Ausstellung. Abends fand ein auch von auswärtigen Vertretern zahlreich besuchtes Festessen statt, wobei der Vorsitzende des Berliner Feuerbestattungsvereins ein warmes, enthusiastisch ausgenommenes Hoch auf den Kaiser ausbrachte. Der Redac- teur des Organs des Berliner Vereins für Feuerbestattung hieß die auswärtigen Vertreter herzlichst willkommen, worauf W a ß m u t h - Livorno, N e w m a n n - Newyork, C h r i st o f e r i - Mailand und Oberst Klingenstierna-Stockholm erwiderten. Der Delegirtentag wählte eine internationale Commission behufs Förderung des Feuerbestattungswesens.
Kiel, 6. August. Es verlautet, daß der Kaiser am 14. August, begleitet vom Prinzen Albert von Sachsen-Altenburg und dem Reichskanzler v. Caprivi, in Kiel eintreffen und Abends 10 Uhr mit der Kaiseryacht „Hohenzollern" seine Reise nach Rußland antreten wird.
Halle, 6. August. Der bekannte Lehrer der Augenheilkunde, Geh. Medicinalrath Profeffor Dr. Graefe ist schwer erkrankt.
Wien, 6. August. Das österreichische Geschwader wird nach Berührung einiger deutscher Häsen in der Nordsee aus der Fahrt von Kopenhagen nach Kiel noch einige schwedische Häfen anlausen.
Paris, 6. August. Das Ergebniß der indirecten Steuern im Juli 1890 wird auf ein Mehr von 14 Millionen gegenüber dem Budgetanschlag und gegenüber dem Ergebniß im Juli 1889 geschätzt.
Paris, 6. August. Wie aus Buenos Ayres hierher gemeldet wird, hat Präsident Celman seine Demission gegeben.
— Nach weiteren aus Buenos Ayres eingelangten Meldungen hat der argentinische Senat die Annahme der Demission des Präsidenten Celman verweigert, worauf dieser das Anerbieten seines Rücktritts zurückzog. In parlamentarischen Kreisen circulirt nach denselben Meldungen eine Ministerliste, welche die Namen Levalle, Costa, Jrojoyen, Lastra, Agote enthält.
Paris, 6. August. Das englisch-französische Abkommen bezüglich der Abgrenzung in Afrika ist gestern unterzeichnet worden.
London, 6. August. Der Kaiser ist mit den englischen Prinzen um 2 Uhr in Castney eingetroffen und wurde vom Commandeur der Truppendivision von Portsmouth glänzend empfangen. Erzherzog Stephan und die anderen Offiziere des, österreichischen Geschwaders waren ebenfalls anwesend. Nach dem Empfange und dem Aufmarsch der Ehrenwache dejeunirre man unter dem Tafelvorsitze des Herzogs von Edinburgh.
Cowes, 6. August. Nach dem gestrigen Diner unterhielt sich Se. Majestät der Kaiser mit mehreren Mitgliedern des Uachtclubs, denen gegenüber Allerhöchstderselbe seiner Freude über den herzlichen Empfang in England und den warmen Ton der Begrüßungsartikel der englischen Presse Ausdruck gab. In der Unterhaltung mit dem Vertreter 'einer australischen Colonie sprach sich Se. Majestät anerkennend über die den deutschen Marineoffizieren in den australischen Gewässern erwiesene Gastfreundschaft aus. Obgleich der Monarch den Club erst nach Mitternacht verließ, machte Allerhöchstderselbe doch heute früh den gewohnten Spazierritt und frühstückte gemeinsam mit der Königin.
— Die Rhede von Cowes ist mit Schiffen jeder Art überfüllt. Das allgemeine Interesse ist aber heute auf das gegenüberliegende Festland hingelenkt. Um P/2 Uhr begibt sich Se. Majestät der Kaiser, von den Prinzen von Wales und den Herzögen von Edinburgh und Connaught, sowie dem Prinzen Christian und Gefolge begleitet, aus der Königlichen Dacht „Alberta" nach Eastney, woselbst der Kaiser die Marine- Artillerie inspiciren und von der neuen Angriffsmethode unter Rauchbedeckung Kenntniß nehmen wird.
Helgoland, 6. August. Der Geheime Regierungsrath im Reichsamt des Innern, Wermuth, und der Corvetten- capitän Geißler sind gestern gegen Abend hier eingetroffen und von dem Gouvernementssecretär Gaetke empfangen worden. Abends fand Concert im Garten des Conversations- hauses statt. Beim Vortrage der Nationalhymne stimmten die anwesenden Badegäste mit ein.
Madrid, 6. August. In den Provinzen Valencia und Toledo sind gestern 127 Cholerafälle vorgekommen, darunter 62 mit tödtlichem Ausgange.
Liffabon, 6. August. Die Regierung hat Truppen au die spanische Grenze geschickt, um einen Sanitätscordon gegen die Cholera zu bilden.
Rom, 6. August. Die Fleischergesellen des hiesigen Schlachthauses stellten die Arbeit ein. Die Strikenden wurden durch fachkundige Soldaten ersetzt. Nachmittags versuchten die Strikenden in das Schlachthaus zu dringen, wobei 27 verhaftet wurden. Mit den Strikenden wurden Verhandlungen angebahnt.
Rom, 6. August. In Centuripe (Sicilien) sind durch das Einstürzen einer Cisterne sieben Personen ums Leben gekommen.
Sofia, 6. August. Nach einer officiellen Meldung aus Konstantinopel ist die endgültige Bestallungsurkunde der bulgarischen Bischöfe in Macedonien dem bulgarischen Exarchen gestern übergeben worden. Wie verlautet, legte der ökumenische Patriarch sein Amr nieder.
Sofia, 6. August. Der bulgarische Bischof Theodosius verließ heute Konstantinopel, um Besitz von seiner Diözese Uesküb zu ergreifen.
Newyork, 6. August. Die Hinrichtung des Mörders Kemmler in Auburn erfolgte mittelst Electricität.
Buenos Ayres, 6. August. Die eben noch als wahrscheinlich angesehene Bildung eines Ministeriums, dessen theilweise Liste bereits gemeldet wurde,.. ist nunmehr endgiltig gescheitert.
Rio de Janeiro, 6. August. Der brasilianische Gesandte in Paris .wird durch den Gesandten in Berlin ersetzt,- der Gesandte und der Gesandtschastssecretär in Lissa
bon, sowie der Gesandte in Madrid erhalten andere Stellungen.
totales unO provinzielles*
Gießen, 7. August.
— Herr Professor Dr. Schürer hat einen sehr ehrenvollen Ruf an die Universität Kiel erhalten.
— Die von Herrn Pfarrer Vogl in Lauterbach für die am 12. August in Gießen abzuhaltende Provinzial- conferenz der Geistlichen Oberheffens gestellten Thesen haben nachfolgenden Inhalt:
1) Der evangelische Geistliche hat als Bürger des Staates das Recht und die Pflicht, ,an der politischen und socialen Bewegung unserer Tage sich zu betheiligen.
2) Als Diener der evangelischen Kirche tritt er zu keiner Partei, welche dem Christenthum überhaupt oder der evangelischen Kirche insbesondere entgegengesetzt ist oder den berechtigten Einfluß der evangelischen Kirche auf das öffentliche Leben bestreitet.'
3) Den evangelischen Geistlichen bindet sein Amt in seinem Verhalten zu der politischen und socialen Bewegung an die Rücksichten aus seine gesammte Gemeinde und an die Regeln der guten Sitte, und es treibt ihn wiederum sein Amt, die Ausgestaltung des öffentlichen Lebens nach christlichen Grundsätzen kräftig zu fordern und zu fördern.
4) Dazu findet sich Veranlassung und Gelegenheit in der officiellen Arbeit des evangelischen Geistlichen, in Predigt, Jugendunterricht und Seelsorge.
5) Weiter aber ist der evangelische Geistliche berufen, theilzunehmen an allen heilsamen Bestrebungen zur Förderung christlicher und nationaler Gesinnung und zur Hebung socialer Nothstände, an gemeinschaftlicher Liebesthätigkeit, an der Vereinsbildung, an der mündlichen und schriftlichen Discussion über die Fragen der Zeit.
6) Hervorragende Kräfte sind zu suchen, auszubilden und zu verwerthen, um mit den ewigen Wahrheiten des Evangeliums und mit sicherer Sachkenntniß in die sociale Bewegung unserer Tage einzugreifen.
— Zur Förderung des landwirthschastlichen Genossen- schastswesens hat das Großherzogliche Ministerium des Innern und der Justiz ein Ausschreiben an die Kreisämter erlassen, in welchem die Aufmerksamkeit derselben ganz besonders auf die Pflege der Genossenschaften hingelenkt wird, da deren Bestrebungen „gerade unter den gegenwärtigen Verhältnissen als ein besonders wirksamer Hebel zur Verbesserung der Lage der Landwirthschaft treibenden Bevölkerung angesehen werden müsse". Namentlich wird die Förderung der auf Errichtung landwirthschaftlicher Genossenschaften abzielenden Bestrebungen der Landwirthschaftslehrer und der von diesen gegebenen Anregungen empfohlen. Entgegenzutreten sei der in ländlichen Kreisen sehr häufig verbreiteten Anschauung, daß die Entwickelung der landwirthschastlichen Credit-Genossenschaften eine Beeinträchtigung der Sparkassen nach sich ziehen werde, da die Sparkassen vorzugsweise zur Vermittelung des Real- credites dienten und in der Regel ihre verwendbaren Mittel gegen hypothekarische Sicherheit ausliehen, den besonders gestalteten, auf Gewährung von Personalcredit in geeigneter Form gerichteten Bedürfnissen des kleinen Landwirths aber- vielfach nicht zu genügen vermöchten. Bei sich ergebenden Schwierigkeiten sei die Vermittelung der oberen landwirth- schaftlichen Behörde in Anspruch zu nehmen.
— Im Kreise Gießen waren nach einer auf Grund der Ermittelung über die landwirthschastliche Bodenbenutzung und die Ernteerträge im Jahre 1889 aufgestellten Statistik ausgestellt 4838,8 ha Winterweizen, 37,5 ha Sommerweizen, 4699,2 ha Korn, 124 ha Wintergerste, 3552,6 ha Sommergerste, 4710,5 ha Hafer, 999,2 ha Erbsen, 13,5 ha Ackerbohnen, 176,5 ha Wicken, 4702,6 ha Kartoffeln, 1982,7 ha Dickwurz, 643,5 ha andere feldmäßig gebaute Rüben, Möhren, Kohlrüben rc., 194,3 ha Raps und Rübsen, 2950 ha Klee, 258,6 ha Luzerne, 10 ha Esparsette, 45,8 ha andere Futterpflanzen. An Wiesen waren vorhanden 7724,5 ha, an tragbaren Obstbäumen: Aepfel42 516, Birnen 23 868, Zwetschen 77 942, Kirschen 7609, Aprikosen und Pfirsiche 74, Kastanien 4, Wallnüsse 1184, zusammen 153197 Stück. Es wurden geerntet: 69 450 Doppelcentner Winterweizen, 517 Doppelcentner Sommerweizen, 58 934 Doppelcentner Korn, 1970 Doppelcenter Wintergerste, 45 477 Doppelcentner Sommergerste, 64 681 Doppelcentner Hafer, 6229 Doppelcentner Erbsen, 83 Doppelcentner Ackerbohnen, 1107 Doppelcentner Wicken, 675 364 Doppelcentner Kartoffeln (darunter 13 939 Doppelcentner kranke), 336 214 Doppelcentner Rüben verschiedener Art, 77 525 Doppelcentner andere Hackfrüchte (gelbe Rüben, Kohlrüben rc.), 1759 Doppelcentner Raps und Rübsen, 114 289 Doppelcentner Klee, 8499 Doppelcentner Luzerne, 1346 Doppelcentner andere Futterpflanzen, 340 711 Doppelcentner Heu. An Obst wurden geerntet: 1625 Doppelcentner Aepfel, 1027 Doppelcentner Birnen, 367 Doppelcentner Zwetschen, 107 Doppelcentner Kirschen, 110 Doppelcentner Wallnüffe, 4 Doppelcentner Tafeltrauben.
-h- Mittel-Gründau. 6. August. In Nr. 178 des
A." vom 3. d. Mts. erschien eine Erwiderung auf die Mittheilung in Nr. 172 ckber einen Proceß, der hier zum Austrag kam. Es wird behauptet: Die Kosten der beiden Rechtsstreite betrügen nicht 2000Mk., sondern höchstens 500 Mk., und erstere Summe sei ein arge Uebertreibung. Denigegenüber sind hiesige Männer, die die einschlägigen Verhältnisse kennen, der Ansicht: Die Proceßkosten als solche, wie sie in den Verzeichnissen des Gerichts und der Rechtsanwälte Vorkommen, mögen 500 Mk. betragen. Was aber noch drum- und dranhängt, die sogen. Fransen, wie z. B. Reiseauslagen, Zehrungskosten , Zeitversäumnisse und manches Andere, was nicht liquidirt wird oder werden kann, macht einen stattlichen Posten Geld aus, der in Betracht gezogen werden muß. Geschieht dies nicht, so kann man im Hinblick auf die verhältnißmäßig lange Dauer des Proceffes ebenso richtig von Unterschätzung
der Kosten als von Uebertreibung derselben sprechen. Die Anführung des Sprichwortes: „Ein magerer Vergleich ist besser als ein fetter Proceß", wird mit der Bemerkung recensirt: „Bei der häufigen Wiederkehr dieser Streitigkeiten hilft der banale Satz nicht." — Wir fragen: Helfen Spricht Wörter gegen vollendete Thatsachen? — Was war der Zweck der Mittheilung in Nr. 172? Kein anderer als der, ein recht warnendes, eindringliches Beispiel rc. vorzuführen. Bei einem Werthe von 4 Mk. = 400 Pfennigen sind 500 verprocefsirte Mark das hundertfünfundzwanzigfache des Streitgegenstandes, ganz abgesehen von dem, was^ noch drum- und dranhängt. Dazu paßt ein anderes Sprichwort: „Wer nicht hören will, muß fühlen." Solche banale Sprichwörter mit den erforderlichen Beispielen dazu, machen bei unseren biederen Landleuten zuweilen mehr Effect als die scharfsinnigsten juristischen Ausführungen. Sie haben es schon fertig gebracht, daß das Interesse für Gerichtsverhandlungen^ für die damit verbundenen An- und Aufregungen und für ähnliche Neigungen bedeutend vermindert wurden. — Der Herr Einsender wird zugeben, daß auch hierdurch Proceffe vermieden werden können, wobei wir hinzufügen, daß wir mit feiner Ansicht in Bezug auf Parcellenvermeffung und in Bezug darauf, daß Jeder das ©einige dazu thut, Proceffe zu vermeiden, vollständig einverstanden sind. Möchte der hier vorgekommene bedauerliche Fall Anderen rechtzeitig die Augen öffnen, das war der Zweck dieser Zeilen.
>< Aus bet Wetterau, 6. August. Einen drolligere Anblick gewährt es, wenn man — wie es heute geschah — von Weitem einem Manne zusieht, der sich mit Wespen herumschlägt. Vorsorglich hatte er sich vorher das Gesicht verbunden- aber zwei Wespen geriethen ihm doch ins Gesicht und stachen ihn auf die Stirne und den linken Backen. Der Kopf ist so entsetzlich von den Stichen angeschwollen, daß er den Umfang eines kleinen Kürbis hat. — Wespennester zerstört man nicht durch Herumbohren und Hacken, wie es hier geschah, nein freundlicher Leser, sondern man nimmt einen alten Lappen, taucht ihn tüchtig in Petroleum, schiebt diesen in das Wespenloch und macht sich fort. In ganz, kurzer Zeit sind die unangenehmen Gäste weg und kommen niemals wieder.
v erfrischtes.
* Darmstadt, 6. August. Militärdien st nachrichten. Die Assistenz-Aerzte 1. Klaffe der Landwehr ersten Aufgebots Dr. Keller und Dr. Koch vom Landwehrbezirk Mainz wurden zu Stabs-Aerzten, die Afsistenz-Aerzte 2. Klasse der Reserve Dr. Cahn vom Landwehrbezirk Mainz, Dr. P o pp ert vom Landwehrbezirk Gießen, Dr. Koch vom Landwehrbezirk Friedberg, Dr. Schliephake vom Landwehrbezirk Gießen^ Dr. Keilmann vom Landwehrbezirk Mainz — zu Assistenz- Aerzten 1. Klaffe, die Unter-Aerzte der Reserve Dr. Scriba und Dr. Nie o lay vom Landwehrbezirk Friedberg, Dr. Grein vom Landwehrbezirk I Darmstadt zu Assistenz-Aerzten 2. Klasse — befördert.
* Marburg, 5. August. Die aus dem Ebsdörfer Grunde einlaufenden Hiobsposten und Erzählungen von Augenzeugen stimmen sämmtlich darin überein, daß der Anblick der verhagelten Felder ein geradezu grauenhafter sei., Herr Landrath Lodemann besuchte gestern die betroffenen Ortschaften des diesseitigen Kreises sämmtlich und sind nach- dessen Rückkehr sofort die einleitenden Schritte gethan worden,, um die den geschädigten Gemeinden bevorstehenden größeren Einquartierungen wenn irgend thunlich zurückzuziehen und die Truppen nach anderen vom Hagelwetter verschont gebliebenem Ortschaften zu verlegen. Ob dies bei der den Truppen- commandos verbleibenden kurzen Spanne Zeit noch möglich sein wird, bleibt vorläufig abzuwarten. Weiter wird Herr Laudrath Lodemann, sobald die vorläufigen Feststellungen^ über den Umfang des Schadens beendet sein werden, in Verbindung mit dem Kreisausschusse, als dem dazu berufenen Organe, die Frage in Erwägung nehmen, ob in Form eines Aufrufs an die verschont gebliebenen Ortschaften des Kreises zur Sammlung von Naturalien für die Geschädigten der erste und empfindlichste Nothstand gehoben werden kann.
* Worms, 4. August. Die Lehmann'sche Brauerschule feiert Ende dieses Monats ihr 25 jähriges Bestehen und werden sich zu dieser Feier eine große Anzahl alter Schüler hier einfinden. Am 29. August, Abends, findet Fackelzug und Festcommers, am 30. August, Vormittags, Festactus- (bei Kohl), Mittags Festbankett, am 31. August Besichtigung der Lehranstalt und Mittags Ausflug in die Bergstraße statt.
* Coblenz, 5. August. Mittelrheinisches Turnfest. Heute Morgen Punkt 7 Uhr wurde mit dem Fechten begonnen. Dasselbe mußte aber einestheils wegen schlechten Wetters und anderntheils wegen Vorführung einer Musterriege, bezw. einem Turnen der gewandtesten Turner des Mittelrheinkreises unterbrochen werden. Das Turnen, an welchem sich die Turner L. Gräser (Frankfurt), I. Herzberger (Mainz), M. Gärtner (Marburg), G. Franke (Wiesbaden), Racker (Worms), Dreher (Obertiefenbach), Hilgen (Trier), Schmidt (Offenbach), Möller (Bockenheim), Eiser- mann (Mainz), Winkler (Hanau), Teubner (Frankfurt), Weimar (Wiesbaden) und Hellmuth (Coblenz) beteiligten^ fand unter Beisein einer großen Zuschauermenge, sowie der Herren Oberpräsident v. Nasse, Excellenz, Regierungspräsident v. Puttkammer, Prof. Euler (Berlin), Real- und Turn- inspector Keßler (Tübingen), Kreisturnwart Schröder (Barmen), Thiedemann,Turnlehrer (Berlin),des commandirenden Generals v. Loe und des Stadtcommandanten Graf Ranzau statt. Das Turnen begann um 9 Uhr und wurde geturnt an Reck,. Darren, Pferd und Freihochspringen. Es waren die Leistungen au allen Geräthen nur vorzüglich, was die Aussage aller Zuschauer bekundete- insbesondere waren es die Turner aus anderen Kreisen, welche ihr wiederholtes Erstaunen über die guten Leistungen zu erkennen gaben.
Bei dem Wettfechten (Stoß), woran sich 47 Turner be- theiligten, erhielt:
2.
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Das von Wolf Heß i heb zu Gröningen unter .Gebr- Heß" betneber # Geschäft ist seit bi 1890 auf Meyer Hetz gegangen; dieser führt Jirma weiter. - Eintrag Register ist heute verfall
Lich, den 2. August 1
Grohh. Alntsgi I. V.:
Wehner
Die unter Nr- 64K
Anzeiger in Nr. 178 un gemachte Vergebung von ber Groß-. Brirg< Meßen am 9. August
Bormittags 1< statt,__________________"
Vergebung
Bauarbei
Die zur Erstellung e Hauses ft die Gemeinde ^forderlichen Arbeiten und M im Wege mündlich
Mittwoch, den 13 , Vormittags m Gemeindehaus jU A werden und zwar
Erd'undMaurerarbeite' (Handarbeit)
Steinhauerarbeiten Mmerrrbeiten
Dachdeckerarbeiten «erarbeiten
Ichlojserarbeiten
61,2 ®* 8ü
6569 $et Kreisi
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2- H Austal
3' L Mchvü
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ft» 16 J
11 v P.
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