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Paris, 18. November. Die Munizipalräthe von Lyon und Nizza bewilligten je 1000 Fr. für das Garibaldi- Denkmal.
Brüssel, 18. November. Gegenüber der Nachricht, daß die fünf Staaten, welche an der Münzunion Theil nehmen, sich verständigt hätten, die Unionsdauer auf ein Jahr zu verlängern, und daß der Vorschlag Belgiens, die Union auf fünf Jahre zu verlängern, abgelehnt worden fei, bemerkt das „Journal de Bruxelles" auf Grund eingezogener Informationen, daß Belgien bisher keinen derartigen Vorschlag ge-
Dienst der Erziehung treten. Zur Ermittelung des hierzu einzuschlagenden Weges sollen gemeinsame Berathungen von Männern verschiedener Lebensstellung dienen, welche zur Zeit vorbereitet werden. — Hierauf folgen die Anordnungen für das niedere Schulwesen, betr. die Ergänzungen des Semmar- Lesebuches.
Berlin, 18. November. Nach der morgen 4 Uhr Nachmittags stattfindenden Civiltrauung des Prinzen Adolf von Schaumburg mit der Prinzessin Victoria erfolgt große Auffahrt der Kaiserin Friedrich nach dem Schloß in sechsspännigem Galawagen mit zwei Vorreitern, Fackelträgern und einer Escorte des 1. Garde-Dragoner-Regiments Königin von England.
Berlin, 18. November. Nach dem dem Abgeordnetenhause zugegangenen Gewerbesteuer-Gesetzentwurf sind steuerfrei: Land- und Forstwirthfchaft, Gartenbau (ausgenommen Kunst- und Handelsgärtnerei), ferner Bergbau, Steinbrüche und wiffenschaftliche Berufe, insbesondere Aerzte und Rechtsanwälte. Der Entwurf stellt vier Steuerklassen fest: die erste mit 50,000 Mk. Ertrag und darüber zahlt 1 Procent des Jahresertrags - bei 50,000—54,000 Mk. jedoch 524 Mk. - bei jeden weiteren 4800 Mk. je 48 Mk. Die zweite Klaffe mit 20,000-50,000 Mk. zahlt 156 bis 480 Mk., im Mittel 300 Mk. Die dritte Klasse mit 4000 bis 20,000 Mk. Ertrag zahlt im Mittel 80, die vierte mit 1500 bis 4000 Mk. zahlt 4-36 Mk.
Berlin, 18. November. Heute Vormittag demonstrirte vor einer großen Anzahl auswärtiger Aerzte auch der Kliniker Gerhard die Koch'sche Heilmethode bei Tuberkulose und zwar an drei characteristischen Fällen. Eine schwere Rachenerkrankung zeigte nach gestriger Jnjection von nur 2 Milligramm heute bereits deutlich Reaction, so daß Heilung zu erwarten steht- ebenso günstig lag der zweite Fall einer Lungenphlisis im ersten Stadium- bei dem dritten Fall wurde das Heilmittel diagnostisch angewendet- da eine Reaction ausblieb, so war auch Tuberkulose ausgeschlossen.
Berlin, 18. November. Die Arbeiterschutz-Commission beendigte heute die Berathung des § 125 (Con- iractbruch) und nahm folgende Aenderungen an: Der Arbeitgeber kann für den Tag des Vertragsbruchs und jeden folgenden Tag der vertragsmäßigen oder gesetzlichen Arbeitszeit, höchstens aber für sechs Tage, den Betrag des ortsüblichen Tagelohns fordern. Diese Forderung ist an Schadensnachweis nicht gebunden. Durch die Geltendmachung des Schadens wird der Anspruch auf die Vertragserfüllung und auf weiteren Schadenersatz ausgeschlossen. Die Annahme erfolgte mit
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Gießen, 19. November.
— Oberst Rogge, Commandeur des 116. Infanterie- Regiments, ist unter Beförderung zum General-Major zum Commandeur der 41. Infanterie-Brigade (Mainz) ernannt worden.
— Sitzung Großh. Handelskammer vom 7. November. Anwesend waren die Herren Koch, Klingspor, Gail, Heichelheim, Kraatz, Scheel, Wortmann.
Im Anschluß an die bereits früher an den Eisenbahn- minister gerichteten, auf Verbilligung der Kohlenpreise durch Beseitigung der Exportausnahmetarife hinzielenden Anträge, welche bis jetzt ohne Erfolg geblieben sind, hat die Kammer nunmehr zur nächsten Sitzung des Bezirks-Eisenbahnrarhs Frankfurt a. M. einen Antrag eingereicht dahingehend, daß für den Transport von Steinkohlen und Coaks allgemein die zur Zeit nur für den Export bestehenden billigen Tarife und zwar möglichst bis herunter zu dem niedrigsten Satze von 1.25 Mk. pro Tonnenkilometer eingeführt werden.
Die Kvnigl. Eifenbahn-Directron Hannover theilt der Kammer mit, daß der in der letzten Zeit ungewöhnlich gestiegene Andrang von Gütern des Massenverkehrs die Staatsbahnverwaltung genöthigt hat, die allgemein auf 12 Stunden festgesetzte Be- und Entladefrist bei den offenen Wagen, aber zunächst nur für die Lagerplatzpächter und Anschlußgeleisinhaber vom 20. October ab bis auf 6 Tagesstunden herabzusetzen. Bei Bemessung der Fristen soll den örtlichen Verhältnissen und der Lage der Züge thunlichst Rechnung getragen werden. Zur Vermeidung weiterer Beschränkungen richtet die Direction noch an sämmtliche Interessenten das dringende Ersuchen, durch möglichst beschleunigte Be- und Entladung der Wagen die Eisenbahn-Verwaltnngen in ihrem Bestreben, die
Leistungen des Wagenparks den Verkehrsverhältnissen erw- sprechend zu steigern, nachdrücklich zu unterstützen.
— Teresa Tofti-Concert. Das Auftreten des Fräuleirr T ere sa Tosti aus Paris bot ein um so größeres Jntereffe^ je seltener sich hier die Gelegenheit bietet, eine Sängerin aus italienischer Schule zu hören. Teresa Tosti, die zu den bekannteren Vertreterinnen ihres Faches zählt, ist im Jahre 1865 als die Tochter eines Arztes in Berlin geboren. Schon, als Kind zeigte sie für Musik und Malerei ein hübsches Talent und trat bereits als zehnjähriges Mädchen in Berlin öffentlich als Pianistin auf. Ein Zufall führte dazu, daß der Wiener Operncapellmeister Proch auf ihre Stimme aufmerksam wurde und lebhaft in ihre Eltern drang, die Tochter im Gesang ausbilden zu laffen. Nach anfänglichem Widerstreben willigten die ersteren schließlich ein und Fräulein Teresa Tosti wurde zunächst die Schülerin Stockhausens, um sodann in Paris bei der bekannten Gesangslehrerin Frau Desiree Artet: und namentlich bei Frau Viardot-Garcia und Marchesi zu. studiren. Die Stimme der Sängerin ist ein außerordentlich umfangreicher Alt, der beinahe drei Octaven umfaßt. Was Frl. Tosti indessen besonders auszeichnet, ist die überraschende^ wirklich virtuose Technik ihrer Coloraturen, Triller, Harpeggien, Staccato usw. Darum mag auch die italienische Bravourarie ihre eigentliche Domäne sein. Ueberraschend wirkt weiter die außerordentliche Vielseitigkeit des Programms der Sängerin. Neben den Compositionen obenbezeichneter Art, wie die Arie der Rosina aus dem Rossini'schen „Barbier", dem Trinklied aus der „Lucrezia Borgia" von Donizetti und den Proch scherr Variationen, sang sie classische Sachen wie den „Erlkönig" von Schubert und daneben moderne deutsche Lieder, wie das Jensen'sche „Lehn' deine Wang', das Wiegenlied von Taubert und Bohms „Verbotenen Weg". In Bezug auf die Vortragsweise Teresa Tostis ist ihre energische dramatische Auffassung zu rühmen, mit der sie namentlich dem „Erlkönig" zu packender Wirkung verhalf. Das ziemlich zahlreich erschienene Publikum mußte sich offenbar erst an die fremdartige, hier besonders unbekannte Singweise gewöhnen, wurde aber rasch wärmer und spendete der Sängerin den verdienten Beifall. Neben Fräulein Tosti wirkte Herr Rudolf Panzer aus Berlin als Pianist mit. Er besitzt eine sehr hübsche Technik und bewährte ebenfalls in der Zusammensetzung seines Programms eine anerkennenswerthe Vielseitigkeit- wir nennen nur die Namen: Bach, Schubert, Scarlatti, Dvorak, Paderowsky, Gring, Wagner, Chopin, Liszt. Die Begleitung zu den ver- I schiedenen Gesängen seiner Partnerin führte er feinsinnig und wirkungsvoll aus. Von den Solovorträgen gefiel uns besonders das Impromptu in G-dur von Schubert, die Plauderei von Dvorak und die Tarantella aus „Venezia e Napoli" vom Liszt.
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— Theater. „Die Ehre." Es trifft sich besonders' gut, daß unsere Theaterdirection sich gerade jetzt entschlossen hat, die Sudermann'sche „Ehre" aufzuführen. Denn gerade in diesen Tagen wird es auch für weitere Kreise ein hervorragendes Interesse haben, das Stück kennen zu lernen oder aufs Neue zu sehen, weil man gegenwärtig mit der höchsten Spannung die Entscheidung Kaiser Wilhelms erwartet, von der die Zutheilung des Schillerpreises im Betrage von 50 000 Mark, wenn wir nicht irren, an Hermann Sudermann, noch abhängt. Bekanntlich hat das literarische Comitö, dem die Aufgabe obliegt, des Schiller- preises würdige Personen dem Kaiser vorzuschlagen, sich nach längerem Streit dahin geeinigt, Sudermann dem Monarchen zu empsehlen. Besonders warm waren für den Dichter der „Ehre" namentlich der weithin bekannte Professor der Literatur an der Berliner Universität Erich Schmidt und andere namhafte literarische Größen eingetreten, während Graf Hochberg, der Generalintendant der königlich preußischen Hoftheater, sich lebhaft, aber erfolglos im entgegengesetzten Sinn bemühte. Es handelt sich hier natürlich um keinen Streit über die dichterische Befähigung Sudermanns, dessen außerordentliches Talent einstimmig anerkannt ist, sondern um die Principiensrage, ob zum ersten Male ein Schauspiel realistischer Richtung und mit freiheitlicher Weltanschauung durch die Zuerkennung des Schillerpreises gewissermaßen hoffähig gemacht und von höchster Stelle aus mit einer Anerkennung ausgestattet werden soll, die naturgemäß der ganzen Richtung Sudermanns die Bahn wesentlich erleichtern und einen ganz unerwarteten Umschlag der herrschenden Anschauungsweise bedeuten würde.
— Kaiser-Panorama. Die in dieser Woche ausgestellte Serie Belgien ist von historischer Bedeutung und zeigt uns das Leben und Treiben in diesem hochindustriellen und nächst Sachsen am dichtesten bevölkerten Staate Europas in wunderbarer Klarheit und Schärfe. Die Reise, von Lüttich ausgehend, wo namentlich der neue Stadttheil und die Gallerte des Justizpalastes unser Jntereffe beanspruchen, führt uns zunächst in die herrliche Gegend der Maas. Gewerbreiche Städte, darunter'besonders Namur, und blühende Landschaften säumen die Flußufer ein. Die Eisenbahn führt uns weiter durch die herrliche Ebene von Enferemme, läßt uns das aus den niederländischen Freiheitskriegen bekannte Schloß Walzm schauen und bringt uns dann nach Dinant. Hier ist besonders sehenswerth der Bayardselsen an der Maas. Der Löwe von Waterloo kennzeichnet sich als ein klassisches Monument Ifür kriegerische Großthaten. Und jetzt gelangen wir nach Brüssel. Brüssel mit seinen Boulevards erinnert viel an Paris. Großartig sind die monumentalen Bauwerke- es sei genannt: das Rathhaus, der Justizpulast, die Kathedrale, das Königs-Palais, das Eden-Theater rc. Prächtige Statuen schmücken die öffentlichen Plätze und mancherlei Straßenbilder zeigen uns das Leben und Treiben in der Hauptstadt der Belgier. Ueber Löwen und Mecheln gelangen wir nach Antwerpen. U. a. sieht man hier die schreckliche Verwüstung von der Explosion der Patronensabrik. Eine Vorstellung von der ganzen Größe des Unglücks erhält man erst, wenn man diese photoplastischen Moment-Ausnahmen im Internationalen Panorama ansieht. Dieselben sind drei Tage nach der Ex-
mir die Diagnose deiner Krankheit und — leider! — auch die Prognose gar zu leicht! Dich lockt der erste freundliche Sonnenstrahl im jungen Lenze aus dem Zimmer, das du Monate lang gehütet- mit Macht zog es dich aus der dumpfen Klause ins Freie, in die schöne, grüne Natur - du hoffst noch und träumst: „Nun muß sich Alles, Alles | wenden." Aber dein fieberbrennendes Auge weissagt es: gar bald wird dich, dein Hoffen und dein Leiden der Rasen decken! — Vorbei!
Wie doch die Krankheit das Malen versteht! Wie sie mit kräftigen Tinten auf dem Antlttz sich abconterfeit, daß uns ihr Bild oft auf zwanzig Schritt Entfernung sich aufdrängt ! „Aber bester Herr Commerzienrath, wie sehen Sie aus? Leibhaftig wie die Frucht aus Mignons Lied! Ultimo zu sehr mitgenommen? Was? Galle ins Blut getreten? Gelbsucht an den Hals geärgert?" — „Sanitärsrath Holz- apsel spricht von Karlsbad! Was meinen Sie dazu?" — „Ich? Ganz derselben Meinung! Adieu!" — „So eilig?" — „Furchtbar! Patienten warten! Ganze Straßen voll!"
Richtig! Fürwahr ein gesegneter Strand heute! Da kommt mir wieder einer ins Netz gelaufen. Der größte Con- traft gegen seinen Vorgänger. Mein Gott, was für ein Gesicht ! Fast wie das eines Erdrosselten! Die personificirte Congestion! Das Ideal, ich weiß nicht, ob mehr der Roth- wdcr der Blausucht? Es ist der Commissionsrath. Wie rett ich mich vor seinen Klagen über Kopsdruck und Schwindel, und vor seiner feierlichen Betheuerung — kein Schwindel! — es sei heute noch kein Cognac über seine Lippen gekommen ! — Schnell eine Drehung ans Schaufenster und das Auge in die neuesten Tapisseriemustcr versenkt, bis die Gefahr vorbei ist.
(Schluß folgt.)
macht habe.
Turin, 18. November. Bei dem heute Abend zu Ehren Crispis stattgehabten Banket begrüßte der Maire den I Ministerpräsidenten Namens der Stadt Turin. Während I des Bankets, welchem sämmtliche Minister beiwohnten, nahm, | von lebhaftem Beifall begrüßt, Crispi das Wort. Nach I
einem Rückblick ans die während seiner Amtstätigkeit vollzogenen Reformen wies Crispi die Anschuldigung zurück, daß I er seine Partei verlassen habe und eine Dictatur ausübe. I Bei Erwähnung der Colonialpolitik bemerkte Crispi, das I Land erwarte beruhigt und vertrauensvoll den Ausgang der I Verhandlungen zur Abgrenzung der italienischen Occupations- I und Interessensphäre, bei welchen Italien, von den versöhnlichsten Absichten geleitet, mit den besten Aussichten auf Erfolg vorgehe. Die Angriffe gegen die internationale Politik Italiens seien nicht im Stande gewesen, das Land zu erregen. Die befreundeten Regierungen zeigen sich be- I strebt, den Anschein zu beseitigen, als ob die Beziehungen I zu Italien bei den schwebenden Meinungsverschiedenheiten untergeordneter Art weniger herzliche wären, sowohl die I Souveräne wie die leitenden Minister bringen uns in dieser Hinsicht mit liebenswürdiger Höflichkeit die aufrichtigen Ge- I fühle als Verbündete zum Ausdruck. Alle unsere Schritte werden nur von jenen Leuten entstellt beurtheilt, welche ver- I suchen, die öffentliche Meinung Europas gegen uns einzunehmen. Im ferneren Verlause der Rede wies Crispi die Anklagen seiner Gegner zurück, als habe er durch seine Politik das finanzielle Defizit und die mißlichen wirthschast- lichen Verhältnisse verschuldet. Er könne die Behauptung ihrer Neuheit nicht anerkennen und auch keine Abhilfe schaffen. Die gegenwärtige Budgetschwierigkeit rühre weder von den Rüstungen noch von der Tripelallianz her, ohne letztere hätte Italien seine Armee verdreifachen, feine Befestigungen ver- | mehren müssen. Da Italien nicht die Abrüstung aller 1 Staaten erreichen könne, würde es ein Verbrechen begehen, wenn es allein abrüsten wollte. Um das Defizit, welches
14 gegen 11 Stimmen. Hieraus wurde der Abschnitt über I bereits vermindert sei, noch vollständig zu ^bltigen, werde
SBetriebSbeamte, Werkmeister und Techniker (§ 133 a bis bw Negierung, bte
§ 133 e) angenommen. Die Commission nahm ferner die Vertheilung ^er größeren öffentlichen Seiten af) Strafbestimmungen der §§ 146-150 wesentlich nach der Fmanziahre und die Verbesserung der S euererhebung be- Vorlage an, den § 147 mit einem die Befugniß der Polizei- antragen. Die Regierung sei fest entschlossen, neue Steuern behörde zur zeitweiligen Schließung von Betrieben cinschranken- I nicht vorzuschlagen. Wir haben tc Differen tajo 9 9 ,
den Amendement. Die zn § 151 (Straffälligkeit Gewerbe- Frankreich unterdrückt und hoffen nun, aber ohne großes treibender oder deren Stellvertreter) von der Regierung be- I Vertrauen auf irgend ein Zugestan mß franz stschcr
" n np Wfuna wurde abaetebnt Wenn jedoch Frankretch seinen neuen Taris vom 20. October
Ligsberg i Pt., 18 Number.' Die Synode er- °-s enbgittige Grundlage seines Handelssystems anmmmt
hielt folgendes Antworttelegramm von dem Kaiser! Der wird jeder Vertrag mit ihm unmöglich. ® E 9™ 9 5
Kaiser lasse für die Kundgebung ihrer Treue der Synode einer billigen Verständigung, werden wir doch d e.Beständigkeit
danken und hoffe, daß der evangelischen Kirche zur Erfüllung unseres Z°llfi)stems, ohne welche die Landwirthschast und die
ihrer großen Aufgaben in der Jetztzeit Gottes Hülfe und Industrie sich nicht entwickeln konnten, aufrecht erhalten,
merken I Crispi schloß Mit einer Darlegung der Maßregeln, welche
•Brcelan, 18. November. Durch Verfügung des Fürst- bereits getroffen und noch zu treffen sind, bezüglichder bischoss Kopp wird, der „Schles. Volkszig.« zufolge, im Reorganisation des Credttwesens und bezüglich der Lchung hiesigen theologischen Conviet für Studenten, welche künftig der Arbeiterfrage. Crispi reist morgenn ); als Priester in polnischen, resp. utraquistischen Gemeinden Petersburg, 18. November. Die ,^N j 1 Verwendung finden sollen, ein polnischer Sprach- weidet, es sei die Frage angeregt worden, auv s ) - „ ,1/rririit einaerlebtet den drei baltischen Gouvernements Kurland, Livland
Brfir 18 November. Durch Einbrechen des Abbaues und Esthland nach Maßgabe der Ansässigkeit der e.ben unter einer brennenden Löschhalde am Gregorie-Schacht in den Haupttheil der Bevölkerung bi en en anttn ,
Triebschitz wurden acht Arbeiter schwer verletzt, fünf derselben Letten und Esthen, zwei Gouvernementszu . '
sind bereits ihren Verwundungen erlegen. s-iben Blatte zufolge hat die orthodoxe Geistlichkeit West-
Paris, 18. November. Die Subeommission des Zoll- rußlands um Erlaß von Vorschriften ersucht, durch die der Ausschusses beschloß, den Zoll auf gesalzenes Fleisch von jüdischen Bevölkerung verboten wer e, an en onn- Fres. 22 auf Fres. 27 zu erhöhen. tagen und christlichen Fe-ertagen Handel zu treiben.


