Prag, 4. September. Der Einsturz von zwei Brücken- späteren Sitzung schlüssig machen. — Die folgenden Gesuche-
Lenken, bet een Hirsch
* Auf Umwegen, längerer Zeit wieder
der Herren Johs. Schmidt IV. (Wirthschaft zum Bier- grund), Peter Jrnrnel (Liebigshöhe) und Ferd. Hatten- Hauer (Wirthschaft im Eckhause der Schützenstraße und Rodheimerstraße) werden befürwortet. Dagegen spricht sich die Versammlung gegen Genehmigung des Gesuches von Friedr. Schott um Erlaubniß zum Ausschank von Branntwein über die Straße aus dem früher I. Retter'schen Laden
Abend wieder abzureisen, behagt sein Aufenthalt in unserer waldumrauschten Bäderstadt so sehr, daß er noch einige Tage hier zu verweilen gedenkt. Wie wir hören, ist Seitens der Bürgerschaft für morgen (Freitag) Abend ein Fackelzug geplant.
Damit sind wir hoffentlich unseren geehrten Lesern gegenüber gerechtfertigt. Vielleicht findet sich nun auch noch geeignete Verwendung für die Blumensträußchen, die wir mehr oder weniger versteckt in den zarten Händen einiger der ebenfalls zahlreich erschienenen Damen bemerkten.
und finsterer wurde und drei von den Jägern ihre Augen in lautlosester Stille anstrengten, um den Hirsch zu sehen, ließ sich plötzlich jene kräftige Athembewegung vernehmen, welche man als Schnarchen bezeichnet- sie ging von dem dicken Herrn aus, welcher, sanft mit dem Kopfe zurückgesunken, den Schlas des Gerechten schlief, zur großen Verzweiflung der übrigen Jäger, denen er auf diese Weise die Hirsche wegschnarchte. Denn daß diese von dem leisesten Geräusch verjagt werden, weiß Jedermann, nur nicht so ein Sonntagsjäger. Als sich schließlich die Drei kaum noch zu Helsen wußten, unternahür es Einer von ihnen, den Schnarcher an- zurusen. Mehrmals geschah das vergeblich, bis dieser doch schließlich aus dem festen Schlafe auffuhr, die Büchse ergriff und in die Lust hinein feuerte. Fluchend und ärgerlich krochen die übrigen Jäger aus ihren Löchern, denn nun war an ein Hervorkommen des Wildes überhaupt nicht mehr zu Lenken. Der dicke Herr fuhr noch an demselben Abend nach Berlin zurück. Von dem Aufenthalt in dem Erdloch hatte
in der Neustadt aus. Sie erklärt sich mit Rücksicht, auf den Mangel jeglichen Bedürfnisses bei dem Vorhandensein von fünf Wirtschaften und sieben mit Branntweinhandel verbundenen Speeereiläden in nächster Nähe des Gesuchstellers nach langer Debatte, in der sich die Herren Homberger, Wallenfels, Simon, Georgi und Scheel für, Grüneberg, Heyligenstaedt und Pros. Or. Thaer gegen das Gesuch äußern, mit dem Anträge der zur Begutachtung von Coneessionsgesuchen betrauten Commission einverstanden. — Die Uebersicht über die wirklichen Einnahmen und Ausgaben der Vorschule des Gymnasiums für 1889/90, welche im Wesentlichen die Einnahmeposten: Schulgeld mit 4515 Mk., Kassenvorrath mit 1172 Mk. (Ueberschuß aus dem Vorjahre), die Ausgabeposten: Besoldungen mit 3997 Mk., Heizung und Beleuchtung u. s. w. mit 150 Mk. und einen Ueberschuß von 295,50 Mk. aufweist, wird nicht beanstandet. — Das Gesuch des Allgemeinen Vereins für Armen- und Krankenpflege um Ueberlassung des alten Rathhaussaales an zwei Abenden in der Woche (Dienstag und Freitag) während der Wintermonate, zur Ertheilung von Handarbeitsunterricht sür Mädchen unbemittelter Eltern, wird genehmigt. — Das Gesuch des Herrn AdolfMoogum Austausch von Gelände in der Flucht der Schillerstraße wird nicht genehmigt. Der Absicht des Gesuchstellers, einen Theil seines in die Straßenlinie fallenden Geländes gegen einen kleinen Theil städtischen, einen Feldweg bildenden und zur Bebauung vom Gesuchsteller bestimmten Geländes einzutauschen, vermag die Versammlung deshalb nicht entgegenzukommen, weil dadurch einestheils den nördlich der Schillerstraße wohnenden Grundbesitzern der Zugang zu ihrem Eigenthum verlegt würde, anderentheils das Gelände des Gesuchstellers zur Bebauung ungeeignet erscheint. — Die Räumung des Klingelbaches, | bei deren Berathung in einer früheren Sitzung die Gerade- I legung desselben im Verein mit Zusammenlegung der Wiesen in Erwägung gezogen wurde, erfordert einen voranschlags- weisen Aufwand von 498 Mk. Dieser Betrag wird bewilligt. — Das Baugesuch des Herrn Ludwig Kohlermann (Neustadt) wird befürwortet. Dem Gesuchsteller soll gestattet werden, den Neubau seines zweiten Hauses in der Flucht des vorhandenen Baues, d. h. parallel mit der Gosse, zu errichten. — Infolge Baugesuchs des Herrn Wilhelm Gail ist für die Sandgasse eine neue Baufluchtlinie festgestellt worden, welche genehmigt wird. — Der Haupteingang zum Bürgermeistereigebäude soll in der Weise verbessert werden, daß der vom Thore nach der Treppe führende Fußsteig erhöht wird, so daß von den seither vorhandenen, vor der Thür befindlichen fünf Stufen nur noch drei bestehen bleiben.
I Von Anbringung eines Schutzdaches soll indeß aus letzterem Grunde abgesehen werden. Die Ausführung dieser auf 650 Mk. veranschlagten Arbeit wird genehmigt. — Die Anschaffung von Ziersträuchern für die neuen Anlagen vor dem Friedhof erforderte einen Aufwand von 350 Mk. Herr Wallenfels spricht sich für ausreichenden Abschluß der
er eine heftige Erkältung und Heiserkeit mitgebracht und als ihm später seine Jagdkameraden Vorwürfe wegen feines Einschlafens machten, entgegnete er mit heiserer Stimme: „Von sieben bis zehn Uhr habe ick gewartet- wo konnte ick denn so lange dürschten kann!"
einmal. „Nun, für welches Blatt arbeitest Du jetzt?" fragte A. — „Ich bin nicht mehr jour- nalistisch thätig," erwiderte B. „Mit der Schriftstellerei ist heutzutage nichts mehr zu verdienen. Ich habe mich deßhalb einem lohnenderen, kaufmännischen Erwerb zugewendet." — „Und was bist Du jetzt?" — „Möbelhändler." — „So. Da verkaufst Du wohl viel Möbel?" — „Leider nein. Bis je|t nur die meinigen!"
(Schluß folgt.)
Zwei Journalisten treffen sich nach
dortigen Holzlagerplätze durch Anpflanzung von Sträuchern :c~ aus. Herr Oberbürgermeister Gnauth bemerkt, daß diese Anpflanzung bereits vorgesehen sei, aber noch nicht ausgesührt werden konnte, sie soll in diesem Herbst bezw. im nächsten Frühjahr erfolgen. Herr Schmall spricht sich anerkennend über die Anordnung aus, daß Leichen an ansteckenden Krankheiten Verstorbener sofort nach der Leichenhalle verbracht würden, er könne aber nicht umhin, die Räume, wohin die Leichen gebracht werden, als ungenügend und wegen ihrer
— Sitzung der Stadtverordneten am 4. September. An- I Verbindung mit der Wohnung des F^dhosaussehers als- wesend: Herr Oberbürgermeister Gnauth, Herr Beigeordneter sanitätswidrig zu bezeichnen. Diesem Ucbelstande könne vtel- Keller, von Seiten der Stadtverordneten die Herren Adami, leicht durch einen Anbau abgeholfen werden. Herr Ober- Georgi, Grüneberg, Habenicht, Heyligenstädt, Hoch, Hom- bürgermeister Gnauth verspricht, die Anregung des Herrn, berger, Jughardt, Keller, Löber, Petri, Scheel, ^iele, ^maU ber wn Su unter6reiten - Snfotge
Schmall, Schopbach, Prof. Dr. Thaer, Vogt und Wallenfels. Beschwerde der Herren Kauffmann (Altcestraße) über den - Infolge Beurlaubung des das Schriftführeramt in den ihnen bei einem m voriger Woche eingetretenen Gewitterregen Stadtverordneten-Versammlungen versehenden Herrn Bürger- durch Anhäufung der aus Frankfurterstralre, Alicestraße, Essig- meistereiseeretärs Demuth wird der erste Bürgermeisterei- gäßchen re. laufenden Wassermasscn entstandenen.Schaden hat qehülfe, Herr Allendorf mit der Führung des Protokolls das Stadtbauamt die Anlage eines Reserve-Einfallschachtes für diese Sitzung wie für die folgenden, in denen sich eine an bezeichneter Stelle vorgeschlagen. Die Versammlung er- Stellvertretung nöthig machen sollte, betraut und demgemäß klärt sich mit der Anlage einverstanLen. (Bei plötzlich und vereidigt. — Herr Oberbürgermeister Gnauth gibt hierauf heftig auftretenden Niederschlägen kommt es vor, daß die Kenntniß von dem Eingänge von 25 Exemplaren des vom über den Einsallschächten angebrachten Roste durch m den hiesigen Forstinstitute herausgegebenen Verzeichnisses von Gossen mitgeführte Gegenstände, Laub, Papier, Reiser u. s. w. 270 im akademischen Forstgarten vorhandenen Holzarten, verstopft werden, wodurch das Wasser seinen Weg in die Vorbehaltlich besonderer Dankabstattung für diese Zuwendung Einfallschächte nicht findet, darüber hwausschteßt und so m wird solche angenommen und sollen die einzelnen Exemplare die angrenzenden Hosraithen tritt. Wie Herr Oberdurger- an die Mitglieder der Stadtverordneten-Versammlung vertheilt meister Gnauth mittheilte, sind neuerdings an auf werden. — Der zweite Punkt der Tagesordnung, betr. Mit- diese Art gefährdeten Stellen die die Roste an theilung über den Stand der Parzellen-Vermessung, den Einsallschächten haltenden Schrauben ent- aus welcher hervorgeht, daß infolge wiederholter Verzögerung fernt worden, so daß es jedem Anwohner mog- des damit betrauten Geometers und daraus entspringender lich ist, falls die städtischen Arbeiter nicht zur Klage des Stadtvorftandes bei Großh. Ministerium am Stelle fein sollten, bei plötzlich ein tret enbem 7. August d. I. diesem die Arbeit durch einen Revisions- I starken Regen den Rost selbst zu heben und dem Geometer behufs anderweitiger Fertigstellung auf Veranlassung Wasser Abzug zu verschaffen.) — Herr Scheel des Großh. Steuer-Jnspeetors abgenommen und durch Ver- I macht auf den für die Passanten gefährlichen Zustand der füaung Großh. Ministeriums dem Geometer Wießner hier I Gosse bei der Wieseckbrücke an der Bahnhofstraße aufmerk- übertragen worden ist. Die Offerte des bisher mit der sam, der noch durch den Mangel jeglicher Verbindung des Parzellen-Vermessung betraut gewesenen Geometers, ihm unter I Spaliers vor dem Lenz'schen Felsenkeller mit dem Brücken- Bewilligung einer unerstrecklichen Frist von 3 Monaten und I gesünder erhöht werde. Der Vorsitzende bemerkt, daß gegen eine Sicherheitsleistung von 500 Mk. die Arbeiten I diesen Mißständen durch die demnächst auszuführende Trottoir- vollenden zu lassen, wird, nachdem die Versammlung ein das I Erhöhung der Bahnhofstraße abgeholsen werden solle. — Gesuch besürwortendes Gutachten des Herrn Dr. Gutfleisch I Die Böschung an der Westanlage soll da, wo dieselbe angehört, in Rückficht auf die bereits von Großh. Ministerium I der Straße am nächsten liegt, auf die Länge von ca. 30 Meter verfügte Abnahme der Arbeit abgelehnt. Die Versammlung I ein eisernes Geländer erhalten. Zufolge polizeilicher Anzeige wird sich über die weiteren Bedingungen, unter denen die I sind an fraglicher Stelle mehrfach Unfälle vorgekommen. Vollendung durch Herrn Wießner erfolgen soll, in einer I Unter „Deeretur von Kostenrechnungen" wird Seitens
befehl an die Truppen für die Provinz Tueuman wurde I !r .
zurückgenommen. bogen der altehrwürdigen steinernen Brücke erfolgte heute
Melbourne, 4. September. Die Gewerkvereine unter- halb 6 Uhr früh. Sowohl die Wölbung mit den darauf
stützen die Aus ständig en kräftig, doch verrichten Nicht- befindlichen Colossalmonumenten, als auch die Brüstung ver-
unwmften theilweise die Arbeit. Die Polizei schützt dieselben sanken in den Fluchen. Um IO Uhr Vormittags stürzte unter .
gegen die fortwährenden Angriffe der Striker. fürchterlichem Krachen und entsetztem Aufschrei der heran-
Brisbane, 4. September. Die Versuche der Str ik end en, I drängenden Menschenmassen auch der achte Brückenbogen ein, |
den Schifffahrtsd'ienst zu hemmen, scheiterten. Nichtunionisten so daß der siebente nur allein stehen blieb, was einen schau-
expediren unbehindert die Dampser. Nichtunionisten sind auch derhasten Anblick bietet. Ob Menschen beim Einsturz umge- |
als Dockarbeiter für fünfzig Schilling Wochenlohn gedungen, kommen sind, ließ sich bis jetzt nicht feststellen. Der Kai
---beim böhmischen Nationaltheater beginnt zu bersten. Aus
Ukberschwemmungen. der Schützeninsel wurden sieben Personen vom Tode des Er-
Ueber bie in den letzten Tagen eingetretenen Ueber- trinkens gerettet. In der Stadt herrscht die größte Ans- schwemmungen liegen nachstehende ^'"Heilungen vor 9 4 September. Die Nothlage ist durch nngeniigende
Mainz, 4. September, des Nachmittage s gjettunggrtllttel vergrößert. Die Lebensmittel werden auf
d°r Rhein immer noch um 6 Cent Meter 9=»*- Der 5Ugefüf)rt Sämmtliche Brücken sind abgesperrt.
Pegelstand zeigte heute Abend 7 Uhr: , . Die Hslsscomites leiten die Vertheilung von Unterstützungen
Nachrichten vom Oberrhem lauten günstig . ejn. Beim Einsturz der Karlsbrücke ertranken zwei Knaben.
Ausladeplatze zwischen Fisch- und Bocksthor unter Wasser dlgarmschüsse signalisirten Abends neuen Wasserzufluß und das
München. 4. September Zwischen Neuöttung und Per- Anw°ch>°n b=x Gchahr.^ fteigmb;
'st 120 Meter d-r Bahndamm abgerisien, «ne Um- ^hrere Stadttheile sind bereits überschwemmt.
parkirung ,st wegen des Hochwasser» unmöglich. Die Der- Pretzbura, 4. September. Der Uferverkehr ist hier durch kehrsstorlmg wird mehrereTage dauern. Hochwasser unterbrochen. Die Keller am User stehen
ÄM * •**-“" - *—
biug und Passau-Pocking ist unterbrochen. ^Haernborf 4 September Die Goldoppa und Schwarz-
b„ äs« mu« £—“**“■ “ M
Sv.«ÄÄ«3SÄÄW8 Zechen Straubing und Nadldorf sand ebenfalls eine Damm- des Bodensees und dem eingetretenen Winde
^'^Augsburg. 4. September. Bei Donauwörth ist der besorgt man für die dortige dwgend icbwere .t-eiabreu. Schutzdamm auf dem rechten Donauufer gebrochen. Die Be-
motiuer der Orte Rettingen und Münster sind in größter COCtUtS ttttO prOtHttiielleS*
Gefahr. Gießen, 5. September.
Augsburg, 4. September. Lech und Wertach sind der- I — Die uns gestern telegraphisch zugegangene Nachricht, artig gestiegen, daß die Umgebung der Stadt ganz unter gürft Bismarck mit dem Schnellzug 8 Uhr 48 Min. Abds. Wasser steht- mehreren Häusern droht^ der Einsturz- der Station Gießen passiren würde, hatte begreiflicherweise Bahndamm ist unterspült und stellenweise eingebrochen. _ I einen großen Theil unserer Einwohnerschaft nach dem Bahn-
Dresden, 4. September. Der Elbstrom ist im laufe ^fe gelockt, denn die Gelegenheit, „vielleicht" den ehemaligen des heutigen Nachmittags rapid auf saft 3^ Meter über Reichskanzler einmal zu sehen, wollte sich Niemand entgehen Null gestiegen. Noch weiteres Steigen ist zu befurchten. I (arreru mar daher auch nichts natürlicher, als daß das Die gefammte Schifffahrt wurde eingestellt. Dav Wetter ist I ganzen Bahnsteig füllende Publikum bei Einlauf des
dabei noch immer regnerisch. Die Terassenufer, der <lus- I üi ein kräftiges Hoch einstimmte, das selbst dann nicht ladeplatz am Gondelhafen, Helbigs Etablissement und jammt- I verstummte, als bereits Zweifel über die Anwesenheit des
liche Gärten der Neustädter Seite sind überschwemmt. I Fürsten Bismarck laut wurden. Der Zug dampste denn
Hirfchberg, 4. Sept. Bober und Zacken sind ausgetreten I QU(^ toie er gekommen, nach circa 6 Minuten unter dem
und haben die angrenzenden Niederungen unter Wasser gesetzt. I hundertfachen Hoch wieder aus der Halle hinaus, aber den
Gegen Abend fiel der Bober. sehnlichst erwarteten Fürsten hatte Niemand gesehen. Um
Wien, 4. September. Infolge des Hochwapers wurde nun jn den Verdacht zu kommen, unsere geehrten Leser der Eisenbahnverkehr mit der Schweiz, ferner der oertetji bupirt w haben, theilen wir mit, daß wir die Nachricht von auf sämmtlichen Elbe-Umschlagplätzen, eingestellt. Am meisten I berufener Seite erhielten, daß aber die Schuld an dem Nicht- sind nach der „Presse" gefährdet die Franz-Josefsbahnlime, eintreffen des Fürsten weder unseren Gewährsmann noch uns, die Böhmische Westbahn und die Böhmische Transversalbahn, Indern den Fürsten Bismarck selbst trifft. Das uns heute welche namhafte Wiederherstellungskosten erfordern werden. Schreiben wird den Sachverhalt erläutern, es lautet:
Die Staatsbahnen stellten in ganz Böhmen ihren gejammten Homburg v. d. H., 4. September. Fürst Bis-
Schnellzugsvertehr ein. maitf, welcher Anfangs beabsichtigt hatte, bereits heute
Wien, 4. September. Die Situation war am Vor- 1 —
mittag bedrohlich, am Nachmittag trat langsames Fallen des Wasserstandes ein. Die Colonie Kaisermühlen steht ganz im Wasser. Die Nachtschnellzüge der Franz-Josefsbahn müssen siftirt werden. Abends stieg die Donau weiter, jedoch Langsam, so daß keine unmittelbare Gefahr droht.
Wien, 4. September. Einige Meldungen behaupten, daß beim Prager Brückeneinsturz mehrere Fußgänger, nach einer Angabe 30, in den Wellen umgekommen seien. Eine birecte Bestätigung liegt nicht vor. Die Statue des Johannes Nepomuk ist ebenfalls eingestürzt. Das Prager Pio- nier-Commando veröffentlicht die Liste der gestern bei den Rettungswerken ertrunkenen zwanzig Pioniere.
{fieStST®' für Üff " eiftet Sn““' sta" I nur W" entl $tItre nrbueteu s«h V
ftftli» besangen burt imitier $«etne,g »et Bie gange »»c Sei, «eiche IW*! ? Anregung zur W war weit und breit Fo aus, außer dem ftteftgei Altenberg, bei Wismar, Ladestelle Abendstern rc
(:) Schotten, 3. Se einem Landwirth einer Kühe, ohne daß man m des Todes der Thiere herzoglichen Kreisveteri vorgenommene Seetion gesressen, welche sie beii batten. Um dem Man einigermaßen von feine selben eine Sammlunc schüne Summen eingel
-r Naustadt, 2. ( des Gedenktages Unter Betheiligung zahlreicher hiesiger E anstaltet und ein Freu wechselten hierbei ab. findenden Manöver bedürsnisse und sür b worden. Bei den diesj selbst zu verpflegen.
Suöml'f
M ßieferung von 7i Uea foU auf dem Su vergeben werden.
DieLieseruWbediM oetn Ver6altungrburei demischen Hospitals B 1M2 Uhr einzufehei
Offerten sind bis ■
Ä1890-$m suu Len unb fit NM vrrfehm, i*te Behörde ein?
dm 5. Se Direction der _______Riege
Kv ilsg den ?
Ä
, D°nf}Qnbige R-tk,, Umer
Gilbt it W'ibet, s Mue
Neßott .Zwieb
$te88er, r;
g's'c*ts eJS'.F'ect fcoihanug


