Ausgabe 
22.7.1890
 
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die Regierung- die offiziösen Zeitungen stellen die Nachricht in Abrede. Die Garnison ist verstärkt worden.

Ne«efte Nachrichten.

WolffS telegraphisches Lorrespondenz-Bureau.

Sigmaringen, 20. Juli. Der derzeitige Abt zu Maredsont in Belgien, Placidus Wolter, ein geborener Rheinländer, ist heute zum Erzabt des Klosters Beuron erwählt worden.

Dresden, 20. Juli. Längere Unterhandlungen mit der sächfischen Regierung veranlaßten die Gewährung von Con- cessionsbedingungen an den Civilingenieur Röbbeln in Dresden zur Führung eines elektrischen Kabelnetzes zwecks Kraftübertragung und Beleuchtung direct von den Kohlengruben des Plauenschen Grundes nach Dresden und durch insgesammt 168 mehr oder minder industrielle Ortschaften der Dresdener Umgebung. Es wird beabsichtigt, das Königreich Sachsen durch fünf dergleichen Netze mit Elektricität zu versorgen.

München, 19. Juli. Die Verwaltung der bayerischen Staatsgruben zu St. Ingbert ist angewiesen worden, die entlassenen 115 Bergleute wieder ansahren zu lassen. Die Regierung hat Anordnungen getroffen zur Bekämpfung der Nonnenraupe, welche in den Staats- forsten bedeutenden Schaden angerichtet. Der Decorations- maler Schwarzmann, ein Zeitgenosse des Königs Ludwig I. und seinerzeit bei der malerischen Ausschmückung des königlichen Schlosses in Athen thätig, ist gestorben.

Rostock, 20. Juli. Die hiesigen Zimmerer und Maurer­gesellen haben beschlossen, den seit Anfang Mai d. I. ge­führten Strike als erfolglos einzustellen.

Rom, 20. Juli. Der König reist heute Abend nach San Roffore. DerCapitan Fracaffa" erhielt ein Tele­gramm aus Turin, nach welchem daselbst das Gerücht ver­breitet sei, der Herzog von Aosta werde sich mit der bayerischen Prinzessin Elvira vermählen.

Paris, 20. Juli. DerMatin" veröffentlicht einen Bries des Pros. S ef ort, worin derselbe erklärt, die französischen Aerzte dürften sich von dem internationalen medici- nischen Congreß in Berlin schon aus Dankbarkeit für die im Feldzuge von 1870/71 den französischen Verwundeten von deutscher Seite zu Theil gewordene sorgfältige Pflege nicht ausschließen.

Paris, 20. Juli. Die Prinzessin Waldemar von Dänemark hat sich mit dem Herzog und der Herzogin von Chartres zu mehrwöchentlichem Aufenthalt nach St. Firmin begeben.

London, 20. Juli. Die seit etwa acht Tagen unter­brochenen telegraphischen Verbindungen mit Austra­lien sind nunmehr wiederhergestellt.

Sewastopol, 20. Juli. Die Königin von Griechen­land hat sich gestern nach Athen eingeschifft.

][ Damßck, Nachricht durch die stehen sollte, den 1 von Dieburg nach C ganze Geschichte red Veranlassung genon richten, und nun q1 gebender Stelle du genannter Behörde

CocaUs unb protHnsieUes»

Gießen, 21. Juli.

Das Programm für den am 28. d. M. bevorstehen- den Besuch Sr. König!. Hoheit des Großherzogs ist nunmehr sicherem Vernehmen nach kleinere Abweichungen Vorbe­halten wie folgt festgestellt:

Vormittags 9": Ankunft von Darmstadt- aus dem Bahnhof Empfang Sr. König!. Hoheit des Großherzogs durch die Spitzen der Behörden- vor dem Bahnhof Ausstellung der Kriegervereine des Gießener Bezirksverbandes der Hassia. Fahrt nach den neuen Kliniken.

10 Uhr: Eröffnung der neuen Kliniken mit einem Festact im Auditorium der medicinischen Klinik.

11 Vs Uhr: Fahrt Sr. König!. Hoheit des Großherzogs nach dem alten Rathhaus, unter Spalierbildung aus der Frankfurter Straße seitens der hiesigen Schulen und Vereine- am Ehrenbogen beim Seltersthor Begrüßung durch eine An­zahl von Festsräulein aus den Kreisen der Bürgerschaft- im alten Rathhaus Empfang durch den Stadtvorstand. Daselbst

Besichtigung der vom historischen Verein veranstalteten Aus­stellung alter Gießener Bilder und Denkwürdigkeiten. Fahrt Sr. Königl. Hoheit nach der Ostanlage.

12 Uhr Mittags: Enthüllung des Liebig- Denkmales (Gesangsvortrag hiesiger Vereine, Festrede des Geh. Raths Prof. Dr. A. W. v. Hofmann in Berlin, Ueber- nahme des Denkmals durch den Bürgermeister, Schluß­gesang).

2 Uhr Mittags: Festmahl der Stadt Gießen für ihre Ehrengäste in den Räumen des Gesellschafts-Vereins.

4": Abfahrt Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs nach Darmstadt.

8 Uhr Abends: Festcommers in Steins Garten, ver­anstaltet von der Universität.

Am 16. Juli starb zu Laubach der Kreisarzt des Großh. Kreisgesundheitsamtes Gießen Med.-Rath Dr. Karl Köhler; der Tod bedeutete für ihn eine Erlösung von schweren Leiden, welche er mit äußerster Standhaftigkeit ertragen hatte. Als todtkranker Mann war er im Mai d. I. in seiner Vater­stadt, an die Stätte seiner segensreichen ärztlichen Thätigkeit zurückgekehrt, welche er vor kaum vier Jahren in voller Kraft und Schaffensfreudigkeit in Folge ehrenvoller Beförderung verlassen hatte. Welcher Liebe und Anhänglichkeit sich Köhler in Laubach und seiner Umgebung zu erfreuen hatte, bewies die große Zahl Leidtragender, welche am Samstag dem Sarge folgten- lange Jahre hindurch war der Verstorbene ihr un­ermüdlicher ärztlicher Berather, ihr treuer Freund gewesen - denn zwischen Köhler und seinen Patienten entwickelte sich ein persönliches Verhältniß, er tröstete mit echt menschlicher Theil- nahme die Trauernden und freute sich der Erfolge seiner ärztlichen Kunst in erster Linie um der Patienten willen. Dabei war er empfänglich für alles Gute und Schöne auch außerhalb seines Berufes und bewies reges Interesse für das Gemeinwesen seiner Vaterstadt. Das neue Amt, zu welchem er im Jahre 1886 durch das Vertrauen seines Landesherrn und seiner vorgesetzten Behörde berufen wurde, entsprach ganz seinen Neigungen- mit großen Hoffnungen hatte er dasselbe angetreten, durch seine gewissenhafte und gründliche Arbeit erwarb er sich die Anerkennung aller Sachverständigen: er hatte mit der fortschreitenden Wissenschaft gleichen Schritt gehalten. Noch auf dem Krankenlager beschäftigte er sich unter großer Selbstverleugnung mit amtlichen Arbeiten. Zu besonderem Danke ist Köhler derVerein oberhessischer Aerzte" verpflichtet, zu dessen Gründern der Verstorbene zählte, an dessen Verhandlungen er als langjähriger zweiter, später­hin erster Vorsitzender regen Antheil nahm. Köhler hielt alle­zeit die ideale Seite des ärztlichen Berufes hoch, ihm, dem wissenschaftlich durchgebildeten Arzte, lag vor allem am Her­zen, daß der ärztliche Stand unter den wesentlich schwieri­geren Existenzbedingungen der Neuzeit seine geachtete sociale Stellung behalte durch wissenschaftliche Tüchtigkeit und die Betätigung vornehmer Gesinnung im Verkehr mit dem Publi­kum, im Verkehr mit den College». Mit einem Worte: Köhler war ein edler Character als Mensch und als Arzt, darum Ehre seinem Andenken!

Fräulein Natalie Köhler aus Dresden trug am Frei­tag Abend in der städtischen Turnhalle denOedipus aus Kolonos" des Sophokles vor einem meist aus Damen be­stehenden Publikum vor. Unter den Anwesenden, die die vorhandenen Stuhlreihen mit Ausnahme der letzten füllten, bemerkte man fast vollzählig die Damen unserer höchsten Be­amten, Offiziere und zahlreicher Professoren. Die Halle und der Pult, hinter welchem die Vortragende stand, waren aus's Sinnigste und Geschmackvollste gärtnerisch decorirt und so wurde wenigstens zum größeren Theil der kahle und nüch­terne Eindruck wesentlich gemildert, den die Turnhalle natur­gemäß in ihrem Innern macht. Es muß übrigens gefragt werden, ob sich für den Vortrag eines so bedeutsamen Dicht­werkes, wie es der Oedipus ist, nicht denn doch vielleicht ein passenderes, würdigeres Local ausfindig machen ließe. Was den Vortrag selbst anlangt, so mußte wohl jeder der auf­merksam lauschenden Hörer zu der Ueberzeugung kommen, daß der berühmte Dichter Otto Roquette Recht hatte, wenn er Fräulein Köhlers Wiedergabe des Oedipus eine Specialität nannte, die man so leicht in dieser Vollendung nicht wieder finden werde. Staunenswerth ist insbesondere die Ausgiebig­keit von Fräulein Köhlers Stimme. Die lieblichen Töne zarter Weiblichkeit stehen ihr ebenso zu Gebote, wie der Baß des gereisten Mannesalters, und wenn man die Vortragende nicht sähe, so möchte man mitunter darauf schwören, einen wirklichen Mann zu hören. Fräulein Köhler macht von diesen reichen Mitteln, wie schon neulich bemerkt, mit Vermeidung aller Uebertreibung den wirksamsten Gebrauch, und ihre stimm­liche Charakterisirung der einzelnen Personen, wie die sorg­sam abgetönte Dynamik des Vortrags zeugt ebenso von fein­sinnigem Verständniß des Dichters, wie von der Begeisterung der Künstlerin für den Gegenstand. Und die letztere gab denn auch der ganzen Darbietung der Dame die künstlerische Weche. Allseitiger Beifall lohnte ihr, als sie geendet, und viele der anwesenden Damen äußerten den Wunsch, es möge ihnen Gelegenheit gegeben werden, nochmals dieAntigone" zu hören. Fräulein Köhler will diesem Wunsche willfahren und im Laufe der nächsten Wochen eine zweite Vorlesung der Antigone" abhalten. Wir machen daraus schon heute mit dem Bemerken aufmerksam, daß wohl kaum ein zweites Stück sich so sehr für die Heranwachsende weibliche Jugend eianet wie gerade dieAntigone". b '

. . Bei der gestern zu Mannheim stattgehabten 12. Ober- rhemischeu Regatta erhielt Herr Krailing von der hiesiaen Rudergesellschaft den Ehrenpreis für Sciffs senior im Walk- ower. Um die Meisterschaft Deutschlands entstand ein heißer Kampf zwischen Krailing und Leux (Frankfurter Ruder- gesellschastGermania"). Krailing übernahm die Fübruna bis 1200 Meter, unterlag aber schließlich gegen Leux^ M zett. Leux 7 Min. 24 Sec., Krailing 7 Min. 36 Sec Brockhoff 7 Min. 55 Sec. Das Wetter war sehr schlecht

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Die guten Leute zerbrachen sich vergeblich den Kopf, sie konnten es nicht ergründen. Der Herr Actuar und seine Gattin hatten allen Fragen gegenüber nur ein geheimnißvolles Lächeln, sie waren, treu der Weisung der Fee, stumm wie das Grab geblieben.

Das zweite Ereigniß, das die sonst so gemllthlichen Be- "'Aufregung versetzte, war ein großer Diebstahl, der bei dem Kaufmann Jppelberger verübt worden war, der einige Wochen mit seiner Familie verreist gewesen und bet seiner Rückkunft sein ganzes, sehr bedeutendes Silber­zeug und eine Cassette mit Werthpapieren gestohlen fand

Die Polizei war in größter Thätigkeit. Große Plakate an den Straßenecken sicherten Jedem eine eminente Belohnung zu, der eine Mittheilung über den Dieb machen würde. Die zur Sicherheit des Hauses zurückgelassenen Dienstboten wurden grraÄS ------ -----

urAste

SBaterftabt Nachtheiliges nachsagte, und dies traf doch, wenn man den Thater nicht fand, die ganze Stadt. Doch er wußte von gar nichts. Er hatte Urlaub genommen und war Mit ferner Frau zu seinem Bruder gereist, der ein kleines Landgut m Thüringen besaß und den er schon zehn Fabre mcht gesehen hatte. Er konnte es sich ja jetzt erlauben auch einmal mie andere Leute zu verreisen, ein paar Wochen den "bäuMtteln und in glücklicher Verschollenheit ein

behagliches Stillleben zu führen. W

Der Herr Aetuar und seine Frau ahnten nicht, als sie nach abgelaufenem Urlaub körperlich und geistig erfrischt zurück- kehrten, daß das Damoklesschwert bereits über ihnen hma

(Schluß folgt.) 9 9

E. Butzbach, 19. Juli. Bei der am 17. Juli gehabten Bürgermeisterwahl wurde der seitherige geordnete Wilh. Joutz mit 234 Stimmen zum Bürgermeii der Stadt Butzbach aus die Dauer von 9 Jahren gewm Der Gegencandidat, Herr C. Flach III., erhielt 106 Stimme Aus Anlaß der Wahl wurde dem neuen Bürgermeister c Donnerstag Abend eine Serenade gebracht, welcher in )( Gartenlocalitäten der Restauration Kalbfleisch ein Bari folgte.

Aus dem Wetterthal, 19. Juli. Wie wir hi^ schreiten die Vorarbeiten für die Erbauung der sog. Wette thalb ahn Lich-Butzbach rüstig vorwärts. Ein Eise Zahntechniker aus Gießen ist mit der Ausführung dersell beauftragt und hat derselbe dem Comite folgenden Plan t. pfohlen: Vom südlichen Ende der Station Butzbach au gehend führt die Bahn in einem Bogen von 300 m Raci durch dieSchorrbach" nach Rockenberg, von wo aus t selbe an dem sog. Wingertberg vorüber in der Nähe } Kunstmühle wieder über die Wetter nach der Chaussee; läuft, in welche sie in der Nähe der Kreuzmühle einmünfo Sowohl bei Rockenberg als. bei Griedel werden Stativ: errichtet. Auf der Chaussee erreicht die Bahn die Station Gambach. Münzenberg, Trais-Münzenberg u Ober-Högern erhalten eine Station, eventuell form hier auch noch Eberstadt angeschloffen werden. Die v. gende Station bilden Hof- und Dorf-Güll und zur barar folgenden werden Muschenheim, Birklar, Arnsburg m Bettenhausen gehören. Endstation ist Lich. Dieser Pli soll in einer Eingabe Großh. Regierung unterbreitet wert, und hofft man, daß unser Wetterthal mit seinen wohlhabend Ortschaften, schönen Ausflugspunkten und Mühlen endlich b-: Verkehr mehr als bisher erschlossen werde. Auch die Na des Landeszuchthauses Marienschloß, sowie die schon la« geplante Fortführung der Bahn nach Usingen dürfte für I beteiligten Gemeinden sowohl als auch für Großherzoglii Regierung und Hohe Ständekammern Grund sein, dem Und nehmen ihr Wohlwollen und ihre Unterstützung entgegc zubringen.

# Zeche Hedwig bei Riuderbügen, 20. Juli. Die Ar sicht, daß eine schmalspurige Bahn von hier nach dem Bah Hofe Büdingen gebaut werde, um die hiesigen Bergwerk producte schneller, besser und billiger dem großen Wellt kehr zuzuführen, scheint in jüngster Zeit näher gekommen! sein, denn die Zechenverwaltung ist mit einem großen Pac Unternehmer Berlins (Holzmann in Frankfurt a. M. win näher gewesen) in Verbindung getreten und es scheint, bt die Vorarbeiten bald beginnen. Ein Schienenweg ist ab: auch um deßwillen kaum noch lange zu entbehren, weil di Straße Rinderbügen-Büdingen, welche noch nicht lange gi baut ist, von den mit enormen Lastest beschwerten Kohlei fuhrwerken jämmerlich zusammengefahren ist. Zu den Kohlen fuhren kommen außerdem noch die vielen Holzfuhren und bi schweren Sleinladungen aus denRothsandsteinbrüchen desRinbn bügener Thales. Sehr erfreulich ist, daß die Fürstl. Jsenburgisch Standesherrschaft, durch deren Gebiet die Bahn geführt weck müßte, dem Baue sehr sympathisch gegenübersteht. In Folz der mangelnden Abführmittel ist die Kohlenförderung uoreri nur halb so bedeutend, als sie sein könnte. Die ach fundenen Lager aber sind so mächtig, daß von ihnen 35 Iah bei vollem Betriebe gefördert werden kann, ehe sie ach! baut wären. Die Anlage einer schmalspurigen Bahn roiii sich also um so eher rentiren, weil die Wagen, Schienen nd Locomotiven leicht anderweit verwerthet werden können, tuen der Betrieb in hiesiger Gegend einmal beendigt sein tourt: Ein sehr bedauerlicher Unglücksfall hat sich gestern : einem der benachbarten Steinbrüche zugetragen. Von em Wand stürzte eine Masse Geröll hernieder, wie dies in Stei brüchen öfters zu geschehen pflegt, und traf einen uni: arbeitenden Mann, der erschlagen wurde. Der Bedauerr werthe stammt aus Wolferborn.

[) Vonhausen, 20. Juli. Die Frau eines hiesigen Ei wohners beschenkte thren Mann gestern mit dem achtc Jungen. In Folge dieses Ereignisses wollen die Ehelen den deutschen Kaiser bitten, daß er die Pathenstelle bei de Jüngsten übernehmen möchte. Außer diesen acht Jungen fir aber noch drei Töchter vorhanden und dieser reiche Kinde fegen, der sich des besten Wohlseins erfreut, wird von de wackeren Ehepaare, welches mit Glücksgütern nicht gesegn: ist, ganz ordentlich ernährt.

Aus dem Ridderthale, 20. Juli. Vor etwa eine: Monate konnte ich Ihnen melden, daß die Schwein- flerfchpreise in hiesiger Gegend um 12 bis 14 Pfennic zurückgegangen wären und daß auch die Einlegschweine billig- geworden seien. Der Preisabschlag hielt aber nicht langen: denn seit Kurzem ist der Aufschlag so bedeutend geworde: daß er nahezu die frühere Höhe erreicht hat. Die Metzg- taufen ~ zu 62 Pfg. ein und detailliren zu 66 Pfg. D Einlegschweine, Ferkel von 7 bis 9 Wochen werden wiedc zu 50 bis 66 Mk. pro Paar und die sogen. Springer m: 100 bis 120 Mk. bezahlt.

E. Schotten, 20. Juli. Dcks dirf heute anberainrt Preisturnen mußte des ungünstigen Wetters wegen a- Morgen verschoben werden.

-r Aus dem Kreise Lauterbach, 19. Juli. Vot einige. Wochen fand in dem Dorfe St......... ein Mißve.

ständniß statt / das wegen seiner gelungenen Komik verdien, der Oeffentüchkett übergeben zu werden. Der im Vogel- berg noch wenig bekannte und noch weniger in die Geheimniß des Vogelsberger Dialekts eingeweihte Reisende eines Lande- productengeschästs war an die Adresse eines wohlhabende. Bauern tn St. verwiesen worden und begab sich w dee

^rgnügt und in der berechtigten Hoffnung aus dc. Abschluß eines guten Geschäfts in die Wohnung des Land Wirths. Auf die Frage, ob er den Herrn des Hauses spreche, könne, erklärte ihm die zu Hause anwesende Ehefrau desselben:

r.fea$ "°ch Boll." Wenn schon das Erstaune, unseres Reisenden über diese Mittheilung da der Man. ihm als durchaus solid geschildert worden ein großes war,

Hl. W#

Die Ließnmg ui siellung einer Cmtes Geleisunterbrechun, Mücke soll vergeb« welche ben Preis ii tyeifyittm Statioi enthalten müssen, fii d. I- hier einzureich« tonnen durch unser stankirte Einsendung werden.

Wen, den 19. I« 6123 Grohher MM Die erledigte S Wemvarts mit bei soll auf 18. August l

Bewerber haben Mer Angabe doi jjfo seitheriger B Agung etwaig MereArbeitsleift schriftlich bei dem in ß

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