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nur Mk. 4,59. do. grösser, facettirte Form, geschliff. Glas nur ,11k. 6,— .
Gegen vorh. Einsendung od.
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Stellen zu haben, sowie durch die Generalagentur
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Mainz.
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Wasserdichte Pferde
Schmitt.
7479
7461
an und
14 Tage lang auf dem Bureau des Stadtbaumeisters zur Einsicht der Interessenten offen und sind etwaige Einwendungen gegen denselben binnen dieser Frist bei Vermeidung des Ausschlusses bei der unterzeichneten Behörde Vorzubringen.
Gießen, den 8. September 1890.
Ausgebot.
Die Lieferung des Bedarfs Ochsenfleisch, Rindfleisch, frischem
gesalzenem Schweinefleisch, Fstr. Würstchen, Leber- und Blutwurst, Speck und Nierenfett, sowie Colonialwaaren für das III. Bataillon Jns.-Regis. 116 vom 1. November 1890 bis Ende October 1891 soll im Wege des öffentlichen Ausgebots im Ganzen oder getrennt vergeben werden.
Angebote mit der Aufschrift: „An-
Dte frisch umgegrabtne Erde wird durch Regen und Schnee einen besseren Schluß erhallen und die Lücken, welche trotz aller Vorsicht möglicherweise noch zwischen den Wurzeln geblieben sein können, werden ausgefüllt.
Die Wurzeln können tm Frühjahr früher und besser Faserwurzeln austreiben, welche zum Anwachsen des Baumes sehr wesentlich beitragen.
Der Frost wirkt insofern günstig, indem er die Erde lockert, wodurch die Luft besser in den Boden dringen kann. Die Wurzeln bleiben dadurch gesünder und entwickeln sich leichter
nicht unwichtigen Geschäftszweig, z. B. in Nord-Amerika, wo man ihn, der stets bescheiden mit dem schlechtesten Boden sich begnügt, en gros zu diesem Zwecke anbaut; — gibt doch der nützliche Kürbis sogar getrocknet und gemahlen einen Ersatz für das Reismehl. — Allerdings muß man die rechten Sorten zu benützen wissen, wozu vor Allem der Speise- oder Melonen-Kürbis gehört, und außerdem für den gastronomischen Gebrauch hübsch darauf achten, daß er nicht gänzlich reif ist. — Behandelt man ihn aber richtig, so dürfte er als eine höchst schätzbare Bereicherung des häuslichen Tisches zu betrachten sein, dem jede Hausfrau, Hoch und Niedrig, besondere Beachtung schenken sollte, als einer in Wahrheit nützlichen Frucht!
— Wie schält man Aepfel am schnellsten? Aepfel, welche eingekocht oder in der Küche verbraucht werden sollen, werden am schnellsten von ihrer Schale befreit, wenn man sie einige Augenblicke in kochend heißes Wasser taucht. Die Schale läßt sich dann in Form einer dünnen Haut abziehen. Einmal wird durch dieses Verfahren an Zeit gespart, dann aber geht nichts von dem werthvollen Fruchtfleisch verloren. Für Aepfel, welche roh gegessen werden sollen, empfiehlt sich dieses Verfahren nicht; Jeder, der weiß, wie ein Apfel, der nur kurze Zeit im Bratofen gelegen hat, schmeckt, wird sich das leicht erklären können.
— lieber die bekannten Carborr-NatroN'Oeferr von A. Nteske in Dresden, welche rauch- und geruchlos ohne Schornstein brennen, ist soeben das neue Pretsbuch erschienen. Diese Oefen werden in verschiedenen Constructionen nach Feststellung im Kats. Hyg. Institut gefertigt. Die einfache Sorte, auf welche stch auch die publictrten Warnungen beziehen, ist und war stets für Wohn- und Schlafzimmer ausgeschlossen; für solche Räume wird eine besondere Construction geliefert, welche als zuverlässig anerkannt ist.
Gottesdienst der israelitischen Ketigionsgeseltschast.
Freitag Abend 5" Uhr, Samstag Vormittag 800 Uhr, Samstag Nachmittag 380 Uhr, Samstag Abend 700 Uhr.
und kräftiger, während dagegen im Frühjahr nach dem Pflanzen, durch das Bearbeiten des noch meistens nassen Bodens, derselbe zusammengeknetet und durch die Sonnenhitze sich leicht eine zähe Kruste bildet. Dieselbe versagt den Wurzeln den Zutritt der zu ihrer Ernährung und Gesundheit so nöthigen Elemente, wie Regen, Thau, Licht und Wärme.
4. Ist im Herbst die Gefahr des Austrocknens der Wurzeln beim Umpflanzen weniger zu befürchten.
5. Die im Herbst gepflanzten Bäume sind im Frühjahr gegen die Trockenheit widerstandsfähiger, einerseits, well der Boden feuchter ist und nicht so leicht austrocknet, anderseits haben die Wurzeln im Herbst noch massenhaft kleine Faserwurzeln getrieben, welche im Frühjahr sogleich in Function treten.
7475] Eine Obstpreffe neuester Corn ftruction zu verkaufen.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth.
Bekanntmachung.
Für das Großh. Provinzial-Arrest- haus dahier soll die Lieferung von ca. 10- bis 12000 Kilo guter Speise- Kartoffeln im Submissionswege vergeben werden.
Schriftliche Angebote sind verschlossen mit Proben bis längstens
SaruStag den 2v ds. Mts.,
Vorn»; 10 Uhr,
in welchem Termine die Vergebung stattfinden wird, auf der Kanzlei Großh. Staatsanwaltschaft — Justizgebäude, Zimmer Nr. 43 — woselbst auch die Bedingungen eingesehen werden können, niederzulegen.
Gießen, den 11 September 1890. Der Großh. Erste Staatsanwalt.
Ernteversteigerung.
SamStag den 13 d. Mts.,
Nachmittags 3 Uhr, sollen drei Morgen Kartoffeln des landwirthschaftlichen Versuchsfeldes lSaatgut-Eßkartoffel „Conrad") an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden.
Die Steigerer find verbunden, unmittelbar nach dem ihnen ertheilten Zuschlag den Betrag von 10 an das unterfertigte Rentamt zu hinterlegen.
Gießen, den 9. September 1890. Großherzogl. UniversMs - Rentamt.
Außer verschiedenen Salzen und Mutterlaugen find sämmtliche Bade- Extracte, als: Fichtennadel-, Malz-, Loh- und Weizenkleie-Extracte zu haben. MW" Abonnements werden jederzeit entgegengenommen. TBÜC
— Ein Erlaß des Ministers der öffentlichen Arbeiten in Betreff der Zeitkarten für Schüler lautet: „Die Bestimmung im S 2 des Tarifs für Schülerzettkarten, nach welcher dieselben nur zu einer einmaligen Hin- und Rückfahrt täglich berechtigen, wird dahin ab- geändert, daß Schülerkarten, soweit dieselben zur Hin- und Rückfahrt gültig ausgestellt sind, an den zulässigen Benutzungstagen zur beliebigen Fahrt auf den in Frage kommenden Bahnstrecken ohne Fahrpreiserhöhung berechtigen. Wegen entsprechender Abänderung der allgemeinen Bestimmungen für die Ausgabe von Schüler-Zeitkarten in Theil I des Tarifs für die Beförderung von Personen und Reisegepäck haben die Königlichen Eisenbahn-Directtonen das Weitere zu veranlassen."
— Die beste Zeit znm Pflanzen der Bäume. Man kann die Obstbäume von Ende October bis in den Apnl umpflanzen. Ob nun die beste Zeit im Herbst oder im Frühjahr ist, hängt wesentlich von der Art und Beschaffenheit des Bodens ab. Ist derselbe naß und sehr zum Auffrieren geneigt, so empfiehlt es sich, zeitig im Frühjahr mit dem Pflanzen zu beginnen. Andernfalls ist es am zweckmäßigsten, die Umpflanzung im Herbst vorzunehmen. Dieselbe bietet nachstehende Vortheile:
Täglich geöffnet von 6 Uhr Morgens bis *7 Uhr Abends Sonntags bis Mittag 12 Uhr.
Die Zellen sind durch Dampf geheizt.
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Bekanntmachung.
Am 12. September, als am Geburtstage Sr. Königlichen Hoheit des Großherzogs, wird der Orts- und Landbestelldienst (einschl. der Landpostfahrten), wie an Sonntagen beschränkt. Ebenso sind die hiesigen Postschalter wie an Sonntagen nur von 7—9 Uhr Vormittags und von 5—7 Uhr Nachmittags zum Verkehr mit dem Publikum geöffnet.
Gießen, 11. September 1890.
Kaiserliches Postamt.
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Ziehung am 18 October 1890.
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Gießen, 3. September 1890.
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Die Inhaberin der Firma „Eise- mann Bamberger" zu Muschenheim: Eisemann Bambergers Wittwe, Sara geb. Bing, ist verstorben. Das von ihr betriebene kaufmännische Geschäft, bestehend in Fruchthandel ohne Niederlage, Rindvieh-, Kartoffel- und Mehl- Handel im Kleinen, Specerei- und Manufactur- Waarenhandlung ist durch Erbschaft auf ihre drei Kinder:
1. Sabine Bamberger,
2. Moses Bamberger,
3. Therese, Jakob Hammerschlags Ehefrau,
Alle zu Muschenheim, übergegangen und wird von diesen in offener Handelsgesellschaft unter der Firma: , Eisemann Bambergers Kinder' betrieben. Jedes der Theilhaber ist berechtigt, die Firma zu vertreten und zu zeichnen.
Die Firma „Eisemann Bamberger" ist erloschen
Eintrag in das Firmenregister ist heute erfolgt.
Lich, am 10. September 1890.
Großherzogliches Amtsgericht.
Langermann. 7526
— Einige Regeln für die bevorstehende Kartoffelernte.
1. Man ernte nicht eher, als bis dte Blätter völlig welk find, weil auf den grünen Blättern die Ueberträger der Kartoffelkrankheit haften, beim Aufnehmen auf die Knollen gelangen und diese später krank machen.
2. Trockene Witterung ist von größter Betreuung für die Kartoffelernte. Die Ueberträger der Kartoffelkrankheit bilden sich nur bei feuchtem Wetter und in thaureichen Nächten. Ein trockener Nachmittag eignet sich somit am besten sür die Ernte.
3. Ein genügendes Abtrocknen ist nothwendig, einerlei, ob die Knollen in Den Keller gebracht ober eingemiethet werden sollen. Feucht eingebrachte Kartoffeln faulen leichter.
4. Das Auslesen der kranken Knollen muß sorgsamst und möglichst bald geschehen. Kranke Knollen übertragen dte Fäulniß auch auf die gesunden.
5. Beim Auslesen der kranken Knollen können auch die Saatknollen für das nächste Frühjahr gleich mit ausgesucht werden. Dieses ist unbedingt zu empfehlen, wo man die Kartoffeln einmiethet, denn ein Auslesen im Frühjahr würde ein Ummiethen nothwendig machen, wodurch das Auskeimen beschleunigt wird. Man nehme zu Saatkartoffeln große Knollen. Die größten zu nehmen ist nach Girards Versuchen nicht oortheilhaft.
— Eine nützliche Frucht, lang noch nicht genug beachtet und geschätzt, ja sogar als Schweinefutter fast mißachtet, ist der allbekannte Kürbis und doch besitzt dieses ursprüngliche Kind Hks Orients im AuSlande bereits eine Stellung, He Deutschland bis zur Stunde ihm nicht eingeräumt. Die Engländerdagegen sind besondere Freunde des Kürbis-Gemüses und kochen die jungen, unausgebildeten Früchte, in große Stücke zerschnitten, in Wasser und verspeisen sie schlichtweg mit Salz und Pfeffer ober mit Buttersauce ober sie schneiben sie in dünne Scheiben und backen sie in Butter. Auch für Leckerbissen läßt der Kürbis sich sehr gut verwenden in Form von Kürbis- Bisquit, Pudding, Compot und eingemachten Kürbis und seine Kerne bilden, wenn er reif ist, das beißt hohl klingt beim Anschlägen mit dem Finger, ein Naschwerk für Die Kindermäulchen, sowie eine kühlende Mandelmilch, die man in italienischen Kaffeehäusern erhält, welche aber auch als Arznei Verwendung findet, ebenso wie der Genuß von Brei aus Kürbiskernen als gutes Mittel contra Bandwurm gilt. — Ein specieller Vortheil des vielseitigen Kürbis ist ferner der, daß„ er sebr leicht sich conserviren läßt, wenn er geschält, in kleine Stücke geschnitten und mit einem kleinen Löffel voll Salz in Blechbüchsen fest verpackt wird, und daß er sich in frischem Zustande,im Winter monatelang frisch erhält. Ebenso bietet er als Handelsartikel einen
feinste Einmachbirnen (Perga- Zotten), gebrochene Zwischen zum
36 ? Tinmachen empfiehlt ° [7536
iftau Hammel, große Mühlgasse 6. I
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0. September. Das Rennen cipeb-Wettsahren, welches , verspricht eines der großartigsten nbem nicht weniger als 116 Mel- e Zahl, welche bis jetzt noch bei irbe. Das Programm umfaßt s Ltttsahren um 3 Uhr. Während :erin Frl. Caroline Weidenhammer
iber. Ein blutiger Vorfall Hacht hier ab. Die ^Kölner Ns bie MchtMzei-Pattouille
wf bet ArMraSe am Manu- rüberkam, erinnerte sich bei: niqe Tage vorher eingebroLen qaiu Ä mit der Hand m tontet und bemerkte zu seinem schlossen war. Bon der nahen ol»n\u hilje geholt und auf
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D3t dte Brust auch «hl- «'* worauf de- it W 9'3“ VLh« SW«1 - Ichl-g ew • sabttiaJ“® „tc M dm r «weit «H® 1L u
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s'8“b^' di- W-md-i- ’ Concertgeber m Schchitkichi, "■uiig anbcre halten a länaer »flegen noch frisch r oie Tbunnfchwalbe, bereits erft der Ruf der Kraniche oder ben in den Lüsten ertönt, dann ia9f die Nachte werden länger ; iQim neigt sich auch schon der 3cm Winter das Feld zu räumen. '
Iagd-Pulrunen Cal. 16, Oefen»
6<«tralf,uet «n» 8d««»e#$aorg= j VC1VM» W
Amerikaner «es«« von Rikßner & Co.,
na*" AitWf ist es ö'
Herrn ^Asllritktf0 Aienf : 1'"- ‘‘iiatb00'„ntn inÄtai"1*1
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. ‘ j 3zttu,nb hebe Die Lieserungs-Bedingungen können
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" ^ ..1 Sauptmann und Präses der Menage-
■ Commission 111/116. [7448
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gebot aus Lieferung von Menage-Be dürfnissen" sind verschlossen und porto- p-'i frei bis spätestens den 15. October lnS b. Js. an den Unterzeichneten ein-
Der Plan über die durch Beschluß der Stadtverordneten-Versammlung OrtsgeE den
vom 4. laufenden Monats für die Sandgaffe festgestellte Baufluchtlinie liegt — - — • --
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