Ausgabe 
15.10.1890
 
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Deutsches Aeich.

Darmstadt, 13. October. Das heute ausgegebene Großh. Regierungsblatt Nr. 39 enthält: Gesetz, die Brand­versicherungsanstalt für Gebäude betreffend. Vom 28. Sep­tember 1890.

Berlin, 13. October. Am 16. d. M. werden die sterb­lichen Ueberreste weiland Kaiser Friedrichs und seiner beiden Söhne, der Prinzen Joachim und Waldemar, aus der Sacristei der Friedenskirche, in der sie bisher beigesetzt waren, in das neuerbaute Mausoleum überführt, der Sarg Kaiser Friedrichs in der Gruft, die Särge der beiden Prinzen an Seiten des Altars beigesetzt werden. Dies wird im Beisein des. Hansministers von Wedell-Piesdorf, des Ober-Hof- und Hausmarschalls Grasen Eulenburg und Oberhosmeisters Grafen Seckendorff in Vertretung Ihrer Majestät der Kaiserin Friedrich geschehen. Am 18. d. M., am Geburtstage Kaiser Friedrichs, wird in der Gruftstätte eine Andacht abgehalten werden, der Ihre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin und Kaiserin Friedrich und nur die allernächsten Familienmitglieder ohne jede Umgebung beiwohnen werden. Künftig, wenn der Sar­kophag ausgestellt sein wird, soll die Gruft dem Publikum zugänglich gemacht werden.

Paris, 12. October. Der deutsche Botschafter Graf Münster ist heute vom Präsidenten Carnot empfangen worden.

Cardin, 12. October. Die Bergleute haben die von der Grubengesellschaft gemachten Concessionen abgelehnt und einstimmig beschlossen, den Strike fortzusetzen, bis ihre sämmtlichen Forderungen bewilligt sind.

Neapel, 12. October. Wie dieAgenzia Stefani" er­fährt, bestand die Forderung Sir Evelin Bärings, in Folge deren die italienisch-englischen Verhandlungen abgebrochen wurden, darin, daß die Italiener sich verpflichten sollten, falls sie Kassa la occupiren, dasselbe den Egyptern zurückzugeben, wenn Egypten den Sudan wieder besetze. In diese Forderung glaubten die italienischen Delegirten nicht willigen zu können. DieAgenzia Stefani" fügt hinzu, daß die zwischen den beiden durch so viele hervorragende Inter­essen verknüpften Ländern bestehenden guten Beziehungen wegen einer Meinungsverschiedenheit über eine einfache For­malität sich nicht ändern werden.

Neueste Nachrichten.

WoM telegraphisches Lorrespondenz-Bureau.

Berlin, 13. October. DenBerliner Polit. Nachr." zufolge sind die Gesetzentwürfe betreffend die preußische Steuerreform jetzt schon sestgestellt. Die einschlägige Gesetzgebung werde sich schrittweise vollziehen- zunächst würden die Einkommen- und die Gewerbesteuer für sich reformirt- die Verwandlung der Ertragssteuern in Communalabgaben bliebe Vorbehalten- für das Einschätzungsverfahren und die Organisation der Veranlagungsorgane diene die bewährte sächsische Gesetzgebung als Muster- auch empfehle es sich, den Vorsitz in der Einschätzungscommission einem technisch geschulten Steuerbeamten zu übertragen, sowie eine oberste Recurs- instanz herzustellen mit der Ausgabe, die richtige Auslegung und einheitliche Handhabung der Steuergesetze herbeizusühren.

Spandau, 13. October. Nach einer Anordnung des Kriegsministeriums sollen, demAnzeiger für Havelland" zufolge, in den königlichen Werkstätten künftig größere Entlassungen von Arbeitern thunlichst vermieden werden.

Halle a. d. S., 13. October. Socialisten-Con- greß. In der heutigen ersten Hauptversammlung begrüßte Singer die auswärtigen Gäste, unter denen Mundberg-Kopen­hagen, Ladour und Duc-Quercy-Paris, Anseele-Gent, Domela Nieuwenhuis-Haag, Branting-Stockholm, Pokorny, Hauser und Adler-Wien und Worski-Warschau sich befanden. Aus Antrag Bebels wurde den ausländischen Delegirten eine berathende Stimme in parlamentarischen, eine beschließende Stimme in anderen Fragen zuerkannt. Bebel erstattete sodann Bericht über die Parteileitung und gab einen Ueberblick über die Entwickelung der Partei in den letzten 20 Jahren- er er­klärte, die Partei müsse ihre bisherige Tactik beibehalten, zu­mal die ausländischen Freunde in demselben Sinne thätig sein wollten. Bei einer Darlegung der materiellen Ent­wickelung der Partei gab Bebel das Parteivermögen am 1. October 1890 auf 171,829 Mk. 20 Pf. an. Bebel kün­digte sodann den Kamps gegen den Ultramontanismus an und empfahl schließlich die Gründung von socialistischen Zeitungen für die Landarbeiter, besonders auch eines polnischen Blattes. Einen Antrag von Schmidt-Berlin auf Einsetzung einer Commission behufs Erörterung der persönlichen Streitig­keiten zwischen der Parteileitung und Berliner Genossen, welcher von v. Vollmar befürwortet wurde, lehnte die Ver­sammlung ab, nachdem sich Bebel dagegen ausgesprochen hatte.

Halle a. d. S., 13. October. Socialisten-Con- greß. In der heutigen Nachmittags-Sitzung wandten sich die Berliner Delegirten Metzner und Berndt gegen Werner, welcher über die Haltung der Fraction gegenüber den Ber­liner Genossen Klage geführt hatte. Auch Grillenberger recht­fertigte die Haltung der Fraction gegenüber Werner. Das Treiben gewisser Berliner Elemente sei eine Schmach für die Partei. Die Berliner Clique habe die Handlungen der Fraction aufs Gehässigste angegriffen. Er wünsche ebenfalls die Einsetzung einer Commission behufs Untersuchung ver­schiedener Zwistigkeiten, wie solche auch von anderer Seite Janiszewski und Stadthagen beantragt worden. In dieser Commission werde er gegen Werner, den er nicht als Parteigenosse ansehe, verschiedene denselben gravirende Dinge Vorbringen und beweisen. Bebel erklärt sich mit der Ein­setzung einer Commission einverstanden.

Detmold, 13. October. Gutem Vernehmen nach beab- : sichtigt die Regierung, nachdem das Regentschaftsgesetz nicht zu Stande gekommen ist, von allen weiteren Schritten zur Herbeiführung einer gesetzlichen Lösung der Regentschasts-, bezw. Thronsolgesrage abzusehen.

Bern, 13. October. Morgen wird hier von den diplo­matischen Vertretern der Mächte die internationale Uebereinknnft, betreffend die Eisenbahnfrachtrarise unterzeichnet werden.

Prag, 13. October. Während der Demolirungsarbeiten an der Karlsbrücke stürzte ein Theil eines Brückenbogens ein, wobei 14 Personen, darunter 2 Genieoffiziere, verletzt wurden.

Haag, 13. October. Der Justizminister und der Minister der Colonien haben sich heute früh zu dem König nach Schloß Loo begeben. Es wird dies mit der heute aber­mals stattfindenden Consultation der Aerzte in Verbindung gebracht.

Paris, 13. October. DemSoir" zufolge ist der Di­rector der Pulverfabrik vonMoulin, Blanc, von der fran­zösischen Regierung osficiell der russischen Regierung zur Verfügung gestellt worden, um in St. Petersburg eine Schießbaumwollenfabrik herzustellen.

Lille, 13. October. Der Marxisten-Congreß sprach sich für einen baldigen internationalen B er gar beit er- strike aus und beschloß, für den 1. Mai 1891 eine inter­nationale Arbeiterkundgebung zu Gunsten des acht­stündigen Arbeitstages zu orgauisiren.

Madrid, 13. October. Der Minister des Auswärtigen, Herzog von Tetuan, soll, wie er dem italienischen Gesandten versprochen hatte, die gerichtliche Verfolgung derjenigen Redner des Katholikentags von Saragossa verlangt haben, deren Ausführungen gegen den König von Italien gerichtet waren.

Lissabon, 13. October. (Reuter-Meldung.) Das neue Cab in et soll in der am 11. October angegebenen Zusammen­setzung gebildet sein. (Die damalige Liste lautete: Abreu e Sonza: Präsidium und Krieg- Antonio Candido: Inneres und Unterricht - Sabrandao: Justiz - Metlo Pouvea: Finanzen- Antonio Enneo: Marine- Barbosa Bocage: Auswärtiges- Thomas Ribeiro: Oeffentliche Arbeiten.)

Cocotes rrnd KrsVinziettes.

Gießen, 14. October.

Herr Lic. W. Baldensperger, Prediger an der neuen Kirche und Privatdocent an der Universität Straßburg, hat einen Ruf als außerordentlicher Professor der Theologie an die Universität Gießen erhalten und gedenkt demselben zu Beginn des Wintersemesters Folge zu leisten.

Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten am Donnerstag den 16. October 18 9 0, Nachmittags 4 Uhr:

1. Gesuch des W. Weidtmann um Ertheilung der Con- cession zum Wirthschaftsbetrieb. 2. Die Vergebung der Wald- culturlöhne im Stadtwald für 1891/92. 3. Decretur von Kostenrechnungen. 4. Erbauung einer Turnhalle für das Realgymnasium. 5. Gesuch des L. Reiß .um Erlaubniß zur Vornahme von Bauveränderungen. 6. Die Verpachtung der städtischen Bleichen, hier Beschwerde des Hermann Treppinger. 7. Fleischbeschau bei Pferden. 8. Festsetzung der Schlacht­gebühren. 9. Voranschlag der Plockischen Stiftung für 1891/92. 10. Desgl. der Armenkasse.

. Die 16. ordentliche Hauptversammlung des Thier- schutzvereius für das Großherzogthum Hessen findet am Mittwoch den 5. November, Nachmittags 3ll2 Ufyr, zu Groß-Umstadt im GasthauseZur goldenen Krone" statt. Für die Ver­sammlung ist folgende Tagesordnung aufgestellt: 1) Protokoll der letzten Hauptversammlung. 2) Rechenschaftsbericht für 1890. 3) Nechnungsablage für 1889. 4) Kassenbericht für 1890. 5) Voranschlag für 1891. 6) Erneuerung des Aus­schusses. 7) Anträge des Ausschusses. 8) Etwaige Anträge der Mitglieder.

Die Reichsbank hat den Discont auf 5i/2 pCt. und den Lombardzinsfuß für Darlehen gegen ausschließliche Ver­pfändung von Schuldverschreibungen des Reiches oder eines deutschen Staates auf 6 pCt., gegen Verpfändung sonstiger Werthpapiere und Maaren aus 6!/3 pCt. erhöht.

Die neuen lO Pfennigstücke befinden sich bereits in Circulation. Dieselben haben die gleiche Größe wie die alten, jedoch ist die Prägung des Adlers eine veränderte.

* * Gambach, 12. October. Die hiesige Pfarrstelle, die seit diesem Frühjahre, seit dem Tode des Herr Pfarrvicars Melior, erledigt war, ist dem Herrn Pfarrverwalter Graf von Griedel, der die Stelle seither interimistisch verwaltet hat, übertragen. Derselbe ist am heutigen Tage der Gemeinde vorgestellt. Dieser Tag ist von der ganzen Pfarrgemeinde mit Freuden begrüßt worden, denn es kommt dadurch wieder Regelmäßigkeit in die Haltung der Gottesdienste.

X Trais-Horloff, 12. October. Heute wurde vor sehr zahlreich versammelter Gemeinde der Vicar Ludwig Hein aus Darmstadt in sein neues Amt eingesetzt.

Vermiete*.

* Darmstadt, 13. October. Bei der vorgestrigen Ver- loosung der Darmstädter Pferdemarkt-Lotterie fielen der 1., 2., 11. und 15. Preis nach Karlsruhe, der 3. nach Alzey, der 4. nach Constanz, der 5. nach Blofeld, der 6. nach Durlach, der 7. und 9. nach Frankfurt, der 8. und 18. nach Darmstadt, der 10. und 19. nach Selzen in Rheinhessen. Die Badenser waren nach Vorstehendem ganz besonders vom Glück begünstigt.

* Mainz, 12. October. Die Furcht vor einer Prüfung hat hier einen Selbstmord veranlaßt. Heute früh fand der Friedhofsausseher auf einer Bank vor dem Eingänge zum christlichen Begräbnißplatz den Gerichtsaccessisten und Lieutenant

der Reserve Paul Thurn, von zwei Schüssen in die rechte Schläfe getroffen, im Todeskampfe. In seiner Tasche fand sich ein Zettel, worauf er die Worte geschrieben:Liebe Eltern, verzeihet mir, der Tod trat plötzlich an mich heran. Ick wollte nicht nach D." Dieses D. bedeutet Darmstadt, wo Thurn sich morgen der juristischen Staatsprüfung unter­ziehen sollte. Die Auffindung des Sterbenden wurde durch den aus dem Friedhose gehaltenen Bernhardinerhund ver­mittelt, welcher seinen Herrn in die Gegend geführt, die Ein­friedigung übersprungen und durch Bellen aus den im Sterben liegenden jungen Mann aufmerksam gemacht hatte.

* Frankfurt, 13. October. In der Nacht vom Sams­tag aus Sonntag, Morgens nach 2 Uhr, gerieth ein aus dem Cafe Bauer heimkehrender Herr mit zwei ihm am sogenann­ten Fratzeneck entgegenkommenden Männern aus völlig nichts­sagendem Grunde in Streit- den Worten folgte die That und der aus dem Cafe Bauer gekommene Herr stürzte, von einem wuchtigen Schlage getroffen, blutend zusammen. In Folge seines lauten Rufens nach Hülfe und Wächter be­gaben sich die beiden Anderen auf die Flucht, als der Eine von ihnen am Breul'schen Hause plötzlich mit dem Rufe: Ich bin gestochen!" zusammenstürzte. Man fand ihn mit einer klaffenden Wunde am Halse. Die sofort nach der That eingeleitete Untersuchung hat festgestellt, daß der Ver­wundete nicht von dem Geschlagenen, sondern von einem ihm entgegenkommenden, gänzlich fremden und unbetheiligten Mann gestochen wurde, der nach der That spurlos verschwunden ist. Nach der Aussage des Gestochenen sind ihm zwei Männer entgegengekommen und von diesen habe einer die That ver­übt. Die Verwundung hat sich als nicht lebensgefährlich herausgestellt, die Wunde ist zwar eine tiefe, es wurde aber keine Schlagader getroffen. Der Zustand des Verwundeten, der sich im Bürgerspital befindet, ist nicht besorgnißerregend.

* Frankfurt, 13. October. In der Nacht zum Sonntag ist in der Nähe der alten Brücke ein etwa 40 Jahre alter Mann im Main ertrunken und die Leiche Sonntag Vor­mittag geländet. Verletzungen finden sich an derselben nicht. Der Wirthzur Schmidtstube" will gegen 3 Uhr Hülferufe gehört und beim Herausschauen aus dem Fenster einen Mann sich haben entfernen sehen. Er habe daraus gefolgert, daß ein Mensch in den Main gestoßen oder selbst hineingefallen sei. Die Persönlichkeit des Verlebten ist noch nicht festgestellt. Irgendwelche den Verdacht eines Verbrechens begründende Thatsachen sind nicht bekannt.

HEfchwege, 13. October. Hier haben die sämmt­lichen Cigarrenfabriken den Betrieb eingestellt und ihre Arbeiter, 300400 Personen, nach vorausgegangener Kündigung entlassen. Dieser ungewöhnliche Vorgang ist auf folgende Umstände zurückzusühren: Die Cigarrenarbeiter hatten vor Kurzem von ihren Arbeitgebern eine Lohnerhöhung gefordert, doch war dieselbe mit Rücksicht auf die gegenwärtige schlechte Geschäftslage und die Thatsache, daß die Cigarren­arbeiter die bestbezahltesten Arbeiter in Efchwege seien, ab- schläglich beschieden worden. Ferner hatten die Fabrikanten die Forderung an die Arbeiter gestellt, um angeblich weiteren übertriebenen Lohnansprüchen vorzubeugen, aus dem Bremer Fachvereine der Cigarrenarbeiter auszutreten. In Eschwege besteht nämlich eine Zweigniederlaffung oder Zahlstelle dieses Vereins und gehören die meisten Cigarrenarbeiter ihm an. Die Cigarrenarbeiter wollten aber von dieser Forderung, die sie für ungerechtfertigt hielten, nichts wissen, auch bestanden sie auf der geforderten Lohnerhöhung, sowie bessere Bezahlung der Frauen- und Anfängerarbeit. Infolge dessen haben sich die Fabrikanten gegenseitig verpflichtet, nur noch solche Cigarren­arbeiter in Zukunft zu beschäftigen, welche dem Bremer Fach­verein nicht angehören. Den bisherigen Arbeitern wurde aber sämmtlich gekündigt und da sie von ihrer Forderung nicht abgehen wollten, auch am Samstag ihre Entlassung zur Thatsache. Dadurch ist natürlich manche Arbeiterfamilie der Sorge und Noth preisgegeben, was umsomehr zu bedauern ist, als der Winter mit seinen vermehrten Ansprüchen für die Familie vor der Thür steht.

* Nanzhausen (Kreis Marburg), 13. October. Am Freitag Abend kam hier das 6jährige Enkelchen des Georg Becker von der Wüsteburg auf recht bedauerliche Weise ums Leben. Georg und Heinrich Becker von der Wüsteburg be­gaben sich in den Wald, um Holz zu holen. Als sie nach einiger Zeit mit einem ca. zweieinhalb Meter langen Stück auf der Schulter wieder aus dem Walde heraustraten, be­gegnete ihnen der Ackermann Jakob Sauer aus Lohra. Da sie anscheinend fürchteten, von diesem erkannt zu werden, so gingen sie in den Wald zurück und warfen das Holz von sich, wobei jedoch der kleine Georg Kuhl, welcher mitgelaufen war, dergestalt am Kopfe getroffen wurde, daß er kurz nach­her starb.

* Wörishofen, 10. October. Rothschild bei Kneipp. Der Bankier Rothschild aus Wien ist vor einigen Tagen hier eingetroffen, um den Pfarrer Kneipp, welcher durch seine Kaltwasserkuren bekannt geworden ist, zu consultiren. Da er im Orte selbst keine Unterkunft finden konnte und auch im benachbarten Türkheim (Bahnstation Wörishofen) kein paffendes Zimmer fand, zog er es vor, in seinem Salonwagen auf der Station Türkheim weiter zu logiren. Der Herr Baron spaziert jeden Morgen wie alle anderen Curgäste, ob Grasen, Bürger oder Ballern, aus Anordnung des Pastors, barfuß durch die nassen Wiesen nach Wörishofen. Er ist begleitet von einem Diener, der ihm die trockenen Schuhe und Strümpfe nachträgt.

* Wunderbare Rettung. In München wurden dieser Tage, Vormittags 9 Uhr, unter einem Canaldeckel am Ober­anger Hilferufe vernommen. Nachbarn machten sich sofort daran, den Deckel zu öffnen und eine Leiter in den Canal hinabzulaffen. Hier entdeckten sie einen zehn Jahre alten Knaben, welcher an der Leiter emporstieg und abgesehen von einer Schürfung, die der ihm auf den Kops gefallene Canal­deckel beigebracht hatte, ganz wohlbehalten war. Der Knabe, seit Samstag Nachmittag als vermißt angemeldet, war nämlich am Samstag Nachmittag gegen 3 Uhr, als er im Hof eines

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Auf einem SMi h(r Mereburg machte ein einsMkB Fuhm nicht übermäßig bela|tet kleinen Fäßchen und etl doch mehrmals an oer seinem gefühllosen Unke wurde. Das arme, v näherer Betrachtung der Mhe stehen blieb, ganz große Wunde aus der Quäler über diese wa wollte, benahm er sich los und jagte, im Tral namenlosen Schmerz e der Brust noch eine L doch wohl alle Mensch aufgefordert fühlen, so! entgegen zu arbeiten, i zu bewirken suchen.

Ich habe mit ei Fachgenosien hoch gea feines Gutes vier Pf Gegenstand genommen Gefchwulste und Wun von schlecht passen das schlechtsihende R traurigen Erscheinung abscheuliche Weise; a denen die Pferde arm des Pferdes selbst b/e davon Anzeige machen, und bk größeren quält MmtWin an btt auf bk Brust ausübt,, «s oben erwähnten Oer mnn dies am Unter!! Pferd etwas geschont ui Waschungen vorgenvmr ^rden, aber wenn die emr ausgertebene Wun

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Kirche, m den Retter, ^eßen (hi,