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„Du bist einfach gar zu empfindlich, mein Kind," erwiderte er begütigend, „diese Empfindlichkeit aber ist für Dich und mich um so weniger am Platze, als wir in Amerika vielleicht noch manchen Kampf werden zu bestehen haben, der kaltes Blut und ruhige Nerven erfordert. Aber zum Henker," unterbrach er sich plötzlich zornig, „will denn dieses nichtsnutzige Schiff noch immer nicht absahren? Bereits eine Viertelstunde über die festgesetzte Zeit ist vorüber und noch werden keine Anstalten zur Abreise gemacht."
In diesem Momente ließ die Dampfeise in ihrer Nähe mit so furchtbarer Kraft ihre Stimme erschallen, daß sich beide unwillkürlich die Hände an die Ohren hielten. Eine Bewegung entstand unter den übrigen Passagieren und gleich darauf wurden oben aus der Commandobrücke der Capitän und der Lootse, zwei rauhe, wetterharte Seeleute, sichtbar. Gleichzeitig begannen auch die Matrosen vorn am Bugspriet sich zu rühren.
Sophie war sehr bleich geworden und hatte sich fester an den Arm des Geliebten geklammert.
„Ich kann mich kaum mehr aufrecht erhalten," flüsterte sie mit bebender Stimme, „es ist mir, als schwanke der Boden unter meinen Füßen. Gestern noch im Vaterhause gewesen zu sein, unter dem Schutze eines zärtlich liebenden Vaters, und heute aufs Gerathewohl die Reise über den Ocean, in ein fernes, unbekanntes Land antreten zu müssen, das ist ein schrecklicher Contrast. Ich bitte Dich, Emil, sprich mir Muth zu, sage nur ein freundliches, liebes Wort zu mir, oder der letzte Rest meiner Kraft und meiner Fassung verläßt mich."
(Schluß folgt.)
Wien, 16. Juli. Das Reichsgericht entschied auf die Beschwerde wegen Auflösung des deutschnationalen Vereins in Wien, daß eine Rechtsverletzung nicht stattgefunden habe.
Paris, 16. Juli. In unterrichteten Kreisen gilt die Mittheilung des „Temps", betreffend die Entschädigung Frankreichs auf Madagascar und am Niger für Zanzibar, als unrichtig. Es wird versichert, die Mittheilung entstamme keineswegs dem französischen Ministerium des Auswärtigen.
Paris, 16. Juli. Von maßgebenden Kreisen wird die Meldung des „Gaulois", wonach die Expeditionstruppe unter dem Commandanten Archinard sich in gefährdeter Lage befindet, dahin berichtigt, daß die alarmirenden Gerüchte durch Meinungsverschiedenheiten hervorgerufen seien zwischen den Anhängern einer energischen Action und denjenigen, welche den status quo erhalten zu sehen wünschen.
London, 16. Juli. In Folge des Berichts der Untersuchungscommission über die Gehorsamsverweigerung der Mannschaften des zweiten Bataillons der Gardegrenadiere werden die Rädelsführer vor ein Kriegsgericht gestellt.
London, 16. Juli. Der „Times" zufolge erfolgte in Chili im Salpeterdistrict zwischen den Truppen und den Ausständischen ein Zusammenstoß, bei welchem 40 Aus- ständische theils verwundet, theils getödtet wurden.
London, 16. Juli. Der „Times" wird aus Buenos Aires gemeldet: Der Senat nahm den Gesetzvorschlag betreffend die Ausgabe von Hypothekarscheinen an.
London, 16. Juli. Kaiserin Friedrich mit den Prinzessinnen Victoria und Margaretha reisten heute 5 Uhr 10 Min., von der Königin und der königlichen Familie zum Bahnhof begleitet, von Windsor nach Portsmouth ab. Sie übernachten an Bord der königlichen Dacht, um morgen nach Gibraltar weiter zu reisen.
Bergen, 16. Juli. Das nach Sognefjord abgegangene deutsche Geschwader ankert an der Mündung des Fjär- landsfjord, wird dem Vernehmen nach am 21. Juli in Molde eintreffen und am 26. Juli hierher zurückkehren.
Aalesund, 16. Juli. Das deutsche Geschwader ist heute Abend hier eingetroffen.
Madrid, 16. Juli. In der Provinz Valencia kamen gestern 19 Cholera- Erkrankungen und 10 Cholera-Todesfälle vor.
Sau Sebastian, 16. Juli. Die Königin-Regentin ist mit ihren Kindern hier angekommen.
Lissabon, 16. Juli. Die Pairskammer nahm mit großer Majorität das Gesetz an, wonach die von der Regierung Anfang dieses Jahres getroffenen dictatorischen Maßnahmen wieder aufzuheben sind. Die Minister gaben die Erklärung ab, daß die Maßregeln damals dringend erforderlich gewesen seien, um die Ordnung vollständig aufrecht zu erhalten.
Bukarest, 16. Juli. Die „Agence Rumaine" erklärt die Meldung des „Figaro" über eine angebliche Intervention des Königs von Rumänien behufs Eintritts Englands in die Tripelallianz und von beabsichtigten Verhandlungen für absolut erfunden.
Buenos Aires, 16. Juli. Heute wurde ein Decret veröffentlicht, welches die Regierung zur Ausgabe von Noten im Betrage von 100 Millionen Dollars zur Einlösung der Cedulas ermächtigt.
NewDork, 16. Juli. Der „Newyork Harald" meldet aus Washington über die im Mai zwischen England und den Vereinigten Staaten geführten Verhandlungen in Betreff des Robbenfanges im Behringsmeer, Präsident Harrison habe im Cabinetsrath erklärt, man möge gegen die englischen Robbensänger lediglich nach amerikanischen Gesetzen vorgehen. Hierauf hätte Lord Salisbury Herrn Blaine einen schriftlichen Protest und eine mündliche Erklärung mitgetheilt, daß England selbst seine Nationalen beschützen werde, wenn die Vereinigten Staaten diese internationalen Rücksichten versagen.
spricht. Eben jene polyphone Gestalt aber und weiterhin zahlrllche ungewohnte Rhythmen und die oft eigenartige Har- monisirung, nicht minder auch die Schnelligkeit einzelner Tempi machen das Studium des „Lobgesanges" zu einem besonders mühsamen, zu einem schwierigeren noch, als es schon das des „Messias" ist. Mit um so größerer Genugthuung werden der „Akademische Gesangverein" und das „Vereinsorchester" auf die glänzende Ausführung ihrer Partieen unter Leitung des Herrn Universitätsmusikdirectors Adolf Felchner zurückblicken. Sie wurden den an sie gestellten Anforderungen nach beiden Seiten gerecht: die weicheren lyrischen Theile gelangten ebensowohl zu poetischem und innigem Ausdruck, als die bewegten und polyphonisch reicheren Sätze mit außerordentlicher Schlagfertigkeit, Sicherheit und Präcision wiedergegeben wurden, so namentlich auch der schwere letzte Chor, das machtvolle Jubellied „Die Nacht ist vergangen" und endlich aus dem Messias das „Danket dem Herrn". Besonders bemerkt darf vielleicht werden, daß in dem achtstimmigen a oapolla-Gesange „Nun danket Alle" der Ton völlig rein gehalten wurde und beim Wiedereinsetzen der Instrumente nicht im Mindesten, wie es sonst meist zu geschehen pflegt, eine Disharmonie zu bemerken war. Aus den rein orchestralen Leistungen seien besonders die treffliche Ausführung der sinfonia pastorale und die hinreißende Wiedergabe der Symphonie im Lobgesang hervorgehoben. Von den Solisten nennen wir zuerst Herrn Julius Zarneckow aus Berlin, dessen schönes und sonores Organ ebenso wie seine warme und eindringende Auffassung gerühmt zu werden verdient. Vornehmlich gefiel uns von ihm der Vortrag der Arie „Er weidet seine Heerde". Ebenso wüßten wir über Frau Hoeck- Lechner aus Karlsruhe nur Gutes zu berichten. Die Dame besitzt eine gute Schule und eine ergiebige, wenn auch nicht große und überall weiche Stimme, ihre Auffassung ist schön und poetisch. Besonders in der Arie „Erwach zu Liedern" wußte sie ihre Vorzüge ins rechte Licht zu setzen. Es wäre mehr als unrecht, wollten wir zum Schluffe nicht auch des Fräulein Emma Weissenbach gedenken, auf die wir einmal mit Fug ein viel mißbrauchtes und abgegriffenes Reporterwort anwenden dürfen; das bekannte last not least. Sie zeigte wieder, wie schon bei der Slatarog-Aufführung, eine ungewöhnliche musikalische Sicherheit und erfreute wie damals durch ihre überaus weiche und angenehme Stimme und ihre schlicht-innige, duftige Vortragsweise. Sie nahm somit ihren Platz neben ihrer Partnerin, der berufsmäßigen Sängerin, mit allen Ehren ein. Das Bedauern darüber, daß Fräulein Weiffenbachs Partie keinen größeren Umfang hatte, war darum auch allgemein.
— Wir machen hiermit auf die morgende Vorlesung des Frl. Natalie Köhler aufmerksam; der Schriftsteller Otto Roquette nannte sie in ihrem Vortrag des „Oedipus" eine Specialität.
— Turnerisches aus dem Gau Heffen. Für das nächsten Sonntag (vom 19.—21. Juli) in Schotten stattfindende Turnfest des Gaues Hessen haben die Oberhessischen Eisenbahnen den Festbcsuchern eine Ermäßigung bewilligt, daß bei einer Betheiligung von 30 Personen 50pCt. gewährt werden. Die Hin- als auch Rückfahrt muß mindestens in obiger Anzahl stattfinden und wird für je zwei Personen eine Fahrkarte ausgegeben. Außerdem berechtigen die Samstag den 19. d. gelösten Rückfahrtkarten zur Rückfahrt am Dienstag den 22., müssen aber vorher aus Station Schotten abgestempelt werden.
— Da dem Vernehmen nach noch ein Theil der Mitglieder des hiesigen Turnvereins sich an dem Kreisturn- seste in Coblenz betheiligen will, die Einzeichnung in die offenliegende Liste aber von denselben bis jetzt noch nicht vorgenommen wurde, hat der Vorstand genannten Vereins, wie aus dem Jnseratentheil ersichtlich, die Frist zum Einträgen in die Liste bis zum Samstag Abend verlängert, aus welche Gelegenheit auch an dieser Stelle hingewiesen sein möge.
— Die zwanzigjährige Erinneruugsfeier an den deutsch- französischen Krieg wird diesen Herbst in zahlreichen Kreisen des deutschen Volkes begangen werden. Theils durch osficielle Feste, theils durch stille Gedächtnißfeiern an den Gräbern gefallener oder infolge von Krankheiten oder Wunden verstorbener Krieger soll jene große Zeit in die Erinnerung der noch Lebenden zurückgerufen werden. Wenn alljährlich namentlich Krieger- und Turnvereine nach den Schlachtfeldern pilgern, um an Ort und Stelle der tobten Helden des großen Krieges zu gedenken, so dürfte in diesem Jahre die zwanzigjährige Erinnerungsfeier Veranlassung zu um so regerem Besuch der Schlachtfelder werden. Dieser Umstand hat die Vorstände des Kriegervereins und des Turnvereins zu Metz, die bisher bereitwillig die Führung größerer Züge von Besuchern der Schlachtfelder um Metz übernahmen, veranlaßt, auf möglichst frühzeitige Ausführung geplanter Besichtigungen der Schlachtfelder aufmerksam zu machen und damit nicht bis über die Mitte August zu warten. In Rücksicht hieraus hat der Gießener Veteranen-Verein beschlossen, die im vorigen Jahre angeregte Fahrt nach den Schlachtfeldern bei Metz schon am 9. August anzutreten. Wie bekannt, können sich an der Reise, die auf drei Tage festgesetzt ist, auch Nichtmitglieder betheiligen. Die Reise selbst ist vorläufig wie folgt geplant: Samstag den 9. August früh Abfahrt über Coblenz- Trier nach Metz. Nach Eintreffen daselbst (Nachmittags nach 4 Uhr) Zusammenkunft mit dem Metzer Krieger-Verein, Ausflüge in die Umgegend von Metz (Vaux, Jyssi, Ars a. d. Mosel). Sonntag den 10. August von Metz aus: Fahrt per Wagen nach den Schlachtfeldern, Gedächtnißseier am Hessendenkmal am Bois de la cusse, Besichtigung des übrigen Schlachtfeldes (St. Marie aux ebenes) rc. Nach Rückkunft in Metz Abends Gesellige Vereinigung. Montag den 11. August: Rückfahrt nach Forbach, von da Fußmarsch über Spichern nach Saarbrücken, von dort aus Weiterreise nach Bingerbrück-Rüdesheim, Besuch des Nationaldenkmals auf dem Niederwald. Abends: Rückfahrt nach Gießen über Frankfurt. Die Theitnehmer an der Reise genießen Fahrpreisermäßigung auf den betreffenden Bahnen.
Neueste Nachrichten.
Wolffs telegraphisches Lorrespondenz-Bureau.
Bochum, 16. Juli. Einige Zechen des Gelsenkirchener Reviers haben wegen mangelnden Kohlenabsatzes einigen 30 Bergleuten unter Zusicherung ihrer Wiederanlegung im Herbst gekündigt.
München, 16. Juli. Auf Schloß Mantelburg bei Innsbruck sand gestern die Verlobung des Prinzen Al so ns von Bayern mit der Prinzessin Louise, Tochter des Prinzen Ferdinand von Orleans, Herzog von Alenyon, statt.
Metz, 15. Juli. Wie die „Lothringische Zeitung" meldet, ist heute das im Landkreise Metz belegene Schloß Urville mit den beiden Landgütern Les Menils und Chaussy dü^ch Kauf in den Besitz des Kaisers Wilhelm übergegangen.
Nachsuchen und unter Anerkennung seiner langzährigen mit Treue und Eifer geleisteten Dienste mit Wirkung vom 1. September l. I. an,
an demselben Tage den Director der Realschule zu Michelstadt Wilhelm Becker aus sein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner langjährigen mit Treue und Eifer geleisteten Dienste mit Wirkung vom 1. October l. I. an — in den Ruhestand zu versetzen-
am 12. Juli den Lehrer an dem Gymnasium zu Gießen Prof. Dr. Peter Dettweiler zum Director des Gymnasiums zu Bensheim mit Wirkung vom 1. September d. I. an,
am 16. Juli den Director des Gymnasiums und der Realschule zu Worms Ludwig Nodnagel zum Director des neuen Gymnasiums zu Darmstadt mit Wirkung vom 1. October d. I. an,
an demselben Tage den Lehrer an dem Gymnasium zu Mainz Dr. Bernhard Mangold zum Director des Gymnasiums und der Realschule zu Worms mit Wirkung vom 1. October d. I. an — zu ernennen.
Berlin, 16. Juli. Der bekannte „Kaiserdelegirte" Bergmann Bunte, ist von der Leitung der Bergarbeiterbewegung in Westfalen zurückgetreten. Wie nun aus Dortmund berichtet wird, hängt dieser Schritt des Herrn »Bunte in erster Linie damit zusammen, daß das Zustandekommen eines allgemeinen deutschen Bergarbeiter-Verbandes an dem Umstande scheiterte, daß sich Bunte wiederholt öffentlich als Anhänger der Socialdemokratie bekannt hat. Besonders die staatlichen Bergarbeiter des Saargebietes bestanden darauf, daß der zu gründende Verband von allen parteipolitischen Einflüssen frei bleiben müsse. Man hofft in den westfälischen Bergmannskreisen, daß nach Buntes Rücktritt die Abhaltung des allgemeinen Bergarbeiter-Congresses noch in diesem Jahre möglich sein werde und daß wenigstens die vorbereitenden Schritte zur Gründung des Verbandes noch gethan werden können. Jedenfalls kann es nur im Interesse einer gedeihlichen Entwickelung der Bergarbeiter-Bewegung liegen, wenn aus deren Leitung Elemente, wie Herr Bunte, entfernt werden.
— Fürst Bismarck gedenkt in den nächsten Tagen Friedrichsruhe zu verlassen und eine größere Reise anzutreten, über deren Ziel die Angaben jedoch noch widersprechend lauten. So viel man weiß, würde der Fürst gern nach England gehen, während ihm ärztlicherseits ein Badeausenthalt in Kissingen mit einer Nachcur in Gastein angerathen worden sein soll.
— Die Colonialabtheilung des Auswärtigen Amtes soll bekanntlich eine aus hervorragenden Politikern zu bildende Körperschaft, den Colonialrath, berathend zur Seite erhalten. Die Vorbereitungen für diese neue Organisation sind bereits im Ganze und soll die Wahl und Ernennung der Mitglieder des Colonialrath es derartig beschleunigt werden, daß derselbe noch vor dem Wiederzusammenttitt des Reichstages einberufen werden kann, um sich über die wirthschaftliche Ausbeutung des deutschoftasrikanischen Schutzgebietes gutachtlich zu äußern.
— Im „Reichsanzeiger" ist eine Bekanntmachung, betr. die Zahl und den Sitz der Schiedsgerichte für die zur Durchführung des Alters- und Jnvaliditätsversicherungsge- setzes errichteten gemeinsamen Versicherungsanstalten, veröffentlicht worden.
Locale» «nv provinzielle».
Gießen, 17. Juli.
s. Coucertverein. Für das sechste Concert des „Gießener Concertvereins" gab der Mendelssohn'sche „Lobgesang", der eine merkwürdige Verbindung von Symphonie und Cantate darstellt, insofern gewissermaßen die Signatur ab, als überhaupt dieses Mal dem seither geübten Brauche zuwider in einem kirchlichen Concerte das rein symphonische Element dem vocalen völlig die Waage hielt. Von dem ,Messias" konnte leider nur Einzelnes aus dem ersten Theile zu Gehör gebracht werden und zwar deshalb, weil jede weitere Nummer ein Ueberschreiten der zur Verfügung stehenden Zahl von Solisten nöthig gemacht hätte. Ueber die musikalische Bedeutung des wunderbaren Werkes, das in aller Welt als das Oratorium der Oratorien gilt, brauchen wir nicht zu reden: sie will empfunden sein und kann nicht in Worten beschrieben werden. Freilich steht dem modernen Gefühle gewöhnlicher musikalischer Menschen der „Lobgesang" von Mendelssohn-Bartholdy ungleich viel näher und zweifellos bestätigt er für sein Theil in vollem Umfange die Anschauung, daß Mendelssohns Hauptstärke auf dem Gebiete der kirchlichen Composition ruht. Allerdings würde wohl ein strenger Kritiker aus Bach-Händel'scher Schule manche an weltliche Musik gemahnenden, ja opernhaften Züge und eine ab und zu etwas stark hervortretende Weichheit tadeln. Bestehen bleibt aber auch dann, daß der Lobgesang ein Werk von außerordentlicher poetischer Schönheit und Wirkung ist, in dem die innigste Hingabe an Gott einen ebenso ergreifenden Ausdruck findet, wie felsenfestes Gottvertrauen, stürmisches Jubeln und Danken. Dabei erscheint es als ein besonderer Vorzug, daß Mendelssohn in seiner „Schöpfung", wiewohl er sich überall in den kunstvollsten Formen bewegt und wiederholt seinem Satze eine fast überreiche polyphone Gestaltung verleiht, nirgends in künstliche Wendungen und gelehrte Grübeleien sich verliert, sondern überall frisch und unmittelbar zu Herzen
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