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zu einem überaus gemüthlichen Commers, bei welchem das
zu unterstützen.
Sämmtliche 20 Handelskammern der Rheinprovinz haben in gemeinsamer Eingabe an den deutschen Reichstag zu dem neuen Entwurf eines Gesetzes betr. die Abänderung der Gewerbeordnung eine Reihe von Abänderungen vorgeschlagen, welche im Großen und Ganzen auch die Billigung der Kammer gesunden haben, weshalb dieselbe sich dieser Eingabe unter- Abends die bis dahin eingetroffenen Gäste in der Turnhalle stützend angeschloffen hat. zu einem überaus gemüthlichen Commers, bei welchem das
Zur Frage der Sonntagsruhe der im Handelsgewerbe » Bier gleichwie der Regen in Strömen floß. Der Präsident
118. Hess. Jnf.-Regts., eingetroffen und von dem Festausschuß in die Stadt geleitet worden waren, versammelten sich des
Schotten, 20. Juli. 18. Turnfest des Gaues Hessen. Regen, nichts als Regen! Der gewiß berechtigte Wunsch der hiesigen Einwohner und der Festtheilnehmer, der Himmel möge ein Einsehen haben, gehörte offenbar zu den sogenannten „frommen Wünschen", die sich nie erfüllen. Das ist beim heutigen Feste umsomehr zu bedauern, als hier die weitgehendsten Vorbereitungen getroffen worden und die Straßen, Häuser gleichwie Turnhalle und Festplatz in reicher und geschmackvoller Weise geschmückt sind. Trotz Allem konnte der einsichtslose Regengott die Feststimmung nicht beeinträchtigen. Nachdem bereits gestern Nachmittag die Vereinsvertreter unter Begleitung eines Musikcorps, der Capelle des
Cocains «ird provinzielle».
Gießen, 22. Juli
— Die Festfeier zur Eröffnung der neuen Kliniken findet, wie schon gestern erwähnt, im Auditorium der neuen medi- | cinischen Klinik statt, und zwar am 28., präcis 10 Uhr. Das specielle Festprogramm-ist folgendes:
1) Uebergabe der Schlüssel durch die oberste Baubehörde an Seine Königliche Hoheit- sodann durch Seine Königliche Hoheit an die Landesuniversität, zu Händen des Rectors.
2) Festrede von Professor Riegel.
3) Besichtigung der Institute.
Abends Festcommers in Steins Garten.
— Sitzung Großh. Handelskammer vom 11. Juli. Anwesend waren die Herren Koch, Klingspor, Gail, Heichelheim, Wortmann.
Auf der Tagesordnung steht zunächst der Antrag der Großh. Handelskammer Darmstadt auf Unterstützung einer von ihr an die Erste Ständekammer gerichteten Eingabe, welche eine Abänderung des neuen bereits von der Zweiten Kammer genehmigten Brandversicherungsgesetzes in der Weise vorschlägt, daß eine entsprechende Klassification der Gebäude hinsichtlich ihrer baulichen Beschaffenheit und Bedachung ein- gesührt und für diese Bauartsklassen das Umlagekapital verschieden festgesetzt werde. Es wurde beschlossen, diese Eingabe
entspricht.
— Turnerisches aus dem Gau Hessen. Das am 19., 20. und 21. Juli er. in Schotten abgehaltene Turnfest des Gaues war diesmal vom Wettet so wenig begünstigt, daß das turnerische Programm nicht durchgeführt werden konnte. So konnte das Einzelwettturnen am Sonntag nicht zu Ende geführt und mußte gestern in der Vereinsturnhalle fertig geturnt werden- ebenso mußte das Musterriegenturnen ganz aussallen. Es waren ca. 150 Wettturner angemeldet, davon turnten 131 bis zum Schluffe mit und wurden 95 Preise ausgegeben. Die Gießener Turnerschast erhielt 16 Preise, diese vertheilen sich: Gießener M.-T.-V. 1., 4., 5., 7., 24., 31. und 38. — Gießener T.-V. 6., 12, 21., 39., 41. (zweimal), 42., 50. und 58., außerdem erhielten die Vereine Heuchelheim 4 Pr., Krofdorf 6 Pr., Lollar 7 Pr., Wieseck 7 Pr.
Vermißtes»
* nn. Darmstadt, 21. Juli. Heute Nacht um 1 Uhr wurde die Tochter des Bürgermeisters zu Hemsbach bei
Be
* neuen Straße v Manlage liegt 14 Ta, welcher Zeit fcinwenbu «Wringen sind.
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ernannt.
)( Ruppertsburg, 16. Juli. Gestern fiel dahier ein hiesiger Maurer, welcher damit beschäftigt war, einen Brandgiebel aufzuräumen, von dem brechenden Gerüst herunter und zog sich schwere Verletzungen zu.
— Hungen, 20. Juli. Gegenwärtig sind Arbeiter beschäftigt, eine neue Telephonleitung zwischen hier und Berstadt, der Landstraße entlang, die Orte Inheiden und Utphe berührend, zu errichten. Da von Berstadt bis Friedberg schon seit einiger Zeit eine Telephonverbindung besteht, so wird dadurch eine directe Verbindung zwischen Hungen und Friedberg nunmehr hergestellt.
§ Lauterbach, 19. Juli. In dem benachbarten Badeorte Salzschlirf ereignete sich heute ein schrecklicher Unglückssall. Eine aus Queck gebürtige Frau hatte das Kind ihrer Schwester mit sich genommen, um Verwandte in Landenhausen zu besuchen.- Unterwegs setzte sich die Frau mit dem ungefähr drei Jahre alten Kinde auf einen ihnen begegnenden, mit Fichtenstämmen beladenen Wagen. Während der Fahrt fiel jedoch das Kind und zwar so unglücklich von dem Wagen herunter, daß der über dasselbe gehende Wagen dem armen । Geschöpfe beide Beinchen vollständig vom Körper abtrennte. I Der Badearzt in Salzschlirf leistete die erste Hilfe.
-ck. Großen-Eichen, 21. Juli. Der Zweigverein der Gustav-Adolfs-Stistung Grünberg feierte am gestrigen Sonntag sein Jahressest in hiesigerGemeinde. Das Dorf prangte in reichem Festschmuck: Fahnen wehten aus den mit Kränzen und Guirlanden schön geschmückten Häusern und Fichten prangten vor den Gehöften. Besonders schön war auch der Eingang zur Kirche hergerichtet. Die geräumige I Kirche vermochte nicht alle Festgäste zu fassen, sie standen I und füllten die Gänge bis vor die Thore. Eingeleitet wurde I die Feier durch Gesang der Gemeinde und ein kurzes Gebet I des Ortspfarrers Herrn Naumann jr. Nach dem Gesang I dreier Verse des alten Lutherliedes „eine feste Burg" bestieg I Herr Pfarrer Naumann sen. aus Gießen die Kanzel und I hielt die ebenso tiefe, inhaltsreiche, als formvollendete Fest- I rede. Als Leitmotiv seiner trefflichen Rede, die sichtbarltch I nachhaltigen Eindruck auf die Zuhörer machte, hatte er den I Satz: „der Gustav-Adolf-Verein ein dienender Jünger des I Herrn" gewählt und zeigte dabei: 1) wie man in rechter I Weise dem Herrn dienen soll, 2) wie man durch dies Dienen groß werde. Trefflich gewählte Beispiele aus der Geschichte I legte der Redner seinen Ausführungen zu Grunde. Nach. I dem Gesang „das Wort sie sollen lassen stahn" hielt Herr I Dekan Pnllmann von Grünberg in markigen Worten eine I Ansprache, die Gründung und das Bestehen des Zweigvereins I beleuchtend. Sodann verlas Herr Lehrer R e u s - Grünberg I als Secretär des Vereins den Rechenschaftsbericht, der- den I Beweis ablegte, daß warme Herzen und offene Hände für I die gesegnete Thätigkeit sich immerhin finden. Nicht unerwähnt I wollen wir den vorausgehenden Gesang der Schuljugend I lassen. Mit dem Segen des Ortspsarrers schloß die erhebende I Feier. Die erhobene Collecte betrug 32 Mark.
Spätherbstfrösteln. . Qrfa
Wir zählten etliche vierzig Turnvereine, darunter Alv- feld, Anspach, Bad-Nauheim, Butzbach, Büdingen, freßen, Hungen, Klein-Linden, Lauterbach, Lieh, Marburg, Nidda, Ortenberg, Usingen, Wieseck u. s. w., mit etwa 750 Turnern, darunter über 150 Preisturner. Am Festplatz angelangt, hielt nach dem Absingen des Festliedes und einer kurzen Ansprache des Herrn Bürgermeisters Fendt Herr Kromm jr. die überaus beifällig aufgenommene Begrüßungsrede, nach welcher das eigentliche Turnfest seinen Anfang nahm. Wahrend die Freunde der Turnerei den Uebungen folgten, entwickelte sich in der Festhalle ein reges Leben und man merkte kaum, daß der Regen wieder ohne Nachsicht die Hoffnung auf helles Wetter zu nichte machte. Uebrigens war kein Plätzchen mehr frei und wenn wir die Zahl der Festbesucher auf annähernd 3000 schätzen, so glauben wir nicht übertrieben zu haben. Leid,er mußte das Wettturnen nach 6 Uhr wegen heftigen Regens unterbrochen werden- die Fortsetzung findet Montag früh in der Turnhalle statt. (Kl. Pr.)
Friedberg, 21. Juli. Gestern Nacht wurden die Blumenstöcke vor den Fenstern des Stadtbaumeisters Schneider, an denen Jeder, der sie sah, seine Freude hatte, und nicht zum । wenigsten der Besitzer selbst, sämmtlich aus Bosheit zerstört.
Friedberg, 21. Juli. Seit einigen Tagen bemerkt man zwischen der Badeanstalt und dem Salzmann'schen Grasgarten eine Schwalbe mit ganz hellem, gelbgrauen Gefieder. Man kann sie sehr leicht beobachten, da sie sich mit ihrem Flug fast während des ganzen Tages aus dieses Terrain beschränkt.
E. Schlitz, 21. Juli. Herr Amtsrichter Franz Wahl hier wurde zu Oberamtsrichter bei dem Amtsgerichte Schlitz
— Zur Laudtagswahl. In mehreren Zusammenkünften von Vertrauensmännern der freisinnigen, der nationalliberalen und der conservativen Partei wurde einmüthig beschlossen, im Wahlkreise Grünberg für die Wiederwahl des seitherigen Abgeordneten zum Landtage, Freiherrn Adalbert von Nordeck zur Rabenau in Friedelhausen, einzutreten. Man ging hierbei von der Erwägung aus, daß Herr Baron von Rabenau seit Jahrzehnten pflichttreu dem äffen!.:.! en Wohle des Kreises und Landes bient, daß er insbesondre stets eine große Fürsorge für die Interessen der Land-.mrch- schaft bewiesen und bei seinem ganzen öffentlichen Wirkcii sich als ein patriotischer, dabei von der Negierung unabhängiger und überdies parlamentarisch sehr erfahrener Mann betätigt hat. Er ist der Senior des Landtags und nnrd bald mit - ' *■ *r " 'x-f ' ; ,r Wirksamkeit
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Verstärkung der Garnison von Erzerum und aus Durchstreifung der Landdistricte durch Patrouillen.. Für die angeblich vor- gekommene Entführung von Frauen sei keine weitere Bestätigung eingelaufen. t
London, 21. Juli. Bei der heutigen Parade des bekanntlich renitent gewesenen zweiten Bataillons der Gardegrenadiere hielt der Herzog von Cambridge eine Ansprache, worin er das Bataillon bedauerte, welches „die Uniform geschändet" habe. Daraus wurde dasUrtheildesKriegs- qerichts verlesen- drei Mann sind zu zweijährigem, zwei Mann zu achtzehnmonatlichem Gesängniß verurtheilt. Zwei Berurtheilte rissen ihre Medaillen von der Brust und warfen die Ehrenzeichen zu Boden.
Kopenhagen, 21. Juli. Die Erzherzoge Karl Ludwig und Franz Ferdinand sind heute aus Stockholm hier eingetroffen. Wie die „National-Tidende" meldet, besuchten die Erzherzöge den König von Dänemark im Amalienborg- Palais. Der König erwiderte den Besuch. Hierauf ^nirten die Erzherzöge bei dem Könige. — Die „National-Tidende meldet ferner, der österreichische Gesandte, habe der dänischen Regierung mitgetheilt, das österreichische Geschwader treffe am 17. August in Kopenhagen ein, wo es den Geburtstag des Kaisers feiern werde. .
Rom, 21. Juli. Der „Osservatore" veröffentlicht einen Bries des Papstes an Lavigerie, welcher die Thätigkeit der Missionäre, sowie diejenige der Regierungen lobt, welche die Humanität in Afrika unterstützten, tote die Brüsseler Conferenz zeige. Er verspricht seine Unterstützung bet Unterdrückung des Sclavenhandels, wozu zahlreiche Missionare uöthig seien. Er vertraue aus die Fortsetzung des Werkes durch Lavigerie. Er erinnert, daß er selbst die Pflichten seines Amtes, obwohl von Widerwärtigkeiten umgeben, erfülle.
Madrid, 21. Juli. Die über die Gesundheit des (vier Jahre alten) Königs verbreiteten ungünstigen Nachrichten sind durchaus falsch. Der König befindet sich mit der Königsfamilie in San Sebastian und erfreut sich der besten Gesundheit. .
Madrid, 21. Juli. Die Strikes in Manresa dauern fort und man befürchtet, daß dieselben sich auf aydere Städte Kataloniens ausdehnen werden.
Athen, 21. Juli. Das Journal „Akropolis" meint, die Einsetzung bulgarischer Bischöse in Uslub, Kuprülö und Orchida, welche durch eine Jrade des Sultans erfolgt ist, biete für Griechenland kein unmittelbares Interesse. Dagegen sei Serbien besonders bei der Frage interessirt, was ' riechenlanb vom principiellen Gesichtspunkte in dieser An
beschäftigten Personen ist di- Kammer zu der Ansicht gelangt, 1 daß die Beschlüsse der Arbeiterschutz-Commission über § 1055 I der Gewerbeordnungs-Novelle unbefriedigende sind, weshalb I beschlossen worden ist, durch eine Eingabe auf die nachtrag- I licke Abänderung derselben hinzuwirken und zwar m der I Weise, daß für eine gewisse Zeit des Sonntags, etwa für I den Nachmittag von 1 Uhr ab, jede öffentliche kaufmännische I Thätigkeit aufzuhören habe, insbesondere die Verkaufsladen I geschlossen sein müssen. Hierdurch würde insbesondere die nach den jetzigen Bestimmungen unausbleibliche Folge mieden werden, daß diejenigen kaufmännischen Betriebe, welche ohne Hilfspersonal arbeiten, an Sonntagen ihre Läden offen zu halten und dadurch den andern ungerechtfertigte Concurrenz zu machen in die Lage versetzt sind.
Von der Großh. Handelskammer Offenbach ist an Großh. Ministerium des Innern und der Justiz der Antrag gestellt worden, einen eigenen gewerblichen Sachverständigen-Verein । in Gemäßheit des tz 14 des Reichsgesetzes über Musterschutz für das Großherzogthum mit dem Sitze in Darmstadt ins Leben zu rufen. Bekanntlich besteht zur Zeit für Württemberg, Baden und das Großherzogthum Hessen in Folge einer zwischen diesen Staaten getroffenen Uebereinkunst ein gemeinsamer Sachverständigen-Verein mit dem Sitze in Stuttgart. Ueber die Wirksamkeit dieses sind nach Mittheilung der Handelskammer Offenbach vielfache Beschwerden laut geworden, welche sich hauptsächlich auf die Verschleppung der an ben Verein gelangenden Sachen, sowie die Kostspieligkeit des Verfahrens beziehen, deren Ursache wohl in der Erstreckung des Sach- verständigen-Vereins auf drei Bundesstaaten und der dadurch bedingten Notwendigkeit der Berufung von Mitgliedern, welche sehr weit weg wohnen, zu erblicken ist.
Obwohl der Kammer aus dem diesseitigen Bezirke ähnliche Klagen wohl wegen der Seltenheit der Anrufung des Sachverständigen-Vereins bis jetzt nicht zu Ohren gekommen sind, erachtet dieselbe doch die Beschleunigung und Verbilligung des Verfahrens als auf alle Fälle dem Interesse des Handelsstandes entsprechend und hat deshalb sich Großh. Staatsregierung gegenüber für die Einführung des beantragten Sachverständigen-Vereins für Hessen ausgesprochen.
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des hiesigen Turnvereins, Herr Engel, hielt die Begruhungs- rede, Herr Kreisrath Schönfeld brachte das Hoch auf den Grohherzog und den Kaiser aus- weiter sprachen noch der Gauvertreter Herr Demuth-Gießen und Herr Kromm \x.-- Schotten. Wohl über 800 Personen hielten roacfer 6t§ ge8en 2 Uhr aus und die meisten von ihnen mögen den „Weckruf heute Morgen um 5 Uhr überhört haben.
Im Laufe des heutigen Vormittags wurden die zahlreichen Vereine programmäßig empfangen- Nachmittags um ! 2 Uhr setzte sich der imposante Festzug mit vielen„Bannern und turnerischen Emblemen in Bewegung, überall herzlich begrüßt, und wenn auch die Festjungfrauen — etliche fündig an der Zahl — Anfangs Schutz unter Schirmen suchen mußten, so blieb doch der gute Eindruck ungeschmälert. Beneidenswert waren diese Festjungfrauen nicht, ihre leichten und lichten Kleidchen verursachten beim bloßen Ansehen em
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। egenheit thun werde.
Sofia, 21. Juli. Die „Agence Balcanique" meldet: tarnbulow richtete an den Großvezier ein Telegramm, in . lchcrn er ihn bittet, dem Sultan den Dank der bulgarischen . Regierung für die Regelung der Frage in Betreff der bulgarischen Bischöfe in Macedonien zu übermitteln und ihn der Unterstützung Bulgariens für jeden Augenblick, wo er dies _____
wünschen sollte, zu versichern. Die Zeitungen veröffentlichen Genugthuung auf ein halbes Jahrhuadc^
Artikel welche dem Geiste der Weisheit und Billigkeit des |n unserer Landesvertretung zuruckblickc.. Lmiien.
Sultans Anerkennung zollen. Viele muselmanische Notabeln Der Wahlkreis Grünberg ist derzcu von einer mit großer von Rustschuk fuhren Stambulow entgegen, welcher sich von Anstrengung arbeitenden Panei, der sogenannten antisemitischen Sistowo dahin begibt, um ihn zu begrüßen. Am Abend Partei, bedroht, welche einen eigenen Candidaten ausgestellt finden zu Ehren Stambulows Bankette statt. har. Diese Partei will alle unsere öffentlichen Verhältnisse
Sofia, 21. Juli. Die „Agence Balcanique" bezeichnet bon her neuerdings aufgeworfenen Judenfrage abhängig hie im Ausland verbreitete Nachricht von dem Ausbruch einer machen. Alle anderen Parteien stellen sich höhere Ziele und Militärrevolte hierfelbst als unbegründet. Hier und kämpfen mit anderen und besseren Mitteln. Im Interesse in den Provinzen herrsche vollständige Ruhe. hes politischen und confessionellen Friedens unseres Landes,
Belgrad, 21. Juli. Der gestrige Parteitag der im Interesse auch insbesondere unserer Landwirtschaft, deren Radikalen in Jagodina war von 4000 Delegirten besucht. nur durch besonnene politische Arbeit, nicht durch Hetz-
Es wurde eine Huldigungsdepesche an den König Alexander rehen gefördert werden kann, muß erstrebt werden, daß die abgesandt, welche Ristic umgehend beantwortete, zugleich wurde antisemitische Bewegung nicht in die Volksvertretung einbringe her Regierung das Vertrauen der Radikalen zu ihrer bis- unb hurch lärmende und dem Geiste unserer Zeit wider- herigen inneren Politik aus gedrückt, sowie die Regierung zur sprechende Forderungen die Verständigung der Volksvertreter Fortsetzung derselben ausgesordert. I untereinander, wie mit der Regierung und die Ersüllung der
Buenos Ayres, 21. Juli. Gegen vier höhere Offiziere zeitgemäßen Staatsausgaben unmöglich mache.
ist eine Untersuchung wegen Landesverraths eingeleitet Hoffentlich wird das Eintreten der Vertrauensmänner worden. Die allgemeine Lage ist ruhig. für Herrn Baron von Rabenau dem Kreise den Erfolg
I bringen, der den Wünschen aller ruhig denkenden Politiker


