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stützt werden. Die Panzerflotte des Ostcorps ankert bei Wenningbund.

Sonderburg, 10. September. Um 4 Uhr Morgens begann der Angriff des Westcorps von Norden her auf die Stellung bei Düppel. Die Vertheidiger beleuchteten von der Schanze 10 aus das Vorterrain mit electrischem Lichte. Das Feuergefecht war außerordentlich heftig. Der Angriff gelang, nach und nach wurden sämmtliche Schanzen erstürmt. Se. Majestät der Kaiser hielt auf dem rechten Flügel des Ostcorps.

Beim Zurückgehen der Artillerie schlug aus dem Bergabhange ein Geschütz sammt der Protze um. Hierbei wurde ein Kanonier getödtet und zwei verletzt.

Se. Majestät der Kaiser hielt, nachdem um 3/46 Uhr früh sämmtliche Schanzen genommen waren und um 6 Uhr das SignalDas Ganze halt" geblasen wurde, bei dem Düppel-Denkmal in Gegenwart Ihrer Königl. Hoheiten der Prinzen Heinrich und Albrecht die Kritik ab. Se. Majestät reichte dem commandirenden General des IX. Armeecorps, General der Infanterie v. Leszczynski, die Hand und hatte eine längere Unterredung mit dem Ches des Kreuzergeschwaders Contre-Admiral Deinhard. Sodann rückten die Truppen in ihre Garnisonen ab. Hierselbst traf Se. Majestät unter dem stürmischen Jubel der Bevölkerung um 73/4 Uhr ein und begab sich auf einer Dampspinasse an Bord derHohen- zollern". Um 1 Uhr findet an Bord des Artillerie- schulschiffesMars" ein Abschiedsdiner für die .kaiserlichen Gäste statt.

Dresden, 10. September. Der König besichtigte heute Nachmittag das Ueberschwemmungsgebiet von Schandau in Begleitung des Bürgermeisters Wieck-Schandau, Amtshaupt­manns Lemaistre und der Stadträlhe Rößler und Sendig. Die Dampfschifffahrt auf der Elbe wird morgen bis Pirna, übermorgen nach Mühlberg-Leitmeritz wieder eröffnet werden.

Hamburg, 10. September. Der bekanntlich im Hasen von Dar-es-Salaam aufgefahrene PoftdampserReichstag" ist unbeschädigt angekommen und setzte seine Reise nach Zanzibar fort.

Paris, 10. September. Wie die Abendblätter melden, reist Capitän Monteil in geographischer Mission nach Saint Louis im Senegal- er beabsichtigt am Niger bis Bammako vorzudringen und von dort das Flußgebiet zu erforschen. Ferner geht gleichzeitig Capitän Menard nach Grandbassam, um ins Innere vorzudringen und die vom Capitän Binger mit den eingeborenen Häuptlingen geschlossenen Verträge zu bestätigen.

Southampton, 10. September. Zwei Kanonenb o ote kreuzen im Hafen, um die Aufstellung von Wachposten seitens der Strikenden von der Wasserseite aus zu verhindern. Der Umzug der Gewerkvereine am Nachmittag verlief ruhig.

Lüttich, 10. September. Katholischer Social- Congreß. Auf Antrag des Bischofs Korum von Trier ist die Verhandlung über die Festsetzung eines Mindestlohnes für Arbeiter von der Tagesordnung gestrichen worden.

Turin, 10. September. Die Oberstlieutenants des General­stabes Venini und Cherubini sind mit drei Hauptleuten und den besten Zöglingen der Kriegsschule nach Wien abgereist, um mit Genehmigung der Regierungen die Schlachtfelder in Oesterreich, Deutschland und Belgien zu besichtigen.

Rowno, 10. September. Das Kaiserpaar ist gestern Nachmittag aus Dubno hierher zurückgekehrt. In Dubno wurde das Kaiserpaar am Bahnhof von Vertretern der Stadt und Bauerndeputationen empfangen, worauf unter Ovationen der Bevölkerung die Fahrt zum Manöver erfolgte. Aus der Rückkehr wurde die Kathedrale in Dubno besucht.

Zanzibar, 10. September. (Reuter - Meldung.) Die telegraphische Verbindung zwischen Zanzibar, Baga- moyo und Dar-es-Salaam ist sertiggeftellt.

Washington, 9. September. Der Senat nahm in dritter Lesung die Tarisbill an mit einem Amendement, welches den Präsidenten Harrison ermächtigt, die freie Einfuhr von Zucker, Melasse, Thee und Häuten außer Kraft zu setzen, wofern solche Artikel aus Ländern stammen, welche den Ver­einigten Staaten eine entsprechende Begünstigung nicht

zählte mit glückseligem Lächeln die Tage und Wochen bis zu ihrer Hochzeit.

Frau v. Wehlen war als Mutter der glücklichen Braut emsig beschäftigt, Lillis Aussteuer so schön und reich als möglich herzurichten. Sie kaufte, bestellte und suchte alles für die Aussteuer so elegant und zugleich praktisch einzurichten, wie es eben nur eine so vortreffliche Hausfrau als Frau v. Wehlen verstand. Lillis Hilfe wurde meistens abgelehnt, Julie bot sich nicht erst an und so lag die ganze Last der Ausstattung aus der energischen Frau, welche aber nie heiterer und freundlicher war als in dieser köstlichen Zeit.

Julie allein erschien während der Brautzeit der Schwester wie ein psychologisches Räthsel und doch lag für den scharf­sichtigen Menschenkenner die Lösung desselben nicht allzu fern; ein Blick in Jüliens dunkle Augen, wenn diese sich auf das Brautpaar richteten, sagte alles. Sie konnten so trostlos unglücklich aussehen, diese Augen, daß man nur allzu deutlich erkannte, wie all ihr Hoffen, all ihr Träumen jäh und für immer vernichtet worden.

Juliens Benehmen gegen Lilli war ein sehr wechselndes, mitunter, wenngleich selten, preßte sie das liebliche Bräutchen an sich, küßte sie leidenschaftlich und flüsterte:Du wirst sehr, sehr glücklich sein, aber Du verdienst es auch Du allein!" Dann kamen wieder Tage und Stunden, wo Lilli alle Heiterkeit und liebevolle Schmeichelei umsonst ausbot, um den herben, sarkastischen Zug in Juliens Antlitz, ihre bitteren, höhnischen Bemerkungen zu verbannen. Seufzend ließ Lilli dann endlich von dem undankbaren Unternehmen ab, die Schwester blieb für dies unschuldige Mädchengemüth ein Buch mit sieben Siegeln.

(Fortsetzung folgt.)

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gewähren. Der Senat beschloß ferner, den Artikel betreffend die Zuckerprämien vom 1. März 1891 in Kraft treten zu lassen - Zucker, welcher vor dem 1. Februar 1891 noch nicht verzollt worden ist, soll ohne Zollzahlung raffinirt werden können.

Melbourne, 10. September. Der Strike ist theiD weise gescheitert. Eine Anzahl Arbeiter von Neuseeland nahmen in Brisbane (Queensland) die Arbeit wieder auf. Die Offiziere der Handelsmarine drückten den Wunsch aus, den Dienst wieder antreten zu können. Morgen findet eine Versammlung der Strikenden in Sydney statt, worin die Grundlagen für die Unterhandlungen mit den Arbeitgebern berathen werden sollen.

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Gießen, 11. September.

Der morgige Tag, der 12. September, gibt dem hessischen Volke wiederum Gelegenheit, auf mannichfache Art der Treue und Anhänglichkeit an das ihm angestammte Herrscher­haus Ausdruck zu verleihen: das Haupt des hessischen Fürsten­hauses, unser allverehrler Groszherzog, feiert Seinen53. Geburts­tag. Die Opferfreudigkeit, welche unsere Fürsten und Völker während der großen Zeit von 1870 und nach derselben bewiesen, haben uns die Segnungen des Friedens gesichert und uns Allen wahre Freude an der aus blutigen Schlachtfeldern errungenen deutschen Einheit und Stärke empfinden lassen. Nichts ist natürlicher, als daß wir jetzt, nachdem nach zwei Jahrzehnten die Erinnerung an Deutschlands Erhebung und Einigung be­sonders lebhaft im Herzen aller Deutschen sich regt, Derer gedenken, die berufen waren, fei es durch die Größe ihres Geistes oder durch die Wucht des Schwertes, mitzuarbeiten an der lang ersehnten Einigung aller deutschen Stämme und Völker. An dem morgigen Geburtstage unseres Großherzogs empfinden wir mit Stolz, daß gerade Hochderselbe schon als einstiger Erbe des hessischen Thrones an der Spitze der Söhne Seines Landes vor 20 Jahren Sein Leben einsetzte für die Abwehr des unser gemeinsames Vaterland bedrohenden Feindes, wie Er aber auch, nachdem seit nunmehr 13 Jahren Ihm die Leitung der Geschicke Seines Hessenvolkes anvertraut wurden, bemüht gewesen, Seinem Volke die schwer errungenen Segnungen des Friedens voll und ganz zu sichern. Der Treue, welche unser Großherzog in edlem Wetteifer mit den übrigen deutschen Fürsten dem Reiche bewahrt, entspricht die Fürsorge für das Wohlergehen Seines treuen Hessenvolkes. Daß' diese Fürsorge sich nicht nur auf das große Ganze unseres engeren Vaterlandes erstreckt, sondern auch im Be­sonderen auf die einzelnen Gemeindewesen, das haben wir in Gießen freudig wahrgenommen bei den diesjährigen Ein- weihungs- und Enthüllungsfeierlichkeiten. Sein sichtlich hier­bei bethätigtes Interesse an dem Aufblühen unserer Stadt sowie Seine die Bürgerschaft und ihre Vertretung ehrende Theilnahme an den Festlichkeiten werden noch lange im Gedächtniß unserer Einwohnerschaft bleiben und sie in der Gewißheit bestärken, daß wir einen wahren Landesvater in unserem Großherzog besitzen. Mit freudigem Empfinden be­gehen wir daher den morgigen Tag- dankbar wünschen wir unserem Großherzog Glück und Heil in reichstem Maße und eine lange, gesegnete Regierung zum Wohle Seines Landes und Seines Volkes!

Ueberfluß an Lehrerinnen. Aus Bensheim wird denN. H. Volksbl." geschrieben, daß der am 22. September im dortigen Seminar beginnenden ersten Lehrerinnenprüfung sich 21 Candidatinnen, von denen 17 im Institute der Englischen Fräulein" zu Mainz vorbereitet wurden, sich unterziehen. Da schon jetzt in Hessen an Lehrerinnen be­deutender Ueberschuß herrscht, dürsten sich die neuen Aspiran­tinnen voraussichtlich längere Jahre auf dienstliche Verwendung gedulden müssen.

Das Moutanus'sche Wohnhaus, Westanlage 23, Ecke der Bahnhofstraße, wurde gestern an Herrn K. Schütz, RestaurateurZum Postkeller", für 75000 Mk. verkauft.

G. Nidda, 10. September. Der SchottenerSommer­markt", der NiddaerHerbstmarkt" und der Orten- bergerkalte Markt" (kahle Maat" im Volksmunde benannt) das sind die drei Hauptmärkte auf der westlichen Seite des Vogelsberges, die im Leben des oberhessischen Landwirthes eine Nolle spielen und daher von hervorragender Wichtigkeit sind. Vom herrlichsten Septemberwttter begünstigt, hat nun gestern und vorgestern unser Herbstmarkt stattgefunden und von allen Seiten kamen Gäste. Mit dem diesjährigen Markte war eine Verloosung von Vieh, landwirthschaftlichen Gegen­ständen, allerlei Hausgeräthen und anderen Dingen verbunden, wobei die launenhafte Göttin Fortuna, wie überall in solchen Fällen, ihre Capricen zeigte. So hat sie Manchem, der eine große Anzahl von Loosen besaß, nichts bescheert, während sie anderen, die nur ein einziges Loos hatten, einen stattlichen Gewinn in den Schooß schüttete. Oder sie bescheerte einem etwas, wovon er keinen Gebrauch machen kann. Seit einigen Tagen ist die Gramm et ernte hier im Gange. In Folge des trefflichen Wetters kommt das Futter sehr schön nach Hause und wer bei der Heuernte durch Verregnen des Futters Schaden erlitt, kann den Verlust durch vorzüg­liches Grummet wieder ausgleichen. Man beginnt mit der Ernte des Frühobstes und zwar zum Zwecke des Lat­wergen- oder wie es vielfach heißtHonigkochens." Heber die Preise des Wirthschaftsobstes ist noch nicht bestimmtes bekannt, weil noch kein rechter Zug darin ist.

XII. Schwickartshausen, 10. September. Am verflossenen Sonntagmorgen gegen 7 Uhr brach in der Hosraithe des Landwirths Schröder Feuer aus. Obgleich sofort that- l kräftige Hilfe an der Brandstelle war, fiel doch das ganze

Anwesen: Haus, Scheune und Stallung den Flammen zum Opfer. Das Feuer ist durch eine bis jetzt unbekannte Ursache mitten in der Scheune entstanden. Der Schaden ist um so härter für den Betroffenen, als die Hosraithe erst völlig neu erbaut und noch nicht versichert war.

Vom Vogelsberg, 10. September,Wo sind sie denn geblieben? Ach, sie sangen einst so schön! Der Reif hat sie vertrieben weg über Thal und Höhn". Sobald die Tirailleure des Herbstes, die Reisnächte, erscheinen, beginnt der Abzug oder Rückstrich der Zugvögel. Eine kleine Anzahl derselben wartet nicht einmal auf die ersten untrüglichen Zeichen des Herbstes, sondern beginnt den Wegzug schon in der ersten Hälfte des Augustmonats. Den Reigen des Ab­zugs eröffnet stets der gegen Walpurgis eingetroffene Mauer­segler, die Spyr- oder Thurmschwalbe. Schon mit Beginn des Augusts, wenn der Wind durch die Stoppeln weht, brechen sie auf, verweilen wohl noch eine kurze Zeit in Süd­europa, überfliegen dann das Mittelmeer, um in Afrika in der ganzen weiten Region vom Mittelmeer bis zum Congo- strom im Westen und den großen Seen im Osten zu über­wintern. Den Seglern folgen alsbald die Uferschwalben, der schöne Pirol oder Pfingstvogel, der seine stolzen Töne zur lieben Maienzeit im Walde erklingen läßt, dann der Faltenlaubvogel oder Sprachmeister, die Sperbergrasmücke, die Nachtigall, das Blaukehlchen, der Wendehals, die gelbe Bachstelze und andere. Zu Anfang dieses Monats oder noch zu Ende des Augusts folgen jenen Arten der Kuckuck, der weiße und der schwarze Storch, der Wiedehopf, die Wandel­krähe, die Rohrdrosscl, der Concertgeber im Schilfdickichte. Nur die weiße Schwalbe und wenig andere halten es länger bei uns aus. Die ersteren pflegen noch frisch ihre Jungen, wenn ihre Namensverwandte, die Thurmschwalbe, bereits zum Wegzug rüstet. Wenn erst der Ruf der Kraniche oder gar der wilden Gänse hoch oben in den Lüften ertönt, dann wird esöd in Feld und Hag, die Nächte werden länger und kürzer wird der Tag", dann neigt sich auch schon der Herbst seinem Ende zu, um dem Winter das Feld zu räumen.

vermischte».

*V. Offenbach a. M., 10. September. Das Rennen des Vereins für Velociped-Wettfahren, welches am 14. September stattfindet, verspricht eines der großartigsten des Mainthals zu werden, indem nicht weniger als 116 Mel­dungen eingelaufen sind, eine Zahl, welche bis jetzt noch bei keinem Rennen erreicht wurde. Das Programm umfaßt 8 Nummern und beginnt das Wettsahren um 3 Uhr. Während der Pause wird die Kunstfahrerin Frl. Caroline Weidenhammer auftreten.

* Duisburg, 7. September. Ein blutiger Vorfall spielte sich in vergangener Nacht hier ab. DieKölner Volksztg." berichtet darüber: Als die Nachtpolizei-Patrouille des Morgens nach 3 Uhr auf der Bankstraße am Manu- facturgefd)äft Katz u. Co. vorüberkam, erinnerte sich der Führer, daß in dasselbe einige Tage vorher eingebrochen worden war. Dabei strich er ganz zufällig mit der Hand im Vorbeigehen über eines der Fenster und bemerkte zu seinem Erstaunen, daß dasselbe nicht geschloffen war. Von der nahen Hauptwache wurden zwei Polizisten zu Hilfe geholt und auf Posten ausgestellt, während der Patrouillenführer mit seinem Begleiter durch das besagte Fenster einstieg. Der Polizei­sergeant D. stand auf der Knüppelgasse vor dem verdächtigen Hause Wache. Auf einmal sprang ein mit einer langen eisernen Stange bewaffneter Mann aus dem nächsten Fenster und stürzte, kam aber rasch wieder auf die Beine, stieß den Beamten mit der Stange vor die Brust und lief davon. D. sprang ihm nach und drohte mit Schießen. Er gab auch einen Schuß in die Luft, sodann noch einen, worauf der Flüchtige mit seiner Stange sich gegen D. wandte und den­selben mit einem wuchtigen Schlag auf den Kopf zu Boden streckte. Schon wollte der Verbrecher zum zweiten Schlag ausholen, als D. sich wieder soweit aufraffen konnte, um den Gegner durch einen wohlgezielten Schuß ebenfalls zu Boden zu bringen, worauf rasch Hilfe erschien und die Verhaftung des Unbekannten erfolgte. Derselbe hat einen Schuß tm Oberarm und entpuppte sich als der 32jährige Schlosser T. (Familienvater) von hier, sowie als äußerst schwerer Ein­brecher. Zwölf Diebstähle hat er bereits im Hospital ein- gestanden. Die Verletzung des Polizeisergeanten ist zum Glück nicht gefährlich.

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Der Plan übe vom 4. lausenden M 14 Tage lang auf Interessenten offen dieser Frist bei Verrn vorzubringen.

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Aus Jena wird berichtet: Der Kirchenrath Professor Dr. Hilgenfeld, Herausgeber der Zeitschrift für wissenschaftliche Theologie, ist zum ordentlichen Professor, der Licentiant Prtvat- docent Dr. Schmiedel zum außerordentlichen Profeffor ernannt worden.

Marburg, 10. September. Wie verlautet, wird an hiesiger Universität schon mit dem Beginn des bevorstehenden Wintersemesters eine Klinik für Kehlkopfs-, Nasen- und Ohrenletden errichtet weiden, zu deren Leitung Herr Professor Dr. Barth aus Berlin berufen wurde.

Eingesandt.

Gießen, 10. September.

Unserem rührigen Restaurateur Herrn GühlHoltz ist es ge­lungen, den bekannten Componisten Gothov-Grüneke, der derzeit mit seiner aus 12 hübschen Wiener Sängerinnen und 2 Wiener Saloncomtkern bestehenden Gesellschaft mit großem Erfolge in Frank­furt gastirt, für Anfang nächster Woche zu einem zwei Abende um­fassenden Gastspiele zu gewinnen. Alle Frankfurter Zeitungen sind des Lobes über die Leistungen der Gesellschaft voll und heben besonders die Accurateffe der Gesänge, die Pracht der Costüme und die Decenz der Vorträge hervor. Als Specialität culttvirt Director Gothov-Grüneke neue und eigenartige Wiener Liederspiele, die nach jeder Richtung hin sowohl musikalisch als auch durch die Drastik der Situation uno des Dialogs allgemeinen Beifall finden. Den feschen Donaumadeln ein freudiges Willkommen.

verkehr, u«ö v*U»u»irths<haft.

Limbrrrg, 10. September. (Fruchtmarkt). Rother Weizen JL 17.15, weißer Weizen JL 16.75, Korn JL 1225, Gerste JL 9.40, Hafer JL 6.75, Erbsen , Kartoffeln JL.