Einzelbild herunterladen

Universität, Geheimer Justizrath Professor Hinschius, hielt die Festrede, in der er die Pflicht der Dankbarkeit gegen den Gründer der Universität betonte. Nach Mittheilung der Resultate der Preisausschreiben sowie Verkündigung der neuen Themata feierte der Redner die unablässigen Bestrebungen Kaiser Wilhelms II., im Sinne seines Großvaters die Segnungen des äußeren Friedens dem Lande zu erhalten, sowie den inneren Frieden durch Linderung der socialen Noth herbeizusühren und sicherzustellen und schloß mit dem Gelübde unentwegter Pflichttreue, deren Früchte der Universität zur Ehre, der deutschen Wissenschaft zum Ruhme, dem Vaterlande zum Heil und Segen gereichen würden.

Wien, 3. Juli. DerWiener Zeitung" zufolge bewilligte der Kaiser dem Landespräsidenten der Bukowina, Freiherrn Pino von Friedenthal, unter Anerkennung der vor­züglichen, von ihm geleisteten Dienste die aus Gesundheits­rücksichten erbetene Entlassung und Uebernahme in den dauernden Ruhestand.

Graz, 3. August. Der Kaiser Franz Joses traf heute Morgen 6 Uhr zur Eröffnung der Land es aus stell ung ein und wurde am Bahnhofe von den Spitzen der Behörden empfangen. Auf eine Ansprache des Bürgermeisters antwortete der Kaiser, er sei überzeugt, daß die Ausstellung den Beweis liefern werde von dem rastlosen Streben Steiermarks nach edlem Fortschritte und gedeihlicher Entwicklung aus dem Gebiete des geistigen und wirthschastlichen Lebens. Er freue sich sehr, einige Tage inmitten der Steirer sein zu können. Unter Glockengeläute und enthusiastischen Kundgebungen fuhr der Kaiser in die festlich geschmückte Stadt.

Rom, 3. August. DemCapitan Fracassa" zufolge werden in diesem Jahre die Generale Pianell und Pelloux an Stelle von Cosenz die Grenzen inspiciren.

Madrid, 3. August. In Arges, Provinz Toledo, sind vier Cholerafälle vorgekommen. Die portugiesische Re­gierung hat aus sanitären Rücksichten das Einlaufen von Eisenbahnzügen in das portugisische Gebiet untersagt und es werden daher sämmtliche Eisenbahnzüge an der Grenze an­gehalten.

Lissabon, 3. August. Infolge einer Anordnung der Re­gierung werden die mit der Eisenbahn an der Grenze an­kommenden Reisenden einer Quarantäne unterworfen. Das Eintreffen der Post wird dadurch um einen Tag verzögert.

Petersburg, 3. August. Der Kriegsminister Wannowski erhi^i aus Anlaß seines heutigen sünszigjährigen Offiziers­jubiläums ein sehr gnädiges, seine Verdienste würdigendes kaiserliches Rescript, welches unter anderen folgende Stelle enthält:Unser Vaterland bedarf zweifellos einer starken und wohlorganisirten Armee, welche aus der Höhe der zeitgenössischen Entwickelung des Militärwesens steht; jedoch nicht sür agressive Zwecke, sondern einzig zur Wahrung der Integrität und Ehre des russischen Staates. Die unschätzbaren Güter des Friedens schützend, welche ich mit Gottes Hilfe Rußland noch lange zu erhalten hoffe, will ich die Wehrkräfte des Landes in gleicher Weise entwickeln und vervollkommnen, wie die anderen Zweige des Staatslebens, ohne die Grenzen der Mittel zu über­schreiten, welche die wachsende Bevölkerung und die sich bessernden öconomischen Verhältnisse des Staates gewähren." Ferner wurde Wannowski anläßlich seines Jubiläums ä la suite des finnländischen Leib-Garde-Regiments gestellt und zum Ehrenpräsidenten der militär-medicinischen Akademie, sowie zum Ehrenmitgliede des Generalstabs der Akademie ernannt.

focokc »nd provinzielle».

Gießen, 4. August.

Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht:

am 26. Juli den Lehrer an dem Gymnasium zu Gießen Professor Karl Pichler aus sein Nachsuchen und unter An­erkennung seiner mit Treue und Eifer geleisteten Dienste, mit Wirkung vom 16. September an, in den Ruhestand zu ver­setzen.

Am 7., 8. und 9. d. M. feiert das Corps Starken- burgia dahier sein fünfzigjähriges Stiftungsfest. Das aus Activen undalten Herren" des Corps bestehende Festcomite ist, gestützt auf recht beträchtliche Fonds, schon seit Wochen sehr rührig mit den Vorbereitungen beschäftigt und verspricht dementsprechend die Feier, nach Allem, was wir darüber gehört haben, eine recht gelungene zu werden. Ueber das Programm, soweit es für weitere Kreise von Interesse sein dürste, sind wir in der Lage folgende Mittheilungen zu machen: Donnerstag den 7. Aug., Abends 8 Uhr: Fackelzug, ausgehend von der Lahnbrücke. Darauf Festcommers in Steins Garten, zu welchem auch an Vertreter der Universi­tät, des Osfiziercorps, sowie der staatlichen und städtischen Behörden Einladungen ergangen sind. Freitag den 8. Aug., Abends 8^2 Uhr: großes Feuerwerk an der Lahn, im Garten der Pulvermühle, dessen Schluß die Beleuchtung der Burgen Gleiberg und Vetzberg bilden wird. Samstag den 9. Aug., Mittags 5 Uhr: Gartenfest in Steins Garten mit anschlie­ßendem Tanz. Wir glauben ganz besonders aus das Feuer­werk am Abend des 8. August aufmerksam machen zu sollen, welches namentlich deshalb in das Programm gestellt wurde, um auch der Gesammtheit der Bewohner Gießens etwas zu bieten. Die Theilnahme an der Feier seitens deralten Herren" scheint eine sehr lebhafte zu werden - eine sehr große Anzahl Festgäste, darunter solche aus Frankreich, Italien, Schweden, ja selbst aus Amerika sind angemeldet. Ent­sprechend dem Wunsche dieser früheren Gießener Studenten, nach langen Jahren die alte Musenstadt wiederzusehen und an der liebgewonnenen Stätte frohe Jugenderinnerungen auf­zufrischen, wurde Gießen zum Festorte bestimmt und glauben wir deshalb die Erwartung aussprechen zu dürfen, daß die Einwohnerschaft unserer Stadt ihrerseits die altbekannten Gäste -urch Beflaggen der Häuser während der Festtage entsprechend begrüßen wird.

Wie aus dem Jnseratentheil ersichtlich, veranstaltet die Capelle des 2. Großh. Hess. Infanterie-Regiments Nr. 116 morgen (Dienstag) Abend ein Extra-Concert in Steins Garten. Wennschon die Leistungen der Capelle einen zahlreichen Besuch des Concerts verdienen, so darf bei diesem Concerte um so eher auf rege Theilnahme des Publikums gerechnet werden, als der Gesammt-Ertrag des Concerts demJnvalidendank", Verein zur Förderung der Erwerbsthätigkeit deutscher In­validen, überwiesen werden wird.

Gehört Wein zu den Arzneimitteln im Sinne des Krankenkassen-Gesetzes? Für einen der Kasse angehörigen, am Typhus erkrankten Arbeiter in Berlin war vom Arzte Portwein in Höhe von 59 Mk. aus der Apotheke verordnet worden. Die Berliner Ortskrankenkaffe verweigerte die Zahlung und stützte sich zur Begründung auf den Woedtke'schen Commentar zum Krankenversicherungs-Gesetz und auf den der­zeitigen Commissionsbericht. Der Berliner Magistrat entschied im gegenteiligen Sinne, das Berliner Amtsgericht aber wies den Kläger ab. Die Sache kam darauf ans Landgericht und endete hier mit Verurtheilung der Kasse. Als Sachverständiger wurde neben dem Arzte, der ausdrücklich nach dem Vorgänge von Professor Liebermeister den Wein als Arznei verordnet hatte, auch der Geh. Medicinalrath Professor Senator in Berlin vernommen.

-r. Alsfeld, 2. August. Von einer fremden (wie man hört Wiener) Actiengesellschaft wurde in der Nähe des hiesigen Bahnhofes Gelände angekauft zur Errichtung einer größeren Möbelfabrik. Eine vier Morgen große Wiese wurde mit 32000 Mk. bezahlt.

Mach-Mücke oder Mach-Grimberg?

Unter vorstehender Überschrift veröffentlichen dieNeuen Hessischen Volksblätter" ein längeres Eingesandt über den be­kanntlich im letzten Landtag genehmigten Weiterbau der Neben­bahn Hungen-Laubach nach einem Punkte der Oberhessischen Eisenbahnen. Der Einsender führt aus, daß, wer aus der Karte die projectirten Linien Friedberg-Hungen und Grünberg- Londorf-Lollar verfolge, werde sich wundern, wie man über­haupt noch im Zweifel sein könne, wo der naturgemäße An­schluß nach Norden zu suchen sei, nämlich in Grünberg. Das letztere Project sei bereits ausgearbeitet und werde die Länge dieser Bahn nur elf Kilometer, die höchste Steigung 1 : 80 betragen. Anders lägen die Verhältnisse, wenn der Plan Sr. Erlaucht des Herrn Grasen zu Solms-Laubach zur Aus­führung komme. Danach solle die Bahn in colossalem Bogen nach der Solms-Laubach'schen Standesherrschast Freienseen und von da nach Station Mücke geleitet werden. Diese Strecke würde aber eine Länge von 17 Kilometern und eine höchste Steigung von 1 : 50 haben. Die Oberhessische Bahn von Grünberg nach Mücke sei 5 Kilometer lang, sodaß nach letzterem Project die Strecke Laubach-Mücke-Grünberg 22 Kilometer betragen werde. In einer guten Stunde gehe man von Grünberg nach Laubach zu Fuß, wem werde es da ein­sallen, die Bahn zu benutzen! Auch von Laubach nach Mücke selbst werde die Bahn über Freienseen über einen Kilometer verlängert. Von einer directen Linie Friedberg-Hungen- Alsfeld könne also über Freienseen keine Rede sein. Das Baucapital und die Kosten des Betriebs würden über Freienseen in Folge doppelter Fahrzeit und höherer Steigungsverhältnisse ganz außerordentlich erhöht. Hierzu komme noch, daß Laubach selbst wenig Verkehr habe, daß die Bahn Hungen-Laubach wohl am schlechtesten von allen bereits gebauten Nebenbahnen rcntiren werde, daß nur einigermaßen auf Rentabilität der­selben gerechnet werden könne, wenn ihr durch vorteilhafte Weiterführung Verkehr zugeführt werde. Sei nun aber durch's Seenthal wirklich so viel Verkehr zu erwarten, daß es rentiren würde, die zu erbauende Strecke um das doppelte zu verlängern, einen kostspieligeren Betrieb einzurichten, die verkehrsreiche Stadt Grünberg ganz bei Seite zu setzen, und auf eine gerade Verbindung Londorf-Lollar ganz zu verzichten? Wenn Mücke noch ein Platz wäre wie Grünberg ober die Orte des Seen­thals außer Freienseen hätten viel Beziehung und Verkehr nach Laubach, dann könne man ein Project Laubach - Mücke noch angehen lassen. Freienseen sei aber der einzige Ort, der eine etwas ergiebige Station dieser Linie werden könne und zwar durch Holzfracht, dürfte dann aber der Stadt Laubach ebenso Schaden bringen, wie Mücke der Stadt Grünberg. In Weickartshain, Klein-Eichen, Lardenbach und Stockhausen seien wohl etwas Weber, die aber sämmtlich für Grünberger Fabrikanten arbeiteten und nichts zu verfrachten hätten. Das Eifensteinbergwerk im Seenthal fei von keiner großen Be­deutung und könne als dauernde Abfatzquelle nicht in Betracht kommen. Die Mücke selbst sei eine verkehrsreiche Feldstation für viele Orte des Vogelsberges, die Thäler und Straßen dieser Orte liefen hier zusammen. Von diesem Verkehr aber habe Laubach nichts, die projectirte Bahnstation nur wenig zu erwarten. Ehe die Oberhessische Bahn gebaut gewesen sei, hätte sich dieser Verkehr in Grünberg concentrirt. Die Mücke hvbe letzterer Stadt einen großen Theil dieses Verkehrs entzogen und habe beigetragen, daß Grünberg, das in den letzten Jahren außerdem Kreisamt, Rentamt, Forstamt, mehrere Richter und eine Districtseinnehmerei verloren, beschnitten und geschädigt wurde, wie keine Stadt Hessens. Was sei dagegen für Laubach in den letzten Jahren von Seiten des Staates nicht Alles geschehen! Man solle doch der Stadt Grünberg nicht noch mehr Verkehr durch eine geradezu wider­natürliche Umgehung derselben mit dieser Linie entziehen. Grünberg sei trotzdem noch immer ein anderer Platz als Mücke. Der stärkste und bedeutendste Frachtmarkt Hessens habe sich hier noch erhalten. Vogelsberg und Wetterau brächten theilweise ihre Erzeugnisse hier zu Markt. Laubach selbst habe noch viel Verkehr nach Grünberg. Trotz der Bahn nach Hungen kämen noch viele Chaisen von Grünberg nach Laubach. Von Londorf habe die Bahn Laubach-Hungen später einen bedeutenden Güterverkehr zu erwarten, wenn die reichen Lung-

steinlager der Rabenau nach Erbauung der Bahn Gründe,rg--- Lollar aufgeschlossen werden könnten. Mache man aber der Stadt Grünberg den Vorwurf, daß sie sich seither nicht genügend um die Bahn bemüht habe, so sei dieser Vorwurf doch wohl nicht ganz gerechtfertigt. Seitens der Stadt feien f. Z. dem Vorsitzenden des Comiteszur Erbauung der Bahn Hungen-Grünberg" 500 Mark zu Vorarbeiten übergeben worden, die Spar- und Leihkaffe stelle ein zinsenfreies Capital von 25 000 Mark den betreffenden Gemeinden zur Erwerbung von Gelände zur Verfügung. Grünberg habe ebenso wie Hungen s. Z. seine Beihilfe in der Erwartung gegeben, daß. Seitens des Comites die möglichsten Schritte zur Erbauung einer Linie Hungen-Laubach-Grünberg geschehen würden. Wie viel weniger es Sr. Erlaucht dem Herrn Grafen zu Solms- Laubach um Erbauung der Bahn von Laubach nach Grünberg,, als von Laubach nach Mücke zu thun sei, das beweise fein energisches Eintreten. für letzteres Project im Landtage. Zum Schluffe seiner Ausführungen, die wohl nicht ohne Widerspruch bleiben werden, bemerkt Einsender, der bekannte ZusatzEr­bauung einer Nebenbahn von Laubach nach einem Punkte der Oberhessischen Eisenbahn zwischen Mücke und Grünberg mit möglichster Berücksichtigung des Seenthals" fei von Herrn Ministerialpräsident Weber dahin erläutert worden, daß sich die Regierung auch dann nicht an diesen Zusatz gebunden betrachte, wenn dieses Project (Freienseen-Mücke) als möglich^ jedoch nicht zweckmäßig befunden würde.

vermischte».

t Darmstadt, 2. August. Die Großherzogliche Train- Compagnie wird am 1. October ds. Js. nach Hinzutritt einer weiteren Compagnie in ein Bataillon formirt, welches die BezeichnungGroßherzoglich Hessisches Train-Bataillon Nr. 25" führen wird.

* A Mainz, 3. August. 17. Generalversamm­lung des deutschen und österreichischen Alpen­vereins. Neben Vorbesprechungen zu der General-Ver­sammlung war der gestrige Tag ausschließlich dem Vergnügen gewidmet, durch welche die Theilnehmer ein Stück unseres rheinischen Lebens zu kosten Gelegenheit hatten. Eine Be­sichtigung der großen Sectkellerei der Firma Kupferberg hier,, bei welcher manches herzliche Wort gewechselt und auch manches Gläschen schäumenden Weines auf die Verbrüderung zwischen Deutschland und Oesterreich geleert wurde, folgte um die Mittagsstunde mit dem DampferFrauenlob" eine Rheinfahrt nach Rüdesheim, an welcher etwa 1500 auf das Beste gelaunte Personen, Herren und Damen, theilnahmen. Eine von den lebenslustigen Mainzern arrangirte Rheinfahrt nach Rüdesheim bedarf keiner Beschreibung mehr, denn Jeder, der den Rhein kennt, kennt auch jenes frohe, fröhliche Leben, welches den Dichterwunfch hervorgerufen:Nur am Rhein da möcht ich leben, nur am Rhein begraben fein!" In Rüdesheim ging es unter Voranmarsch eines Musikcorps nach der Zahnradbahn, die die meisten der Festtheilnehmer nach dem Niederwalde brachte. Leider trat hier ein schweres Ge­witter sehr störend ein und gerade in dem Augenblicke, als Director Dittmar von Mainz die der Germania huldigenden Rede vor dem Denkmal beendigt hatte, öffneten sich die Schleusen des Himmels und ein wolkenbruchartiger Regen zwang die Festtheilnehmer, in den Waggons der Hochwald­bahn Schutz zu suchen. Bei der Wiederankunft in Rüdes­heim war es mit dem Regen zu Ende und im Nu war die durch denselben hervorgerufene gedrückte Stimmung auch wieder in das volle Gegentheil verwandelt. Wohl der schönste Theil des Ausflugs war die Rückfahrt mit dem Dampfer hierher. Durch das Gewitter war die große Hitze des Nachmittags beseitigt und in gehobener Stimmung gaben sich die Fest­theilnehmer dem Anblick der herrlichen Ufer des Rheins hin. In der Gegend von Erbach trat Dunkelheit ein und begann unterhalb Eltville die Beleuchtung der Villen. Es war geradezu ein feenhaftes Bild, diese lange Reihe von pracht­vollen Landhäusern und Villen, welche sich von Eltville bis gegen Biebrich hinzieht, mit herrlichen Lichieffecten sich in den Wellen des Stromes abspiegeln zu sehen. In den ver­schiedenen Orten stand die halbe Bevölkerung an den Ufern und begrüßte das Festfchiff mit tauten Zurufen, in welche sich der Donner von unzähligen Böllerschüssen mischte. Gegen 11 Uhr landete unter den Klängen einer Musikcapelle das Schiff wieder in Mainz, wo eine vieltausendköpfige Menge die Ufer belagerte und zu dem reizenden Nachtbild, das die Aurea Moguntia mit der herrlichen Beleuchtung der beiden großen Rheinbrücken bot, eine prachtvolle Staffage bildete. Die eigentliche Generalversammlung fand heute Vor­mittag unter dem Vorsitze des Landgerichtsraths Ritter von Adamek von Wien im Akademiesaal des Kurfürstlichen Schlaffes statt.. Mit äußerst warmen Worten dankte Ritter von Adamek bei der Eröffnung Mainz und feiner Bevölkerung für den herzlichen Empfang, den sie der Generalversammlung nach jeder Richtung hin bereitete. Namens der hessischen Regierung begrüßte Kammerherr v. Grancy und Namens der Stadt Oberbürgermeister Dr. Oechsner die General-Ver­sammlung. Beide Redner dankten für die Wahl von Mainz, als Versammlungsort und verliehen beide Redner dem Ge­danken Ausdruck, daß der Alpenverein dazu beitrage, daß die Allianz, welche zwischen den Monarchen von Oesterreich und Deutschland geschlossen, sich auch bei der Bevölkerung der beiden Staaten immer üppiger entwickele. Die sich hieran knüpfenden, für das größere Publikum nur getheiltes Jn- tereffe habenden geschäftlichen Verhandlungen des Vereins währten mehrere Stunden. Aus denselben ist nur mittheilens- ^erth, daß die nächstjährige Generalversammlung in Graz stattfindet. Um die im Allgemeinen etwas trockenen Ver­handlungen einigermaßen anzufeuchten, hatte die Stadt Mainz in den Ncbenräumen ein Buffet aufgestellt, dem es an Zu­spruch nicht fehlte. Au dem am Nachmittag stattfindenden allgemeinen Banket in derStadthalle" nahmen über 500 Personen Theil. Neben den üblichen offiziellen Toasten wurden Hochs auf Mainz, die Frauen 2c. in reichem Maße ausgebracht.

* E Lg

so Mragende

-1 ine Abordnung von unb etwa jwoy ebenso

W-nt-n d-s D°hmg- lichw °°llr°g & MeSapeHe ließ °°r > welcher mnches Alis eines Chorals und et

ertönen.

h. Königsberg v entlud sich über uns wetter. tarn so b Wetter aushalten muß regnete und hagelte V Tag sei erschienen. $ eiern; er lag durchschl Ernte ist vernichtet; Aehren und die Halm, geschlagen, die Koruha den Obstbäumen Häm heruntergeMagen, so daran gewesen. Kar: überschwemmt und st namentlich Vögel, sm gerichtete Schaden ist gedenken hat die Eri

tt'vko,

Ä',

aber auch solche Veri

*= Frankfurt a laudesgerichtspr Kaiserlicher Geheimer Rath im Reichsjustizar Amtes übernommen, zu einmüthigem Zufar im Interesse des rechk

*= Frankfurt a. wird der deutsche geistiger Getränk sammlung abhalten, «ung der&igfei Ner Sttuckmann-Hil » Lande, TOi @r durchs Wütigen über b, Mldack abzuhÄtend (Wer Htrsch-Lm^ Ä** die Turner des l U,^picmgen. Die's unb ^et'°nen bchr! war es ein

W-gen i)ie0äji

>*Ä"» der top grauen M den Gruv^^'svei ßch J e u

6370

KtzD.