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1. Preis F. Wachenheimer (Wiesbaden),
2. H G. Mandel (Darmstadt),
3. M Gustav Weber (Offenbach).
Bei dem am Nachmittag stattgehabten Wettringen, woran sich 16 Turner betheiligten, erhielt:
1. Preis I. Schlarb (Kreuznach),
2. „ P. Herbig (Coblenz),
3. „ F. Lorch (Bretzenheim),
4. „ L. Ey (Bornheim),
Hierauf sand große Vorführung von Turnervolksipielen
statt, womit der turnerische Theil des 18..Kreisturnfestes
beendigt war. Der Kreis kann mit Stolz auf seine Leistungen zurückblicken. Gut Heil!
* Das Technikum Mittweida (Königreich Sachsen) zählte im vergangenen 23. Schuljahre 886 Schüler, welche die Ab- theilung für Maschinen-Jngenieure und Electrotechniker bez. die für Werkmeister besuchen. Unter den Geburtsländern bemerken wir: Deutschland, Oesterreich, Ungarn, Rußland, Schweiz, Großbritannien, Dänemark, Holland, Italien, Rumänien, Schweden, Norwegen, Bulgarien, Spanien rc., aus Asien besonders Java, Sumatra, Ostindien, aus Afrika: Capland, ferner Nord- und Südamerika und Australien. Die Eltern der Schüler gehören hauptsächlich dem Stande der Fabrikanten, Ingenieure, Mühlen- und Brauereibesitzer,
Schlosser, Mechaniker, Baugewerke, Staats- und Communal- beamten und Kaufleute an. Die Aufnahmen für das nächste Winterhalbjahr beginnen am 12. October. Programm und Jahresbericht erhält man unentgeltlich von der Direction des Technikum Mittweida (Sachsen).
llnitxtrfifäf» - Nachrichten.
— In der medicinlschen Facultät der Universität Heidelberg hat sich Dr. Klaatsch aus Berlin als Prioatdocent habilttirt.
— In Göttingen fand am 31. ^ult die Enthüllung des Denkmals für Friedrich Wöhler statt. Die Festrede hielt Geh. Hofrath o. Hoffmann-Berlin.
— Bildhauer Harzer, der Schöpfer des Wöhler-Denkmals, ist von der philosophischen Facultät in Göttingen zum Doctor honoris causa ernannt.
— In Bonn fand am 1. August in der rheinischen Provinzial- Jrren-Anstalt die feierliche Enthüllung des Brustbildes des verstorbenen Dtrectors der Anstalt, des Geh. Medtcinalrathes und Professors Dr. Werner Nasse statt.
Verkehr, Land« tittö Votkswirthschaft
Limburg, 6 August. (Fruchtmarkt). Rother Weizen JL 19.70, weißer Weizen , Korn JL 12 40 (neu), Gerste JL —, Hafer JL 9 55, Erbsen JL —, Kartoffeln Jü —.
— Kochen -er Eier. Wenn die Eier in lebhaft kochendes Wasser getba.. werben, die Hitz? hinlänglich und soviel Wasser im
Gefäß ist, daß ersteres nicht aus dem Kochen kommt, so haben die Eier, gerechnet genau vom Einlegen, folgende Kochiett nothwendig: Nach einer Minute ist der gesammte Inhalt noch flüssig, nach zwei Minuten ist der an der Schale liegende Theil des Weißen bereits hart, die andere Hälfte desselben zitternd weich, das Dotter aber noch ganz flüssig, nach drei Minuten ist das Weiße fast ganz fest, daS Dotter angenehm weich (pflaumenweich gekochte Eier), nach vier Minuten ist das Weiße völlig hart, das Dotter halbfest, nach fünf Minuten ist das Ei hart gesotten. Kommt das Et einen Augenblick aus dem Kochen, so treten die beschriebenen Grade um ein Weniges später ein, auch treten kleine Unterschiede auf bei älteren und frischen Eiern rc. ______________
— Für die Küche. Erecysuppe. In einen Topf thut man alle Sorten Fletschabfälle, besonders Geflügelkletn, mit dem nöthigen Wasser und läßt unter häufigem Abschäumen kochen; man gibt in reichlicher Menge gute Carotten und Zwiebeln (letztere in vier Theile zerschnitten), eine Steckrübe, eine oder zwei Kartoffeln, sowie einen Löffel gestoßenen Zuckers hinzu. Ist alles vollständig gar, so nimmt man das Fletsch heraus, seiht die Suppe und reibt alles Gemüse, nachdem man es zerstampft hat, durch ein Sieb. In einer Kasserole macht man einen Stich Butter heiß, gibt Liebigs Fleischextract in ein wenig heißes Wasser aufgelöst daran, gießt die Suppe mit dem Pür6: hinzu, läßt nochmals kochen und bindet mit einem oder zwei Löffel guten Reis. — Diese Suppe ist sehr delicat.
Temperatur der Lahn und der Lust
am 7. August, Vormittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 17, Lust 17 Gr.
Rüb samen.
Emen drolligen heute geschah
M mit Wespen h vorher das Gesicht N doch ins Gesicht linken Backen. Der "geschwollen, daß er " Wespennester
Hacken, wie es andern man nimmt n Petroleum, schiebt M fort. In ganz • weg und kommen
!ienstnachrichten. rehr ersten Aufgebots mdwehrbezirk Mainz Merzte 2. Klasse der Mnz,vr.Poppert i vom Landwehrbezirk mdwehrbezirk Gießen^ ?ainz — zu Assistenz- Reserve Dr. <Scriba riedberg, Oe. Grein enz-Aerzten 2. Klasse
A dem Ebsdörser ib Erzählungen von überein, daß der An- tju grauenhafter |eu [tern die betroffenen amtlich und sind nach' Dritte gethan worden, vorstehenden größeren »»d »iE
• verschont gebliebeneu bei der den Truppen' nm Zeit
Weiter wird Herr läufigen Sflf* ,fein werten, «
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wden kann.
n idte Brauerschute- Pesteheu und . .«.„ Schüler
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Bekanntmachung.
Das von Wolf Heß und Meyer Heß zu Grüningen unter der Firma „Gebr. Heß" betriebene kaufmännische Geschäft ist seit dem 1. April 1890 auf Meyer Heß allein über» gegangen; dieser führt die seitherige Firma weiter. — Eintrag im Handels- Register ist heute verfolgt.
Lich, den 2. August 1890.
Großh. Amtsgericht.
I. V.: 6561
Wehner.
Die unter Nr. 6410 im Gießener Anzeiger in Nr. 178 und 180 bekannt gemachte Vergebung von Waldarbeiten der Großh. Bürßerweisterei Gießen am 9. August findet
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Der eine hiesige Gemeinde« Fafelochs soll wegen Dienstuntauglichkeit zum Schlachten verkauft werden.
Annerod, am 6. August 1890. Engelhardt, Bürgermeister.
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Gießen, am 6. August 1890.
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Vergebung von Bauurbeiteu.
Die zur Erstellung eines Schulhauses für die Gemeinde Stockhausen erforderlichen Arbeiten und Lieferungen sollen im Wege mündlichen Abgebots am
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Bekanntmachung.
Der Gutsbesitzer I. May III. in Staden hatte vor längerer Zeit dem Rentner C. F- Walz in Friedberg Vollmachten zu seiner Vertretung ertheilt. Diese Vollmachten sind schon seit geraumer Zeit durch sowohl seitens meines Clienten, als auch seitens meiner erfolgten Widerruf erloschen.
Da aber der Rentner C. F- Walz die Rückgabe der Vollmachtsurkunden beharrlich verweigert, so sieht mein Client zu । der öffentlichen Erklärung sich veranlaßt, daß sämmtliche von ihn', dem Rentner C. F. Walz jemals ertheilt gewesenen Vollmachten durch Widerruf längst erloschen sind und daß Rentner C F- Walz ! sonach nicht berechtigt ist, meinen Clienten, den Herrn Gutsbesitzer I. May III. in Staden, irgendwie zu verpflichten oder überhaupt zu vertreten.
Friedberg sHeffen), 24. Juli 1890. Der Generalbevollmächtigte des Gutsbesitzers I- May III. in Staden-
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