Ausgabe 
2.9.1890
 
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die dereinst berufen ist, auch eine Trägerin der Größe und Macht des geeinigten Vaterlandes zu sein.

Deutsches Reich.

Darmstadt, 30. August. Das heute ausgegebene Großh. Regierungsblatt (Beil. Nr. 24) enthält:

I. Verzeichniß der Vorlesungen, Hebungen und Praktika, welche im Wintersemester 1890/91 in den sechs Fachabthei- lungen der Großh. Technischen Hochschule zu Darmstadt ge­halten werden.

II. Bekanntmachung Großh. Kreisamts Offenbach, die -für das Rechnungsjahr 1890/91 zur Bestreitung der Bedürf­nisse der Gemarkung Philippseich zu erhebende Umlage be­treffend.

Berlin, 31. August. Nur eine kurze Frist der Erholung und Ruhe hat sich K a i s e r W i l h e l m im Kreise seiner Familie nach den Anstrengungen seiner russischen Reise und der Manöver­tage in Ostpreußen gegönnt. Bereits an diesem Dienstag gedenkt der erlauchte Monarch seine Sommerresidenz, das Neue Palais bet Potsdam, wiederum zu verlaffen, um neuen, an ihn als den obersten Kriegsherrn herantretenden militärischen Pflichten zu genügen. Denn es ist nunmehr die Zeit der großen Kaisermanöver in Schleswig-Holstein heran­gekommen, welche durch die Theilnahme der Flotte eine be­sondere Bedeutung erlangen werden und sich darum zu einem außergewöhnlich fesselnden Schauspiele gestalten dürsten. Die Manövertage in Schleswig-Holstein werden ihre Einleitung durch die große Flottenparade erhalten, welche am 3. September in der Kieler Bucht vor dem Kaiser stattfindet und an welcher auch das in Kiel eingetroffene österreichische Geschwader, aus drei Panzerschiffen und einem Aviso bestehend, Theil nehmen wird. An die Flottenschau reiht sich am folgenden Tage die Kaiserparade des 9. Armeecorps bei Flensburg an, am 5. Sep­tember folgt das Corpsmanöver des genannten Armeecorps, am 6. September die Besichtigung der Manöverflotte durch den Kaiser und die Tage vom 8. bis 10. September werden durch die Divisionsmanöver des 9. Armeecorps gegen einander ausgesüllt werden, welche an der Ostküste von Schleswig, Ler historischen Stätte von Düppel, vor sich gehen und bet 3-enen die Geschwaderabtheilungen der Manöverflotte in her­vorragender Weise mitwirken werden.

Berlin, 30. August. DerReichsanzeiger" schreibt im nichtamtlichen Theile: Die am 25. August vorgekommenen Ausschreitungen beider socialdemokratischen Ver­sammlung im Friedrichshain haben, da wegen der Herbst­manöver des Gardecorps sich in Berlin nur schwache Wach- commandos befinden, Anlaß gegeben, die Jnfanteriebrigade des dritten Armeecorps zur Aushilfe in den Garnisonsdienst vorübergehend nach Berlin zu ziehen.

Kiel, 30. August. An der Tasel bei dem Prinzen Heinrich und Gemahlin zu Ehren des österreichischen Geschwaders nahmen der Erzherzog Carl Stephan, die Admirale und Offiziere des Geschwaders, Oberst Steininger, ferner Staatssecretär Hollmann und die deutschen Admirale und Capitäne z. S., Theil. Abends fand eine gesellige Zu­sammenkunft int Marineoffizier-Casino statt. In Sahlmanns Tivoli geben heute Abend die Unteroffiziere der deutschen Marine ihren Kameraden des österreichischen Geschwaders ein Fest mit Ball.

Kiel, 30. August. Nack dem nunmehr sestgestellten offiziellen Programm für den Tag der großen Flotten­revue wird am 3. September, Morgens 8 Uhr, die Kaiser­standarte auf derHohenzollern" von der Flotte salutirt. Am Großtopp wird gegen 9 Uhr von allen deutschen Schiffen die österreichische Flagge gehisst. Um 9 Uhr schifft sich der Kaiser auf der Stationsyacht zur Fahrt um die vereinigte Flotte ein. Beim Passiren paradiren die Mannschaften der Schiffe. Nach Beendigung der Fahrt begibt sich der Kaiser an Bord derHohenzollern" und geht alsbald mit der ver- Flotte nach Flensburg, wo gegen 7 Uhr Abends werden soll.

Georg erhob sich, und als beim Umkreisen der Tasel einige Umsitzende sich anschlossen und dadurch die Reihen ge­lockert wurden, konnte er, nachdem er seinen Dank den Herrschaften dargebracht, unbeachtet vor Antonie stehen bleiben. Sie hatte sich halb umgedreht, ihre Köpfe berührten sich beinahe, als er sich zu ihr niederbeugte- sie fühlte seinen Athem an der Stirn. Er hielt ihr sein gefülltes Glas ent­gegen:Diese Tropfen der Fürstin Schreckenstein," sagte er, kaum die Lippen benetzend,und jetzt aus das Wohl der Hohen, Einzigen," flüsterte sein zuckender Mund, und er stürzte den Inhalt des Glases hinunter.

Georg 1" sagte sie, mit der alten Stimme. Und wenn er, wie er jetzt vor ihr stand, sie an sich gezogen und mit sich genommen hätte, sie würde alles verlassen haben und mit ihm gegangen sein.

Rascher wie ein electrischer Funke zog das Trugbild vorüber. Als er von ihrem Sessel zurücktrat, war er ihr wieder der fremde Künstler, der ehrerbietige Freund, und sie die große Dame, die mit dem gewesenen Lehrer ein freund­liches Wort austauscht.

Die Tasel wurde bald aufgehoben und der ungezwungene animirte Verkehr zwischen dem Hos und seinen Gästen schien sich noch eine geraunte Zeit fortsetzen zu wollen. Ganz un­vorbereitet sah sich Antonie Plötzlich, von den andern ab­gesondert, mit ihrem Gemahl und Georg, die in lebhafte Unterhaltung vertieft waren, zusammenstehen.

(Schluß folgt.)

* Das Geburtstagsgeschenk. Herr (neckend):Aber, mein Fräulein, haben Sie aber ein unschönes Stumpfnäschen!" Fräulein:Leider ja. Die Form gefällt mir auch nicht, aber es ist einmal ein Geburtstagsgeschenk und da muß man es auch behalten."

einigten geankert

An-lMtv.

Wien, 30. August. DasFremdenblatt" beglückwünscht die italienische Regierung zu den gegen die i r r e d e n t i st i s ch e n Vereine getroffenen energischen Maßregeln, welche auf die gegenseitigen Beziehungen der Völker die günstigste Ein­wirkung haben würden.

DieWiener Zeitung" publicirt eine Reihe von Ministerialverordnungen, betr. das V erbot der Ein- und Durchfuhr von Hadern, alten Kleidern, gebrauchter Leib­wäsche, Bettzeug aus ganz Asien und Egypten wegen Cholera­gefahr.

Ragaz, 30. August. Nach mehrtägigen heftigen Regen­güssen sind alle Bergbäche stark angeschwollen. Der Rhein kam bei Reichenau aus die seit 1872 nicht mehr erreichte Höhe von 26 Fuß. Die letzten Winter neu erbaute Brücke zwischen Mastrils und Landquart wurde gestern Abend fortgertffen; eine Frau und ein Knabe sind umgekommen. Bei Churwalden wurde ebenfalls eine Brücke fortgeschwemmt - der Verkehr ist dort unterbrochen.

Paris, 30. August. In hiesigen diplomatischen Kreisen verlautet, der Nuntius Rotelli würde beim nächsten Con- sistorium zum Cardinal ernannt und der hiesige Poften durch den Münchener Nuntius Agliardi ersetzt werden.

Das Kontingent pro 1891 für Tongking wird aus 600 Offizieren und 24000 Mann bestehen.

London, 30. August. Das große Kohlendepot der Firma Rey and Sons auf Olg San Wharf Ratcliff im Osten Lon­dons ist gestern Abend gänzlich niedergebrannt. Mehrere Tausend Tonnen Kohlen sind verbrannt. Die anstoßende Oporto-Werst und mehrere Magazine wurden beschädigt. Fast die ganze Feuerwehr war aufgeboten.

Rom, 30. August. Die im Lager von Montichiari vor dem Königspaar und dem Kronprinzen stattgehabte Revue der beiden an den Manövern theilnehmenden Armeecvrps verlies unter großem Andrang des Publikums und lebhaften Kundgebungen für das Königspaar in glänzendster Weise.

Newyork, 30. August. Der Friedensvertrag zwischen Guatemala und San Salvador bedingt die völlige Unabhängigkeit San Salvadors, sowie die Zurückziehung der Truppen beider Staaten von der Grenze binnen acht­undvierzig Stunden.

Newyork, 30. August. Am Montag findet ein Arbeits­fest statt. Der Tag gilt als allgemeiner Feiertag.

Washington, 30. August. Der Senat hat bei der Dis- cussion der Taris-Vorlage ein Amendement der Finanz- Commission verworfen, welches sich gegen eine Ausfuhrprämie für Salz ausspricht, das bei der Zubereitung des Export­fleisches verwendet wird. Angenommen wurden Amendements, welche die Zölle für Cognac, Liqueure, Champagner, nicht­schäumende Weine, Porter, Bier und Malzextracte erhöhen, für Mineralwasser dagegen herabsetzen. Sherman sagte, die Finanz-Commission werde wahrscheinlich die Abschaffung der Zölle für ausländische Kunstgegenstände empfehlen.

Washington, 30. August. Der Vertreter der Vereinigten Staaten Nordamerikas in Centralamerika bestätigt die Unterzeichnung des Friedens zwischen San Sal­vador und Guatemala, wodurch überall in Centralamerika der Friede wieder hergestellt ist.

Chicago, 30. August. Alle Strikes der Weichensteller an den Eisenbahnen nach den großen Viehhöfen (Stockyards) scheiterten.

Buenos Ayres, 30. August. Die Senatscommission nahm den Antrag des Finanzministers an, Schatzbillets bis zum Betrage von sechzig Millionen Dollars auszugeben. Die Liquidation an der Börse führte bedeutende Verluste herbei,- in Folge der Goldbaiffe wurden mehrere Zahlungs­einstellungen angekündigt.

Die Truppen werden vorsichtshalber Nachts unter Waffen gehalten. In der Stadt besteht große Abneigung gegen die Mitglieder derUnion Civica", welche den Ministern Roca und Lavalle Opposition macht. Die Bevölkerung ver­traut im Allgemeinen der Regierung. Die Aufregung in den Provinzen legt sich, die Geschäfte gehen besser.

Neueste Nachrichten.

Wolffs telegraphisches Lorrespondenz-Bureau.

Berlin, 31. August. Die angekündigten Massenansamm­lungen von Ausflüglern anläßlich des Todestags Lasalles sind nicht eingetreten. Der Verkehr auf den Bahnhöfen nach den bet solchen Ausflügen beliebten Vororten war kaum stärker als in früheren Jahren. Hier und da machten sich Passagiere in rothen Cravatten oder Nelken bemerkbar, aus der Fahrt hinaus wurden auch vereinzelt rothe Federn an den Hüten befestigt. Heber Friedrichshagen, das der Sammelplatz von 40 Vereinen sein sollte, begaben sich verschiedene Trupps un­auffällig in die Umgebung.

Potsdam, 31. August. In Gegenwart des kaiserlichen Paares, des Fürsten von Hohenzollern und des rumänischen Thronfolgers wurde heute Mittag die Tochter des Erb­prinzen von Hohenzollern aus die Namen Auguste Victoria Wilhelmine Antonie Mathilde Elisabeth Ludovika getauft. Die Kaiserin hielt den Täufling über die Taufe.

Kiel, 31. August. Bei der gestern von dem Prinzen Heinrich zu Ehren des österreichischen Geschwaders im weißen Saale des Schlaffes gegebenen Festtafel toastete der Prinz, der die Uniform eines österreichischen Linienschiffs- Capitäns angelegt hatte, auf das Wohl des Kaisers Franz Joseph und des gesammten kaiserlichen Hauses. Erzherzog Carl Stephan antwortete mit einem Toaste auf den Kaiser Wilhelm und die Mitglieder des preußischen Königshauses. Der Tafel wohnten auch der Herzog Friedrich Wilhelm von Mecklenburg und der Lieutenant z. S. Prinz Reuß XXVI. bei.

Eisenach, 31. August. Die Gesellschaft für Ver­breitung von Volksbildung hielt hier ihre diesjährige Jahresversammlung ab. Nach geschäftlichen Mittheilungen wurde heute über Hauswirthschafts-Unterricht verhandelt.

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Lauterberg a. H., 31. August. Der Reichscommiffar Major v. Wißmann begibt sich heute in Begleitung seines Adjutanten Dr. Bumiller nach Brüssel und Ostende, um da­selbst dem König von Belgien einen Besuch abzustatten. Von dort geht er nach Bremen, Hamburg und Köln und gedenkt am 16. September in Berlin einzutreffen.

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Gießen, 1. September.

Behufs Bildung der Spruchliste für die am 22. Sep­tember 1890 beginnende Sitzungsperiode des Schwur­gerichts wurden die Namen sämmtlicher Hauptgeschworenen aus der Jahresliste für 1890 in die Urne gelegt und von dem Vorsitzenden folgende Namen für die Spruchliste gezogen:: 1) Bücking, Johannes VIII., Alsfeld; 2) Rau, Heinrich III.,. Wieseck; 3) Brück, Karl, Gießen; 4) Dietz, Johann, Gießen / 5) Leopard,Georg, Melbach- 6) Breidenbach, August, Dorheim- 7) Henkel, Johannes, Landenhausen- 8) Nikolai, Karl II., Blofeld - 9) Ludwig, Heinrich Karl, Ulfa - 10) Pröscher, Wil­helm IV., Schotten - 11) Schaub, Balthasar Christian, Büdes­heim- 12) Keller, Wilhelm II., Melbach - 13) Diegel, Eck­hard II., Maulbach - 14) Lutz, Karl, Elpenrod - 15) Rupp,. Konrad Jakob, Dortelweil- 16) Quanz, Heinrich IV., Eichel­sachsen- 17) Grüninger, Jakob, Butzbach - 18) Blecher, Phi­lipp II., Ober-Mosbach- 19) Fauerbach, Ludwig, Nieder- Wöllstadt- 20) Jung, Kaspar IV., Klein-Linden - 21) Lang, Wilhelm, Nieder-Bessingen- 22) Finger, Heinrich Karl, Lau­bach- 23) Bausch, Hermann, Nieder-Wöllstadt - 24) Boldt, Hans, Butzbach - 25) Koch, Heinrich I., Frischborn - 26) Dietz, Heinrich, Stumpertenrod - 27) Groos, Franz, Gießen- 28) Neeb, Konrad, Windhausen- 29) Hoch, Julius, Gießen- 30) Heß, Hermann, Schotten.

Wie aus einer in vorliegender Nummer befindlichen Bekanntmachung ersichtlich, läßt die Kgl. Eisenbahn-Direction Hannover wieder am 11. und 18. September c. je einen Sonderzug von Frankfurt a. M. über Cassel, Hannover nach Bremen, behufs Erleichterung des Besuchs der Nord- westdeutschen Gewerbe- und Zndustrie-Ausstellung abgehen. Die hierzu auch auf Station Gießen zur Verausgabung ge­langenden Fahrkarten haben bei freier Rückfahrt eine acht­tägige Gültigkeitsdauer und berechtigen bei einem Ausschlag von 1 Mk. zum Eintritt in die Ausstellung. Die Züge treffen gegen 4/a10 Hhr Vormittags in Gießen ein, so daß die Reisenden um 7 Hhr 52 Min. Abends Bremen erreichen.

Den verehrt. Eltern, deren Kinder sich am morgigen Festzuge betheiligen, sei hier mitgetheilt, daß sich die Kinder Nachmittags */23 Uhr in ihren Schulen einzufinden haben.

Das 2. Bataillon Magdeburgischen Fuß-Artillerie- Regiments Nr. 4 traf heute Vormittag per Fußmarsch von Wetzlar hier ein. Die Weiterfahrt der Mannschaften erfolgt morgen Nachmittag. Die an dem Exercieren der 49. Ju^ fanterie-Brigade theilnehmenden Truppen (ausschließlich unserer 116er) haben in der Umgebung von Lang-Göns Quartier bezogen. ____________

lqj Lich, 31. August. Bei dem starken Gewitter am 27. d. M. gegen Abend schlug der Blitz in einen Baum, welcher neben dem Schloßgartenteich stand. Wahrscheinlich fuhr der Strahl in den Teich, denn am anderen Tage schwammen eine Menge Fische todt aus demselben. Unter den Fischen befand sich ein colossaler Karpfen, der an 30 Psd. wog und ganz grün auf dem breiten Rücken war. Der Karpfen ist gewiß viele Jahrzehnte alt geworden. Es wäre intereffant, wenn Sachverständige sich darüber vernehmen lassen wollten, ob die Fische durch die Electricität oder durch den in die Wassermasse verübten Schlag, oder durch Beides getödtet worden sind. Von Laien wird das Eine oder das Andere behauptet, ohne daß man zu einem Schluffe ge­langen kann.

Grünberg, 28. August. Die Herstellung des hie- sigenWartthurmes, x/4 Stunde in nordwestlicher Richtung von unserer.Stadt, links von der Marburger Straße gelegen, hat in letzterer Zeit bedeutende Fortschritte gemacht. Dieses Bauwerk war in den letzten Jahren sehr schadhaft geworden. Man beabsichtigt, es jetzt zu einem Aussichtsthurme herzurichten, welcher Plan bereits vor einigen Jahrzehnten von dem Grün- berger Verschönerungsverein gefaßt worden war, aber aus Mangel an Geldmitteln nicht zur Aussührung gelangte. Jedoch war bereits damals eine steinerne Treppe gebaut worden, die in einer Windung um den Thurm zum ersten Stockwerk führt und noch wohl erhalten ist. Besonders verderblich für den Bau war der Einbruch einer Schießscharte (Schlüffel- schießscharte) im zweiten Stock. Durch weitern Nachrutsch der Steine war eine große Lücke entstanden. Jedes der beiden Stockwerke des Thurmes hatte drei solcher Schießscharten. Leider hat man die eingebrochene Schießscharte im zweiten Stockwerke nicht nach dem frühem Stile, wozu die übrigen Scharten als Muster hätten dienen können, wiederhergestellt, sondern an ihrer Stelle ein geschmackloses viereckiges Loch angebracht. Ebenso ist eine geschmacklose hellschimmernde Tünche verwandt worden, so daß jetzt der Wartthurm, wie die Kirche im benach­barten Röthges, oder wie die bekannteWeiße Rübe" auf dem Otzberg bei Hering i. O., weithindurch die Lande glänzt". Ein dunkler Anstrich wäre zweifellos paffender. Leider ist auch der noch wohl erhaltene runde Wall, der in einer Peripherie von etwa 150 Schritten und einer Höhe von etwa P/2 Meter das alte Bauwerk umschließt, bei der neuerlichen Wiederherstellung auf der Südseite stark beschädigt worden. Die Kosten der Wiederherstellung werden durch die Ergebniffe musikalisch'dramatischer Aufführungen hiesiger Dilet­tanten und durch Sammlungen aufgebracht. Auch wurde die finanzielle Hnterstützung des Vogelsberger Höhen-Clubs in Anspruch genommen. Der Dank aller Freunde der Geschichte und der Natur aber gebührt Denjenigen, die dieses Hnternehmen angeregt und gefördert haben.

Laubach, 29. August. Im Mai d. I. hatte sich dahier ein Turnlehrer-Verein für Laubach und Hmgegenb ge­bildet - derselbe umfaßt jetzt bereits 13 Mitglieder. Gleich

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