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Na. 15. FM ,tcn nachstehende Zuschrift- ^lltischen Parteien mit der ,nn 'vir es auch seither ' polmsche Paneigetriebe 'Zahlen zum Ausdrucke kam, r gegenwärtigen ganzen poli- :;u kür einen groben Fehler, "crlunihren. Bietet der vor- ae Person Garantie für eine fördernde landständische n wählen, unabhängig davon, ^ugeh'ön. Wir möchten einen vo.itischen Parteigetriebe vvll- 7orzugsweise Besähigung 'geordneten bei allen einsichngeit 7 Mülern nickt in Zweifel meinen, man sollte versuchen,
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gemachten Beobachtungen, wobei er lobend hervorhob, daß hier reges Interesse für Obstanlagen herrsche, was auch schon die neue Anpflanzung der Gemeinde im Walde zeige. Bezüglich der Behandlung aber erwähnte er, daß die Zwetschen- bäume in den Grasgärten viel zu dicht stehen. Die Aepfel bäume würden vielfach nicht genügend ausgeputzt, gekratzt und mit Kalk bestrichen. Gerade das sei für hiesige Gegend absolut nöthig, indem die schädlichen Jnsecten unter den alten Rinden ihre Winterwohnungen aufschlügen uud dann im Frühjahr als Apselblüthenstecher, Frostspanner, Apselmotten, Bohrkäfer u. dergl. m. ihre zerstörende Thätigkeit an den Baumen wieder aufnehmen. Hieran schloß Herr Dr. v. Peter in beredtem Vortrag über die Zwecke und Vortheile, welche durch den —'bft= bauverein erreicht würden, die Aufforderung, sich reger zu betheiligen. Er hob hervor, daß es in erster Linie die Absicht sei, durch Belehrung die Obstzüchter aus eigenem Antrieb zur richtigen Behandlung der Obstanlagen zu veranlassen, eventuell aber müßte solche durch Zwangsmaßregeln erreicht werden. Er führte sachgemäß an, wie in früheren Zeiten die Menschheit durch Blattern, Pest und anderen Epidemien fortwährend geschädigt worden sei, bis die Regierung mit Zwangsmitteln hiergegen eingeschritten und die Seuchen verschwunden seien. Ebenso müßten eventuell mit Zwang die Schutzmaßregeln gegen dieJnsectenschäden eingesührt werden,- dann sehe die Obstzucht einer besseren Zukunft entgegen, dann würden auch die feineren Sorten Aepfel, nicht blos die Schafsnasen gedeihen. Er hob ferner hervor, daß der Con- sum des Obstweins gegenüber dem Bier, wie in Württemberg, sich vermehren würde, wenn solcher aus besseren Sorten hergestellt würde. Das für dieses Getränk ausgegebene Geld bliebe im Land, während jetzt Hunderttausende für Malz in's Ausland fließen. Auch erwähnte er, welche Vortheile einer Gemeinde durch Ausbildung eines tüchtigen Baumwärters erwüchsen und wie diesen Wärtern in Folge der Anregung durch den Obstbauverein ein sehr guter Verdienst in Aussicht stände. In dieser Beziehung sagte auch Herr Bürgermeister Schepp, der großes Interesse für die Sache zeigt, seine Mitwirkung zu. Der interessante Vortrag wurde mit lautem Beifall belohnt und sofort meldeten sich 16 Mitglieder zum Eintritt in den Verein. Es schloß sich hieran eine anregende Discussion der interessirten Obstzüchter, bis sich die Gesellschaft Abends allseitig befriedigt trennte.
△ Leusel, 14. Juli. In schönster und gelungenster Weise nahm das gestern dahier abgehaltene Bezirks-Krieger- feft des Kreises Alsfeld in Verbindung mit der Fahnenweihe des hiesigen Gesangvereins seinen Verlauf. Nachdem am Samstag Abend ein Concert auf dem Festplatz und Zapfenstreich das Fest stimmungsvoll eingeleitet, weckte in der Frühe des gestrigen Morgens eine Tügesreveille die Einwohner aus ihrem Schlafe und verkündete den Anbruch des Festtages. Ein Festgottesdienst ries gegen 9 Uhr die Einwohner zur Kirche. Nach und nach trafen die eingeladenen Vereine, ca. 25 an der Zahl, ein. Dazwischen wurden die amtlichen Verhandlungen des Bezirkstags abgehalten. Hierbei wurde Herr Kreisrath v. Grolman einstimmig zum Ehrenpräsidenten des Bezirks ernannt und ihm sofort durch eine Deputation die Ernennungsurkunde überbracht. In herzlichen Worten dankte derselbe für die ihm zugedachte Ehre. Die Deputation bezw. ein Mitglied derselben übermittelte diesen Dank der Festversammlung. Nach 1 Uhr fand in programmmäßiger Weise die Aufstellung des in der That imposanten Festzugs statt, der sich nach dem Durchzug durch das schlich geschmückte Dors auf den Festplatz begab. Hier begrüßte zunächst der Präsident des hiesigen Kriegervereins die zahlreich erschienenen Vereine und Festgäste in herzlichen Wortefi. Nach dem allgemeinen Gesang „Brüder reicht die Hand zum Bunde" hielt Herr Pfarrer Trautwein von Alsfeld in markigen Worten die formvollendete Festrede. Der Bezirkspräsident Herr Kurz- Alsfeld brachte ein begeisternden Widerhall weckendes Hoch auf Se. Königl. Hoheit den Großherzog aus. Der Gesangverein Groß-Felda, der einmal sehr splendid ist, überreichte dem Gesangverein Leusel eine schöne Fahnenschleife. Auch der Gefallenen im Feldzuge 1870/71 wurde in pietätvoller Weise gedacht- zu ihrem ehrenden Andenken entblößte tue Versammlung das Haupt. Nun wechselten die Gesänge der Gesangvereine mit lustigen Tanzreigen und in fröhlichster Weise nahm das Fest seinen weiteren Verlauf.
vermischter.
= Frankfurt, 14. Juli. Am 23. und 24. September d. I. findet Hierselbst die XI. Jahresversammlung des deutschen Vereins für Armenpflege und Wochlthätigkeit statt. Die Tagesordnung für dieselbe
lautet: 1) Geschäftliche Mittheilungen,' 2) Mitteilungen über den Stand der Haushaltungsunterrichts-Commission, Berichterstatter Vorsitzender der Commission F. Kalle-Wiesbaden ; 3) das Landarmenwesen, Berichterstatter Bürgermeister Dr. Münsterberg-Jserlohn - 4) ine Wohnungsfrage, Berichterstatter Amtsrichter Dr. Aschrott-Berlin und Stadtrath Dr. Plesch-Franksurt- 5) die Grenzen der Wohlthätigkeit, Berichterstatter Rechtsanwalt Dr. Fuld-Mainz und Direetor Dr. Emminghaus-Gotha - 6) Wahlen- 7) Beschlußfassung über Zeit und Ort des nächsten Congresses.
* Berlin, 14. Juli. Der Dienstknecht Wilhelm Kunusch aus Coswig, Kreis Kalau, welcher am 24. Deeember v. I. den Kutscher Friedrich Luft in Tempelhof ermordet und beraubt hatte und deshalb vom Schwurgericht des Landgerichts II zum Tode verurtheilt wurde, ist, wie der Erste Staatsanwalt Müller öffentlich bekannt macht, heute früh im Hofe des Strafgefängnisses zu Plötzensee hingerichtet worden.
Verkehr, Land« unb Vstk»lvirthscbaft.
Gießen, 15. Juli. (Marktbericht). Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Lutter pr. Pfd. X 0,80-0,90, Hühnereier 1 St. 5—6, 2 St. — H, Enteneier 1 St. 6— H, 2 St. — Käse pr. St. 5-7 A, KLsematte pr. St. 3 Erbsen pr. Liter 17 H, Linsen pr. Liter 28 H, Tauben pr. Paar X 0,60-0^0, Hühn^pr- Stück X 0,90—130, Hahnen pr. Sb X 0,70-1,20, Enten pr. Stück X 1,50-1,80, Ochsenfleisch pr.Pfd 68-72 Kuh-und Rindfleisch 60—62 H, Schweinefleisch 60-70 H, Hammelfleisch 56—68^, Kalbfleisch 52—60 Kartoffeln pr. 100 Kilo X 4,80—5,20, Weißkraut
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