München, 14. Juli. Amtlich wird gemeldet: Gestern Morgen um 3 Uhr stietzen in der Station Zapsendorf bei starkem Nebel zwei Güterzüge zusammen, deren Kreuzung wegen Verspätung verlegt worden war. Zwei Bedienstete wurden leicht verletzt, drei Maschinen erheblich beschädigt, fünf Güterwagen zertrümmert. Die Verkehrsstörung ward bis Mittags behoben.
Stuttgart, 14. Juli. Gegenüber der Nachricht des „Beobachters", daß ein preußischer Beamter an die Spitze der württembergischen Staatseisenbahnverwaltung gestellt werde, erklärt der „Staatsanzeiger" im Auftrage Mittnachts, daß an jener Nachricht kein Wort wahr und nie ein Wort wahr gewesen sei.
Wien, 14. Juli. Eine Karlsbader Meldung der „Pol. Corr." versichert aus gut unterrichteter bulgarischer Quelle, daß alle Meldungen von Abdankungs-Gedanken des Prinzen Ferdinand und ebenso jene von einem Attentat auf Stam- bulow willkürliche Erfindungen seien. Der Oberhofmeister des Prinzen, Foras, geht heute mit zweimonatlichem Urlaub nach Savoyen.
— Nach der „Polit. Correspondenz" überreichte der serbische Gesandte dem auswärtigen Amte eine Note, in welcher | die Vermittlung bei der ungarischen Regierung betreffs der Einfuhr von Borstenvieh nachgesucht wird. Von einer Absicht der serbischen Regierung, event. zur Grenzsperre gegen Oesterreich-Ungarn schreiten zu wollen, ist in der Note | keine Rede.
St. Moritz (Bad), 14. Juli. Nach außergewöhnlichem Schneefall lacht heute ein wolkenloser Himmel und eine warme Julisonne über dem Engadin.
London, 14. Juli. Unterhaus. Fergusson erklärte, daß am 20. Juni mit Zustimmung des Bischofs in Erzerum eine Durchsuchung der armenischen Kirche und Schule nach Waffen stattgefunden habe. Die Armenier, darüber empört, hätten den Bischof angegriffen und aus ihn geschossen. Von den zur Herstellung der Ordnung herbeigezogenen Truppen seien im Handgemenge 20 getödtet und 200—300 Mann verwundet worden. Der Gouverneur habe die Ruhe alsdann hergestellt. Der englische, französische und russische Vertreter hätten in Konstantinopel Vorstellungen und gewisse Vorschläge gemacht.
Rom, 14. Juli. Der Senat genehmigte den Gesetzentwurf betreffs der frommen Stiftungen in der von der Kammer votirten Fassung und begann sodann die Be- rathung des Gesetzentwurfs betreffs Errichtung eines Boden- credit-Jnstituts- von letzterem wurden die ersten vier ..rtikel in der von der Kammer votirten Fassung angenommen. .. rorgen Fortsetzung.
Rom, 14. Juli. Der „Opinione" zufolge sind in Ho- deida (Rothes Meer) unter den indischen Pilgern einige Cholerafälle vorgekommen. Die Direction des Gesundheitsamts des Ministeriums des Innern versandte an die Signatarmächte der Pariser Convention von 1852 eine Denkschrift über die Reorganisation des internationalen Sanitätsdienstes, besonders für Länder wie Indien und Cochinchina, wo die Cholera endemisch sei.
Nordfjordeide, 14. Juli. Die „Hohenzollern", mit dem Kaiser an Bord, ist nach 17stündiger Fahrt bei schönstem Wetter, welche zum Sognefjord hinaus, dann ein Stück der Küste entlang durch die Scheeren und in den Nordsjord hineinführte, gestern um 1 Uhr Mittags in Olden angekommen. Kurz vor der Ankunft hielt der Kaiser Gottesdienst an Bord.
Newyork, 14. Juli. Ein furchtbarerWirbelsturm suchte St. Paul (Minnesota) und die benachbarten Seen heim. Ein Sommerhotel wurde zerstört, wobei mehrere Gäste getödtet oder verletzt worden sind. Zahlreiche Insassen von Vergnügungsbooten sind dem Sturm zum Opfer gefallen. Aus dem Pepin-See schlug eine Dampfer um, wobei gegen 200 Personen umgekommen sein sotten.
wodurch der Arme doch etwas Halt hatte. Die ganze Procedur hatte 25 Minuten in Anspruch genommen- jetzt hing alles davon ab, schnell zu landen. Ich ziehe das Ventil, allmählich sinken wir- wir befinden uns in einer Gewitterwolke, der Ballon wird wie ein Kreisel gedreht, es hagelt, regnet, blitzt, als wäre die Hölle los. I
Immer heftiger pendelte die Gondel, ich liege fast auf dem Bauche, ganz horizontal- heftiges Ohrensausen tritt ein, aber ich darf den Kopf nicht verlieren. „Peter," rufe ich, „halt aus, halt aus!" Ich konnte den armen Freund nicht sehen- er hing nur noch mit den Fingerspitzen am Korbe, durch das starke Schaukeln hatte sich der Strick gereckt und mein Freund war nach unten gerutscht. Da packe ich sein rechtes Handgelenk mit der linken Hand, noch mehr das Ventil, aber ich muß die Zähne zu Hilfe nehmen. Da keucht mein Freund: „Ich kann nicht mehr, ich rutsche hinab." — „Nimm alle Kräfte zusammen," schreie ich, „noch eine Minute und dann haben wir den Boden erreicht." — Aber je näher wir dem Boden kommen, desto heftiger wird das Schaukeln der Gondel. Ich rufe noch hinab, daß mein Freund nur ja nicht loslassen soll, wenn er den Boden berührt, denn sonst seien wir beide verloren, dann gehen wir über ein Haus und eine Scheune, ein Krach, ein Ruck, wieder ein Ruck, wir werden geschleift- in Schnellzuggeschwindigkeit fahren wir dahin. Da kann nur das äußerste Wagniß Rettung bringen.
„Laß los, Peter," rufe ich hinab, „laß los, spring zur Seite, daß Dich der Anker nicht packt."
Zur rechten Zeit folgte er der Weisung. Der Ballon, abermals um 195 Pfund leichter, saust mit mir wieder bis zu den Wolken- mit allen Kräften reiße ich am Ventil und laffe nicht eher los, bis der Anker einen Baum packt. Doch der Anker reißt den Riesenbaum um, die Gondel schlägt mit großer Gewalt bis zum Ballon hinauf, so daß ich für eine Weile mit dem Kopfe nach unten hing. Da packt der Anker
Die neuen Klinikbauten in Gießen.
ii.
Die Universitäts-Frauenklinik.
Westlich von der inneren Klinik erhebt sich der dreistöckige Neubau der Univ.-Frauenklinik mit einer imposanten Fayade gegen die Stadt hin, während zwei Flügel in der Richtung nach Süden die Fortsetzung bilden. Der Gesammt- bau zersällt seiner ganzen Anlage nach in zwei Hälften, von denen die eine den gynäkologischen Kranken und den Lehrtöchtern, die andere den Schwangeren, Kreißenden und Wöchnerinnen bestimmt ist. In der Mitte des Hauptgebäudes befindet sich der klinische Hörsaal, über ihm der mit breiten nach Süden liegenden Fenstern ausgestattete Operationssaal, während das für drei Betten eingerichtete Kreißzimmer in dem rechten Flügel desselben Geschosses (1. Obergeschoß) belegen ist. Zu allen Einzelzimmern, die je nach Bestimmung untereinander und mit den Räumen der Wärterinnen ver- I Kunden oder abgeschlossen sind, führt ein breiter, heller I Corridor.
Links neben der Haupttreppe liegt das Sprechzimmer des Anstaltsdirectors Pros. Löh lein, mit Wartezimmer, dem rechtsseitig ein Wartezimmer für poliklinische Kranke entspricht. Von den übrigen Räumen des Hauptgebäudes seien erwähnt: das Mikroskopirzimmer und die Präparaten- Sammlung. Der dem Ausgang unmittelbar gegenüberliegende klinische Hörsaal, für 60—80 Hörer berechnet, ist hoch und hell- daselbst sind alle Apparate für Demonstration der Kranken und der Präparate, sowie Zeichnungen und Modelle rc. | in durchaus practischer Weise vorgesehen. Die Vorbereitung der Kranken, bei denen Untersuchung in Narkose vorgenommen werden muß, erfolgt in einem besonderen, neben dem Auditorium liegenden Zimmer. Es braucht wohl kaum hervorgehoben zu werden, daß sowohl im Hörsaal als auch im Operationssaal und dem Kreißsaal alle Vorbedingungen erfüllt sind, um eine peinliche Desinfection sowohl des lehrenden wie des lernenden ärztlichen Personals zu ermöglichen. Wenn das gefürchtete Wochenbettfieber im Gegensatz zu früher jetzt seltener in den großen Entbindungsanstalten vorkommt, als bei Privatentbindungen, so ist doch sein Auftreten auch in dieser Klinik vorgesehen, indem zwei besondere, von den übrigen abgetrennte Wochenzimmer mit besonderem Wärterinnenzimmer für die Jsolirung fieberhaft erkrankter Wöchnerinnen bestimmt sind.
Im ersten Obergeschoß befinden sich freundliche Dienstwohnungen für die Assistenten und Volontärärzte, ferner ein Raum für die reiche Jnstrumenten-Sammlung der Anstalt, i sowie zur Unterbringung der Bibliothek, welche, zumal sie die wichtigsten Fachzeitschriften des In- und Auslandes enthält und die älteren Lehrbücher ziemlich vollständig umfaßt, die wissenschaftlichen Arbeiten des ärztlichen Personals und der Doctoranten in der wünschenswertesten Weise erleichtert.
Im rechten Flügel dieses Geschosses befindet sich neben | dem Kreißsaal zunächst ein bequem eingerichtetes Wartezimmer für die Klinikisten, in welchem sie bei länger dauernden Geburten sich zeitweilig ausruhen oder wissenschaftlich beschäftigen können. Ferner liegt hier die Wohnung der Ober- Hebamme.
Im zweiten Obergeschoß, das einen entzückenden Blick über die weite Landschaft mit ihren romantischen Burgen und ihren malerischen Höhenzügen des Taunus, Westerwaldes rc. gewährt, finden sich neben einer Anzahl von Zimmern für Privatkranke sehr freundliche und lichtvolle Räume für in der ersten Hälfte des Jahres hier ausgebildet werdende Hebammen- Lehrtöchter. Außer Hebammen werden alljährlich eine Anzahl von Wochen- und Krankenwärterinnen in kürzeren (dreimonatlichen) Cursen hier ausgebildet- ihre Wohnräume liegen in der Anstalt vertheilt, je nach den Stationen, denen sie zu- gewiesen sind.
Ueberall besteht electrische Centralluftheizung und -Beleuchtung- auch telephonische Verbindung, namentlich des Gebärsaales mit dem Arbeitszimmer, sowie mit der neben dem Hauptgebäude befindlichen sehr freundlich eingerichteten Dienstwohnung des Directors ist vorgesehen.
wieder — momentane Ruhe, die Gondel fährt zwischen den Riesenbäumen bei Overath, ein Ruck, ein Krach, wieder ein Baum umgerissen, ich werde wie ein Ball geworfen, da, beim fünften Male, als die Gondel wenige Meter von einem Baume entfernt ist, springe ich, mit dem Kopfe voran, in die Aeste des Baumes und schlage von Ast zu Ast bis zur Erde. Der Anker raffelt in unmittelbarer Nähe über mich weg- der Ballon hatte sich abermals frei gemacht, ein starker Baum hatte nachgegeben und der Ballon schwebte nach Nordost weiter und ging später, wie eine Depesche meldet, bei Olpe in Westfalen nieder.
Ich war beim „Neuen Hause" in Cleve gelandet. Dort angekommen, brachte ich die ganze Gegend auf die Beine, um meinen armen Freund zu suchen, da ich annahm, daß er mindestens Arme oder Beine gebrochen haben müßte- doch Bote auf Bote kehrte zurück, mein Freund Schmitz war nicht aufzufinden. Niedergeschlagen, mit zerschundenen Gliedern mache ich mich auf den Weg nach Station Overath.
Als wir den Ort beinahe erreicht, sahen wir seitwärts einen Trupp Menschen. „Da führen sie Jemanden herbei," ruft man - ich beschleunige meine Schritte und eine Minute später liegen wir uns in den Armen.
Am Abend fuhren wir nach Köln zurück, woselbst wir um 11 Uhr 20 Miu. eintrafen- eine Anzahl Freunde holten uns von der Bahn ab. Heute ist mir der Kopf dumpf, schrecklich hämmern die Schläfen, ich kann die Ruhe nicht finden, da mir die Nachricht über den Landmann fehl^, der das Opfer seiner Hilfsbereitschaft wurde- wahrscheinlich hat der Tod den Armen von seinen Qualen erlöst. Ich werde
I wohl nie die gräßlichste Fahrt meines Lebens vergessen. (Dem betr. Landmann hat sein Sturz aus der Höhe nicht viel geschadet, er wurde sofort in eine Heilanstalt verbracht und befindet sich bereits auf dem Wege der Besserung. Red.)
Bezüglich der Ausstattung der Kranken- und Wöchnerinnen- Räume ist die größte Rücksicht darauf genommen, daß Der Boden, die Wände und das Mobiliar rasch und gründlich gereinigt werden können. Die Wände sind emaillirt, Bettstellen, Kinderbettchen, Nachttische rc. sind so gewählt, daß sie unmöglich Schmutz- und Krankheitsherde werden können.
Betrachtet man das Gesammtbild dieser neuen Klinik, so kann man sich dem Eindrücke nicht entziehen, daß ein kleiner Staat mit Aufwendung beträchtlicher Mittel bestrebt gewesen ist, seiner Landes-Universität alle die Vortheile zu gewähren, welcher sich die besten gleichartigen neuen Institute größerer Staaten erfreuen. Es ist bekannt, daß Viele meinen, Staat und Gemeinden gingen in der Einrichtung ihrer großen Krankenhäuser, denen gegenüber sie früher etwas geknausert hatten, jetzt etwas zu weit. Der letztere Vorwurf dürfte gegen das eben besprochene Institut von keiner Seite erhoben werden können- denn es ist frei von jedem überflüssigen Zierrath, dabei aber ein würdiger und prächtiger Bau, den Anforderungen an das Wohl der Kranken, an die klinische Ausbildung der Heranwachsenden ärztlichen Generation und an den guten Geschmack in allen Einzelheiten Rechnung tragend.
CecaU» «nd protmtjtcllcs.
Gießen, 15. Juli.
— Zur Landtagswahl erhielten wir nachstehende Zuschrift: Auch hier beschäftigen sich die politischen Parteien mit der bevorstehenden Landtagswahl. Wenn wir es auch seither schon nicht billigen konnten, daß das politische Parteigetriebe auch in Landtags- und Gemeindewahlen zum Ausdrucke kam, so erachten wir es aber bei der gegenwärtigen ganzen politischen Lage des Reiches geradezu für einen groben Fehler, diesen Parteikampf auch hier weiterzuführen. Bietet der vor- gefchlagene Candidat durch seine Person Garantie für eine das Wohl des Staats wie der Stadt fördernde landständische Thätigkeit, dann soll man ihn wählen, unabhängig davon, ob und welcher Partei er zugehört. Wir möchten einen Mann Vorschlägen, der dem politischen Parteigetriebe vollständig fern steht und dessen vorzugsweise Befähigung zu dem Amte eines Landtagsabgeordneten bei allen einsichtigen und politisch vorurtheilsfrcien Wählern nicht in Zweifel gezogen werden kann. Wir meinen, man sollte versuchen, Herrn Professor Or. Bostroem zur Uebernahme dieses Amtes zu gewinnen. Durch seine Wahl würde zugleich eine sachkundige Vertretung der Universität auch in der Zweiten Kammer gesichert, die bei der Bedeutung der Universität für unsere Stadt gewiß nicht gleichgiltig sein kann. Daß andere Universitätsstädte (z. B. Marburg) auch ähnlich verfahren haben — und dies nicht zu bereuen brauchen, lehrt die Lectüre der Landtagsverhandlungen anderer deutscher Staaten.
— Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten am Donnerstag den 17. Juli 1890, Nachmittags 4 Uhr:
1. Die Vertheilung der Hast'schen Zinsen. 2. Erbauung einer zweiten evangelischen Kirche. 3. Die Regulirung des Klingelfluss^ 4. Die Verwerthung des Düngers im Schlachthaus. 5. Gesuch des Heinrich Engel um Erlaß von Pflasterungskosten. 6. Gesuch der Garnisonverwaltung um Abgabe von Kies aus der Grube an der Grünbergerstraße. 7. Das städtische Bau-Bureau. 8. Herstellungen am Bürgermeistereigebäude.
— Der nächste Oberhesfische Feuerwehrtag findet in Gießen statt. *
— Vom Wetter. ' „Nun armes Herz vergiß der Qual, es muß sich Alles wenden!" Mit dem vorigen Sonntag hat das Wetter endlich eine Wendung zum Besseren genommen und seit langer Zeit dürfen wir wieder einmal den klaren Himmel schauen, den heute nicht ein leises Wölkchen trübt. In der That war der vorgestrige Sonntag der erste Sonntag seit dem ersten Pfingsttag, an dem wirklich schönes Wetter herrschte. Es war aber auch die höchste Zeit für die Land- wirthschaft, daß besseres Wetter eintrat, sollte sie anders nicht schwer geschädigt werden. Alles auf den Wiesen lagernde Heu, das allerdings eine gar böse Farbe angenommen hat, kommt nun in die Scheunen, und emsig wird mit der Mahd des noch stehenden überreifen Grases begonnen. Hoffen wir, daß nun das barometrische Maximum von recht langer Dauer ist, denn schon bleicht das Korn. Dann kann noch Alles gut werden und die Landleute stellen mit Vergnügen ihre meteorologischen Lamentationen ein.
— Im Hinblick auf die jetzige Reifezeit seien alle Reifenden, die irgend welchen Werth auf ihr Gepäck legen, daran gemahnt, ihre Koffer u. s. w. bei der Aufgabe auf der Bahn zu versichern. Die Versicherungsgebühr beträgt nur wenige Pfennige und die Reifenden erhalten in Verlustfällen den vollen versicherten Werth ersetzt. Allerdings ist die Bahnverwaltung auch ohnedies ersatzpflichtig. Aber für die Eigen- thümer der abhanden gekommenen Gepäckstücke ist es zumeist sehr schwer, den Werth der letzteren nachzuweisen. Der Verlust wird dann nach dem Entschädigungstarif der Bahn abgeschätzt und dieser ist selbstverständlich auf einen besonders werthvollen Inhalt der Gepäckstücke nicht eingerichtet.
* Pohl Göns, 12. Juli. Die am 6. Juli dahier abgehaltene Sectionsversammlung des Obstbauvereins verlief in gelungenster Weise. Der Saal des Herrn K. Klaum III. war, obgleich ein Familienfest viele Theilnehmer abgehalten, doch gedrängt voll. Nach einigen einleitenden Worten des Vorsitzenden, Herrn Forstinspectors Renß, worin er getonte, daß der Obstbauverein eine rationelle Behandlung des Obst- baumes und Feststellung der Sorten und Namen des zu cultivirenden Obstes bezwecke, sprach er die Erwartung aus, daß sich Pohl-Göns diesem Vereine anschließen möge, da es durch die rege Betheiligung an den früheren Ausstellungen zu Butzbach gezeigt habe, daß hier Verständniß dafür vorhanden fei. Hieran schloß Herr Lehrer Metz von Friedberg ein gediegenes Referat über feine in Gemarkung Pohl-Göns
tie7Wnd« 1,1 i«u®e '"-L "
Äinty*“
*"ie 'S idbli'iy'“* j* i6rt jerf iifer “•’fV yj(ran
B&rai
•L' eW«1*
itÄunben (ttffl-
L i* di- w. bann würden auch » F Schafsnasen gedeihen, l fum des Obstweins gegenu sich vermehren würde, wei stellt würde. Das sur Lebe im Land, während Ausland stießen. Auch ei Gemeinde durch Ausbildun Mchsen und wie diesen L ben Obstbauverein ein seh Zn dieser Beziehung N der großes Interesse süi zu. Der interessante V> Lofynt und sosort meidet' Len Verein. Es schloß itr interejsirlen Obstzü allfcitig befriedigt trenn
GrotzeM
wegen Dienstag den
werden im Hotel Weber Möbel und sonstige Geg
14 sehr gute stellen, Waschkoo Tische, Ltiihle,
, Küchengeräte u swEg versteigert.
M. Eämrntliche ( Mtanm gut ftialttt SW Nw-faitytoi
Äte AuÄunst Mnpta s. 1 5880
I
9 8 r»
L
Neuft
Parben, tz
\6,C' Ch’
Ihee, c


