkaufs des geheimen Vertheidigungsplanes der
denselben einst dem Sultan bei Gelegenheit eines Bündniß- antragS zum Geschenk gemacht. Perlen so groß wie Taubeneier in matten, harmonisch wechselnden Farbentönen, feingeschliffene Diamanten und Türkisen, welche die stolzeste, reichste Fürstin entzückt haben würden, schmückten den zierlich gearbeiteten Thronsessel, welcher vom Künstler aus purem Golde gefertigt und mit allegorischen Figuren cifelirt war. Von dem Throne ab schweifte das Äuge aus die herrlichen Schätze, welche tausendfarbig in den GlaSschränken des unteren Saales schimmerten. Als würdige Folie dienten im Hintergründe den königlichen Schätzen die kostbaren, mit Laubwerk und Palmenwedel durchwirkten Seidenstoffe, welche majestätisch von den Wänden herabwallten und mit schweren Borden und Franzen verbrämt waren. Wie schillernde Lichtpunkte, um die Scenerie wirkungsvoll zu beleben, blitzten aus den gestickten Guirlanden in den Regenbogenfarben köstliche Brillanten und Perlen hervor. Zwischen diesen bizarren Kunstschöpfungen, welche uns wechselvolle, lichtumflosiene Träume aus einem versunkenen Feenreiche vorzugaukeln schienen, hingen malerisch Fächer aus Pfauenfedern, bunt verzierte Lichtschirme und Fliegenwedel aus Straußenfedern, deren Griffe aus Gold und Silber mit brillirenden Steinen besetzt waren. (Schluß folgt.)
* Ein gewiffenhafter Steuerzahler. In der jüngsten
Rümmer eines Gemeindeblattes macht der Magistrat Folgendes
bekannt: „Ein hiesiger Bürger, welcher sich bei der Ein
schätzung zur Gemeinde-Einkommensteuer zu günstig behandelt
glaubt, hat unserer Steuerkasse „zu annäherndem Ausgleich"
den Betrag von 360 Mk. eingesandt. Wir bringen diesen
Beweis von Gewissenhastigkeit in Steuersachen gern an dieser
Stelle zur öffentlichen Keuntniß."
O. A.
gegeben hat, manche Nachahmung finden.
Gestern Abend fand im großen zum Besten der hiesigen Kleinstatt, das sehr gut besucht war ca. 100 Mark erzielte.
seit Ostern eingetroffen.
Lauterbach, 21. April.
Saale des Casinos dahier kinderschule ein Coneert und eine Reineinnahme von
Bersrod, 22. April. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben dem Polizeidiener Jakob Hofmann hier, in Anerkennung der von demselben mit Muth und Entschlossen heit und eigner Lebensgesahr bewirkten Rettung der Marie Bach von hier vom Tode des Ertrinkens die Rettungsmedaille zu verleihen geruht.
Lauterbach, 20. April. Die bekannte Frühbuche aus der Nordostseite des Eichbergs ist bereits vollständig belaubt, ebenso steht daselbst schon einiges Unterholz im Blätterschmuck. An geschützten Orten blühen seit einigen Tagen die Schlehen; Kirschen, Pflaumen, Birnen re. sind am Aufspringen. Die Entwickelung in der Natur ist bis jetzt, gegen voriges Jahr, 8 Tage vor.
Lauterbach, 22. April. Der Storch, welcher seit 2 Jahren hier nicht genistet, ist seit einigen Tagen wieder in seinem alten Neste zu sehen- auch sind vereinzelte Schwalben
Maar, 20. April. Vorigen Freitag brannte am Hellen Mittag die Hofraithe des Landwirths Schäfer 111. trotz der thatkräftigsten Hilse säst vollständig nieder. Das Feuer scheint durch einen unglücklichen Zufall entstanden zu fein; der Abgebrannte ist schlecht versichert.
totale» titifc provinzielle».
Grimberg, 22. April. Zum Amtsrichter bei hiesigem Amtsgerichte wurde der Gerichtsassessor Dr. August Blum zu Darmstadt ernannt.
Friedberg, 22. April. Der seitherige Amtsrichter am Amtsgericht Grünberg, Ludwig Bötticher, wurde zum Amtsrichter am hiesigen Amtsgericht ernannt.
Friedberg, 22. April Die Thüren und eisernen Thoren unserer Kirche haben seit Herbst 1889 eine gründliche Reparatur und einen neuen Anstrich erhalten. Dieses Ereigniß hat für unsere Kirchengemeinde dadurch einen besonders hohen Werth, daß diese Arbeit auf Kosten eines christlich gesinnten Mannes ausgesührt wurde, welcher vor mehr denn 30 Jahren in der Stattkirche confirmirt worden ist. Der gütige Geber hat seit dieser Zeit viel gesehen, viel erfahren und im Ausland eine hervorragende Stellung sich erworben- er hat aber den Tag feiner Einsegnung in der Stadtkirche nicht vergessen und in dankbarer Erinnerung an denselben diese Arbeit auf seine Kosten ausführen lassen. Möchte das edle Beispiel, das er
Darmstadt, 23. April. Die Ankunft der Kaiserin Friedrich steht Donnerstag Vormittag, des Kaisers Wilhelm Freitag Abend, der Kaiserin Augusta Vietoria Samstag Vormittag bevor.
Darmstadt, 23. April. Die Königin Victoria von England ist heute Vormittag hier angekommen. Am Bahnhof sand offizieller Empfang statt, die Fahrt nach dem neuen Palais erfolgte in offenem Viererzug unter militärischer Eseorte.
Festung Kronstadt großes Aufsehen. Derselbe soll an einen am Petersburger Hose beglaubigten fremdländischen Marinebevollmächtigten um 1200 Rubel verkauft worden sein und zwar durch den Oberftlieutenant Schmidt im russischen Marineministerium. Das aus Zwangsarbeit in den sibirischen Bergwerken lautende kriegsgerichtliche Urtheil gegen Schmidt ist, wie verlautet, durch den Czaren auf Todesstrafe mittels Erschießens abgeändert worden. Ueber die eigeuthümliche Asfaire sind eine ganze Reihe sensationeller Gerüchte im Um aus, denen gegenüber indessen noch Zurückhaltung geboten erscheint.
Washington, 22. April. Der Congreß stimmte dem Amendement des Senats, betreffend die Abhaltung der Weltausstellung in Chicago zu.
— In Chicago veranstalteten 70000 Arbeiter eine Demonstration zu Gunsten des 1. Mai und der achtstündigen Arbeitszeit.
Universität»«Nachrichten.
Marburg, 22. «prU. In Anbetracht feiner Verdienst-s- daS UntverfitätSwesen im Allgemeinen, und speciell der hiestgeo verfität, wurde seitens der hiestgen medicinijchen Facultäl dem tragenden Rath im Kultusministerium, Herrn Geh. Regterrurg* Dr. Althof in Berlin, die Doctorwürde verliehen.
venmischte».
*△ Mainz, 22. April. In einer gestern stattgehabten Versammlung der Mainzer Schuhmachergehülsen wurde von verschiedenen Rednern die Lage im Schuhmachergewerbe hier als eine sehr gedrückte bezeichnet und sowohl eine Lohnerhöhung als eine Verminderung der Arbeitszeit besür- wortet. Die meisten Klagen wurden gegen den Maschinenbetrieb erhoben, der die Handarbeit vollständig erdrückte. Schließlich wurde eine neimglieberige Lohncommission gewählt, die sich mit der Ausstellung eines einheitlichen Lohntarifs beschäftigen und mit den Meistern über die Lohnfrage eine Besprechung herbeiführen soll. Bezüglich des 1. Mai wurde beschlossen, an dem Tage nicht allgemein zu feiern, dafür aber am Abend die projectirte Volksversammlung zahlreich zu besuchen. — Die mit Maschinenbetrieb arbeitenden Schuh- fabritanten von Mainz, Frankfurt, Offenbach, Darmstadt und Bockenheim sind angesichts der Lohnbewegung zu einer Convention zusammengetreten.
*△ Bingen, 22. April. Für den Wiederaufbau und die innere Ausstattung der im verflossenen Sommer niedergebrannten Rochuscapelle hat eine kürzlich verstorbene wvhl- thätige Dame 10 000 Mk. testamentarisch vermacht. Dem HoSpital hat die Dame 5000 Mk. letztwillig zugewendet.
* Wetzlar, 22. April. Ein sehr trauriger UnglückSsall hat sich gestern Abend kurz vor 7 Uhr aus dem Buttermarkt ereignet. Ein aus dem Dache des früher Paulitzky'schen Hauses arbeitender Dachdeckergeselle stürzte von dem Dache herunter und blieb am Fuße der vor demselben befindlichen hohen Steintreppe liegen. Bei der enormen Höhe, von welcher der Fall erfolgte, waren die Verletzungen (Schädel-,
doppelter Beinbruch u. s. w.) derartig schwere, daß der arw Mensch schon wenige Stunden nach feiner Ausnahme j/ Krankenhaus verschieden ist. Der im Hause wohnende Herr Dr. Halbey war sosort zur Stelle und leistete dem Verunglückten den ersten Beistand. Wie wir hören, ftQmn der Mann — fein Name ist Jean Schaf — aus Waldernbach im Oberlahnkreise - er soll 27 Jahre alt sein. W. $
* Marburg, 22. April. Unter der Führung des $errn Oberbürgermeisters Schüler begab sich gestern eine aus allen interessirten Kreisen bestehende Commission nach dem Spiegels- lustthurm, um die Frage der Anbringung des Kaiser- Medaillons und der Gedenktafeln für die im fttieqe 1870—71 gefallenen Söhne Marburgs ihrer enbgl(tigen Lösung eutgegenzusühren. Mau einigte sich denn auch dahin, beides an der Vorderseite, d. h. der der Stadt gekehrten Seite des Thurmes und zwar unterhalb der ersten Terrasse des Hauptgebäudes anzubringen, in einer Höhe, bjc es Jedermann ermöglichen wird, die Namen der Gefallenen bequem zu lesen. Im Weiteren fei bemerkt, daß der Thurm nur noch einige Tage offen steht, bann aber dauernd geschlossen wird, so daß ein Besuch desselben nur gegen vorherige Entnahme des Schlüssels erfolgen kann, dessen Aufbewahrungsorte (es sollen mehrere errichtet werden) alsdann bekannt gegeben werden. Die vollständige Fertigstellung unb Einweihung dieser Zierde für Marburgs Umgebung erfolg; in der zweiten Hälfte des Monats Juli.
* Spende des Kaisers für die Diesterweg-Stiftung. Der Kaiser hat dem Kuratorium der Diesterweg-Stiftung in Berlin aus seiner Privatschatulle 10000 Mark für das Diesterweg- Denkmal überwiesen.
* Berlin, 19. April. Zur Annahme des Geschenkes von 60 000 Mark, welches Herr Rudols Masse seiner Baterstch Grätz zur Erbauung eines allgemeinen städtischen Fronten Hauses gemacht hat, ist die kaiserliche Genehmigung nunuich erfolgt, so daß der Bau demnächst in Angriff gen,nimm werden kann.
* Hanau, 20. April. Vor einigen Monaten ist bei I Wachenbuchen eine Petroleumquelle entdeckt worden I Die Bohrungen, welche während des Winters eingeftelli waren, sind jetzt wieder ausgenommen worden. Eine Don- munder Gesellschaft hat das nöthige Betriebsmaterial, eine Dampsmaschine und Facharbeiter gestellt.
* lieber das Ende eines braven Mannes berichtet die „N. Züricher Ztg.": Wer denkt wohl noch an die glückliche Errettung des Gotthardtschnellzuges in der Nacht von 31. October 1887 durch den wackeren Bahnwärter Joiki Maria Näpfli, der bei der Tellsplatte ftationirt war. Dieje großartige That wurde damals allgemein besprochen uud fa)t alle schweizerischen Zeitungen brachten Notizen darüber uno I befangen den braven Mann. Näpfli hatte feinen Dienst k- I endet, als er hinter sich ein Gepolter und Getöse hörte. E» I war eine dunkle, regnerische, stürmische, kalte Nacht, und iv I ist sicherlich das Zeichen eines großen Pflichtgefühls, daß n, I ohne sich zu besinnen, eiligst nmkehrte, um der Ursache dei I soeben vernommenen Geräusches nachzuforschen. Im Sil I schritt kam er zu der Brücke vor dem Axentunnel- diese idqi I von heruntergesallenen Steinen sammt Schienen in den I geschlagen worden. Er zitterte, als er den offenen Abgm! I und dicht daneben den rollenden See gewahrte, beim es toa: I schon 11 Uhr und der Zug kynnte jeden Augenblick eintreffen. In fieberhafter Ausregung rannte Näpfli zuu I nächsten Glockcnsignal, gab dort das Zeichen „alle Züge aus- I halten", sprang sofort zurück, umging kletternd den Ort, n» I die Brücke weggerissen war, kam in den Axentunnel, legt! I mehrere Knallkapseln aus die Schienen, gab mit feiner Catern, I in welche er das rothe Glas gesteckt hatte, heftig schwingen! I das Nothsignal zum sofortigen Halten. In diesem Augen I blicke leuchteten ihm die brennenden Augen der Cocomotitx I entgegen, sein Ohr hörte den markerschütternden Schrei bei I Locomotivpfeisc, ächzend und pustend kam der Zug heran un! I hielt gerade vor dem Ausgang des Tunnels, knapp vor de: I weggerissenen Brücke. Nur noch wenige Secunden und 20t Menschen hätten im Vierwaldstädtersee ihr nasses Grub gk I sunden. Nun hätte sich Näpfli gewiß zur Ruhe in sein ein I sames Wärterhäuschen zurückziehen bürfen, denn er wo völlig durchnäßt, fein ganzer Körper durch dte große Är. I strengung und die bange Beforgniß und Aufregung ermüde! I Er hals aber noch die Nothbrücke schlagen und umladen uü I kam erst um halb 6 Uhr Morgens nach Hause, uni trocken I Schuhe und Strümpfe anzuziehen und dann sofort wieder a die Arbeit zu gehen. Für diese That erhielt Näpfli von de I Verwaltung der Gotthardtbahn eine Belohnung von Hunde l Franken unb von einem Insassen des geretteten Zuges ebeni viel. Seit jener Nacht war Näpfli, vordem ein gesund« I Mann von 32 Jahren, nie mehr gesund- er blieb noch ik Dienste bis zum Mürz vor. Jahres, wo ihm der Arzt su I drei Monate den Dienst untersagte. Hiernach arbeite I Näpfli wieder zwei Monate, aber unter fortwährende I Schmerzen, hauptsächlich bei der Nachttour. Es legte ch I wieder aufs Krankenbett und von da an lebte er uod) anbec I halb Monate unter unsäglichen Schmerzen. Er hinterllE I eine junge Wittwe und 4 kleine Kinder, von denen do I älteste 8 Jahre, das jüngste einige Monate alt ist- I Wittwe, die mittellos in Schattdorf (Ct. Uri) lebt und outf I Seidenweben sich und ihre 4 Kinder durchzuschlageu sum I richtete eine Bittschrift an die Gotthardtbahn-Direction ur I es wurde ihr für die Dauer von fünf Jahren (1890—1$ I eine jährliche Unterstützung von 150 Fres. gewährt.
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Gegen dem lohnet. Johl geboren am 1 Merlenbach, n Untersuchungs verhängt.
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