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Aii iiiflMjlcr -is 1 IjrO. Rnchstapivahlkreffks!

Auf die neueste Kundgebung des deutschfreisinnigen Wahlcomitvs haben wir Folgendes zu erwidern:

Die Bildung des öeutschen Lölkes ist in Gefahr, wenn die ultramontane Partei mit ihren Verbündeten eine ausschlaggebende Stellung im Reichstage einnimmt; wenn sie die Rückkehr der Jesuiten und die Herrschaft der römischen Priester über die deutsche Schule durchsetzt.

Das Deutsche Reich selbst und die Grundlagen des Staatswesens sind in Gefahr, wenn Socialdemo­kraten, Polen, Welfen und ihre Verbündeten die Gesetzgebung beherrschen.

Die deutschfreisinnige Partei leistet allen diesen Reichsfeinden im Wahlkampfe Beistand nut» nimmt ihre Unterstützung an.

Es ist nicht wahr, daß die Rationalliberalcn irgend welche Rechte des Volkes preisgegeben hätten oder preisgebeu wollten. Wohl aber haben sie gegen die Stimmen der Deutschfreifinnigen die großen, dem Volkswohle dienenden Einrichtungen der Arbeiter-Versicherung, der Zoll- und Wirthschafts-Gesetzgebung, der Rechts­einheit u. A. im deutschen Reichstag durchbriugen Helsen.

Wer die Frechheit besitzt, seine politischen Gegner fälschlich und wider besseres Wissen derGesinnungslosigkeit" und desVerraths an der Sache der Freiheit" zu beschuldige«, darf sich uicht beschwereu, wenn ihm auch einmal derb geantwortet wird.

Wühler des ersten Hess. Wahlkreises! Laßt Euch uicht beirren, wenn unsere Gegner es versuchen, die Fahne, der Ihr zweimal zu gläuzeudem Siege gefolgt seid, mit Schmutz zu bewerfeu. Gebt am Wahltage einmüthig Eure Stimme dem Herrn

Carl Schlenks.

Gießen, am 18. Februar 1890.

1365

Der nationalliberale Wahlausschuß.

von

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Teilnehmenden Freunden und Bekannten machen wir hier- H mit die schmerzliche Mitthellung, daß unser innigstgeliebter, guter, W unvergeßlicher Gatte, Vater, Bruder, Schwager, Schwiegervater W und Großvater,

Philipp Schußler, Vorarbeiter W Montag Nachmittag um 2J/2 Uhr nach langem schweren Leiden W sanft entschlafen ist.

Die trauernden Hinterbliebenen

Gießen, den 18. Februar 1890. W

Die Beerdigung findet Mittwoch Nachmittag 4 Uhr vom W Sterbehause, Flügelsgasse Nr. 22, aus statt. [1428 W

Conrsbericht

von E. Wasserschieben, BarrkgrfchSft.

Arankfurter lvbrf« vo« 18. Februar 1890.

Schlußcourse 1 Uhr 15 Min.

4 pCt. ReichSanlethe 3</a ,

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102.70

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8910

94 50

76 50

69 00

Disconto-Commandit-Antheile

235.50

Buschtherader Eisenbahn-Actien

357 50

Darmstädter Bank-Actien

169 90

Elbethal-Bahn-Actien

194 75

Dresdener .. *

173.60

Gotthard-

Schweizer Nordost-Bahn-Actien

West-

168-80

Berliner Handelsaesellsch-Antheile 185.00

Defterr. Eredit-Äctien 275.25

134 70

36 50

' Staatsbahn-Actien

187.62

Gelsenkirchener Bergwerks-Äctien

180 50

Lombard. Eisenbahn- *

115 50

Oesterr. Alpine-Montan- ,

88 9j

Tendenz: schwach.

Telegraphischer CourSbericht der Berliner Börse vom 18. Februar

177.25 Dtsconto-Eom.-Anthetle

94 00

109.60

174.00 Bochumer Gußftahlactten Tendenz: schwach.

Oesterr. Erebitactien

Oesterr. StaatSbahn-A6i Dortmunder Union-Acttc« Darmstädter Bankactien

Harper, er Oftpreußev

1890.

239.60

236 75

87 40

208.75

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Redaction: A. Scheyda. - Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.

Die heutige Nummer umfatzt 6 Seiten.