Breslau, 18. August. Zu dem gestern eröffneten deutschen Schriftstellertag sind etwa 370 Mitglieder erschienen, darunter Badenstedt und Freytag. Schmeichel erstattete den Rechenschaftsbericht und eonstatirte den Aufschwung des literarischen Bureaus. Angenommen wurde ein Antrag Keils auf Niedersetzung einer Commission behufs" Ausarbeitung einer Verlagsordnung, die den Reichsbehörden und dem Reichstage unterbreitet werden soll. Die Versammlung beschloß ferner die Gründung einer Altersversorgungskaffe. Abends war ein von der Stadt auf der Liebigshohe veranstaltetes Fest, dem zahlreiche Mitglieder des Magistrats, darunter Oberbürgermeister Friedensburg und der Stadtverordnetenvorsteher Freund, beiwohnten.
Breslau, 19. August. Der Schrift st ellertag setzte heute seine Beratungen fort. Für das neue Geschäftsjahr werden Schweichel als Vorsitzender, Wenzel als Stellvertreter, Ziemssen als Schatzmeister bestätigt. Die Berichte der Bezirksvereine eonstatiren einen Aufschwung der gejammten Vereins- thätrgkeit.
Königsberg, 18. August. Prinz Albrecht traf um 93/4 Uhr am Ostbahnhose ein, wo er von dem comman- direnden General Bronsart v. Schellendorf, dem Regierungspräsidenten Heydebrandt v. d. Lasa und anderen Militärs und Beamten empfangen wurde. Der Prinz fuhr mit dem General nach dem Schlosse. Vormittags besuchte er Luisen- wahl, frühstückte um 1 Uhr bei dem Regierungspräsidenten und machte dann eine Fahrt nach Pillau. Abends ist Diner bei dem commandirenden General.
Königsberg, 18. August. Morgen früh halb 8 Uhr erfolgt die Vorstellung der 4. Infanterie - Brigade vor dem Prinzen Albrecht auf dem großen Exereierplatze. Gegen Mittag kehrt der Prinz zurück und begibt sich um 12 Uhr 42 Min. nach Insterburg.
Kiel, 18.August. Die Manöverslotte ist heute nach Sonderburg in See gegangen.
München, 18. August. Der König von Rumänien mit dem Thronfolger ist gestern Abend, die Königin in Begleitung ihrer Mutter, der Fürstin Wied, heute Morgen hier eingetroffeh.
Kisfingen, 18. August. Gestern Mittag stattete Fürst Bismarck dem Herzog von Edinburg einen Besuch ab. Abends wurde Bismarck ein Fackelzug gebracht, wobei Bürgermeister Fuchs die Ansprache hielt, Oie mit dem Wunsche schloß, es möge Bismarck vergönnt sein, noch oftmals nach Kissingen wiederzukehren. Bismarck dankte und schloß mit einem Hoch auf Kissingen.
Kopenhagen, 18. August. Erzherzog Carl Stephan wird Nachmittags 5% Uhr von der Königin empfangen. Um 6 Uhr ist Galatafel, wozu 60 Einladungen ergangen sind. Abends in Tivoli ist Souper für die Offiziere und Beköstigung der Mannschaften. Der König beabsichtigt, morgen das Geschwader zu besuchen.
Kopenhagen, 18. August. Anläßlich des Geburtstages des Kaisers von Oesterreich fand heute auf Schloß Amalien- borg ein Galadiner statt, wozu Erzherzog Karl Stefan und die übrigen Offiziere des hier vor Anker liegenden österreichischen Geschwaders geladen waren. Der Erzherzog führte die Königin von Dänemark zur Tafel. Der König toastete auf Kaiser Franz Josef, der Erzherzog auf den König und die Königin, sowie das ganze königliche Haus. Der König ernannte den Erzherzog zum Ritter des Elephanten- ordens.
Paris, 18. August. Der Expreßzug Paris-Bordeaux ist gestern in der Nähe des Bahnhofs von Jonzac e nt g l e.i st. Der Loeomotivführer, ein Heizer und ein Reisender wurden verwundet.
Paris, 18. August. Präsident Carnot ist Abends in La Rochelle eingetroffen und enthusiastisch begrüßt worden.
Montpellier, 18. August. Die Municipalräthe, welche wegen der erwarteten Errichtung einer concurrirenden medieinischen Faeultät in Marseille demissionirten, wurden wiedergewählt.
junge Held unversehrt, so viele französische Kugeln auch auf ihn gerichtet waren.
Horch, Hörnerton und Trommelschlag! — General von der Tann rückte zur rechten Zeit mit dem Gros seines Armee- corps heran; um 10 Uhr waren die Franzosen geworfen und um 11 Uhr gehörte Bazeilles den Bayern. Als nun auch die Sachsen avancirten, konnten die Bayern sogar das Dorf Balan nehmen und bis unter die Mauern von Sedan Vordringen. Im Süden hatten die Franzosen bereits die Schlacht verloren, im Osten, Norden und Westen aber tobte noch der Kampf- unter den Augen König Wilhelms richteten die bayerischen Batterien bei Frenois unter den Feinden eine entsetzliche Verwüstung an.
Am Nachmittag um 2 Uhr war der Kampf zu Gunsten der Deutschen entschieden und um 4 Uhr flatterte die weiße Fahne, das Zeichen der Ergebung, auf den Mauern von Sedan.
Ein Jubelsturm brach unter den deutschen Truppen ringsum aus, besonders als es bekannt wurde, daß der Kaiser Napoleon in Sedan bei dem eingeschlossenen französischen Heere weile.
Während die Truppen von schwerer Kampsesarbeit ruhten, wurden die Capitulationsverhandlungen angeknüpft und so in die Länge gezogen, daß man auf deutscher Seite zu einer nochmaligen Aufnahme des Kampfes schreiten mußte.
Aber nur kurze Zeit gingen die deutschen Colonnen zum Angriff vor, dann erschienen wieder französische Unterhändler und erst am Morgen des 2. September ward die Capi- tulationsurkunde vollzogen, wonach 80,000 Mann Soldaten, 50 Generale, über 2000 Offiziere, viele Adler und Fahnen nebst 550 Geschützen in die Hände der Sieger fielen. Die Gefangenen wurden nach Deutschland eskortirt. Einige von ihnen konnten nun endlich den „Spaziergang nach Berlin" antreten. (Schluß folgt.)
Loudon, 18. August. Unterhaus. Jackson erklärt, . die Regierung werde beim Beginn der nächsten Session den Erlaß einer kurzen Adresse zur Beantwortung der Thronrede beantragen, da sie hoffe, daß der einfache Ausdrucks des Dankes an die Königin die Adreßdebatte wesentlich abkürze. I Der Schluß des Parlamentes erfolgt heute Abend um 6 Uhr. A
London, 18. August. Das Parlament vertagte sich nach I Anhörung einer Thronrede, welche die Beziehungen Eng- I lands zu allen auswärtigen Mächten als friedliche und freundliche bezeichnet und die mit Deutschland und Frankreich I getroffenen Abkommen erwähnt, sowie die Annahme der Acte I der Conferenz über den Sclavenhandel, welche von allen I Mächten, ausgenommen Holland, genehmigt worden sei. Die Regelung der Differenzen in Bezug auf Neufundland liege der Regierung am Herzen und beschäftige ihre Aufmerksamkeit im vollsten Maße. Schließlich werden die in der beendigten Session erledigten gesetzgeberischen Arbeiten aufgezählt.
Rom, 18. August. Gestern Abend herrschte hier ein furchtbarer Sturm verbunden mit Hagelschlag. Bei I Cernaeio wurden bis zu 700 Gramm schwere Hagelkörner I gefunden. Zahlreiche Aecker sind verwüstet, auch der sonstige I Schaden ist bedeutend.
Madrid, 18. August. Die spanische Regierung empfing ein Telegramm ihres Gesandten in Marokko, des Inhalts, I daß die Verhandlungen über Melilla und die sonstigen Angelegenheiten befriedigend verliefen. Der Sultan beklagte nach dieser Meldung die betreffenden Vorfälle und versprach einen Salut der spanischen Flagge, die Bestrafung der Schuldigen und Schadenersatz nach erfolgter Feststellung der Thatsachen. Maurische Truppen sind nach der Umgegend Melillas und anderer spanischer Festungen zur Aufrechterhaltung der Ordnung beordert.
Narwa, 18. August. Zur Feier des Patronatsfestes | des Regiments Preobraschenski wurde MittagsFeld- gottesdienst und Parade gehalten. Der russische Kaiser, die Kaiserin, Kaiser Wilhelm, Prinz Heinrich und die Großfürsten mit dem Gefolge wohnten den Veranstaltungen bei. Die Damen trugen die Farben des Regiments. Kaiser Alexander und Kaiser Wilhelm trugen russische Uniformen mit dem Bande des schwarzen Adlerordens und dem Andreas- orden mit Ketten. Nach Beendigung des Gottesdienstes erfolgte ein zweimaliger Vorbeimarsch des Regiments vor beiden Monarchen, die hierauf einen Besuch des Lagers vornahmen und sich sodann zum Dejeuner und zum Besuch der Stadt, besonders des Rathhauses, begaben, wo ihnen Adreffen überreicht wurden. Später begab man sich nach dem Armenhause und dem Waifenhause, den Schulen und dem Peter- museum. Abends sand Galadiner und Marschalltafel statt. — Wäbrend des Dejeuners brachte der Zar in russischer Sprache einen Toast auf Kaiser Wilhelm, sodann auf Kaiser Franz Josef zu dessen heutigem Geburtstage aus. Kaiser Wilhelm erwiderte mit einem Trinkspruch auf den Zaren.
Athen, 18. August. Heute Mittag erfolgte in Totoi die Taufe des Sohnes des Kronprinzen. Die Kaiserin Friedrich und die gesammte königliche Familie, sowie das diplomatische Corps und die Minister wohnten der Feierlichkeit bei. Der Täufling erhielt den Namen Georg. Mutter und Sohn befinden sich wohl.
Rio de Janeiro, 18. August. Jtajuba wurde zum Gesandten in Merlin ernannt.
Kriegergräberschmückung und Gedenkfeier.
Metz, 15. August.
Zum ersten Male, seit die Vereinigung zur Schmückung und dauernden Erhaltung der Kriegergräber hier besteht, sind gestern die Gräber der in den Kämpfen um Metz gefallenen Helden von Mitgliedern fast sämmtlicher hier und in der Umgegend bestehenden Vereine geschmückt worden. Es verlief dabei zwar nicht alles nach Wunsch, da eine vollkommen ausreichende Zahl von Kränzen nicht vorhanden war, aber das ist ja bei einer ersten Organisation schwer zu vermeiden- im nächsten Jahre wird solcher Mangel sicherlich ausgeglichen sein. In der Morgenfrühe, gegen 6 Uhr, fuhren am Theaterplatze 21 große Wagen vor, welche von I hiesigen Privaten und Truppentheilen gestellt wurden. Zum I Theil waren sie mit 4 Pferden bespannt und von beaufsichtigenden Unteroffizieren zu Pferde begleitet. Neben den Wagen nahmen die einzelnen Abteilungen, die zur Schmückung von 20 verschiedenen Abschnitten der Schlachtfelder bestimmt waren, Aufstellung und empfingen die für sie bestimmten Kränze, unter denen sich neben einfachen Kranzgewinden prächtige Kränze aus Lorbeer oder Metall befanden. Es wurden | 2400 frische Kränze übergeben. Außerdem waren 70 Special- aufträge zu erledigen, die zum Theil an weit abgelegene Stellen führten. Sieben Uhr war es geworden, ehe die Abtheilungen zur Abfahrt bereit. Durch die verschiedenen Thore der Stadt führte dann der Weg zu jenen Gefilden hin, wo sich die weißen Kreuze, um die mächtigen Denkmäler der Regimenter, Brigaden, Divisionen und Armeecorps geschaart, zu Hunderten erheben. Ein jedes Kreuz, auch das abgelegenste in einsamer Schlucht oder am stillen Waldwege, erhielt seinen grünen Schmuck zum Zeichen, daß die dankbare Nachwelt Derer nicht vergißt, die dort für des Vaterlandes Größe gefallen sind. Nur an den äußersten Grenzen der Schlachtfelder, im Bois de la cusse und in einem Winkel von Sl. Marie-aux-chenes mußte das eine oder das andere Grab bevorzugt werden, da der Vorrath nicht für alle reichte. Doch haben auch dort am gestrigen Tage pietätvolle Besucher an den Gräbern geweilt und sich vorgesetzt, die äußeren Zeichen ihrer Dankbarkeit noch zur Stelle zu schaffen. Dies wird sich um so leichter bewerkstelligen lassen, als im Lause des gestrigen und heutigen Tages noch Kranzspenden eingetroffen sind, welche noch nachträglich an Ort und Stelle niedergelegt werden müssen.
Nachdem so der Todten an jedem einzelnen der Massengräber und Denkmäler gedacht worden war, war die Zeit
herangerückt, wo die Gedenkfeier die patriotisch gesinnte Bevölkerung von Metz in der Schlucht bei Gravelotte vereinigen sollte. Niemals zuvor hat diese Gedenkfeier eine so außerordentlich rege Betheiligung gefunden. Die Witterung war eine unsichere; am frühen Morgen herrschte eine empfindliche Kühle., Vormittags wehte ein lebhafter Wind und gegen Mittag erschien dunkles Gewölk, welches einen Gewitterregen in Aussicht stellte. Das hat jedoch nur wenige abgehalten, sich zur Gedenkfeier in die Schlucht zu begeben. Kurz nach 1 Uhr waren die zum Hauptbahnhofe und zum Moselfort führenden Straßen außerordentlich belebt. Hunderte drängten zum Bahnhof hin, um den Extrazug nach Ars zu benutzen. 1500 Billets wurden daselbst gelost. Der eine Extrazug genügte nicht, um die Menschenmenge zu fassen, und so erfolgte denn mit dem fahrplanmäßigen Zuge um 2 Uhr ein erheblicher Nachschub. Unter den Klängen der Musik, welche von der Capelle des 8. bayerischen Infanterie-Regiments gestellt wurde, setzten sich bann die Tausende, in Reihen geordnet,'church Ars und das Maneethal hinaus nach Gravelotte in Bewegung. Andere benutzten die Pferdebahn bis Moulins, wieder Andere den Omnibus, eigenes ober Privatfuhrwerk, oder endlich sie machten den ganzen Weg per pedes aposto- lorum. Die mit schwarzweißrothen Flaggenstreifen einfach becorirte Schlucht gewann nach Ankunft bieser Schaaren bas Aussehen eines mächtigen Feldlagers. Wo nur ein bequemes Plätzchen zu finden war, da wurde es schnell beschlagnahmt. Aus den Wagen, Droschken, Velocipedtaschen, Ueberziehern u. s. w. holte man den Mundvorrath hervor, Bier spendeten verschiedene Wirthe, deren Bierwagen ständig umlagert waren.
Nachdem dem ersten Bedürfnisse nach Erquickung Genüge geleistet war, begann die Gedenkfeier. Der Choral „Wie sie so sanft ruh'n" und ein weihevoller Lobgesang versenkten die eben noch so fröhlichen Schaaren in feierliche, dem Ernste des Augenblickes angemessene Stimmung. Dann betrat der Herr Oberregierungsrath von Kramer die Rednertribüne, an deren Grunde die Fahnenträger der verschiedenen Vereine mit insgesammt 14 Fahnen Ausstellung genommen hatten, und sprach, weithin vernehmbar, mit klangvoller, von tiefer Empfindung beseelter Stimme eindrucksvolle Worte an die Versammlung, mit einem Hoch auf Se. Majestät den Kaiser schließend.
Diese schwungvolle Rede, an einem solchen Orte vorgetragen, rief eine wahrhaft zündende Wirkung hervor. Wie ein Aufjauchzen der Begeisterung erklangen aus der Brust jedes Einzelnen unter den Tausenden von-Zuhörern die Hochrufe auf Seine Majestät den Kaiser durch die Schlucht und über das Schlachtfeld dahin, feierlich susklingenb in der Nationalhymne, welche von der Musik intonirt und von den Anwesenden gesungen wurde. Es trat dann der Fahnenträger mit der Fahne des Kampfgenossenvereins vor, an welche das jüngst eingetroffene, von Sr. Kgl. Hoheit dem Prinzregenten von Bayern gestiftete Fahnenband befestigt wurde. Abwechselnd concertirte hierauf die Musik und trugen die vereinigten Sänger Volks- und patriotische Lieder vor, unter denen die markigen Weisen der „Wacht am Rhein" und „Steh fest du deutscher Eichenwald" und die wehmüthigen Lieder „Zu Straßburg auf der Schanz" und „Es geht bei gedämpfter Trommel Klang" aufmerksame Hörer fanden. Noch spät am Abend hörte man aus den zahlreichen, die Straße Gravelotte-Metz hinabrollenden Wagen diese Wessen erklingen. So kam denn die Stunde des Aufbruchs nur allzu schnell heran. Mit dem Gebete des Zapfenstreichs ordneten sich die Reihen und unter den Klängen des Zapfenstreichs wurde der Rückmarsch nach Ars angetreten, von wo aus die Fahrt nach Metz per Extrazug erfolgte. Wohl Keiner der Teilnehmer wird sich der Empfindung verschlossen haben, daß er gestern in der Schlucht bei Gravelotte denkwürdige Stunden verlebt hat.
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Bad Nauheim, 18. August. Nach der letzten K urliste beziffert sich die Gesammtfrequenz auf nahezu 7200 Personen, was einen Vorsprung gegen die entsprechende Zeit des Vorjahres von ca. 400 Personen bedeutet. Es werden täglich noch gegen 1000 Bäder verabfolgt.
Friedberg, 16. August. Seit einigen Tagen werden die Reben in der ganzen Gegend, in Weinberganlagen, in jedem Hausgarten, sogar jeder einzeln stehende Stock, auf Rebläuse untersucht. Bis jetzt ist nirgends etwas Verdächtiges gefunden worden.
t Friedberg, 17. Aug. Heute feierte dahier der Veteranen- und Militärverein sein Stiftungsfest, verbunden mit der Gedenkfeier der Schlacht bei Gravelotte. Die Stadt war aufs Prächtigste geschmückt. Die Veteranen zogen morgens früh mit Fahne auf den Friedhof, um die Gräber der Verstorbenen zu bekränzen. Dann fand Festgottesdienst statt, zu dessen Verschönerung der Chor der Candidaten des Predigerseminars wesentlich beitrug. Mittags war Festzug durch die Stadt, dann Coneert, ausgeführt von der Capelle des Brandenburgischen Fußartillerie-Regiments Nr. 3. Bis spät in den Abend dauerte die mit Trinksprüchen gewürzte Festlichkeit.
Ober-Eschbach, 18. August. Gestern Vormittag während des Gottesdienstes brach hier Feuer aus, das zwei Hofraithen, । eine Scheuer, zwei Ställe und einen Schuppen einäscherte. Wirksame Hülfe leisteten außer den Ortsbewohnern die hier zum Manöver einquartirten Dragoner, sonst hätte der Brand noch größere Dimensionen angenommen.
I> Herbstem, 17. August. Der hiesige Kriegerverein veranstaltete heute Abend 6 Uhr ein Cvneert mit freiem Entree zur 20jährigen Gedächtnißfeier der Schlacht bei Gravelotte. Der Garten des Herrn Bierbrauereibesitzer Supp es war festlich geschmückt, auch trug der edle Gerstensaft des ! Herrn Supp es dazu bei, daß Mitglieder des Kriegervereins
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