Budapest, 18. September. Ein halbamtliches Cornmuniqus führt aus, die Anwendung der deutschen Sprache bei dringenden vertraulichen Angelegenheiten, welche einzelne ungarische Minister direct mit österreichischen Ministern verhandeln, entspreche einer seit 1867 bestehenden Praxis. Das Blatt „Nemzet" rügt es scharf, daß die Oppositionsblätter deutsche Telegramme des Ministerpräsidenten an die Cabinets- kanzlei, betreffend die Ueberschwemmungsgefahr, veröffentlichten.
Paris, 18. September. Der „Temps" sagt über die Rohnstocker Entrevue, sie befestige neuerdings die engen Bande, welche Deutschland und Oesterreich verknüpfen. Die Unveränderlichkeit der freundschaftlichen Beziehungen beider Staaten sei thatsächlich einer der Hauptpunkte der internationalen Politik. — Cholet, der Administrator von Brazzaville, trifft hier ein, zum Rapport über seine Forschungsreise im Sangagebiet.
Paris, 18. September. Freycinet empfing die bei den Manövern commandirt gewesenen ausländischen Offiziere und drückte denselben seine Freude aus, sie hier versammelt zu sehen, mit dem Bemerken, er hoffe, die Herren würden ihren Regierungen einen günstigen Bericht erstatten über die allgemeinen Sympathieen, denen sie überall begegnet wären.
Paris, 18. September. Die hiesige brasilianische Gesandtschaft theilt günstige Ergebnisse der allgemeinen Wahlen mit, wobei die republikanische Regierung von Brasilien eine große Majorität erlangte. Diese Thatsache hat ein Steigen der brasilianischen Fonds und Vertrauen in die Zukunft des Landes hervorgerufen.
Cambrai, 18. September. An der Revue, welche heute in Gegenwart Carnots und Freycinets stattfand und die Manöver beendigte, nahmen 50000 Truppen Theil. Carnot wurde von der zahlreichen Menge wärmstens begrüßt. Nach der Revue sand unter dem Vorsitz Carnots ein Bankett zu 140 Gedecken statt, zu welchem die Generäle und Obersten, sowie die fremdländischen Offiziere geladen. Bei diesem Paradediner trank Carnot aus das Wohl der Armee, welche die Nation selber und bereit sei, Ehre und Sicherheit des Vaterlandes zu vertheidigen, welchem die Wohlthaten des Friedens und der ruhigen Arbeit gesichert seien. Freycinet dankte Namens der Armee, welche durch die Worte Carnots zu weiteren Fortschritten ermuthigt werde.
London, 18. September. „Daily News", „Daily Telegraph" und „Morning Post" drücken ihre vollste Genugthuung über das Dementi des „Reichsanzeigers" gegenüber den Mittheilungen der „Times" über die Sclavereisrage in Bagamoyo aus. „Daily News" sagt: „Wir acceptiren das klare Dementi als befriedigend und hinreichend; es gibt alles, was wir verlangten. Von einer Mischuld der Deutschen Regierung im Cokettiren mit dem Sclavenhandel kann unmöglich mehr die Rede sein. Das öffentliche Gefühl Europas wird sicherlich seitens Deutschlands nicht durch eine amtliche Sanctionirung des Sclavenhandels verletzt. Die „Morning Post" bemerkt: „Es bedurfte kaum einer amtlichen Erklärung des „Reichsanzeigers", um uns zu überzeugen, daß Deutschland in diesem Falle nicht seine Verpflichtungen verletzt oder sich dem allgemeinen Fortschritt der Civilisation widersetzt hat. Wir haben jedoch erfahren, wie das Gerücht in Umlauf gerieth und möglicherweise werden uns die Nachforschungen des stellvertretenden Reichscommissars Schmidt hierüber Klarheit verschaffen". Die „Times" rühmt die Schnelligkeit, mit welcher die deutsche Regierung den Ernst der Nachricht gewürdigt habe.
Petersburg, 18. September. Anläßlich der Kaiser- begegnung in Rohnstock schreibt die „Nowoje Wremja": Sie glaube nicht, daß das Berliner Cabinet hinsichtlich des mitteleuropäischen Dreibundes die Anschauung geändert haben könnte, daß es aber entschlossen sei, zu verhindern, daß Deutschland durch unzeitig aufgeworsene internationale Fragen in der Lösung seiner wichtigen inneren Fragen, wie die sociale, gestört werde.
„Ich muß doch erst wiffen, was Sie in der Kunst leisten können, mein Fräulein!"
„Mein Herr Director," erwiderte sie, „ich bin Virtuosin in allem. Haben Sie einen guten Capellmeister?" erkundigte sich die durch die Agentur hierher empsohlene Künstlerin.
„Drei \“
„Ist ein geduldiger und liebenswürdiger Mensch unter diesen dreien?^
„Wieso?"
„Nun, der sich mit dem Einstudiren Mühe gibt. Ich bin zwar Sängerin, doch studire ich nie nach Noten und Partitur. Der Capellmeister muß mir meine Partie aus dem Clavier stets so lange Vorspielen, bis ich alles nach dem Gehör und aus dem Gedächtniß zu singen weiß."
„Wenn nur Ihre Stimme gut ist," warf der Director ganz verwirrt über dies sonderbare Verlangen dazwischen, „da ließe sich zur Noth helfen."
„Es kommt heutzutage alles auf Manier und Vortrag an," antwortete sie in kategorischem Tone, „ich beherrsche das stärkste Orchester, und wenn ich eine Arie oder ein ein- faches Lied singe, so sind die letzten Töne stets wie die Schlußkanonade in einem Feuerwerk- das gefällt überall und erregt stets Aussehen, Applaus und Enthusiasmus. Ich verstehe, wie es gemacht wird."
Der Director seufzte im Stillen, da er ihr nicht zu widersprechen wagte- er fing an, einzusehen, daß sie, wenn sie es auch noch nicht wäre, doch das Zeug zu einer großen Künstlerin in sich habe, schon durch ihre arrogante Sicherheit, und daß sie ihm wohl eine Reihe voller Häuser einbringen könne.
„Ich bin auch Schauspielerin," fuhr sie fort, „ich decla- mire so lieblich und so metrisch wie ein vollendeter Rhetor • aber am meisten reiße ich das Publikum doch durch meinen Tanz hin!"
(Schluß solgt.)
Konstantinopel, 18. September. Wegen des Ausbruchs der Cholera in Aleppo ist für die Provenienzen des Golfs von Jskanderun (Alexandrette) eine zehntägige Quarantäne angeordnet.
Cdotef nub prootasit&es.
Gießen, 19. September.
— Sitzung der Stadtverordneten am 18. September. Anwesend : Herr Oberbürgermeister Gnauth, Herr Beigeordneter Keller, von Seiten der Stadtverordneten die Herren Georgi, Grüneberg, Dr. Gutfleisch, Habenicht, Heyligenstaedr, Hom- berger, Jughardt, Keller, Löber, Dr. Ploch, Scheel, Schmall, Schopbach, Vogt und Wallenfels.
Herr Oberbürgermeister Gnauth theilt unter „Mittheilungen" das Ergebniß der durch die Stadtverordneten-Ver- sammlung angeregten Sammlung für die Errichtung eines Kaiser-Friedrich-Denkmals auf dem Schlachtfelde bei Wörth mit- darnach sind eingegangen 1198 Mk. Der Herr Oberbürgermeister gibt dem Gefühl des Dankes an sämmtliche Geber Ausdruck mit dem Bemerken, daß das Verzeichniß der Geber an geeigneter Stelle offengelegt werden möge. Die Versammlung tritt, indem sie hierfür die Bürgermeisterei bestimmt, dem Vorschläge bei. — Die Rechnung der Löber- schen (Stiftung für das Jahr 1889/90, welche einen Vermögensbestand von 50 331.47 Mk. aufweist, der sich im abgelaufenen Jahre um 437.04 Mk. vermehrte, gibt zu Bemerkungen keinen Anlaß. Zur Zeit genießen 7 Pfründner mit auf Lebenszeit festgesetztem jährlichen Betrage von 150 fl. die Wohlthat der Stiftung. — Die Gesuche des Herrn Ingenieur Koch um Erlaubniß zur Anlegung eines Ladegeleises und um Benutzung eines städtischen Weges resp. käufliche Ueberlassung städtischen Geländes in Nähe des Schiffenberger Waldes, über die bereits in voriger Sitzung (s. Anz. Nr. 213) verhandelt wurde, werden dem Anträge der Baudeputation entsprechend genehmigt. Dem Gesuchsteller wird darnach die Anlage des Ladegeleises gestattet, das erforderliche Gelände zum Preise von 2.50 Mk. pr. lH-Klafter überlasten und ihm auferlegt, das Bahngeleise an tiefen Stellen gegen den daneben herlaufenden Feldweg dauerhaft ein- zusriedigen. — lieber „Errichtung einer Desinsec- tions - A nstalt" wurde infolge einer Zuschrift des „Aerzt- licheu Kreisvereins Gießen", der die Desinficirung von mit an Ansteckung Verstorbenen in Berührung gekommenen Gegenständen zur Verhütung der Weiterverbreitung von Krankheiten als unerläßlich erachtete, bereits im Jahre 1887 verhandelt. Es wurde im December 1887 beschlossen, behufs Mitbenutzung der Desinsectionsanstalt in den in der Errichtung begriffenen Kliniken mit der Direction der Kliniken in Verhandlung zu treten. In bereitwilligster Weise hat damals die Direction die Mitbenutzung in Aussicht gestellt und unterm 10. September d. I. Großh. Bürgermeisterei mitgetheilt, daß Großh. Ministerium sich damit einverstanden erklärt habe. Für die Desinfection in der Desinfections-Anstalt der neuen Kliniken wird eine mäßige Gebühr erhoben, die aber Unbemittelten erlassen werden kann, während für den Transport der zu desinficirenden Gegenstände die Stadt zu sorgen hat. Nach diesem Ergebniß wird sich zunächst Herr Oberbürgermeister Gnauth unter Assistenz des Herrn Dr. Ploch über das Weitere mit dem Director der Kliniken, Herrn Geh. Medicinalrath Pros. Dr. Riegel, ins Benehmen setzen und später weitere Vorlage machen. Herr Dr. Ploch bemerkt, daß hieraus der Stadt einige Kosten erwachsen würden durch Anschaffung entsprechender Wagen und sonstiger zum Transport nöthiger Gegenstände, sowie auch durch Annahme geeigneter Personen für den Transport der zu desinficirenden Sachen. Es scheine empfehlenswerth, die betr. Personen auch mit der Desinfection der Wohnungen betraut zu machen. Die Versammlung erklärt sich mit Einleitung der Verhandlungen, wie vorgeschlagen, einverstanden. — Herr Löber wünscht, daß der Beschluß, daß die Caldaunenabsäll e des Schlachthauses nach dem Rodberge verbracht werden, rückgängig gemacht und dadurch vermieden werbe, daß die Abfuhrwagen wöchentlich mehrmals den nordwestlichen Theil der Stadt, die Anlage usw. passirten. Herr Oberbürgermeister Gnauth bemerkt hierzu, daß der Platz hinter dem Tonnenschuppen am Rodberge gerade als der geeignetste, weil am entlegensten, befunden worden fei. Andere Plätze, z. B. im Neustädter Feld, eigneten sich nicht zu besagtem Zweck, das Neustädter Feld sei öfteren Ueberschwemmungen ausgesetzt, auch liege dasselbe für die Abfuhr nicht günstig. Wenn das Fahren der Wagen die Bewohner der Nordanlage und des Gartfeldes belästige, so lasse sich mit den Abfuhrunternehmern ein Uebereinkommen treffen, daß die Abfuhr der Caldaunenabfälle nur Morgens oder Abends stattstnde. Herr Vogt hält den bestimmten Platz für ganz geeignet und theilt die Befürchtung, daß die Einwohnerschaft durch die Abfuhrwagen belästigt werde, nicht - als der Caldaunendünger versteigert wurde, sei auch nicht darnach gefragt worden, welchen Weg die Steigerer mit den Wagen nach ihren Abladestellen genommen, ebensowenig seien Beschwerden erfolgt. — Herr Heinrich Veith soll gegen eine Pacht von 65 Mk. die diesjährige Fichten- und Tannenzapfen-Ernte im Gießener Stadtwalde erhalten. — Das Gesuch der Jacob Noll Wwe. um Erlaubniß zur Vornahme von Bauveränderungen an ihrem Hintergebäude in der Marktstraße wird auf Grund des § 18 des Ortsbaustatuts und des Art. 25 der Allgemeinen Bauordnung beanstandet, dagegen auf Antrag der Baudeputation beschlossen, im Falle eines Neubaues ein Dispensationsgesuch von der Verpflichtung zum Massivbau der Vorder- und Hinterseite des Gebäudes zu befürworten. — Das Gesuch des Herrn W. Seuling um Erlaubniß zur Erbauung eines Nebengebäudes in der Steinstraße wird, als den Bestimmungen des § 17 des Ortsbaustatuts zuwiderlaufend, beanstandet- durch sragl. Nebengebäude würde die spätere Errichtung eines Vorderhauses unmöglich. — Das Gesuch des Herrn C h r. Bischoff um Straßenauffüllung vor feinem Hause in der Liebigstraße wird genehmigt. Dem Gesuchsteller soll bei einem späteren Straßenausbau 1.10 Mk. für den Cubikmeter Auf
füllung zurückerstattet werden. — Infolge wiederholter Verunreinigungen des Hospitalbrunnens hat die Stadt- verordneten-Versammlung in einer früheren Sitzung beschlossen, den Brunnen durch Errichtung einer Mauer abzuschließen und den dortigen Einwohnern nur durch den Hof des Hospitals zugänglich zu machen, wodurch allerdings die Entnahme des Waffers, weil das Thor des Hospitals zur Nachtzeit geschlossen ist, nur auf die Tageszeit beschränkt wird. Einer von einer größeren Anzahl Bewohner des Selterswegs gegen diese Beschränkung gerichteten Eingabe wird nicht stattgegeben, sondern auf dem früheren Befchluffe beharrt. — Aus der vorliegenden Betriebs-Uebersicht des städtischen Gas- und Wasserwerks für 1889/90 ist ersichtlich, daß das Gaswerk einen Ueberschuß von 32 605 Mk., das Wasserwerk einen solchen von 6702 Mk. ergeben hat. Es wird Genehmigung des Berichts in allen Theilen beschlossen und dem Anträge der Deputation für das Gas- und Wasserwerk, den gegen den Voranschlag um 12 655 Mk. erhöhten Ueberschuß des Gaswerks zur Stadtkasse abzuführen, den Ueberschuß des Wasserwerkes zur Schuldentilgung zu verwenden, beigetreten. — Das Gesuch der Herren Gebr. Röhrle, ihnen als Großabnehmer von Wasser aus der städtischen Leitung einen ermäßigten Wafferzins zu berechnen, wird abgelehnt. — Die von der Deputation für das Gas- und Wasferwerk angeforderte Erhöhung des Credits zur Anlage von Probeschächten in der Altenbusecker Gemarkung behufs Anschlusses neuer Quellen an die städtische Wasserleitung wird genehmigt. Die bisherigen Ergebnisse der Quellenforschung sind günstige gewesen, so daß nach Anschluß dieser Quellen der Gesammt- zufluß nach dem eben in der Erweiterung begriffenen Reservoir am Lutherberg mit 1000 Cbm. pro Tag angenommen werden kann. — Zur Erweiterung des Rohrnetzes ist von der Deputation die Fortsetzung der Wasserleitung am Leih- gesterner Weg nach der Actienbrauerei (die einen jährlichen Wasserbezug bis zu 200 Mk. garantirt) und nach der Weser- straße, in welcher 3 bis 4 Häuseranschlüsse geplant sind, beantragt worden. Die Versammlung erhob diese Anträge, unter Bewilligung der auf 1380 bezw. 560 Mk. veranschlagten Kosten zum Beschluß. — Infolge Gesuches der Bewohner der Sandgasse, welche sich über den während der Reinigung des Stadtringgrabens herrschenden Wassermangel und darüber beschweren, daß ihnen die Entnahme von Wasser aus dem Brunnen des städtischen Arresthauses verboten worden, wird auf Antrag der Deputation für das Gas- und Wasserwerk beschlossen, durch Anlage einer Abzweigung von der Pumpe des Arresthauses den Gesuchstellern die Entnahme von Wasser zu ermöglichen.
— Die auf gestern Abend einberufene Volksversammlung war nicht fo zahlreich besucht, wie dies sonst der Fall. An Stelle des am Erscheinen verhinderten Reichstagsabgeordneten Schwartz hatte Herr Kraerner aus Frankfurt das Referat übernommen, der in ca. I^stündiger Rede die den Arbeitern zur Verbesserung ihrer Lage erwachsenden Aufgaben darlegte. An der nur kurzen Debatte beteiligte sich auch Herr Dr. Kübel, welcher das Eintreten des Centrums im Reichstage für die Verbesserung des Looses der Arbeiter darzulegen suchte.
-2 Lich, 16. September. Von Herrn Gutspachter C. Hoffmann in Hof-Güll wurden gestern vier prachtvolle, selbst- gezüchtete, junge Hengste englischer und belgischer Rasse auf hiesigem Bahnhofe nach Dillenburg verladen, die von dem dortigen Königlichen Gestüte für hohe Preise angekauft worden sind. Es ist dies ein Beweis, daß Herr Hoffmann auch in der Pferdezucht Hervorragendes leistet. — In hiesiger Stadt wurden seither die Leichen per Bahre vom Sterbehause auf den Friedhof getragen. Obwohl dieses Verfahren für die Hinterbliebenen mit Umständen verknüpft und für die Träger gefahrvoll und gesundheitsschädlich war, so konnte trotz öfterer Anregung eine Aenderung hierin nicht erlangt werden. Endlich ist nun mit diesem alten Herkommen gebrochen und Seitens der städtischen Verwaltung ein Leichenwagen angeschafft worden. Derselbe ist vor einigen Tagen hier eingetroffen und wird demnächst in Gebrauch genommen werden.
Bad Rauheim, 18. September. Seine Königliche Hoheit der Großherzog habenAllergnädigst geruht: Am 12. d. M. den Ministerialcalculator bei der Buchhaltung des Ministeriums der Finanzen Georg Kissel zum Salinenrentmeister bei dem Salinen- und Bergamt Bad Nauheim mit Wirkung vom 1. October d. I. an zu ernennen und demselben zugleich die Nebenstelle eines Rendanten bei dem Salzsteueramt Bad Nauheim zu übertragen.
X Schotten, 18. September. Das Verbot des Feil- bietens von Schweinen im Umherziehen ist wieder aufgehoben worden, doch sind die umherziehenden Schweinehändler zu controliren, ob sie mit den vorgeschriebenen Bescheinigungen versehen sind.
Schotten, 18. September. Nach Uebereinkunft mit dem Zweigverein Gedern findet die gelegentlich der General-Versammlung des Vogelsberger Höhen-Clubs in Hungen beschlossene Herbstversammlung in Gestalt eines Ausflugs Mit- woch den 24. September in Gedern statt. Gesellige Vereinigung im Bergwirthshause von Nachmittags 2 Uhr ab. Für gute Bewirthnng ist Sorge getragen. Auf diesen Aus- flug gestattet sich der Club alle Mitglieder und Freunde desselben nebst deren verehrlichen Familienangehörigen mit der Bftte um recht zahlreiche Betheiligung aufmerksam zu machen. Die Betheiligung von Schotten verspricht eine zahlreiche zu werden, da in gestriger Wochenversammlung verschiedene Herren erklärten, sicher am Ausflug theilzunehmen.
Hungen, 18. September. Zum Besten der Kleinkinderschule wird Sonntag den 21. September, Abends 8 Uhr, im Solmser Hof dahier ein Concert veranstaltet werden, das einem jeden Besucher einen hohen Kunstgenuß verspricht. Die Clavierkünstlerin, Fräulein Elisabeth Rouge, welche bereits in verschiedenen Großstädten glänzende Erfolge errungen, hat aus Liebe zu ihrer Vaterstadt den einen Theil übernommen.
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lich-R°thst-U-,P-°u Molkereiwe,cn. W y Gruppen und letztere wied- Die Thierhaltung mit Schweine, Ziegen, Nutzge Men Theil der Aus,M meisten die Besucher. Na Abtheilung Landwirth,chaY' der wesentlichste Theil der sind hier alle für die Land wendigen Maschinen und Futterpressen, Keltern, T Traubenmühlen und wie du Landwirthschast gebraucht anziehend ist die Abtheilur in drei Gruppen, Ackerbau, serven- und Obstbau und li letzten Gruppe laden die sotten die Besucher der Al In der Abtheilung Wissens literatur über Unterrichts- und landwirthschastliches $ beschlag, Thierschutz rc. bilden alsdann noch die l das Molkereiwesen, von Interesse der Fachkenner verdient noch bei der & fische" die geiDifjermaßi und die man in solcher Au W* WMtifttaibt M neben den Edelfischen Motette der Hoch,« Mtction aö(r mögliche
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